Archiv für die Kategorie ‘Sprengstoff Anschlag’

(Symbolbild)

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Ein Schaden von mehreren Zehntausend Franken ist in der Nacht auf Samstag (23.3.2013) in Dietikon bei der Explosion eines Sprengsatzes entstanden. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 04.00 Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass es an der Oberdorfstrasse zu einer Explosion gekommen sei. Die Ermittlungen der sofort ausgerückten Kantonspolizei Zürich ergaben, dass Unbekannte einen Explosivkörper aus einem fahrenden Personenwagen in Richtung des Parkplatzes eines Restaurants geschleudert hatten. Durch die Explosion entstand an mehreren parkierten Autos sowie an Hausfassaden Sachschaden. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Die Hintergründe der Tat sind noch nicht geklärt. Entsprechende Untersuchungen durch die Kantonspolizei Zürich und des Forensischen Institutes Zürich sowie des Wissenschaftlichen Forschungsdienstes sind im Gang.

Zeugenaufruf: Wer Hinweise auf die Täterschaft, die in einem dunklen Personenwagen unterwegs war, machen kann, wird gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Quelle: kapoZH

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WEF-Gegner haben heute Morgen bei der Credit-Suisse-Filiale in Zürich-Hottingen und beim Wohnsitz des Glencore-Chefs Ivan Glasenberg in Rüschlikon ZH Sprengsätze gezündet.

Die Sprengkraft der Geschosse war so stark, dass die Panzerglasscheibe der Credit-Suisse-Filiale in die Brüche ging. Unbekannte hatten am 24. Januar 2013 einen Anschlag auf die Bank im Zürcher Hottingenquartier verübt. Gleichentags sprengten Extremisten den Briefkasten vor dem Haus des Glencore-Chefs Ivan Glasenberg in Rüschlikon ZH in die Luft. Die Polizei bestätigte die Attacken, die erste Meldung sei um 7.55 Uhr eingegangen. Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Franken.

Hintergrund der Anschläge ist eine Protestaktion gegen das Weltwirtschaftsforum WEF in Davos, wie die Extremisten in einem Bekennerschreiben auf der Online-Plattform Indymedia.org bekannt geben. Der Rohstoffmulti Glencore sei seit Jahren Partner des WEF und die CS sei in Davos prominent vertreten.

Gemäss dem Sprecher der Stadtpolizei Zürich sind die Täter unbekannt. Auch über die «Tatwaffe» gibt es noch keine Angaben. Während des Raketen-Angriffs befanden sich keine Menschen in der CS-Filiale. Der Bankbetrieb wurde nicht gestört. Die CS bestätigt den Sachschaden.

Bild: 20min

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Quelle: 20min