Archiv für die Kategorie ‘Kindesmissbrauch’

(Symbolbild)

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Ein unbekannter Täter hat in der Freitagnacht (08.11.2013) den Angestellten eines Tankstellen-Shops an der St. Gallerstrasse mit einer Faustfeuerwaffe bedroht und eine grössere Menge Bargeld gestohlen.

Der unbekannte Mann fing den Angestellten kurz nach 2200 Uhr im Freien ab und zwang diesen mit vorgehaltener Waffe zurück in den Shop. Dort schlug der unbekannte Täter den Angestellten ins Gesicht und dieser musste unter weiterer Gewaltandrohung den Tresor öffnen.

Der Täter nahm in der Folge mehrere Tausend Franken Bargeld an sich und flüchtete in unbekannte Richtung. Der Angestellte erlitt bei diesem Überfall keine gravierenden Verletzungen. Derzeit kann der Täter erst vage beschrieben werden.

Es handelt sich bei ihm um einen 20- bis 30-jährigen, dunkel gekleideten Mann, der Schweizer Dialekt sprach. Er führte einen schwarzen Beutel mit dem Aufdruck des „Nike“-Zeichens mit sich.

Personen, die Hinweise zu diesem Tatbestand oder zum unbekannten Täter machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Wittenbach, Telefon 058 229 61 70, zu melden.

Quelle: kapoSG

Schwimmtrainer Flavio Bomio

Schwimmtrainer Flavio Bomio

Für das Tessiner Strafgericht ist klar: Der ehemalige Schwimmtrainer Flavio Bomio hat über zehn Jahre lang mindestens 15 Buben zu sexuellen Handlungen gezwungen. Der 71-Jährige muss elf Jahre ins Gefängnis.

Der frühere Tessiner Schwimmtrainer Flavio Bomio ist am Freitag in Lugano TI wegen Kindesmissbrauch zu einer Gefängnisstrafe von elf Jahren verurteilt worden.

Das Strafgericht hielt es für erwiesen, dass der 71-Jährige über zehn Jahre lang mindestens 15 Buben zu sexuellen Handlungen gezwungen hatte.

«Bomio handelte mit Vorsatz», sagte Richter Marco Villa. Dem Ex-Präsidenten des Schwimmclubs Bellinzona (SNB) sei immer bewusst gewesen, was er tat. Er habe die Konsequenzen seiner Taten einschätzen können. Gemäss Richter Villa setzte Bomio gezielt seine Autorität und sein Ansehen ein. Die Opfer hätten keine Chance gehabt, sich zu entziehen.

Der Richter bezeichnete den Schwimmclub in Bellinzona als das Jagdrevier von Bomio. Dort habe dieser – der in den 1980er Jahren auch Nationaltrainer war – über vierzig Jahre lang geherrscht. Die Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren hätten Respekt und Furcht vor ihm gehabt, ihm aber auch vertraut. Allein ihre Verbundenheit mit dem Team habe es ihnen unmöglich gemacht, sich Bomio zu widersetzen.

Schwere Schuld

Entsprechend sprach der Richter in seiner Urteilsbegründung von einer sehr schweren Schuld. Bomio habe mindestens 15 Knaben – inzwischen erwachsene Männer – die Chance auf eine eigenständige, gesunde sexuelle Entwicklung in der Jugend genommen. Die Betroffenen hätten schwerwiegende psychische Verletzungen erlitten. Lange habe es gedauert, bis es einer schliesslich 2011 gewagt habe, Bomio anzuzeigen.

Die Missbräuche reichten gemäss Anklageschrift von Berührungen des Intimbereichs beim Duschen und bei Massagen bis hin zu Analverkehr. Der Trainer nutzte die Nähe zu den jungen Athleten während des Trainings und bei Wettkämpfen im In- und Ausland. Einige Beziehungen zu den Buben dauerten über mehrere Jahre. Meist gelang den Jugendlichen der Ausstieg nur über den Abbruch ihrer Sportkarriere.

Missbräuche dauerten über 40 Jahre

Im Urteil wurde auch explizit auf die verjährten Fälle hingewiesen. Zwar würde die Anklageschrift nur die geschätzten 400 Episoden sexueller Übergriffe in den Jahren 1998 bis 2011 berücksichtigen. Doch der erste bekannte Fall soll schon über 40 Jahre zurückliegen. Der Trainer habe immer nach demselben Muster agiert.

Der Richter kritisierte, dass Bomio während der Verhandlung kein wahres Bedauern gegenüber seinen Opfern gezeigt habe. Mitleid habe er immer nur mit sich selbst gehabt. Ausserdem sah das Gericht eine Rückfallgefahr als gegeben. Zu diesem Schluss waren während der Verhandlung auch die Gutachter gekommen. Bomios Alter würde daran nichts ändern.

«Ziel eines Urteils muss neben der Strafe und dem Erziehungsaspekt auch der Schutz der Öffentlichkeit sein», sagte Richter Marco Villa zu diesem Punkt. Strafmildernd angerechnet wurde dem 71-jährigen Beschuldigten unter anderem sein Alter, seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Justiz und seine angeschlagene Gesundheit.

Opfer erhalten Entschädigung

Das Gericht bestätigte alle Anklagepunkte der Staatsanwaltschaft. Es sprach Flavio Bomio wegen sexueller Nötigung, Schändung und Kindesmissbrauch schuldig. Es wurden Entschädigungszahlungen in der Höhe von rund 170’000 Franken angeordnet. Die Opfer erhalten das Geld in Abhängigkeit von der Schwere der von ihn durchlittenen Sexualdelikte.

Die Anklage hatte in ihrem Plädoyer eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren gefordert. Die Verteidigung verlangte maximal sechs Jahre. Der ehemalige Schwimmtrainer hatte argumentiert, auf niemanden Zwang ausgeübt zu haben. Es sei alles auf freundschaftlicher Ebene abgelaufen. Der Richter war anderer Meinung. Bomio sass während der Urteilsverkündung zusammengesunken auf seinem Platz.

Quelle: 20min

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Ein heute 47-jähriger Berner Oberländer, der sich im Internet als Mädchen getarnt und sich an männliche Jugendliche herangemacht hatte, ist zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt worden. Die Strafe ist mit einer stationären therapeutischen Massnahme verbunden.

Das Regionalgericht Oberland in Thun erklärte den Mann am Freitag der sexuellen Nötigung, sexuellen Handlung mit Kindern und weiterer Delikte schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von neun Jahren gefordert, die Verteidigung eine solche von fünf Jahren.

Beide stimmten in ihren Plädoyers darin überein, dass der Mann die Therapie, die er in der Strafanstalt Thorberg begonnen hat, weiterführen sollte.

Der geständige Mann hatte sich im Internet, primär auf Plattformen wie Facebook, als «Anita» ausgegeben. Er kontaktierte via Internet Hunderte männlicher Teenager aus seiner Region, die lange keinen Verdacht schöpften und glaubten, mit einem jungen Mädchen im Chat-Kontakt zu stehen.

Als «Anita» brachte der Mann die Buben oder jungen Männer dazu, ihm intime Bilder zu schicken. Diese nutzte er dann, um von den Teenagern sexuelle Handlungen einzufordern. Gingen diese nicht darauf ein, drohte er damit, diese Bilder bei der Familie oder in den Lehrbetrieben der jugendlichen Opfer publik zu machen.

Quelle: blick

(Symboltext) - Thorben Wengert  / pixelio.de

(Symboltext) – Thorben Wengert / pixelio.de

Im letzten Jahr gingen 1203 Anzeigen wegen sexuellen Handlungen mit Kindern bei der Polizei ein – das sind fast 25 Anzeigen pro Woche. Doch nur 20 Prozent aller Fälle werden überhaupt gemeldet.

In der Schweiz kommt es durchschnittlich zu 25 Anzeigen wegen sexueller Handlungen mit Kindern. Diese zeigt eine Auswertung der polizeilichen Kriminalstatisik der letzten vier Jahre durch die SonntagsZeitung. Insgesamt gingen im letzten Jahr 1203 Anzeigen ein. Sexuelle Handlungen mit Kindern beinhaltet Missbräuche jeder Art an unter 16-Jährigen druch Erwachsenen oder Minderjährige.

Neben den Kindesmissbräuchen werden im Wochenschnitt auch zwölf sexuelle Nötigungen, elf Vergewaltigungen sowie drei Schändungen gemeldet. Die Anzeigen gemäss Kriminalitätsstatistik widerspiegeln allerdings nur rund ein Fünftel des wahren Ausmasses. Bloss circa 20 Prozent der schweren Sexualdelikte werden der Polizei überhaupt gemeldet. Dies hielt der Bundesrat in einem Bericht fest. Ein Grund dafür sei der Mangel an Vertrauen in Polizei und Justiz.

Professionellere Betreuung der Opfer

Für Experten sei deshalb klar, dass die Polizei dank professionellerem Umgang mit den Opfern mehr Sextäter überführen könnte. Experten sind sich einig, dass mit einer professionelleren Betreuung der Opfer durch die Polizei gleich zwei Ziele erreicht würden: die Dunkelziffer verringern; und mehr Täter schuldig sprechen. Die Recherchen der SonntagsZeitung zeigen, wie einige Polizeien und Staatsanwaltschaften dies bereits heute vormachen. Neben der Zürcher und der St. Galler gilt die Solothurner Kantonspolizei als Vorbild. Hier ist 24 Stunden eine von neun speziell geschulten Polizistinnen auf Pikett. Für männliche Opfer stehen drei Beamte bereit.

Dass wegen mangelhafter Polizeiarbeit Sexualstraftäter ungeschoren davonkommen, monieren auch mehrere Opferanwälte. Sie haben der SonntagsZeitung Vergewaltigungsfälle geschildert, in denen der offensichtliche Täter freigesprochen wurde – weil das Gericht von den Aussagen des Opfers nicht überzeugt war. Oft war in diesen Fällen die Ersteinvernahme des Opfers durch die Polizei zweifelhaft.

Quelle: 20min

(Symboltext) - Thorben Wengert  / pixelio.de

(Symboltext) – Thorben Wengert / pixelio.de

Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen gegen einen 43-jährigen Mann wegen zahlreichen sexuellen Übergriffen abgeschlossen. Insgesamt konnten 20 Kinder und Jugendliche als Opfer ausfindig gemacht werden. Der Mann war im pädagogischen Bereich tätig. Er befindet sich in Untersuchungshaft.

Im Januar 2012 meldete sich eine Mutter bei der Kantonspolizei Bern und erklärte, dass ihre Kinder Opfer von sexuellen Übergriffen durch einen Mann geworden seien. Daraufhin wurden umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Der Beschuldigte konnte kurz darauf festgenommen werden. In einer ersten Einvernahme gestand er sexuelle Handlungen mit vier Jugendlichen.

Daraufhin konnten, teilweise auch nach Hinweisen des Mannes, weitere Opfer ausfindig gemacht werden. Die meisten von ihnen waren zum Zeitpunkt der ersten Kontakte zwischen zehn und elf Jahre alt. Der Beschuldigte hatte die meisten Opfer aufgrund seiner Funktion als Betreuer an Schulen kennengelernt und dann private Kontakte unterhalten. Dabei kam es zu den Übergriffen, welche meist in dessen Privatwohnungen oder auch in zugemieteten Alphütten stattfanden. Teilweise gab der Mann den Jugendlichen auch Alkohol und Tabak ab, respektive liess sie konsumieren.

Im Verlauf der Ermittlungen wurde die Polizei durch eine ausländische Polizeibehörde auf pornografisches Material aufmerksam gemacht, welches in einem Internetforum getauscht worden war. Auf mehreren Bildserien konnte eindeutig der Beschuldigte erkannt werden. Dadurch wurde es möglich, acht weitere Opfer ausfindig zu machen.

Bis zum Abschluss der polizeilichen Ermittlungen konnten insgesamt 20 männliche Opfer ausfindig gemacht werden. Die ersten Vorfälle ereigneten sich im Jahr 1996.

Regionale Staatsanwaltschaft Oberland

Quelle: kapoBE

BIld: 20min

BIld: 20min

Der 34-jährige Pablo S. soll ein 15-jähriges Mädchen übers Internet angelockt, sexuell missbraucht und entführt haben. Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre Knast und die Verwahrung.

Die Aargauer Staatsanwaltschaft hat einen 34-jährigen Schweizer angeklagt, der im Januar 2011 ein damals 15-jähriges Mädchen über eine Internetplattform angelockt, sexuell missbraucht und entführt haben soll. Gefordert werden 7 Jahre Haft und eine ordentliche Verwahrung.

Angeklagt wurde der Mann wegen Freiheitsberaubung und Entführung, sexueller Handlungen mit Kindern, sexueller Nötigung und Vergewaltigung, wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Er sei planmässig vorgegangen.

Der Schweizer sei geständig und befinde sich im vorzeitigen Strafvollzug, sagte Elisabeth Strebel, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der Prozess werde vor dem Bezirksgericht Bremgarten stattfinden.

Der Fall hatte Anfang 2011 grosses Aufsehen erregt. Der vorbestrafte Mann hatte das damals 15-jährige Mädchen in seine Gewalt genommen, sexuell missbraucht und danach ins Tessin entführt.

Er hatte über eine als seriös geltende Internetplattform für Babysitting den Kontakt zum Opfer gesucht. Das Mädchen traf sich am Samstag, 22. Januar 2011, wie abgemacht mit dem Mann für ein Probe-Babysitting. Als das Mädchen danach nicht nach Hause kam, meldeten die Eltern ihre Tochter um Mitternacht als vermisst.

Opfer sass gefesselt auf dem Autorücksitz

Der Mann hatte das Opfer zuerst an seinem Wohnort in Wohlen AG gegen dessen Willen festgehalten und sexuell missbraucht, wie die Ermittlungen ergaben. Danach entführte er das Mädchen in einem Firmenauto ins Tessin. Das Opfer sass gefesselt auf dem Rücksitz.

Am Sonntag, kurz nach 18 Uhr, konnte die Polizei den Entführer in der Nähe von Avegno TI verhaften und das Opfer befreien. Er hatte sich mit dem Mädchen in einem Auto befunden. Er legte nach der Verhaftung ein Geständnis ab.

Die Polizei hatte erfahren, dass die Eltern des Entführers im Kanton Tessin einen Wohnwagen besassen. Die Tessiner Polizei fahndete intensiv nach dem Fahrzeug.

Opfer und Täter waren bereits vor dem ersten Treffen während längerer Zeit über das Internet in Kontakt gestanden. In E-Mails hatten sie gemäss Aargauer Polizei Informationen ausgetauscht.

Quelle: 20min

Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben gegen den ehemaligen Präsidenten des Schwimmclubs Bellinzona. Flavio Bomio soll jahrelang Knaben sexuell missbraucht haben. In den Achtzigerjahren war er Schweizer Nationaltrainer.

blick.ch

blick.ch

Bomio werden zahlreiche Vergehen zur Last gelegt: sexuelle Handlungen mit Kindern, sexuelle Nötigung, Schändung und sexuelle Handlungen mit Abhängigen. Dies teilte die Tessiner Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Der inzwischen über 70-Jährige sitzt momentan im vorzeitigen Strafvollzug.

Nach seiner Verhaftung Ende 2011 hatte die Chefkommissarin der Tessiner Sittenpolizei gesagt, für die Taten gebe es keine Verjährung. Er habe während seiner ganzen Zeit beim Schwimmclub Bellinzona mit Hunderten von jungen Leuten zu tun gehabt.

Nach seiner Festnahme wurde er von den internationalen Schwimmverbänden FINA und LEN von seinen Ämtern suspendiert. Flavio Bomio war in den Achtzigerjahren Schweizer Nationaltrainer und an den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney Delegationsleiter des Schweizer Schwimmteams.

Die Missbrauchsfälle kamen ans Licht, nachdem zwei mittlerweile erwachsene Opfer Anzeige erstattet hatten.

Quelle: blick.ch

Im Berner Oberland ist ein 47-jähriger Mann wegen mehrfacher sexueller Nötigung, sexueller Handlungen mit Kindern, Erpressung und Pornographie angeklagt worden. Es ist von 44 Opfern auszugehen. Es handelt sich dabei um männliche Jugendliche, welche meist zwischen 15 bis 17 Jahre alt waren. Der Fall zeigt die möglichen Gefahren im Internet auf. Die Polizei gibt Tipps.

(Symbolbild)

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Die Ermittlungen im konkreten Fall waren im August 2011 eingeleitet worden: Eine unbekannte Person meldete sich bei der Kantonspolizei Bern und erklärte, dass sie gleichentags um 1800 Uhr ein Treffen mit einem „möglicherweise pädophilen Mann“ bei einem Schulhaus im Berner Oberland habe. Die ausgerückten Patrouillen konnten vor Ort einen verdächtigen Mann feststellen, das mutmassliche Opfer war aber nicht zugegen. Der anonyme Informant musste hierauf ausfindig gemacht und befragt werden. Im gleichen Zeitraum ging bei der Polizei eine weitere Meldung ein, welche auf den gleichen Täter schliessen liess. Kurz darauf wurde der Beschuldigte angehalten und in Untersuchungshaft versetzt. Durch das Auswerten der beschlagnahmten Daten konnten durch umfangreiche Ermittlungen zahlreiche weitere Opfer ausfindig gemacht werden.

Seit 2009 aktiv

Es stellte sich heraus, dass sich der Mann seit 2009 in einem sozialen Netzwerk als junges Mädchen ausgegeben und so Beziehungen zu Knaben gesucht hat. Daraufhin wurde der Kontakt in Chats weitergeführt und er versandte pornografisches Bild- und Videomaterial des vermeintlichen Mädchens, welche er sich im Internet beschafft haben dürfte. So gelang es ihm, die Opfer zu sexuellen Handlungen vor der Kamera zu bringen, welche er wiederum festhielt. Einige der Jungen wurden daraufhin zu weiteren sexuellen Handlungen genötigt. Er drohte in zahlreichen Fällen, die gemachten Bilder der Schule, Lehrstelle oder auch den Eltern zukommen zu lassen.

Bis heute konnten durch die Polizei insgesamt 44 Opfer ausfindig gemacht werden. Es handelt sich dabei um männliche Jugendliche, welche zur Tatzeit meist zwischen 15 bis 17 Jahre alt waren. Viele der Opfer bekundeten bei der Einvernahme grosse Mühe, über das Geschehene zu sprechen.

Der Beschuldigte gab an, dass er nie Bilder der Opfer an Dritte weitergegeben habe. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass er in einem anderen Netzwerk bereits ein weiteres Profil unter einem Pseudonym aufgesetzt hatte. Der Mann, welcher einschlägig vorbestraft ist, befindet sich im vorzeitigen Massnahmeantritt. Er war nicht in einer pädagogischen Funktion tätig.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Oberland hat im Dezember 2012 beim Regionalgericht Oberland Anklage gegen den heute 47-jährigen, teilweise geständigen Mann erhoben. Er wird sich wegen sexueller Nötigung (teilweise versucht) in 21 Fällen, wegen sexueller Handlungen mit Kindern (teilweise versucht) in 28 Fällen, in einem Fall wegen Erpressung und in fünf Fällen wegen Nötigung (teilweise versucht) sowie wegen Pornographie in 37 Fällen vor Gericht verantworten müssen.

Gefahren im Internet

Der Fall zeigt exemplarisch, mit welchen Gefahren die Internetnutzung gerade durch Kinder und Jugendliche verbunden sein kann. Der Umfang und die Dauer der deliktischen Tätigkeiten des Beschuldigten sind aussergewöhnlich. Andererseits zeigt sich, dass die Dunkelziffer gross sein dürfte. Immerhin wandte der Mann diese Vorgehensweise rund zwei Jahre lang an, bis ein Jugendlicher sich bei der Polizei meldete. Den Jugendlichen war es sehr wichtig, nicht durch ein allfälliges Publik werden ihrer Erlebnisse ein zweites Mal zum Opfer zu werden.

Regionale Staatsanwaltschaft Oberland

Hinweis

Die Kantonspolizei Bern rät:

  • Schutz der Privatsphäre: Keine persönlichen oder gar intimen Angaben, Fotos und Filme im Internet.
  • Grösste Vorsicht bei Kontakten mit Unbekannten oder vermeintlich Bekannten. Es ist leicht, Identitäten vorzutäuschen.
  • Wenn etwas passiert ist, Meldung an die Polizei: Dem Schutz der betroffenen kommt im Strafverfahren grosse Bedeutung zu. Nur so können weitere Personen geschützt und Straftaten verhindert werden.

Zahlreiche Websites geben weitere Tipps, welche sich direkt an die Eltern oder auch an die Jugendlichen direkt wenden. Entsprechende Unterlagen finden sich unter:

Quelle: kapoBE

Ein Zürcher Informatiker hat übers Internet zwei minderjährige Schülerinnen in eine Falle gelockt und sexuell missbraucht. Nun muss er für zehn Jahre hinter Gitter.

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Seit Donnerstag ist es amtlich: Ein heute 29-jähriger Informatiker aus Zürich muss wegen schwerer Vergewaltigung, schwerer sexueller Nötigung sowie sexuellen Handlungen mit Kindern für zehn Jahre ins Gefängnis. Zudem ortete das Gericht wegen einer mittleren bis hohen Rückfallgefahr des gefährlichen Triebtäters während des Strafvollzugs eine ambulante Psychotherapie an.

Der geständige Schweizer hatte im Herbst 2009 mit einer 15-jährigen Schülerin Kontakt im Internet aufgenommen und sich ihr vorgestellt. Eines Morgens überraschte er die Geschädigte vor ihrem Zürcher Wohnort und stiess sie in den Keller der Liegenschaft. Dort zwang der mit einer Sturmhaube maskierte Mann sein Opfer zu sexuellen Handlungen, bedrohte es dabei mit einem Messer und richtete die Klinge gegen den Hals der jungen Frau. Dann liess er die missbrauchte und geschockte Schülerin am Tatort zurück.

14-jährige Schülerin vergewaltigt

Ein Jahr später kam es noch schlimmer: Diesmal lockte der Täter eine 14-jährige Schülerin in die Falle. Erneut hatte der Mann das minderjährige Mädchen im Internet kennengelernt. Er vereinbarte mit ihm am 20. November 2010 ein Treffen bei einem Zürcher Schulhaus. Dort griff er die wartende Teenagerin maskiert und mit einem Messer bewaffnet aus dem Hinterhalt an. Er drohte, ihr die Kehle aufzuschneiden und zwang sie danach ungeschützt zum Geschlechtsverkehr. Nach der Vergewaltigung rannte er davon.

Doch diesmal konnte ihn die Polizei bald dingfest machen. Weil er der Schülerin kurz vor der Tat eine SMS-Nachricht zustellte, kamen ihm die Fahnder auf die Spur.

Hohe Schmerzensgelder

Im letzten Sommer sprach das Bezirksgericht Zürich von grausamen Taten eines frustrierten Einzelgängers und verurteilte ihn zu einer hohen Freiheitsstrafe von zehn Jahren. Zum Unwillen der Verteidigung, die sich vergebens für eine teilbedingte Freiheitsstrafe von drei Jahren eingesetzt hatte. Sie legte Berufung ein und erzwang damit am Donnerstag vor Obergericht einen Berufungsprozess.

Doch daraus wurde nichts, da der Beschuldigte seine Anträge aus unbekannten Gründen doch noch zurückzog. Womöglich fürchtete er sich infolge einer Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft vor einer drohenden Straferhöhung. Mit dem Urteil wurde er nun verpflichtet, für beide Opfer nicht nur grundsätzlich einen Schadenersatz, sondern auch hohe Schmerzensgelder von 20’000 Franken sowie 6000 Franken zu bezahlen.

Quelle: 20min

Ein Mann hat in Zürich drei Jahre lang seine Freundin in der Wohnung eingesperrt – muckste sie oder die Kinder auf, gab es Schläge. Das Obergericht senkte nun die Strafe von elf auf sieben Jahre.

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Die Vorwürfe gegen den heute 47-jährigen Beschuldigten wogen schwer. Der zuständige Staatsanwalt Matthias Stammbach sprach gar von einem eigentlichen Herrschaftsregime eines «Kontrollfreaks». Fest steht, dass der aus dem Kosovo stammende Chauffeur mitten in Zürich seine bosnische Freundin über drei Jahre lang in der gemeinsamen Wohnung eingeschlossen hatte.

Die Frau durfte nur selten und lediglich mit ausdrücklicher Erlaubnis des Patriarchen das Haus verlassen. Die meiste Zeit musste sie aber hinter verschlossenen Fensterläden in den eigenen vier Wänden verbringen. Regelmässig überwacht von einer Videokamera, die der Beschuldigte zur ständigen Kontrolle der Geschädigten installiert hatte. Muckste die Partnerin auf, setzte es immer wieder Schläge ab. Auch für die drei gemeinsamen Kinder, die nicht nur verprügelt wurden, sondern auch mit anderen Kindern nicht spielen durften.

Mutige Tochter alarmierte Polizei

Als der Beschuldigte am 9. September 2009 seine Partnerin und ein Kind mit einem Plastikrohr verdrosch, eskalierte die Situation. Diesmal nahm eine der Töchter den ganzen Mut zusammen und alarmierte per Telefon die Polizei. Diese nahm den mit einer älteren Schweizerin verheirateten Täter kurz darauf fest. Seither sitzt er im Gefängnis.

Im April 2011 musste sich der Chauffeur zuerst am Bezirksgericht Zürich verantworten. Er wurde wegen schwerer Freiheitsberaubung, mehrfacher Körperverletzung, mehrfacher Nötigung sowie Verletzung der Fürsorge oder Erziehungspflicht zu einer hohen Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt. Während der Urteilseröffnung war es zu lautstarken Protesten der geschädigten Mutter und der Kinder gekommen. Sie hatten sich inzwischen mit ihrem Peiniger wieder versöhnt und verlangten seine Freilassung.

Schläge bagatellisiert

Am Freitag stand der Beschuldigte in einem Berufungsprozess vor dem Zürcher Obergericht. Er hinterliess nicht den besten Eindruck. So erklärte er, dass er immer noch mit der älteren Schweizerin verheiratet sei und diese liebe. Allerdings anerkannte er auch, dass ein Verfahren zur Aberkennung seines Schweizer Bürgerrechts hängig sei.

Zur Sache befragt, legte er zwar ein Teilgeständnis ab, bagatellisierte aber seine Schläge, indem er von einfachen Ohrfeigen sprach. Oder bei seinen Kindern nur von einem Spiel.

Sein Verteidiger verlangte im Hauptantrag einen vollen Freispruch und argumentierte, dass die Mutter gar nicht eingeschlossen worden sei. Sie habe sich vielmehr aus eigenem Antrieb zurückgezogen, aus Eifersucht auf die Schweizer Frau des Beschuldigten. So habe die Geschädigte ihren Partner nicht teilen und mit ihrem selbst gewählten Rückzug seine Aufmerksamkeit erheischen wollen, lautete die Theorie des Verteidigers.

Strafe deutlich gesenkt

Bei der rechtlichen Würdigung folgte das Obergericht der Staatsanwaltschaft, die eine Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils gefordert hatte. Nicht aber bei der Strafe, welche die Oberrichter als zu übersetzt einstuften und neu sieben Jahre festsetzten.

So habe der Beschuldigte das Opfer beispielsweise nicht angekettet, womit die Intensität der Taten im unteren Grenzbereich anzusiedeln sei, erklärte der Vorsitzende. Zudem hätten heute alle Geschädigten ihr Desinteresse an einer Bestrafung angemeldet. Nicht zuletzt habe der Angeschuldigte eine gewisse Einsicht gezeigt und von Fehlern gesprochen. Da er bereits 1536 Tage im Gefängnis verbüsst hat, kommt er voraussichtlich im kommenden Mai wieder frei.

Quelle: 20min

Der junge Passagier wird nervös, als Grenzwächter durch den Intercity-Zug in Richtung Schweiz streifen. Wie sich zeigt, zu Recht: Er ist ein international zur Verhaftung ausgeschriebener Kinderschänder.

(Symboltext) – Thorben Wengert / pixelio.de

In Basel hat das Schweizer Grenzwachtkorps einen Mann in einem fahrenden Zug verhaftet. Deutsche Zöllner hatten ihre Kollegen über einen Passagier informiert, der ihnen durch sein Verhalten aufgefallen war. Gemeinsam erfolgte dann die Kontrolle, als sich der Intercity bereits auf Schweizer Territorium befand.

Wie das Grenzwachtkorps mitteilt, stellte sich heraus, dass der Passagier international zur Verhaftung ausgeschrieben war. Der 24 Jahre alte Mazedonier war wegen sexueller Handlungen mit Kindern zu einer vierjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Am Bahnhof SBB übergaben die Grenzwächter ihn der Kantonspolizei.

Quelle: 20min

Wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit Kindern hat das Bezirksgericht Winterthur am Freitag einen 50-jährigen Mann zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt. Er hatte während Jahren Übergriffe auf seine Patentochter verübt.

(Symboltext) – Thorben Wengert / pixelio.de

Neben dem Schuldspruch wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit Kindern verurteilte ihn das Gericht auch wegen mehrfacher Pornographie mit pädophilen und gewalttätigen Darstellungen. Von den 30 Monaten muss der Mann 12 Monate in Halbgefangenschaft absitzen. Das heisst, er kann tagsüber normal arbeiten gehen, muss den Abend und die Nacht aber hinter Gitter verbringen.

Die restlichen 18 Monate werden mit einer Probezeit von drei Jahren zur Bewährung ausgesetzt. Dies entspricht genau dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Zusätzlich muss der Mann auf unbestimmte Zeit einmal pro Woche in die Psychotherapie und darf mit seinem Göttimädchen während drei Jahren nicht in Kontakt treten.

Teil des noch nicht rechtskräftigen Urteils ist auch, dass ein vorzeitig gelöschter Strafregisterauszug aus dem Jahr 2005 wegen Pornographie wieder eingetragen wird. Der Mann hortete zu diesem Zeitpunkt fast 180’000 Kinderporno-Dateien.

Die Übergriffe auf seine Patentochter begannen, als das Mädchen drei Jahre alt war. Es habe «ein kindliches Interesse» an seinem Penis gezeigt, sagte der Beschuldigte in den Befragungen. Die Handlungen seien geprägt gewesen von natürlichem Spielverhalten.

Er habe mit seinen Taten aber auch verhindern wollen, dass das Mädchen sexuell so verklemmt werde wie er selbst. In den Befragungen zeigte er sich jedoch erleichtert darüber, dass es nur zum «Dökterli» Spielen und Betasten kam und er «nicht zu schlimmeren Taten herausgefordert wurde».

Ein Gutachten attestiert bei ihm keine schwere psychische Störung und prognostiziert ihm wenig Rückfallgefahr. Der Verurteilte erschien am Freitag nicht vor Gericht. Wegen dringender Termine liess er sich von seinem Anwalt vertreten. Auch das Opfer, heute 14 Jahre alt, blieb der Urteilseröffnung fern.

Quelle: blick

Symbolbild: Rike / pixelio.de

A la suite d’un comportement suspect à l’égard d’enfants, un homme de 63 ans a été interpellé par la Police cantonale genevoise. Les enquêteurs ont pu établir un lien entre ce ressortissant suisse et le portrait-robot diffusé suite à l’agression sexuelle commise le 14 avril 2011 à Gland/VD. Les investigations menées par les enquêteurs vaudois ont permis de confirmer sa présence sur les lieux de l’agression dont cet homme a reconnu être l’auteur.

Un homme de 63 ans, ressortissant suisse, domicilié dans le Canton de Genève, a été interpellé par la Police cantonale genevoise suite à son comportement suspect auprès d’enfants. Lors des investigations, les enquêteurs ont fait un rapprochement avec le portrait-robot de l’auteur ayant commis une agression à caractère sexuel sur une préadolescente à Gland/VD, le 14 avril 2011.

Les inspecteurs de la brigade des mineurs et mœurs et de l’identité judiciaire de la Police de sûreté vaudoise ont réussi à démontrer que cet homme était présent lors de l’agression à Gland. Ce sexagénaire a été entendu et a reconnu être l’auteur de cette agression commise en 2011. Les investigations se poursuivent pour déterminer le déroulement exact des faits et si cet homme a commis d’autres actes de même nature ou d’autres d’infractions. Elles sont conduites par les inspecteurs vaudois et genevois.

Le procureur en charge de l’enquête a entendu le prévenu et a demandé sa mise en détention provisoire au Tribunal des mesures de contrainte vaudois.

Rappel des faits :
Jeudi 14 avril 2011, vers 17h30, une préadolescente était abordée par un inconnu devant son domicile à Gland, rue des Alpes. Sous un prétexte fallacieux, l’homme avait attiré la victime dans un local de l’immeuble et avait abusé d’elle.
Le 24 mai 2011, la Police cantonale diffusait un portrait-robot de l’auteur et recherchait également un véhicule de couleur turquoise (bleu, vert), immatriculé dans le Canton de Genève. Le 13 janvier 2012, la Police cantonale informait avoir mis hors de cause un suspect interpellé en France et rappelait que cette enquête était une priorité.

Quelle: kapoVD

Ein 53-jähriger Mann soll in Cham ZG seine Tochter und zwei Pflegekinder im Alter zwischen 11 und 12 Jahren sexuell missbraucht haben.

(Symboltext) – Thorben Wengert / pixelio.de

Bei den Opfern handelt es sich um drei Mädchen. Die Pflegekinder soll er im letzten Jahr missbraucht haben, die eigene Tochter schon früher.

Marcel Schlatter, Sprecher der Strafverfolgungsbehörden, sagte, dass wegen Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Minderjährigen ermittelt werde. Die Verhaftung sei erfolgt, nachdem die Polizei einen Hinweis erhalten habe. Der mutmassliche Täter befinde sich im vorzeitigen Strafvollzug.

Die Zuger Strafverfolgungsbehörden bestätigten damit heute eine Meldung des Zentralschweizer Fernsehens «Tele 1». Demnach befindet sich der Mann seit letztem Herbst in Haft.

Es gibt nach Angaben von Schlatter keine Anzeichen auf ein Versagen der Aufsichtsbehörden. Gegenüber «Tele 1» sagte der Chamer Sozialvorsteher, dass der Mann im Dorf nie negativ aufgefallen sei. Die Familie hätte aktiv am Dorf- und Vereinsleben teilgenommen.

Der Fall war bewusst nicht veröffentlicht worden, sagte Marcel Schlatter. Grund dafür sei der Opferschutz gewesen.

Quelle: blick

Die Kantonspolizei Bern hat nach dem Fund eines toten Säuglings vom Februar in Wimmis die Kindsmutter ermittelt. Nach wie vor bleiben aber viele Fragen offen. Die Ermittlungen dauern an.

(Symbolbild) – sokaeiko / pixelio.de

Der Leichnam des Mädchens war am Sonntag, 19. Februar 2012, auf dem Gelände einer Entsorgungsfirma in Wimmis entdeckt worden. Daraufhin wurden umfangreiche Ermittlungen eingeleitet, welche sich aber zunächst sehr schwierig gestalteten. Die Mitarbeitenden des Einsatzbüros unter Leitung des Dezernats Leib und Leben der Kantonspolizei Bern gingen in Zusammenarbeit mit der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland zahlreichen Spuren nach und es wurden mehrere Personen kontrolliert.

Nun hat eine dieser Spuren zur Mutter des bislang unbekannten Mädchens geführt. Die 23-jährige Frau, welche zum Zeitpunkt des Fundes in Wimmis wohnhaft war, wurde am Mittwochmorgen angehalten. In einer ersten Befragung bestätigte sich, dass sie mit dem Kind in Verbindung steht. Der Hintergrund des Falles und insbesondere in welcher Form eine Straftat vorliegt, ist zurzeit noch nicht klar. Ein Gewaltverbrechen kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden. Auf Grund der zahlreichen offenen Fragen und Kollusionsgefahr wurde die Frau in Haft genommen.

Der Leichnam war am Montagmorgen, 14. Mai 2012, im Rahmen einer schlichten Trauerfeier im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof in Wimmis beigesetzt worden. Die Todesursache hatte auf Grund des Zustandes des Leichnams durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern (IRM) nicht geklärt werden können.

Die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland

Quelle: kapoBE

BERN – BE – Im vergangenen Jahr haben Schweizer Kinderkliniken insgesamt 1180 Fälle von Kindsmisshandlungen gezählt. Das sind 28 Prozent mehr als im Jahr 2010, wie die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie am Freitag mitteilte.

(Symbolbild) – Thorben Wengert / pixelio.de

Der Anstieg ist teilweise mit der besseren Meldedisziplin der Kinderkliniken erklärbar: Von den insgesamt 27 Spitälern schickten im vergangenen Jahr 18 ihre Daten zur Auswertung an die Fachgruppe Kinderschutz der schweizerischen Kinderkliniken. Im Vorjahr hatten sich 15 Kinderkliniken beteiligt. Die Statistik wurde in dieser Form erst zum dritten Mal in Folge erstellt.

«Diverse Kliniken haben aber auch deutlich mehr Fälle zu verzeichnen gehabt als im Vorjahr», schreibt die Fachgruppe Kinderschutz. Am häufigsten wurden die Kinder wegen körperlicher Misshandlung (347 Fälle) und Vernachlässigung (335) ins Spital eingeliefert.

Fälle von sexueller Misshandlung meldeten die Spitäler 291 Mal, psychische Misshandlungen stellten sie in 202 Fällen fest. Das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom wurde fünf Mal verzeichnet.

Die Kleinsten werden auch am häufigsten misshandelt: Mit 250 Fällen waren die Kinder im ersten Lebensjahr am häufigsten von Kindsmisshandlung betroffen. 602 Kinder oder 59 Prozent waren zum Zeitpunkt der Misshandlung zwischen 0 und 6 Jahre alt.

Im Gegensatz zum Vorjahr waren 2011 die Knaben mehr betroffen als die Mädchen. 54 Prozent der gemeldeten Misshandlungen betrafen Buben. (SDA)

Quelle: blick