Archiv für die Kategorie ‘Landfriedensbruch’

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Bild: kapoBE

Die Ermittlungen zu den Ausschreitungen bei der Reitschule in Bern in der Nacht auf den 6. März 2016 dauern an. In diesem Zusammenhang hat die zuständige Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland die Veröffentlichung eines Bildes eines bezeichneten Straftäters verfügt.

In der Nacht auf Sonntag, 6. März 2016, hatten Unbekannte bei der Reitschule in der Stadt Bern Strassenbarrikaden errichtet und angezündet. Die anrückenden Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern und der Berufsfeuerwehr Bern wurden in der Folge mit Steinen, die Polizisten zudem auch mit Flaschen und Feuerwerkskörpern, angegriffen. Elf Polizisten wurden dabei verletzt (vgl. Medienmitteilung vom 6. März 2016).

Im Rahmen der seither laufenden Ermittlungen wegen Gefährdung des Lebens, Landfriedensbruch sowie Gewalt und Drohung wurde auch verschiedentliches Bildmaterial gesichtet. Die zuständige Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland hat nun die Veröffentlichung eines Bildes eines bezeichneten Straftäters verfügt. Der vermummte Mann wurde beobachtet, wie er Feuer an den Barrikaden legte.

In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht. Personen, welche Angaben zum bezeichneten Straftäter machen können, werden gebeten, sich zu melden: Telefonnummer +41 31 634 41 11.

Quelle: kapoBE

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Bild: kapoZH

Bild: kapoZH

Die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Winterthur haben im Nachgang zu den Ausschreitungen an der Tanz-dich-frei-Demonstration in Winterthur vom 21. September 2013 bislang insgesamt 35 Personen identifiziert, denen Straftaten wie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, schwere oder einfache Körperverletzung oder Landfriedensbruch zur Last gelegt werden.

Die aus Kantonspolizisten und Winterthurer Stadtpolizisten gebildete gemeinsame Ermittlungsgruppe hat die zur Verfügung stehenden Bildaufnahmen ausgewertet und gleichzeitig weitere Abklärungen vorgenommen. Gestützt darauf konnten bislang 35 Personen identifiziert werden, denen Delikte wie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, schwere oder einfache Körperverletzung oder Landfriedensbruch zur Last gelegt werden. Gegen die mutmasslichen Täter werden Strafanzeigen an die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland erstattet.

Die ausgewerteten Aufnahmen zeigen, wie Kundgebungsteilnehmer Seenotfackeln, massive Knallkörper, Flaschen und Steine gegen die Polizei werfen, was insgesamt drei verletzte Polizisten zur Folge hatte. Bei diesen bislang 35 Personen handelt es sich grösstenteils um Schweizer im Alter von 18 bis 46 Jahren.

Dank dem gemeinsamen Einsatz der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich konnten am 21. September 2013 Ausschreitungen im Stadtzentrum von Winterthur verhindert und der durch Kundgebungsteilnehmer angerichtete Sachschaden in engen Grenzen gehalten werden.

Quelle: kapoZH

(Symbolbild)

(Symbolbild)

Bei einer unbewilligten Demonstration in Winterthur kam es zu massiven gewaltsamen Ausschreitungen. Es gab Verletzte. Die Polizei setzte Gummischrot und Wasserwerfer ein. Es kam es zu zahlreichen Verhaftungen.

Eine Gruppierung von mehreren hundert Personen versammelte sich am Samstagabend (21.9.2013), kurz vor 21 Uhr, beim Bahnhofplatz in Winterthur und beabsichtige einen Umzug mit Tanzmusik durch die Stadt durchzuführen.

Kräfte der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich sicherten den Bahnhofplatz ab. Dabei griffen die Demonstranten die Einsatzkräfte gewaltsam an. Die Polizei setzte Gummischrot sowie Wasserwerfer ein. Beim Archareal wurden die Demonstranten anschliessend eingekesselt.

Nebst der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich standen die Transportpolizei, die Berufsfeuerwehr Winterthur und der Rettungsdienst Winterthur im Einsatz.

Quelle: kapoZH

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NACHTRAG:

Winterthur: 93 Personen bei unbewilligter Demonstration verhaftet

An einer unbewilligten Demonstration in Winterthur kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu gewaltsamen Ausschreitungen. Es wurden 11 Personen verletzt. Die Polizei setzte Gummischrot und Wasserwerfer ein. 93 Personen wurden verhaftet.

An einer unbewilligten Demonstration in Winterthur kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu gewaltsamen Ausschreitungen. Es wurden 11 Personen verletzt. Die Polizei setzte Gummischrot und Wasserwerfer ein. 93 Personen wurden verhaftet.

Kurz vor 21 Uhr versammelten sich am Samstagabend (21.9.2013) mehrere hundert Personen auf dem Bahnhofplatz in Winterthur. Die Stadtpolizei Winterthur sowie die Kantonspolizei Zürich sicherten den Bahnhofplatz ab und stellten dabei mehrere gewaltbereite Gruppierungen fest. Nach ersten Angriffen mit Pyros kesselte die Polizei die gewaltbereiten Kundgebungsteilnehmer ein. Sie wurden mehrfach aufgefordert, den Platz zu verlassen. Als die Einsatzkräfte erneut massiv mit Laser, Pyros, Steinen und anderen Wurfgegenständen angegriffen wurden, setzte die Polizei Gummischrot, Wasserwerfer und Pfeffersprays ein.

Anschliessend kam es in der Innenstadt zu weiteren kleineren Scharmützeln mit Sachbeschädigungen. Zurzeit beläuft sich der Sachschaden auf mehrere tausend Franken. Nach 2 Uhr morgens beruhigte sich die Lage in der Winterthurer- Innenstadt.

Es wurden 93 Personen verhaftet und einer genauen Überprüfung unterzogen. Gegen 8 Personen wird wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Verstoss gegen das Vermummungsverbot und Landfriedensbruch an die zuständige Amtsstelle rapportiert. Bei den Verhafteten handelt es sich um 89 Erwachsene sowie 4 Minderjährige Personen. Davon stammen 33 aus Winterthur und 52 aus dem Kanton Zürich. Von den 93 Personen sind 77 Schweizer/-innen. 9 Personen haben keinen festen Wohnsitz in der Schweiz.

Im abgesperrten Bereich konnte diverses Material (Masken, Schutzbrillen, Messer, Pfeffersprays, Magnete, Betonklötze, Laser, Hammer, Zangen, ein Megaphon und anderes) sichergestellt werden.
Während der Demonstration wurden nach jetzigem Kenntnisstand 11 Personen verletzt. Darunter sind 4 Einsatzkräfte. Alle Verletzten konnten zwischenzeitlich das Spital wieder verlassen.

Der Busverkehr war während dem Polizeieinsatz stark eingeschränkt. Zudem mussten die Strassen im Bereich des Bahnhofes für den Verkehr teilweise gesperrt werden.

Nebst der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich standen die Transportpolizei, die Berufsfeuerwehr Winterthur und der Rettungsdienst Winterthur im Einsatz.

Quelle: kapoZH

Bild: 20min

Bild: 20min

Bilanz des Polizeieinsatzes im Anschluss an den offiziellen 1.Mai-Anlass 

(Nachtrag zur Medienmitteilung der Stadt- und Kantonspolizei Zürich vom 1. Mai 2013)

Anlässlich des Polizeieinsatzes rund um den Helvetiaplatz nahmen Stadt- und Kantonspolizei Zürich insgesamt 51 Personen fest.

Nachfolgend die detaillierten Angaben zu den Festgenommenen.

Festgenommen:
Männer: 50
Frauen: 1

Alter:
Bis 15 Jahre: 15
16-17 Jahre: 6
18-25 Jahre: 22
Über 26 Jahre: 8

Nationen:
Schweiz: 34
Italien: 5
Serbien: 4
Türkei: 3
Deutschland: 2
Österreich: 1
Israel: 1
Armenien: 1

Wohnsitz:
Stadt Zürich: 16
Kanton Zürich: 13

Ausserhalb Kanton Zürich: AG 1, BL 1, BE 3,  FR 2, JU 1, NE 1, OW 1, SH 3, SZ 1, SG 2, TG 3, ohne bestimmten Wohnsitz 3

Von den 51 der Haftstrasse zugeführten Personen wurden 41 mit einer Wegweisung gestützt auf das Polizeigesetz belegt. 4 Personen, darunter 2 Jugendliche, wurden vorläufig festgenommen und den zuständigen Untersuchungsbehörden zugeführt. Die Zuführungen erfolgten wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte und Landfriedensbruch. Gegen 9 Personen wird wegen Vergehen oder Übertretungen wie Sachbeschädigungen, verbotenem Waffentragen, Störung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit, etc. ermittelt. 38 Personen wurden nach einer Personenkontrolle (grösstenteils belegt mit einer Wegweisung) wieder entlassen.

Kurz nach 22.30 Uhr verübten Unbekannte einen Farbanschlag auf das Rathaus am Limmatquai. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 50‘ 000 Franken. Zudem gingen bis jetzt Meldungen von verschmierten Fassaden an der Wengistrasse und der Josefstrasse ein. An diesen beiden Gebäuden dürfte der Sachschaden mehrere tausend Franken betragen.

Um 23 Uhr wurde im Kreis 3 ein 26-Jähriger festgenommen, als er mit einer Steinschleuder Steine gegen die Regionalwache Wiedikon schleuderte.

Quelle: kapoZH