Archiv für die Kategorie ‘Veruntreuung’

Deux hommes, nés en 1991 et en 1994, originaires d’Albanie, domiciliés en Albanie, ont été appréhendés pour dommages à la propriété, violation de domicile, recel, appropriation illégitime et infraction à la Loi sur les étrangers.  

Samedi 21 décembre 2013, vers 9h30, le propriétaire d’un bateau amarré au port des Eaux-Vives faisait appel à la police car deux inconnus dormaient dans son embarcation.

Des agents de la police de la navigation ont interpellé les deux individus et ont constaté que la porte donnant accès à la cabine du bateau avait été fracturée. A côté des deux dormeurs, les policiers ont trouvé deux sacs contenant pour l’un, des vestes portant des marques en lien avec le nautisme et dans l’autre, divers matériels utilisés habituellement sur des bateaux.

Le propriétaire du bateau visité a précisé ignorer la provenance des effets trouvés dans ces sacs et a déposé plainte contre les deux individus. Ces derniers ont admis être entrés dans la cabine pour s’y reposer, mais nient être les auteurs des autres infractions reprochées. Pour le surplus, ils sont démunis de document d’identité.

L’enquête continue afin de déterminer la provenance des effets se trouvant dans les deux sacs.

Quelle: kapoGE

Il Ministero Pubblico e la Polizia cantonale segnalano che negli scorsi giorni è stato arrestato nel Sottoceneri un sessantenne ex-funzionario di banca.

La decisione della detenzione è già stata confermata dal Giudice per i provvedimenti coercitivi. L’uomo nel corso di un decennio avrebbe sottratto ingenti somme di denaro proponendo ai suoi clienti privati fantomatici investimenti finanziari di fatto inesistenti, intascando semplicemente le somme affidate alle sue cure. L’inchiesta della Polizia giudiziaria, coordinata dal Procuratore Andrea Maria Balerna, prosegue per accertare l’ammontare del danno provocato.

Quelle: kapoTI

(Symbolbild)

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Il Ministero pubblico e la Polizia cantonale segnalano che, nell’ambito di un’inchiesta per malversazioni finanziarie già oggetto di comunicato stampa lo scorso 29.12.2012, il 10.04.2013 è stato posta in arresto un’altra persona per reati di natura analoga.

Si tratta di un 43enne cittadino straniero domiciliato nel Luganese, operatore finanziario di un ufficio cambi. Le imputazioni che si ipotizzano nei suoi confronti sono truffa, appropriazione indebita, amministrazione infedele e falsità in documenti.

L’indagine è condotta dalla Sezione reati economico finanziari ed è coordinata dal Procuratore generale John Noseda.

Quelle: kapoTI

Der Ex-Buchhalter der Titlisbahnen, der mit dubiosen Investitionen dem Unternehmen Liquiditätsprobleme bescherte, ist zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Er wird aber nur ein Jahr absitzen müssen.

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Wie das Kantonsgericht Obwalden am Freitag bekannt gab, werden zwei Jahre bedingt bei einer Probezeit von drei Jahren vollzogen. Es sprach den heute 37-Jährigen der mehrfachen Veruntreuung im Gesamtwert von rund 10 Millionen Franken und der mehrfachen Urkundenfälschung schuldig. Vom Vorwurf der Urkundenunterdrückung und einer Veruntreuung von 6000 Franken wurde er freigesprochen.

Oberstaatsanwältin Esther Omlin hatte am Prozess vom Donnerstag eine vierjährige Freiheitsstrafe gefordert. Sie zeigte sich mit dem Urteil zufrieden. Es sei hart und klar und habe eine abschreckende Wirkung, sagte sie gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Verteidiger Urs Rudolf hatte eine bedingte Strafe von 16 Monaten beantragt. Mit dem Urteil habe sein Mandant die Chance, die einjährige unbedingte Strafe in Halbgefangenschaft abzusitzen und damit seiner Erwerbstätigkeit nachzugehen, sagte er. Dies sei das Minimalziel gewesen.

Weniger zufrieden zeigte sich Rudolf mit der Urteilsbegründung. Die persönliche Bereicherungsabsicht seines Mandanten sei unbewiesen geblieben, sagte er.

Für das Gericht stand fest, dass der Beschuldigte sich der Veruntreuung und nicht, wie vom Verteidiger angeführt, der ungetreuen Geschäftsbesorgung schuldig gemacht habe. Er habe eine grosse Summe in sehr riskante Geschäfte investiert, ohne dass er als Buchhalter die Kompetenz dazu gehabt habe und ohne dass er den Betrag wieder hätte zurückzahlen können.

Gerichtspräsident Guido Cotter sagte, 10 Millionen Franken seien für das Bahnunternehmen mit einem Umsatz von rund 50 Millionen sehr viel. Die Bahn, die der Angelpunkt des Engelberger Tourismus sei, habe wegen der Veruntreuung Liquiditätsprobleme gehabt.

Der Beschuldige hatte sehr hohen Renditeversprechungen Glauben geschenkt und 2009 und 2010 mit 24 Transaktionen das Geld der Titlisbahnen auf asiatische Konten überwiesen. Er gab an, dass er damit ein gutes Geschäft für die Bahnen habe machen wollen.

Das Gericht glaubte ihm dies nicht. Er habe finanzielle Vorteile für sich erzielen und seine eigenen Investitionen retten wollen, sagte Cotter. Für das Gericht stand fest, dass der Beschuldigte sich der Unrechtmässigkeit seines Tuns bewusst gewesen sei. Deshalb habe er Urkunden gefälscht und das Ganze geheim gehalten.

Der Gerichtspräsident bezeichnete das Verschulden des Ex-Buchhalters als sehr gross. Er habe das grosse Vertrauen seines Arbeitgebers gebrochen.

Cotter übte indes auch Kritik an den internen Kontrollen der Titlisbahnen. Diese hätten ihre Sorgfaltspflicht grobfahrlässig verletzt, was das Tun des Beschuldigten begünstigt habe.

Zugunsten des Beschuldigten wertete das Gericht ferner, dass er in einen Teufelskreis geraten sei. Unverständlich blieb für das Gericht aber, dass der Ex-Buchhalter den hohen Renditeversprechungen glaubte. Zudem habe er unter keiner finanziellen Not gelitten.

Der Beschuldigte muss den Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG die 10 Millionen Franken zurückzahlen. Zudem fallen zu seinen Lasten Verfahrenskosten von mehreren 10’000 Franken an. Es handelt sich um ein Urteil der ersten Instanz. Ob der Ex-Buchhalter das Urteil weiterziehen wird, steht noch nicht fest.

Quelle: blick

Der ehemalige SVP-Nationalrat Bruno Zuppiger ist wegen mehrfacher Veruntreuung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 13 Monaten verurteilt worden.

Quelle: nzz.ch

Quelle: nzz.ch

Es war der spannungsloseste Prozess mit der grössten Journalistenpräsenz des Jahres am Bezirksgericht: Die Verhandlung gegen Bruno Zuppiger und seinen Mitbeschuldigten dauerte am Mittwoch keine 13 Minuten. In einem sogenannten «abgekürzten Verfahren» hatten sich Staatsanwalt und Verteidigung bereits auf einen Urteilsvorschlag von je einer bedingten Freiheitsstrafe von 13 Monaten bei einer Probezeit von 2 Jahren und 1500 Franken Busse geeinigt. Den Richtern blieb nur noch, den Vorschlag zum Urteil zu erheben, was nach halbstündiger Beratung auch geschah. Nach weniger als einer Stunde war der Spuk vorbei. Der ehemalige Bundesratskandidat und zurückgetretene SVP-Nationalrat sagte nur «Es gibt nichts mehr zu sagen», beantwortete keine Journalistenfragen und fuhr in einem dunklen BMW davon.

50 000 Franken Einkommen

In einem abgekürzten Verfahren gibt es keine Plädoyers. Die Beschuldigten haben alle Vorwürfe akzeptiert und werden nur noch befragt. Aber auch dies geschah am Mittwoch extrem kurz. Der 60-jährige Zuppiger musste seine finanziellen Verhältnissen offenlegen. Er erklärte, im Jahr 2012 nebst seinem Nationalratsmandat rund 50 000 Franken verdient zu haben. Er versuche sich beruflich mit seiner Firma wieder zu etablieren, gesichert sei aber nichts. Seiner Firma habe er ein Darlehen von 350 000 Franken zur Verfügung gestellt. Ausser einer Liegenschaft besitze er keine Vermögenswerte mehr. Die einzige Frage zum Sachverhalt – ob sie die Anklage anerkennten – bejahten Zuppiger und sein mitbeschuldigter 70-jähriger ehemaliger Angestellter. Als Willensvollstrecker einer verstorbenen Mitarbeiterin der Firma hatten die beiden 240 800 Franken veruntreut, um Steuerschulden der Firma, Hotelübernachtungen und andere offene Rechnungen zu bezahlen. Das Geld war von der Frau der Pro Senectute und der Krebsliga vermacht worden.

«Besonders stossend»

Bei der Urteilseröffnung sagte der Vorsitzende Sebastian Aeppli, das Gericht erachte die beantragten Strafen als angemessen. Das Verschulden Zuppigers wiege aber «nicht mehr leicht», die Deliktssumme von einer Viertelmillion Franken sei doch «beträchtlich». Subjektiv gewichteten die Richter negativ, dass das Geld zum Nachteil von gemeinnützigen Organisationen veruntreut und der Wille der Verstorbenen jahrelang ignoriert worden sei. Das Verhalten Zuppigers sei auch aufgrund seines Nationalratsmandats «besonders stossend». Das Geständnis wurde Zuppiger zugutegehalten, wobei Aeppli aber betonte, dass es erst zum Schluss erfolgt sei. Zuppiger hat den Schaden inklusive Zinseszins in Höhe von 377 000 Franken zurückbezahlt. Allerdings sei dies erst unter Druck des Prozesses am Handelsgericht erfolgt, sagte Aeppli.

Aufgrund der Affäre, die im Dezember 2011 durch die «Weltwoche» publik gemacht worden war, musste Zuppiger seine Bundesratskandidatur zurückziehen. Er verlor auch sein Amt als Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes und trat im September 2012 aus dem Nationalrat zurück.

Quelle: NZZ