Archiv für die Kategorie ‘Versuchter Mord’

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Die Staatsanwaltschaft hat beim Regionalgericht Bern-Mittelland gegen einen 27-jährigen Mann Anklage wegen versuchten Mordes, eventuell versuchter vorsätzlicher Tötung und Diebstahls erhoben. Ihm wird vorgeworfen, Mitte Juli 2012 auf einen Geschäftspartner geschossen zu haben. Er ist geständig.

Im Zusammenhang mit der Schussabgabe beim Bahnhof in Konolfingen von Mitte Juli 2012 hat die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland Ende August 2013 Anklage gegen den heute 27-jährigen Täter erhoben. Er wird sich wegen versuchten Mordes, eventuell versuchter vorsätzlicher Tötung und Diebstahls vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland (in Fünferbesetzung) verantworten müssen.

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am Mittwoch, 18. Juli 2012, einen Bekannten unter falschen Vorwänden und Versprechen an sein Domizil in Konolfingen gelockt und nach dessen Flucht später am Bahnhof mit einer Faustfeuerwaffe auf ihn geschossen zu haben. Das Motiv dürfte im Zusammenhang mit finanziellen Problemen stehen.

Der Beschuldigte ist geständig, auf den Bekannten geschossen zu haben. Das Opfer wurde bei der Auseinandersetzung erheblich verletzt. Er wird zeitlebens auf den Rollstuhl angewiesen sein.

Quelle: kapoBE

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Zwölf Jahre Freiheitsentzug wegen mehrfach versuchter vorsätzlicher Tötung und versuchtem schweren Raub. Das Zürcher Obergericht hat am Dienstag das Urteil des Zürcher Bezirkskgerichtes gegen einen türkischen Pizzaiolo aus Volketswil ZH bestätigt.

Der 32-Jährige hatte eine Pokerrunde überfallen und einen Spieler angeschossen. Im Oktober 2010 hatte der Mann zusammen mit einem älteren Landsmann eine Bar an der Zürcher Langstrasse überfallen. Beide Männer waren mit geladenen Pistolen bewaffnet und eröffneten das Feuer.

Einer der Pokerspieler wurde gleich zwei Mal von je einer Kugel der beiden Schützen getroffen, überlebte aber. Andere aus der Runde konnten die Täter schliesslich überwältigen und der Polizei übergeben.

Mutmasslicher Haupttäter nahm sich das Leben

Der ältere mutmassliche Haupttäter nahm sich kurz vor Prozessbeginn im Oktober 2012 das Leben. Der Pizza-Bäcker stand deshalb alleine vor Gericht und beteuerte stets seine Unschuld.

Er sei von seinem Komplizen zur Teilnahme am Überfall gezwungen worden. Aus Angst habe er ihm gehorcht, behauptete er. Zudem habe ihm der ältere Landsmann die Waffe gegeben und ihm wahrheitswidrig erklärt, es handle sich bloss um eine Schreckschusspistole.

Unschuldsversion wenig glaubhaft

Das Bezirksgericht stufte die Unschuldsversion des Beschuldigten als unglaubhaft ein. Er habe wissentlich und willentlich am Überfall teilgenommen.

Die Richter verneinten zwar eine besondere Skrupellosigkeit und damit die Qualifikation als Mordversuche. Sie gingen bei den Schüssen von mehrfachen Tötungsversuchen aus. Zudem habe sich der Beschuldigte des versuchten schweren Raubes schuldig gemacht. Das Gericht verhängte eine zwölfjährige Freiheitsstrafe.

Die Staatsanwaltschaft hatte gegen das Urteil des Bezirksgerichts Berufung eingelegt. Sie forderte eine Freiheitsstrafe von 18 Jahren wegen mehrfachen Mordversuchs. Das Obergericht folgte nun ihrem Antrag jedoch nicht.

Der Mann war zudem verpflichtet worden, dem Opfer eine Genugtuung von 10’000 Franken zu bezahlen. Der geschädigte Barbetreiber – ihm hatte der Täter knapp am Kopf vorbeigeschossen – soll 1000 Franken Schmerzensgeld erhalten.

Quelle: blick

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Im Verlaufe einer Auseinandersetzung, bei der eine Schusswaffe eingesetzt wurde, sind am Dienstagnachmittag (20.8.2013) in Dietlikon ein Mann tödlich und eine Frau schwer verletzt worden. 

Nach ersten Erkenntnissen kam es um 13.00 Uhr in einer Tiefgarage im Dietlikoner Industriegebiet zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 28-jährigen Mann und einer 24-jährigen Frau. Dabei fielen Schüsse. Der 28-Jährige wurde nach der ärztlichen Erstversorgung vor Ort mit einem REGA-Helikopter ins Spital geflogen, wo er wenig später an den schweren Schussverletzungen starb. Die 24-Jährige musste mit schweren Schussverletzungen mit der Sanität ins Spital gebracht werden.

Der nähere Tathergang und die Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch unklar und werden durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte untersucht.

Quelle: kapoZH

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NACHTRAG:

Dietlikon: Auseinandersetzung fordert einen Toten und eine Schwerverletzte (Nachtrag zum Bulletin vom 20.8.2013, 15.20 Uhr)

Im Verlaufe einer Auseinandersetzung, bei der eine Schusswaffe eingesetzt wurde, sind am Dienstagnachmittag (20.8.2013) in Dietlikon ein 28-jähriger Mann tödlich und eine 24-jährige Frau schwer verletzt worden.

Ergänzend zu unserer ersten Medienorientierung können wir mitteilen, dass es sich es sich bei dem tödlich verletzten Mann um einen 28 Jahre alten Serben handelt; bei der schwerverletzten Frau handelt es sich um eine 24 Jahre alte Schweizerin. Die beiden waren verheiratet. Die dreijährige Tochter der beiden, die bei der Auseinandersetzung anwesend war, blieb unverletzt und konnte in die Obhut von Verwandten gegeben werden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Zürich sowie der Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte ist davon auszugehen, dass der Mann seine Ehefrau in der Tiefgarage durch Schüsse aus einer Faustfeuerwaffe schwer verletzt und sich anschliessend selber gerichtet hat. Wieso es zu dieser Tat kam, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der 28-jährige mutmassliche Täter ist bei der Polizei wegen häuslicher Gewalt registriert.

Im Einsatz standen nebst der Kantonspolizei Zürich die Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte, das Forensische Institut Zürich, die Kommunalpolizeien von Dietlikon, Bassersdorf, Dübendorf sowie Opfikon, Schutz & Rettung Zürich sowie die REGA.

Quelle: kapoZH

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Die beiden Frauen sind im Spital, der Schweizer Schütze in Haft. Ein Kind musste die Schiesserei miterleben.

Um 8 Uhr fallen heute Morgen in einem Haus in Tour-de-Peilz VD mehrere Schüsse. Ein Schweizer (43) aus dem Kanton Schwyz zielt auf seine Ehefrau (39) und seine Schwiegermutter (60), verletzt beide mit der Waffe. Die Frauen werden wenig später ins Spital gebracht, sie sind ausser Lebensgefahr.

Laut der Kantonspolizei Waadt ist während der Tat ein Kind anwesend. Es wird von den Behörden in Sicherheit gebracht und nun betreut.

Hintergrund der Tat soll ein Ehestreit der beiden Partner gewesen sein. Der Schütze befindet sich derzeit in Untersuchungshaft, die Hintergründe der Tat werden untersucht. Am Tatort fand die Polizei zwei Schusswaffen, die nicht von der Armee sind.

Quelle: blick

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Er hat im Mai 2011 seine Tochter und seine Ehefrau mit einer Schusswaffe getötet. Nun ist der 58-jährige Mazedonier vom Schwyzer Gericht zu 17 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Zudem muss er in eine Therapie.

Der Mann, der 2011 in Einsiedeln seine Tochter und seine Frau erschossen hatte, ist am Montag vom Schwyzer Strafgericht zu einer Freiheitsstrafe von 17 Jahren verurteilt worden.

Das Gericht sprach den Beschuldigten des mehrfachen Mordes und des Mordversuches für schuldig. Es ordnete zudem stationäre therapeutische Massnahme an.

Der heute 58-jährige Mann hatte 2011 zu Hause zuerst seine 24-jährige Tochter und dann seine 48-jährige Gattin erschossen. Er gab mit seiner Beretta mindestens elf Schüsse ab. Er feuerte mehrmals auf seine Tochter und dann auf seine Frau, lud die Pistole nach und schoss erneut auf seine Tochter, die bereis tot war, und auf seine schwerverletzte Frau. Diese starb Stunden später im Spital.

Für das Gericht war zudem erwiesen, dass der Beschuldigte danach noch eine zweite Tochter erschiessen wollte, diese Tat aber nicht ausführen konnte, weil er die Tochter nicht im Haus vorfand. Die Richter verurteilten ihn deshalb nicht nur wegen mehrfachen Mordes, sondern auch wegen versuchten Mordes. Auch sprach es ihn der Vergehen gegen das Waffengesetz für schuldig. Als Mazedonier hätte der Beschuldigte keine Waffe tragen dürfen.

Der Beschuldigte hatte den beiden Opfern Männergeschichten unterstellt. Sie sollen gar einen gemeinsamen Liebhaber gehabt haben. Immer wieder führte er bewaffnete Kontrollgänge in seinem Haus durch, ohne einen Beweis zu finden. Zudem sprach er Drohungen aus. Der Beschuldigte habe ein Terrorregime geführt, sagte Staatsanwalt Paul Schmidig.

Tat unterschiedlich bewertet

Für Schmidig stand fest, dass der Beschuldigte besonders skurpellos gehandelt habe, und er plädierte deshalb auf Mord. Er habe unter krankhafter Eifersucht und einem anhaltenden Wahn gelitten und nicht im Affekt gehandelt. Er habe seine Frau und seine Tochter gerichtet, obwohl diese nichts getan hätten. Er forderte für den Beschuldigten lebenslänglich.

Für Verteidiger Hansheini Fischli handelte es sich dagegen um eine Affekttat, und er plädierte deshalb auf Totschlag mit einer Strafe unter zehn Jahren. Sein Mandant habe sich jahrelang gedemütigt gefühlt und sei in einer Sackgasse gewesen. Die Tat sei durch den Wortwechsel mit seiner Tochter ausgelöst worden. Fischli verwies darauf, dass der Beschuldigte seinen Kontrollgang mit einer nicht geladenen Waffe gemacht habe. Er habe nicht die Absicht gehabt, die Tochter und die Ehefrau zu töten.

Das Gericht ging aber wie die Staatsanwaltschaft von einer besonders skrupellosen Tat aus. Der Beschuldigte habe sich in seiner Ehre verletzt gefühlt, sagte die Vorsitzende Sandra Rieder. Er habe egoistisch gehandelt und praktisch kein Gefühl gezeigt. Dass das Gericht mit 17 Jahren ein kürzere Strafe fällte als von der Staatsanwaltschaft beantragt, begründete Rieder mit der hochgradig verminderten Schuldfähigkeit des Beschuldigten.

Der Beschuldigte zeigte sich am Prozess stur. Er nahm nur wenige Minuten an der Verhandlung teil, danach liess er sich dispensieren. Er hatte vom Gericht vergeblich verlangt, entgegen des üblichen Prozessablaufes vor der Befragung eine Erklärung verlesen zu dürfen. Der Vorfall führte dazu, dass der amtliche Verteidiger dem Gericht beantragte zu prüfen, ob er nicht ersetzt werden solle. Das Gericht sah das Vertrauensverhältnis zwischen dem Beschuldigten und dem Verteidiger aber nicht als erheblich gestört.

Quelle: 20min

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Il Ministero pubblico e la Polizia cantonale comunicano che sabato scorso è stata arrestata una 38enne domiciliata nel Luganese.

Per cause che l’inchiesta di polizia dovrà stabilire, la donna, poco prima delle 3 durante una lite in un appartamento di Lugano, ha inferto con un coltello una seria ferita alla schiena di un uomo. Sul posto sono intervenuti agenti della Polizia cantonale e della Polizia della città di Lugano. L’inchiesta, coordinata dal Procuratore pubblico Amos Pagnamenta, è condotta dalla Polizia giudiziaria. Le ipotesi di reato nei confronti della 38enne sono tentato omicidio subordinatamente lesioni gravi.

Quelle: kapoTI

(Symbolbild) - Rike  : pixelio.de

(Symbolbild) – Rike : pixelio.de

Gestern um 17 Uhr, die Kantonspolizei musste auf Verlangen, im Dorfzentrum von Düdingen, wegen eines Unbekannten, der zwei Küchenmesser auf sich trug, intervenieren.

Diese Person konnte unverzüglich als 39-Jähriger identifiziert und in Düdingen, Duenstrasse, auf der Höhe der Kirche, angehalten werden. Es konnte ermittelt werden, dass es kurz zuvor in einem Restaurant vor Ort zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm, der 48-jährigen Serviertochter sowie einem unbekannten Kunden gekommen war, nachdem er wegen seines Missverhaltens aus diesem Restaurant verwiesen worden war.
Dieser holte, alsdann, bei sich zu Hause zwei Küchenmesser, kehrte ins Restaurant zurück, mit der Absicht, sich am unbekannten Kunden zu rächen.
Der Mann wurde in eine Spezialklinik gebracht.
Eine Untersuchung ist zur Zeit im Gange.
Quelle: kapoFR
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Un homme, né en 1986, originaire de Gambie, sans domicile fixe, a été appréhendé pour tentative de meurtre et infractions à la Loi sur les étrangers.  

Le vendredi 26 avril 2013, en fin de journée, une altercation a éclaté entre plusieurs individus, à proximité des jeux d’échecs se trouvant au parc des Bastions.

Rapidement, et pour un motif que l’enquête devra déterminer, l’un des antagonistes a sorti un couteau et l’a planté profondément dans le dos de son adversaire.

Grièvement blessé, la victime a été conduite au SU.

Plusieurs patrouilles de police se sont rapidement rendues sur les lieux et malgré les nombreuses personnes présentes sur place, les témoignages furent difficiles à obtenir.

Les suites de l’enquête ont toutefois permis aux enquêteurs en charge de ce dossier de mettre un nom sur l’auteur présumé de cette tentative de meurtre. Un avis de recherches à été communiqué aux services de police et c’est le dimanche 28 avril, en milieu de soirée que l’auteur présumé a pu être interpellé.

L’intéressé, pour l’heure, réfute avoir donné le coup de couteau, mais reconnaît s’être trouvé dans le parc des Bastions au moment des faits.

Pour le surplus, l’intéressé est démuni de pièce d’identité.

Vu ce qui précède, l’intéressé a été mis à disposition du Ministère public.

Quelle: kapoGE

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Eine 25-Jährige aus Embrach ZH hat einen Kollegen in eine Falle gelockt und zusammen mit einem Mittäter auf ihn eingestochen. Dafür muss sie nun elfeinhalb Jahre ins Gefängnis.

Die heute 25-jährige Beschuldigte aus Embrach erlebte eine schwierige Kindheit. Die attraktive Schweizerin türkischer Abstammung wurde von ihrem Bruder oft geschlagen und von ihren Eltern verachtet. Familienintern trug ihre Mutter wegen ihrer Härte und Gefühlskälte gar den Übernamen «Hitler». In der Nacht auf den 1. September 2010 legte nun auch «Hitlers» Tochter eine erschreckende Kaltblütigkeit an den Tag.

Laut Anklage wollte sich die Sicherheitsbeamtin an einem Kollegen aus dem Kosovo aus nichtigen Gründen brutal rächen. Dabei spannte sie mit einem türkischen Freund zusammen. Fest steht, dass die Beschuldigte dem Opfer um 23 Uhr telefonierte und diesen mit der Aussicht auf ein sexuelles Abenteuer mit zwei weiteren Frauen in ein Bürogebäude in Zürich-Seebach lockte.

Der Geschädigte traf bald bei der Liegenschaft ein und erlebte in einer Wohnung eine böse Überraschung. Anstelle von zwei Frauen erwartete ihn der gedungene Mittäter, der ohne Vorwarnung sogleich zum Angriff überging. Er versetzte dem ahnungslosen Besucher zuerst einen «Schwedenkuss» und stach ihm danach mit einem Messer mehrfach in die Brust. Es kam zu einem Gerangel, wobei nun auch die Frau eingriff und dem Geschädigten mehrere Fausthiebe in den Bauch versetzte. Dann stach sie ebenfalls mit einem Messer zu und traf ihren Gegner mitten in der Hand.

Schwer verletzt überlebt

Das lebensgefährlich verletzte Opfer hatte viel Glück. Es konnte sich mit letzter Kraft vor dem Duo in Sicherheit bringen und über einen Notausgang nach draussen flüchteten. Dank einer Notoperation überlebte er einen schweren Kollaps des linken Lungenflügels.

Die Täterschaft setzte sich unterdessen in die Türkei ab. Während der Messerstecher in Anatolien verblieb und bis heute flüchtig ist, kehrte die Schweizerin im November 2010 freiwillig in die Schweiz zurück. Sie wurde verhaftet und sitzt seither im Gefängnis.

Verräterische Telefonate als Hauptbeweis

Die Beschuldigte beteuerte ihre Unschuld und führte aus, dass sie von der Messerattacke ihres Begleiters völlig überrascht worden. Von einer gemeinsamen Planung wollte sie nichts wissen. Auch nicht am Mittwoch vor dem Bezirksgericht Zürich. Allerdings hatte ihre Version kaum eine Chance. So kam am Prozess heraus, dass die Polizei zahlreiche Telefonate der Beschuldigten in der Türkei abgehört und aufgezeichnet hatte.

Dabei hatte sie mit der Tat geprahlt und sich gerühmt: «Ich bin halt ein krasser Gangster ha, ha, ha», sagte sie damals einem Verwandten. Bei einem anderen Telefonat bedauerte sie, dass der Geschädigte überlebt hatte. Wäre sie alleine gewesen, hätte sie ihn getötet und ihn in kleine Stücke geschnitten, versicherte sie. Sie habe die Tat schon mehrere Wochen zuvor ausführen wollen. Mit ihrer Mutter besprach sie am Telefon, wie sie sich in der Schweiz am besten aus der Affäre ziehen könnte.

Mordversuch: Elfeinhalb Jahre Knast

Der zuständige Staatsanwaltschaft Markus Oertle sprach von einer heimtückischen Tat und lastete der Beschuldigten ein manipulatives Verhalten an. Er verlangte wegen versuchten Mordes eine hohe Freiheitsstrafe von 14 Jahren. Im Gegensatz zum Verteidiger, der jegliche Planung verneinte und wegen einfacher Körperverletzung einen Freiheitsentzug von sechs Monaten forderte.

Das Gericht kam zu einem Schuldspruch und ging von einem Mordversuch der Beschuldigten aus. Sie erhielt eine Freiheitsstrafe von elfeinhalb Jahren. Das Gericht stufte ihr Verhalten als rücksichtslos und kaltblütig ein. Eine Verminderung der Schuldfähigkeit liege nicht vor. Das genaue Tatmotiv blieb allerdings auch für das Gericht unklar. Es konnte nicht erhellen, weshalb die Frau auf ihren Kollegen einen solchen Hass entwickeln konnte.

Die Beweislage für einen versuchten Mord sei dagegen aufgrund der Telefonkontrollen und den glaubhaften Aussagen des Geschädigten klar, befand das Gericht, welches aufgrund des blossen Versuchs und der schwierigen Kindheit der Frau die Strafe deutlich senkte. Sie wurde verpflichtet, dem heute 30-jährigen Geschädigten nicht nur grundsätzlich einen Schadenersatz, sondern auch eine Genugtuung von 15’000 Franken zu bezahlen.

Quelle: 20min

Zwei unbekannte Täter haben am Dienstagabend (15.1.2013) in Illnau (Gemeindegebiet Illnau-Effretikon) einen Mann angegriffen und ihm mit einem Messer und einer Eisenstange lebensbedrohliche Verletzungen zugefügt. Die Angreifer konnten unerkannt flüchten.

(Symbolbild) - Gerd Altmann  : pixelio.de

(Symbolbild) – Gerd Altmann : pixelio.de

Der 37-jährige Mann führte gegen 22.00 Uhr seinen Hund spazieren. Auf einem Feldweg (Grütweg) wurde er plötzlich von zwei maskierten Unbekannten attackiert. Sie schlugen ihm eine Eisenstange auf den Kopf und fügten ihrem Opfer mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen zu. Anschliessend flüchteten sie zu Fuss in unbekannte Richtung. Der Schwerverletzte konnte sich aus eigener Kraft an seinen Wohnort begeben, wo seine Ehefrau schliesslich die Ambulanz alarmierte.

Zeugenaufruf:
Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben und/oder Angaben zu den unbekannten Tätern machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Kantonspolizei Zürich 
Mediendienst
Cornelia Schuoler

Quelle: kapoZH

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NACHTRAG:

Liess Zürcherin ihren Gatten verprügeln?

Ein 37-jähriger Mann wurde im Januar in Illnau ZH mit einer Eisenstange niedergeschlagen und mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Jetzt ist seine Ehefrau verhaftet worden.

Der Fall war mysteriös: Am 17. Januar 2013 um 22 Uhr ging Beat Hofer* (37) mit seinem Mischlingshund auf einem schneebedeckten Feldweg Gassi, als er plötzlich von zwei Unbekannten brutal angegriffen wurde. Erst schlugen sie ihn mit einer Eisenstange auf den Kopf, dann fügten sie ihm mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen an der Kehle zu. Trotzdem gelang es ihm, sich nach Hause zu schleppen, wo seine Ehefrau die Sanität alarmierte. Hofer ist zweifacher Vater und Angestellter der Stadt Illnau-Effretikon.

Mittlerweile hat die Polizei im Rahmen ihrer Ermittlungen drei Personen verhaftet. Sie wurden vom Zwangsmassnahmengericht in Untersuchungshaft gesetzt – der Vorwurf lautet «versuchte Tötung». Bei den Verhafteten handelt es sich um zwei Männer – sowie um die Ehefrau von Beat Hofer. «Es besteht der Verdacht, dass sie sich in strafbarer Weise an dem Delikt beteiligt hat», sagt der zuständige Staatsanwalt gegenüber dem «Landboten». Dazu, ob die Frau die Täter angestiftet oder beauftragt hat oder ob sie ihnen in irgendwelcher Form Hilfe geleistet oder sie gedeckt hat, will die Staatsanwaltschaft sich nicht äussern – aus «ermittlungstaktischen Gründen».

Es war kein Raubüberfall

Nach der Tat war in Illnau darüber gerätselt worden, ob Beat Hofer ein Zufallsopfer war oder gezielt abgepasst worden war. Ein Raubüberfall liess sich ausschliessen, da ihm keine Wertsachen gestohlen worden waren.

Quelle: 20min

Weil er ausziehen musste, zündete Gärtner Roger S. (34) nachts in Kaltbrunn SG das Haus an. Bewohner mussten aus Fenstern springen. Legte Roger S. auch in Rapperswil Feuer?

Bild: blick.ch

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Die Nachbarn sahen es kommen. Sie bekamen den Hass von Roger S.* (34) zu spüren. «Ich fackle eure Hütte irgendwann ab», drohte er ihnen. Im letzten September, musste der Gärtner dann raus aus dem Mehrfamilienhaus in Kaltbrunn SG. Zusammen mit der Freundin (21) und der gemeinsamen Tochter (3). Die Verwaltung hatte genug vom ständigen Streit, vom Lärm, von den Polizeieinsätzen.

Roger S. kehrte zurück! In der Nacht auf 27. Dezember macht er seine Drohung wahr – und zündet das Haus an. Ein hinterhältiger Anschlag, mitten in der Nacht, ein Mordanschlag!

Um 3.17 Uhr schlagen die Hausbewohner Alarm. Alle müssen aus dem Flammeninferno flüchten, drei werden verletzt (BLICK berichtete).

Evelyn Galbier (25) rettet sich mit einem Sprung aus dem Fenster. Kommt mit schweren Verbrennungen auf die Intensivstation. «Fast ein Drittel meiner Haut ist verbrannt.» Aber sie ist ausser Lebensgefahr.

Er würgte seine Freundin

Vor zwei Jahren zog Roger S. mit Freundin und Kind nach Kaltbrunn. Im Job als Gärtner gibt er sich Mühe. Er ist auf Topfpflanzen spezialisiert, betreut Kunden mit Dachterrassen. Aber in der Beziehung gibts immer wieder Streit. Alle im Haus bekommen es mit. «Ich habe einmal die Polizei gerufen», sagt eine Nachbarin. Später gesteht ihr die Freundin von S., er habe sie gewürgt.

Roger S. spielt sich im Haus auf: «Er sagte mir, dass er vier Jahre wegen versuchten Totschlags gesessen habe», sagt ein Nachbar. Einem ehemaligen Arbeitskollegen erzählt Roger S. von einer schweren Jugend. Er sei an die falschen Leute geraten, habe Drogen konsumiert. «Er sagte mir, er sei in eine Schlägerei gekommen, musste dafür eine Strafe absitzen.»

Jetzt sitzt Roger S. wieder hinter Gittern – in Untersuchungshaft. Er ist geständig.

In der Brandnacht sahen die Bewohner einen Benzinkanister beim Haus stehen, das Feuer habe der Ex-Mieter im Treppenhaus gelegt. Nachbarn sind überzeugt: Er versuchte ihnen den Fluchtweg abzuschneiden.

Wollte sich Roger S. für den Rausschmiss rächen? Die Staatsanwaltschaft St. Gallen will sich noch nicht zum Motiv äussern. Nur: «Wir haben im Brandschutt Benzinspuren gefunden», sagt Sprecherin Natalie Häusler.

Legte er das Feuer in Rapperswil-Jona?

Nachbarn äussern gegenüber BLICK einen weiteren Verdacht: Legte Roger S. in derselben Nacht noch ein Feuer? Denn um 2.46 Uhr, eine halbe Stunde früher, ging ein Alarm aus Rapperswil-Jona SG ein: Eine Sägerei stehe in Flammen. Roger S. wohnte mit seiner Freundin an der gleichen Strasse, bevor er von dort nach Kaltbrunn zügelte. «Es ist wahnsinnig, was passiert ist. Das Feuer hat fast alles zerstört», sagt Sägerei-Besitzer Michael Rüegg (33). «Brandstiftung ist nicht ausgeschlossen.» Hat der Brandstifter von Kaltbrunn auch hier gewütet? «Dazu kann ich keine Angaben machen», sagt Häusler von der Staats­anwaltschaft.

Quelle: blick.ch

Für den Mord an ihrem Vater Elmar (†52) und dem Mordversuch an Mutter Helen (52) wurde Cevi-Leiterin Andrina S. (22) zu einer Freiheitsstrafe von 18 Jahren verurteilt.

Bild - blick.ch

Bild – blick.ch

18 Jahre Freiheitsstrafe und eine ambulante therapeutische Massnahme: So lautet das Verdikt des Schaffhauser Kantonsgerichts im Fall der Cevi-Leiterin Andrina S. (22).

Sie hatte vor etwas mehr als einem Jahr ihren Vater Elmar (†52) mit 17 Messerstichen getötet und ihre Mutter (52) schwer verletzt.

Zudem muss Andrina S. ihrer Mutter, ihrem Bruder und ihrer Schwester Genugtuungssummen zwischen 25’000 und 85’000 Franken bezahlen.

Sie zeigte keine Reue

Bei der Gerichtsverhandlung am Dienstag zeigte Andrina S. keine Reue. Sie empfinde für ihre Eltern nach wie vor Hass, würde die Tat auch nicht rückgängig machen wollen, wenn sie könnte, sagte sie.

Als Motiv für ihr blutrünstiges Vorgehen gab sie an, von den Eltern immer wieder beleidigt worden zu sein. «Man hat mich als ‹Scheisse und dumm› beschimpft», sagte sie. Zudem habe ihr Vater sie geschlagen.

Den Plan, ihre Eltern zu töten, hatte Andrina S. laut eigenen Aussagen schon vor mehreren Jahren gefasst. Am 26. Juli setzte sie ihn dann in die Tat um.

Stiche in Hals und Gesicht

Am frühen Morgen steckt sich Andrina S. zwei Küchenmesser ein, steigt auf ihr Velo und fährt von Neunkirch SH nach Beringen SH, wo ihre Familie lebt – und schleicht sich in die Wohnung ihrer Eltern ein.

Im Wohnzimmer entdeckt sie im Licht ihres Handy-Displays ihren Vater Elmar (†52), der auf dem Sofa schläft. Andrina sticht dem wehrlosen Mann ohne Vorwarnung in den Hals und ins Gesicht.

Der Vater hat keine Chance, er verblutet noch am Tatort. Als Mutter Helen (52) ihrem Mann zu Hilfe eilen will, geht Andrina mit dem Küchenmesser auch auf sie los und verletzt sie lebensgefährlich.

Quelle: blick.ch

Der Mann, der letztes Jahr in Schafhausen im Emmental einen Polizisten erschoss und einen zweiten verletzte, ist am Mittwoch zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt worden. Das Regionalgericht Emmental-Oberaargau befand ihn des Mordes und Mordversuchs für schuldig.

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Der heute 37-jährige Schütze wurde auch der Gefährdung des Lebens und der Gewalt und Drohung gegen Beamte schuldig gesprochen, wie der Gerichtspräsident am Mittwoch bei der Urteilsverkündigung in Burgdorf bekanntgab.

Gefährdet hat er den Betreibungsweibel, der die Aufgabe hatte, im Mai 2011 mit Hilfe der Polizei den Mann aus seiner Wohnung zu weisen.

Letzterer hatte seit Längerem die Miete nicht mehr bezahlt. Als die beiden Polizisten nach zahlreichen Rufen und Klopfen die Tür zu seinem Schlafzimmer aufbrachen, schoss der Wohnungsmieter ohne Vorwarnung viermal auf sie. Ein Schuss durchschlug den Oberarm des einen Polizisten, zwei Schüsse trafen den zweiten tödlich.

Der Betreibungsweibel, der hinter den Polizisten stand, konnte flüchten und blieb unverletzt.

Das Gericht verurteilte den 37-Jährigen auch zur Zahlung von Genugtuungen und Entschädigungen an die Adresse der hinterbliebenen Familie des getöteten Polizisten sowie der anderen Bedrohten. Es handelt sich insgesamt um einen hohen sechsstelligen Betrag.

Quelle: blick