Archiv für die Kategorie ‘Versuchte Nötigung’

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Il Ministero Pubblico e la Polizia cantonale comunicano che negli scorsi giorni è stato arrestato un cittadino italiano residente in Ticino e attivo nell’ambito della prostituzione.

La decisione è già stata approvata dal Giudice per i provvedimenti coercitivi. Nei suoi confronti di ipotizzano diversi reati, fra i quali tentata coazione, tentata estorsione, violazione della sfera segreta o privata mediante apparecchi di presa di immagini e la registrazione clandestina di conversazioni. Vista la delicatezza e la complessità dell’nchiesta, che è coordinata dal Sostituto Procuratore Generale Antonio Perugini, e a tutela delle vittime, si avvisa che non saranno rilasciate per ora ulteriori informazioni.

Quelle: kapoTI

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(Symbolbild)

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Ein Zürcher Uni-Student hat Mit-Studenten beschimpft und verängstigt. Zudem hat er das Rektorat mit Morddrohungen eingedeckt. Nun muss er dafür ins Gefängnis.

Es war im Herbst 2010, als ein Student der Universität Zürich damit begann, andere Studenten mit zahlreichen E-Mails und SMS mit sexistischen und rassistischen Sprüchen massiv zu belästigen. Gelegentlich passte er seine ausgesuchten Opfer vor den Hörsälen ab und bewarf sie gezielt mit Cornflakes-Packungen. Mehrere Geschädigte hatten in der Folge Angst und litten unter Schlafstörungen.

Kein Wunder, wenn man den heute 26-jährigen Studenten kürzlich vor dem Bezirksgericht Zürich erlebte. Er brüllte im Saal herum und beschimpfte wiederholt den eigenen Anwalt. Der Schweizer Staatsangehörige wirkte unruhig und völlig unberechenbar. Eine aufgebotene Polizeieskorte vermittelte wenigstens Sicherheit.

Auch Rektorat bedroht

Eine Anklageschrift von 222 Seiten (!) berichtete über eine Flut von Drohungen, Belästigungen und Beschimpfungen des Beschuldigten. Als die Universitätsleitung ein Exmatrikulationsverfahren einleitete, richtete sich die Wut des Beschuldigten auch gegen das Rektorat. Ab Ende Mai 2011 richtete dieses zum Schutz ein Sicherheitsdispositiv ein und zog auch die Kantonspolizei für eine Gefahrenanalyse bei.

Als sich der Beschuldigte Ende Dezember 2011 unmissverständlich auf Morddrohungen verlegte und den Rechtsdienst mit diversen beängstigenden E-Mails provozierte, erstatte ein Leiter des Rechtsdienstes Strafanzeige.

Laut Gutachten nicht fremdgefährlich

Während der Ermittlungen hatte der aufgrund seiner Aggressionsschübe auffällige Zeitgenosse Glück. So führte ein Gutachter aus, dass der Stalker psychisch nur leicht angeschlagen und nicht fremdgefährlich sei. Auch eine stationäre oder ambulante Massnahme sei nicht angezeigt.

Mit der Folge, dass das psychische Befinden des heute an der Uni Lausanne angemeldeten Studenten vor Gericht kaum eine Rolle spielte. Der Beschuldigte bezeichnete sich vor den Schranken als Opfer von Intrigen und Verleumdungen.

120 Tage Gefängnis

Das Gericht sah es anders und verurteilte den Architektur-Studenten wegen mehrfacher versuchter Nötigung, mehrfacher Drohung sowie mehrfachen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage infolge einer schlechten Prognose zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 120 Tagen. Hinzu kommt eine Busse von 600 Franken.

Das Gericht liess sein beschlagnahmtes Sturmgewehr dem Zeughaus zwecks Lagerung übergeben. Eine Harpune sowie ein Golfschläger wurden der Lagerbehörde zur Vernichtung überlassen. Die Untersuchungs- und Gerichtskosten von über 18’000 Franken wurden dem Beschuldigten auferlegt, jedoch definitiv abgeschrieben. Heute ist an der Uni Zürich wieder Ruhe eingekehrt.

Quelle: 20min

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Ein Limmattaler IT-Manager hat seine Ex-Freundin entführt und vergewaltigt. Vor Gericht beteuerte der Ökonom vergeblich seine Unschuld – er wurde zu einer teilbedingten Haftstrafe verurteilt.

Der heute 35-jährige IT-Manager hinterliess vor Gericht einen selbstsicheren Eindruck. «Wir wollten nur miteinander schlafen», erklärte der erfolgreiche Ökonom, der einen Jahresverdienst von 158’000 Euro nach Hause trägt. Hinzu kommen noch Boni in unbekannter Höhe. Er sei jedenfalls absolut unschuldig, bekräftigte er wiederholt und stellte seine Ex-Freundin als gewaltbereite und unberechenbare Person hin.

Anders sah es der zuständige Staatsanwalt, der dem Beschuldigten eine Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, Entführung, versuchte Nötigung und diverse weitere Delikte anlastete. Sein Strafantrag auf dreieinhalb Jahre Freiheitsstrafe unbedingt fiel dementsprechend hoch aus.

Die Anklage ging auf den 12. August 2010 zurück. Damals holte der Beschuldigte seine Ex-Freundin an ihrem Arbeitsplatz im Kanton Basel mit seinem Personenwagen ab, um ein angeblich kurzes Gespräch über das gemeinsame Kind zu führen.

Entführt und vergewaltigt

Fest steht, dass der Beschuldigte mit der Geschädigten losfuhr und sich plötzlich in Richtung Autobahn bewegte. Dann begab er sich an seinen Wohnort im Limmattal, wo er seine körperlich weit unterlegene Ex-Partnerin in seine Wohnung trug und sie für mehrere Stunden lang dort einsperrte.

Laut Anklage warf er sie plötzlich auf das Bett und zwang sie gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr. Nach der Vergewaltigung forderte er sie auf, ihren neuen Freund anzurufen und mit diesem die Beziehung zu beenden. Allerdings ohne Erfolg. Kurz darauf flüchtete die Frau auf den Balkon und schrie um Hilfe. Bis er sie packte und zurück in die Wohnung stiess. Erst danach liess der Beschuldigte die Geschädigte wieder frei. Worauf sie Strafanzeige erstattete und er danach 29 Tage in Untersuchungshaft verbrachte.

30 Monate teilbedingt

Der Verteidiger verlangte einen vollen Freispruch und machte eine Racheaktion der heutigen Privatklägerin geltend. Es habe sich dabei um das umstrittene Besuchsrecht für das gemeinsame Kind gehandelt. Auch sei eine Retourkutsche für ein früheres Fremdgehen seines Klienten denkbar, plädierte der Anwalt.

Zum Schluss obsiegte in weiten Teilen der Staatsanwalt. Das Gericht verurteilte den Beschuldigten in den meisten Anklagepunkten und setzte eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 30 Monaten fest. Sechs Monate davon soll der IT-Manager absitzen. Zudem soll er seiner Ex-Partnerin ein Schmerzensgeld von 10’000 Franken bezahlen.

Die Geschädigte habe übereinstimmende, plausible und glaubhafte Aussagen gemacht, erklärte der Vorsitzende Stephan Aeschbacher bei der Urteilseröffnung. Zudem habe die Privatklägerin ihr teilweise unvorteilhaftes Verhalten zugegeben. So habe sie beim Beschuldigten eine Vase zertrümmert und mit ihm noch einen Monat vor dem Vorfall freiwillig geschlafen. Obwohl sie schon damals mit dem neuen Freund zusammen gewesen sei. Nicht zuletzt habe eine Anwohnerin beobachtet, wie die Geschädigte auf dem Balkon um Hilfe geschrien habe.

Machtdemonstration als Tatmotiv

Das Gericht ortete pure Machtdemonstration als Tatmotiv. «Der Beschuldigte konnte sich mit der Trennung einfach nicht abfinden», brachte Aeschbacher den umstrittenen Fall auf den Punkt. Der bisher erfolgsverwöhnte Ökonom nahm den Entscheid sichtlich aufgebracht entgegen. Er musste vom Vorsitzenden Aeschbacher energisch zur Ruhe ermahnt werden. Er wird aller Voraussicht nach Berufung einlegen.

Quelle: 20min