Archiv für die Kategorie ‘Verleumdung’

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Fahrende aus Frankreich sind im Kanton Freiburg in eine bedeutende Betrugsaffäre verwickelt. Zum ersten Mal werden Fahrende in der Schweiz für organisierte Kriminalität zur Anzeige gebracht. Die Kantonspolizei Freiburg ruft die Bevölkerung, vor allem die älteren Personen, zur Vorsicht auf, wenn sie Kontakt zu Fahrenden haben.

Ermittlungen der Kantonspolizei Freiburg führten zur Aufklärung einer bedeutenden Affäre, wo die Täterschaft aus dem Milieu der Fahrenden stammt. Die zwei Personengruppen zugeordneten Fälle beinhalten Verbrechen wie Betrug, Wucher, Erpressung und Diebstahl. Den beiden Banden werden auch Straftaten wie Drohungen, Verleumdung, Urkundenfälschung und Missbrauch des Telefons zur Last gelegt. Ein Bandenmitglied hatte im Jahre 2008 sogar einen Raubüberfall begangen.

An die 20 Fälle aufgeklärt in der ganzen Schweiz

Durch die hiesigen Ermittlungen und einer interkantonalen Zusammenarbeit konnten an die 20 Fälle aufgeklärt werden, die vom Diebstahl bis zum Raubüberfall reichen, aber vorwiegend handelt es sich um Betrugsfälle. Ähnliche Delikte konnten in anderen Kantonen der Schweiz aufgeklärt werden, hauptsächlich Waadt, Wallis, Neuenburg und Tessin.

Es handelt sich vorwiegend um Betrug beim Verkauf von Teppichen, bei denen die Käufer in der Qualität der Ware getäuscht wurden. Im Nachhinein wurde wieder mit den Geschädigten Kontakt aufgenommen und mit Gewinnaussichten zum Investieren von Geld gedrängt, meistens unter dem Vorwand, die Zollgebühren für die Teppiche bezahlen zu müssen.

Ausser den Delikten in Verbindung mit dem Verkauf von Teppichen, reichten die Straftaten von Erpressung für das Schleifen, zum Rip-Deal (Gelddiebstahl beim Wechsel von Schweizerfranken gegen Euro zu einem vorteilhaften Kurs), bis hin zum Raubüberfall.

Raubüberfall auf einen Bijoutier

Die Ermittlungen im Kanton Freiburg wurden im September 2010 aufgenommen, als eine 86-jährige Frau aus Bulle einen Strafantrag für einen Betrugsversuch in der Höhe von 2‘000 Franken einreichte.

Die Ermittlungen zeigten, dass es sich bei einem der Täter um einen ca. 50-jährigen Fahrenden, G.D., handelte, der im Jahre 2008 bereits für einen Raubüberfall auf eine Bijouterie in Romont verurteilt worden war. Andere Familienmitglieder waren ebenfalls beteiligt. Die Bande hat jedoch die Schweiz verlassen, bevor handfeste Beweise gegen sie erhoben werden konnten.

Ein weiterer Fall trug sich Mitte April 2012 zu. Die Freiburger Kantonalbank informierte die Polizei, dass ein 89-jähriger Kunde allem Anschein nach Opfer eines Betrugsversuchs in der Höhe von 39’000 Franken geworden ist. Die ersten Ermittlungen führten zur Identifizierung von mehreren Verdächtigen, die zum Teil der gleichen Bande angehörten.

Auf Kaution freigelassen

Am Dienstag, den 25. September 2012 hat die Waadtländer Polizei in Yverdon-les-Bains den Haupttäter eines Betruges auf frischer Tat angehalten. Mit Hilfe von Komplizen hatte dieser
25-jährige französische Staatsangehörige, A.T., Sohn von G.D., einen 90-jährigen, dem er Teppiche verkauft hatte, dazu gebracht, ihm innert weniger Tage die Summe von mehreren Tausend Franken auszuhändigen. Nach seiner Überführung nach Freiburg wurde er mehrmals befragt, gab die Straftaten aber nur teilweise zu. Er wurde gegen eine Kaution von 32‘000 Franken am Vorweihnachtstag entlassen.

Mehrere Millionen Franken in der Schweiz ertrogen

Gegen mehrere Fahrende wird die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl erlassen. Die Telefon-überwachungen und die Einvernahmen des Beschuldigten A.T. lassen vermuten, dass gewisse Beteiligte, namentlich A.T., ihre Befehle aus Frankreich erhielten, grösstenteils von G.D. Von den gegen 20 zur Anzeige gebrachten Personen stammen mehrere aus Familien, die in der Vergangenheit an Betrugsfällen in der Schweiz für mehrere Millionen beteiligt gewesen waren.
Was die jetzigen Ermittlungen der Kantonspolizei Freiburg betreffen, dürften in der Westschweiz durch die Fahrenden seit 2005 an die 60 Straftaten für einen Deliktsbetrag von 400‘000 Franken und Betrugsversuche für 1 Million Franken begangen worden sein.

Täter auf der Flucht

Der Haupttäter, A.T., hat nach seiner Freilassung die Schweiz Hals über Kopf verlassen, trotz der Auflage, bis nach Abschluss der Ermittlungen in unserem Land zu verweilen. Er ist Gegenstand eines Haftbefehls, wie auch alle anderen Beteiligten, die bis anhin nicht befragt werden konnten. Die Bande wurde insbesondere für den Verkauf von falschem Schmuck und falschen Diamanten sowie Erpressung in Zusammenhang mit dem Schleifen und einen Fall von Reap-Deal zur Anzeige gebracht.

Prävention

Bei den Opfern der Fahrenden handelt es sich grösstenteils um Personen im Seniorenalter, meist in sehr hohem Alter, die nicht immer wissen, wie ihnen geschieht. Wir empfehlen den Angehörigen älterer Personen, die zu den potentiellen Opfern gehören, sich zu vergewissern, dass sie nicht mit Fahrenden in Kontakt kommen, deren Absichten nicht immer über alle Zweifel erhaben sind. Bei einem Verdacht ist die Polizei unter der Nummer 026 305 17 17 zu verständigen.

Quelle: kapoFR

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Ein Mann soll eine Jugendliche gestalkt haben: So gab er sich auf Visitenkarten als ihr Ehemann aus. Nun steht er vor dem Kreisgericht Rorschach.

Vor dem Kreisgericht Rorschach wird am Mittwoch ein bizarrer Fall verhandelt: Ein damals 34-jähriger Mann soll ein 14-jähriges Mädchen über Monate gestalkt haben. Laut Anklage lernte er das Mädchen im Herbst 2010 auf der Online-Community Netlog kennen. Danach trafen sich die beiden mehrmals in der Realität, wobei es weder zu Gewalt noch sexuellen Kontakten kam.

Doch dann soll der Mann zu absonderlichen Methoden gegriffen haben: Er fertigte Visitenkarten an, auf denen sein Name und der des Mädchens mit einem Bindestrich verbunden waren – als seien sie verheiratet. Diese gefälschten Visitenkarten streute der Mann unter anderem in einer Kirche, in der die Mutter des Mädchens tätig war. Zudem legte er in den Briefkasten des Elternhauses des Mädchen einen Zeitungsartikel mit dem Titel «Mann missbraucht Mädchen». Obendrein drohte er, den Bruder des Mädchens mit dem Messer anzugreifen.

Neigung zu pubertierenden Girls

Ein psychologisches Gutachten bescheinigt dem Mann eine Hebephilie, eine sexuelle Neigung zu pubertierenden Mädchen. In der Untersuchung hatte er ausgesagt, er wolle aus Angst vor Aids eine Jungfrau heiraten. Die Staatsanwaltschaft hatte den Mann per Strafbefehl wegen Nötigung und Verleumdung zu einer Geldstrafe verurteilt. Dagegen erhob er Einsprache.

Quelle: 20min

Das Geschworenengericht Lugano TI hat am Dienstag einen 52-jährigen Deutschen wegen Mordes zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt. Er soll den Tod eines Tessiner Marketingchefs am 11. November 2010 in Lugano perfide geplant haben.

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Das Gericht kam zum Schluss, dass es sich nicht um ein Beziehungsdrama handelte. Diese Version habe der Beschuldigte erfunden, um Schuld von sich zu weisen. Der Deutsche soll seinen Bekannten getötet haben, um zu verhindern, dass er als Betrüger auffliegt.

Der Täter sei dabei mit besonderer Grausamkeit vorgegangen. Er habe abends nach einem gemeinsamen Essen fast dreissig Mal auf das Opfer in dessen Wohnung eingestochen. Anschliessend soll er den Tatort gereinigt und Beweismittel vernichtet haben.

Zum Nachteil wurde dem Deutschen angerechnet, dass er versucht habe, den Verdacht auf den Partner des Getöteten zu lenken. Schon Tage vor der Tat soll er begonnen haben, sich durch Mails an Freunde ein Alibi zu konstruieren.

Nach Überzeugung des Gerichts bestand nie eine Liebesbeziehung zwischen den Männern. Die Freundschaft habe auf gemeinsamen kulturellen Interessen basiert. Der Deutsche hatte dagegen erklärt, über sechs Jahre eine heimliche Affäre mit dem homosexuellen Mann geführt zu haben.

Als unglaubwürdig wurde seine Version des Tatabends beurteilt. Der Täter hatte von einem Streit erzählt, der ausbrach, weil der Freund die Beziehung beenden wollte. Er sei ausgerastet und habe blind auf den Tessiner eingestochen.

Das Gericht hält jedoch die Summe von 200’000 Franken für das wahre Motiv. Dieses Geld sei dem Deutschen, der als Verkaufs- und Anlageberater im Immobiliengeschäft tätig war, von dem Tessiner für Börsengeschäfte anvertraut worden.

Es sei zu vermuten, dass das spätere Opfer sein Geld zurückverlangte. Dieses war aber längst ausgegeben. Zwar bestritt der Beschuldigte immer, von seinem Freund Geld erhalten zu haben. Der Richter glaubte ihm jedoch nicht. Dem Beschuldigten seien auch andere Finanzdelikte nachzuweisen.

Unter anderem habe er die Arbeitslosenkassen mit gefälschten Lohnabrechnungen betrogen. Er soll einem Bekannten Hunderttausende von Franken für nicht existente Geschäfte mit Hypothekenpfandbriefen abgenommen haben. Ausserdem habe er versucht, der Versicherung einen Diebstahl vorzutäuschen.

Das Gericht verurteilte den 52-Jährigen zudem wegen Betrug, Veruntreuung und Dokumentenfälschung. Ausserdem muss er Entschädigung an die Familie des Opfers zahlen.

Die Verteidigung hatte auf Totschlag oder vorsätzliche Tötung plädiert. Dies hätte eine deutlich geringere Haftstrafe zur Folge gehabt. Der Beschuldigte nahm das Urteil ohne sichtbare emotionale Regungen zur Kenntnis.

Quelle: blick.ch

Un homme, né en 1977, originaire du Rwanda, sans domicile fixe, a été appréhendé pour injures, voies de fait et infractions à la Loi sur les étrangers.

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Dimanche 9 décembre 2012, peu après 16h00, une patrouille est intervenue à l’avenue Cardinal-Mermillod. En effet, à cet endroit, une jeune femme avait reconnu l’auteur de son agression dont elle avait été victime le 7 décembre dernier. En résumé, elle avait été abordée par l’intéressé qui tenait des propos incompréhensible. Tout à coup et sans prévenir, il l’a giflée et insultée à plusieurs reprises.

Arrivés sur place, les policiers ont été mis en présence du père de la victime, qui a expliqué que cette dernière avait été agressée par un inconnu vendredi dernier à l’avenue Cardinal-Mermillod. Il dit être revenu avec sa fille sur les lieux de son agression afin de voir s’il elle pouvait reconnaître l’auteur de celle-ci. Le père a remarqué dans une allée un homme, assis au sol, correspondant au signalement de l’agresseur donné par sa fille, Celle-ci l’a immédiatement et formellement reconnu. Le père a donc fait appel à la police.

L’intéressé a été interpellé et conduit au poste pour la suite de la procédure. Il a pu être identifié grâce à l’informatique. Il n’est au bénéfice d’aucun document de séjour. Il fait l’objet d’une interdiction d’entrée en Suisse pour une durée indéterminée.

La victime est également venue au poste de police de Carouge pour y être entendue. Dans son procès-verbal, elle confirme avoir été insultée et giflée à plusieurs reprises.

Vu ce qui précède, l’intéressé a été mis à disposition du Ministère public.

Quelle: kapoGE

Der Gemeindepräsident der Tessiner Gemeinde Bissone ist festgenommen worden. Ludwig Grosa (Partei „Nuova Bissone“) werden Erpressung, Verleumdung, falsche Anschuldigungen, Zwang, Amtsmissbrauch, passive Bestechung und ungetreue Amtsführung vorgeworfen.

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Es gehe dabei vor allem um finanzielle Angelegenheiten, sagte ein Sprecher der Tessiner Staatsanwaltschaft. Es bestehe der Verdacht, dass sich der Gemeindepräsident illegal bereichert habe, indem er seine Position innerhalb der Verwaltung ausgenutzt habe. Unter anderem soll er Bestechungsgelder angenommen haben.

Weitere Details wollte die Behörde zu diesem Zeitpunkt aber nicht bekanntgeben. Wie lange Grosa in Haft bleiben müsse, werde noch vom Zwangsmassnahmengericht entschieden, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit.

Der Fall sei ungewöhnlich, hiess es weiter. Im Tessin sei zum letzten Mal vor über 20 Jahren ein Gemeindepräsident wegen Delikten im Zusammenhang mit seiner Amtstätigkeit festgenommen worden. Damals vergriff sich der „Sindaco“ von Bedano an Geldern aus der Staatskasse.

Nicht konfliktscheu

Ludwig Grosa ist seit 2004 Gemeindepräsident von Bissone. Einen Namen machte er sich im Südkanton vor allem durch seinen Widerstand gegen die inzwischen gebauten Lärmschutzwände entlang der Autobahn A2. Die Gemeinde Bissone liegt am östlichen Ende des Dammes von Melide, über den die A2 führt.

Als konfliktscheu gilt er nicht. Schlagzeilen machte er lokal unter anderem mit seinem Protest gegen die Schliessung eines Parkplatzes nahe der A2. Er drohte im Sommer damit, die Autobahn zu blockieren, sollte das Bundesamt für Strassen den Parkplatz nicht der Gemeinde zur Verfügung stellen.

Für Aufruhr sorgte Grosa nach den letzten Kommunalwahlen zudem mit einem vorläufigen Kündigungsschreiben für mehrere Gemeindemitarbeiter. Wegen der fehlenden Rechtsbasis wurde die Angelegenheit aber rückgängig gemacht.

Zuletzt häuften sich Meldungen über Proteste innerhalb des Gemeinderats von Bissone. Politische Gegner von Ludwig Grosa kritisierten, bei gewissen Entscheidungen übergangen worden zu sein.

Quelle: volksblatt.li