Archiv für die Kategorie ‘Irreführung der Rechtspflege’

Die Kantonspolizei Graubünden hat 25 Straftaten aufgeklärt, die zwischen Pragg-Jenaz, Maienfeld und Chur verübt worden sind. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Einbruchdiebstähle. Tatverdächtig sind fünf deutsche Staatsangehörige.

Der 32-jährige Haupttatverdächtige verübte von Dezember 2011 bis Januar 2013 zusammen mit drei Mittätern und einer Mittäterin mehrere Straftaten. Bei den meisten Delikten handelt es sich um Einbruchdiebstähle in Firmengebäude. Hier entwendeten die Tatverdächtigen Bargeld. Weitere Delikte, die den Tatverdächtigen angelastet werden, sind unter anderem Sachbeschädigungen, Ladendiebstähle, Gewalt und Drohung gegen Beamte und Behörden sowie Irreführung der Rechtspflege. Die Deliktsumme beträgt rund 30‘000 Franken.

Der Sachschaden wird ebenfalls mit etwa 30‘000 Franken beziffert. Im Zuge ihrer Ermittlungen konnte die Kantonspolizei Graubünden den Haupttatverdächtigen festnehmen. Die Beteiligten sind teilweise geständig und werden an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt.

Quelle: kapoGR

Advertisements
(Symbolbild)

(Symbolbild)

Mit einem Messer bewaffnet forderten zwei Unbekannte vom 31-jährigen Apotheker am Bahnhofplatz Methadon. Als sie keines fanden, klauten sie dem Opfer mehrere hundert Franken Bargeld, sowie das Natel und den Laptop. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Apotheker trat am Donnerstagabend gegen 19.15 Uhr aus seiner Wohnung über der Apotheke am Bahnhofplatz. Dort lauerten ihm zwei mit Mütze und Schal vermummte Männer auf. Einer hielt ein Messer in der Hand und forderte von ihm die Herausgabe von Methadon. Sie folgten dem Opfer in die Wohnung zurück, wo sie jedoch kein Methadon fanden. Stattdessen raubten sie einen Laptop und ein Mobilfunktelefon sowie mehrere hundert Franken Bargeld.

Polizei zu spät verständigt

Die Täter verschwanden danach in unbekannte Richtung. Der Apotheker verständigte die Polizei erst am späten Abend, wodurch sich eine sofortige Fahndung erübrigte.

Schnurrbart und «Kappa»-Turnschuhe

Bei dem Überfall waren beide Täter mit Schal und Baseballmütze vermummt.  Der eine Täter ist 185 bis 190 cm gross und von schlanker Statur mit einem dunklen Teint. Er war dunkel gekleidet und trug schwarze Turnschuhe der Marke «Kappa». Der Mann sprach Schweizerdeutsch mit ausländischem Akzent. Der zweite Täter ist zwischen 170 und 180 cm gross und kräftig gebaut. Auch sein Teint war dunkel. Auch er war dunkel gekleidet und trug Schuhe von «Kappa». Während der Tat rutsche der Schal kurz nach unten, so erkannte der Apotheker, dass der Mann Bart und Schnurrbart trug.

Polzei sucht Zeugen

Die Kantonspolizei Baden geht davon aus, dass die Täter ihr Opfer über einige Zeit vor dem Gebäude auflauerten. Dabei könnten sie Passanten aufgefallen sein. Die Polizei nimmt entsprechende Hinweise auf der Telefonnummer 056 200 11 11 entgegen.

Quelle: aargauerzeitung

_____________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________

NACHTRAG:

Überfall war erfunden – Apotheker klaute aus der Kasse und ging ins Casino

Der Apotheker meldet einen Überfall. Jetzt stellt sich heraus: Den Überfall gab es gar nicht. Der Franzose (31) langte selber in die Kasse – und verspielte alles im Casino.

Die Gangster hätten Methadon gewollt, drohten mit einem Messer. Laut Opfer waren sie mit Mützen und Schal vermummt. Als die Räuber kein Methadon fanden, hätten sie ihm Bargeld, das Handy und den Laptop gestohlen. So erzählte es der Apotheker aus Baden AG der Polizei.

Nach der Überfallmeldung auf den Franzosen (31) verschickte die Kantonspolizei vor einer Woche einen Zeugenaufruf. Eine Fahndung nach den Tätern war am Abend zuvor nicht mehr möglich. Denn der Apotheker alarmierte die Polizei erst Stunden nach dem Überfall.

Der Kantonspolizei kamen an der Geschichte des Franzosen schnell Zweifel. Zu recht! Gestern gab der Apotheker in einer Befragung zu: Der Raubüberfall hat gar nie stattgefunden.

Tausende Franken fehlten in der Geschäftskasse

Erfunden hat er alles, um seinem Chef das Fehlen von Bargeld in der Geschäftskasse zu erklären. Denn daraus bediente er sich grosszügig selber, steckte mehrere tausend Franken ein. Das Geld habe er im Casino verspielt, sagte er der Polizei.

Der nicht in der Schweiz wohnhafte Mann muss sich nun wegen Diebstahls und Irreführung der Rechtspflege vor der Staatsanwaltschaft verantworten.

Quelle: blick

Gestern Abend wurde ein Passant in der Tiefgarage des Coop von zwei Unbekannten mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe des getragenen Schmucks gezwungen. Das Opfer blieb unverletzt. Die mutmasslichen Täter konnten trotz intensiver Fahndung unerkannt flüchten. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.

(Symbolbild)

(Symbolbild)

Ein 63-jähriger Mann wollte gestern, Freitag, 7. Dezember 2012, kurz nach 16.00 Uhr, im Coop Frick einkaufen. In der Tiefgarage traten zwei Männer an ihn heran. Der eine bedrohte ihn mit einem Küchenmesser, der andere forderte die Herausgabe des getragenen Schmucks und des Portemonnaies. Das Opfer sah sich gezwungen, der Aufforderung der beiden nachzukommen. Anschliessend flüchteten die zwei mutmasslichen Täter in unbekannte Richtung davon. Der 63-Jährige blieb unverletzt.

Trotz intensiver Fahndung durch Patrouillen der Kantonspolizei Aargau, der Regionalpolizei sowie der Schweizerischen Grenzwache konnten die beiden mutmasslichen Räuber unerkannt flüchten.

Die beiden Täter werden als ca. 30-jährig und 175 cm gross beschrieben. Sie könnten aus Nordafrika stammen. Ein Täter trug zur Tatzeit eine dunkle Hose und eine braune Jacke, der andere eine dunkle Jacke und ein dunkles Baseball-Cap.

Wer Angaben über den Vorfall oder die Täter machen kann, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei in Frick (Telefon 062 871 13 33) zu melden.

Quelle: kapoAG

__________________________

NACHTRAG: 

Frick: Raub auf Passant war erfunden

Ein 63-jähriger Schweizer gestand gegenüber der Staatsanwaltschaft ein, ein Raubdelikt erfunden und angezeigt zu haben. Am Freitag, 07. Dezember 2012 meldete er der Kantonspolizei, dass er von einem bewaffneten Täter überfallen worden sei. Nun muss er sich wegen Irreführung der Rechtspflege verantworten.

Gegenüber der Staatsanwaltschaft erklärte ein 63-jähriger Schweizer, dass er entgegen seiner Anzeigeerstattung nicht beraubt worden sei. Er habe den Überfall erfunden und gegenüber der Polizei falsche Aussagen gemacht. Offenbar plagte ihn sein schlechtes Gewissen, so dass er von sich aus auf die Untersuchungsbehörden zuging.

Die Kantonspolizei Aargau veröffentlichte am 08. Dezember 2012 einen Zeugenaufruf, nachdem das mutmassliche Opfer einen Tag zuvor einen bewaffneten Raub meldete und die Polizei alarmierte.

Der Beschuldigte muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg wegen «Irreführung der Rechtspflege» verantworten.

Quelle: kapoAG