Archiv für die Kategorie ‘Sexuelle Nötigung’

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Ein 42-jähriger Roma-Boss, der am Zürcher Strassenstrich vier junge Frauen zur Prostitution gezwungen hat, muss siebeneinhalb Jahre in den Knast. Das Obergericht hat das Urteil der Vorinstanz bestätigt.

Das Zürcher Obergericht hat am Dienstag einen 42-jährigen Roma-Boss zu einer Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren verurteilt. Er hatte vier junge Frauen gekauft und in Zürich brutal in die Prostitution gezwungen. Sein 25-jähriger Sohn erhielt dreieinhalb Jahre Freiheitsentzug.

Das Obergericht bestätigte damit die Urteile der Vorinstanz. Das Bezirksgericht Zürich hatte den Clan-Chef im Sommer 2012 unter anderem wegen Menschenhandels und sexueller Nötigung, den Sohn wegen Förderung der Prostitution schuldig gesprochen.

Das Obergericht verpflichtete den Hauptbeschuldigten, vom unrechtmässig erzielten Vermögensvorteil dem Kanton Zürich 88’000 Franken abzuliefern. Zudem muss er zwei geschädigten Frauen Schmerzensgeld von 20’000 beziehungsweise 10’000 Franken bezahlen.

Laut Anklage hatte der 42-jährige Arbeitslose aus Ungarn ab Frühjahr 2009 bis zu seiner Verhaftung im Juni 2010 vier junge Landsfrauen in Ungarn gekauft und danach im Zürcher Rotlicht-Milieu brutal in die Prostitution gezwungen. Sein Sohn soll ihn dabei aktiv unterstützt haben.

Gegen das Urteil des Bezirksgerichts hatte die Anklage Berufung eingelegt. Die Staatsanwältin forderte, dass das Strafmass deutlich zu erhöhen. Für den 42-jährigen Vater beantragte sie eine Freiheitsstrafe von elf Jahren, für den Sohn sieben Jahre. Die Verteidiger forderten für die beiden Beschuldigten Freisprüche.

Die Anklägerin sprach vor Obergericht von einem brutalen und skrupellosen Vorgehen der Beschuldigten. Diese hätten die Geschädigten mit körperlichen Züchtigungen und Drohungen gefügig gemacht und ausgebeutet. Die wie Waren gekauften Frauen hätten sämtliche Verdienste dem Clan-Chef abgeben müssen.

Quelle: 20min

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Mehr als ein Jahr lang zwangen 14 Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren eine Schülerin (14) in öffentlichen WCs in Reiden (LU) zu Sex. Jetzt sind auch die Haupttäter verurteilt.

Die Tat schockte ein Dorf: Zwischen Oktober 2010 und November 2011 haben 14 Schüler in öffentlichen WCs der luzernischen Gemeinde Reiden eine damals 14-jährige Schülerin zu Oral- und Geschlechtsverkehr gezwungen. Das Opfer wurde mit einer Videoaufnahme gefügig gemacht und erpresst, wie die Polizei damals mitteilte (20 Minuten berichtete). Einige Jugendliche haben das Mädchen während den Vergewaltigungen festgehalten, damit es sich nicht wehren konnte. Die Fälle kamen ans Licht, nachdem sich das Opfer im November 2011 an Schulverantwortliche wandte, die dann die Polizei einschalteten, teilte die stellvertretende Infobeauftragte des Gerichtswesens Luzern am Dienstag mit.

Gericht verurteilte Haupttäter

8 der Täter wurden bereits früher mit bedingten Freiheitsstrafen und Arbeitsleistung bestraft. Am Dienstag nun teilte das Luzerner Gerichtswesen mit, dass auch die restlichen sechs Täter rechtskräftig verurteilt worden seien. Es handelt sich um Personen, die zu Beginn der Straftat zwischen 14 und 15 Jahre alt waren.

Das Jugendgericht bestrafte sie wegen mehrfacher und gemeinsam verübter sexueller Nötigung. Zudem verurteilte es zwei Jugendliche wegen Vergewaltigung und einen wegen versuchter Vergewaltigung.

Bedingte Freiheitsstrafen und Therapien

Das Jugendgericht bestrafte sie – je nach ihrer Beteiligung an den Taten – mit bedingten Freiheitsentzügen zwischen vier und elf Monaten. «Diese Strafen liegen teilweise nahe beim gesetzlichen Maximum von einem Jahr. Das Jugendgericht folgte mit diesen Strafen weitgehend den Anträgen der Jugendanwaltschaft», teilte die stellvertretende Infobeauftragte des Gerichtswesens mit. Die verurteilten Jugendlichen müssen ausserdem ambulante Therapien antreten. Das Ziel: «Diese bezwecken, dass sich die Jugendlichen vertieft mit ihren Straftaten
auseinandersetzen und ihre persönlichen Defizite aufarbeiten.»

Weitere Angabe zu den Tätern machte das Gerichtswesen am Dienstag nicht. Gemäss Polizeimeldung vom letzten April stammen die 14 beteiligten Jugendlichen aus der Schweiz (2), aus Bosnien-Herzegowina (1), Kosovo (5), Serbien (3) und Mazedonien (3).

Quelle: 20min

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Am 11.10.2013, gegen 0230 Uhr, wurde im Pfluggässlein eine jüngere Frau Opfer einer sexuellen Nötigung.

Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass sich die Frau, zusammen mit Kolleginnen, in einer Diskothek an der Freie Strasse aufhielt. Da sie sich unwohl fühlte, begab sie sich nach draussen. Ein Mann fragte, ob er ihr helfen könne. Als sie erklärte, sie wolle alleine sein, drückte dieser sie plötzlich zu Boden und fasste sie unsittlich an. Aufgrund heftiger Gegenwehr liess er von ihr, sodass die Frau flüchten konnte. Zuerst verfolgte sie der Mann, liess aber, da sie um Hilfe schrie, von ihr ab und rannte durch das Pfluggässlein in Richtung Weisse Gasse davon. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos.

Gesucht wird: 

Unbekannter, schwarze Hautfarbe, ca. 20-25 Jahre alt, ca. 160-165 cm gross, sehr schlank, ca. 60 kg schwer, ovale Kopfform, straffe Haut, sehr dichtes, kurz gekraustes schwarzes Haar, Dreitagebart, trug Baumwoll-Pullover mit grauen, breiten, länglichen Streifen, trug Baseball-Mütze (verkehrt angezogen), helle, locker sitzende Jeans, sprach Englisch und gebrochen Deutsch.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.

Quelle: kapoBS

(Symboltext) - Thorben Wengert  / pixelio.de

(Symboltext) – Thorben Wengert / pixelio.de

Schon wieder ist ein kleines Kind Opfer eines sexuellen Übergriffs durch einen Teenager geworden. Anfang Juli hat ein 14-Jähriger aus Freiburg ein Nachbarskind (4) zu Oral- und Analverkehr gezwungen.

Nur Tage nach dem Fall in Arbon ist ein weiterer Fall von sexuellem Missbrauch durch einen Teenager an einem Kleinkind ans Licht gekommen: Im Kanton Freiburg hat ein 14-Jähriger ein 4-jähriges Kind genötigt. Wie «Le Matin» berichtet, soll der Jugendliche es auf eine Toilette begleitet und dort zu Anal- und Oralsex gezwungen haben. Ob es sich um ein Mädchen oder einen Buben handelt, ist nicht bekannt.

Der Übergriff habe Anfang Juli stattgefunden. Gemäss zuständigem Jugendrichter Michel Lachat ist der Teenager geständig. Die Anschuldigungen gegen den Buben lauten sexuelle Nötigung und sexuelle Handlung mit Kindern. Dass er zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wird, hält Lachat jedoch für unwahrscheinlich: «Er könnte zu gemeinnütziger Arbeit oder zu einem Sensibilisierungskurs verurteilt werden.» Zusätzlich könnten Überwachungsmassnahmen und Sitzungen bei einem Psychiater verordnet werden.

Aufgabe der Justiz sei es nun, herauszufinden, wieso der Jugendliche diese Tat begangen hat und ihm klarzumachen, was er getan habe, damit er eine solche Tat nicht wiederhole. Von Pädophilie will Jugendrichter Lachat indes nicht sprechen: «Der Teenager hat nicht vorsätzlich gehandelt. Er hat die Tat aus dem Moment heraus begangen.»

Quelle: 20min

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Ein heute 47-jähriger Berner Oberländer, der sich im Internet als Mädchen getarnt und sich an männliche Jugendliche herangemacht hatte, ist zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt worden. Die Strafe ist mit einer stationären therapeutischen Massnahme verbunden.

Das Regionalgericht Oberland in Thun erklärte den Mann am Freitag der sexuellen Nötigung, sexuellen Handlung mit Kindern und weiterer Delikte schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von neun Jahren gefordert, die Verteidigung eine solche von fünf Jahren.

Beide stimmten in ihren Plädoyers darin überein, dass der Mann die Therapie, die er in der Strafanstalt Thorberg begonnen hat, weiterführen sollte.

Der geständige Mann hatte sich im Internet, primär auf Plattformen wie Facebook, als «Anita» ausgegeben. Er kontaktierte via Internet Hunderte männlicher Teenager aus seiner Region, die lange keinen Verdacht schöpften und glaubten, mit einem jungen Mädchen im Chat-Kontakt zu stehen.

Als «Anita» brachte der Mann die Buben oder jungen Männer dazu, ihm intime Bilder zu schicken. Diese nutzte er dann, um von den Teenagern sexuelle Handlungen einzufordern. Gingen diese nicht darauf ein, drohte er damit, diese Bilder bei der Familie oder in den Lehrbetrieben der jugendlichen Opfer publik zu machen.

Quelle: blick

(Symboltext) - Thorben Wengert  / pixelio.de

(Symboltext) – Thorben Wengert / pixelio.de

Im letzten Jahr gingen 1203 Anzeigen wegen sexuellen Handlungen mit Kindern bei der Polizei ein – das sind fast 25 Anzeigen pro Woche. Doch nur 20 Prozent aller Fälle werden überhaupt gemeldet.

In der Schweiz kommt es durchschnittlich zu 25 Anzeigen wegen sexueller Handlungen mit Kindern. Diese zeigt eine Auswertung der polizeilichen Kriminalstatisik der letzten vier Jahre durch die SonntagsZeitung. Insgesamt gingen im letzten Jahr 1203 Anzeigen ein. Sexuelle Handlungen mit Kindern beinhaltet Missbräuche jeder Art an unter 16-Jährigen druch Erwachsenen oder Minderjährige.

Neben den Kindesmissbräuchen werden im Wochenschnitt auch zwölf sexuelle Nötigungen, elf Vergewaltigungen sowie drei Schändungen gemeldet. Die Anzeigen gemäss Kriminalitätsstatistik widerspiegeln allerdings nur rund ein Fünftel des wahren Ausmasses. Bloss circa 20 Prozent der schweren Sexualdelikte werden der Polizei überhaupt gemeldet. Dies hielt der Bundesrat in einem Bericht fest. Ein Grund dafür sei der Mangel an Vertrauen in Polizei und Justiz.

Professionellere Betreuung der Opfer

Für Experten sei deshalb klar, dass die Polizei dank professionellerem Umgang mit den Opfern mehr Sextäter überführen könnte. Experten sind sich einig, dass mit einer professionelleren Betreuung der Opfer durch die Polizei gleich zwei Ziele erreicht würden: die Dunkelziffer verringern; und mehr Täter schuldig sprechen. Die Recherchen der SonntagsZeitung zeigen, wie einige Polizeien und Staatsanwaltschaften dies bereits heute vormachen. Neben der Zürcher und der St. Galler gilt die Solothurner Kantonspolizei als Vorbild. Hier ist 24 Stunden eine von neun speziell geschulten Polizistinnen auf Pikett. Für männliche Opfer stehen drei Beamte bereit.

Dass wegen mangelhafter Polizeiarbeit Sexualstraftäter ungeschoren davonkommen, monieren auch mehrere Opferanwälte. Sie haben der SonntagsZeitung Vergewaltigungsfälle geschildert, in denen der offensichtliche Täter freigesprochen wurde – weil das Gericht von den Aussagen des Opfers nicht überzeugt war. Oft war in diesen Fällen die Ersteinvernahme des Opfers durch die Polizei zweifelhaft.

Quelle: 20min

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Die Jugendanwaltschaft Luzern hat die Untersuchungen gegen 14 Jugendliche abgeschlossen, welche in Reiden wiederholt sexuelle Übergriffe auf ein minderjähriges Mädchen verübt hatten – oder daran beteiligt waren (siehe Medienmitteilung vom 25.11.2011). Sechs mutmassliche Haupttäter müssen sich vor dem Jugendgericht verantworten. 

Die umfangreichen polizeilichen Ermittlungen und Untersuchungen der Jugendanwaltschaft sind abgeschlossen. 14 Jugendliche haben seit Oktober 2010 in unterschiedlicher Zusammensetzung mehrfach sexuelle Übergriffe auf ein minderjähriges Mädchen verübt. Dabei haben sie das Mädchen unter psychischem oder physischem Druck gefügig gemacht und zu sexuellen Handlungen gezwungen. Die Übergriffe haben insbesondere in öffentlichen Toiletten der Gemeinde Reiden stattgefunden.

Die Täter sind in unterschiedlichem Ausmass an den Übergriffen beteiligt. Die Untersuchungsbehörden gehen von 6 mutmasslichen Haupttätern und 8 Beteiligten aus. Die Jugendlichen stammen aus Bosnien-Herzegowina (1), Kosovo (5), Serbien (3), Mazedonien (3) und der Schweiz (2). Sie waren zum Tatzeitpunkt zwischen 13-17 Jahren alt und wohnen im Kanton Luzern.

Die Jugendanwaltschaft hat 8 Täter mit Arbeitsleistungen und bedingtem Freiheitsentzug bestraft. 6 Beschuldigte – die mutmasslichen Haupttäter – müssen sich vor dem Jugendgericht verantworten. Die Jugendanwaltschaft liess von diesen Personen psychologische Kurzgutachten erstellen.

Zum Schutz des minderjährigen Opfers werden keine weiteren Angaben zum Mädchen gemacht. Wir bitten die Medienschaffenden sowohl das Opfer wie auch dessen Familie nicht zu kontaktieren. Auch zu den Beschuldigten werden keine weiteren Angaben gemacht. Strafverfahren gegen Jugendliche sind nicht öffentlich.

Quelle: kapoLU

BIld: 20min

BIld: 20min

Der 34-jährige Pablo S. soll ein 15-jähriges Mädchen übers Internet angelockt, sexuell missbraucht und entführt haben. Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre Knast und die Verwahrung.

Die Aargauer Staatsanwaltschaft hat einen 34-jährigen Schweizer angeklagt, der im Januar 2011 ein damals 15-jähriges Mädchen über eine Internetplattform angelockt, sexuell missbraucht und entführt haben soll. Gefordert werden 7 Jahre Haft und eine ordentliche Verwahrung.

Angeklagt wurde der Mann wegen Freiheitsberaubung und Entführung, sexueller Handlungen mit Kindern, sexueller Nötigung und Vergewaltigung, wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Er sei planmässig vorgegangen.

Der Schweizer sei geständig und befinde sich im vorzeitigen Strafvollzug, sagte Elisabeth Strebel, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der Prozess werde vor dem Bezirksgericht Bremgarten stattfinden.

Der Fall hatte Anfang 2011 grosses Aufsehen erregt. Der vorbestrafte Mann hatte das damals 15-jährige Mädchen in seine Gewalt genommen, sexuell missbraucht und danach ins Tessin entführt.

Er hatte über eine als seriös geltende Internetplattform für Babysitting den Kontakt zum Opfer gesucht. Das Mädchen traf sich am Samstag, 22. Januar 2011, wie abgemacht mit dem Mann für ein Probe-Babysitting. Als das Mädchen danach nicht nach Hause kam, meldeten die Eltern ihre Tochter um Mitternacht als vermisst.

Opfer sass gefesselt auf dem Autorücksitz

Der Mann hatte das Opfer zuerst an seinem Wohnort in Wohlen AG gegen dessen Willen festgehalten und sexuell missbraucht, wie die Ermittlungen ergaben. Danach entführte er das Mädchen in einem Firmenauto ins Tessin. Das Opfer sass gefesselt auf dem Rücksitz.

Am Sonntag, kurz nach 18 Uhr, konnte die Polizei den Entführer in der Nähe von Avegno TI verhaften und das Opfer befreien. Er hatte sich mit dem Mädchen in einem Auto befunden. Er legte nach der Verhaftung ein Geständnis ab.

Die Polizei hatte erfahren, dass die Eltern des Entführers im Kanton Tessin einen Wohnwagen besassen. Die Tessiner Polizei fahndete intensiv nach dem Fahrzeug.

Opfer und Täter waren bereits vor dem ersten Treffen während längerer Zeit über das Internet in Kontakt gestanden. In E-Mails hatten sie gemäss Aargauer Polizei Informationen ausgetauscht.

Quelle: 20min

Bild: blick

Bild: blick

Im aargauischen Muri ist am Samstagmorgen ein 15-jähriges Mädchen Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden. Der mutmassliche Täter, ein 21-jähriger Schweizer aus dem Kanton Zug, wurde gefasst und sitzt in Haft.

Er soll die Schülerin in sein Auto gelockt und dann dazu aufgefordert haben, ihn während der Fahrt zu befriedigen. Der Zwang zur sexuellen Handlung sei «unter Drohungen» geschehen, wie die Kantonspolizei Aargau am Sonntag mitteilte.

In Wohlen AG habe der Mann das Mädchen dann wieder aussteigen lassen und sei weggefahren. «Verschreckt, aber unverletzt» habe die 15-Jährige beim erstbesten Haus geklingelt, um den Vorfall zu melden. Gemeinsam mit ihrer Mutter erstattete das Mädchen dann Anzeige.

In der Folge nahm die Aargauer Kantonspolizei die Ermittlungen auf. Am Samstagnachmittag konnten die Kollegen von der Zuger Polizei den mutmasslichen Täter an seinem Wohnort festnehmen, wie es im Communiqué heisst. Der Mann bestreite die Tat und mache geltend, die Schülerin wolle ihn mit ihren Aussagen erpressen.

Quelle: blick

Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben gegen den ehemaligen Präsidenten des Schwimmclubs Bellinzona. Flavio Bomio soll jahrelang Knaben sexuell missbraucht haben. In den Achtzigerjahren war er Schweizer Nationaltrainer.

blick.ch

blick.ch

Bomio werden zahlreiche Vergehen zur Last gelegt: sexuelle Handlungen mit Kindern, sexuelle Nötigung, Schändung und sexuelle Handlungen mit Abhängigen. Dies teilte die Tessiner Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Der inzwischen über 70-Jährige sitzt momentan im vorzeitigen Strafvollzug.

Nach seiner Verhaftung Ende 2011 hatte die Chefkommissarin der Tessiner Sittenpolizei gesagt, für die Taten gebe es keine Verjährung. Er habe während seiner ganzen Zeit beim Schwimmclub Bellinzona mit Hunderten von jungen Leuten zu tun gehabt.

Nach seiner Festnahme wurde er von den internationalen Schwimmverbänden FINA und LEN von seinen Ämtern suspendiert. Flavio Bomio war in den Achtzigerjahren Schweizer Nationaltrainer und an den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney Delegationsleiter des Schweizer Schwimmteams.

Die Missbrauchsfälle kamen ans Licht, nachdem zwei mittlerweile erwachsene Opfer Anzeige erstattet hatten.

Quelle: blick.ch

Im Berner Oberland ist ein 47-jähriger Mann wegen mehrfacher sexueller Nötigung, sexueller Handlungen mit Kindern, Erpressung und Pornographie angeklagt worden. Es ist von 44 Opfern auszugehen. Es handelt sich dabei um männliche Jugendliche, welche meist zwischen 15 bis 17 Jahre alt waren. Der Fall zeigt die möglichen Gefahren im Internet auf. Die Polizei gibt Tipps.

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Die Ermittlungen im konkreten Fall waren im August 2011 eingeleitet worden: Eine unbekannte Person meldete sich bei der Kantonspolizei Bern und erklärte, dass sie gleichentags um 1800 Uhr ein Treffen mit einem „möglicherweise pädophilen Mann“ bei einem Schulhaus im Berner Oberland habe. Die ausgerückten Patrouillen konnten vor Ort einen verdächtigen Mann feststellen, das mutmassliche Opfer war aber nicht zugegen. Der anonyme Informant musste hierauf ausfindig gemacht und befragt werden. Im gleichen Zeitraum ging bei der Polizei eine weitere Meldung ein, welche auf den gleichen Täter schliessen liess. Kurz darauf wurde der Beschuldigte angehalten und in Untersuchungshaft versetzt. Durch das Auswerten der beschlagnahmten Daten konnten durch umfangreiche Ermittlungen zahlreiche weitere Opfer ausfindig gemacht werden.

Seit 2009 aktiv

Es stellte sich heraus, dass sich der Mann seit 2009 in einem sozialen Netzwerk als junges Mädchen ausgegeben und so Beziehungen zu Knaben gesucht hat. Daraufhin wurde der Kontakt in Chats weitergeführt und er versandte pornografisches Bild- und Videomaterial des vermeintlichen Mädchens, welche er sich im Internet beschafft haben dürfte. So gelang es ihm, die Opfer zu sexuellen Handlungen vor der Kamera zu bringen, welche er wiederum festhielt. Einige der Jungen wurden daraufhin zu weiteren sexuellen Handlungen genötigt. Er drohte in zahlreichen Fällen, die gemachten Bilder der Schule, Lehrstelle oder auch den Eltern zukommen zu lassen.

Bis heute konnten durch die Polizei insgesamt 44 Opfer ausfindig gemacht werden. Es handelt sich dabei um männliche Jugendliche, welche zur Tatzeit meist zwischen 15 bis 17 Jahre alt waren. Viele der Opfer bekundeten bei der Einvernahme grosse Mühe, über das Geschehene zu sprechen.

Der Beschuldigte gab an, dass er nie Bilder der Opfer an Dritte weitergegeben habe. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass er in einem anderen Netzwerk bereits ein weiteres Profil unter einem Pseudonym aufgesetzt hatte. Der Mann, welcher einschlägig vorbestraft ist, befindet sich im vorzeitigen Massnahmeantritt. Er war nicht in einer pädagogischen Funktion tätig.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Oberland hat im Dezember 2012 beim Regionalgericht Oberland Anklage gegen den heute 47-jährigen, teilweise geständigen Mann erhoben. Er wird sich wegen sexueller Nötigung (teilweise versucht) in 21 Fällen, wegen sexueller Handlungen mit Kindern (teilweise versucht) in 28 Fällen, in einem Fall wegen Erpressung und in fünf Fällen wegen Nötigung (teilweise versucht) sowie wegen Pornographie in 37 Fällen vor Gericht verantworten müssen.

Gefahren im Internet

Der Fall zeigt exemplarisch, mit welchen Gefahren die Internetnutzung gerade durch Kinder und Jugendliche verbunden sein kann. Der Umfang und die Dauer der deliktischen Tätigkeiten des Beschuldigten sind aussergewöhnlich. Andererseits zeigt sich, dass die Dunkelziffer gross sein dürfte. Immerhin wandte der Mann diese Vorgehensweise rund zwei Jahre lang an, bis ein Jugendlicher sich bei der Polizei meldete. Den Jugendlichen war es sehr wichtig, nicht durch ein allfälliges Publik werden ihrer Erlebnisse ein zweites Mal zum Opfer zu werden.

Regionale Staatsanwaltschaft Oberland

Hinweis

Die Kantonspolizei Bern rät:

  • Schutz der Privatsphäre: Keine persönlichen oder gar intimen Angaben, Fotos und Filme im Internet.
  • Grösste Vorsicht bei Kontakten mit Unbekannten oder vermeintlich Bekannten. Es ist leicht, Identitäten vorzutäuschen.
  • Wenn etwas passiert ist, Meldung an die Polizei: Dem Schutz der betroffenen kommt im Strafverfahren grosse Bedeutung zu. Nur so können weitere Personen geschützt und Straftaten verhindert werden.

Zahlreiche Websites geben weitere Tipps, welche sich direkt an die Eltern oder auch an die Jugendlichen direkt wenden. Entsprechende Unterlagen finden sich unter:

Quelle: kapoBE

Ein Zürcher Informatiker hat übers Internet zwei minderjährige Schülerinnen in eine Falle gelockt und sexuell missbraucht. Nun muss er für zehn Jahre hinter Gitter.

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Seit Donnerstag ist es amtlich: Ein heute 29-jähriger Informatiker aus Zürich muss wegen schwerer Vergewaltigung, schwerer sexueller Nötigung sowie sexuellen Handlungen mit Kindern für zehn Jahre ins Gefängnis. Zudem ortete das Gericht wegen einer mittleren bis hohen Rückfallgefahr des gefährlichen Triebtäters während des Strafvollzugs eine ambulante Psychotherapie an.

Der geständige Schweizer hatte im Herbst 2009 mit einer 15-jährigen Schülerin Kontakt im Internet aufgenommen und sich ihr vorgestellt. Eines Morgens überraschte er die Geschädigte vor ihrem Zürcher Wohnort und stiess sie in den Keller der Liegenschaft. Dort zwang der mit einer Sturmhaube maskierte Mann sein Opfer zu sexuellen Handlungen, bedrohte es dabei mit einem Messer und richtete die Klinge gegen den Hals der jungen Frau. Dann liess er die missbrauchte und geschockte Schülerin am Tatort zurück.

14-jährige Schülerin vergewaltigt

Ein Jahr später kam es noch schlimmer: Diesmal lockte der Täter eine 14-jährige Schülerin in die Falle. Erneut hatte der Mann das minderjährige Mädchen im Internet kennengelernt. Er vereinbarte mit ihm am 20. November 2010 ein Treffen bei einem Zürcher Schulhaus. Dort griff er die wartende Teenagerin maskiert und mit einem Messer bewaffnet aus dem Hinterhalt an. Er drohte, ihr die Kehle aufzuschneiden und zwang sie danach ungeschützt zum Geschlechtsverkehr. Nach der Vergewaltigung rannte er davon.

Doch diesmal konnte ihn die Polizei bald dingfest machen. Weil er der Schülerin kurz vor der Tat eine SMS-Nachricht zustellte, kamen ihm die Fahnder auf die Spur.

Hohe Schmerzensgelder

Im letzten Sommer sprach das Bezirksgericht Zürich von grausamen Taten eines frustrierten Einzelgängers und verurteilte ihn zu einer hohen Freiheitsstrafe von zehn Jahren. Zum Unwillen der Verteidigung, die sich vergebens für eine teilbedingte Freiheitsstrafe von drei Jahren eingesetzt hatte. Sie legte Berufung ein und erzwang damit am Donnerstag vor Obergericht einen Berufungsprozess.

Doch daraus wurde nichts, da der Beschuldigte seine Anträge aus unbekannten Gründen doch noch zurückzog. Womöglich fürchtete er sich infolge einer Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft vor einer drohenden Straferhöhung. Mit dem Urteil wurde er nun verpflichtet, für beide Opfer nicht nur grundsätzlich einen Schadenersatz, sondern auch hohe Schmerzensgelder von 20’000 Franken sowie 6000 Franken zu bezahlen.

Quelle: 20min

Ein 52-jähriger Basler Automechaniker muss für vier Jahre ins Gefängnis. Er hatte eine Lehrtochter mit massivem psychischem Druck jahrelang zu Sex genötigt. Das Bundesgericht hat die Verurteilung des Mannes wegen Vergewaltigung bestätigt.

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Das Mädchen stammt aus einem sozial problematischen Umfeld und war bei einer Pflegefamilie untergebracht, als es 2005 eine Lehre als Automechanikerin begann. Ihr Lehrmeister, der Vater ihres Pflegevaters, bedrängte sie mit seinem Wunsch nach Sex und drohte ihr für den Weigerungsfall mit Lehrabbruch.

Um sie gefügig zu machen, erzählte er der damals knapp Sechzehnjährigen zudem, er werde dafür sorgen, dass ihre geliebte jüngere Schwester wieder ins Heim komme. Unter dem ständigen Druck, ihrer sozialen Abhängigkeit und ihrer isolierten Situation fügte sich das Mädchen schliesslich in das scheinbar Unvermeidbare.

Die nächsten sechs Jahre missbrauchte der Mann seine Lehrtochter regelmässig. Das Appellationsgericht Basel-Stadt verurteilte den Täter im vergangenen März unter anderem wegen mehrfacher Vergewaltigung und sexuellen Handlungen mit einer Abhängigen zu vier Jahren Freiheitsstrafe.

Das Bundesgericht hat diesen Entscheid nun bestätigt und die Beschwerde des Verurteilten abgewiesen. Die Richter in Lausanne teilen die Auffassung ihrer Basler Kollegen, dass er eine so immense psychische Drucksituation aufgebaut hat, wodurch der ursprüngliche Widerstand seines Opfers gebrochen wurde.

Von seiner Familie habe das Mädchen keine Unterstützung erwarten können und ihr damaliges Zuhause sowie ihre Zukunft hätten von ihrem Peiniger abgehangen. Ein solches Drangsalieren sei geeignet, einen jungen unsicheren Menschen ohne soziales Auffangnetz zu zermürben und unter unerträglichen Druck zu setzen.

Das Verschulden des Betroffenen wiege schwer. Laut Appellationsgericht habe er den Sex verlangt, weil ihm dies nach seiner Ansicht für die grosszügigerweise angebotene Lehrstelle zugestanden habe. Dass er angeblich «verliebt» gewesen sei, sei zu Recht nicht zu seinen Gunsten berücksichtigt worden.

Quelle: blick

Ein Topmanager von der Goldküste hat sich als Polizist ausgegeben und rund ein halbes Dutzend ungarische Sihlquai-Prostituierte sexuell genötigt. Tatmotiv war die Suche nach einem «Kick».

Es war am vergangenen 30. März, als die polizeilichen Ermittlungen zum Erfolg führten. Die Fahnder nahmen einen Topmanager von der Goldküste fest. Beim Leiter eines bedeutenden Schweizer Finanzkonzerns handelte es sich um einen unheimlichen Serientäter, der bereits seit Oktober 2009 sein Unwesen auf dem Strassenstrich beim Zürcher Sihlquai trieb. Er legte ein umfassendes Geständnis ab.

Der Spitzenverdiener tauchte jeweils mit einem seiner teuren Luxuskarossen am Sihlquai auf und wandte immer die gleiche Masche an. Er gab sich zunächst als normaler Freier aus und fuhr die ungarischen Prostituierten zu einem wenig besuchten Parkplatz im Kreis 5. Dann gab er sich überraschend als Polizist aus und zeigte einen falschen Ausweis. Dabei führte er sich plötzlich sehr herrschend und fordernd auf. Die alleine im Fahrzeug sitzenden Frauen bekamen Angst und getrauten sich nicht, den Anweisungen des vermeintlichen Ordnungshüters zu widersprechen.

Bei «Leibesvisitationen» sexuell genötigt

Der Mittvierziger sprach dann von einer notwendigen «Leibesvisitation» und befahl den Geschädigten, sich auszuziehen. Dabei versetzte er ihnen mit der flachen Hand drei bis vier leichte Klapse ins Gesicht. Danach berührte er die Frauen am ganzen Körper und drang bei den meisten Opfern mit seinen Fingern in die Vagina ein. In einem anderen Fall packte er eine Frau am Nacken und führte ihren Kopf zu seinen Geschlechtsteilen bis ihre Lippen seinen Penis berührten und er zum Samenerguss kam. Die Anklage führt rund ein halbes Dutzend Geschädigte auf. Allesamt stammen aus Ungarn und schafften auf dem Strassenstrich an. Zum letzten Übergriff kam es am 27. März 2012.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat ergaben, dass der erfolgreiche Top-Manager ein unheimliches Doppelleben führte. Verteidiger Valentin Landmann sprach von einer eindrücklichen Karriere seines Klienten im Zeichen von Ehrgeiz, Fleiss und Anpassung. «Mit den Ausflügen zum Sihlquai suchte er einen neuen Kick im Leben», führte Landmann aus. Seit der Strafuntersuchung sei ihm allerdings die Lust auf diesen Kick gründlich vergangen. Der Beschuldigte selber erklärte auf Anfrage, dass ihn die Suche nach dem Verruchten und dem Gefährlichen angetrieben habe. Diese Vorlieben in einem Bordell auszuleben, hätte ihn dagegen nicht gereizt.

Abgekürztes Verfahren: 21 Monate bedingt

Der Konzernleiter und Landmann haben sich unterdessen mit der Staatsanwaltschaft auf ein abgekürztes Verfahren vor Gericht geeinigt. Demnach anerkennt der Kadermann die Schuldpunkte der mehrfachen sexuellen Nötigung, Nötigung sowie der mehrfachen Amtsanmassung. Der zuständige Staatsanwalt Daniel Kloiber verlangt in seinem vor wenigen Tagen verfassten Urteilsvorschlag eine bedingte Freiheitsstrafe von 21 Monaten. Zudem muss der Schweizer die Verfahrenskosten von mindestens 7500 Franken tragen. Der Vorschlag muss noch allerdings in einem öffentlichen Prozess vom Bezirksgericht Zürich abgesegnet werden.

Quelle: 20min

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NACHTRAG: 

Bezirksgericht Zürich – Topmanager wegen Missbrauch von Sihlquai-Prostituierten verurteilt

Ein Topmanager von der Zürcher Goldküste hatte sich als Polizist ausgegeben und mehrere Strassenprostituierte vom Zürcher Sihlquai sexuell genötigt. Dafür hat ihn das Bezirksgericht Zürich am Montag zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 21 Monaten verurteilt.

Ende März 2012 war der Mittvierziger von der Polizei festgenommen worden. Er legte ein umfassendes Geständnis ab und wurde nach zwei Tagen aus der Haft entlassen. Mit der Staatsanwaltschaft einigte er sich auf ein abgekürztes Verfahren.

Demnach akzeptierte er nicht nur die Schuldsprüche wegen mehrfacher sexueller Nötigung, Nötigung sowie mehrfacher Amtsanmassung, sondern auch eine bedingte Freiheitsstrafe von 21 Monaten. Das Gericht segnete diesen Urteilsvorschlag ab und setzte eine Probezeit von zwei Jahren fest. Zugute hielt es dem Beschuldigten sein umfassendes Geständnis.

Von einem leichten Verschulden wollte das Gericht aber nicht ausgehen. So habe der Schweizer zur egoistischen Befriedigung seiner sexuellen Bedürfnisse das Machtgefälle zu den schutzlosen Prostituierten auf fiese Art ausgenützt, führte die Gerichtsvorsitzende aus.

Die Vorwürfe der Anklage waren vor Gericht nicht bestritten. Zwischen Oktober 2009 bis März 2012 sprach der Topmanager auf dem Strassenstrich ungarische Prostituierte an und fuhr mit ihnen an einen abgelegenen Ort. Dort gab er sich als Polizist aus und verlangte von den Geschädigten, sich auszuziehen und sich einer Leibesvisitation zu unterziehen.

Er versetzte den Frauen mit der flachen Hand mehrere Klapse ins Gesicht und tastete sie am ganzen Körper ab, auch im Intimbereich. Die Anklageschrift listete fünf Opfer auf. Den vereinbarten Preis zwischen 50 Franken und 100 Franken blieb der falsche Sittenwächter allen Geschädigten schuldig.

Es war der Reiz, für einmal aus der Welt der festen Regeln auszubrechen und etwas Verbotenes zu tun, erklärte der Beschuldigte vor Gericht. Erst mit der Verhaftung sei er zu sich gekommen. Er sei heute über seine eigenen Taten entsetzt. Gegenüber den Geschädigten sagte er, dass es ihm leid tue.

Staatsanwalt und Verteidigung waren sich einig, dass der Beschuldigte keine übermässige oder unnötige Gewalt eingesetzt habe. Der Verteidiger ortete das Tatmotiv im extremen Leistungsdruck, unter welchem sein Klient gelitten habe. Der Gang auf den Strassenstrich habe einer Ventilfunktion entsprochen. Für die Opfer habe er von sich aus finanzielle Entschädigungen bereit gestellt.

Quelle: blick