Archiv für die Kategorie ‘Urkundenfälschung’

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Fahrende aus Frankreich sind im Kanton Freiburg in eine bedeutende Betrugsaffäre verwickelt. Zum ersten Mal werden Fahrende in der Schweiz für organisierte Kriminalität zur Anzeige gebracht. Die Kantonspolizei Freiburg ruft die Bevölkerung, vor allem die älteren Personen, zur Vorsicht auf, wenn sie Kontakt zu Fahrenden haben.

Ermittlungen der Kantonspolizei Freiburg führten zur Aufklärung einer bedeutenden Affäre, wo die Täterschaft aus dem Milieu der Fahrenden stammt. Die zwei Personengruppen zugeordneten Fälle beinhalten Verbrechen wie Betrug, Wucher, Erpressung und Diebstahl. Den beiden Banden werden auch Straftaten wie Drohungen, Verleumdung, Urkundenfälschung und Missbrauch des Telefons zur Last gelegt. Ein Bandenmitglied hatte im Jahre 2008 sogar einen Raubüberfall begangen.

An die 20 Fälle aufgeklärt in der ganzen Schweiz

Durch die hiesigen Ermittlungen und einer interkantonalen Zusammenarbeit konnten an die 20 Fälle aufgeklärt werden, die vom Diebstahl bis zum Raubüberfall reichen, aber vorwiegend handelt es sich um Betrugsfälle. Ähnliche Delikte konnten in anderen Kantonen der Schweiz aufgeklärt werden, hauptsächlich Waadt, Wallis, Neuenburg und Tessin.

Es handelt sich vorwiegend um Betrug beim Verkauf von Teppichen, bei denen die Käufer in der Qualität der Ware getäuscht wurden. Im Nachhinein wurde wieder mit den Geschädigten Kontakt aufgenommen und mit Gewinnaussichten zum Investieren von Geld gedrängt, meistens unter dem Vorwand, die Zollgebühren für die Teppiche bezahlen zu müssen.

Ausser den Delikten in Verbindung mit dem Verkauf von Teppichen, reichten die Straftaten von Erpressung für das Schleifen, zum Rip-Deal (Gelddiebstahl beim Wechsel von Schweizerfranken gegen Euro zu einem vorteilhaften Kurs), bis hin zum Raubüberfall.

Raubüberfall auf einen Bijoutier

Die Ermittlungen im Kanton Freiburg wurden im September 2010 aufgenommen, als eine 86-jährige Frau aus Bulle einen Strafantrag für einen Betrugsversuch in der Höhe von 2‘000 Franken einreichte.

Die Ermittlungen zeigten, dass es sich bei einem der Täter um einen ca. 50-jährigen Fahrenden, G.D., handelte, der im Jahre 2008 bereits für einen Raubüberfall auf eine Bijouterie in Romont verurteilt worden war. Andere Familienmitglieder waren ebenfalls beteiligt. Die Bande hat jedoch die Schweiz verlassen, bevor handfeste Beweise gegen sie erhoben werden konnten.

Ein weiterer Fall trug sich Mitte April 2012 zu. Die Freiburger Kantonalbank informierte die Polizei, dass ein 89-jähriger Kunde allem Anschein nach Opfer eines Betrugsversuchs in der Höhe von 39’000 Franken geworden ist. Die ersten Ermittlungen führten zur Identifizierung von mehreren Verdächtigen, die zum Teil der gleichen Bande angehörten.

Auf Kaution freigelassen

Am Dienstag, den 25. September 2012 hat die Waadtländer Polizei in Yverdon-les-Bains den Haupttäter eines Betruges auf frischer Tat angehalten. Mit Hilfe von Komplizen hatte dieser
25-jährige französische Staatsangehörige, A.T., Sohn von G.D., einen 90-jährigen, dem er Teppiche verkauft hatte, dazu gebracht, ihm innert weniger Tage die Summe von mehreren Tausend Franken auszuhändigen. Nach seiner Überführung nach Freiburg wurde er mehrmals befragt, gab die Straftaten aber nur teilweise zu. Er wurde gegen eine Kaution von 32‘000 Franken am Vorweihnachtstag entlassen.

Mehrere Millionen Franken in der Schweiz ertrogen

Gegen mehrere Fahrende wird die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl erlassen. Die Telefon-überwachungen und die Einvernahmen des Beschuldigten A.T. lassen vermuten, dass gewisse Beteiligte, namentlich A.T., ihre Befehle aus Frankreich erhielten, grösstenteils von G.D. Von den gegen 20 zur Anzeige gebrachten Personen stammen mehrere aus Familien, die in der Vergangenheit an Betrugsfällen in der Schweiz für mehrere Millionen beteiligt gewesen waren.
Was die jetzigen Ermittlungen der Kantonspolizei Freiburg betreffen, dürften in der Westschweiz durch die Fahrenden seit 2005 an die 60 Straftaten für einen Deliktsbetrag von 400‘000 Franken und Betrugsversuche für 1 Million Franken begangen worden sein.

Täter auf der Flucht

Der Haupttäter, A.T., hat nach seiner Freilassung die Schweiz Hals über Kopf verlassen, trotz der Auflage, bis nach Abschluss der Ermittlungen in unserem Land zu verweilen. Er ist Gegenstand eines Haftbefehls, wie auch alle anderen Beteiligten, die bis anhin nicht befragt werden konnten. Die Bande wurde insbesondere für den Verkauf von falschem Schmuck und falschen Diamanten sowie Erpressung in Zusammenhang mit dem Schleifen und einen Fall von Reap-Deal zur Anzeige gebracht.

Prävention

Bei den Opfern der Fahrenden handelt es sich grösstenteils um Personen im Seniorenalter, meist in sehr hohem Alter, die nicht immer wissen, wie ihnen geschieht. Wir empfehlen den Angehörigen älterer Personen, die zu den potentiellen Opfern gehören, sich zu vergewissern, dass sie nicht mit Fahrenden in Kontakt kommen, deren Absichten nicht immer über alle Zweifel erhaben sind. Bei einem Verdacht ist die Polizei unter der Nummer 026 305 17 17 zu verständigen.

Quelle: kapoFR

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(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

In relazione ad un’inchiesta per un traffico di auto iniziata alcune settimane fa e di cui è già stata data informazione, il Ministero pubblico e la Polizia cantonale comunicano l’arresto, avvenuto negli scorsi giorni, di altre quattro persone.

Sono stati arrestati un 47enne e un 40enne, entrambi domiciliati nel Bellinzonese, attivi nel commercio di veicoli d’occasione. Il 40enne, tramite una società di Serocca d’Agno e il 47enne tramite una società di Bellinzona, avrebbero immesso sul mercato alcune decine di vetture risultate di provenienza illecita. Le ipotesi di reato nei loro confronti sono di ripetuta ricettazione, truffa, appropriazione indebita, falsità in documenti.

Pure arrestati un 39enne cittadino straniero domiciliato nel Luganese e un 21enne cittadino straniero residente all’estero per ricettazione e falsità in documenti. I quattro nuovi arresti sono già stati confermati dal Giudice dei provvedimenti coercitivi.

L’inchiesta (una trentina le vetture sinora sequestrate) è affidata alla Polizia Giudiziaria ed è coordinata dalla Procuratrice Pubblica Raffaella Rigamonti. Eventuali vittime sono pregate di contattare la Centrale operativa della Polizia Cantonale allo 0848 25 55 55.

Quelle: kapoTI

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Ein Zahntechniker, der sich als Zahnarzt ausgegeben hatte, ist am Freitag in Vevey zu 15 Monaten Freiheitsstrafe bedingt verurteilt worden. Er riss Zähne aus und bohrte, auch wenn die Gebissteile teilweise durchaus noch gesund waren.

Das Gericht in Vevey verurteilte den 32-jährigen Kurpfuscher wegen schwerer Körperverletzung. Die dem Hauptkläger zugefügten Schäden sind irreversibel und schmerzen diesen immer noch.

Die Schuld des Verurteilten wog in den Augen des Gerichts umso schwerer, als er noch eine falsche Schuldenanerkennung von 40’000 Franken fabriziert hatte und so noch nach Einreichung der Klage vom Hauptkläger Bezahlung verlangt hatte. Dafür gab es eine weitere Verurteilung wegen Urkundenfälschung und versuchter Nötigung.

Zudem darf der falsche Zahnarzt seinen Beruf als Zahntechniker fünf Jahre lang nicht mehr ausüben. Obwohl die Behörden sein Labor geschlossen hatten, gab es Anzeichen, dass er seiner Tätigkeit auch während des Verfahrens gegen ihn nachging. Dazu laufen zwei Untersuchungen im Wallis, wo er bereits 2004 wegen ähnlicher Delikte verurteilt worden war.

Quelle: blick

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Ein ehemaliger UBS-Mitarbeiter hat laut Anklage zwei Kunden um Hunderttausende von Franken betrogen. Während des Berufungsprozesses vor dem Zürcher Obergericht glänzte er aber durch Abwesenheit.

Eines vorweg: Der heute 46-jährige Beschuldigte erschien am Donnerstag nicht vor dem Zürcher Obergericht. Der deutsche Staatsangehörige liess ausrichten, dass er aus Angst vor einer Verhaftung nicht in die Schweiz gekommen sei. Er wolle nämlich den sechsten Geburtstag seiner Tochter nicht verpassen.

Seine Interessen vertrat sein Verteidiger. Dieser wehrte sich gegen ein erstinstanzliches Urteil des Bezirksgerichts Zürich. Dieses hatte den Beschuldigten im Juli 2012 wegen mehrfachen Betrugs sowie mehrfacher Urkundenfälschung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt. Neun Monate davon sollte der frühere UBS-Mann verbüssen. Zudem wurde er verpflichtet, dem Staat als Ersatz für einen nicht mehr vorhandenen, widerrechtlich erlangten Vermögensvorteil 680’000 Franken zu bezahlen.

Gefälschte Unterschriften

Mit diesem Entscheid war das Bezirksgericht den Darstellungen der Anklage gefolgt. Demnach hatte der Beschuldigte im Sommer 2007 zwei Kunden um 50’000 Euro sowie 700’000 Franken mit eigenhändig gefälschten Kundenunterschriften geprellt. Eine Strafanzeige seitens eines Geschädigten hatte den Fall im Herbst 2008 ins Rollen gebracht.

Die Verteidigung hatte Berufung eingelegt und verlangte vor Obergericht umfassend Freisprüche. Der Sachverhalt sei nicht erstellt und eine Arglist nicht gegeben, plädierte der Rechtsanwalt. Zudem sprach er von einer Opfermitverantwortung. Die Bank hätte etwas merken müssen.

Die Staatsanwaltschaft forderte dagegen die Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils. Ein Vertreter der UBS verlangte die Zusprechung des Deliktserlöses. Das Obergericht kam noch zu keinem Entscheid. Es wird das Urteil den Parteien schriftlich zustellen.

Quelle: 20min

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Un homme né en 1964 et une femme née en 1986, originaires de Grande-Bretagne, domicilié au Royaume-Uni, ont été appréhendés pour tentative d’escroquerie, soustraction de données, faux dans les titres et faux dans les certificats.

Samedi 4 mai 2013 à 13h26, les gendarmes intervenaient dans une bijouterie de la vieille ville où une cliente venait de tenter d’acheter une montre, d’un montant de CHF 8’100.-, à l’aide de trois cartes de crédit suspectes.

Cette femme a été interpellée à proximité, en compagnie d’un homme.

La femme était porteuse de 14 cartes de crédit falsifiées et de deux tablettes informatiques tactiles achetées le matin même pour la somme de CHF 1’998.-. Son complice, quant à lui,  avait 12 cartes de crédit en sa possession, ainsi qu’un permis de conduire falsifié portant un autre nom mais muni de sa propre photo d’identité.

L’enquête a rapidement démontré que plusieurs de ces cartes de crédit ont été utilisées frauduleusement lors de plusieurs tentatives depuis le 27 avril dernier.

Interrogés, les protagonistes expliquent ne pas se connaître, malgré le fait qu’un billet d’avion au nom de la femme ait été retrouvé dans les affaires de l’homme. De plus, notamment à une reprise, il a été démontré que tous deux tentaient des escroqueries au même moment, dans un commerce de vente de produits électroniques.

L’homme admet avoir sur lui des cartes de crédit falsifiées qu’il dit avoir reçu d’un inconnu dans un pub. Il jure ne jamais les avoir utilisées. Le faux permis de conduire avec sa vraie photo lui a également été remis il y a longtemps par un inconnu mais il n’explique pas comment cet homme avait pu se procurer sa photo. Trouvant le document joli, il l’a gardé jusqu’à ce jour…

La femme, pour sa part, admet avoir tenté d’acheter la montre avec des cartes de crédit falsifiées. Néanmoins, elle explique qu’elle espérait pouvoir par la suite rembourser honnêtement ses achats en effectuant chaque mois des versements de petits montants… Elle admet avoir acheté ces cartes pour GBP 500.- et ne s’est pas posée de questions sur la légalité ou non d’achats avec ces cartes.

Tous deux disent n’être néanmoins venus en Suisse que pour faire du tourisme.

Quelle: kapoGE

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Un homme, né en 1969, originaire de République Tchèque, sans domicile connu, a été appréhendé pour infractions à la Loi sur la circulation routière, infractions à la loi sur les étrangers, faux dans les certificats et faux dans les titres.

Le mardi 30 avril 2013, en milieu d’après-midi, une patrouille de police effectue une ronde dans à la route de Saint-Georges. Il remarque un véhicule qui ne s’est pas arrêté à la signalisation lumineuse située au carrefour entre la route de Saint-Georges et le chemin de Claire-Vue.

Les agents procèdent à l’interception de cette voiture et constatent que le conducteur présente des signes d’ébriété présumée. Un contrôle au moyen de l’éthylomètre leur apprend que cet usager de la route a 1,74 °/°°d’alcool dans l’haleine.

Il est conduit dans les locaux de la brigade de sécurité routière pour la suite de la procédure.

Lors de celle-ci, il est apparu que ce conducteur était démuni de pièce d’identité valable et s’est légitimé au moyen de documents qui semblaient douteux aux policier. En effet, son identité tchèque qui ressort des contrôles informatiques ne correspondant pas au nom figurant sur les documents espagnols et portugais qu’il présentait.

Quelle: kapoGE

Der Ex-Buchhalter der Titlisbahnen, der mit dubiosen Investitionen dem Unternehmen Liquiditätsprobleme bescherte, ist zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Er wird aber nur ein Jahr absitzen müssen.

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Wie das Kantonsgericht Obwalden am Freitag bekannt gab, werden zwei Jahre bedingt bei einer Probezeit von drei Jahren vollzogen. Es sprach den heute 37-Jährigen der mehrfachen Veruntreuung im Gesamtwert von rund 10 Millionen Franken und der mehrfachen Urkundenfälschung schuldig. Vom Vorwurf der Urkundenunterdrückung und einer Veruntreuung von 6000 Franken wurde er freigesprochen.

Oberstaatsanwältin Esther Omlin hatte am Prozess vom Donnerstag eine vierjährige Freiheitsstrafe gefordert. Sie zeigte sich mit dem Urteil zufrieden. Es sei hart und klar und habe eine abschreckende Wirkung, sagte sie gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Verteidiger Urs Rudolf hatte eine bedingte Strafe von 16 Monaten beantragt. Mit dem Urteil habe sein Mandant die Chance, die einjährige unbedingte Strafe in Halbgefangenschaft abzusitzen und damit seiner Erwerbstätigkeit nachzugehen, sagte er. Dies sei das Minimalziel gewesen.

Weniger zufrieden zeigte sich Rudolf mit der Urteilsbegründung. Die persönliche Bereicherungsabsicht seines Mandanten sei unbewiesen geblieben, sagte er.

Für das Gericht stand fest, dass der Beschuldigte sich der Veruntreuung und nicht, wie vom Verteidiger angeführt, der ungetreuen Geschäftsbesorgung schuldig gemacht habe. Er habe eine grosse Summe in sehr riskante Geschäfte investiert, ohne dass er als Buchhalter die Kompetenz dazu gehabt habe und ohne dass er den Betrag wieder hätte zurückzahlen können.

Gerichtspräsident Guido Cotter sagte, 10 Millionen Franken seien für das Bahnunternehmen mit einem Umsatz von rund 50 Millionen sehr viel. Die Bahn, die der Angelpunkt des Engelberger Tourismus sei, habe wegen der Veruntreuung Liquiditätsprobleme gehabt.

Der Beschuldige hatte sehr hohen Renditeversprechungen Glauben geschenkt und 2009 und 2010 mit 24 Transaktionen das Geld der Titlisbahnen auf asiatische Konten überwiesen. Er gab an, dass er damit ein gutes Geschäft für die Bahnen habe machen wollen.

Das Gericht glaubte ihm dies nicht. Er habe finanzielle Vorteile für sich erzielen und seine eigenen Investitionen retten wollen, sagte Cotter. Für das Gericht stand fest, dass der Beschuldigte sich der Unrechtmässigkeit seines Tuns bewusst gewesen sei. Deshalb habe er Urkunden gefälscht und das Ganze geheim gehalten.

Der Gerichtspräsident bezeichnete das Verschulden des Ex-Buchhalters als sehr gross. Er habe das grosse Vertrauen seines Arbeitgebers gebrochen.

Cotter übte indes auch Kritik an den internen Kontrollen der Titlisbahnen. Diese hätten ihre Sorgfaltspflicht grobfahrlässig verletzt, was das Tun des Beschuldigten begünstigt habe.

Zugunsten des Beschuldigten wertete das Gericht ferner, dass er in einen Teufelskreis geraten sei. Unverständlich blieb für das Gericht aber, dass der Ex-Buchhalter den hohen Renditeversprechungen glaubte. Zudem habe er unter keiner finanziellen Not gelitten.

Der Beschuldigte muss den Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG die 10 Millionen Franken zurückzahlen. Zudem fallen zu seinen Lasten Verfahrenskosten von mehreren 10’000 Franken an. Es handelt sich um ein Urteil der ersten Instanz. Ob der Ex-Buchhalter das Urteil weiterziehen wird, steht noch nicht fest.

Quelle: blick

Das Geschworenengericht Lugano TI hat am Dienstag einen 52-jährigen Deutschen wegen Mordes zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt. Er soll den Tod eines Tessiner Marketingchefs am 11. November 2010 in Lugano perfide geplant haben.

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Das Gericht kam zum Schluss, dass es sich nicht um ein Beziehungsdrama handelte. Diese Version habe der Beschuldigte erfunden, um Schuld von sich zu weisen. Der Deutsche soll seinen Bekannten getötet haben, um zu verhindern, dass er als Betrüger auffliegt.

Der Täter sei dabei mit besonderer Grausamkeit vorgegangen. Er habe abends nach einem gemeinsamen Essen fast dreissig Mal auf das Opfer in dessen Wohnung eingestochen. Anschliessend soll er den Tatort gereinigt und Beweismittel vernichtet haben.

Zum Nachteil wurde dem Deutschen angerechnet, dass er versucht habe, den Verdacht auf den Partner des Getöteten zu lenken. Schon Tage vor der Tat soll er begonnen haben, sich durch Mails an Freunde ein Alibi zu konstruieren.

Nach Überzeugung des Gerichts bestand nie eine Liebesbeziehung zwischen den Männern. Die Freundschaft habe auf gemeinsamen kulturellen Interessen basiert. Der Deutsche hatte dagegen erklärt, über sechs Jahre eine heimliche Affäre mit dem homosexuellen Mann geführt zu haben.

Als unglaubwürdig wurde seine Version des Tatabends beurteilt. Der Täter hatte von einem Streit erzählt, der ausbrach, weil der Freund die Beziehung beenden wollte. Er sei ausgerastet und habe blind auf den Tessiner eingestochen.

Das Gericht hält jedoch die Summe von 200’000 Franken für das wahre Motiv. Dieses Geld sei dem Deutschen, der als Verkaufs- und Anlageberater im Immobiliengeschäft tätig war, von dem Tessiner für Börsengeschäfte anvertraut worden.

Es sei zu vermuten, dass das spätere Opfer sein Geld zurückverlangte. Dieses war aber längst ausgegeben. Zwar bestritt der Beschuldigte immer, von seinem Freund Geld erhalten zu haben. Der Richter glaubte ihm jedoch nicht. Dem Beschuldigten seien auch andere Finanzdelikte nachzuweisen.

Unter anderem habe er die Arbeitslosenkassen mit gefälschten Lohnabrechnungen betrogen. Er soll einem Bekannten Hunderttausende von Franken für nicht existente Geschäfte mit Hypothekenpfandbriefen abgenommen haben. Ausserdem habe er versucht, der Versicherung einen Diebstahl vorzutäuschen.

Das Gericht verurteilte den 52-Jährigen zudem wegen Betrug, Veruntreuung und Dokumentenfälschung. Ausserdem muss er Entschädigung an die Familie des Opfers zahlen.

Die Verteidigung hatte auf Totschlag oder vorsätzliche Tötung plädiert. Dies hätte eine deutlich geringere Haftstrafe zur Folge gehabt. Der Beschuldigte nahm das Urteil ohne sichtbare emotionale Regungen zur Kenntnis.

Quelle: blick.ch

Weil sie in Geldnöten ist, schliesst eine Schweizerin einen ungewöhnlichen Deal mit einem Freier ab. Das dumme nur: Dieser bezahlt sie mit Falschgeld. Jetzt wurde der Mann wegen Urkundenfälschung verurteilt.

(Symbolbild) - Ich-und-Du  / pixelio.de

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Der Familienvater war im Internet auf das erotische Angebot von Barbara K.* gestossen. 2008 setzte er mit der jungen Frau – die in finanziellen Nöten war – einen «Darlehensvertrag» auf. Der Deal: Er sollte 12 000 Franken zahlen und sie würde diese mit 40-mal Sex «abarbeiten». Nach der Unterzeichnung schlief sie mit ihm. Was sie dabei nicht wusste: Der Mann unterschrieb nicht nur mit einem falschen Namen – er bezahlte sie lediglich mit Kopien von Banknoten.

In seinem Urteil spricht das Obergericht von einer «nicht zu bagatellisierenden kriminellen Energie», die der Freier an den Tag legte, um Barbara K. zu täuschen. Er habe darauf vertraut, dass sich die Frau, die sich gemäss Staatsanwaltschaft zum ersten Mal prostituierte, nicht an die Polizei wenden würde. Wegen Urkundenfälschung und Pornografie wurde der Schweizer daher bedingt zu 35 Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Das Gericht äusserte sich nicht zur Frage, ob Barbara K. für ihre einmalige Dienstleistung Anspruch auf Bezahlung hat.

Die rechtliche Situation in diesem Bereich ist derzeit in Bewegung: Der Kanton Bern fordert mit einer im Juni beschlossenen Standesinitiative, dass Sexarbeit auf Bundesebene nicht mehr als sittenwidrig gelten soll – und damit rechtlich anderer Arbeit gleichgestellt wird.

Quelle: 20min

Der türkische Kundenberater, der die Credit Suisse um vier Millionen Franken betrogen hatte, muss hinter Gitter. Von einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten muss er sechs absitzen.

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Der mittlerweile 41-jährige Ex-Banker musste sich wegen mehrfachen Betrugs im grossen Stil sowie mehrfacher Urkundenfälschung vor dem Gericht verantworten. Der Beschuldigte gab an, dass er trotz der Strafuntersuchung auch heute noch privat als Finanzberater tätig sei und pro Jahr rund 150 000 Franken verdiene.

Der türkische Staatsangehörige legte im Rahmen eines abgekürzten Verfahrens ein umfassendes Geständnis ab. Er arbeitete seit dem Sommer 2005 als Kundenberater am Paradeplatz für die Grossbank Credit Suisse. Dabei betreute er in erster Linie Kunden aus der Türkei und empfahl diesen den Kauf von Aktien einer Gesellschaft namens Torex.

Den Ratschlag befolgten die meisten seiner Kunden. Doch die «faulen Wertpapiere» erwiesen sich als Nieten. Die Gesellschaft Torex ging im Sommer 2007 Konkurs und erlitt einen Totalverlust.

Vier Millionen Franken in einem Jahr ertrogen

Laut Anklage reagierte der Beschuldigte kriminell. Um die hohen Verluste zu vertuschen, zweigte er im September 2007 mittels gefälschten Zahlungsaufträgen rund 1,8 Millionen Franken ab und stopfte damit illegal die entstandenen Löcher.

Ein Jahr später wiederholte sich das Spiel, als ein weiterer vom Beschuldigten beratener Grosskunde nach Investitionen in Aktien und Bonds noch grössere Verluste erlitten hatte. Diesmal handelte es sich um über 2,2 Millionen Franken, die der CS-Kundenberater erneut widerrechtlich seiner Arbeitgeberin belastete. Im Frühjahr 2010 flog der Betrug auf. Zu diesem Zeitpunkt hatte er noch weitere 240 000 Franken abgezweigt.

CS will nur wenig Schadenersatz

Weil es zu einem abgekürzten Verfahren kam, wurde der Fall laut Bezirksgericht nicht ganz ausgeleuchtet. So wunderte sich der Gerichtsvorsitzende darüber, dass sich die CS mit dem Beschuldigten trotz der Millionenverluste auf einen bedeutend geringeren Schadenersatz von lediglich 350 000 Franken geeinigt hatte.

Laut Gericht blieb auch im Dunkeln, weshalb die Staatsanwaltschaft keine Ersatzforderung im Hinblick auf einen unrechtmässig erlangten Vermögensanteil gestellt hatte.

Sechs Monate unbedingt

Trotzdem segneten die Richter den von den Parteien vorgebrachten Urteilsvorschlag ab. Demnach wurde der Ex-Banker für schuldig befunden und zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt. Sechs Monate davon unbedingt.

Der Beschuldigte kann den unbedingten Teil der Strafe in Halbgefangenschaft verbüssen. Weil eine Befragung zur Sache entfiel, blieb das genaue Tatmotiv offen. Der Gerichtspräsident sprach zum Schluss von einer Strafe ganz am unteren Rand. Der Beschuldigte kann weiter seine Geschäfte tätigen.

Quelle: 20min

Il Ministero Pubblico e la Polizia cantonale comunicano che, giovedì 18 ottobre, è stata arrestata a Vacallo una 55enne cittadina straniera domiciliata nel Mendrisiotto.

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Nei suoi confronti si ipotizzano i reati di appropriazione indebita, conseguimento fraudolento di una falsa attestazione, amministrazione infedele, appropriazione indebita di trattenute salariali, cattiva ges tione e omissione della contabilità. L’inchiesta è svolta dagli inquirenti della sezione Reati Economico Finaziari (REF) della Polizia giudiziaria e coordinata dalla Procuratrice Pubblica Natalia Ferrara Micocci. Il Giudice per i provvedimenti coercitivi ha già confermato la sua carcerazione.

Quelle: kapoTI

Il Ministero Pubblico e la Polizia cantonale comunicano che ieri, mercoledì 17 ottobre 2012, nell’ambito di un’inchiesta legata alla „Movida“ luganese, sono state arrestate due persone.

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Si tratta di un 45enne cittadino straniero domiciliato nel luganese, titolare di diversi locali notturni di Lugano, di un 47enne cittadino straniero domiciliato nel luganese, responsabile del marketing del Casinò di Lugano e socio azionista della annessa discoteca.

Una 30enne cittadina svizzera domiciliata nel Luganese. è stata fermata e successivamente rilasciata.

Ai due arrestati sono contestati diversi reati di natura finanziarie e meglio:

truffa, appropriazione indebita, amministrazione infedele,bancarotta fraudolenta e frode nel pignoramento, diminuzione dell’attivo in danno dei creditori, cattiva gestione, falsità in documenti, impiego di stranieri sprovvisti di permesso, frode fiscale, e diverse infrazioni per il mancato versamento degli oneri sociali (infrazione alla LAVS, infrazione alla LAINF, infrazione alla LPGA, infrazione alla LAI).

Ai due uomini vengo inoltre contestati i reati di sequestro di persona, coazione, lesioni gravi o semplici, omissione di soccorso e favoreggiamento.

L’inchiesta, che vede coinvolte diverse altre persone, tra cui addetti alla sicurezza dei locali facenti capo al 45enne, è collegata ad un’operazione di polizia sfociata il 26 giugno 2012 nell’arresto di un 39enne cittadino straniero.

L’inchiesta è coordinata dal Procuratore generale John Noseda e dal Procuratore Pubblico Nicola Respini ed affidata al Commissariato di Lugano ed alla Sezione Reati Finanziari (REF) della Polizia giudiziaria.

Sulla loro carcerazione preventiva dovrà ora esprimersi il giudice dei provvedimenti coercitivi.

Quelle: kapoTI