Archiv für die Kategorie ‘Verstoss gegen Tierschutzgesetz’

In der Ostschweiz sind gleich mehrere Fälle von Hundeschmuggel aufgeflogen. Tierschützer sind empört.

Bild: Grenzwachtregion III

Bild: Grenzwachtregion III

Das Geschäft mit Junghunden boomt. Das Grenzwachtkorps in den Regionen St. Gallen und Graubünden hat in den letzten Tagen sieben Fälle von Hundeschmuggel aufgedeckt, wie gestern bekannt wurde. Der grösste Fall ereignete sich beim Grenzübergang St. Margrethen im St. Galler Rheintal. Im Zuge einer Kontrolle wurde das Auto einer Slowakin bei der Einreise angehalten. Dabei fanden die Grenzwächter im Fussraum hinter dem Beifahrersitz einen zugedeckten Stoffbehälter, in dem sich drei Welpen befanden. Im Kofferraum waren nochmals vier Tiere. Gegen die 50-jährige Slowakin wurde ein Zollverfahren eingeleitet. Zudem musste sie eine Busse von 1500 Franken zahlen.

Unwissenheit als Grund

Hundeschmuggler werden laut Andrea Schmid, dem Informationsbeauftragten für die Grenzwachtregion III, zwar immer mal wieder erwischt, «in dieser Dichte ist es aber aussergewöhnlich». Viele Fälle geschehen laut Schmid aus Unwissenheit: «Halter wissen nicht, dass bei der Einfuhr der Tiere eine Mehrwertsteuer anfällt oder kennen die veterinärrechtlichen Bestimmungen nicht.»

Die Ostschweizer Tierschützerin Edith Zellweger ist empört: «Diese Hunde aus dem Ausland werden in der Schweiz billig verscherbelt.» Gemäss Zellweger werden die Hunde meist übers Internet inseriert und bestellt und dann auf einem Parkplatz abgeholt.

Quelle: 20min

Heroin Pulver (Symbolbild)

Heroin Pulver (Symbolbild)

Die Solothurner Staatsanwaltschaft hat einen 45-jährigen Mann wegen mehrfachen Verstössen gegen das Betäubungsmittel angeklagt. Der Kosovare muss sich wegen Heroinhandels im grossen Stil vor Gericht verantworten.

Nach mehrmonatigen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft war der 45-jährige Kosovare im Oktober 2010 in einer Wohnung in Olten festgenommen worden, wie die Solothurner Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte.

In seiner Wohnung sowie in einer weiteren von ihm gemieteten Wohnung wurden insgesamt 11 Kilogramm Heroin und rund 5,5 Kilogramm Streckmittel sichergestellt. Zudem wurden eine Pistole und fast 100‘000 Franken Bargeld gefunden und von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Der Beschuldigte befindet sich seither in Haft.

Mit Heroingemisch gehandelt

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, zwischen 2006 und 2010 mit insgesamt 47,5 Kilogramm Heroingemisch und 62,5 Kilogramm Streckmittel gehandelt zu haben.

Ein Grossteil der Drogen wurde in seinem Auftrag durch zwei Kuriere an Abnehmer in der Westschweiz geliefert. Die beiden Kuriere wurden bereits zu Freiheitsstrafen von 5 Jahren und 37 Monaten verurteilt.

Der Beschuldigte muss sich vor Gericht wegen mehrfacher Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer und wegen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz verantworten.

Der Termin der Gerichtsverhandlung vor dem Richteramt Olten-Gösgen steht noch nicht fest. Den Strafantrag wird die Staatsanwaltschaft erst im Verlauf des Prozesses stellen.

Quelle: kapoSO

Quelle: china.org.cn

Quelle: china.org.cn

Zoll und Bund haben an der muba in Basel sechs in die Schweiz geschmuggelte Luxus-Schals aus Shahtoosh-Wolle beschlagnahmt. Der Handel mit der Wolle der vom Aussterben bedrohten Tibet-Antilope ist weltweit verboten. Dem indischen Händler, der die Schals angeboten hat, wurde ein Depot von 10’000 Franken auferlegt.

Zur Herstellung eines einzigen Schals aus dem Fell der Tibet-Antilope müssen drei bis fünf dieser Wildtiere getötet werden, wie die Zollkreisdirektion Basel am Dienstag mitteilte. Das Tier ist jedoch seit 1979 vom Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen CITES geschützt. Der Handel mit Shahtoosh-Wolle ist seitdem weltweit verboten.

Mitarbeitende des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET) und Zollfahnder der Zollkreisdirektion Basel hatten aufgrund eines Hinweises eine Kontrolle an der muba durchgeführt. Dabei stiessen sie am Stand des indischen Ausstellers an der Konsumgütermesse auf die verbotenen Luxusaccessoires.

Gemäss ersten Ermittlungen der Zollfahndung waren die Schals als Luftfracht über den internationalen Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle nach Europa gelangt. Dort waren sie mit einer falschen Zolldeklaration an den Zollbehörden vorbeigeschmuggelt und dann auf dem Landweg in die Schweiz gebracht worden.

Das persische «Shahtoosh» bedeutet etwa «von der Natur für den König gemacht», und die Wolle aus dem feinen Haarkleid der Tibet-Antilope (Pantholops hodgsonii) gilt auch als «king of wools». Dafür zahlen die Tiere einen hohen Blutzoll: Schätzungen gehen davon aus, dass der Bestand in den letzten hundert Jahren von über einer Million auf weniger als 75’000 Tiere dezimiert wurde.

Quelle: blick.ch

(Symbolbild) - Maja Dumat  / pixelio.de

(Symbolbild) – Maja Dumat / pixelio.de

Ein Hund ist auf einer Autobahnraststätte bei Ittigen tot in einem Abfalleimer aufgefunden worden. Ein 23-jähriger Mann hat zugegeben, das Tier misshandelt und getötet zu haben. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.

Am Freitag, 1. Februar 2013, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, wonach auf der Autobahnraststätte Grauholz-Süd (Gemeinde Ittigen) an der A1 ein toter Hund in einem Rucksack gefunden worden sei. Der Rucksack war in einem Abfalleimer deponiert worden. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Hund getötet worden.

Ermittlungen der Fachstelle Tierdelikte haben nun ergeben, dass ein 23-jähriger Mann aus dem Kanton Bern für den Tod des Hundes verantwortlich ist. Er hat zugegeben, den Hund misshandelt, getötet und danach auf der Autobahnraststätte entsorgt zu haben.

Der Mann wird sich wegen Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz vor der Justiz verantworten müssen.

Quelle: kapoBE

Tierschützer haben mehrere Fälle von Handel mit Katzenfellen aufgedeckt. Jetzt reichen sie klage ein. Die Schuldigen sollen saftige Bussen zahlen.

Bild: 20min

Bild: 20min

Seit dem 1. Januar ist der Handel mit ­Katzenfellen in der Schweiz ­offiziell verboten. Dennoch wird er laut Tomi Tomek von der Tierschutzorganisation SOS Chats Noiraigue noch munter weiterbetrieben. Unter dem Vorwand, an Rheuma zu leiden, bestellte eine Mitarbeiterin bei sechs verschiedenen Händlern Katzenfelle. So ertappten die beiden acht potenzielle Katzenfell-Verkäufer.

«Ich war schockiert und angewidert, als uns ein Katzenfell mit Schwanz, Pfoten, Ohren und Schnurrhaaren geliefert wurde», sagt Tomek. Kostenpunkt: 70 Franken. Besonders schockierend findet sie, dass nicht nur aus ver­unfallten Katzen Felle produziert würden: «Die Felle sind oft von Schrotkugeln durchlöchert.»

Kantone erteilen die Bussen

Tomek hat nun letzte Woche gegen zwei der drei fehlbaren Fellhändler bei der Neuenburger Staatsanwaltschaft Klage eingereicht. Eine weitere wird folgen. Die Staatsanwaltschaft be­stätigt, dass die Klagen eingegangen sind. Tomek fordert, dass illegale Händler mit einer saftigen Geldbusse bestraft werden. Die Höhe der Busse liegt allerdings im ­Ermessen des entsprechenden Kantons.

Dass in der Schweiz im grossen Stil ­illegal mit den Fellen gehandelt werde, bezweifelt Bernhard Trachsel, Geschäftsführer des Zürcher Tierschutzes: «Der Markt ist dafür zu klein und die Kontrollen werden verstärkt – auch wegen der neuen Pelzdeklarationsverordnung.» Ausserdem sei das Geschäft mit den Katzenfellen nicht sehr ­lukrativ, sagt Klaus Gallusser, Präsident des Verbandes Schweizerischer Gerbereien.

Quelle: 20min

Ungewöhnliches Schmuggelgut stellten Zöllner auf dem Splügenpass sicher: Einen jungen Esel. Er stand in einem Van eines deutschen Ehepaars.

Bild: blick

Die Grenzwächter hielten am Freitag auf der Splügenstrasse einen Kleinbus mit deutschen Nummernschildern an.

Als sie ins Fahrzeug blickten, stand da ein Esel, eingepfercht zwischen Rücksitzbank und Heckklappe.

Das deutsche Ehepaar gab an, sie brächten den jungen Hengst von Italien nach Deutschland und wollten ihm den zehnstündigen Transport im Pferdeanhänger nicht zumuten. Das würde sich traumatisierend auf das Tier auswirken. Beim Transport im Kofferraum sahen sie diese Gefahr offenbar nicht.

Esel beschlagnahmt

Trotzdem befreiten die Zöllner den Esel aus dem Van. Das Ehepaar hatte die Zollanmeldung versäumt und hatte auch nicht die notwendigen Gesundheitszeugnisse für das Tier.

Danach wurde das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit des Kantons Graubünden beigezogen. Dieses verfügte die Beschlagnahmung des Tieres. Da mit der Einfuhr und dem Transport gegen mehrere Gesetze verstossen wurde, muss das Ehepaar mit einer empfindlichen Busse rechnen.

«Nun muss das Tier ordentlich eingeführt werden», sagt Andrea Schmid, Sprecher der Grenzwachtregion III. Danach kann das Ehepaar den Esel nach Hause bringen, aber nicht im Kofferraum, sondern in einem Pferdetransporter.

Quelle: blick

Da sei ein Betrunkener mit einer Königspython auf dem Kinderspielplatz an der Laufenburgerstrasse. Die Meldung über die Notrufnummer 117 am Freitagabend, 22.06.2012, gegen 19 Uhr tönte schier unglaublich.

(Symbolbild) – N.M. / pixelio.de

Vor Ort allerdings traf die Polizei tatsächlich einen lamentierenden Mann an und vor ihm im Grase kriechend eine etwa 1,50 Meter lange Kornnatter. In einer Ecke zusammengedrängt standen verängstigte Kinder. Da der Mann neben sich auf der Bank auch noch ein Fleischermesser und eine grosse Lederpeitsche liegen hatte, fackelten die Polizisten nicht lange, nahmen alles mit auf den Posten und den Betrunkenen über Nacht in die Ausnüchterungszelle.

Der 55-jährige Mann, der über 2 Promille intus hatte, wird sich wegen Unfug, Trunkenheit, und Verstoss gegen das Tierschutzgesetz zu verantworten haben.

Die Kornnatter, eine ungiftige wunderschön gezeichnete Schlange, wurde in die Obhut des Veterinäramtes gebracht.

Quelle: polizeinews