Archiv für die Kategorie ‘Vermögensdelikt’

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Die Kantonspolizei Zürich hat in einem Ermittlungsverfahren neun jungen Männern 18 Vermögensdelikte angelastet, die sie bandenmässig und in unterschiedlicher Zusammensetzung zur Hauptsache im Bezirk Dietikon verübt hatten. Sie erbeuteten Diebesgut im Wert von rund 13‘000 Franken und richteten einen Sachschaden von 23‘000 Franken an.

Im Zusammenhang mit einem Einbruchsversuch ins Pfadihaus in Dietikon in der Nacht auf den 22. Februar 2013 blieben am Tatort Fingerabdrücke von drei jungen Männern zurück. Diese wurden in der Folge verhaftet und an ihren Wohnorten Hausdurchsuchungen durchgeführt. Bei einem weiteren Versuch, eine Nacht darauf in ein Restaurant in Dietikon einzubrechen, verhafteten Kantonspolizisten einen 17-Jährigen in flagranti. Auch in diesem Fall wurde ein Mittäter aufgrund von Spuren am Tatort identifiziert und festgenommen. Polizeiliche Befragungen und weitere Spurenauswertungen ergaben in der Folge Belastungen gegen drei Mittäter, die ebenfalls in Haft genommen wurden. Mit einer Ausnahme wurden in der Folge alle Männer in Untersuchungshaft gesetzt.

Im Ermittlungsverfahren klärten die Polizisten 18 Straftaten, die die Teenager und jungen Erwachsenen in unterschiedlicher Zusammensetzung zwischen Juli 2012 und März 2013 verübt hatten. Als Tatobjekte wählten sie vorwiegend Schulen, Restaurants und Geschäftsbetriebe aus und schlugen zur Hauptsache im Bezirk Dietikon zu, aber auch im Bezirk Affoltern und in der Stadt Zürich. Sie brachen Fenster und Türen auf, schlugen Fenster mit Steinen ein oder traten Scheiben ein um in die Objekte zu gelangen. In zehn Fällen blieb es bei einem Versuch, das heisst die Täter erbeuteten kein Diebesgut. In den anderen Fällen stahlen sie Beamer, Laminiergeräte, Mobiltelefone, Fotokameras, Computer sowie Kassenschränke und Bargeld. Ein Tresor sowie ein Beamer und Bargeld im Betrag von 160 Franken konnten die Polizisten im Verfahren sicherstellen. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf rund 13‘000 Franken, der angerichtete Schaden wird mit 23‘000 Franken beziffert.

Bei den Verhafteten handelt es sich um neun Männer im Alter zwischen 17 und 21 Jahren, die in den Bezirken Affoltern und Dietikon wohnhaft sind. Es sind Schweizer, Türken, ein Kosovare und Kroate sowie ein Staatsangehöriger aus Serbien und Montenegro.

Quelle: kapoZH

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Die Kantonspolizei Zürich hat in einem abgeschlossenen Ermittlungsverfahren einem Mann insgesamt 14 Vermögensdelikte nachgewiesen. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf über 30‘000 Franken.

Der heute 32-jährige Schweizer hat in den vergangenen zehn Jahren seine jeweiligen Partnerinnen auf verschiedene Arten am Vermögen geschädigt, indem er beispielsweise ihre Bankvollmachten fälschte. Zudem entwendete er den Freundinnen Bank- und Kreditkarten und bezog verschiedene Dienstleistungen. Darüber hinaus beantragte der Täter, unter Verwendung der Personalien seiner Partnerinnen, Kredite. Weiter nächtigte er in diversen Hotels und bezog Dienstleistungen, welche er anschliessend nicht bezahlte. Zudem mietete der Mann unter falschen Identitätsangaben einen Personenwagen und schloss unter falschen Personalienangaben einen Kaufvertrag für ein Fahrzeug ab.

Im Januar 2013 stellte sich der Täter bei einem Polizeiposten im Kanton St.Gallen, im Wissen, dass er zur Verhaftung ausgeschrieben war. Im Anschluss erfolgte die Zuführung an den Kanton Zürich. Im folgenden polizeilichen Ermittlungsverfahren zeigte sich der notorische Betrüger weitgehend geständig. Der Täter muss sich nun vor der zuständigen Staatsanwaltschaft verantworten. Er befindet sich nach wie vor in Haft.

Quelle: kapoZH

(Symbolbild) - Rike  : pixelio.de

(Symbolbild) – Rike : pixelio.de

Die Aargauer Kantonspolizei hat bei einer Kontrolle einen 21-jährigen Litauer angehalten. Wie sich herausstellte, war der Mann wegen diverser Delikte zur Verhaftung ausgeschrieben.

Ein mehrfach zur Fahndung ausgeschriebener 21-jähriger Mann ist in der Nacht auf Montag in Kaiseraugst AG bei einer Polizeikontrolle verhaftet worden. Er wurde unter anderem wegen eines Tötungsversuchs gesucht. Zwei weitere Männer wurden ebenfalls festgenommen.

Der Litauer mit Wohnsitz in Deutschland war im schweizerischen Fahndungsregister mehrfach wegen Vermögens- und Strassenverkehrsdelikten zur Verhaftung ausgeschrieben, wie die Aargauer Kantonspolizei am Montag mitteilte.

Zudem bestand eine internationale Ausschreibung im Schengener Informationssystem SIS. Deutsche Behörden suchten den Mann wegen eines Tötungsversuchs. Das in der Nacht kontrollierte Auto war auf der Autobahn A3 in Richtung Zürich unterwegs.

Auch die beiden anderen Männer stammen aus Litauen. Der Lenker des Autos mit britischen Kontrollschildern konnte keinen Führerausweis vorweisen.

Zudem führte er eine geringe Menge Marihuana mit sich. Bei der Fahrzeugdurchsuchung stiessen die Polizisten auf etliche Werkzeuge. Deliktgut hatten sie allerdings nicht dabei.

Quelle: 20min

(Symbolbild) - Dieter Schütz  / pixelio.de

(Symbolbild) – Dieter Schütz / pixelio.de

Die Strafuntersuchungsbehörden des Kantons Luzern führen ein Verfahren gegen vier Männer. Sie werden verdächtigt, in verschiedenen Kantonen diverse Vermögensdelikte, hauptsächlich Kreditkartenbetrüge begangen zu haben. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf ca. 75’000 Franken. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern. 

Am 24. Januar 2013 wurde in Aarau ein Kreditkartenbetrüger festgenommen. Der Mann hatte versucht, mit rechtswidrig erworbenen Kreditkartendaten Schmuck zu kaufen. Kurze Zeit vorher hatte der Mann in Luzern gleichgelagerte Delikte begangen. Der Beschuldigte wird verdächtigt, zusammen mit drei Mittätern in diversen Modeboutiquen, Clubs, Bijouterien und Bordellen Abbuchungen mit unrechtmässig erworbenen Kreditkartendaten getätigt zu haben.

Im Zeitraum vom November 2012 bis Januar 2013 konnten insgesamt 36 Delikte in den Kantonen Aargau, Basel, Bern, Genf, Neuenburg, Schwyz, Solothurn, Zürich und Luzern abgeklärt werden. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf ca. 75’000 Franken.

Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um vier 20-22-jährige Schweizer, welche im Kanton Bern wohnhaft sind. Die Männer wurden nach Abschluss der Ermittlungen aus der Untersuchungshaft entlassen.

Die Untersuchung führt zurzeit die Staatsanwaltschaft Luzern, die definitive Zuständigkeit ist noch offen.

Quelle: kapoLU

(Symbolbild)

(Symbolbild)

Die Stadtpolizei Zürich verhaftete am Mittwochnachmittag, 20. März 2013, im Kreis 2 einen Mann, der wegen Vermögensdelikten international zur Verhaftung ausgeschrieben ist.

Anlässlich einer Routinekontrolle überprüften Fahnder der Stadtpolizei Zürich kurz vor 13.30 Uhr an der Bederstrasse einen 26-jährigen Rumänen. Die weiteren Abklärungen ergaben, dass es sich um einen international gesuchten Straftäter handelt. Er wurde in seinem Heimatland wegen Diebstahls- und Einbruchdelikten zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt und befand sich seit einigen Monaten auf der Flucht. Der Festgenommene wurde der Kantonspolizei Zürich zugeführt, die für die Auslieferung zuständig ist.

Quelle: stapoZH

Um finanzielle Löcher zu stopfen, hat ein Zürcher Rechtsanwalt aus zwei Erbschaften insgesamt 420’000 Franken für sich abgezweigt. Dafür brummte ihm das Gericht eine bedingte Freiheitsstrafe auf.

(Symbolbild) - Thorben Wengert  / pixelio.de

(Symbolbild) – Thorben Wengert / pixelio.de

Das Zürcher Bezirksgericht sprach von einem «krassen Vertrauensbruch» des Beschuldigten. Er habe als Willensvollstrecker und Rechtsanwalt den letzten Willen der Verstorbenen missachtet. Der Tat hänge eine gewisse Dreistigkeit und Schäbigkeit an, sagte die Gerichtsvorsitzende.

Der Beschuldigte habe nicht in Saus und Braus gelebt, hiess es am Montag vor Gericht, «sondern nur noch finanzielle Löcher gestopft». Zudem wurde dem Mann eine chronisch depressive Verstimmung attestiert. Der heute 65-Jährige erhielt schliesslich eine bedingte Freiheitsstrafe von 15 Monaten.

Früher stand der langjährige Rechtsanwalt selber als Verteidiger vor dem Bezirksgericht. Nun sass er für einmal auf der Anklagebank. Der Mann war geständig. Demnach hatte er in den Jahren 2006 und 2007 als amtlicher Willensvollstrecker den Nachlass von zwei verstorbenen Frauen veruntreut.

Insgesamt 420’000 Franken veruntreut

In einem ersten Fall bediente sich der Jurist am Erbe einer verstorbenen Millionärin. Laut Anklage liess er bereits einen Monat nach dem Tod der Frau die ersten 25’000 Franken auf sein Konto überweisen. Es folgten weitere Bezüge, bis er zum Jahresende 2006 illegal insgesamt 175’000 Franken erbeutet hatte.

Er habe damals gedacht, er dürfe bis zu siebeneinhalb Prozent des Vermögens für sich beziehen, sagte der Jurist vor Gericht aus.

Ab Frühjahr 2007 bediente er sich an einer weiteren Erbschaft einer verstorbenen Schweizerin. Diesmal zweigte er 245’000 Franken für sich ab. Er habe aufgrund von noch nicht bezahlten Honoraren von Kunden fest damit gerechnet, dass er das Geld jederzeit zurückzahlen könne, rechtfertigte er sein gesetzeswidriges Vorgehen.

Anwaltspatent bereits früher entzogen

Die Behörden hatten dem Beschuldigten das Anwaltspatent bereits vor zwei Jahren entzogen. Der zuständige Staatsanwalt sprach von einem heillosen Durcheinander, auf das die Untersuchungsbehörden bei der Durchsuchung des Büros des Mannes gestossen seien. Man habe ganze Berge von ungeöffneter Post entdeckt.

Die Anklage verlangte eine bedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten. Die Verteidigung forderte aufgrund des umfassenden Geständnisses und der Lebenskrise ihres Klienten eine möglichst milde Strafe.

Quelle: 20min

In der Nacht auf vergangenen Dienstag gelang es der Polizei, einen mutmasslichen Einbrecher festzunehmen. Vorerst versuchte er sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen, konnte dann aber verhaftet werden. Der 18-jährige Asylbewerber aus Palästina, welcher im vergangenen Monat schon zwei Mal polizeilich festgenommen werden musste, sitzt nun für weitere Ermittlungen in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Aarau-Lenzburg eröffnete eine Strafuntersuchung wegen diverser Vermögensdelikte.

(Symbolbild) – Bild: Marco Hartmann

Am Dienstag, 30. Oktober 2012, kurz nach 01.15 Uhr meldete ein Anwohner der Aarauerstrasse in Buchs verdächtige Geräusche sowie eine Person, die sich von diesem Ort entfente. Da er einen Einbruch vermutete, reagierte der Melder rasch und wählte die Notruf-Nummer 117.

Als die Kantonspolizei 20 Minuten später an der Aarauerstrasse einen verdächtigen jungen Mann kontrollieren wollte, ergriff dieser die Flucht, um sich der drohenden Polizeikontrolle zu entziehen. Nach wenigen hundert Metern konnte der Flüchtige durch Stadt- und Kantonspolizisten arretiert werden.

In der fraglichen Nacht wurden in Buchs insgesamt zwei Einbruchsversuche und ein Einbruch in Geschäftsbetriebe verübt. Aufgrund des dringenden Tatverdachts wurde der 18-jährige Asylbewerber aus Palästina in Haft gesetzt. Bereits Mitte Oktober 2012 fiel die gleiche Person in Zusammenhang mit Vermögensdelikten auf und wurde durch die Staatsanwaltschaft in einem raschen Verfahren verurteilt.

Nun eröffnete die Staatsanwaltschaft Aarau-Lenzburg aufgrund der Wiederholung eine Untersuchung und beantragte beim zuständigen Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft. Am 02.11.2012 verfügte diese Behörde drei Monate Untersuchungshaft.

Die weiteren intensiven Ermittlungen und Befragungen, insbesondere die Spurenüberprüfungen, werden nun zeigen, welche Einbruchsdelikte dem Inhaftierten angelastet werden können.

Quelle: kapoAG