Archiv für die Kategorie ‘Nötigung’

(Symbolbild)

(Symbolbild)

In einem Wald bei Nussbaumen soll ein Kosovo-Albaner eine 16-Jährige vergewaltigt haben. Doch auch sonst hat es der 29-Jährige faustdick hinter den Ohren: Schlägerei, Raub und weitere Delikte – das Verdikt: 24 Monate Haft, davon 18 Monate bedingt.

Im Jugendhaus Nussbaumen fand in jener Oktobernacht 2006 eine Party statt. Gegen 1.30 Uhr suchte eine 16-Jährige den Jugendhausleiter auf.

Sie sei, sagte sie, am nahen Waldrand von zwei jungen Männern vergewaltigt worden. Im Spital wurden entsprechende Spuren an ihrem Körper diagnostiziert und die Polizei konnte über Sperma eine DNA sicherstellen.

Bloss – es gab dafür weit und breit keinen Vergleich. Bis zum August 2012, als es am Stadtfest in Baden zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern kam, wobei einer verletzt wurde. Vom Täter wurde die DNA aufgenommen – Volltreffer!

Am Dienstagnachmittag sass der 29-jährige Kosovo-Albaner Afrim (Name geändert) vor Bezirksgericht Baden, angeklagt der Vergewaltigung, der einfachen Körperverletzung und des Raubes.

Nachdem ein Landsmann von Afrim wegen eines bewaffneten Überfalls auf einen Spielsalon in Wettingen im Mai 2010 verurteilt worden war, hatte der reinen Tisch gemacht:

Afrim – Stammgast in jenem Salon – habe den Raub eingefädelt und das Feld dafür vorbereitet gehabt.

Mit sechs Vorstrafen wegen Strassenverkehrs-, Vermögens- und Gewaltdelikten auf dem Konto, ist Afrim ein Gerichts-Habitué.

Entsprechend cool gab er sich vor Schranken: Die Arme vor dem Bauch verschränkt, ab und zu die Fingernägel prüfend, hatte er eine ureigene Erklärung für seine Spermaspuren auf dem Shirt des Opfers: Die 16-Jährige, mit der er auf der Party mal kurz getanzt hatte, habe ihn auf der Herrentoilette mit der Hand befriedigt. Am Waldrand sei er nicht gewesen.

Anklägerin fordert 6 Jahre

Die 16-Jährige hatte ausgesagt, dass einer der Männer sie, die vom Alkohol beduselt war, an den Waldrand getragen habe.

Dort habe sie grundsätzlich nichts gegen den Geschlechtsverkehr gehabt. Als es dann aber wehtat – sie war noch Jungfrau – und sie realisierte, dass der Mann kein Kondom trug, habe sie ihn gebeten, aufzuhören.

Er aber machte weiter bis zum Samenerguss und danach tat ein Zweiter es ihm gleich.

Die polizeilichen Ermittlungen wurden offensichtlich sehr pauschal durchgeführt. Wieso beispielsweise von den Party-Teilnehmern keine DNA entnommen wurde, ist unklar.

Auch die Mittäterschaft an dem Raub (Beute 270 Franken in bar und Prepaid-Karten im Wert von 4200 Franken) mit einer Gaspistole, die nachweislich ihm gehört hatte, bestritt Afrim energisch.

Die Körperverletzung vom Badener Stadtfest hingegen musste er wohl oder übel ebenso eingestehen wie die Tatsache, dass er am Steuer eines Autos im Oktober 2012 mit mindestens 0,99 Promille erwischt worden war.

Und im April dieses Jahres mit 1,55 Promille – notabene nur zwei Monate, nachdem er aus einer neunwöchigen U-Haft entlassen worden war.

Die Staatsanwältin forderte eine Freiheitsstrafe von 6 Jahren. Afrim habe seine Aussagen immer wieder geändert und dem jeweiligen Stand der Ermittlungen angepasst.

Der Verteidiger betonte, dass Afrims Aussagen stimmig und nachvollziehbar seien, weshalb er von der Vergewaltigung und vom Raub freizusprechen und für das Übrige zu einer unbedingten Geldstrafe zu verurteilen sei.

Die Mehrheit sprach ihn der Vergewaltigung frei

Einstimmig sprach das Gericht Afrim des Raubes und der Nebendelikte schuldig.

Eine Minderheit hätte das auch wegen Vergewaltigung getan, die Mehrheit aber sprach ihn in diesem Punkt frei:

«Das Gericht ist zwar überzeugt, dass das Sperma im Wald auf das Shirt des Opfers gelangte. Alles andere ist nicht nachvollziehbar. Zweifel bestehen jedoch, ob das Sperma vom ersten oder zweiten Mann stammt. Weil aber nur der zweite Mann das Opfer massiv nötigte, wurde zugunsten von Afrim entschieden», so Gerichtspräsidentin Gabriella Fehr.

Das Verdikt: 24 Monate, davon 18 Monate bedingt.

Quelle: AZ

Advertisements
Kokain - (Symbolbild)

Kokain – (Symbolbild)

Um sie zum Drogenhandel zu zwingen, hat ein Dealer einer Freundin nicht nur ihre Diplomarbeit gestohlen, sondern auch angekündigt, ihr Gesicht zu verätzen. Das Gericht verurteilte ihn.

Die Vorwürfe gegen den heute 30-jährigen Afrikaner aus Schlieren wogen schwer. So hat er sich im Frühling 2012 über mehrere Monate hinweg als Kokaindealer betätigt und hat dabei eine Schweizer Drogenkonsumentin gezwungen, für ihn die harten Drogen abzusetzen. Die Staatsanwaltschaft ging von einer gesamten Menge von bis zu 200 Gramm Kokaingemisch aus.


Druckmittel Diplomarbeit

Als die junge Frau nicht alles verkaufen konnte und ihrem Lieferanten schon bald höhere Geldbeträge schuldete, wollte sie aus dem illegalen Geschäft aussteigen. Worauf sich der der Beschuldigte laut Anklage auf perfide Methoden verlegte. Unter anderem entwendete er ihren Laptop, auf welchem sie ihre aufwendig erstellte Diplomarbeit gespeichert hatte. Da sie über keine Sicherungskopie verfügte, sah sie sich gezwungen, den Anweisungen des Dealers über mehreren Wochen zu folgen.

„Ich werde dir das Gesicht verätzen“

Als die Schweizerin im Mai 2012 zu widersprechen wagte und die Polizei informiert hatte, tauchte der Auftraggeber mit zwei Kollegen bei ihr auf. Die Besucher trugen eine Flasche mit einer giftigen Säure mit sich, worauf der Dealer ankündigte: «Holst du die Polizei, werde ich dir damit das Gesicht verätzen.»

Trotz dieser Drohung wandte sich die Geschädigte erneut an die Polizei. Worauf diese den arbeitslosen Afrikaner festnahm. Er verbrachte danach 43 Tage in Untersuchungshaft.

Alles bestritten

Vor zwei Wochen musste sich der Limmattaler wegen Kokainhandels, mehrfacher Nötigung sowie Sachentziehung vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten. Ihm drohte eine Freiheitstrafe von eineinhalb Jahren. Die Taktik des Beschuldigten war denkbar einfach. Er stritt sämtliche Vorwürfe trotz belastendenden Zeugenaussagen kategorisch ab. Auch den Vorwurf mit dem Laptop, den er der Geschädigten zurückgegeben habe.

Im Widerspruch zur Opfervertreterin, die festhielt, dass ihre Klientin bis heute ihren Computer nicht zurückerhalten habe und heute keine Kraft mehr habe, die ganze Diplomarbeit neu zu schreiben.

Die Verteidigerin des Beschuldigten verlangte dagegen einen vollen Freispruch und lastete der Geschädigten zahlreiche Widersprüche und ein schwankendes Verhalten im Strafverfahren an. So habe sie ihre Anträge zwischenzeitlich auch zurückgezogen und leide unter einer Persönlichkeitsstörung. Die Anwältin forderte für ihren Mandanten ein Schmerzensgeld von 8’600 Franken.

Zehn Monate bedingt

In seinem nun eröffneten Urteil hat das Gericht den Beschuldigten wegen Drogenhandels mit rund 85 Gramm Kokain sowie Nötigung und Drohung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zehn Monaten verurteilt. Die Richter sind grundsätzlich den Belastungen der Geschädigten gefolgt. Vor allem, da sie sich mit ihren Angaben auch selber massiv belastet hatte.

Allerdings kam es teilweise mangels Beweisen auch zu Teilfreisprüchen. Auch infolge verpasster Fristen. So hatte die Privatklägerin das Verschwinden ihres Laptops erst nach über drei Monaten, also zu spät, den Behörden gemeldet. Weshalb das Gericht auf den Vorwurf der Sachentziehung nicht mehr eintreten konnte. Es stufte das Verschulden des Ersttäters in Bezug auf die angedrohte Körperverletzung als nicht mehr leicht ein.

Quelle: 20min

(Symbolbild)

(Symbolbild)

Ein Baselbieter (26) brachte minderjährige Mädchen dazu, ihm Nacktbilder aufs Handy zu schicken und bezahlte sie für Sex. Jetzt wurde er zu 18 Monaten bedingt verurteilt.

Auf «Festzeit.ch» werden normalerweise Partyfotos geteilt. Ein junger Türke hatte jedoch ganz andere Bilder im Kopf, als er auf der Plattform wahllos junge Frauen anschrieb: Er wollte sie für Sex gegen Geld treffen oder dass sie für ihn sexuelle Handlungen vor der Webcam vornehmen.

Im Februar 2010 kam er dabei mit einer 13-Jährigen in Kontakt, wie die «Basler Zeitung» schreibt. Er brachte sie soweit, dass sie vor der Webcam ihre Brüste entblösst. Damit hatte er ein Druckmittel: Er drohte, die Bilder ins Internet zu stellen, wenn sie sich nicht ganz ausziehe. Sie gehorchte.

Ein weiteres Mädchen, das offenbar Schulden bei seiner Mutter hatte, bezahlte er für Nacktbilder. Die 14-Jährige schickte sie ihm per Handy. Teilweise posierte sie nackt zusammen mit einer Kollegin (15). Der heute 26-Jährige lud ihnen im Gegenzug Geld auf ihre Handys.

«Er wollte einfach Sex»

Alle drei Mädchen traf der Mann in Liestal auch persönlich und wollte Sex von ihnen. Während die 13-Jährige ablehnte, schliefen die anderen beiden Minderjährigen mit ihm – für 100 Franken. Zwei weitere Teenager (14 und 15) wollte der Angeklagte ebenfalls zum Sex treffen. Sie erschienen aber nicht.

Am Donnerstag stand der Angeklagte vor Gericht. Er behauptete, er habe geglaubt, die Mädchen seien alle mindestens 16 Jahre alt. Das Strafgericht glaubte ihm nicht. «Dem Beschuldigten ist es ziemlich egal gewesen, wie alt die Mädchen waren. Er wollte einfach Sex gegen Geld», sagte Gerichtspräsidentin Irène Läuchli laut dem Zeitungsbericht.

Das Gericht verurteilte den Mann wegen mehrfacher teilweise versuchter sexueller Handlungen mit Kindern, Nötigung, Pornografie und weiterer Vergehen zu einer Freiheits­strafe von 18 Monaten bedingt.

Quelle: 20min

(Symbolbild)

(Symbolbild)

Ein Zahntechniker, der sich als Zahnarzt ausgegeben hatte, ist am Freitag in Vevey zu 15 Monaten Freiheitsstrafe bedingt verurteilt worden. Er riss Zähne aus und bohrte, auch wenn die Gebissteile teilweise durchaus noch gesund waren.

Das Gericht in Vevey verurteilte den 32-jährigen Kurpfuscher wegen schwerer Körperverletzung. Die dem Hauptkläger zugefügten Schäden sind irreversibel und schmerzen diesen immer noch.

Die Schuld des Verurteilten wog in den Augen des Gerichts umso schwerer, als er noch eine falsche Schuldenanerkennung von 40’000 Franken fabriziert hatte und so noch nach Einreichung der Klage vom Hauptkläger Bezahlung verlangt hatte. Dafür gab es eine weitere Verurteilung wegen Urkundenfälschung und versuchter Nötigung.

Zudem darf der falsche Zahnarzt seinen Beruf als Zahntechniker fünf Jahre lang nicht mehr ausüben. Obwohl die Behörden sein Labor geschlossen hatten, gab es Anzeichen, dass er seiner Tätigkeit auch während des Verfahrens gegen ihn nachging. Dazu laufen zwei Untersuchungen im Wallis, wo er bereits 2004 wegen ähnlicher Delikte verurteilt worden war.

Quelle: blick

(Symbolbild)

(Symbolbild)

Ein 20-jähriger erhält vom Zürcher Bezirksgericht eine letzte Chance. Trotz 20’000 ergaunerten Franken kommt er mit einer bedingten Strafe davon. Vor Gericht hatte der Geständige einen denkbar schlechten Auftritt.

«Finden Sie das etwa lustig?», wollte der Gerichtsvorsitzende Roger Weber vom erst 20-jährigen Beschuldigten wissen. Der arbeitslose Schweizer aus Glattbrugg stützte sich lässig auf die Anklagebank ab und war sichtlich bemüht, vor seinen im Gerichtssaal anwesenden Kollegen und einer Freundin den coolen Typ zu markieren. Als erheblich weniger cool präsentierte sich die lange Anklageschrift, die dem reichlich tätowierten Täter beinahe das halbe Strafgesetzbuch anlastete. So Betrug, Hehlerei, Urkundenfälschung, alles mehrfach, Nötigung, Anstiftung zu «In Umlaufsetzens falschen Geldes», Fälschung von Ausweisen, Vergehen gegen das Waffengesetz, Drogendelike und vieles mehr.

Die meisten Verbrechen leistete sich der emsige Jung-Betrüger als erstaunlich abgebrühter Wirtschaftskrimineller, indem er mittels unrechtmässig erlangten Identitätskarten bei Filialen von Sunrise, Swisscom oder Orange unter einem falschen Namen zahlreiche Mobiltelefon-Verträge unterzeichnete und auf diese Weise innerhalb weniger Monate rund 20’000 Franken ergaunerte. Einerseits mit den erhaltenen Mobiltelefonen. Andererseits mit dem Gebrauch der neuen Geräte. Die Deliktsserie dauerte von Ende 2011 bis zum Frühjahr 2012.

Einen denkbar schlechten Eindruck hinterliess der geständige Mann, als er dem Gericht erklärte, dass die Polizei gegen ihn eine neue, aktuelle Untersuchung eingeleitet habe. Diesmal wegen Betrügereien im Internet. So soll er über Ricardo Waren verkauft, aber nicht geliefert haben.

Auch mit Falschgeld hantiert

Der Jugendliche bekam es vor einem Jahr auch in Bülach mit der Polizei zu tun. So wollte er im Club UG einen Kollegen dazu bringen, die Rechnung mit einer gefälschten Hunderternote zu bezahlen. Allerdings ohne Erfolg, da die Barfrau das Falschgeld rechtzeitig erkannte.

Hinzu kamen zahlreiche weitere Gaunereien. Aber auch eine Nötigung, bei welcher der Glattbrugger und einige Kollegen nach einem Streit um ein gestohlenes Handy eine Begleiterin gegen ihren Willen in einem Hotelzimmer festhielten.

Für das Gericht war zuletzt das noch junge Alter des gebürtigen Solothurners entscheidend. Es setzte im Sinne einer letzten Chance eine bedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten fest. Das eröffnete Urteil schien den Betrüger allerdings nicht allzu gross zu beeindrucken. Gut möglich, dass er den Gerichtspräsidenten in absehbarer Zeit wiedersieht.

Quelle: 20min

(Symbolbild)

(Symbolbild)

Nach einem Streit hat ein wütender Freier zwei ungarische Prostituierte sowie ihre Zuhälter mit seinem Auto durch Zürich gejagt. Dafür muss er zehn Monate ins Gefängnis.

«Er wollte uns hinrichten», berichtete später ein ungarischer Zuhälter der Zürcher Polizei. Die lebensgefährliche Hetzjagd ereignete sich in der Nacht auf den 5. Juni 2010 mitten in der Zürcher City. Beim Jäger handelte es sich um einen heute 30-jährigen Ingenieur aus der Region Winterthur. Der Tunesier begab sich damals mit einem arabischen Freund in das Zürcher Rotlicht-Milieu, wo sie zwei ungarische Prostituierte ansprachen und in den Personenwagen des Beschuldigten einluden.

Opfer-Fahrzeug sieben Mal gerammt

Fest steht, dass die beiden Freier plötzlich Streit mit den beiden Frauen bekamen. Beim Escher Wyss-Platz stiegen die verängstigten Ungarinnen bei einem Rotlicht plötzlich aus und flüchteten in ein sich vorne befindliches Fahrzeug von zwei Landsleuten. Die beiden ungarischen Zuhälter fuhren mit den beiden Frauen sofort weg. Verfolgt vom wütenden Freier, der nun massiv auf das Gaspedal drückte.

Er raste mit bis zu 105 km/h über die Wasserwerkstrasse stadteinwärts, wobei er immer wieder von hinten in die Stossstange der Ungarn hineinkrachte. Er rammte das Opfer-Fahrzeug bis zum Hotel Marriot gleich sieben Mal, bis der ungarische Lenker mit 113 km/h die Herrschaft über das Fahrzeug verlor, über die Gegenfahrbahn schleuderte und erst auf einem Trottoir zum Stillstand kam. Die vier magyarischen Insassen hatten sehr grosses Glück und kamen mit dem Schrecken davon. Indessen hatte der tunesische Familienvater mit seinem Freund das Weite gesucht. Allerdings wurde er vier Tage später von der Polizei ausfindig gemacht und verbrachte danach 44 Tage in Untersuchungshaft.

Drei Jahre und neun Monate Knast gefordert

Am Montag musste sich der Tunesier wegen mehrfacher Gefährdung des Lebens, Nötigung sowie grober Verletzung von Verkehrsregeln am Bezirksgericht Zürich verantworten. Der Beschuldigte gab zwar zu, dass er gegen das Verkehrsrecht verstossen habe. Allerdings sei er von seinem Gegner mit dem Stinkefinger provoziert worden. Zudem habe dieser zuerst seinen Wagen beschädigt. Deshalb habe er ihn einholen, zur Rede stellen und seine Nummer notieren wollen.

Staatsanwalt Jürg Boll sprach von einem skrupellosen Verhalten des heute arbeitslosen Vaters aus Pfungen und verlangte eine hohe Freiheitsstrafe von drei Jahren sowie neun Monaten. Boll lieferte eine erdrückende Beweislage. So hatten die beiden Prostituierten und die beiden Zuhälter den Beschuldigten glaubhaft belastet. Hinzu kam, dass die Polizei den wegen Menschenhandels verdächtigen Ungarn kurz nach dem Vorfall am Telefon abgehört hatte. Dieser hatte seiner Frau die ganze Verfolgungsjagd geschildert.

Vergeblich Freispruch verlangt

Verteidiger David Gibor verlangte dagegen in seinem Hauptantrag einen vollen Freispruch und setzte in erster Linie auf angeblich formelle Mängel während der Untersuchung. Der Anwalt unterlag deutlich und wurde vom Gericht mit seinen juristischen Argumenten kaum erhört.

Das Gericht kam zu umfassenden Schuldsprüchen und setzte für den Ersttäter eine verhältnismässig strenge und teilbedingte Freiheitsstrafe von 34 Monate fest. Zehn Monate davon soll der Nordafrikaner absitzen. Der Gerichtsvorsitzende Philippe Ernst sprach von einem erheblichen Verschulden und einer beträchtlichen kriminellen Energie des Mannes. Er habe sein Auto als Tatwaffe eingesetzt und damit mehrere Menschenleben gefährdet. Zudem habe sich der Täter massiv widersprochen. Einerseits habe er seine Gegner nur einholen, zur Rede stellen und verzeigen wollen. Andererseits habe er nach dem Unfall sogleich das Weite gesucht. „Das geht einfach nicht auf“, sagte Ernst.

Freispruch für ungarischen Fluchtlenker

Mehr Glück hatte der ungarische Fluchtlenker, für den Boll wegen grober Verkehrsdelikte eine bedingte Freiheitsstrafe von einem Jahr gefordert hatte. Er wurde in entschuldigter Abwesenheit – er lebt heute wieder in Ungarn – im Sinne seines Verteidigers Torsten Kahlhöfer umfassend freigesprochen. Wegen eines rechtfertigenden Notstandes, da es ihm nicht zuzumuten gewesen sei, anzuhalten und damit die in seinem Wagen befindlichen Personen einer Lebensgefahr auszusetzen. Ihm wurde ein Schmerzensgeld von 4 400 Franken zugesprochen.

Quelle: 20min

(Symbolbild)

(Symbolbild)

Ein Mann soll eine Jugendliche gestalkt haben: So gab er sich auf Visitenkarten als ihr Ehemann aus. Nun steht er vor dem Kreisgericht Rorschach.

Vor dem Kreisgericht Rorschach wird am Mittwoch ein bizarrer Fall verhandelt: Ein damals 34-jähriger Mann soll ein 14-jähriges Mädchen über Monate gestalkt haben. Laut Anklage lernte er das Mädchen im Herbst 2010 auf der Online-Community Netlog kennen. Danach trafen sich die beiden mehrmals in der Realität, wobei es weder zu Gewalt noch sexuellen Kontakten kam.

Doch dann soll der Mann zu absonderlichen Methoden gegriffen haben: Er fertigte Visitenkarten an, auf denen sein Name und der des Mädchens mit einem Bindestrich verbunden waren – als seien sie verheiratet. Diese gefälschten Visitenkarten streute der Mann unter anderem in einer Kirche, in der die Mutter des Mädchens tätig war. Zudem legte er in den Briefkasten des Elternhauses des Mädchen einen Zeitungsartikel mit dem Titel «Mann missbraucht Mädchen». Obendrein drohte er, den Bruder des Mädchens mit dem Messer anzugreifen.

Neigung zu pubertierenden Girls

Ein psychologisches Gutachten bescheinigt dem Mann eine Hebephilie, eine sexuelle Neigung zu pubertierenden Mädchen. In der Untersuchung hatte er ausgesagt, er wolle aus Angst vor Aids eine Jungfrau heiraten. Die Staatsanwaltschaft hatte den Mann per Strafbefehl wegen Nötigung und Verleumdung zu einer Geldstrafe verurteilt. Dagegen erhob er Einsprache.

Quelle: 20min

(Symbolbild)

(Symbolbild)

Das Bezirksgericht schickt einen 29-jährigen Portugiesen, der auf der A1 völlig ausrastete, für 15 Monate hinter Gitter. Während der Fahrt schlug er mit der Faust auf ein vorbeifahrendes Auto ein und griff hinterher den Fahrer an.

Der Lebensinhalt von Mario, der als Achtjähriger aus seiner Heimat Portugal hierhergekommen war, sind Autos. Sein Beruf ist Chauffeur, seine Leidenschaft sind Time-Attack-Rennen. Er fährt sie unter anderem in Hockenheim und im französischen Anneau du Rhin.

Er hat ein kleines Team, einen Sponsor, einen Ford Sierra und Schulden am Hals. Wie viele, kann Mario nicht sagen, doch Gerichtspräsident Bruno Meier hilft ihm auf die Sprünge: «Über 100′ 000 Franken sind’s gut und gerne.»

Die Sturmflut von Betreibungen ist nicht der einzige dunkle Punkt im Leben des 29-jährigen Portugiesen. Auch sein Strafregister-Auszug weist einen erklecklichen Umfang auf, vor allem was Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz betrifft.

Letztmals hatte Mario im November 2009 deswegen vom Bezirksgericht Baden eine bedingte Freiheitsstrafe von acht Monaten kassiert mit einer Probezeit von vier Jahren. Es hatte aber nur vier Monate gedauert, bis Mario am Steuer seines Citroën C1 einen anderen Automobilisten und dessen Familie um ihr Leben fürchten liess.

Boxeinlage unbestritten

Es war ein Donnerstagabend im März, und das Ehepaar W. war mit seinem achtjährigen Sohn in seinem Opel Zafira auf der Autobahn von Spreitenbach Richtung Baden unterwegs. Bei Wettingen behinderte der einfahrende Mario, das Natel am linken Ohr, das Fahrzeug der Familie W., worauf Herr W. hupte und Frau W. mit einer Geste klarmachte, dass telefonieren am Steuer verboten ist.

So etwas lässt sich einer wie Mario nicht bieten. Der überholte zunächst rechts drei Fahrzeuge und holte, auf der mittleren Spur fahrend, auf der Rampe zum Baregg, den mit gegen 80 km/h auf der zweiten Überholspur fahrenden Wagen der Familie W. ein. Mario öffnete das vordere linke Fenster, lenkte seinen Citroën haut- oder vielmehr blechnah an den Opel seines Kontrahenten und schlug zu.

Ob sein linker Haken – wie er sagt – den Kotflügel oder – wie Herr und Frau W. sagen – die hintere Scheibe traf, blieb ungeklärt; die Boxeinlage an sich wurde von Mario nicht bestritten. Zwei Schikanenstopps vom Opelfahrer hätten ihn so masslos wütend gemacht.

Verfolgt und Weg versperrt

Der linke Haken hatte Marios Zorn nicht gemindert. Als Herr W. die Autobahn in Baden West verliess, folgte der Portugiese ihm. Als der Opel vor einem Rotlicht warten musste, stieg er aus und beschimpfte Herrn W. aufs Übelste, die «Schlötterli» mit einem eindeutigen Griff zwischen seine Beine untermalend.

Als die Ampel auf Grün schaltete, fuhr das verängstigte Ehepaar W. erneut auf die Autobahn – diesmal Richtung Zürich – um seinen Verfolger mittels einer «Ehrenrunde» abzuhängen. Vergebens – als die Familie an der Mellingerstrasse beim McDonald’s einen Parkplatz suchte, versperrte Mario mit seinem Auto dem Opel den Weg, stieg aus und deckte Herrn W. mit weiteren Unflätigkeiten ein. Als Frau W. die Polizei anrief, machte Mario sich aus dem Staub. Von unterwegs teilte er der Polizei telefonisch seine Sicht der Ereignisse mit.

Absolut keine günstige Prognose

Die Untersuchung gegen Herrn W. wegen angeblicher Schikanestopps wurde jedoch rasch eingestellt und Mario, der sein Billett seit damals los ist, wurde der mehrfachen Nötigung, Beschimpfung sowie diverser Vergehen gegen das Strassenverkehrsgesetz angeklagt.

An die Verhandlung dieser Tage wurde er von zwei Polizisten begleitet. Seit rund 80 Tagen sitzt Mario in U-Haft: Diese hatte die Staatsanwaltschaft Brugg angeordnet, weil dort gegen den 29-Jährigen bereits wieder ein frischer, näher noch nicht bekannter Fall hängig ist.

Vor Bezirksgericht Baden gab der gross gewachsene, gut gebaute Mario sich zunächst selbstsicher. Je länger die Verhandlung dauerte, desto mehr fiel er allerdings in sich zusammen, und als Bruno Meier das Urteil eröffnete, wurde Mario aschfahl im Gesicht: Sieben Monate unbedingt und Widerruf der bedingten Strafe von 2009 ergibt eine Freiheitsstrafe von 15 Monaten, verbunden mit vollzugsbegleitender Massnahme.

Die 80 Tage U-Haft werden nicht angerechnet, da sie nicht im Zusammenhang mit diesem Fall stehen. Der Faustschlag aus dem fahrenden Auto sei, so Richter Meier, «absolut rücksichtslos und nicht zu verantworten» gewesen: «Es kann Mario in keiner Weise eine günstige Prognose gestellt werden.»

Quelle: aargauerzeitung

(Symbolbild) - Viktor Mildenberger  / pixelio.de

(Symbolbild) – Viktor Mildenberger / pixelio.de

Un homme, né en 1980, originaire d’Algérie, sans domicile fixe, a été appréhendé pour menaces, contrainte, entrave de la circulation publique et infractions à la Loi sur les étrangers.  

Le vendredi 3 mai 2013, en fin de journée, des patrouilles de police étaient appelées en urgence à la rue des Eaux-Vives pour un individu menaçant, porteur d’un couteau, qui se trouvait dans un bus TPG. 

Il a très vite été interpellé à l’extérieur du bus, tandis qu’il quittait les lieux. Il n’a opposé aucune résistance à son interpellation et a immédiatement lâché son couteau. 

Conduit dans les locaux du poste de police de Rive pour la suite de la procédure, il s’est refusé à toute déclaration. 

Le chauffeur du bus a expliqué que l’intéressé est monté dans le bus à l’arrêt „Vollandes“ et a immédiatement en brandissant son couteau, exigé des passagers qu’ils descendent du bus, ce qu’ils ont fait sans hésitation. 

Par la suite, il a ordonné au chauffeur qu’il le conduise à „Carl-Vogt“. C’est en profitant du fait que l’intéressé était sorti brièvement du bus pour empêcher un autre usager de monter à bord, que le chauffeur a pu fermer les portes, prendre la fuite avec son véhicule et avertir la police. 

Précisons que personne n’a été blessé. 

Pour le surplus, l’intéressé est démuni de pièce d’identité et ne semblait pas jouir de toutes ses facultés mentales au moment des faits. 

Quelle: kapoGE

Die Kantonspolizei Thurgau hat in einer koordinierten Aktion seit September 2012 über 60 Personen festgenommen und so eine ganze Reihe von Straftaten aufklären können.

Die Kantonspolizei Thurgau hat seit September vergangenen Jahres 62 Personen festgenommen. Den Beschuldigten konnte in einem sehr aufwändigen Ermittlungsverfahren unter anderem ein umfangreicher Handel mit Betäubungsmitteln nachgewiesen werden. Dabei handelte es sich um Kokain, Amphetamine und mehrere Kilogramm Marihuana.

Die Täter sind ausserdem geständig, in wechselnder Zusammensetzung im Kanton Thurgau mehrere bewaffnete Raubdelikte, Einbruchdiebstähle, Körperverletzungen, Drohungen, Nötigungen, Vergehen gegen das Waffengesetz und Strassenverkehrsdelikte begangen zu haben. Unter anderem konnten der Raubüberfall auf das Restaurant Jun Garden in Amriswil vom 12. September 2012 sowie rund 30 Diebstähle aus Personenwagen und 15 Einbruchdiebstähle in Kreuzlingen, Romanshorn und Amriswil geklärt werden.

Bei den beschuldigten Personen handelt sich um Männer und Frauen aus der Türkei, Mazedonien, Rumänien, der Schweiz und Deutschland im Alter zwischen 17 und 45 Jahren. Sie sind in den Kantonen Thurgau und St. Gallen sowie in Deutschland wohnhaft. Sie wurden ab September 2012 festgenommen und befanden sich zwischen wenigen Tagen und mehreren Monaten in Untersuchungshaft. Der Haupttäter, ein 23-jähriger Mazedonier, ist weiterhin in Untersuchungshaft. Als Motiv für die strafbaren Handlungen wurde von den Tätern vorwiegend Geldknappheit angegeben.

Bei den Festnahmen und bei Hausdurchsuchungen konnten mehrere Pistolen und andere Waffen, Kokain, Marihuana, Amphetamine, Ecstasy und Diebesgut sowie mehrere zehntausend Franken Bargeld sichergestellt werden.

Weitere rund 70 Personen wurden wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Die Strafuntersuchungen werden von den Staatsanwaltschaften Kreuzlingen und Bischofszell sowie von der Jugendanwaltschaft Thurgau geführt.

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau sind noch nicht abgeschlossen.

Quelle: kapoTG

Ein 29-jähriger Mann hat in der Stadt Freiburg sechs Frauen belästigt. Die Staatsanwaltschaft hat ihn nun wegen Nötigung, sexueller Belästigung, Tätlichkeiten und Beschimpfungen schuldig gesprochen.

(Symbolbild)

(Symbolbild)

Im November 2011 verfolgte der Mann eine Frau in der Route du Comptoir in ihr Wohngebäude. Als sie dort aus dem Lift trat, vergriff er sich an ihr und schlug sie ins Gesicht, um sie zum Schweigen zu bringen. Danach flüchtete er. Bei den anderen fünf Frauen verhielt sich der Mann ähnlich: Er ging ihnen nach, um sie anschliessend sexuell zu belästigen. Die weiteren Vorfälle ereigneten sich ebenfalls im November 2011 im Perolles, der Südallee und der Neustrasse. In einem Fall begann der Mann die Tat am frühen Morgen, ansonsten ereigneten sich die Übergriffe am späten Nachmittag oder frühen Abend.

Gemäss Strafbefehl erstatteten alle sechs Frauen Strafanzeige. Der Mann hat nun eine Busse von 2000 Franken erhalten. Zudem hat ihn die Staatsanwaltschaft zu 160 Stunden gemeinnütziger Arbeit auf zwei Jahre bedingt verurteilt. Auch die Verfahrenskosten von 1200 Franken muss er tragen.

Quelle: freiburger-nachrichten

Kiloweise importierte er Kokain in den Kanton Zürich. Die Zwischenhändler liess er überwachen und bei Vergehen massiv bestrafen: Einem von ihnen hielt er eine Pistole in den Mund. Dafür muss ein 31-Jähriger jetzt ins Gefängnis.

Kokain - (Symbolbild)

Kokain – (Symbolbild)

Für den zuständigen Staatsanwalt war nach den aufwändigen Ermittlungen der Fall klar: Beim heute 31-jährigen Italiener aus Zürich handelte es sich um eine Figur, die auf der obersten Stufe einer international tätigen Drogenbande stand. Dabei habe der IV-Rentner einen mafiaähnlichen Kokainhandel im grossen Stil dirigiert, führte der Ankläger aus. Zudem sei der gewaltbereite Secondo auch nicht vor brutalen Strafaktionen zurückgeschreckt.

Sicher ist, dass der Beschuldigte zwischen Ende 2006 und Mai 2010 rund vier Jahre lang regelmässig hochwertiges Kokain aus Übersee in den Kanton Zürich einführte. Dabei stellte der Boss diverse Schweizer Drogenkuriere an. Wobei er jeden der Transporte im Kilobereich akribisch genau überwachen liess. Als einer der Angestellten am Flughafen Kloten mit rund 1,3 Kilogramm Kokain erwischt und bald wieder entlassen worden war, startete der Beschuldigte eine brutale Strafaktion. Er und ein bezahlter Rocker entführten den Transporteur in den Kanton Aargau, wo er gestehen sollte, wo das Kokain verschwunden sei. Dabei quälte das Duo das Opfer mit Schlägen und Foltermethoden. Sei es mit einer geladenen Pistole, die der Rocker dem Geschädigten in den Mund steckte. Oder mit einem Elektroschock-Geräte, welches der Beschuldigte gegen den Gefangenen wiederholt einsetzte.

Zwölf Jahre Knast gefordert

Der Staatsanwalt ging von einem schweren Verschulden aus und verlangte eine hohe Freiheitsstrafe von zwölf Jahren. Für den Ankläger hatte sich der Drogenboss nicht nur des Kokainhandels, sondern auch wegen Geldwäscherei, Entführung, mehrfacher Nötigung und Waffendelikten schuldig gemacht. Er sollte dem Kanton Zürich eine Ersatzforderung von 114’000 Franken abliefern.

Der Beschuldigte hinterliess vor Gericht einen zwiespältigen Eindruck. So gab er einen Teil der Vorwürfe zu, stellte aber seine führende Rolle in Abrede. Er habe vielmehr lediglich die Rolle eines Vermittlers eingenommen, sagte er.

Erfolgreiche Verteidigung

Der Verteidiger setzte sich für eine erheblich mildere Strafe von sechseinhalb Jahren ein. Er forderte Teilfreisprüche und stufte die Strafaktion als nicht erwiesen sein. Zudem führte der Anwalt aus, dass sein Klient als 18-jähriger Bursche einen schweren Unfall erlitten habe. Dabei sei er 400 Meter weit von einem Tram mitgeschleift und massiv verletzt worden.

Das Gericht schlug den Mittelweg ein. Es kam zwar bei der rechtlichen Würdigung zu weitgehenden Schuldsprüchen. Andererseits senkte es die beantragte Strafe deutlich auf sechs Jahre und neun Monate. Der Beschuldigte wurde allerdings verpflichtet, 20’000 Franken aus dem unrechtmässig erlangten Vermögensvorteil dem Staat abzuliefern. Da die Parteien auf eine Urteilseröffnung verzichtet hatten, ist der Grund für den eher milden Entscheid nicht klar. Beide Seiten haben jedenfalls die Möglichkeit, den Fall weiterzuziehen.

Quelle: 20min

Zusammen mit einem Mafiaboss hat ein Rocker aus Thalwil einen Kokainkurier entführt, in einem Keller gefangen gehalten und gequält. Nun wurde er zu 3 Jahre und 3 Monaten Gefängnis verurteilt.

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Auch im Kanton Zürich herrschen bei der internationalen Drogenmafia raue Sitten. Diese zeigte ein Strafprozess gegen einen heute 48-jährigen Rocker-Typ aus Thalwil. Der Schweizer Staatsangehörige war massgeblich an einer brutalen Misshandlung gegen einen Drogenkuriers beteiligt. Der Transporteur wollte am 15. September 2007 im Auftrag eines italienischen Mafiabosses über den Flughafen Kloten rund 1,3 Kilogramm Kokain in die Schweiz einführen. Er hatte Pech und wurde mit dem «Schnee» von der Polizei erwischt.

«Wo ist das Kokain?»

Die Fahnder beschlagnahmten die harten Drogen und entliessen den Kurier noch am Tag seiner Verhaftung auf freien Fuss. Dieser telefonierte sogleich seinem Auftraggeber und schilderte, dass ihm die Polizei soeben die Drogen abgenommen hätte. Der Italiener glaubte ihm kein Wort und organsierte sogleich eine Strafaktion, um den Verbleib des Kokains herauszufinden.
Dabei heuerte er einen Rocker aus Thalwil als Schläger an. Bereits am nächsten Tag sperrte das Duo den Kurier in Zürich in ein Auto ein und entführte ihn mit einem Plastiksack auf dem Kopf in ein Waldstück. In der Folge stellten die beiden Männer ihrem Opfer immer wieder dieselbe Frage: «Wo ist das Kokain?»

Bedroht, geschlagen und gequält

Die Anklageschrift schilderte, wie die Täter den Gefangenen nach Oberwil-Lieli entführten und dort zuerst in einem Zelt und danach in einem Keller unterbrachten. Dabei traktierten sie ihn mit Schlägen und bedrohten ihn massiv. Dabei hielt ihm der Rocker eine Schusswaffe in den Mund und fragte ihn, ob er sterben wolle. Dann musste das Opfer im Keller übernachten und wurde am nächsten Morgen wieder geschlagen. Diesmal auch mit einer Gitarre, sowie mit einer Gartenkralle und mit Fusstritten gegen den Rücken. Zudem quälte ihn der Boss mit einem Elektroschockgerät, das er gegen dessen Halsschlagader und Nacken einsetzte.

6 Jahre Freiheitsentzug verlangt

Die beiden Täter gaben erst auf, als sie mit dem Kurier am Nachmittag zu seiner Rechtsanwältin nach Zürich fuhren. Als die Juristin bestätigte, dass die Polizei die Drogen tatsächlich beschlagnahmt hatte, liessen sie den Geschädigten wieder gehen. Dieser erstattete drei Jahre später im Verlauf von weiteren Ermittlungen Anzeige gegen seine Peiniger.

Der zuständige Staatsanwalt verlangte für den Thalwiler eine hohe Freiheitsstrafe von sechs Jahren. Nicht nur wegen Entführung und Nötigung, sondern auch wegen Drogendelikten. Die Verteidigung setzte sich mit zwei Jahren auf Bewährung für eine erheblich mildere Sanktion ein.

Erhebliche kriminelle Energie

Das Gericht sprach von ganz schlimmen Vorgängen und einer erheblichen kriminellen Energie des Thalwilers. Es setzte wegen Freiheitsberaubung und weiteren Delikten eine unbedingte Freiheitsstrafe von 40 Monaten fest. Zur Strafsenkung kam es, da das Gericht den Beschuldigten nicht als Drahtzieher betrachtete. Dieser soll sich nächste Woche vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten.

Quelle: 20min

Draufhauen, Drohungen und Drogen: Eine Bande von radikalen Muslimen nötigte Neuenburger Jugendliche. Sie zwangen sie zu dealen und sich zu verschulden. Dazu gab es Schläge und Entführungen.

Bild: rtn.ch

«Mit einer Kapuze, festgebunden und von Schlägen gezeichnet, hielten sie ihn geknebelt in einer Höhle fest.» So beschreibt der zuständige Staatanwalt Nicolas Feuz das Schicksal eines der Jugendlichen, die sich der Drogenbande mit Namen «Jamahat» widersetzten.

Seit 2008 schreckte diese radikal-islamische Drogenbande vor keinem Mittel zurück, um ihr lokales Marihuana-Monopol in Le Locle und Neuenburg zu verteidigen.

Opfer mussten Handy-Abos abschliessen

Dazu zwang sie ihre jungen Kunden nicht nur, für sie zu dealen, sondern nötigte sie auch, ihnen mehrere Smartphones zu beschaffen. Einige der Opfer mussten dazu bis zu sieben Abos abschliessen und verschuldeten sich so um mehrere tausend Franken. Die Handys verkauften die Täter danach auf dem Schwarzmarkt.

Zur Bande «Jamahat» gehörten Jugendliche aus Tschetschenien, Afghanistan und Ex-Jugoslawien, die sich einem radikalen Islam verschrieben. Eingeschüchtert konvertierten einige ihrer Opfer sogar selbst zum Islam.

Polizei sucht die Drogen-Höhle

Jahrelang traute sich keiner, die Bande zu verpfeifen. Im März flog der Terror auf, als ein Jugendlicher sich mit einem Hilfeaufruf an die Polizei wandte. Danach erwischte die Polizei die Mitglieder von Jamahat in La Chaux-de-Fonds in flagranti und steckte sie in U-Haft.

Seither sind über zwanzig weitere Klagen eingegangen. Die Polizei sucht nun im Gebiet Jura/Drei-Seen-Land nach der Höhle, wo der Clan seine Marijuhana-Plantage unterhielt.

Quelle: 20min

Ein Mann hat in Zürich drei Jahre lang seine Freundin in der Wohnung eingesperrt – muckste sie oder die Kinder auf, gab es Schläge. Das Obergericht senkte nun die Strafe von elf auf sieben Jahre.

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Die Vorwürfe gegen den heute 47-jährigen Beschuldigten wogen schwer. Der zuständige Staatsanwalt Matthias Stammbach sprach gar von einem eigentlichen Herrschaftsregime eines «Kontrollfreaks». Fest steht, dass der aus dem Kosovo stammende Chauffeur mitten in Zürich seine bosnische Freundin über drei Jahre lang in der gemeinsamen Wohnung eingeschlossen hatte.

Die Frau durfte nur selten und lediglich mit ausdrücklicher Erlaubnis des Patriarchen das Haus verlassen. Die meiste Zeit musste sie aber hinter verschlossenen Fensterläden in den eigenen vier Wänden verbringen. Regelmässig überwacht von einer Videokamera, die der Beschuldigte zur ständigen Kontrolle der Geschädigten installiert hatte. Muckste die Partnerin auf, setzte es immer wieder Schläge ab. Auch für die drei gemeinsamen Kinder, die nicht nur verprügelt wurden, sondern auch mit anderen Kindern nicht spielen durften.

Mutige Tochter alarmierte Polizei

Als der Beschuldigte am 9. September 2009 seine Partnerin und ein Kind mit einem Plastikrohr verdrosch, eskalierte die Situation. Diesmal nahm eine der Töchter den ganzen Mut zusammen und alarmierte per Telefon die Polizei. Diese nahm den mit einer älteren Schweizerin verheirateten Täter kurz darauf fest. Seither sitzt er im Gefängnis.

Im April 2011 musste sich der Chauffeur zuerst am Bezirksgericht Zürich verantworten. Er wurde wegen schwerer Freiheitsberaubung, mehrfacher Körperverletzung, mehrfacher Nötigung sowie Verletzung der Fürsorge oder Erziehungspflicht zu einer hohen Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt. Während der Urteilseröffnung war es zu lautstarken Protesten der geschädigten Mutter und der Kinder gekommen. Sie hatten sich inzwischen mit ihrem Peiniger wieder versöhnt und verlangten seine Freilassung.

Schläge bagatellisiert

Am Freitag stand der Beschuldigte in einem Berufungsprozess vor dem Zürcher Obergericht. Er hinterliess nicht den besten Eindruck. So erklärte er, dass er immer noch mit der älteren Schweizerin verheiratet sei und diese liebe. Allerdings anerkannte er auch, dass ein Verfahren zur Aberkennung seines Schweizer Bürgerrechts hängig sei.

Zur Sache befragt, legte er zwar ein Teilgeständnis ab, bagatellisierte aber seine Schläge, indem er von einfachen Ohrfeigen sprach. Oder bei seinen Kindern nur von einem Spiel.

Sein Verteidiger verlangte im Hauptantrag einen vollen Freispruch und argumentierte, dass die Mutter gar nicht eingeschlossen worden sei. Sie habe sich vielmehr aus eigenem Antrieb zurückgezogen, aus Eifersucht auf die Schweizer Frau des Beschuldigten. So habe die Geschädigte ihren Partner nicht teilen und mit ihrem selbst gewählten Rückzug seine Aufmerksamkeit erheischen wollen, lautete die Theorie des Verteidigers.

Strafe deutlich gesenkt

Bei der rechtlichen Würdigung folgte das Obergericht der Staatsanwaltschaft, die eine Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils gefordert hatte. Nicht aber bei der Strafe, welche die Oberrichter als zu übersetzt einstuften und neu sieben Jahre festsetzten.

So habe der Beschuldigte das Opfer beispielsweise nicht angekettet, womit die Intensität der Taten im unteren Grenzbereich anzusiedeln sei, erklärte der Vorsitzende. Zudem hätten heute alle Geschädigten ihr Desinteresse an einer Bestrafung angemeldet. Nicht zuletzt habe der Angeschuldigte eine gewisse Einsicht gezeigt und von Fehlern gesprochen. Da er bereits 1536 Tage im Gefängnis verbüsst hat, kommt er voraussichtlich im kommenden Mai wieder frei.

Quelle: 20min

Ein Topmanager von der Goldküste hat sich als Polizist ausgegeben und rund ein halbes Dutzend ungarische Sihlquai-Prostituierte sexuell genötigt. Tatmotiv war die Suche nach einem «Kick».

Es war am vergangenen 30. März, als die polizeilichen Ermittlungen zum Erfolg führten. Die Fahnder nahmen einen Topmanager von der Goldküste fest. Beim Leiter eines bedeutenden Schweizer Finanzkonzerns handelte es sich um einen unheimlichen Serientäter, der bereits seit Oktober 2009 sein Unwesen auf dem Strassenstrich beim Zürcher Sihlquai trieb. Er legte ein umfassendes Geständnis ab.

Der Spitzenverdiener tauchte jeweils mit einem seiner teuren Luxuskarossen am Sihlquai auf und wandte immer die gleiche Masche an. Er gab sich zunächst als normaler Freier aus und fuhr die ungarischen Prostituierten zu einem wenig besuchten Parkplatz im Kreis 5. Dann gab er sich überraschend als Polizist aus und zeigte einen falschen Ausweis. Dabei führte er sich plötzlich sehr herrschend und fordernd auf. Die alleine im Fahrzeug sitzenden Frauen bekamen Angst und getrauten sich nicht, den Anweisungen des vermeintlichen Ordnungshüters zu widersprechen.

Bei «Leibesvisitationen» sexuell genötigt

Der Mittvierziger sprach dann von einer notwendigen «Leibesvisitation» und befahl den Geschädigten, sich auszuziehen. Dabei versetzte er ihnen mit der flachen Hand drei bis vier leichte Klapse ins Gesicht. Danach berührte er die Frauen am ganzen Körper und drang bei den meisten Opfern mit seinen Fingern in die Vagina ein. In einem anderen Fall packte er eine Frau am Nacken und führte ihren Kopf zu seinen Geschlechtsteilen bis ihre Lippen seinen Penis berührten und er zum Samenerguss kam. Die Anklage führt rund ein halbes Dutzend Geschädigte auf. Allesamt stammen aus Ungarn und schafften auf dem Strassenstrich an. Zum letzten Übergriff kam es am 27. März 2012.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat ergaben, dass der erfolgreiche Top-Manager ein unheimliches Doppelleben führte. Verteidiger Valentin Landmann sprach von einer eindrücklichen Karriere seines Klienten im Zeichen von Ehrgeiz, Fleiss und Anpassung. «Mit den Ausflügen zum Sihlquai suchte er einen neuen Kick im Leben», führte Landmann aus. Seit der Strafuntersuchung sei ihm allerdings die Lust auf diesen Kick gründlich vergangen. Der Beschuldigte selber erklärte auf Anfrage, dass ihn die Suche nach dem Verruchten und dem Gefährlichen angetrieben habe. Diese Vorlieben in einem Bordell auszuleben, hätte ihn dagegen nicht gereizt.

Abgekürztes Verfahren: 21 Monate bedingt

Der Konzernleiter und Landmann haben sich unterdessen mit der Staatsanwaltschaft auf ein abgekürztes Verfahren vor Gericht geeinigt. Demnach anerkennt der Kadermann die Schuldpunkte der mehrfachen sexuellen Nötigung, Nötigung sowie der mehrfachen Amtsanmassung. Der zuständige Staatsanwalt Daniel Kloiber verlangt in seinem vor wenigen Tagen verfassten Urteilsvorschlag eine bedingte Freiheitsstrafe von 21 Monaten. Zudem muss der Schweizer die Verfahrenskosten von mindestens 7500 Franken tragen. Der Vorschlag muss noch allerdings in einem öffentlichen Prozess vom Bezirksgericht Zürich abgesegnet werden.

Quelle: 20min

_____________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________

NACHTRAG: 

Bezirksgericht Zürich – Topmanager wegen Missbrauch von Sihlquai-Prostituierten verurteilt

Ein Topmanager von der Zürcher Goldküste hatte sich als Polizist ausgegeben und mehrere Strassenprostituierte vom Zürcher Sihlquai sexuell genötigt. Dafür hat ihn das Bezirksgericht Zürich am Montag zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 21 Monaten verurteilt.

Ende März 2012 war der Mittvierziger von der Polizei festgenommen worden. Er legte ein umfassendes Geständnis ab und wurde nach zwei Tagen aus der Haft entlassen. Mit der Staatsanwaltschaft einigte er sich auf ein abgekürztes Verfahren.

Demnach akzeptierte er nicht nur die Schuldsprüche wegen mehrfacher sexueller Nötigung, Nötigung sowie mehrfacher Amtsanmassung, sondern auch eine bedingte Freiheitsstrafe von 21 Monaten. Das Gericht segnete diesen Urteilsvorschlag ab und setzte eine Probezeit von zwei Jahren fest. Zugute hielt es dem Beschuldigten sein umfassendes Geständnis.

Von einem leichten Verschulden wollte das Gericht aber nicht ausgehen. So habe der Schweizer zur egoistischen Befriedigung seiner sexuellen Bedürfnisse das Machtgefälle zu den schutzlosen Prostituierten auf fiese Art ausgenützt, führte die Gerichtsvorsitzende aus.

Die Vorwürfe der Anklage waren vor Gericht nicht bestritten. Zwischen Oktober 2009 bis März 2012 sprach der Topmanager auf dem Strassenstrich ungarische Prostituierte an und fuhr mit ihnen an einen abgelegenen Ort. Dort gab er sich als Polizist aus und verlangte von den Geschädigten, sich auszuziehen und sich einer Leibesvisitation zu unterziehen.

Er versetzte den Frauen mit der flachen Hand mehrere Klapse ins Gesicht und tastete sie am ganzen Körper ab, auch im Intimbereich. Die Anklageschrift listete fünf Opfer auf. Den vereinbarten Preis zwischen 50 Franken und 100 Franken blieb der falsche Sittenwächter allen Geschädigten schuldig.

Es war der Reiz, für einmal aus der Welt der festen Regeln auszubrechen und etwas Verbotenes zu tun, erklärte der Beschuldigte vor Gericht. Erst mit der Verhaftung sei er zu sich gekommen. Er sei heute über seine eigenen Taten entsetzt. Gegenüber den Geschädigten sagte er, dass es ihm leid tue.

Staatsanwalt und Verteidigung waren sich einig, dass der Beschuldigte keine übermässige oder unnötige Gewalt eingesetzt habe. Der Verteidiger ortete das Tatmotiv im extremen Leistungsdruck, unter welchem sein Klient gelitten habe. Der Gang auf den Strassenstrich habe einer Ventilfunktion entsprochen. Für die Opfer habe er von sich aus finanzielle Entschädigungen bereit gestellt.

Quelle: blick

Un homme né en 1982, originaire du Brésil, domicilié à Genève, a été appréhendé pour lésions corporelles, menaces, contrainte, injures, dommages à la propriété, infractions à la loi sur les stupéfiants, empêchement d’accomplir un acte officiel et menaces contres les fonctionnaires.

  

(Symbolbild)

Samedi 20 octobre vers 19h45, la centrale d’engagement de la police demandait l’intervention d’une patrouille en urgence au 3ème étage d’un immeuble sis à la rue du Village-Suisse, car à cet endroit, des voisins avaient observé un homme frappant une femme et la menaçant au moyen d’un tesson de bouteille.

Rapidement sur les lieux, les gendarmes ont entendu des bruits de lutte provenant d’un appartement au nom d’une femme. Ils se sont légitimés et avons sommés aux occupants d’ouvrir la porte. Pendant plusieurs minutes, ils ont entendu divers palabres, et visiblement, la femme qui s’exprimait était empêchée de leur ouvrir.

Soudain, la poignée a bougé et les voix se sont faites plus distinctes. Là, ils ont entendu un bruit de coup et la femme a hurlé. Les agents ont immédiatement entrepris d’enfoncer la porte du logis tandis que la femme continuait de hurler.

Dès l’entrée, un homme se trouvant devant les policiers et s’est lancé dans leur direction. Il a été immédiatement maîtrisé et interpellé.

Les agents ont alors découvert un logement totalement saccagé. Du verre brisé se trouvait répandu sur le sol. Les murs étaient maculés de vin rouge ainsi que les meubles. La femme  était visiblement en état de choc et avait subi des coups.

L’individu interpellé, identifié plus tard comme étant l’intéressé, a été emmené au poste de police. Lors de ces faits, il s’est violemment débattu. Lors de la fouille, les policiers ont saisi 1.2 grammes de cocaïne que le prévenu dissimulait dans une chaussette.

La victime a été auscultée par un médecin puis a expliqué aux policiers que l’intéressé lui a donnés des coups au visage et insultée. Ce n’était d’ailleurs pas la première fois que celui lui arrivait.

Pour sa part, l’intéressé a catégoriquement refusé de répondre aux questions des agents qu’il a insultés.

Vu ce qui précède, l’intéressé a été mis à disposition du Ministère public.

Quelle: kapoGE

Il Ministero Pubblico e la Polizia cantonale comunicano che ieri, mercoledì 17 ottobre 2012, nell’ambito di un’inchiesta legata alla „Movida“ luganese, sono state arrestate due persone.

(Symbolbild)

Si tratta di un 45enne cittadino straniero domiciliato nel luganese, titolare di diversi locali notturni di Lugano, di un 47enne cittadino straniero domiciliato nel luganese, responsabile del marketing del Casinò di Lugano e socio azionista della annessa discoteca.

Una 30enne cittadina svizzera domiciliata nel Luganese. è stata fermata e successivamente rilasciata.

Ai due arrestati sono contestati diversi reati di natura finanziarie e meglio:

truffa, appropriazione indebita, amministrazione infedele,bancarotta fraudolenta e frode nel pignoramento, diminuzione dell’attivo in danno dei creditori, cattiva gestione, falsità in documenti, impiego di stranieri sprovvisti di permesso, frode fiscale, e diverse infrazioni per il mancato versamento degli oneri sociali (infrazione alla LAVS, infrazione alla LAINF, infrazione alla LPGA, infrazione alla LAI).

Ai due uomini vengo inoltre contestati i reati di sequestro di persona, coazione, lesioni gravi o semplici, omissione di soccorso e favoreggiamento.

L’inchiesta, che vede coinvolte diverse altre persone, tra cui addetti alla sicurezza dei locali facenti capo al 45enne, è collegata ad un’operazione di polizia sfociata il 26 giugno 2012 nell’arresto di un 39enne cittadino straniero.

L’inchiesta è coordinata dal Procuratore generale John Noseda e dal Procuratore Pubblico Nicola Respini ed affidata al Commissariato di Lugano ed alla Sezione Reati Finanziari (REF) della Polizia giudiziaria.

Sulla loro carcerazione preventiva dovrà ora esprimersi il giudice dei provvedimenti coercitivi.

Quelle: kapoTI