Archiv für die Kategorie ‘Vergewaltigung’

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In einem Wald bei Nussbaumen soll ein Kosovo-Albaner eine 16-Jährige vergewaltigt haben. Doch auch sonst hat es der 29-Jährige faustdick hinter den Ohren: Schlägerei, Raub und weitere Delikte – das Verdikt: 24 Monate Haft, davon 18 Monate bedingt.

Im Jugendhaus Nussbaumen fand in jener Oktobernacht 2006 eine Party statt. Gegen 1.30 Uhr suchte eine 16-Jährige den Jugendhausleiter auf.

Sie sei, sagte sie, am nahen Waldrand von zwei jungen Männern vergewaltigt worden. Im Spital wurden entsprechende Spuren an ihrem Körper diagnostiziert und die Polizei konnte über Sperma eine DNA sicherstellen.

Bloss – es gab dafür weit und breit keinen Vergleich. Bis zum August 2012, als es am Stadtfest in Baden zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern kam, wobei einer verletzt wurde. Vom Täter wurde die DNA aufgenommen – Volltreffer!

Am Dienstagnachmittag sass der 29-jährige Kosovo-Albaner Afrim (Name geändert) vor Bezirksgericht Baden, angeklagt der Vergewaltigung, der einfachen Körperverletzung und des Raubes.

Nachdem ein Landsmann von Afrim wegen eines bewaffneten Überfalls auf einen Spielsalon in Wettingen im Mai 2010 verurteilt worden war, hatte der reinen Tisch gemacht:

Afrim – Stammgast in jenem Salon – habe den Raub eingefädelt und das Feld dafür vorbereitet gehabt.

Mit sechs Vorstrafen wegen Strassenverkehrs-, Vermögens- und Gewaltdelikten auf dem Konto, ist Afrim ein Gerichts-Habitué.

Entsprechend cool gab er sich vor Schranken: Die Arme vor dem Bauch verschränkt, ab und zu die Fingernägel prüfend, hatte er eine ureigene Erklärung für seine Spermaspuren auf dem Shirt des Opfers: Die 16-Jährige, mit der er auf der Party mal kurz getanzt hatte, habe ihn auf der Herrentoilette mit der Hand befriedigt. Am Waldrand sei er nicht gewesen.

Anklägerin fordert 6 Jahre

Die 16-Jährige hatte ausgesagt, dass einer der Männer sie, die vom Alkohol beduselt war, an den Waldrand getragen habe.

Dort habe sie grundsätzlich nichts gegen den Geschlechtsverkehr gehabt. Als es dann aber wehtat – sie war noch Jungfrau – und sie realisierte, dass der Mann kein Kondom trug, habe sie ihn gebeten, aufzuhören.

Er aber machte weiter bis zum Samenerguss und danach tat ein Zweiter es ihm gleich.

Die polizeilichen Ermittlungen wurden offensichtlich sehr pauschal durchgeführt. Wieso beispielsweise von den Party-Teilnehmern keine DNA entnommen wurde, ist unklar.

Auch die Mittäterschaft an dem Raub (Beute 270 Franken in bar und Prepaid-Karten im Wert von 4200 Franken) mit einer Gaspistole, die nachweislich ihm gehört hatte, bestritt Afrim energisch.

Die Körperverletzung vom Badener Stadtfest hingegen musste er wohl oder übel ebenso eingestehen wie die Tatsache, dass er am Steuer eines Autos im Oktober 2012 mit mindestens 0,99 Promille erwischt worden war.

Und im April dieses Jahres mit 1,55 Promille – notabene nur zwei Monate, nachdem er aus einer neunwöchigen U-Haft entlassen worden war.

Die Staatsanwältin forderte eine Freiheitsstrafe von 6 Jahren. Afrim habe seine Aussagen immer wieder geändert und dem jeweiligen Stand der Ermittlungen angepasst.

Der Verteidiger betonte, dass Afrims Aussagen stimmig und nachvollziehbar seien, weshalb er von der Vergewaltigung und vom Raub freizusprechen und für das Übrige zu einer unbedingten Geldstrafe zu verurteilen sei.

Die Mehrheit sprach ihn der Vergewaltigung frei

Einstimmig sprach das Gericht Afrim des Raubes und der Nebendelikte schuldig.

Eine Minderheit hätte das auch wegen Vergewaltigung getan, die Mehrheit aber sprach ihn in diesem Punkt frei:

«Das Gericht ist zwar überzeugt, dass das Sperma im Wald auf das Shirt des Opfers gelangte. Alles andere ist nicht nachvollziehbar. Zweifel bestehen jedoch, ob das Sperma vom ersten oder zweiten Mann stammt. Weil aber nur der zweite Mann das Opfer massiv nötigte, wurde zugunsten von Afrim entschieden», so Gerichtspräsidentin Gabriella Fehr.

Das Verdikt: 24 Monate, davon 18 Monate bedingt.

Quelle: AZ

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(Symbolbild) - Rike  : pixelio.de

(Symbolbild) – Rike : pixelio.de

Die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich teilen mit:

Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (10.10.2013) in der Stadt Zürich einen mutmasslichen Sexualstraftäter verhaftet. Er wird beschuldigt, wenige Tage zuvor eine junge Frau vergewaltigt zu haben. Möglicherweise gibt es weitere Opfer.

Eine junge Rumänin begab sich zusammen mit einer Zufallsbekanntschaft in ein Hotelzimmer in der Stadt Zürich. Dort kam es gegen ihren Willen zu massiven körperlichen und sexuellen Übergriffen. Nachdem der Täter von der Frau abgelassen hatte, verliess er das Hotel. Das Opfer musste ins Spital gebracht werden. Die polizeilichen Ermittlungen führten wenige Tage später zu einem 29-jährigen Peruaner. Er wurde durch Fahnder der Kantonspolizei Zürich verhaftet. Der genaue Ablauf wie auch die näheren Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte.

Aufgrund des jetzigen Ermittlungsstandes kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Frauen Opfer des Peruaners geworden sind. Der Mann wirkt jünger, ist zirka 170 Zentimeter gross und schlank. Nebst spanisch spricht er gebrochen Deutsch. Entsprechende Meldungen nimmt die Kantonspolizei Zürich, unter Telefon 044 247 22 11 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: kapoZH

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Mehr als ein Jahr lang zwangen 14 Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren eine Schülerin (14) in öffentlichen WCs in Reiden (LU) zu Sex. Jetzt sind auch die Haupttäter verurteilt.

Die Tat schockte ein Dorf: Zwischen Oktober 2010 und November 2011 haben 14 Schüler in öffentlichen WCs der luzernischen Gemeinde Reiden eine damals 14-jährige Schülerin zu Oral- und Geschlechtsverkehr gezwungen. Das Opfer wurde mit einer Videoaufnahme gefügig gemacht und erpresst, wie die Polizei damals mitteilte (20 Minuten berichtete). Einige Jugendliche haben das Mädchen während den Vergewaltigungen festgehalten, damit es sich nicht wehren konnte. Die Fälle kamen ans Licht, nachdem sich das Opfer im November 2011 an Schulverantwortliche wandte, die dann die Polizei einschalteten, teilte die stellvertretende Infobeauftragte des Gerichtswesens Luzern am Dienstag mit.

Gericht verurteilte Haupttäter

8 der Täter wurden bereits früher mit bedingten Freiheitsstrafen und Arbeitsleistung bestraft. Am Dienstag nun teilte das Luzerner Gerichtswesen mit, dass auch die restlichen sechs Täter rechtskräftig verurteilt worden seien. Es handelt sich um Personen, die zu Beginn der Straftat zwischen 14 und 15 Jahre alt waren.

Das Jugendgericht bestrafte sie wegen mehrfacher und gemeinsam verübter sexueller Nötigung. Zudem verurteilte es zwei Jugendliche wegen Vergewaltigung und einen wegen versuchter Vergewaltigung.

Bedingte Freiheitsstrafen und Therapien

Das Jugendgericht bestrafte sie – je nach ihrer Beteiligung an den Taten – mit bedingten Freiheitsentzügen zwischen vier und elf Monaten. «Diese Strafen liegen teilweise nahe beim gesetzlichen Maximum von einem Jahr. Das Jugendgericht folgte mit diesen Strafen weitgehend den Anträgen der Jugendanwaltschaft», teilte die stellvertretende Infobeauftragte des Gerichtswesens mit. Die verurteilten Jugendlichen müssen ausserdem ambulante Therapien antreten. Das Ziel: «Diese bezwecken, dass sich die Jugendlichen vertieft mit ihren Straftaten
auseinandersetzen und ihre persönlichen Defizite aufarbeiten.»

Weitere Angabe zu den Tätern machte das Gerichtswesen am Dienstag nicht. Gemäss Polizeimeldung vom letzten April stammen die 14 beteiligten Jugendlichen aus der Schweiz (2), aus Bosnien-Herzegowina (1), Kosovo (5), Serbien (3) und Mazedonien (3).

Quelle: 20min

Weil am Rhein (D) – Die Polizei ist dem mutmasslichen Mörder von Adeline M. (†34) auf den Fersen: In Weil am Rhein fand ein Polizeihund am späteren Freitagnachmittag eine Spur des Gesuchten. Sie verliert sich jedoch an einem Bahngeleise.

Dringend gesucht: Fabrice Anthamatten (39)

Dringend gesucht: Fabrice Anthamatten (39)

Die Polizei vermutet Fabrice Anthamatten weiterhin in der Gegend um Weil am Rhein und sucht mit einem Grossaufgebot von 60 Beamten und Helikoptern nach dem zweifachen Vergewaltiger. In einer am Abend veröffentlichten Mitteilung warnt sie vor dem flüchtigen Straftäter – er sei gefährlich und möglicherweise bewaffnet.

Signalement aktualisiert

Gleichzeitig aktualisiert sie das Signalement, um Hinweise aus der Bevölkerung zu bekommen, auch weil sie davon ausgeht, dass der Gesuchte möglicherweise öffentliche Verkehrsmittel benutzt: Anthamatten sei 1.81 m gross, trage aktuell eine Glatze und sei Brillenträger. Zuletzt sei er mit einer blauen Jacke, einer blauen Weste mit Schafspelzbesatz, einer braunen Cargohose und einer schwarzen Schildmütze mit Ohrenklappen bekleidet gewesen. Hinweise nimmt die Polizeidirektion in Lörrach (+49) 7621 1760 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Mit der verlorenen Spur am Bahngeleise geht die Fahndung nach dem 39-jährigen weiter. In der deutschen Grenzstadt Weil am Rhein bei Basel kam es heute Nachmittag zu einem Grosseinsatz der Polizei, die das alte Zollhaus umstellt und weitere Gebäude durchsucht hat. Gefunden wurde der Flüchtige jedoch nicht.

Aufgrund einer Handyortung habe eine konkrete Spur zum Alten Zollhaus in Weil geführt, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion zu Berichten auf Onlineportalen diverser Zeitungen. In der Folge seien ein Restaurant und ein Spielsalon durchsucht worden.

Im Einsatz stehen laut dem Sprecher rund 60 Polizeiangehörige, darunter auch solche aus der Schweiz. Gefunden habe man aber bisher weder den mutmasslichen Täter noch das geortete Handy. Wem das Handy gehörte, war nicht zu erfahren.

Der 39-jährige Sträfling war im Zentrum für Sozialtherapie La Pâquerette in Genf untergebracht. Dieses befindet sich in einem abgeschlossenen Bereich des Gefängnisses Champ-Dollon.

Der Gefangene und seine Sozialtherapeutin waren am Donnerstagmorgen um 11 Uhr nicht wie vereinbart auf die Anlage zurückgekehrt.

Die Polizei hatte das Verschwinden am Donnerstagabend als «besorgniserregend» bezeichnet. Nach Informationen der «Tribune de Genève» wurde die Leiche der Sozialtherapeutin am Donnerstagabend in Versoix gefunden, ihr Handy in der Nähe von Basel.

Quelle: blick

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NACHTRAG:

Adelines Mörder ist gefasst!

Fabrice Anthamatten ist gefasst. An der Grenze zu Polen ist er der Polizei am Nachmittag ins Netz gegangen.

Seit vier Tagen war er auf der Flucht. Heute am späten Nachmittag konnte der Mörder von Adeline M.* (†34) gefasst werden. Die Genfer Staatsanwaltschaft hat die Meldung bestätigt. Er sei in der Region Schwedt an der deutsch-polnischen Grenze verhaftet worden.

Fabrice Anthamatten sei in dem weissen Citroën Berlingo unterwegs gewesen, indem er am Donnerstag zusammen mit seiner Sozialtherapeutin zur Reittherapie aufgebrochen war.

Nach Informationen der Bild-Zeitung wurde Anthamatten bereits um 15.45 Uhr festgenommen. Laut Staatsanwaltschaft wurde der Antrag auf Auslieferung bereits gestellt.

Der Vergewaltiger und Mörder war am Donnerstagmorgen um 11 Uhr nicht wie vereinbart ins Zentrum für Sozialtherapie La Pâquerette in Genf zurückgekehrt. Noch am selben Tag fand die Polizei die Leiche der 34-jährigen Sozialtherapeutin Adeline M.. Von Anthamatten fehlte jede Spur.

Am Freitag dann schlug ein Polizeihund am Bahnhof in Weil am Rhein an. Dort suchte ein Grossaufgebot nach dem Mann. Doch hier verlor sich seine Spur. Beamte in Südbaden suchten am Freitag und Samstag mit zahlreichen Streifenwagen sowie Spezialkräften und einem Helikopter vergeblich nach dem Mann.

Seit gestern war auch die Internationale Kriminalpolizei-Organisation Interpol eingeschaltet.

Quelle: blick

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Ein Taxifahrer aus Dietikon hat seine Frau nicht nur vergewaltigt, geschlagen und gebissen. Er wollte auch ihren Kopf in einem Pizzaofen verbrennen. Er muss für viereinhalb Jahre hinter Gitter.

Es war kurz vor 19 Uhr, als am Montag am Zürcher Obergericht unmittelbar nach dem Urteil die Handschellen klickten. Gleich vier Polizeibeamte nahmen einen 35-jährigen Taxifahrer aus Dietikon fest. Kurz zuvor hatte der Türke den Entscheid sichtlich schockiert aufgenommen. So lief er trotz seiner bräunlich gebrannten Hautfarbe plötzlich bleich an und blickte konsterniert auf seinen unterlegenen Verteidiger.

Der Beschuldigte wurde wegen Vergewaltigung, mehrfacher Drohung, mehrfacher Körperverletzung sowie wiederholten Tätlichkeiten anklagegemäss zu einer hohen Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt. Eine böse Überraschung für den Mann, der noch im letzten Oktober vom Bezirksgericht Dietikon umfassend freigesprochen worden war und für die Untersuchungshaft von über einem Jahr eine Genugtuung von 38’200 Franken erhalten hatte.

Ehefrau gebissen, geschlagen und vergewaltigt

«Wir glauben vorbehaltlos den Darstellungen der geschädigten Ehefrau», führte der Gerichtspräsident Franz Bollinger während der Urteilseröffnung aus. Damit waren die Oberrichter in weiten Teilen der Staatsanwaltschaft gefolgt. Demnach hatte der Beschuldigte seine um neun Jahre jüngere Landsfrau im September 2010 in die Schweiz geholt, geheiratet und danach ein Jahr lang bedroht, drangsaliert sowie geschlagen. Zudem gegen ihren Willen auch zum Geschlechtsverkehr gezwungen. Die Anklage berichtet ebenso über einen weiteren Vorfall, bei welchem er seiner Frau ins linke Bein unterhalb des Gesässes biss.

Kopf in Pizzaofen stecken wollen

Der wohl schlimmste Übergriff ereignete sich aber an einem Zürcher Kebab-Stand, wo der Beschuldigte früher gearbeitet hatte. Bei einem Streit packte er seine Frau plötzlich am Hals und zerrte sie zum eingeschalteten Pizzaofen. Dort erklärte er ihr, dass er nun ihren Kopf in den Ofen stecken und verbrennen werde. Im letzten Moment gelang es der Geschädigten, die Ofentüre zu schliessen. Wobei sie sich aber an der rechten Hand verbrannte.

Ein Verhalten, das Präsident Bollinger als brutal, rücksichtslos und menschenverachtend bezeichnete.

Unschuld beteuert

Vor Obergericht hatte der Beschuldigte seine Unschuld beteuert. «Ich habe meine Ex-Frau mehr geliebt, als meine eigene Mutter», erklärte er. Zu den meisten Vorwürfen der Gegenseite hatte er eine Erklärung bereit. Die Bisswunde sei bei Sex-Spielen entstanden, sagte er. Die Brandwunde an der Hand habe sich die Geschädigte am Pizzaofen selber zugezogen. Geschlagen habe er sie niemals. Zu den aufgenommenen Telefongesprächen, bei welchem er seine Gattin massiv bedroht hatte, schwieg er sich allerdings aus.

Der Verteidiger verlangte umfassende Freisprüche und berief sich auf das Dietiker Urteil, welches von einem klassischen Vier-Augen-Delikt gesprochen hatte und nach dem Grundsatz im Zweifel für den Angeklagten zu einem Freispruch gekommen war.

Anders sahen es die Oberrichter, welche wichtige Passagen des erstinstanzlichen Entscheids als nicht nachvollziehbar und gar als zynisch bezeichneten.

Herr über Leben und Tod

Das Obergericht führte aus, dass die Aussagen der Frau logisch und im Kerngeschehen plausibel ausgefallen seien. Für eine Falschbelastung sei absolut kein Motiv erkennbar.

Der Beschuldigte habe sich vielmehr als Herr über Leben und Tod aufgespielt. Im Gegensatz zum Dietiker Gericht stufte die Berufungsinstanz die aufgenommenen Telefonate als verwertbare Beweismittel ein. So würden in einem so krassen Fall die Interessen des Staates die privaten Anliegen des Beschuldigten überwiegen, befand ein Oberrichter.

Nun droht auch die Ausschaffung

Mit dieser radikalen Kehrtwende droht nun dem Taxifahrer nach der Haftentlassung aufgrund der hohen Freiheitsstrafe die Ausschaffung in die Türkei. Er lebt bereits seit 1998 in der Schweiz, beanspruchte aber am Prozess einen Dolmetscher. Trotzdem führte er aus, dass er heute zu seiner Heimat fast keine Beziehungen mehr habe. Er besuche nur gelegentlich seine betagten Eltern.

Quelle: 20min

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Zwei kosovarische Staatsangehörige wollen am Kantonsgericht St. Gallen eine mildere Strafe erwirken. Sie haben zwei Mädchen vergewaltigt und sind dafür vom Kreisgericht Toggenburg zu einer Freiheitsstrafe von zwölf beziehungsweise sechs Jahren verurteilt worden.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten vor, sie hätten am 20. Juni 2011 zwei jugendliche Frauen unter Vorhalt einer geladenen Pistole vergewaltigt.

Der Haupttäter habe die Opfer anschliessend telefonisch bedroht und sie dazu aufgefordert, seine Telefonnummer auf ihren Handys zu löschen. Ansonsten bringe er sie um. Die beiden Teenager hatten eine Schlafgelegenheit gesucht, weil sie zuhause ausgerissen waren.

Reue gezeigt

Der 28-jährige Hauptangeklagte hatte die Tat in erster Instanz noch bestritten. An der Berufungsverhandlung am Kantonsgericht St. Gallen war er hingegen vollumfänglich geständig. Er bereue zutiefst, erklärte der zweifache Familienvater in der Befragung. Er habe das Leben der Opfer und dasjenige seiner Frau und Kinder zerstört.

Der zweite Beschuldigte machte geltend, er habe befürchtet, sein Kollege werde die geladene Waffe einsetzen. Er habe sich ebenfalls bedroht gefühlt und nur deshalb bei der Vergewaltigung mitgemacht. Beide Beschuldigten befinden sich zurzeit im vorzeitigen Strafvollzug.

Geständnis berücksichtigen

Die beiden Verteidiger bezeichneten das Strafmass der Vorinstanz als unangemessen hoch. Sie zogen Vergleiche zu anderen Vergewaltigungsfällen, bei denen weit geringere Freiheitsstrafen ausgesprochen wurden.

Sein Mandant zeige in der Zwischenzeit aufrichtige Reue, erklärte der Verteidiger des Hauptbeschuldigten. Zudem müsse das vollumfängliche Geständnis strafmildernd berücksichtigt werden. Er sah eine Freiheitsstrafe von acht Jahren als angemessen.

Für den zweiten Beschuldigten wurden 36 Monate Freiheitsentzug verlangt. Die vom Kreisgericht Toggenburg festgelegte Freiheitsstrafe von sechs Jahren sei viel zu hoch.

Brutales Vorgehen

Die Staatsanwältin forderte die Abweisung der Berufung. Sie bezeichnete das Geschehene als brutale Vergewaltigungsorgie, während der die Teenager Todesängste ausgestanden hätten. In der Einvernahme habe die eine 16-Jährige gesagt, sie sei lieber tot als das Leben zu führen, welches sie nun nach der Vergewaltigung habe. Die Staatsanwältin forderte für den Hauptbeschuldigten eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren.

Das Kantonsgericht St. Gallen wird das Urteil in den kommenden Tagen veröffentlichen.

Quelle: blick

Pablo S.

Pablo S.

Im Januar 2011 lockte Pablo S. ein 15-jähriges Mädchen mit einem Babysitting-Angebot zu sich nach Hause, entführte und vergewaltigte es. Dafür wurde er nun verurteilt.

Der 34-jährige Pablo S., der im Januar 2011 ein damals 15-jähriges Mädchen sexuell missbrauchte und entführte, muss eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren absitzen. Das Bezirksgericht Bremgarten AG verhängte am Donnerstag zudem eine ordentliche Verwahrung.

Das Bezirksgericht verurteilte den Schweizer wegen Freiheitsberaubung und Entführung, sexueller Handlungen mit Kindern, sexueller Nötigung und Vergewaltigung. Das Urteil gegen den geständigen Täter, der im vorzeitig Strafvollzug sitzt, ist noch nicht rechtskräftig.

Der Verurteilte habe die Tat geplant und ohne Hemmungen durchgezogen, hiess es bei der Urteilsbegründung. Er habe das Opfer zu einem Objekt degradiert und seine Fantasien umgesetzt. Das Gericht ordnete die Verwahrung an, weil es davon ausgeht, dass eine Therapie kurzfristig nichts bringen werde.

Mit der Freiheitsstrafe von zehn Jahren sprach das Gericht ein deutlich härteres Urteil als von der Anklage beantragt. Der Staatsanwalt hatte eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren sowie eine Verwahrung gefordert.

Der Pflichtverteidiger plädierte auf eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren. Er lehnte eine Verwahrung ab, verlangte aber eine «vollzugsbegleitende Massnahme» für den Täter.

Mädchen vergewaltigt

Pablo S. gab sich vor Gericht reuig. Seine Aussagen machten deutlich, dass er mit der Tat seine seit längerem gehegten Fantasien ausgelebt hatte.

Ein psychiatrisches Gutachten kam zum Schluss, dass ein grosses Risiko weiterer sexueller Gewalt besteht. Die Chance, eine Rückfallgefahr zu reduzieren, sei gering.

Der Mann hatte Anfang 2011 das damals 15-jährige Mädchen in seine Gewalt genommen, sexuell missbraucht und danach ins Tessin entführt.

Kontaktiert hatte er das Opfer über eine als seriös geltende Internetplattform für Babysitting. Das Mädchen traf sich am Samstag, 22. Januar 2011, wie abgemacht mit dem Mann für ein Probe-Babysitting. Als die Jugendliche danach nicht nach Hause kam, meldeten die Eltern sie um Mitternacht als vermisst.

Tat gefilmt

Der Mann hatte das Opfer zuerst an seinem Wohnort in Wohlen AG gegen dessen Willen festgehalten und sexuell missbraucht. Gemäss Anklageschrift bedrohte er die junge Frau mit einer Waffe. Er fesselte und vergewaltigte sie.

Der Mann filmte seine Tat. Danach entführte er das Mädchen in einem Firmenauto ins Tessin. Das Mädchen sass gefesselt auf dem Rücksitz.

Am Sonntag, kurz nach 18 Uhr, konnte die Polizei den Entführer in der Nähe von Avegno TI verhaften und das Mädchen befreien. Er war mit dem Mädchen in einem Auto. Nach der Verhaftung legte er ein Geständnis ab.

Die Polizei hatte erfahren, dass die Eltern des Entführers im Kanton Tessin einen Wohnwagen besassen. Die Tessiner Polizei fahndete intensiv nach dem Fahrzeug.

Opfer und Täter waren bereits vor dem ersten Treffen während längerer Zeit über das Internet in Kontakt gestanden. In E-Mails hatten sie Informationen ausgetauscht.

Quelle: 20min

(Symboltext) - Thorben Wengert  / pixelio.de

(Symboltext) – Thorben Wengert / pixelio.de

Im letzten Jahr gingen 1203 Anzeigen wegen sexuellen Handlungen mit Kindern bei der Polizei ein – das sind fast 25 Anzeigen pro Woche. Doch nur 20 Prozent aller Fälle werden überhaupt gemeldet.

In der Schweiz kommt es durchschnittlich zu 25 Anzeigen wegen sexueller Handlungen mit Kindern. Diese zeigt eine Auswertung der polizeilichen Kriminalstatisik der letzten vier Jahre durch die SonntagsZeitung. Insgesamt gingen im letzten Jahr 1203 Anzeigen ein. Sexuelle Handlungen mit Kindern beinhaltet Missbräuche jeder Art an unter 16-Jährigen druch Erwachsenen oder Minderjährige.

Neben den Kindesmissbräuchen werden im Wochenschnitt auch zwölf sexuelle Nötigungen, elf Vergewaltigungen sowie drei Schändungen gemeldet. Die Anzeigen gemäss Kriminalitätsstatistik widerspiegeln allerdings nur rund ein Fünftel des wahren Ausmasses. Bloss circa 20 Prozent der schweren Sexualdelikte werden der Polizei überhaupt gemeldet. Dies hielt der Bundesrat in einem Bericht fest. Ein Grund dafür sei der Mangel an Vertrauen in Polizei und Justiz.

Professionellere Betreuung der Opfer

Für Experten sei deshalb klar, dass die Polizei dank professionellerem Umgang mit den Opfern mehr Sextäter überführen könnte. Experten sind sich einig, dass mit einer professionelleren Betreuung der Opfer durch die Polizei gleich zwei Ziele erreicht würden: die Dunkelziffer verringern; und mehr Täter schuldig sprechen. Die Recherchen der SonntagsZeitung zeigen, wie einige Polizeien und Staatsanwaltschaften dies bereits heute vormachen. Neben der Zürcher und der St. Galler gilt die Solothurner Kantonspolizei als Vorbild. Hier ist 24 Stunden eine von neun speziell geschulten Polizistinnen auf Pikett. Für männliche Opfer stehen drei Beamte bereit.

Dass wegen mangelhafter Polizeiarbeit Sexualstraftäter ungeschoren davonkommen, monieren auch mehrere Opferanwälte. Sie haben der SonntagsZeitung Vergewaltigungsfälle geschildert, in denen der offensichtliche Täter freigesprochen wurde – weil das Gericht von den Aussagen des Opfers nicht überzeugt war. Oft war in diesen Fällen die Ersteinvernahme des Opfers durch die Polizei zweifelhaft.

Quelle: 20min

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Ein Limmattaler IT-Manager hat seine Ex-Freundin entführt und vergewaltigt. Vor Gericht beteuerte der Ökonom vergeblich seine Unschuld – er wurde zu einer teilbedingten Haftstrafe verurteilt.

Der heute 35-jährige IT-Manager hinterliess vor Gericht einen selbstsicheren Eindruck. «Wir wollten nur miteinander schlafen», erklärte der erfolgreiche Ökonom, der einen Jahresverdienst von 158’000 Euro nach Hause trägt. Hinzu kommen noch Boni in unbekannter Höhe. Er sei jedenfalls absolut unschuldig, bekräftigte er wiederholt und stellte seine Ex-Freundin als gewaltbereite und unberechenbare Person hin.

Anders sah es der zuständige Staatsanwalt, der dem Beschuldigten eine Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, Entführung, versuchte Nötigung und diverse weitere Delikte anlastete. Sein Strafantrag auf dreieinhalb Jahre Freiheitsstrafe unbedingt fiel dementsprechend hoch aus.

Die Anklage ging auf den 12. August 2010 zurück. Damals holte der Beschuldigte seine Ex-Freundin an ihrem Arbeitsplatz im Kanton Basel mit seinem Personenwagen ab, um ein angeblich kurzes Gespräch über das gemeinsame Kind zu führen.

Entführt und vergewaltigt

Fest steht, dass der Beschuldigte mit der Geschädigten losfuhr und sich plötzlich in Richtung Autobahn bewegte. Dann begab er sich an seinen Wohnort im Limmattal, wo er seine körperlich weit unterlegene Ex-Partnerin in seine Wohnung trug und sie für mehrere Stunden lang dort einsperrte.

Laut Anklage warf er sie plötzlich auf das Bett und zwang sie gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr. Nach der Vergewaltigung forderte er sie auf, ihren neuen Freund anzurufen und mit diesem die Beziehung zu beenden. Allerdings ohne Erfolg. Kurz darauf flüchtete die Frau auf den Balkon und schrie um Hilfe. Bis er sie packte und zurück in die Wohnung stiess. Erst danach liess der Beschuldigte die Geschädigte wieder frei. Worauf sie Strafanzeige erstattete und er danach 29 Tage in Untersuchungshaft verbrachte.

30 Monate teilbedingt

Der Verteidiger verlangte einen vollen Freispruch und machte eine Racheaktion der heutigen Privatklägerin geltend. Es habe sich dabei um das umstrittene Besuchsrecht für das gemeinsame Kind gehandelt. Auch sei eine Retourkutsche für ein früheres Fremdgehen seines Klienten denkbar, plädierte der Anwalt.

Zum Schluss obsiegte in weiten Teilen der Staatsanwalt. Das Gericht verurteilte den Beschuldigten in den meisten Anklagepunkten und setzte eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 30 Monaten fest. Sechs Monate davon soll der IT-Manager absitzen. Zudem soll er seiner Ex-Partnerin ein Schmerzensgeld von 10’000 Franken bezahlen.

Die Geschädigte habe übereinstimmende, plausible und glaubhafte Aussagen gemacht, erklärte der Vorsitzende Stephan Aeschbacher bei der Urteilseröffnung. Zudem habe die Privatklägerin ihr teilweise unvorteilhaftes Verhalten zugegeben. So habe sie beim Beschuldigten eine Vase zertrümmert und mit ihm noch einen Monat vor dem Vorfall freiwillig geschlafen. Obwohl sie schon damals mit dem neuen Freund zusammen gewesen sei. Nicht zuletzt habe eine Anwohnerin beobachtet, wie die Geschädigte auf dem Balkon um Hilfe geschrien habe.

Machtdemonstration als Tatmotiv

Das Gericht ortete pure Machtdemonstration als Tatmotiv. «Der Beschuldigte konnte sich mit der Trennung einfach nicht abfinden», brachte Aeschbacher den umstrittenen Fall auf den Punkt. Der bisher erfolgsverwöhnte Ökonom nahm den Entscheid sichtlich aufgebracht entgegen. Er musste vom Vorsitzenden Aeschbacher energisch zur Ruhe ermahnt werden. Er wird aller Voraussicht nach Berufung einlegen.

Quelle: 20min

(Symbolbild) - M.E.  : pixelio.de

(Symbolbild) – M.E. : pixelio.de

Am Stettbrunnenweg in Muttenz BL, unter freiem Himmel, wurde am frühen Ostermontag Morgen, 1. April 2013, gegen 05.30 Uhr, eine 20-jährige Frau vergewaltigt.

Die Polizei Basel-Landschaft konnte den mutmasslichen Täter dank einer umgehend eingeleiteten Fahndung kurze Zeit später fassen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft war die junge Frau im Ausgang gewesen und befand sich zu Fuss auf dem Weg nach Hause. Dabei wurde die Schweizerin von hinten angefasst und schliesslich, trotz heftiger Gegenwehr, zu Boden gedrückt und in der Folge vergewaltigt.

Nach der Tat entfernte sich der mutmassliche Täter zu Fuss in Richtung Muttenz-Dorf; das Opfer begab sich nach Hause und alarmierte die Polizei. Im Rahmen einer umgehend eingeleiteten, grossflächigen Fahndungsaktion konnte die Polizei Basel-Landschaft den mutmasslichen Täter kurze Zeit später am Bahnhof Muttenz anhalten. Es handelt sich um einen 20-jährigen, in der Region wohnhaften Schweizer. Gemäss ersten Erkenntnissen hatten sich Opfer und Täter nicht gekannt. Weitere Abklärungen sind im Gang. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den mutmasslichen Täter ein entsprechendes Strafverfahren eröffnet; er wurde vorläufig festgenommen.

Quelle: kapoBL

Physiotherapeut

(Symbolbild)

Ein 40-jähriger Physiotherapeut nimmt nach einem Wortgefecht seine Freundin in den Schwitzkasten und bricht ihr das Genick. Dafür wandert er nun 16 Jahre hinter Gitter.

Der heute 40-jährige Schweizer tschechischer Abstammung nahm das Urteil des Obergerichts regungslos entgegen. Er wurde wegen vorsätzlicher Tötung und strafbaren Schwangerschaftsabbruchs für schuldig befunden. Zudem wegen einer Vergewaltigung, die er im Frühjahr 2007 zulasten einer anderen Freundin verübt hatte. Das Gericht setzte eine hohe Freiheitsstrafe von 16 Jahren fest und erhöhe damit ein erstinstanzliches Urteil des Bezirksgerichts Zürich um ein volles Jahr. Die Staatsanwältin Bettina Groth hatte sogar 20 Jahre Freiheitsentzug gefordert.

Das Obergericht war den Darstellungen der Anklage umfassend gefolgt. Demnach hatte der Physiotherapeut am 26. August 2009 seine damals schwangeren Freundin in deren Wohnung in Zürich besucht und ihr eröffnet, dass er eine andere Frau liebe und die Beziehung auflösen wolle. Es folgte ein heftiger Streit, wobei der körperlich weit überlegene Mann die Oberhand gewann, seine Partnerin in den Schwitzkasten nahm und ihr das Genick brach. Nach der brutalen Tötung stellte der Täter eine Leiter neben die Leiche, um einen Unfall zu simulieren. Dann setzte er sich vom Tatort ab und stellte sich wenig später freiwillig der Polizei.

Wegen Unfall Freispruch verlangt

Vor Obergericht machte der Beschuldigte ein Versehen geltend. Auch der Verteidiger, der wegen eines tragischen Unfalls im Gerangel einen vollen Freispruch forderte. Die Geschädigte sei nämlich zu Boden gestürzt.

Allerdings ohne Erfolg. Die Oberrichter behafteten den Beschuldigten auf seine ersten Aussagen bei der Polizei. Damals hatte er noch zugegeben, seine Freundin in einen Schwitzkasten genommen und getötet zu haben. Dasselbe habe er auch seiner anderen Partnerin sowie einem Freund erzählt. Das Obergericht schloss die Unfallthese auch aufgrund eines ärztlichen Obduktionsgutachtens aus. So seien beim Opfer keine Aufprallverletzungen eines Sturzes am Gesicht festgestellt worden, erklärte der Vorsitzende.

Nach der Tat sei der Beschuldigte nicht in Panik geraten, sondern habe kontrolliert und raffiniert gehandelt. Eine allfällige Notwehrlage während des Streites habe der Täter weit überschritten. Seine Aussagen vor Gericht seien völlig unglaubhaft.

Verabscheuungswürdiges Verbrechen

Bei der Strafzumessung sprachen die Oberrichter von einem verabscheuungswürdigen Verbrechen. Er habe rohe, brutale Gewalt angewendet. Wegen des zusätzlichen Schwangerschaftsabbruchs sowie einer früheren Vergewaltigung einer anderen Frau setzten die Oberrichter eine hohe Freiheitstrafe von 16 Jahren fest. En Jahr mehr als das Bezirksgericht Zürich. Der Beschuldigte wurde verpflichtet, der Mutter des Opfers grundsätzlich Schadenersatz zu bezahlen. Zudem ein Schmerzensgeld von 60’000 Franken. Der Verurteilte hat bisher 1293 Tage der Strafe verbüsst.

Quelle: 20min

(Symbolbild) - Didi01  / pixelio.de

(Symbolbild) – Didi01 / pixelio.de

Ein 43-jähriger Türke, der als Taxifahrer zwei Fahrgäste vergewaltigt hatte, muss für fünfeinhalb Jahre hinter Gitter. Das St. Galler Kantonsgericht hat ihn für schuldig erklärt.

Ein St. Galler Taxifahrer, der zwei Frauen vergewaltigt haben soll, wird mit einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren bestraft. Der 43-jährige Türke hatte vor dem Kantonsgericht einen Freispruch verlangt. Er sprach von einvernehmlichem Sex.

Das Kantonsgericht hat den Schuldspruch der Vorinstanz geschützt und das Strafmass von fünf auf fünfeinhalb Jahre erhöht. Laut dem am Mittwoch veröffentlichten Entscheid hat sich der Taxifahrer der Freiheitsberaubung, Entführung, Vergewaltigung und sexuellen Nötigung schuldig gemacht.

Er darf während fünf Jahren seinen Beruf nicht mehr ausüben. Den beiden Opfern muss der Angeklagte eine Genugtuungssumme von 15’000 beziehungsweise 20’000 Franken zahlen. Bis das Urteil rechtskräftig ist, bleibt der Mann in Sicherheitshaft.

Quelle: 20min

(Symbolbild)

(Symbolbild)

Am 21.02.2013, gegen 0800 Uhr, wurde in einer öffentlichen Toilette im Sarasin-Park eine Jugendliche aus Deutschland von einem Unbekannten vergewaltigt. 

Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei, der Jugendanwaltschaft und der Kriminalpolizei in Lörrach ergaben, dass die Jugendliche auf ihrer Durchreise von Grenzach nach Lörrach in Riehen auf das Tram wartete. Bevor sie mit der Linie 6 weiterfuhr, ging sie noch einen Moment im Sarasin-Park spazieren. Plötzlich wurde sie auf Höhe der Toilettenanlage von einem Unbekannten von hinten gepackt, in das WC gedrängt und vergewaltigt. Der Täter flüchtete in unbekannte Richtung. Die Jugendliche begab sich anschliessend nach Deutschland, wo die Kriminalpolizei verständigt wurde.

Das Opfer konnte keine Angaben zur Täterschaft machen.

Die Kriminalpolizei Basel-Stadt (Tel. 061 267 71 11, oder nächste Polizeiwache) ersucht um Hinweise über verdächtige Personen, welche sich um die Tatzeit:

  1.  im oder um den Sarasin-Park bzw.
  2.  im Geviert Baselstrasse / Inzlingerstrasse / Rössligasse / Gartengasse

aufgehalten haben.

Weitere Auskünfte
Peter Gill, Tel. +41 61 267 73 47
Kriminalkommissär
Chef Medien und Information

Quelle: kapoBS

BIld: 20min

BIld: 20min

Der 34-jährige Pablo S. soll ein 15-jähriges Mädchen übers Internet angelockt, sexuell missbraucht und entführt haben. Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre Knast und die Verwahrung.

Die Aargauer Staatsanwaltschaft hat einen 34-jährigen Schweizer angeklagt, der im Januar 2011 ein damals 15-jähriges Mädchen über eine Internetplattform angelockt, sexuell missbraucht und entführt haben soll. Gefordert werden 7 Jahre Haft und eine ordentliche Verwahrung.

Angeklagt wurde der Mann wegen Freiheitsberaubung und Entführung, sexueller Handlungen mit Kindern, sexueller Nötigung und Vergewaltigung, wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Er sei planmässig vorgegangen.

Der Schweizer sei geständig und befinde sich im vorzeitigen Strafvollzug, sagte Elisabeth Strebel, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der Prozess werde vor dem Bezirksgericht Bremgarten stattfinden.

Der Fall hatte Anfang 2011 grosses Aufsehen erregt. Der vorbestrafte Mann hatte das damals 15-jährige Mädchen in seine Gewalt genommen, sexuell missbraucht und danach ins Tessin entführt.

Er hatte über eine als seriös geltende Internetplattform für Babysitting den Kontakt zum Opfer gesucht. Das Mädchen traf sich am Samstag, 22. Januar 2011, wie abgemacht mit dem Mann für ein Probe-Babysitting. Als das Mädchen danach nicht nach Hause kam, meldeten die Eltern ihre Tochter um Mitternacht als vermisst.

Opfer sass gefesselt auf dem Autorücksitz

Der Mann hatte das Opfer zuerst an seinem Wohnort in Wohlen AG gegen dessen Willen festgehalten und sexuell missbraucht, wie die Ermittlungen ergaben. Danach entführte er das Mädchen in einem Firmenauto ins Tessin. Das Opfer sass gefesselt auf dem Rücksitz.

Am Sonntag, kurz nach 18 Uhr, konnte die Polizei den Entführer in der Nähe von Avegno TI verhaften und das Opfer befreien. Er hatte sich mit dem Mädchen in einem Auto befunden. Er legte nach der Verhaftung ein Geständnis ab.

Die Polizei hatte erfahren, dass die Eltern des Entführers im Kanton Tessin einen Wohnwagen besassen. Die Tessiner Polizei fahndete intensiv nach dem Fahrzeug.

Opfer und Täter waren bereits vor dem ersten Treffen während längerer Zeit über das Internet in Kontakt gestanden. In E-Mails hatten sie gemäss Aargauer Polizei Informationen ausgetauscht.

Quelle: 20min

Zuerst boten sie ihrem Opfer eine Mitfahrgelegenheit an, dann fielen sie auf dem Heimweg vom Casino zu zweit über sie her. Für ihre Tat müssen die Vergewaltiger nun definitiv vier und sechs Jahre ins Gefängnis.

(Symbolbild) - Didi01  / pixelio.de

(Symbolbild) – Didi01 / pixelio.de

Zwei mazedonische Männer müssen wegen gemeinsamer Vergewaltigung einer Frau auf der Heimfahrt vom Casino Konstanz (D) definitiv für vier und sechs Jahre ins Gefängnis. Das Bundesgericht hat ihre Verurteilung durch das St. Galler Kantonsgericht bestätigt.

Das damals 39-jährige Opfer hatte einen der Täter 2007 im Casino Konstanz kennen gelernt. Er anerbot sich, sie mit seinem Auto nach Hause zu bringen. Auf der Fahrt Richtung St. Gallen wurde sie von zwei der vier mitfahrenden Männer mehrmals brutal vergewaltigt.

Verstört aufgefunden

Schliesslich liessen die beiden Täter ihr Opfer in Wittenbach SG frei, wo es von Anwohnern verstört aufgefunden wurde. Das St. Galler Kantonsgericht sprach die beiden Mazedonier im vergangenen April der mehrfachen gemeinsamen Vergewaltigung und sexuellen Nötigung schuldig.

Es verhängte Freiheitsstrafen von vier und sechs Jahren, wobei es das Strafmass gegen den Haupttäter im Vergleich zum Urteil des Kreisgerichts um ein Jahr erhöhte. Zudem verurteilte es sie zur Zahlung von 25’000 Franken Genugtuung. Das Bundesgericht hat die Beschwerden der beiden Verurteilten nun abgewiesen.

In dubio pro reo

Sie hatten in ihren Beschwerden eine Verletzung des Grundsatzes «im Zweifel für den Angeklagten» gerügt: Im Gegensatz zur Ansicht der St. Galler Justiz müsse davon ausgegangen werden, dass die sexuellen Handlungen einvernehmlich stattgefunden hätten.

Laut den Richtern in Lausanne haben ihre St. Galler Kollegen diese Sicht der Dinge indessen zu Recht verworfen. Das Kantonsgericht habe nicht einfach der Darstellung des Opfers mehr Glauben geschenkt als derjenigen der Verurteilten.

Vielmehr sei es aufgrund einer einlässlichen Prüfung des Geschehens zur Überzeugung gekommen, dass die beiden Beschwerdeführer um das fehlenden Einverständnis ihres Opfers gewusst und sich abgesprochen hätten, die Frau unter Zwang gemeinsam zu missbrauchen.

Quelle: 20min

Ein Zürcher Informatiker hat übers Internet zwei minderjährige Schülerinnen in eine Falle gelockt und sexuell missbraucht. Nun muss er für zehn Jahre hinter Gitter.

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Seit Donnerstag ist es amtlich: Ein heute 29-jähriger Informatiker aus Zürich muss wegen schwerer Vergewaltigung, schwerer sexueller Nötigung sowie sexuellen Handlungen mit Kindern für zehn Jahre ins Gefängnis. Zudem ortete das Gericht wegen einer mittleren bis hohen Rückfallgefahr des gefährlichen Triebtäters während des Strafvollzugs eine ambulante Psychotherapie an.

Der geständige Schweizer hatte im Herbst 2009 mit einer 15-jährigen Schülerin Kontakt im Internet aufgenommen und sich ihr vorgestellt. Eines Morgens überraschte er die Geschädigte vor ihrem Zürcher Wohnort und stiess sie in den Keller der Liegenschaft. Dort zwang der mit einer Sturmhaube maskierte Mann sein Opfer zu sexuellen Handlungen, bedrohte es dabei mit einem Messer und richtete die Klinge gegen den Hals der jungen Frau. Dann liess er die missbrauchte und geschockte Schülerin am Tatort zurück.

14-jährige Schülerin vergewaltigt

Ein Jahr später kam es noch schlimmer: Diesmal lockte der Täter eine 14-jährige Schülerin in die Falle. Erneut hatte der Mann das minderjährige Mädchen im Internet kennengelernt. Er vereinbarte mit ihm am 20. November 2010 ein Treffen bei einem Zürcher Schulhaus. Dort griff er die wartende Teenagerin maskiert und mit einem Messer bewaffnet aus dem Hinterhalt an. Er drohte, ihr die Kehle aufzuschneiden und zwang sie danach ungeschützt zum Geschlechtsverkehr. Nach der Vergewaltigung rannte er davon.

Doch diesmal konnte ihn die Polizei bald dingfest machen. Weil er der Schülerin kurz vor der Tat eine SMS-Nachricht zustellte, kamen ihm die Fahnder auf die Spur.

Hohe Schmerzensgelder

Im letzten Sommer sprach das Bezirksgericht Zürich von grausamen Taten eines frustrierten Einzelgängers und verurteilte ihn zu einer hohen Freiheitsstrafe von zehn Jahren. Zum Unwillen der Verteidigung, die sich vergebens für eine teilbedingte Freiheitsstrafe von drei Jahren eingesetzt hatte. Sie legte Berufung ein und erzwang damit am Donnerstag vor Obergericht einen Berufungsprozess.

Doch daraus wurde nichts, da der Beschuldigte seine Anträge aus unbekannten Gründen doch noch zurückzog. Womöglich fürchtete er sich infolge einer Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft vor einer drohenden Straferhöhung. Mit dem Urteil wurde er nun verpflichtet, für beide Opfer nicht nur grundsätzlich einen Schadenersatz, sondern auch hohe Schmerzensgelder von 20’000 Franken sowie 6000 Franken zu bezahlen.

Quelle: 20min

Ein 52-jähriger Basler Automechaniker muss für vier Jahre ins Gefängnis. Er hatte eine Lehrtochter mit massivem psychischem Druck jahrelang zu Sex genötigt. Das Bundesgericht hat die Verurteilung des Mannes wegen Vergewaltigung bestätigt.

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Das Mädchen stammt aus einem sozial problematischen Umfeld und war bei einer Pflegefamilie untergebracht, als es 2005 eine Lehre als Automechanikerin begann. Ihr Lehrmeister, der Vater ihres Pflegevaters, bedrängte sie mit seinem Wunsch nach Sex und drohte ihr für den Weigerungsfall mit Lehrabbruch.

Um sie gefügig zu machen, erzählte er der damals knapp Sechzehnjährigen zudem, er werde dafür sorgen, dass ihre geliebte jüngere Schwester wieder ins Heim komme. Unter dem ständigen Druck, ihrer sozialen Abhängigkeit und ihrer isolierten Situation fügte sich das Mädchen schliesslich in das scheinbar Unvermeidbare.

Die nächsten sechs Jahre missbrauchte der Mann seine Lehrtochter regelmässig. Das Appellationsgericht Basel-Stadt verurteilte den Täter im vergangenen März unter anderem wegen mehrfacher Vergewaltigung und sexuellen Handlungen mit einer Abhängigen zu vier Jahren Freiheitsstrafe.

Das Bundesgericht hat diesen Entscheid nun bestätigt und die Beschwerde des Verurteilten abgewiesen. Die Richter in Lausanne teilen die Auffassung ihrer Basler Kollegen, dass er eine so immense psychische Drucksituation aufgebaut hat, wodurch der ursprüngliche Widerstand seines Opfers gebrochen wurde.

Von seiner Familie habe das Mädchen keine Unterstützung erwarten können und ihr damaliges Zuhause sowie ihre Zukunft hätten von ihrem Peiniger abgehangen. Ein solches Drangsalieren sei geeignet, einen jungen unsicheren Menschen ohne soziales Auffangnetz zu zermürben und unter unerträglichen Druck zu setzen.

Das Verschulden des Betroffenen wiege schwer. Laut Appellationsgericht habe er den Sex verlangt, weil ihm dies nach seiner Ansicht für die grosszügigerweise angebotene Lehrstelle zugestanden habe. Dass er angeblich «verliebt» gewesen sei, sei zu Recht nicht zu seinen Gunsten berücksichtigt worden.

Quelle: blick

Bei der Kriminalpolizei Basel-Stadt verzögert sich die Bearbeitung der Fälle. Selbst bei klarer Täterschaft können Untersuchungen nicht rechtzeitig abgeschlossen werden. Ob das Personal aufgestockt wird, bleibt ungewiss.

Anstieg: Im Kanton Basel-Stadt haben die Verbrechen zugenommen. (bazonline)

Anstieg: Im Kanton Basel-Stadt haben die Verbrechen zugenommen. (bazonline)

Sie sind lautlos, kommen meist nachts und sind professionell organisiert. In der Region Basel sind immer mehr Einbrecherbanden am Werk. Das zeigen die neusten Zahlen der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt. «Im Vergleich zum Vorjahr haben die Einbrüche 2012 um 47 Prozent zuge­nommen», sagt Peter Gill, Medienchef der Staatsanwaltschaft. Als Grund für die Zunahme nennt er in erster Linie den «boomenden» Kriminaltourismus. «Die Mehrzahl der Täter stammt aus dem Balkan oder aus Osteuropa», so Gill.

Doch nicht nur die Einbrüche machen den Kriminalpolizisten Sorgen. Auch bei anderen Deliktarten kam es 2012 im Vergleich zum Vorjahr zu einer Zunahme: So stieg die Zahl der Raubüberfälle um 18 Prozent. Wobei die Täter hier immer brutaler vorgehen. «Delinquierende Personen tragen häufiger ein Messer oder eine andere Waffe auf sich», erklärt Gill. Und auch bei Vergewaltigungen (+24 Prozent) und Diebstählen (+14 Prozent) verzeichnet die Kriminalpolizei mehr Anzeigen (siehe Grafik links).

Kriminalpolizei ist unterdotiert

Mehr Verbrechen bedeuten für die Straf- und Untersuchungsbehörden mehr Arbeit. Mit dem jetzigen Mehraufwand stossen die Kriminalpolizisten im Kanton Basel-Stadt an ihre Grenzen. «Nach wie vor sind wir im Bereich der krimalpolizeilichen Kräfte personell unterdotiert und nicht in der Lage, selbst Anzeigen mit bekannter Täterschaft und guter Spurenlage umgehend an die Hand zu nehmen, zu ermitteln und die Untersuchungen fristgerecht abzu­schliessen», bestätigt Gill. Es gibt Kommissäre, die über 100 Fälle bearbeiten – und das gleichzeitig.

Die Staatsanwaltschaft fordert jetzt Kommissäre und Detektive auf, Prioritäten zu setzten – analog zu Ärzten, die im Kriegsfall eine Triage vornehmen müssen. «Zuerst müssen Straftaten mit Untersuchungshaft und schweren Delikten geführt und abgeschlossen werden», sagt Gill. Die Folge: Andere Verfahren, wie zum Beispiel Einbruchsdelikte, verzögern sich dadurch.

«Polizisten hinken den Verbrechern hinterher»

Doch nicht nur die Zunahme der Verbrechen führt zur massiven Überlastung der Kriminalpolizisten. «Seit dem 1. Januar 2011 ist die neue eidgenössische Strafprozessordnung in Kraft. Der darin vorgeschriebene Ausbau der Parteirechte verursacht ebenfalls Mehrarbeit. In anderen Kantonen wie Bern oder Zürich wurde deshalb der Personalbestand aufgestockt», erklärt Gill. Nicht so ihn Basel-Stadt. Zwar hat der Kanton einer Aufstockung des Kantonspolizei-Korps um 45 Stellen zugestimmt.

Doch das reiche bei Weitem nicht aus, sagt SVP-Grossrat Samuel Wyss. «Die Polizisten hinken den Verbrechern nur noch hinterher», sagt er. Diese Meinung teilt auch Sicherheitsexperte und SVP-Grossrat Eduard Rutschmann. «Diese Polizisten werden erst in vier Jahren im Dienst sein und die Lücke nicht schliessen können.» Der Grund: Die Staatsanwaltschaft rekrutiert ihre Kommissäre und Detektive aus dem Korps der Kantonspolizei, was wiederum zur Folge hätte, dass die Polizisten dann auf der Strasse fehlen würden.

Rasches Handeln gefordert

Um die anfallende Mehrarbeit leisten zu können, braucht die Staatsanwaltschaft rund 30 Kriminalpolizisten, darin sind sich die verantwortlichen Stellen einig. Zurzeit ist es aber völlig ungewiss, ob diese Stellen überhaupt bewilligt werden. Noch-Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass hat Anfang 2012 eine externe Studie in Auftrag gegeben. Die Universität Bern soll den Personalbedarf der Kriminalpolizei überprüfen. Die Ergebnisse wurden auf März 2014 in Aussicht gestellt. Wie die Basler Zeitung erfahren hat, verzögert sich jetzt allerdings der Beginn der Studie. Mit den Resultaten könne deshalb frühestens im Spätsommer 2014 gerechnet werden.

Für die betroffenen Polizisten ist der herrschende Zustand unhaltbar. Grossrat Rutschmann spricht ihnen aus dem Herzen. «Diese Verzögerungen werden alle zulasten der Sicherheit in unserem Kanton gehen», sagt er. CVP-Grossrat Lukas Engelberger fordert deshalb ein rasches Handeln. «Es wäre falsch, auf den Bericht zu warten, die Strafver­folgung braucht sofort mehr Mittel», sagt er. «Die Regierung soll deshalb schon im Jahr 2013 mit der Aufstockung der Staatsanwaltschaft beginnen. Wir gehen davon aus, dass die 30 Stellen, die gefordert werden, dem Bedarf entsprechen.»

Quelle: (Basler Zeitung)

Die Stadtpolizei Zürich verhaftete Ende Mai 2012 drei Jugendliche und einen Erwachsenen. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in zwei Fällen sexuelle Übergriffe auf Prostituierte verübt zu haben.

(Symbolbild) – Ich-und-Du / pixelio.de

Anfangs Mai erstattete eine Prostituierte aus Ungarn Anzeige bei der Stadtpolizei Zürich. Sie gab an, in der Umgebung der Badeanstalt an der Wasserwerkstrasse von drei Männern vergewaltigt worden zu sein. Die jungen Männer hatten sich zunächst als Freier ausgegeben und vereinbarten mit der Geschädigten sexuelle Handlungen. Als die Frau die Männer aufforderte den vereinbarten Geldbetrag zu bezahlen, überwältigten sie die Prostituierte, vergewaltigten sie und raubten ihr die Wertsachen. Danach liessen sie von ihrem Opfer ab und flüchteten mit dem Deliktsgut.

Die Geschädigte wurde durch die Übergriffe leicht verletzt. Rund eine Woche später ging bei der Stadtpolizei die Anzeige einer Angestellten eines Escort-Services ein, die angab, sexuell genötigt und beraubt worden zu sein. Abklärungen ergaben, dass die Serbin Mitte Mai zu einer Adresse im Kreis 10 bestellt worden war. Dort angekommen wurde sie zunächst von einem jungen Mann empfangen, der sich mit ihr zu einem nahegelegenen Sportplatz begab. Dort kamen dann zwei weitere Männer hinzu. In der Folge wurde die Frau gemäss ihren Angaben mit einer Stichwaffe bedroht und zu sexuellen Handlungen genötigt. Zudem verlangten sie von der Geschädigten Geld. Danach flüchteten die drei Unbekannten.

Die nachfolgenden Ermittlungen der Detektive der Stadtpolizei Zürich führten schliesslich zu einem 17-jährigen Schweizer, der am 30. Mai 2012 verhaftet wurde. Die darauffolgenden Befragungen und Abklärungen der Detektive führten anfangs Juni zur Verhaftung von drei weiteren Schweizern im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Es stellte sich heraus, dass die Festgenommenen in unterschiedlicher Zusammensetzung und „Beiträgen“ an beiden Taten beteiligt waren. Anlässlich der polizeilichen Befragungen zeigten sie sich teilweise geständig. Sie wurden den zuständigen Jugendanwaltschaften und in einem Fall der Staatsanwaltschaft Zürich zugeführt.

Judith Hödl
Stadtpolizei Zürich
Mediendienst
044 411 91 11

Quelle: stapoZH

In der Nacht von Freitag auf Samstag, 31. August / 1. September 2012, wurde eine 20–jährige Frau in der Garageneinfahrt an der Nüschelerstrasse 9 von einem unbekannten Mann vergewaltigt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.

Homepage Kaufleuten

Gemäss ersten polizeilichen Abklärungen und Aussagen der geschädigten Frau  befand sie sich mit mehreren Begleitpersonen im Club Kaufleuten am Pelikanplatz. Dort lernte sie einen Mann kennen. Kurz vor 02.00 Uhr begab sie sich mit ihm nach draussen an die Nüschelerstrasse, um frische Luft zu schnappen. Einige Meter entfernt, bei der Garageneinfahrt des Konferenzgebäudes „Grünenhof“ der Bank UBS an der Nüschelerstrasse 9, wurde der Mann plötzlich zudringlich und in der Folge vergewaltigte er die 20-Jährige. Danach entfernte er sich vom Tatort. Die Tat ereignete sich in der Zeit zwischen 02.00 Uhr und 02.10 Uhr. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Ca. 25-35 Jahre alt, ca. 190 cm gross, mittlere Statur, dunkle kurze Haare, hat eine auffallend grosse Nase, sprach Schweizerdeutsch mit ausländischem Akzent, ev. osteuropäische Abstammung, trug grauen Pullover und dunkle Jeans.

Zeugenaufruf:

Personen, die in der Nacht von Freitag auf Samstag, 31.8./1.9.2012, zwischen 02.00 Uhr und 02.10 Uhr bei der Einfahrt zur Garage des Konferenzgebäudes „Grünenhof“ der Bank UBS, an der Nüschelerstrasse 9, zwischen Pelikan- und St. Peter-Strasse, verdächtige Beobachtungen zum geschilderten Ereignis gemacht haben, oder möglicherweise Angaben zum Gesuchten, der sich vorgängig im Club Kaufleuten aufhielt, machen können, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich, Tel. 0444 117 117, oder jedem anderen Polizeiposten zu melden.

Marco Cortesi
Stadtpolizei Zürich
Mediendienst
044 411 91 11

Quelle: stapoZH

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NACHTRAG: 

Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl und Stadtpolizei Zürich teilen mit: Mutmasslicher Vergewaltiger festgenommen

Am 1. September 2012 erstattete eine 20-jährige Frau Anzeige bei der Stadtpolizei Zürich wegen Vergewaltigung in einer Garageneinfahrt im Kreis 1. Am Sonntag, 21. Oktober 2012, konnte der mutmassliche Täter aufgrund von Hinweisen verhaftet werden.

Trotz umfangreichen Ermittlungen und einem öffentlichen Zeugenaufruf konnte der Täter bisher nicht ermittelt werden. Das Opfer und der Täter lernten sich damals im „Club Kaufleuten“ kennen. Die Tat ereignete sich dann aber in einer Garageneinfahrt an der Nüschelerstrasse 9.

Am frühen Sonntagmorgen, 21.10.2012, meldeten sich gegen 04.00 Uhr die Sicherheitsverantwortlichen des vorgenannten Clubs bei der Stadtpolizei und erklärten, dass sie einen Mann zurückhalten würden, bei dem es sich möglicherweise um den Täter der Vergewaltigung vom 1. September handeln könnte.

Die ausgerückte Patrouille der Stadtpolizei traf vor Ort auf einen 31-jährigen Kosovaren, der sich widerstandslos festnehmen liess. Anlässlich einer ersten Befragung durch die Polizei zeigte er sich nicht geständig. Er wurde der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl zugeführt.

Judith Hödl
Stadtpolizei Zürich
Mediendienst
044 411 91 11

Quelle: stapoZH