Archiv für die Kategorie ‘Verstoss gegen Strassenverkehrsgesetz’

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Am Freitag Mittag, 20. Dezember 2013, gegen 12.25 Uhr, fiel einer zivilen Patrouille der Polizei Basel-Landschaft auf der Autobahn A2 bei Muttenz BL, im Tunnel Schweizerhalle in Fahrtrichtung Basel, ein Auto auf, welches einem vorausfahrenden Fahrzeug zu nahe auffuhr. In der Folge signalisierte die Polizei dem Lenker, ihr via Ausfahrt Muttenz ab der Autobahn zu folgen. Der Lenker jedoch widersetzte sich dieser Aufforderung und ergriff die Flucht via die Kantonale Autobahn A18 in Richtung Reinach BL.

Die Polizei nahm umgehend die Nachfahrt auf. In der Folge beging der Lenker diverse Verkehrsregelverletzungen und verliess dann die A18 via Ausfahrt Reinach-Nord und fuhr nach rechts Richtung Reinach. Innerorts in der Fleischbachstrasse wurde das Fahrzeug in der 30-km/h-Zone mit massiv überhöhter Geschwindigkeit erfasst. Kurze Zeit später sprang der 38-jährige Beifahrer im Fluchtfahrzeug aus dem Auto und konnte von der Polizei angehalten werden.

Das Fluchtfahrzeug konnte schliesslich kurze Zeit später in Therwil BL gestoppt werden. Beim Lenker handelt es sich um 46-jährigen, in der Region wohnhaften Schweizer. Ein bei ihm durchgeführter Drogen-Schnelltest verlief positiv auf Kokain; es wurde ein Blut- und Urinprobe angeordnet. Weitere Abklärungen sind im Gang. Über weitere Gefährdungen ist bis zur Stunde nichts bekannt.

Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat gegen den Fahrzeuglenker ein entsprechendes Strafverfahren eröffnet.

Quelle: kapoBL

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Beim Versuch, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, hat ein Autolenker am Montagabend zahlreiche Verkehrsregeln missachtet. Dabei kam es auf der Autobahn A1 wie auch nach der Ausfahrt Bern-Forsthaus zu gefährlichen Situationen. Ersten Abklärungen zufolge stand der Mann unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

Am Montag, 16. Dezember 2013, um etwa 1820 Uhr, fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Bern auf der Autobahn A1 auf dem Felsenauviadukt bei Bern ein Autolenker mit unsicherer Fahrweise auf. Als das Fahrzeug auf Höhe der Ausfahrt Bern-Neufeld kontrolliert werden sollte, reduzierte der betreffende Lenker seine Geschwindigkeit deutlich. Während der nachfolgende Verkehr ins Stocken geriet, lenkte der Autofahrer unvermittelt nach links, überfuhr die Sperrfläche und fügte sich in den dichten Verkehr in Fahrtrichtung Weyermannshaus ein. Die Patrouille folgte dem Fahrzeug daraufhin mit eingeschalteter Warnvorrichtung. Während die anderen Autolenker korrekt reagierten und die Einsatzkräfte passieren liessen, vollzog das Fluchtfahrzeug mehrere gefährliche Überholmanöver.

Bei der Ausfahrt Bern-Forsthaus verliess das Fahrzeug daraufhin die Autobahn, missachtete ein Rotlicht und bog in überhöhter Geschwindigkeit nach rechts in die Murtenstrasse ein. Beim Abbiegen prallte der Lenker mit dem Fahrzeug gegen einen hohen Randstein, wodurch das linke Vorderrad beschädigt wurde. Das Fahrzeug war jedoch weiterhin fahrbar.

Von der Murtenstrasse bog der Lenker in die Steigerhubelstrasse ein und fuhr schliesslich durch das Quartier Krippenstrasse/Eggimannstrasse. Während dieser Fahrt missachtete er mehrere Verkehrsregeln und vollzog riskante Überholmanöver, überfuhr diverse Sicherheitslinien und befuhr etliche Male die Gegenfahrbahn. Mehrere Fahrzeuglenker wurden dadurch gefährdet und mussten bremsen oder ausweichen. Der Lenker überschritt zudem die Geschwindigkeit in den Tempo 30 beziehungsweise Tempo 20 Zonen zum Teil massiv. Schliesslich kam er vor einer Brüstung auf einem Fussweg zum Stillstand.

Die Patrouille konnte den 34-jährige Lenker und die 33-jährige Beifahrerin, welche sich beide der Anhaltung zu widersetzen versuchten, vor Ort festnehmen. Dabei wurden sie von weiteren inzwischen aufgebotenen Polizeikräften unterstützt.

Wie erste Abklärungen ergaben, stand der Lenker sowohl unter Drogen- wie auch Alkoholeinfluss. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet war und der Mann über keinen gültigen Führerausweis verfügte. Weitere Ermittlungen sind im Gang.

Auf Grund der aktuellen Erkenntnisse muss davon ausgegangen werden, dass verschiedene Verkehrsteilnehmer durch das Fluchtfahrzeug gefährdet worden sind. Personen, welche sachdienliche Hinweise geben können oder betroffen waren, werden gebeten sich bei der Kantonspolizei Bern zu melden: Telefon 031 634 41 11.

Quelle: kapoBE

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In einem Wald bei Nussbaumen soll ein Kosovo-Albaner eine 16-Jährige vergewaltigt haben. Doch auch sonst hat es der 29-Jährige faustdick hinter den Ohren: Schlägerei, Raub und weitere Delikte – das Verdikt: 24 Monate Haft, davon 18 Monate bedingt.

Im Jugendhaus Nussbaumen fand in jener Oktobernacht 2006 eine Party statt. Gegen 1.30 Uhr suchte eine 16-Jährige den Jugendhausleiter auf.

Sie sei, sagte sie, am nahen Waldrand von zwei jungen Männern vergewaltigt worden. Im Spital wurden entsprechende Spuren an ihrem Körper diagnostiziert und die Polizei konnte über Sperma eine DNA sicherstellen.

Bloss – es gab dafür weit und breit keinen Vergleich. Bis zum August 2012, als es am Stadtfest in Baden zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern kam, wobei einer verletzt wurde. Vom Täter wurde die DNA aufgenommen – Volltreffer!

Am Dienstagnachmittag sass der 29-jährige Kosovo-Albaner Afrim (Name geändert) vor Bezirksgericht Baden, angeklagt der Vergewaltigung, der einfachen Körperverletzung und des Raubes.

Nachdem ein Landsmann von Afrim wegen eines bewaffneten Überfalls auf einen Spielsalon in Wettingen im Mai 2010 verurteilt worden war, hatte der reinen Tisch gemacht:

Afrim – Stammgast in jenem Salon – habe den Raub eingefädelt und das Feld dafür vorbereitet gehabt.

Mit sechs Vorstrafen wegen Strassenverkehrs-, Vermögens- und Gewaltdelikten auf dem Konto, ist Afrim ein Gerichts-Habitué.

Entsprechend cool gab er sich vor Schranken: Die Arme vor dem Bauch verschränkt, ab und zu die Fingernägel prüfend, hatte er eine ureigene Erklärung für seine Spermaspuren auf dem Shirt des Opfers: Die 16-Jährige, mit der er auf der Party mal kurz getanzt hatte, habe ihn auf der Herrentoilette mit der Hand befriedigt. Am Waldrand sei er nicht gewesen.

Anklägerin fordert 6 Jahre

Die 16-Jährige hatte ausgesagt, dass einer der Männer sie, die vom Alkohol beduselt war, an den Waldrand getragen habe.

Dort habe sie grundsätzlich nichts gegen den Geschlechtsverkehr gehabt. Als es dann aber wehtat – sie war noch Jungfrau – und sie realisierte, dass der Mann kein Kondom trug, habe sie ihn gebeten, aufzuhören.

Er aber machte weiter bis zum Samenerguss und danach tat ein Zweiter es ihm gleich.

Die polizeilichen Ermittlungen wurden offensichtlich sehr pauschal durchgeführt. Wieso beispielsweise von den Party-Teilnehmern keine DNA entnommen wurde, ist unklar.

Auch die Mittäterschaft an dem Raub (Beute 270 Franken in bar und Prepaid-Karten im Wert von 4200 Franken) mit einer Gaspistole, die nachweislich ihm gehört hatte, bestritt Afrim energisch.

Die Körperverletzung vom Badener Stadtfest hingegen musste er wohl oder übel ebenso eingestehen wie die Tatsache, dass er am Steuer eines Autos im Oktober 2012 mit mindestens 0,99 Promille erwischt worden war.

Und im April dieses Jahres mit 1,55 Promille – notabene nur zwei Monate, nachdem er aus einer neunwöchigen U-Haft entlassen worden war.

Die Staatsanwältin forderte eine Freiheitsstrafe von 6 Jahren. Afrim habe seine Aussagen immer wieder geändert und dem jeweiligen Stand der Ermittlungen angepasst.

Der Verteidiger betonte, dass Afrims Aussagen stimmig und nachvollziehbar seien, weshalb er von der Vergewaltigung und vom Raub freizusprechen und für das Übrige zu einer unbedingten Geldstrafe zu verurteilen sei.

Die Mehrheit sprach ihn der Vergewaltigung frei

Einstimmig sprach das Gericht Afrim des Raubes und der Nebendelikte schuldig.

Eine Minderheit hätte das auch wegen Vergewaltigung getan, die Mehrheit aber sprach ihn in diesem Punkt frei:

«Das Gericht ist zwar überzeugt, dass das Sperma im Wald auf das Shirt des Opfers gelangte. Alles andere ist nicht nachvollziehbar. Zweifel bestehen jedoch, ob das Sperma vom ersten oder zweiten Mann stammt. Weil aber nur der zweite Mann das Opfer massiv nötigte, wurde zugunsten von Afrim entschieden», so Gerichtspräsidentin Gabriella Fehr.

Das Verdikt: 24 Monate, davon 18 Monate bedingt.

Quelle: AZ

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Il Ministero pubblico, la Polizia cantonale e le Guardie di confine comunicano che il 29.11.2013 poco prima delle 20.30 al valico di Chiasso-Brogeda le Guardie di confine hanno fermato a bordo di un’auto un 44enne cittadino straniero residente all’estero.

Successivamente è stato interrogato e arrestato da agenti della Polizia cantonale. Le perquisizioni effettuate hanno permesso di rinvenire oggetti da scasso e diversa refurtiva. L’arresto è stato confermato dal Giudice dei provvedimenti coercitivi. Le ipotesi di reato nei suoi confronti sono: furto, danneggiamento, violazione di domicilio, falsità in certificati e infrazione alla Legge sulla Circolazione Stradale (LCStr.).

L’inchiesta, condotta dalla Polizia giudiziaria e coordinata dal Procuratore pubblico Antonio Perugini, ha già permesso di chiarire che l’uomo è autore di furti con scasso in abitazioni avvenuti a nel Luganese. Il 44enne è inoltre risultato colpito da mandati di cattura di alcuni altri Cantoni, per il medesimo reato, su territorio svizzero e da un mandato di cattura dall’Italia per espiazione pena per il reato di rapina.

Quelle: kapoTI

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Ein Autolenker hat in der Nacht auf Sonntag in der Stadt Bern versucht, sich einer polizeilichen Kontrolle zu entziehen. Während der Flucht kam es zu zahlreichen Verkehrswiderhandlungen und gefährlichen Manövern. Der Lenker konnte schliesslich in Ittigen angehalten werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

Am Sonntag, 24. November 2013, kurz vor 0325 Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Bern ein Fahrzeug auf, welches in falscher Richtung die Genfergasse in Richtung Hodlerstrasse befuhr. Als die Polizisten den Autolenker daraufhin anhalten wollten, fuhr dieser mit stark überhöhter Geschwindigkeit über den Waisenhausplatz in die zu diesem Zeitpunkt von vielen Fussgängern frequentierte Speichergasse ein.

Die Patrouille, welche die Gasse deutlich langsamer befuhr, konnte noch beobachten, wie das Fahrzeug beim Bollwerk rechts abbog und über die Lorrainebrücke Richtung Wankdorf fuhr. Gemäss aktuellen Erkenntnissen durchquerte das Auto daraufhin in hoher Geschwindigkeit das Breitenrainquartier und fuhr über den Wankdorfplatz auf die Überführung in Richtung Strassenverkehrsamt. Nach einem unvermittelten Wendemanöver setzte der Lenker die Fahrt in der Folge über die Papiermühlestrasse nach Ittigen fort. Nahe des Bahnhofs Ittigen, auf dem Talweg, stoppte der Mann schliesslich. Ein Pneu seines Fahrzeugs wies inzwischen massive Beschädigungen auf. Der Lenker wie auch seine beiden Mitfahrerinnen konnten von den Einsatzkräften angehalten werden.

Ersten Abklärungen zufolge stand der 21-jährige Mann unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Er wird sich unter anderem wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz und das Strafgesetz vor der Justiz zu verantworten haben.

Während der Fahrt wurde der Autolenker immer wieder von Polizeifahrzeugen mit eingeschalteten Warnvorrichtungen aufgefordert anzuhalten. Mehrere Patrouillen konnten eine Kollision mit dem Fluchtfahrzeug nur durch ein Ausweichmanöver verhindern. Diverse Versuche, das Auto zu stoppen oder ihm zu folgen, mussten zudem abgebrochen werden, da die Verkehrssicherheit gefährdet war und der Lenker keine Andeutungen machte, dass er die Fahrt selbst stoppen würde.

Weitere Ermittlungen sind derzeit im Gang. In diesem Zusammenhang werden auch Zeugen gesucht. Sollten Personen durch das Fluchtfahrzeug gefährdet worden sein, werden diese gebeten sich an die Kantonspolizei Bern zu wenden: 031 634 41 11.

Quelle: kapoBE

Bild: kapoAG

Bild: kapoAG

Die Polizisten staunten nicht schlecht: Nachdem sie Meldung über einen verwirrten Mann in Lengnau AG erhalten hatten trafen sie bei der anschliessenden Kontrolle auf einen splitternackten Mann. In einem günstigen Moment flüchtete er mit seinem Wagen.

Kurz nach dem Mittag des 24. September ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Aargau die Meldung ein, dass sich in der Umgebung Lengnau AG eine verwahrloste männliche Person aufhalte, welche nach Alteisen frage.

Die aufgebotene Regionalpolizei Zurzibiet konnte den 64-jährigen Mann aus der Ostschweiz einer Kontrolle unterziehen. Erstaunt stellten sie fest, dass der Mann komplett nackt war.

In einem günstigen Moment nutzte er die Gelegenheit um zu fliehen. Er fuhr mit seinem Personenwagen auf der Surbtalstrasse mit übersetzter Geschwindigkeit in Richtung Döttingen. Trotz Blaulicht und Sirene konnte der Lenker nicht zum Anhalten bewegt werden.

Er beging während der Flucht diverse Vergehen gegen das Strassenverkehrsgesetz.

In Döttingen, Höhe Garage Bugmann, wurde durch eine zweite Patrouille der Regionalpolizei Zurzibiet eine Strassensperre errichtet. Noch vor der Sperre brachte der Lenker das Fahrzeug freiwillig zum Stillstand. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 0.79 Promille.

Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach eröffnete eine Strafuntersuchung und ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Zudem wurde der 64-jährige Mann zwecks weiterer Abklärungen inhaftiert.

Anschliessende Ermittlungen ergaben, dass der Mann schon in anderen Kantonen der Schweiz polizeilich bekannt ist.

Quelle: AZ

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Auf seiner Höllenfahrt gefährderte er zahlreiche Menschen. Lediglich elf Minuten brauchte er von Suhr nach Wohlen. Jetzt muss der Raser für sechs Monate ins Gefängnis und darf während drei Jahren nicht hinters Lenkrad.

Mehr Glück als Verstand hatte ein BMW-Fahrer im Oktober 2011: Der heute 22-jährige Mann durchbrach mit stark erhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn und der Kantonsstrasse nach Wohlen mehrere Polizeisperren. In Wohlen konnte die Polizei den Autofahrer endlich stoppen und verhaften. Bei seinem Höllenritt mit bis zu 188,9 Kilometern in der Stunde im 80-km-Bereich gefährdete er mehrere Polizeibeamte an Leib und Leben.

Fahrverbot für drei Jahre
Das Bezirksgericht Bremgarten unter dem Vorsitz von Peter Thurnherr verurteilte den BMW-Fahrer gestern wegen mehrfacher Gefährdung des Lebens und mehrfacher grober Verletzung der Verkehrsregeln zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten. Davon muss er sechs Monate im Gefängnis verbüssen.

Die Probezeit für die bedingt ausgesprochene Strafe wurde auf drei Jahre festgesetzt. Ausserdem belegte ihn das Gericht mit einem Fahrverbot von drei Jahren. Das Urteil erfolgte mehrheitlich. Die Minderheit des Gerichts hätte den Automobilisten härter bestrafen wollen.

Rasen aus Liebeskummer?

Die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung einigten sich im abgekürzten Strafverfahren auf das festgelegte Strafmass, dem sich die Mehrheit des Gerichts anschloss. Denn der BMW-Fahrer war von Anfang an geständig, zeigte Reue und entschuldigte sich bei den Polizeibeamten für seine Tat, für die er allerdings auch gestern vor dem Bezirksgericht Bremgarten keine Gründe nennen mochte. Dem Vernehmen nach soll ihm seine Freundin am Tag, bevor er seine Raserfahrt antrat, den Laufpass gegeben habe.

„Es tut mir leid, was passiert ist“, meinte der Automobilist. „Leider kann ich es nicht mehr rückgängig machen.“ Der Täter hat seine Lebenssituation inzwischen gefestigt. Er hat eine Lehre als Heizungsmonteur angetreten. Sein Chef sei mit ihm zufrieden, meinte der Beschuldigte, und er sei über das Strafverfahren informiert. Er sei verlobt und wolle seine Freundin dereinst heiraten.

Allerdings musste er auf die Frage eines Bezirksrichters, der nachhakte, zugeben, dass er wegen zwei Verkehrsdelikten vorbestraft sei. Einmal lenkte er ein Auto ohne Lernfahrausweis, das andere Mal fuhr er ebenfalls viel zu schnell und geriet dabei in eine Polizeikontrolle.

In elf Minuten von Suhr nach Wohlen
Der BMW-Fahrer habe eine „klassische Raserfahrt“ hingelegt, erklärte der Staatsanwalt. Von Suhr nach Wohlen, wo ihn die Polizei endlich stoppen konnte, habe er rekordverdächtige elf Minuten gebraucht. Weil er aber immer zu seiner Tat gestanden sei und sich in den letzten zwei Jahren nicht mehr strafbar gemacht habe, sei die angesetzte Strafe angemessen.

Sinnvoll sei das Fahrverbot für drei Jahre. Damit werde der BMW-Fahrer insgesamt fünf Jahre lang von der Strasse verbannt. Der Automobilist habe einen „Riesenmist“ gebaut, räumte sein amtlicher Verteidiger ein. „Allerdings ist er kein typischer Raser.“

Das Gericht habe für die Raserfahrt „nicht das geringste Verständnis“, erklärte Gerichtspräsident Peter Thurnherr in der Urteilsbegründung. „Sie haben auf ihrer Verfolgungsjagd zahllose Menschen gefährdet.“ Nur mit viel Glück seien die Polizeibeamten oder ein Passant, der sich auf der Strasse hätte befinden können, mit dem Leben davon gekommen. „Sie haben alles Glück in Ihrem Leben aufgebraucht und dürfen sich nun gar nichts mehr leisten.“ Eine bedingte Geldstrafe von 500 Franken aus dem Jahr 2011 wurde widerrufen. Einem Zivilkläger, den der Täter auf seiner Fahrt gefährdete, sprach das Gericht eine Genugtuung von 500 Franken zu.

Quelle: AZ

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Nach einem Streit hat ein wütender Freier zwei ungarische Prostituierte sowie ihre Zuhälter mit seinem Auto durch Zürich gejagt. Dafür muss er zehn Monate ins Gefängnis.

«Er wollte uns hinrichten», berichtete später ein ungarischer Zuhälter der Zürcher Polizei. Die lebensgefährliche Hetzjagd ereignete sich in der Nacht auf den 5. Juni 2010 mitten in der Zürcher City. Beim Jäger handelte es sich um einen heute 30-jährigen Ingenieur aus der Region Winterthur. Der Tunesier begab sich damals mit einem arabischen Freund in das Zürcher Rotlicht-Milieu, wo sie zwei ungarische Prostituierte ansprachen und in den Personenwagen des Beschuldigten einluden.

Opfer-Fahrzeug sieben Mal gerammt

Fest steht, dass die beiden Freier plötzlich Streit mit den beiden Frauen bekamen. Beim Escher Wyss-Platz stiegen die verängstigten Ungarinnen bei einem Rotlicht plötzlich aus und flüchteten in ein sich vorne befindliches Fahrzeug von zwei Landsleuten. Die beiden ungarischen Zuhälter fuhren mit den beiden Frauen sofort weg. Verfolgt vom wütenden Freier, der nun massiv auf das Gaspedal drückte.

Er raste mit bis zu 105 km/h über die Wasserwerkstrasse stadteinwärts, wobei er immer wieder von hinten in die Stossstange der Ungarn hineinkrachte. Er rammte das Opfer-Fahrzeug bis zum Hotel Marriot gleich sieben Mal, bis der ungarische Lenker mit 113 km/h die Herrschaft über das Fahrzeug verlor, über die Gegenfahrbahn schleuderte und erst auf einem Trottoir zum Stillstand kam. Die vier magyarischen Insassen hatten sehr grosses Glück und kamen mit dem Schrecken davon. Indessen hatte der tunesische Familienvater mit seinem Freund das Weite gesucht. Allerdings wurde er vier Tage später von der Polizei ausfindig gemacht und verbrachte danach 44 Tage in Untersuchungshaft.

Drei Jahre und neun Monate Knast gefordert

Am Montag musste sich der Tunesier wegen mehrfacher Gefährdung des Lebens, Nötigung sowie grober Verletzung von Verkehrsregeln am Bezirksgericht Zürich verantworten. Der Beschuldigte gab zwar zu, dass er gegen das Verkehrsrecht verstossen habe. Allerdings sei er von seinem Gegner mit dem Stinkefinger provoziert worden. Zudem habe dieser zuerst seinen Wagen beschädigt. Deshalb habe er ihn einholen, zur Rede stellen und seine Nummer notieren wollen.

Staatsanwalt Jürg Boll sprach von einem skrupellosen Verhalten des heute arbeitslosen Vaters aus Pfungen und verlangte eine hohe Freiheitsstrafe von drei Jahren sowie neun Monaten. Boll lieferte eine erdrückende Beweislage. So hatten die beiden Prostituierten und die beiden Zuhälter den Beschuldigten glaubhaft belastet. Hinzu kam, dass die Polizei den wegen Menschenhandels verdächtigen Ungarn kurz nach dem Vorfall am Telefon abgehört hatte. Dieser hatte seiner Frau die ganze Verfolgungsjagd geschildert.

Vergeblich Freispruch verlangt

Verteidiger David Gibor verlangte dagegen in seinem Hauptantrag einen vollen Freispruch und setzte in erster Linie auf angeblich formelle Mängel während der Untersuchung. Der Anwalt unterlag deutlich und wurde vom Gericht mit seinen juristischen Argumenten kaum erhört.

Das Gericht kam zu umfassenden Schuldsprüchen und setzte für den Ersttäter eine verhältnismässig strenge und teilbedingte Freiheitsstrafe von 34 Monate fest. Zehn Monate davon soll der Nordafrikaner absitzen. Der Gerichtsvorsitzende Philippe Ernst sprach von einem erheblichen Verschulden und einer beträchtlichen kriminellen Energie des Mannes. Er habe sein Auto als Tatwaffe eingesetzt und damit mehrere Menschenleben gefährdet. Zudem habe sich der Täter massiv widersprochen. Einerseits habe er seine Gegner nur einholen, zur Rede stellen und verzeigen wollen. Andererseits habe er nach dem Unfall sogleich das Weite gesucht. „Das geht einfach nicht auf“, sagte Ernst.

Freispruch für ungarischen Fluchtlenker

Mehr Glück hatte der ungarische Fluchtlenker, für den Boll wegen grober Verkehrsdelikte eine bedingte Freiheitsstrafe von einem Jahr gefordert hatte. Er wurde in entschuldigter Abwesenheit – er lebt heute wieder in Ungarn – im Sinne seines Verteidigers Torsten Kahlhöfer umfassend freigesprochen. Wegen eines rechtfertigenden Notstandes, da es ihm nicht zuzumuten gewesen sei, anzuhalten und damit die in seinem Wagen befindlichen Personen einer Lebensgefahr auszusetzen. Ihm wurde ein Schmerzensgeld von 4 400 Franken zugesprochen.

Quelle: 20min

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Das Bezirksgericht schickt einen 29-jährigen Portugiesen, der auf der A1 völlig ausrastete, für 15 Monate hinter Gitter. Während der Fahrt schlug er mit der Faust auf ein vorbeifahrendes Auto ein und griff hinterher den Fahrer an.

Der Lebensinhalt von Mario, der als Achtjähriger aus seiner Heimat Portugal hierhergekommen war, sind Autos. Sein Beruf ist Chauffeur, seine Leidenschaft sind Time-Attack-Rennen. Er fährt sie unter anderem in Hockenheim und im französischen Anneau du Rhin.

Er hat ein kleines Team, einen Sponsor, einen Ford Sierra und Schulden am Hals. Wie viele, kann Mario nicht sagen, doch Gerichtspräsident Bruno Meier hilft ihm auf die Sprünge: «Über 100′ 000 Franken sind’s gut und gerne.»

Die Sturmflut von Betreibungen ist nicht der einzige dunkle Punkt im Leben des 29-jährigen Portugiesen. Auch sein Strafregister-Auszug weist einen erklecklichen Umfang auf, vor allem was Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz betrifft.

Letztmals hatte Mario im November 2009 deswegen vom Bezirksgericht Baden eine bedingte Freiheitsstrafe von acht Monaten kassiert mit einer Probezeit von vier Jahren. Es hatte aber nur vier Monate gedauert, bis Mario am Steuer seines Citroën C1 einen anderen Automobilisten und dessen Familie um ihr Leben fürchten liess.

Boxeinlage unbestritten

Es war ein Donnerstagabend im März, und das Ehepaar W. war mit seinem achtjährigen Sohn in seinem Opel Zafira auf der Autobahn von Spreitenbach Richtung Baden unterwegs. Bei Wettingen behinderte der einfahrende Mario, das Natel am linken Ohr, das Fahrzeug der Familie W., worauf Herr W. hupte und Frau W. mit einer Geste klarmachte, dass telefonieren am Steuer verboten ist.

So etwas lässt sich einer wie Mario nicht bieten. Der überholte zunächst rechts drei Fahrzeuge und holte, auf der mittleren Spur fahrend, auf der Rampe zum Baregg, den mit gegen 80 km/h auf der zweiten Überholspur fahrenden Wagen der Familie W. ein. Mario öffnete das vordere linke Fenster, lenkte seinen Citroën haut- oder vielmehr blechnah an den Opel seines Kontrahenten und schlug zu.

Ob sein linker Haken – wie er sagt – den Kotflügel oder – wie Herr und Frau W. sagen – die hintere Scheibe traf, blieb ungeklärt; die Boxeinlage an sich wurde von Mario nicht bestritten. Zwei Schikanenstopps vom Opelfahrer hätten ihn so masslos wütend gemacht.

Verfolgt und Weg versperrt

Der linke Haken hatte Marios Zorn nicht gemindert. Als Herr W. die Autobahn in Baden West verliess, folgte der Portugiese ihm. Als der Opel vor einem Rotlicht warten musste, stieg er aus und beschimpfte Herrn W. aufs Übelste, die «Schlötterli» mit einem eindeutigen Griff zwischen seine Beine untermalend.

Als die Ampel auf Grün schaltete, fuhr das verängstigte Ehepaar W. erneut auf die Autobahn – diesmal Richtung Zürich – um seinen Verfolger mittels einer «Ehrenrunde» abzuhängen. Vergebens – als die Familie an der Mellingerstrasse beim McDonald’s einen Parkplatz suchte, versperrte Mario mit seinem Auto dem Opel den Weg, stieg aus und deckte Herrn W. mit weiteren Unflätigkeiten ein. Als Frau W. die Polizei anrief, machte Mario sich aus dem Staub. Von unterwegs teilte er der Polizei telefonisch seine Sicht der Ereignisse mit.

Absolut keine günstige Prognose

Die Untersuchung gegen Herrn W. wegen angeblicher Schikanestopps wurde jedoch rasch eingestellt und Mario, der sein Billett seit damals los ist, wurde der mehrfachen Nötigung, Beschimpfung sowie diverser Vergehen gegen das Strassenverkehrsgesetz angeklagt.

An die Verhandlung dieser Tage wurde er von zwei Polizisten begleitet. Seit rund 80 Tagen sitzt Mario in U-Haft: Diese hatte die Staatsanwaltschaft Brugg angeordnet, weil dort gegen den 29-Jährigen bereits wieder ein frischer, näher noch nicht bekannter Fall hängig ist.

Vor Bezirksgericht Baden gab der gross gewachsene, gut gebaute Mario sich zunächst selbstsicher. Je länger die Verhandlung dauerte, desto mehr fiel er allerdings in sich zusammen, und als Bruno Meier das Urteil eröffnete, wurde Mario aschfahl im Gesicht: Sieben Monate unbedingt und Widerruf der bedingten Strafe von 2009 ergibt eine Freiheitsstrafe von 15 Monaten, verbunden mit vollzugsbegleitender Massnahme.

Die 80 Tage U-Haft werden nicht angerechnet, da sie nicht im Zusammenhang mit diesem Fall stehen. Der Faustschlag aus dem fahrenden Auto sei, so Richter Meier, «absolut rücksichtslos und nicht zu verantworten» gewesen: «Es kann Mario in keiner Weise eine günstige Prognose gestellt werden.»

Quelle: aargauerzeitung

Bld: TeleM1

Bld: TeleM1

Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten hat Anklage gegen einen 29-jährigen Schweizer Unfall-Raser erhoben. Es ist im Kanton Aargau nach Inkrafttreten der Via-Sicura-Richtlinien die erste Anklage mit unterschiedlichen Anklagepunkten.

Ein 29-jähriger Schweizer rast am Mittwoch, 9. Januar 2013 – nur neun Tage nach Inkrafttreten der neuen Raserrichtlinien – gegen 21.15 Uhr mit einem Lieferwagen auf der Kantonsstrasse von Rottenschwil in Richtung Bremgarten.

Während eines Überholmanövers verliert der beschuldigte 29-jährige Schweizer die Kontrolle über sein Fahrzeug, worauf sich der Lieferwagen mehrmals überschlug und Totalschaden erlitt. Der Beschuldigte hat sich beim Unfall nur leicht verletzt, der Beifahrer blieb gar unverletzt.

Erste Anklage nach neuem Verfahren

Nun hat die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten Anklage gegen den 29-jährigen Schweizer erhoben.

Es handelt sich um eine der ersten Anklagen im Aargau seit dem Inkrafttreten der Via Sicura Richtlinien am 1. Januar 2013. Zum ersten Mal besteht in Bremgarten aber nicht nur ein reiner Tempoexzess, wie die Aargauer Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung schreibt.

Weitere Anklagepunkte

Der Raser stand unter starkem Alkohol- und Drogeneinfluss. Mit massiver übersetzter Geschwindigkeit überholte er in einer leichten Linkskurve ein angeblich schwankendes Fahrzeug.

Weitere Anklagepunkte sind das Nichttragen der Sicherheitsgurte, das mehrfache Fahren ohne Führerausweis und Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die Aargauer Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, durch die Verletzung elementarer Verkehrsregeln das hohe Risiko eines Unfalles mit Schwerverletzten oder Todesopfern eingegangen zu sein. Sie fordert eine unbedingte Freiheitsstrafe von vier Jahren und eine Busse von 300 Franken.

Quelle: aargauerzeitung

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Un homme né en 1980, originaire de France, domicilié à Meyrin, a été appréhendé pour des infractions à la Loi sur la circulation routière.  

Mardi 3 septembre 2013, en fin de matinée, des agents de la police municipale de Plan-les-Ouates interpellaient trois individus signalés par un citoyen de la commune comme ayant un comportement suspect.

Lors du contrôle, il est apparu que le scooter sur lequel ces trois personnes semblaient affairées avait les fils du contacteur coupés.

Dans l’intervalle, un témoin de la scène a précisé aux policiers que l’une des trois personnes était arrivée au guidon d’une moto qui se trouvait parquée non-loin. Un deuxième témoin a désigné ce même individu comme étant le conducteur du deux-roues. Le véhicule a également été contrôlé. Il est apparu que cet engin était signalé volé et que sa plaque était également dérobée sur un autre véhicule.

Les trois intéressés ont été conduits au poste de police de Lancy-Onex pour les suites de la procédure.

Seul l’intéressé désigné par les témoins comme étant le pilote de la moto a été mis à disposition du Ministère public

Quelle: kapoGE

Ein junges Pärchen ist anlässlich einer Nachfahrmessung am Mittwochnachmittag (28.8.2013) in Kleinandelfingen verhaftet worden. Im Fahrzeug befand sich mutmassliches Diebesgut.

Eine Verkehrspolizeipatrouille war kurz vor 14.00 Uhr auf der Autobahn A4 in Fahrtrichtung Winterthur unterwegs, als sie von einem Fahrzeug mit stark übersetzter Geschwindigkeit überholt wurde. Umgehend folgten die Kantonspolizisten dem Personenwagen und führten eine Nachfahrmessung durch. Diese ergab, dass der Fahrzeuglenker die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, nach Abzug der Toleranz, um 38 Stundenkilometer überschritt. Der Personenwagen wurde im Anschluss einer genaueren Kontrolle unterzogen. Dabei konnte im Fahrzeuginnern diverses Diebesgut sichergestellt werden. Weitere Ermittlungen zeigten, dass dieses von zwei Diebstählen aus einer Arztpraxis im Kanton Schaffhausen stammte. Der 19-jährige Fahrzeuglenker und seine 18-jährige Beifahrerin wurden daraufhin verhaftet. Beide sind rumänische Staatsangehörige und halten sich als Touristen in der Schweiz auf.

Die Festgenommenen sowie das Fahrzeug werden nach der polizeilichen Sachbearbeitung der zuständigen Amtsstelle des Kantons Schaffhausen zugeführt.

Quelle: kapoZH

(Symbobild)

(Symbobild)

Un homme né en 1992, originaire de Serbie, domicilié à Vernier, a été appréhendé pour infractions à la Loi sur la circulation routière et appropriation illégitime.  

Vendredi 16 août 2013, en fin d’après-midi, à la rue du Mont-Blanc, des agents de la police municipale ont intercepté une voiture dont le conducteur venait de brûler un feu rouge. Lors du contrôle de cet usager, il est apparu qu’il ne possédait pas de permis de conduire.

En sus, une automobiliste est venue leur annoncer que le conducteur interpellé avait embouti sa voiture, peu avant, et avait quitté les lieux de l’accident sans se soucier de remplir ses devoirs.

Il a été conduit au poste de police des Pâquis pour la suite de la procédure.

Dans le coffre de la voiture conduite par l’intéressé, les policiers ont découvert cinq sacs poubelle de 110 litres contenant des vêtements usagés. Lors de la perquisition faite au domicile du prévenu, c’est deux pièces à vivre qui étaient remplies de sacs poubelle de 110 litres au contenu similaire.

Questionné à ce sujet, l’intéressé a reconnu se servir dans les points de récolte d’habits usagés, afin de les revendre. Le lot entier d’habits a été mis à la disposition d’une œuvre caritative.

Vu ce qui précède, l’intéressé a été mis à disposition du Ministère public.

Quelle: kapoGE

Am Mittwochnachmittag ist ein Autofahrer auf der Strecke zwischen Bellinzona und Sufers wegen Missachtung mehrerer Verkehrsregeln und gefährlicher Fahrweise aufgefallen. Nach einer Verfolgungsfahrt stoppte die Kantonspolizei Graubünden den Mann bei Sufers und nahm ihn fest.

Der 27-jährige Mazedonier fuhr auf der Autostrasse A13 von Bellinzona Richtung San Bernardino. Mehrere Verkehrsteilnehmende meldeten den Fahrer der Polizei. Er fiel wegen seiner rasanten Fahrweise und wegen gefährlichen Überholmanövern, sogar in Tunnels, auf. Das Nordportal des San Bernardino Tunnels wurde auf Rot gestellt. Der Mann überholte die stehende Kolonne vor dem Tunnel, fuhr trotz Rotlicht weiter und überholte im Tunnel mehrere Fahrzeuge. In Splügen missachtete er das Haltezeichen der Polizei. Die Patrouille nahm die Verfolgung mit Blaulicht und Sirene auf. In Sufers verliess der Mann die A 13, raste durch das Dorf und, als er in eine Sackgasse geriet, über Wiesland auf die Kantonsstrasse Richtung Splügen. Seine Flucht nahm kurz nach der Brücke über den Stauseeeinlauf auf einer Wiese ein Ende. Eine zweite Polizeipatrouille stoppte den Mann und nahm ihn fest. Er wurde in ärztliche Obhut gebracht. Im Auto des Beschuldigten fand die Polizei Diebesgut.

Ohne Führerausweis unterwegs
Die Abklärungen der Polizei ergaben, dass der Beschuldigte sich trotz Führerausweisentzug ans Steuer gesetzt hatte. Bei San Vittore war er von der Radaranlage mit 157 Stundenkilometern geblitzt worden. An dieser Stelle sind 80 Stundenkilometer erlaubt. Der fehlbare Lenker wird jetzt bei der Staatsanwaltschaft Graubünden angezeigt. Insgesamt waren vier Polizeipatrouillen bei der Verfolgung des Verkehrsrowdys im Einsatz. Die Kantonspolizei Graubünden stellte das Fahrzeug im Auftrag der Staatsanwaltschaft sicher. Das Auto des Beschuldigten und ein Polizeiauto wurden beschädigt.

Bild: kapoGR

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Quelle: kapoGR

Bild: kapoBL

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Am Donnerstag Abend, 27. Juni 2013, kurz vor 20.30 Uhr, eskalierte vor einem Lokal an der Bahnhofstrasse in Sissach BL ein Streit. Dabei erhielt einer der Beteiligten von einem bislang unbekannten Mann mit einem Motorradhelm Schläge auf den Hinterkopf. Nach der Auseinandersetzung stieg dieser Mann (Opfer), ein 25-jähriger, in der Region wohnhafter Schweizer, in einen grau metallisierten Personenwagen. Im weiteren Verlauf fuhr er – unmittelbar vor dem Eintreffen einer Patrouille der Polizei Basel-Landschaft –  mit überhöhter Geschwindigkeit davon. 

Die Polizei-Patrouille folgte dem Auto mit Blaulicht und Wechselklanghorn, verlor es aber im Bereich des Bützenenwegs in Sissach aus den Augen. Dies deshalb, weil der Lenker des Fahrzeuges massiv zu schnell und somit überaus gefährlich unterwegs war.

In der Folge verlor der flüchtende Autofahrer im Bereich der Einmündung in die Rheinfelderstrasse die Herrschaft über sein Auto und verursachte einen Selbstunfall. Er kollidierte mit einer Gartenmauer, einem Baum sowie schliesslich mit einem anderen, auf einem Vorplatz parkierten Personenwagen.

Der Mann blieb vom Unfall her unverletzt, musste aber wegen seiner Kopfverletzung, welche von der Schlägerei vor dem Lokal an der Bahnhofstrasse stammte, durch die Sanität Liestal ins Spital eingeliefert werden und die Verletzung dort behandeln lassen. Ein bei ihm durchgeführter Drogenschnelltest ergab positive Werte in Bezug auf Cannabis; eine Blut- und Urinprobe wurde angeordnet, weitere Abklärungen durch die Polizei Basel-Landschaft und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft sind im Gang. Seinen Führerausweis musste er an Ort und Stelle abgeben.

Derweil sucht die Polizei Basel-Landschaft Zeugen. Insbesondere sucht die Polizei Personen, welche Angaben zur Schlägerei und zur Person mit dem Motorradhelm und/oder zur Fahrweise des Autofahrers in mehreren Quartieren von Sissach machen können. Hinweise sind erbeten an die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal, Telefon 061 553 35 35.

Quelle: kapoBL

(Symbolbild)

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Am Mittwoch, 26. Juni 2013, wurde in Herisau ein 35jähriger Schweizer nach einem Benzindiebstahl festgenommen.

Am Dienstagabend, 25. Juni 2013, hat ein vorerst unbekannter Mann bei einer Tankstelle in Herisau einen Benzindiebstahl begangen. Der Automobilist betankte sein Fahrzeug und entfernte sich ohne den ausstehenden Betrag zu begleichen. Durch die Kantonspolizei konnte der Delinquent lokalisiert und am frühen Mittwochmorgen, 26. Juni 2013, festgenommen werden.

Es stellte sich heraus, dass der 35jährige Schweizer Staatsangehörige nicht im Besitz eines Führerausweises ist, das von ihm gelenkte Fahrzeug über keinen Versicherungsschutz verfügt und gestohlene Kontrollschilder angebracht waren. Wegen Verdachts auf Fahren unter Drogeneinfluss wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Die Staatsanwaltschaft verfügte die Sicherstellung des Personenwagens.

Quelle: kapoAR

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  : pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister : pixelio.de

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle mass die Kantonspolizei in der Nacht auf Donnerstag auf der Autobahn A3 zwei ausländische Autos mit gegen 170 km/h. Einer der Fehlbaren war ein rumänischer Staatsbürger, der zur Verhaftung ausgeschrieben war.

Die Kantonspolizei Aargau führte in der Nacht auf Donnerstag auf der A3 bei Eiken eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei erfasste das Radargerät weit nach Mitternacht zwei Autos, die hinter einander mit Geschwindigkeiten von gegen 170 km/h in Richtung Basel fuhren.

Der Polizist, der das Radargerät bediente, verbreitete die Überschreitungen über Funk. Eine Polizeipatrouille stoppte die beiden Renaults bei Rheinfelden-Ost. Eines der Autos war mit vier, das andere mit zwei Rumänen aus dem Elsass besetzt.

Die Kantonspolizei brachte die sechs Männer auf das nahe Zollamt und überprüfte sie dort. Dabei zeigte sich, dass einer von ihnen wegen Einbruchdiebstahls zur Verhaftung ausgeschrieben war.

Der 33-Jährige wurde inhaftiert. Da der Verdacht bestand, dass die Rumänen auf Einbruchstour gewesen sein könnten, durchsuchten Spezialisten der Schweizer Grenzwache die Autos.

Da ihnen keine entsprechenden Straftaten nachgewiesen werden konnten, musste die Polizei die übrigen fünf wieder laufen lassen. Die beiden Lenker wurden wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung verzeigt.

Quelle: aargauerzeiung

(Symbolbild) persoenlichkeits-blog.de

(Symbolbild) persoenlichkeits-blog.de

Am Montagnachmittag hat die Luzerner Polizei drei mutmassliche Einbrecher festgenommen. Die Untersuchung führt die Jugendanwaltschaft Luzern. 

Am Montag (24.6.13 / ca. 13.00 Uhr) bemerkte eine Hauseigentümerin in Gisikon drei Personen, welche auffällig um ihr Haus schlichen. Ein Jugendlicher versuchte dabei ein Fenster aufzubrechen. Die Hauseigentümerin alarmierte umgehend die Polizei. Als die drei Verdächtigen von einem Nachbarn angesprochen wurden, flüchteten sie mit einem Auto. Beim der Kreuzung beim Restaurant Tell in Gisikon konnte die Luzerner Polizei in Zusammenarbeit mit der Zuger Polizei die drei Personen anhalten und festnehmen.

Die drei mutmasslichen Einbrecher sind zwischen 12 – 14 Jahre alt und stammen aus Italien. Es handelt sich um einen Jungen und zwei Mädchen. Das Auto wurde während der Flucht vom 14-jährigen Jungen gelenkt. Er fuhr mit übersetzter Geschwindigkeit und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer.

Quelle: kapoLU

(Symbolbild)

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Eine Frau fuhr alkoholisiert einen Mann mit einem medizinischen Problem ins Spital. So eine Tat wird nicht zwingend strafrechtlich verfolgt. Handelte sie in einem Notstand?

Am Samstagmorgen, kurz nach 1 Uhr, verursachte eine junge Fahrzeuglenkerin auf dem Weg ins Spital Baden einen Selbstunfall. Sie fiel aufgrund ihrer unsicheren Fahrweise auf.

Schliesslich verlor sie die Kontrolle über ihr Auto und streifte eine Leitplanke. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr sie weiter.

Beim Notfall des Spitals liess sie den Beifahrer aussteigen, da dieser ein medizinisches Problem hatte. Eine Polizeipatrouille traf kurz danach ein. Bei der Tatbestandsaufnahme zum Unfall stellte sich heraus, dass die Frau unter Alkoholeinfluss stand. Es wurde eine Blutprobe veranlasst und ihr Führerausweis entzogen.

Frage der Verhältnismässigkeit

Da stellt sich die Frage, wie es grundsätzlich ist, wenn jemand etwa eine gebärende Frau mit überhöhtem Tempo oder alkoholisiert einen Verletzten ins Spital fährt? Wird man da bestraft? Laut dem Berner Rechtsanwalt und Dozent für Verkehrsrecht an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, Kurt Moll, gehören Rechtfertigungsgründe in den allgemeinen Bereich des Strafrechts.

Es stellt sich jeweils die Frage, ob bei einem bestimmten strafrechtlich relevanten Verhalten ein Rechtfertigungsgrund wie Notwehr oder Notstand vorliegt oder nicht. Wenn beispielsweise jemand eine gebärende Frau mit zu hohem Tempo ins Spital fährt, ist der Tatbestand der Geschwindigkeitsüberschreitung zwar erfüllt.

Womöglich kann aber eine Notstandssituation vorliegen, die dazu führt, dass keine strafrechtliche Sanktion folgt.

Ob man tatsächlich bestraft wird, hängt insbesondere von der Verhältnismässigkeit des Tuns ab. Es stellt sich zunächst die Frage, ob es sich tatsächlich um eine Notstandssituation gehandelt hat, das heisst: Bestand wirklich eine ernste Gefahr für den Beifahrer?

Falls Ja, stellt sich die Anschlussfrage, ob es möglich gewesen wäre, die Gefahr anders abzuwenden, wie z.B. durch Rufen der Ambulanz oder eines Taxis oder ob gar eine Fahrt mit dem öffentlichen Verkehr möglich gewesen wäre?

Die Grenzen eines rechtfertigenden Notstands sind dort überschritten, wo für den Schutz eines Lebens andere Leben gefährdet werden (sogenannte Güterkollision). Aufgrund des alkoholisierten Zustands der Frau ist davon auszugehen, dass ihr Verhalten die Sicherheit anderer Unbeteiligter gefährdet hat und sie sich wohl nicht auf das Vorliegen einer Notstandssituation wird berufen können.

Quelle: aargauerzeitung

(Symbolbild) - RainerSturm  / pixelio.de

(Symbolbild) – RainerSturm / pixelio.de

Die Kantonspolizei Graubünden hat am Donnerstagnachmittag auf der Nationalstrasse A13 bei Domat/Ems ein Sattelmotorfahrzeug aus Polen gestoppt. Der 40-jährige Chauffeur war durch seine gefährliche Fahrweise aufgefallen. Eine Atemluftkontrolle fiel positiv aus.

Die Notruf- und Einsatzzentrale erhielt die Meldung, dass zwischen Chur Nord und Chur Süd ein Sattelmotorfahrzeug Zickzack fahre. Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei Graubünden konnte das Fahrzeug auf der Höhe des sogenannten „Kirchhügelrankes“ bei Domat/Ems anhalten. Die Atemluftkontrolle beim polnischen Chauffeur ergab einen Wert von 1,8 Promille. Dem Mann wurde der Führerausweis an Ort und Stelle aberkannt, ausserdem wurde im Spital eine Blutprobe angeordnet.

Der Lastwagen wurde durch die Polizei ins Schwerverkehrskontrollzentrum nach Unterrealta gebracht und dort eingehend kontrolliert. Dabei wurden weitere Verfehlungen festgestellt: Das Fahrzeug war zu hoch und wies technische Mängel auf. Ausserdem zeigte die Auswertung des Fahrtschreibers, dass der Chauffeur mehrheitlich zehn Stundenkilometer zu schnell gefahren war. Der Mann wird an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt.

Quelle: kapoGR