Archiv für die Kategorie ‘Tötungsversuch’

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Am Montagmorgen, 29. Juli 2013, ereignete sich an der Rosengartenstrasse in Lachen ein Tötungsdelikt.

Ein 53-jähriger Italiener versuchte seine 22-jährige Tochter zu töten. Nachdem der Rettungsdienst die junge Frau reanimiert hatte, wurde sie von der Rega in eine Spezialklinik geflogen.

Die Umstände des Tötungsversuchs werden von der Kantonspolizei Schwyz und der Kantonalen Staatsanwaltschaft untersucht.

Quelle: kapoSZ

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NACHTRAG:

Lachen: Opfer verstorben

Das 22-jährige Opfer des Tötungsdeliktes, welches sich am 29. Juli 2013 an der Rosengartenstrasse in Lachen ereignete, ist Dienstagabend, 30. Juli 2013, kurz nach 20 Uhr im Universitätsspital Zürich verstorben. Das Institut für Rechtsmedizin Zürich wurde für weitere Abklärungen beigezogen

Sowohl die Gründe als auch der genaue Tathergang werden durch die Kantonspolizei Schwyz und die Kantonale Staatsanwaltschaft weiter untersucht.

Quelle: kapoSZ

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Das Zürcher Obergericht hat am Mittwoch die erstinstanzlich beschlossene Verwahrung für einen Gewalttäter bestätigt. Er hatte mehrere Frauen massiv verprügelt und eine davon getötet.

Ein sadistischer Gewalttäter, der zwei Frauen beinahe tötete und eine Geschädigte zu Tode prügelte, bleibt verwahrt. Das Zürcher Obergericht hat am Mittwoch die Strafe gegen den Tibeter bestätigt. Zudem hat es die erstinstanzliche Freiheitsstrafe um zwölf Monate auf 19 Jahre erhöht.

«Bremsen Sie nach 100 Metern, und halten Sie die Luft an, unterbrach der sichtlich aufgebrachte Tibeter den Gerichtsvorsitzenden Franz Bollinger während der Urteilseröffnung. Soeben hatte der 53-jährige Beschuldigte erfahren, dass er wegen vorsätzlicher Tötung, mehrfachen Tötungsversuchs und weiterer schwerer Delikte eine hohe Freiheitsstrafe von 19 Jahren kassiert. Zudem bleibt er verwahrt, da die Oberrichter aufgrund eines psychiatrischen Gutachtens von einem hohen Rückfallrisiko ausgehen.

Menschliche Abgründe

«Es taten sich menschliche Abgründe auf, erklärte der Oberrichter Stefan Volken, der die Verbrechen des nur teilgeständigen Beschuldigten noch einmal zusammenfasste. Dieser hatte im Oktober 2004 eine damals 35-jährige Freundin so brutal verprügelt, dass sie an inneren Blutungen verstarb.

Im März 2006 hatte der Täter zudem eine 41-jährige Kollegin attackiert, indem er ihr ein Kopfkissen auf das Gesicht drückte und sie beinahe erstickte. Ende Juni 2007 war der eifersüchtige Alkoholiker auch bei einer dritten Freundin ausgerastet.

Er schlug sie so fest zusammen, dass sie auf einem Auge erblindete. Zudem verging er sich an ihr auch noch sexuell. Dies bezeichnete Volken als «äusserst schmerzhaft und erniedrigend».

Kritik an Kassationsgericht

Volken kritisierte das Kassationsgericht, das in einem früheren Entscheid die vorsätzliche Tötung noch verneint hatte. Die Begründung, wonach der Beschuldigte das Opfer schon früher verprügelt habe und dieses dabei auch nicht gestorben sei, sei lebensfremd und nicht nachvollziehbar.

Der Verteidiger hatte am Berufungsprozess versucht, die Befunde des zuständigen Gerichtspsychiaters Mario Gmür zu entkräften und ein neues Gutachten aufzugleisen. Mit dem Ziel, eine Therapie zu erreichen und eine Verwahrung zu verhindern. Allerdings ohne Erfolg.

Die Oberrichter machten dem unterlegenen Anwalt klar, dass der bisherige Gutachter einen schlüssigen Bericht erstellt habe. Demnach seien die Erfolgsaussichten für den psychisch gestörten Tibeter nur gering und unsicher. Gmür hatte auch festgehalten, dass bisher sämtliche Behandlungen der Alkoholsucht des Beschuldigten kläglich gescheitert seien.

Quelle: 20min

(Symbolbild) - Rike  : pixelio.de

(Symbolbild) – Rike : pixelio.de

Die Aargauer Kantonspolizei hat bei einer Kontrolle einen 21-jährigen Litauer angehalten. Wie sich herausstellte, war der Mann wegen diverser Delikte zur Verhaftung ausgeschrieben.

Ein mehrfach zur Fahndung ausgeschriebener 21-jähriger Mann ist in der Nacht auf Montag in Kaiseraugst AG bei einer Polizeikontrolle verhaftet worden. Er wurde unter anderem wegen eines Tötungsversuchs gesucht. Zwei weitere Männer wurden ebenfalls festgenommen.

Der Litauer mit Wohnsitz in Deutschland war im schweizerischen Fahndungsregister mehrfach wegen Vermögens- und Strassenverkehrsdelikten zur Verhaftung ausgeschrieben, wie die Aargauer Kantonspolizei am Montag mitteilte.

Zudem bestand eine internationale Ausschreibung im Schengener Informationssystem SIS. Deutsche Behörden suchten den Mann wegen eines Tötungsversuchs. Das in der Nacht kontrollierte Auto war auf der Autobahn A3 in Richtung Zürich unterwegs.

Auch die beiden anderen Männer stammen aus Litauen. Der Lenker des Autos mit britischen Kontrollschildern konnte keinen Führerausweis vorweisen.

Zudem führte er eine geringe Menge Marihuana mit sich. Bei der Fahrzeugdurchsuchung stiessen die Polizisten auf etliche Werkzeuge. Deliktgut hatten sie allerdings nicht dabei.

Quelle: 20min

Das Bundesgericht hat ein Urteil gegen einen 24-jährigen Walliser bestätigt, der einem Kosovaren die Kehle aufgeschlitzt hat. Wegen Mordversuchs muss er 11 Jahre ins Gefängnis.

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Ein Walliser Neonazi muss wegen Mordversuchs definitiv 11 Jahre ins Gefängnis. Das Bundesgericht hat die Beschwerde des heute 24-Jährigen abgewiesen, der seinem Opfer 2009 wegen einer harmlosen Bemerkung über Hitler die Kehle aufgeschlitzt hat.

Der Neonazi hatte in der Nacht vom 5. Dezember 2009 in einer Diskothek in Saillon VS Nazisprüche von sich gegeben. Ein anwesender 26-jähriger Schweizer kosovarischer Herkunft machte ihn darauf aufmerksam, dass es sich bei der Hitlerzeit doch um eine vergangene Epoche handle.

Mehrere Liter Blut verloren

Der Neonazi zückte daraufhin sein Messer und schlitzte seinem Opfer die Kehle auf. Der Verletzte verlor durch den Angriff mehrere Liter Blut und überlebte nur, weil Anwesende bis zum Eintreffen der Sanitäter sachgerechte Hilfe leisten konnten.

Nach dem Vorfall verblieb der Täter gemäss Zeugen lächelnd im Lokal und rauchte eine Zigarette. Allerdings wies er einen Kollegen noch an, zu ihm nach Hause zu fahren, um Waffen und Nazi-Material verschwinden zu lassen. Früher am gleichen Abend hatte er bereits einem jungen Musiker zwei Zähne ausgeschlagen.

Das Walliser Kantonsgericht verurteilte den Neonazi wegen Mordversuchs zu elf Jahren Freiheitsstrafe. Das Bundesgericht hat dieses Verdikt nun bestätigt und die Beschwerde des heute 24-Jährigen abgewiesen. Laut den Richtern in Lausanne hat er mit seiner Tat totale Missachtung für das Leben seines Opfers gezeigt.

Erfolgloser Einwand

Erfolglos blieb der Einwand des Betroffenen, dass er wahrscheinlich anders gehandelt hätte, wenn es sich bei seinem Kontrahenten um einen Schweizer und nicht um einen Kosovaren gehandelt hätte, der früher gegenüber jungen Schweizern straffällig geworden sei.

Laut Bundesgericht zeigt dies entgegen der Absicht des Verurteilten vielmehr auf, dass er aus besonders nichtigen Gründen bereit gewesen wäre, das Leben eines Menschen zu opfern. Zudem belege sein Einwand, dass er bewusst gehandelt habe. Schliesslich ist laut Gericht auch die Höhe der Strafe nicht zu beanstanden.

(Urteil 6B_215/2012 vom 24.10.2012)

Quelle: 20min

Amine K. spielt vor Gericht das Unschuldslamm. Dabei hat er fast einen Polizisten getötet.

Bild: blick

Mit gesenktem Kopf und unschuldiger Miene, aber in Hand- und Fussfesseln betrat Amine K.* (25) gestern Morgen das Regionalgericht in Nyon VD. Der schmächtige Marokkaner mimt das Unschuldslamm. Dabei hat er fast einen Menschen getötet.

Am 16. November 2011 begeht der Kriminaltourist aus Frankreich mit einem Kom­plizen einen Einbruch in St-Cergue VD. Als die Polizei später deren Wagen kontrollieren will, rast Amine K. frontal in Polizist Yves M.* (59). Der Wachtmeister entkommt dem Tod nur knapp (BLICK berichtete).

Für den Staatsanwalt ist klar: K. wollte den Polizisten in jener Nacht umbringen, die Anklage lautet auf versuchte vorsätzliche Tötung.

Amine K. selber sieht sich mehr als Opfer.

Richter: «Wie kam es zum Einbruch in St-Cergue?»
Amine K.: 
«Wir hielten mit dem Auto an, weil ich mich verfahren hatte. Da verschwand mein Kumpel plötzlich in einem Haus. Als ich merkte, dass er einen Diebstahl begehen will, habe ich mit ihm gestritten. Trotzdem hat er die Beute in einem Sack mitgenommen.»

Richter: «Was geschah danach bei der Kontrolle?»
K.:
 «Der Polizist zeigte uns, dass wir anhalten sollen. Das wollte ich auch tun. Doch mein Kollege Mehdi wurde wütend, sprang auf meine Knie und zwang mich, Gas zu geben.»

Richter: «Wie haben Sie die Kollision erlebt?»
K.:
 «Mehdi sagte, er wolle den Polizisten ausschalten. Er packte das Lenkrad und steuerte auf ihn zu. Ich habe nicht gemerkt, dass wir einen Menschen getroffen haben, weil ich für mehrere Sekunden das Bewusstsein verlor. Ich war unter Schock!»

Richter: «Wie ging es nach dem Unfall weiter?»
K.: 
«Das Auto ist von alleine weitergefahren.»

Richter: «Aber da waren viele Kurven.»
K.:
 «Ich kann mich nicht erinnern. Es hatte viel Nebel.»

Richter: «Nein, in dieser Nacht nicht. Sie sind dann zu Fuss geflohen?»
K.:
 «Nein, ich wollte los und Hilfe suchen.»

Richter: «Aber in einer anderen Befragung sagten Sie, Sie hätten sich versteckt.»
K.:
 «Nein, das muss ein Missverständnis gewesen sein.»

Richter: «Ein Polizist sagte heute aus, Sie hätten bei der Verhaftung mit der Tat geprahlt.»
K.:
 «Das stimmt auch nicht.»

Die Familie von Opfer Yves M. kann der scheinheiligen Schilderung nur schwer folgen. Immer wieder schütteln Mitglieder den Kopf. Auch Yves M. selbst ist vom Marokkaner angewidert: «Seit der Tat sind meine Gefühle für ihn unverändert: Ich hasse ihn.»

Nach dem Crash musste der Polizist 13 Stunden lang notoperiert werden, es folgten Monate in der Reha-Klinik. «Heute kann ich wieder laufen», sagte er gestern zu BLICK. «Aber ich habe noch immer jeden Tag Schmerzen am ganzen Körper. Einsätze als Polizist sind unmöglich.»

Den ganzen Morgen dauern die abenteuerlichen Schilderungen des Angeklagten. Das Urteil wird am Montag erwartet, der Staatsanwalt fordert sechs Jahre Gefängnis. Am Abend wird Amine K. in Handschellen abgeführt. «Ich bin weder ein Dieb noch ein Mörder», ruft er über die Schulter. Dann ist seine Vorstellung beendet.

Quelle: blick

Un homme né en 1990, originaire du Portugal, domicilié à Genève, a été appréhendé pour tentative de meurtre, omission de porter secours, et usager de la route ayant enfreint divers articles de la loi sur la circulation routière.  

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Dimanche 21 octobre 2012 à 06h30, la centrale d’engagement de la police sollicitait une patrouille à la route du Bois-des-Frères, pour un piéton percuté par une automobile, ayant pris la fuite. Sur place, les agents ont été mis en présence de la victime, un homme, pris en charge par des ambulanciers.

Deux piétons, témoins de la scène, se tenaient à proximité du blessé. Des premières déclarations orales desdits témoins, le conducteur a pris la fuite à bord d’une petite voiture blanche à plaques suisses sur la route de Vernier en direction de Vernier.

La victime a expliqué oralement venir de Châtelaine et avoir traversé la route du Bois-des-Frères en direction de Vernier. Alors qu’il traversait hors du passage pour piétons, une voiture a surgi sur sa droite et l’a percuté. Suite à ce heurt, trois occupants de l’auto sont descendus et ont proposé de faire appel aux secours ce que la victime a refusé car il voulait se rendre dans le quartier du Lignon. Ensuite, il s’est emporté contre le conducteur et lui a donné une gifle au visage. Le conducteur et les occupants de la voiture sont ensuite repartis.

Quelques instants plus tard, l’auto est revenue sur les lieux de l’accident et a foncé volontairement sur la victime qui était à l’arrêt de bus „Bois-des-Frères“ avant de prendre la fuite. Les secours ont été avisés par les deux témoins. La victime a ensuite été acheminée à bord d’une ambulance au service d’urgences de l’hôpital pour examen.

Trois débris de l’auto impliquée ont été ramassés sur le lieu de l’accident. Les gendarmes ont pu déterminer qu’il s’agissait d’une SEAT Ibiza, blanche, de petite taille, immatriculée en Suisse. L’enquêteur de sécurité publique du groupe des enquêtes sur les délits de fuite a pu établir un listing de véhicules pouvant correspondre.

Dans la journée du 21 octobre 2012, lors de ses recherches, l’enquêteur s’est présenté au domicile d’une détentrice de SEAT Ibiza blanche. A son domicile était présent son ami, soit le prévenu. D’emblée, elle a informé les policiers qu’elle n’était pas présente sur le canton durant ce week-end et qu’elle avait confié sa voiture à son ami. Ce dernier, questionné sur le lieu de stationnement de l’auto, a conduit les agents à la voiture, qui présentait des dommages sur tout l’avant. Les pièces retrouvées sur le lieu de l’accident manquaient sur le véhicule. Au vu de ce qui précède il a été conduit dans les locaux de la Brigade de sécurité routière pour audition.

Il ressort que le samedi 20 octobre 2012, vers 23h00, il s’est rendu, avec ladite voiture dans une discothèque de Meyrin. Vers 05h00, avec des amis, il a pris la direction du Lignon en passant par la route de Meyrin, la route de Pré-Bois puis la route de Vernier. Arrivé à la hauteur de la route du Bois-des-Frères, après le virage, il a été surpris par un piéton qui était au milieu de la route. Il a effectué une manœuvre d’évitement sans pouvoir éviter la collision. Il explique s’être immédiatement arrêté pour lui porter secours. Le piéton a refusé son aide, le ton est monté et la victime lui aurait envoyé une gifle. Sur ces faits, l’intéressé, avec ses amis, ont quitté les lieux.

Après avoir déposé ses amis, il a repris la route en direction de son domicile et est repassé sur les lieux de l’accident. Voyant que le piéton était toujours sur place et pour une raison indéterminée, il a délibérément foncé sur lui avec sa voiture. Il a ensuite quitté les lieux s’en s’occuper de l’état du piéton et s’est rendu dans un box qui est situé à la rue Pré-Bouvier pour y cacher la voiture. Une fois de retour à son domicile, il a vaguement informé la détentrice de la voiture de l’accident.

Il sied de préciser que suite au heurt, l’auto a été fortement endommagée. En effet, le pare-brise a été entièrement étoilé, rendant la visibilité nulle.

Vu ce qui précède, l’intéressé a été mis à disposition du Ministère public.

Quelle: kapoGE

Il Ministero pubblico e la Polizia cantonale comunicano che ieri sera, sabato 20 ottobre 2012, è stato arrestato un 24enne cittadino straniero residente nel Canton Berna.

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Nei suoi confronti sono ipotizzati i reati di tentato omicidio, subordinatamente lesioni gravi. Il giovane, attualmente ospite presso un centro di riabilitazione di Palagnedra, poco dopo le 20.30, ha avuto un alterco con un 40enne confederato, anch’esso ospite della struttura e, per cause che l’inchiesta di polizia dovrà stabilire, l’ha colpito all’addome con un coltello.

Il giovane è stato fermato da agenti del Reparto Mobile Sopraceneri. La vittima ha riportato ferite gravi ma non tali da metterne in pericolo la vita. L’inchiesta, condotta dal Commissariato di Locarno, è coordinata dal Procuratore pubblico Amos Pagnamenta.

Quelle: kapoTI

Ramiz N. (46) muss für seine Taten büssen: Der Familienvater terrorisierte seine Familie jahrelang. Wegen versuchter vorsätzlicher Tötung wurde er heute verurteilt.

(Symboltext) – Thorben Wengert / pixelio.de

Das Obergericht hat sein Urteil gefällt: Der Kosovare Ramiz N. (46) muss neun Jahre in den Knast. Verantworten musste er sich wegen brutaler Übergriffe und verschiedener Wirtschaftsdelikte.

In erster Instanz war er vom Bezirksgericht Dielsdorf zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Das Obergericht wertete das Aufhängen der Tochter jedoch als versuchte eventualvorsätzliche Tötung und verschärfte nun das Strafmass deutlich auf neun Jahre.

Vor Gericht wurde nochmals detailliert auf die Anklage eingegangen. Darin wird beschrieben, wie N. im August 2005 versuchte, Tochter M. zu erhängen. In einer Fabrikhalle in Dielsdorf habe er sie zuerst mit einem Stück Holz geschlagen. Danach legte er ihr einen dicken Strick um den Hals und hängte sie an einem Regal auf. Erst als M. das Bewusstsein verlor, liess er sie wieder runter. Grund für die Quälerei der Tochter war, dass sie mit einem Mann gesprochen hatte.

Auch das Leben seiner anderen vier Kinder gefährdete der Beschuldigte laut Staatsanwaltschaft immer wieder. Dabei habe er sie brutal verprügelt, getreten oder bis zur Ohnmacht gewürgt. Ausserdem plünderte er die Konten einiger Kindern. Die Deliktsumme beläuft sich auf 360’000 Franken.

Während der Verhandlung wirkte Ramiz N. ruhig, bestritt die meisten Punkte. Er gab einzig zu, die Kinder mal geschlagen zu haben, weil sie schlecht in der Schule gewesen seien. «Aber wirklich nur Ohrfeigen.» Das Schlimmste, was er je getan habe, seien Schläge mit dem Gürtel auf die Oberschenkel gewesen.

Quelle: blick

Die Staatsanwaltschaft hat nach dem Tötungsdelikt an einem Polizisten vom Mai 2011 Anklage erhoben. Der Beschuldigte, ein 35-jähriger Schweizer, befindet sich im vorzeitigen Strafantritt. Er muss sich wegen Mordes und Mordversuchs, eventuell wegen vorsätzlicher Tötung und Versuchs dazu, vor Gericht verantworten.

(Symbolbild) – Stefan Schiegl : pixelio.de

Rund 15 Monate nach dem Tötungsdelikt an einem Polizisten in Schaffhausen im Emmental und dem Abschluss der polizeilichen Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau ihre Untersuchungen abgeschlossen. Sie erhob beim Regionalgericht Emmental-Oberaargau Anklage gegen den Beschuldigten. Er wird sich wegen Mordes und Mordversuchs, eventuell wegen vorsätzlicher Tötung und Versuchs dazu, wegen Gefährdung des Lebens sowie wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte vor dem urteilenden Gericht zu verantworten haben. Der Beschuldigte konnte unmittelbar nach der Tat festgenommen werden und befindet sich derzeit im vorzeitigen Strafantritt. Er ist grösstenteils geständig.

Die Tat hatte bei der Kantonspolizei Bern und in der Öffentlichkeit zu einer grossen Betroffenheit geführt. Am Morgen des 24. Mai 2011 waren zwei Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern und ein Betreibungsweibel mit der Zwangsräumung der Wohnung des Beschuldigten in Schafhausen i.E. beauftragt. Weil sich der Mieter nicht bemerkbar machte, verschafften sich die Beamten im Einverständnis mit den Eigentümern Zugang zur Wohnung. Der Beschuldigte schoss unvermittelt mehrfach aus dem Inneren der Wohnung mit seiner ehemaligen Dienstpistole der Armee auf die Beamten. Der 39-jährige Wachtchef von Rüegsauschachen wurde dabei zweimal tödlich am Oberkörper und Unterbauch getroffen und verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmassnahmen noch am Tatort. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Wie die Untersuchungen ergeben haben, hätte auch das Tragen einer Schutzweste den Tod des Polizisten nicht verhindern können. Der zweite, 29-jährige Kantonspolizist erlitt einen Durchschuss des Oberarms, der im Spital behandelt werden musste; er steht heute wieder im normalen Polizeidienst. Der Betreibungsweibel wurde während der Auseinandersetzung nicht verletzt, musste jedoch aufgrund dieses Vorfalls seine Tätigkeit aus psychischen Gründen aufgeben.

Regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau

Quelle: kapoBE

Beim Bahnhof Konolfingen ist es am Mittwochabend zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen. Dabei wurde ein Mann angeschossen. Er musste verletzt ins Spital gebracht werden. Der mutmassliche Täter konnte kurz nach Mitternacht angehalten werden.

(Symbolbild) – Stefan Schiegl : pixelio.de

Vor den Augen mehrerer Passanten kam es am Mittwochabend kurz nach 2000 Uhr beim Bahnhof Konolfingen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. In deren Verlauf schoss ein Mann auf seinen Kontrahenten. Er floh daraufhin in unbekannte Richtung. Der verletzte Mann musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Die Kantonspolizei Bern rückte sofort mit einem Grossaufgebot aus und nahm die Fahndung nach dem mutmasslichen Täter auf. Dieser konnte schliesslich kurz nach 0020 Uhr durch die Sondereinheit Enzian in einer Liegenschaft in Konolfingen angehalten werden. Die Hintergründe und der Ablauf der Tat sind Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.

Zur Betreuung mehrerer Augenzeugen wurde das Care Team des Kantons Bern aufgeboten.

Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland

Quelle: kapoBE

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NACHTRAG:

Konolfingen: Mann gibt Schussabgabe zu

19. Juli 2012

Ein 26-Jähriger hat zugegeben am Mittwochabend beim Bahnhof Konolfingen auf einen Mann geschossen zu haben. Die Polizei konnte eine Faustfeuerwaffe sicherstellen. Der genaue Hergang und die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der Ermittlungen. Das Opfer befindet sich in Spitalpflege.

Der 26-jährige Mann war nach der Schussabgabe beim Bahnhof Konolfingen in einer Liegenschaft angehalten worden (Mitteilung von heute Morgen). Er war unverletzt. In einer ersten Einvernahme hat er zugegeben am Mittwochabend, 18. Juli 2012, eine Auseinandersetzung mit einem 47-jährigen Mann gehabt zu haben. In deren Verlauf habe er dann auf seinen Kontrahenten geschossen und sei daraufhin geflüchtet.

Die Polizei konnte im Rahmen der Anhaltung des Mannes eine Faustfeuerwaffe sicherstellen. Es dürfte sich dabei um die Tatwaffe handeln.

Der genaue Hergang und auch der Hintergrund der Tat sind Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen. Nach jetzigem Stand kann davon ausgegangen werden, dass die beiden Männer im Vorfeld geschäftliche Beziehungen gepflegt hatten. Das Opfer befindet sich nach wie vor in Spitalpflege.

Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland

Quelle: kapoBE

In zwei schweren Fällen von Häuslicher Gewalt nahm diePolizei den jeweiligen Aggressor fest. Beide befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft, wobei die Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung eröffnet hat.

(Symbolbild) – Gerd Altmann : pixelio.de

Ehefrau in Lebensgefahr

In einer Gemeinde im Bezirk Zofingen wollte eine 38- jährige Kroatin am Montag, 11. Juni 2012, einkaufen gehen. Dabei traf sie in der Tiefgarage ihres Hauses auf ihren getrennt lebenden Ehemann. Es kam zum Streit, in dessen Verlauf der Mann die Frau schlug und auch heftig würgte.

Sie konnte sich zu einem Nachbarn retten und von dort die Polizei alarmieren. Die sofort aufgebotene Patrouille der Kantonspolizei begleitete die Frau ins Spital. Noch am gleichen Tag untersuchte sie ein Facharzt für Rechtsmedizin des Kantonsspitals Aarau.

Dieser kam zum Schluß, daß die Frau so stark gewürgt worden war, daß sie sich dabei in akuter Lebensgefahr befunden hatte. Nach heutigen Erkenntnissen trägt sie glücklicherweise keine bleibenden Schäden davon.

Inzwischen hatte die Polizei längst die Fahndung nach dem Mann eingeleitet, der aber vorerst verschwunden blieb. Die eingeschaltete Staatsanwaltschaft Zofingen- Kulm eröffnete eine Strafuntersuchung und erließ Haftbefehl.

Der Ehemann stellte sich in der Nacht darauf im Kanton Bern der Polizei und wurde festgenommen. Der 37-jährige Kroate befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Schwester verprügelt 

Aus noch ungeklärten Gründen geriet zwei Tage später ein 26-jähriger Türke mit seiner 16-jährigen Schwester in einen Streit. Am gemeinsamen Wohnort im Bezirk Zofingen traktierte er sie mit Faustschlägen und Fußtritten gegen den Kopf und ihren Körper.

Zudem zerrte er sie an den Haaren und würgte sie. Die junge Frau suchte gleichentags Hilfe bei der zuständigen Kinderschutzbehörde, welche gleichentags die Kantonspolizei einschaltete. Diese orientierte sofort die Staatsanwaltschaft Zofingen- Kulm, welche auch in diesem Fall eine Strafuntersuchung eröffnete und die Verhaftung des mutmaßlichen Täters anordnete.

Wiederum wurde ein Facharzt für Rechtsmedizin des Kantonsspitals Aarau angefordert, welcher die 16- Jährige nach gerichtsmedizinischen Gesichtspunkten untersuchte. Wie sich zeigte kam sie mit Schürfungen und Rötungen davon.

Die Kantonspolizei verhaftete den 26-jährigen Bruder am gleichen Tag an seinem Arbeitsort. Er befindet sich nun für weitere Ermittlungen in Untersuchungshaft.

Über 900 Einsätze im Jahr 

Fälle von Häuslicher Gewalt beschäftigen die Polizei täglich. Häufig sind es in verschiedener Hinsicht heikle und zuweilen auch riskante Einsätze. Für das Jahr 2011 verzeichnet die Polizei im Aargau über 900 entsprechende Interventionen.

Zuständigkeitshalber rückt in erster Linie die jeweilige Regionalpolizei aus mit dem Ziel, die Gewalt zu stoppen, die Opfer zu schützen und die Täterschaft zur Verantwortung zu ziehen. Liegt eine Straftat vor, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen und schaltet die Staatsanwaltschaft ein.

Quelle: polizeibericht

Zürich/ZH. Am Dienstagabend, 5. Juni 2012, ca. 23.50 Uhr wurde an der Josefstrasse im Kreis 5 ein Mann mit einer blutenden Wunde im Bauch aufgefunden. Er war von einem unbekannten Täter mit einer Stichwaffe verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen. – Stapo ZH/MC

(Symbolbild) – M.E. / pixelio.de

Kurz vor Mitternacht am Dienstagabend entdeckten Passanten vor einem Haus an der Josefstrasse einen Mann, der eine Stichverletzung am Bauch aufwies. Der 26-jährige Asylbewerber aus Sri Lanka war vermutlich im Bereich der Verzweigung Josef- und Motorenstrasse von einem unbekannten Mann angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden. Vom Angreifer ist bisher lediglich bekannt, dass es sich um einen Mann gehandelt hatte. Das Opfer wurde in Spitalpflege verbracht. Sein Zustand ist stabil.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kantonspolizei Zürich getätigt. Die Tatumstände sind völlig unklar. Deshalb sucht die Polizei Personen, die am Dienstagabend in der Zeit von ca. 22.00 Uhr bis Mitternacht in der Umgebung der Josefstrasse, im Bereich Motorenstrasse bis Langstrasse, verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise bitte an die Kantonspolizei Zürich, Telefon Nr. 044 247 22 11.

Quelle: polizeinews

Die regionale Staatsanwaltschaft Oberland hat Anklage gegen einen 32-jährigen Mann wegen versuchter vorsätzlicher Tötung erhoben. Ihm wird vorgeworfen, am 15. August 2011, in Interlaken einen Familienvater mit einem Messer am Hals verletzt zu haben. Das Verfahren gegen einen weiteren Mann wurde eingestellt.

(Symbolbild) – Günter Havlena / pixelio.de

Am Montag, 15. August 2011, kam es vor einem Restaurant an der Rugenparkstraße in Interlaken zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, in deren Verlauf ein dritter Mann dazwischenfuhr und das nachmalige Opfer erheblich verletzte. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndungsaktion wurden in Folge zwei Tatverdächtige festgenommen. Gegen einen der beiden, einen 32-jährigen Mann aus dem Kosovo, wurde nun Anklage wegen versuchter vorsätzlicher Tötung erhoben. Ihm wird vorgeworfen, dem Opfer im Zuge der verbalen Auseinandersetzung mit einem Messer eine Stich /Schnittverletzung am Hals von mehreren Zentimetern Tiefe und Länge zugefügt zu haben. Er wird sich vor dem Regionalgericht Oberland (Kollegialgericht in Fünferbesetzung) verantworten müssen.

Das Verfahren gegen den Bruder des mutmaßlichen Täters wegen versuchter vorsätzlicher Tötung wurde hingegen eingestellt. Ihm konnte im Zuge der Untersuchung nicht nachgewiesen werden, daß er wußte oder zumindest damit hätte rechnen müssen, daß sein Bruder im Zuge der von ihm initiierten und geführten verbalen Auseinandersetzung mit dem nachmaligen Opfer ein Messer zücken und dieses damit verletzen würde.

Quelle: polizeibericht

Am 28.05.2012, kurz von 09.00 Uhr, wurde im Männerheim in der Rheingasse ein 49- jähriger Portugiese durch einen Mitbewohner verletzt,  berichtet die Kapo Baselstadt:

(Symbolbild) – Gerd Altmann : pixelio.de

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass es zwischen zwei Männern zu einer Auseinandersetzung gekommen war, in deren Verlauf der 60- jährige Schweizer offenbar mit einer Stichwaffe seinen Zimmergenossen mehrfach verletzte.

Das Opfer musste durch die Sanität in die Notfallstation eingewiesen werden. Es befindet sich nicht in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

Der genaue Tathergang und der Grund der Auseinandersetzung sind noch nicht klar und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Personen, die sachdienliche Hinweise zu dieser Tat geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.

Quelle: polizeibericht

PERLEN – Ein Mann schiesst gestern Abend auf seine Ehefrau und ihre Mutter. Der Täter flüchtet und wird später tot aufgefunden. Ob er sich selbst gerichtet hat, ist noch unklar.

Kurz vor 22 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in Perlen LU: Ein 33-jähriger Mann schiesst auf seine Ehefrau (26) und ihre Mutter (50), verletzt beide Frauen schwer. Der Mann sei dann aus der Wohnung der Schwiegermutter gestürmt, sagt ein Augenzeuge zu Blick.ch.

«Er zerstörte wutentbrannt die Windschutzscheibe seines Autos», so der Zeuge. Dann sei er weggerannt, verfolgt von den beiden Brüdern seiner Ehefrau. Nur wenige Minuten später bricht er 200 Meter weiter tot zusammen.

Laut der Polizei wird der Täter um 22.11 Uhr von der Polizei tot aufgefunden. Er sei an Schussverletzungen verstorben, teilt die Kantonspolizei Luzern mit. Es werde geklärt, ob sich der Mann die tödlichen Verletzungen selber zugefügt hat. Die beiden Brüder werden polizeilich befragt.

Die beiden Frauen müssen notfallmässig operiert werden. Der Zustand der Ehefrau ist nach wie vor kritisch.

Der mutmassliche Täter stammt aus dem Kosovo. Seine Ehefrau ist eingebürgerte Schweizerin. Die beiden haben zusammen ein kleines Kind. Die verletzte Schwiegermutter stammt ebenfalls aus dem Kosovo.

Quelle: blick

WINTERTHUR – Hans-Ulrich R. bot Frau und Tochter seines BDP-Freundes zum Schlachten an. Am Mittwoch steht er vor Gericht.

Es ist einer der bizarrsten Fälle der Schweizer Kriminalgeschichte: Hans Ulrich R.* (53) bot im Internet eine Frau zur «Schlachtung» an. Und schickte ihr «Metzger» auf den Hals.

«Marquis el Diablo», wie sich der Mitarbeiter des Winterthurer Hochbauamts im Internet nennt, steht deshalb am Mittwoch vor dem Winterthurer Bezirksgericht. Er ist wegen «strafbarer Vorbereitungshandlungen zum Mord» angeklagt!

«Suche sadistische Herrschaften oder Metzger», schreibt R. am 2. August 2010 in einer In­ternet-Annonce. «Devote-maso­chistische Mutter (27j/165/ 45kg) mit Tochter (12j) sucht erfahrenen, strengen Herrn oder Sadisten, der uns zu willenlosen Geschöpfen erzieht.» Und weiter: «Sind auch an Schlachtung und Dolce interessierten Herren interessiert, die uns am Spiess braten wollen.»

«Ich hoffte, dass sie von der Bildfläche verschwindet»

Der Polizei erklärt Hans Ulrich R. später, was er unter «Dolce» versteht: «Mästen, aufspies­sen, Kannibalismus.» Ins Absenderfeld schreibt der gelernte ­Käser den Namen von Patricia, der Frau von Peter J.* (50).

Der verurteilte Raubmörder R. und der Polizist J. kennen sich vom Sadomaso-Stammtisch. Zusammen gründeten sie die BDP-Sektion Embrachertal. Er habe seinem Bekannten «helfen» wollen, sagt Hans Ulrich R. später in einer Einvernahme. Peter und Patricia J. hätten in einer «Kampfscheidung» gesteckt. «Ich hoffte, dass sie von der Bildfläche verschwindet. Dass Peter die Kinder bekommt», so R.

Sein Ziel: Dass Patricia J. «von einem Schlächter abgeholt wird und nie mehr auftaucht». Er habe gewollt, «dass sie sadomasochistische Spiele mitmacht (…) und schliesslich umgebracht wird», gibt R. zu. Zwei Monate später krebst er in einer weiteren Einvernahme zurück: «Ich wollte Patricia J. nicht töten ­beziehungsweise töten lassen.»

Mindestens 20 «Interessierte» melden sich laut Hans Ulrich R. auf das Kannibalen-Inserat. «Das können keine Anfänger sein, die sind vom Fach», so R. zur Polizei. «Einer hat geschrieben, er habe einen Bauernhof mit einem Kellerverlies.»

Eine der Antworten reizt R. besonders. «Der ideale und sehr erfahrene Schlachtmeister erwartet dich!», heisst es darin.

Keine Schlachtung dank verdecktem Ermittler

R. schreibt im Namen von Patricia J. zurück, umreisst ihr sexuelles Repertoire und jenes der zwölfjährigen Tochter: «Wir haben das ‹normale› Leben satt. (…) Kommen Sie uns abholen?»

R. schickt ein Foto einer Frau und eines Mädchens mit. Schreibt die richtige Adresse von Patricia J. dazu.

Zum Glück ist der «erfahrene Schlachtmeister» kein perverser Kannibalenmetzger. Sondern ein verdeckter Ermittler. Am 6. Oktober 2010 verhaftet die Polizei Hans Ulrich R.

Er befindet sich heute bereits im vorgezogenen Strafvollzug.

Quelle: blick

Im Zusammenhang mit dem Tötungsversuch in der Nacht auf Samstag (5.5.2012) im Zürcher Kreis 1 (PMI der Stadtpolizei Zürich vom 5.5.2012, 11.16 Uhr) an einem 26-jährigen Schweizer wird der dringend Tatverdächtige 24-jährige Sebastien Nussbaumer gesucht.

Gemäss ersten Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich kam es nach 02.00 Uhr an der Niederdorfstrasse 30 im Verlaufe eines Streits zu einer Schussabgabe. Der mutmassliche Schütze, Sebastien Nussbaumer, verletzte seinen Kontrahenten schwer und ergriff die Flucht. Das Opfer befindet sich nach wie vor in Spitalpflege; sein Zustand ist stabil. Das Motiv sowie der genaue Tatablauf sind nach wie vor unklar.

Die Kantonspolizei Zürich gelangt mit einem gezielten Fahndungsaufruf sowie Fotografien des mutmasslichen Täters an die Öffentlichkeit.

Sebastien Nussbaumer ist Schweizer, 24-jährig, 189 Zentimeter gross und athletisch. Er hat kurze, blonde Haare und graue Augen. Auffällig sind seine verschiedenen Tätowierungen: einen Totenkopf unterhalb des Kehlkopfes sowie weitere Tattoos seitlich am Hals, am Nacken sowie am ganzen linken Arm.

Es ist nicht auszuschliessen, dass sich der Gesuchte ins Ausland abgesetzt hat. Vorsicht: Sebastien Nussbaumer könnte bewaffnet sein.

Zeugenaufruf: Personen, die Angaben zum Aufenthaltsort von Sebastien Nussbaumer machen können, werden dringend gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Fotografien des Gesuchten finden Sie auf unserer Internetseite unter http://www.kapo.zh.ch.

Quelle: Kapo ZH

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Zürich 1 / Deutschland: Dringend Tatverdächtiger Sebastien Nussbaumer festgenommen

Nachtrag

07.05.2012 – Medienmitteilung

Im Zusammenhang mit dem Tötungsversuch im Zürcher Kreis 1 vom Samstag (5.5.2012) ist die Kantonspolizei Zürich gestern Nachmittag (siehe auch unsere PMI vom 6.5.2012, 15.40 Uhr) mit einem gezielten Fahndungsaufruf an die Öffentlichkeit gelangt. Der gesuchte Sebastien Nussbaumer konnte in der Nacht auf heute in Deutschland festgenommen werden.

Aufgrund eines Hinweises konnte der 24-Jährige kurz nach 3.00 Uhr durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Hamburg und der Hamburger Landespolizei in Hamburg-Harburg festgenommen werden. Zudem konnte beim Verhafteten eine Schusswaffe sichergestellt werden. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, wird abgeklärt.

Die zuständige Behörde hat ein Auslieferungsersuchen gestellt.

Der 26-jährige Verletzte befindet nach wie vor im Spital; sein Zustand ist stabil.

Wir danken den Medien für die wertvolle Zusammenarbeit.