Archiv für die Kategorie ‘Versuchte Entführung’

topelement

Bild: Colourbox

Passiert ist es am Dienstagnachmittag um 13.45 Uhr in Riehen: Ein Mädchen der 3. Klasse wurde auf dem Schulweg von einem fremden Autofahrer angesprochen. Er wollte, dass sie in seinen Wagen steigt. Das Mädchen reagierte ausgezeichnet, fuhr mit seinem Trotti auf direktem Weg ins Schulhaus Hinter Gärten, wo es die Lehrer informierte. Diese alarmierten umgehend die Polizei.

Kriminalkommissär Peter Gill bestätigt den Vorfall gegenüber 20 Minuten: «Uns liegt eine zweite Anzeige vor. Bereits vor rund einer Woche versuchte ein Mann in Riehen eine Primarschülerin in sein Auto zu locken.» Die Staatsanwaltschaft ermittle, mehr wollte Gill aus ermittlungstaktischen Gründen dazu nicht sagen. Solche Vorkommnisse würden sich laut Gill immer mal wieder bei Schulbeginn ereignen.

Kinder werden von Lehrpersonen auf das Thema sensibilisiert

Auch die Polizei nimmt die Sache ernst und reagierte sofort. Sie ist seither täglich vor Ort präsent und in engem Kontakt mit den Lehrpersonen. «Wie und mit welchen Massnahmen wir arbeiten, sagen wir aber nicht», so Polizeisprecher Andreas Knuchel.

In Basel werden Kindergärtner und Primarschüler, sowie ihre Eltern auf das Thema sensibilisiert. «Ich bin überzeugt, dass in den Köpfen der Schüler fest verankert ist, dass sie niemals in das Auto eines Fremden einsteigen dürfen», sagt Hans Georg Signer, Leiter Bildung Basel-Stadt.

Quelle: 20min

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In Lenzburg wurde eine 2.-Klässlerin durch einen Mann angesprochen, sie soll mit ihm mitgehen. Die Polizei nahm umgehend Ermittlungen auf und konnte einen 53-jährigen Schweizer aufgrund des dringenden Tatverdachts festnehmen.

Am vergangenen Donnerstag wurde kurz nach 16 Uhr die Kantonspolizei Aargau verständigt, dass über die Mittagszeit beim Bahnhof Lenzburg eine Schülerin durch einen Mann angesprochen worden sei.

Das 8-jährige Mädchen, eine Schülerin der 2. Primarklasse, schilderte, dass ein Mann sie ansprach und aufforderte mit ihr mitzukommen. Ein Fahrzeug war dabei nicht benützt worden.

Die Kantonspolizei nahm umgehend ein Signalement des beschriebenen Mannes auf und ermittelte in verschiedene Richtungen.

Später am Abend, gegen 18.35 Uhr, fiel einem aufmerksamen Polizisten der Regionalpolizei Lenzburg in einer umliegenden Gemeinde ein Mann auf, der sich bei einer Bushaltestelle aufhielt.

Aufgrund der bekannten Personenbeschreibung hielt er den Verdächtigen an und informierte die Kantonspolizei.

«Mit einer Hartnäckigkeit angesprochen»

Für weitere Ermittlungen wurde der 53-jährige Schweizer, der im Bezirk Lenzburg wohnt, festgenommen. Der Mann bestreitet die Vorwürfe.

«Der Tatverdacht stützt sich auf die Aussage des Mädchens», präzisiert Roland Pfister, Sprecher der Kantonspolizei Aargau, auf Anfrage der az.

Der Mann habe das Mädchen jedoch «mit einer gewissen Hartnäckigkeit» zweimal angesprochen, obwohl es schon beim ersten Versuch davon gerannt sei.

Beim zweiten Versuch sprach der 53-Jährige das Mädchen nach 13 Uhr in der Unterführung beim Bahnhof Lenzburg an. Zeugen des Vorfalls gibt es bislang keine.

3 Monate U-Haft bewilligt

Was der Mann vom Kind wollte, wird nun genauer abgeklärt. Offensichtlich muss am Fall aber etwas dran sein:

Denn die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Untersuchung und beantragte beim Zwangsmassnahmengericht eine Untersuchungshaft – «wegen Fortsetzungsgefahr». Die U-Haft wurde schliesslich am Montag für maximal drei Monate bewilligt.

Fälle im April in Muri und Oberrohrdorf

Erst vor knapp zwei Monaten sollen Kinder in Muri und Oberrohrdorf von einem unbekannten Mann angesprochen worden sein (wir berichteten). Ob der 53-jährige mutmassliche Täter damit in Verbindung steht, ist noch unklar.

«Wir prüfen jetzt unter anderem, ob zwischen diesem Fall in Lenzburg und anderen, ähnlichen Fällen im Kanton Zusammenhänge bestehen», so Pfister weiter, betont aber: «Aussagen von Kindern sind in solchen Fällen häufig uneindeutig, was die Ermittlungen erschwert.»

Quelle: aargauerzeitung

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Auf ihrem Schulweg überrascht der Täter das Mädchen. Sie kann sich selbst befreien, steht aber unter Schock.

In Thusis GR geht die Angst vor einem Pädophilen um. Die Schulleitung informierte zahlreiche Eltern per Brief über den Vorfall: «Heute Morgen wurde ein Mädchen der Oberstufe auf dem Schulweg in ein Auto gezerrt», schreibt Schulleiterin Ursi Hämmerle.

Mitten im Dorf angesprochen

Zum Übergriff kam es gestern direkt auf der Hauptstrasse vor dem Migros: Das Mädchen ist um 8 Uhr unterwegs in die Schule. Direkt an der Hauptstrasse vor dem Migros wird sie vom Mann angesprochen, dann zieht er sie mit Gewalt ins Auto und hält sie auf dem Beifahrersitz fest.

Einmal im Wagen, reagiert die 15-Jährige blitzschnell: «Glücklicherweise konnte sie sich vor der Abfahrt selbst befreien», heisst es in der Mitteilung der Schule.

Grüner VW gesucht

Die Kantonspolizei bestätigt den Vorfall. «Wir nehmen den Vorfall sehr ernst, fahnden derzeit mit Hochdruck nach dem Täter», sagt Sprecher Thomas Hobi zu Blick.ch. Gerade beim Auto des Täters erhofft sich die Polizei weitere Hinweise: «Es soll sich um einen dunkelgründen VW-Golf halten, einen älteren Kombi.»

Auch Hobi lobt die Reaktion des Mädchens: «Direkt nach dem Vorfall ist sie mit einer Kollegin zum Lehrer gegangen, hat den Vorfall gemeldet.»

Mit der Fahndung nach dem Täter steige auch die polizeiliche Präsenz vor Ort. «Wichtig ist auch, dass man solche Themen mit den Kindern bespricht, zum Beispiel dass sie nicht mit Fremden mitgehen.»

«Klasse verarbeitet den Vorfall»

Dies will auch die Schule in Thusis machen. «Die Schülerin und die Klasse sind daran, diesen Vorfall gemeinsam zu verarbeiten», schreibt die Schulleiterin. Das Mädchen blieb unverletzt, stehe aber unter Schock.

Nur mit viel Glück konnte das Mädchen entkommen. Jetzt fürchten die 3000 Dorfbewohner, dass der Beschuldigte nochmals zuschlägt.  Denn im April kam es bereits in Muri AG und Schaffhausen zu wiederholten Fällen, bei denen erwachsene Männer Kinder entführen wollten.

Die Schulleitung hofft, «dass kein weiterer Vorfall geschieht.»  Den Täter will sie mit mehr Präsenz vertreiben: «Bestimmt ist es präventiv, wenn die Kinder den Schulweg nicht alleine machen.»

Quelle: blick

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Am Freitagmorgen, 05.04.2013 ist ein Knabe in der Nähe des Trüllenbucks in Schaffhausen von einem unbekannten Fahrzeuglenker angesprochen und aufgefordert worden, ins Fahrzeug einzusteigen. Der Junge ist weitergegangen. Die Schaffhauser Polizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Des Weiteren macht sie auf das richtige präventive Verhalten aufmerksam.

Um 10.00 Uhr am Freitagmorgen (05.04.2013) stellte ein unbekannter Mann sein Fahrzeug neben dem Pausenplatz des Schulhauses Hohberg in der Stadt Schaffhausen ab und lief zum dortigen Fussballplatz. Dort sprach der Mann, der einen Frauenrock trug, einen 8-jährigen Knaben an und fragte ihn, ob er in sein Fahrzeug steigen wolle. Der Unbekannte versprach dem Jungen, dass er ihn nach Hause bringen werde. Der Knabe ging nicht darauf ein und lief weiter. Es kam zu keinen strafbaren Handlungen.

Der unbekannte Mann wird wie folgt beschrieben:

  • Trug schwarzes, schulterlanges Haar
  • Trug einen roten oder pinken Frauenrock
  • Sprach vermutlich Schriftdeutsch
  • Fuhr einen grünen Personenwagen

Entsprechende Ermittlungen und Schwerpunktsetzung der Schaffhauser Polizei wurden bereits eingeleitet und werden umgesetzt.

Falls Ihr Kind von einer unbekannten Person angesprochen und aufgefordert wird, diese zu begleiten, bitten wir Sie als Erziehungsberechtigte, dies umgehend der Schaffhauser Polizei zu melden.

Folgende Punkte gilt es präventiv zu beachten:

  • Kinder sollen im Alltag Respekt erfahren und Selbstvertrauen entwickeln. Machen Sie Ihrem Kind bewusst, dass es eine eigene Persönlichkeit mit Grenzen ist, über die es selbst bestimmen darf und „nein“ sagen kann.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es einem unguten oder schlechten Gefühl trauen kann und es sich Hilfe holen kann.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es Ihnen alles erzählen darf, drängen Sie es jedoch nicht mit Fragen.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es wichtig ist, pünktlich zu sein.
  • Nach Möglichkeiten sollen Kinder den Schulweg mit Kameraden zurücklegen, damit sie gegenseitig auf sich aufpassen können.

Personen, welche Angaben zum unbekannten Mann machen können, werden gebeten, sich bei der Schaffhauser Polizei (Tel. 052 624 24 24) zu melden. Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre „Ihr Kind, alleine unterwegs – so schützen Sie es trotzdem“.

Quelle: kapoSH

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Die Aargauer Polizei sucht einen dicken Mann in einem gelben Auto. Er hat in Muri Schulkinder angesprochen. Und versucht, sie ins Auto zu locken.

Er sitzt im Auto und spricht Kinder an, die vorbeigehen: Ein unheimlicher Unbekannter sorgt im Aargauer Freiamt für Angst.

Der erste Fall ereignete sich am 20. März bei der Migros-Filiale Muri: Der Mann forderte einen Buben (11) auf, ins Auto zu steigen. Er behauptete, dass sich die Mutter des Schülers im Spital befinde.

Das Kind reagierte richtig, blieb dem Auto fern und meldete die Geschichte der Polizei. Der Junge beschrieb den Autofahrer als korpulenten Mann mit einem gelben Auto.

In der Folge sprach der Mann am 25. März beim Schulhaus Badweiher sowie am 27. März an der Zürcherstrasse jeweils ein 10-jähriges Mädchen an. In beiden Fällen zum Glück ohne Erfolg.

Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Quelle: blick

Am frühen Samstagmorgen hat ein Unbekannter in der Stadt Bern versucht, eine Frau in sein Auto zu drängen. Diese wehrte sich heftig, woraufhin der Mann von ihr abliess. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

(Symbolbild) - M.E.  : pixelio.de

(Symbolbild) – M.E. : pixelio.de

Am Samstag, 5. Januar 2012, kurz vor 0600 Uhr ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, wonach ein Unbekannter an der Länggassstrasse in der Stadt Bern versucht hatte, eine Frau in sein Auto zu drängen. Gemäss aktuellen Erkenntnissen war die 20-Jährige auf dem Weg zur Arbeit, als sich der Täter auf Höhe der Apotheke bei der Kreuzung Länggassstrasse/Mittelstrasse ihr von hinten näherte und sie unvermittelt am Arm packte. Daraufhin zerrte er sie zu einem schwarzen Auto, welches zirka 20 Meter entfernt an der Mittelstrasse abgestellt war. Dort öffnete er die Hintertür und versuchte, die Frau in das Auto zu stossen. Diese setzte sich heftig zur Wehr, schrie um Hilfe und trat den Mann auf Kniehöhe. In der Folge wurde sie vom Unbekannten zu Boden gestossen und konnte fliehen.

Der Täter entfernte sich ebenfalls. Er wird wie folgt beschrieben: Ein 40- bis 45jährigen Mann mit athletischer Figur und schwarzen, mittellangen sowie teilweise grauen, zur Seite gegelten Haare. Zum Zeitpunkt der Tat trug er dunkle Lederhandschuhe, eine schwarze Lederjacke, eine schwarze Lederhose sowie dunkle, spitze Halbschuhe. Aufgefallen sei zudem ein kreisrunder, silberfarbener Ohrring. Der Mann sprach gebrochen Deutsch und hatte vermutlich einen italienischen Akzent. Das schwarze Fahrzeug entspreche der Golfklasse und war mit schwarzen Ledersitzen ausgestattet. Am Rückspiegel hing das Bild einer blonden Frau im Bikini.

Aussagen zufolge ist davon auszugehen, dass der Unbekannte bereits seit mehreren Wochen jeweils in den frühen Morgenstunden am Seidenweg, bei der Einmündung in die Länggassstrasse, gegenüber der Post parkiert und die Frau auf ihrem Arbeitsweg beobachtet hatte.

Zur Klärung der Ereignisse sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen. Personen, die Angaben zum Vorfall von Samstagmorgen, zum Unbekannten oder dem schwarzen Auto machen können, werden gebeten sich zu melden: 031 634 41 11.

Quelle: kapoBE

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NACHTRAG:

Stadt Bern / Zeugenaufruf: Phantombild nach Vorfall im Länggasse-Quartier

Nachdem ein Unbekannter anfangs Januar im Länggasse-Quartier in Bern eine Frau in sein Auto drängen wollte, hat die Kantonspolizei Bern ein Phantombild erstellt. Personen, die Angaben zum Mann machen können, werden gebeten, sich zu melden.

Bild: kapoBE

Bild: kapoBE

Die Kantonspolizei Bern hatte nach dem Vorfall, welcher sich am Samstag, 5. Januar 2013, kurz vor 0600 Uhr an der Länggassstrasse in der Stadt Bern ereignet hatte, einen Zeugenaufruf veröffentlicht. Trotz intensiven polizeilichen Ermittlungen und vereinzelten Hinweisen aus der Bevölkerung konnte der Täter bisher nicht eruiert werden. Zur Identifizierung des Mannes hat die Kantonspolizei Bern ein Phantombild erstellt.

Beim Täter handelt sich um einen 40- bis 45-jährigen Mann mit athletischer Figur und schwarzen, mittellangen Haaren. Gemäss Angaben sprach er gebrochen Deutsch und hatte vermutlich einen italienischen Akzent. Das schwarze Fahrzeug entsprach der Golfklasse und war mit schwarzen Ledersitzen ausgestattet. Am Rückspiegel hing das Bild einer blonden Frau im Bikini.

Die 20-Jährige hatte sich auf dem Weg zur Arbeit befunden, als sich der Täter auf Höhe der Apotheke bei der Kreuzung Länggassstrasse/Mittelstrasse ihr von hinten näherte und sie unvermittelt am Arm packte. Der Mann zerrte die Frau zum schwarzen Auto, und versuchte, sie hinein zu stossen. Die Frau setzte sich heftig zur Wehr, wurde in der Folge zu Boden gestossen und konnte fliehen.

Die Kantonspolizei Bern bittet Personen, die Hinweise zum Täter geben oder weitere sachdienliche Angaben machen können, sich mit ihr über die Telefonnummer 031 634 41 11 in Verbindung zu setzen.

Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland

Quelle: kapoBE