Archiv für die Kategorie ‘Häusliche Gewalt’

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Am Donnerstagabend, 14. November 2013, wurde ein Mann bei einem Streit in einer Wohnung im Kreis 10 schwer verletzt.

Kurz vor 20.00 Uhr kam es in einer Wohnung in Zürich-Höngg zu einem Streit zwischen zwei Personen. Aufgrund von ersten Erkenntnissen von Detektiven der Stadtpolizei Zürich eskalierte der verbale Streit zwischen der 29-jährigen Frau und ihrem 27-jährigen Ehemann. Im Verlauf der Auseinandersetzung zog sich der Mann eine Stichverletzung am Oberkörper zu und musste hospitalisiert werden.

Die Frau wurde durch die Stadtpolizei Zürich vor Ort festgenommen. Der genaue Tathergang und das Motiv der Auseinandersetzung werden durch die Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte und die Kantonspolizei Zürich abgeklärt.

Quelle: stapoZH

Bild: kapoAG

Bild: kapoAG

Alle zwei Stunden rückte die Polizei am Samstag an häusliche Gewalten aus. In zwei Fällen wurde der Aggressor vorläufig festgenommen.

Am Samstag, 12.10.2011, rückten Regional- und Kantonspolizeiinsgesamt sieben Mal an häusliche Gewalten aus. Einige Fälle:

Bereits um 09 Uhr erfolgte die erste Meldung, wonach in Kirchleerau eine Frau die Wohnung ihres Freundes verwüstet und diesen geschlagen hatte. Die 21.jährige Schweizerin konnte von der Polizei befragt werden.

Auch in Wettingen meldete ein Mann, dass er von seiner Frau geschlagen wurde. Die Polizei konnte die Angelegenheit unter dem italienischen Ehepaar beruhigen.

Aus Menziken erreichte die Polizei ein Hilferuf, dass eine Frau von ihrem Mann geschlagen und mit dem Tode bedroht wurde. Der Aggressor ein 25-jähriger Kosovare wurde vorübergehend festgenommen.

In Spreitenbach wurde ein 23-jähriger Türke festgenommen, weil dieser seine Ehefrau mit einem Messer bedroht und dabei verletzt hatte.

Quelle: kapoAG

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Eine heftige Auseinandersetzung zog gestern Abend einen Polizeieinsatz in Oftringen nach sich. Ein angetrunkener 64-jähriger Schweizer bedrohte seine Ehefrau und hielt ihr die Atemwege zu. Nachdem sie sich losreissen und schreien konnte, wurden Nachbarn auf den Streit aufmerksam. Beim Eintreffen der Polizeikräfte hielt er ein Messer in der Hand. In der Folge liess er sich widerstandlos festnehmen. Er wurde durch einen Amtsarzt in eine Psychiatrische Klinik eingewiesen. Das Opfer, welches sich ins Spital begeben musste, erlitt leichte Verletzungen.

Am Donnerstag, 22. August 2013, kurz vor 19.30 Uhr eskalierte ein Streit eines Ehepaares in einem Oftringer Quartier. Aufgrund einer bei der Einsatzzentrale eingegangenen Meldung rückten rasch mehrere Patrouillen der Kantons- und Regionalpolizei aus.

Als nach wenigen Minuten die Polizei eintraf, stellten sie den 64-jährigen Mann fest, der ein Messer in der Hand hielt. Er äusserte die Absicht, sich selbst ein Leid anzutun, wenn sich jemand nähere.Seine Ehefrau konnte sich bereits in Sicherheit begeben. Sie wurde durch eine aufgebotene Ambulanzbesatzung betreut.

Die Polizisten bemühten sich, die Situation ruhig und ohne Gewalteinsatz zu bewältigen. Nach mehr als 30 Minuten liess sich der Mann widerstandslos festnehmen.

Vorausgegangen war gemäss ersten Ermittlungen ein heftiger Streit des Schweizers mit seiner 63-jährigen Ehefrau. Er soll sie mit dem Tod bedroht haben und ihr mit Körpergewalt die Atemwege zugehalten haben. Sie konnte sich offenbar los reissen und um Hilfe rufen, worauf Nachbarn zu Hilfe eilten.

Der beim Aggressor durchgeführte Atemlufttest ergab einen Wert von über 1,3 Promille. Aufgrund seines Zustandes wurde er einem Amtsarzt vorgeführt, welcher ihn in eine Psychiatrischen Klinik einwies, da er nicht hafterstehungsfähig war.

Die Ehefrau erlitt nach ersten Erkenntnissen nur leichte Verletzungen. Zwecks medizinischer Abklärungen wurden Fachkräfte des Instituts für Rechtsmedizin, Bern, beigezogen. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete eine Strafuntersuchung.

Quelle: kapoAG

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Eine 23-jährige Frau kam am Dienstagmorgen kurz vor 01 Uhr vom Ausgang nach Hause. In der Wohnung kam es anschliessend zu einer Auseinandersetzung mit ihrem Freund, wobei dieser seiner Freundin mehrmals ins Gesicht schlug. Ein Atemlufttest bei dem Mann ergab einen Wert von 0.93 Promille. Die Frau stellte gegen ihren 10 Jahre älteren Freund Strafantrag. Er wurde für 10 Tage aus der gemeinsamen Wohnung weggewiesen.

Quelle: stapoSG

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Eine 19-Jährige erstattete am Mittwochmittag bei der Stadtpolizei St.Gallen Anzeige gegen ihren Ehemann. Als sie die gemeinsame Hochzeit von Mitte Juni auf einen späteren Zeitpunkt verschob, soll es zu Tätlichkeiten und Drohungen gekommen sein. Dabei soll der 21-Jährige Asylsuchende seine Frau mehrmals geschlagen haben. Anfangs Juli hat das Paar trotzdem geheiratet. Dem seit kurzem verheiratetem Mann wurde eine 10-tägige Wegweisung mit Rückkehrverbot vom Wohnort ausgesprochen.

Auf einen weiteren Streit zwischen einem Ehepaar machten Passanten eine Patrouille am Mittwochabend aufmerksam. Das Paar stritt auf der Zürcher Strasse vor einer Liegenschaft. Dabei soll der Mann seine Frau an den Haaren gerissen und sie geschlagen haben. Sie zeigte Ihren Mann an. Er wurde ebenfalls für 10 Tage weggewiesen.

Quelle: stapoSG

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Am Sonntagabend 23. Juni 2013 musste die Stadtpolizei St.Gallen an eine Häusliche Gewalt zwischen einem Ehepaar ausrücken.

Dabei stellte sich heraus, dass es schon seit Freitag zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen dem Ehepaar kam. Dabei ging es zuerst um finanzielle Probleme, wobei die Frau ihren Mann in den Oberarm und in die Brust biss sowie ihm Kratzspuren am Hals zufügte. Am Samstag schlug dann der Mann seine Ehefrau und warf das gekochte Essen ins Waschbecken. Zuletzt forderte er am Sonntag von seiner Frau sein Mobiltelefon zurück, welches sie ihm weggenommen hatte.

Als sie der Aufforderung nicht nachkam, schüttete er einen Eimer Wasser auf den Boden der Wohnung. Unbeeindruckt von dieser Situation setzte sich seine Ehefrau auf das Sofa. Dies verärgerte den Mann, worauf er nochmals gegen ihren Oberkörper schlug. Sie wurde dabei nicht verletzt. Gegen ihren Ehemann stellte die Frau Strafantrag. Er wird durch die Stadtpolizei St. Gallen zur Anzeige gebracht.

Quelle: stapoSG

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Familiendrama im Kanton Waadt: In Renens hat ein 29-jähriger Mann seinen einjährigen Sohn mit einem Messer so schwer verletzt, dass das Kind später im Spital starb. Danach versuchte er, sich selbst zu töten.

Laut Informationen der Waadtländer Kantonspolizei spielte sich das Drama vermutlich wie folgt ab: Am Samstag gegen 10.15 Uhr war der 29-jährige Kongolese mit dem Zug nach Neuenburg gefahren, wo er seine ehemalige Partnerin sowie das Baby am Bahnhof traf. Die Mutter hatte ihr Einverständnis gegeben, dass der Vater das Kind in Neuenburg sehen kann, wo sie auch rund eine Stunde verweilten.

Laut Aussagen der Frau hatte der Vater sie schliesslich gezwungen, zusammen mit dem Kind zu dessen Wohnort nach Renens zu fahren. Dort trafen sie gegen 15 Uhr ein. Der Vater ging in seine Wohnung im vierten Stock des Mehrfamilienhauses und schloss sich dort zusammen mit seinem Kind ein. Da die Mutter um das Leben ihres Babys fürchtete, alarmierte sie die Polizei, die ein umfangreiches Sicherheitsdispositiv aufzog. Spezialisierte Polizisten konnten mit dem Vater Kontakt aufnehmen.

Ermittlungen wegen Freiheitsberaubung und Mordes

Nach langen Verhandlungen entschied sich der zuständige Staatsanwalt, die Wohnung von der Polizei stürmen zu lassen. «Der Vater hatte sein Kind entführt. Es bestand ein Risiko, dass er zur Tat schreitet», sagte Polizeisprecher Jean-Christophe Sauterel an einer Pressekonferenz. Um 19.20 Uhr stürmten deshalb Angehörige der Spezialeinheit DARD die Wohnung, indem sie den Zugang aufbrachen. Im selben Moment erstach der Vater das Baby und versuchte sich anschliessend das Leben zu nehmen, indem er sich in den Hals schnitt.

Das Kind wurde in lebensbedrohlichem Zustand ins Lausanner Universitätsspital CHUV eingeliefert, wo es an den erlittenen Verletzungen starb. Der Vater selber hatte sich nur leichte Verletzungen zugezogen. Nach der Behandlung im CHUV wurde er der Polizei zugeführt. Der zuständige Staatsanwalt Bertrand Bühler hat eine Strafuntersuchung eröffnet, nachdem er den Vater in der Nacht auf Sonntag wegen Freiheitsberaubung und Mordes einvernommen hatte. Er will seine vorsorgliche Inhaftierung beim Massnahmengericht beantragen. Über die Motive des Täters war vorerst nichts bekannt. Die Ermittlungen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft werden fortgesetzt.

Schon zuvor Anzeige wegen häuslicher Gewalt

Beim Täter handelt es sich um einen 29-jährigen Kongolesen mit einer Aufenthaltsbewilligung C und ohne Berufsbildung. Er war der Polizei bereits bekannt, unter anderem wegen eines von ihm begangenen Erpressungsfalls aus dem Jahr 2004 in Biel.

Die Neuenburger Kantonspolizei hatte zudem am Wohnort des Paares Anfang dieses Jahres wegen häuslicher Gewalt intervenieren müssen. Im Juni erstattete die Mutter des getöteten Kindes schliesslich Strafanzeige in ihrem Wohnkanton wegen häuslicher Gewalt durch ihren in Renens wohnhaften Partner. Das betroffene Quartier in Renens war wegen des Dramas zwischen 15.30 und 19.30 Uhr abgeriegelt. Insgesamt waren rund 30 Polizisten im Einsatz.

Quelle: 20min

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Nachbarn alarmierten am Freitagabend nach 21 Uhr die Stadtpolizei, da in einer Wohnung ein starker Familienstreit stattfand.

Der Familienvater schlug dabei seinem Sohn eine Cola-Büchse an den Kopf. Der Mutter, welche darauf einschritt, schlug der aggressive Mann mit der Hand gegen den Oberkörper. Zudem schlug er mit einem Stuhl auf den Rücken der Frau. Der Alkoholtest beim 41-jährigen Mann aus Sri Lanka ergab einen Wert von 2.2 Promille. Da keine Gewähr für Ruhe sowie die Sicherheit der Geschädigten bestand, wurde der Mann in polizeilichen Gewahrsam genommen. Es wurde gegen ihn eine 10-tägige Wegweisung mit Rückkehrverbot erlassen.

Quelle: stapoWinterthur

(Symbolbild) - Bild: Marco Hartmann

(Symbolbild) – Bild: Marco Hartmann

30 Einbruchdiebstähle, 25 Fälle von häuslicher Gewalt, 17 Fahrzeugaufbrüche und 17 Verkehrsunfälle mit 10 Verletzten. Dies die Bilanz des Pfingstwochenendes im Kanton Aargau.

Die Aargauer Polizei ist am Pfingstwochenende ganz schön auf Trab gehalten worden. Sie rückte zu 30 Einbruchdiebstählen, 25 Fällen von häuslicher Gewalt, 17 Fahrzeugaufbrüchen und 17 Verkehrsunfällen mit 10 Verletzten aus.

Diese Bilanz zog die Aargauer Kantonspolizei am Dienstag. Trauriger Höhepunkt der Polizeieinsätze war das Beziehungsdelikt von Möhlin vom Pfingstmontag. Die Ermittlungen in diesem Fall laufen auf Hochtouren. Weitere Informationen sind für den Nachmittag angekündigt.

Bei den 25 Fällen von häuslicher Gewalt handelte es sich gemäss Polizeiangaben meist um verbale Streitigkeiten zwischen Eheleuten oder Lebenspartnern. Oftmals stand Alkohol im Vordergrund.

In sieben dieser 25 Fälle wurde mit einer polizeilichen Wegweisung verfügt, dass sich Streithähne während mehreren Tagen nicht mehr in Reichweite ihres Streitortes aufhalten dürfen. Ein Aggressor wurde sogar in Haft genommen.

Fensterbohrer festgenommen

Bei 30 Einbrüchen stiegen die Täter in Wohnungen oder Häuser ein oder suchten Firmen, Verkaufsgeschäfte oder andere Unternehmen heim. In den meisten Fällen richteten sie beträchtlichen Sachschaden an und erbeuteten Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände.

Nach einer ganzen Reihe von Fensterbohr-Einbrüchen in Safenwil und Rothrist nahm die Polizei am frühen Dienstagmorgen in Safenwil einen 54-jährigen Kosovaren fest. Hausbewohner waren während der Nacht durch die hauseigene Alarmanlage aufgeschreckt worden und verständigten die Polizei.

Eine der alarmierten Patrouillen sichtete zwei flüchtende Personen. Den Polizisten gelang es, einen der beiden in einem Gebüsch aufzuspüren und festzunehmen. Es handelt sich um einen Kriminaltouristen ohne festen Wohnsitz in der Schweiz.

Der Polizei wurden weiter 17 Fahrzeugaufbrüche angezeigt. Die Täterschaft entwendete in den meisten Fällen Wertgegenstände oder Bargeld. Beliebt waren unter anderem Mobiltelefone und Navigationssysteme. Die Delikte fanden hauptsächlich im Raum Aarau sowie im Bezirk Rheinfelden statt.

Die Kantonspolizei rückte auch zu 17 Verkehrsunfällen aus. Diese ereigneten sich auf verschiedenen Strassenabschnitten im ganzen Kantonsgebiet. Ungefähr 10 Personen wurden verletzt und mussten ins Spital geführt werden.

Quelle: 20min

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Die Kantonspolizei verzeichnete über Ostern insgesamt 10 Unfälle, 15 Einbruchdiebstähle, 16 häusliche Gewalten sowie 15 Streitereien.

Vom Karfreitag bis Ostermontag, wurden der Kantonspolizei insgesamt 15 Einbruchdiebstähle oder Einbruchsversuche gemeldet. Betroffen waren mehrheitlich Einfamilienhäuser. In Mellingen wurden bei der Firma Blucycle mehrere Fahrräder gestohlen.

Auf den Aargauer Strassen ereigneten sich 10 Verkehrsunfälle mit einer leicht verletzten Person. In Aarau befuhr eine 46-jährige Deutsche eine Strasse in verbotener Richtung und kollidierte dabei mit einer Mauer und einem parkierten PW. Der Alcotest ergab eine Resultat von 2 o/oo.

Ausgerückt wurde durch Kantons- und Regionalpolizei auch an 16 häusliche Gewalten. Dabei wurden insgesamt 4 Wegweisungen verfügt. In einem Fall musste die Frau weggewiesen werden. Grund waren verbale und handgreifliche Auseinandersetzungen.

Wie jedes Wochenende rückten Kantons- und Regionalpolizei auch an Streitereien oder Drohungen aus. Insgesamt 15 Meldungen gingen ein.

Gravierende Fälle blieben jedoch über die Ostertage aus.

Quelle: kapoAG

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Am Mittwoch, den 13. Februar 2013, erschien eine in der Stadt St. Gallen wohnhafte Frau auf der Dienststelle der Stadtpolizei St. Gallen. Sie erklärte, dass sie am Vorabend von ihrem Ehemann mehrmals geschlagen und gewürgt worden sei. Zudem habe er sie beschimpft und bedroht. Ihr Vermählter konnte kurze Zeit darauf angehalten und ebenfalls auf die Dienststelle verbracht werden. Beide serbischen Eheleute wurden zum Vorgefallenen befragt. Der Ehemann verweigerte anfänglich die Aussagen. Zu einem späteren Zeitpunkt bestritt er die Tat. Ihm wurde für 10 Tage eine Wegweisung mit Rückkehrverbot für die gemeinsame Wohnung und den Arbeitsort auferlegt.

Quelle: kapoSG

Ein Ehepaar, welches aus der Dominikanischen Republik stammt, stritt sich im Verlaufe des Sonntagmorgens. Der Auslösegrund sei die unterschiedliche Auffassung der Kindererziehung.

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Beim Streit sprachen beide gegenseitige Drohungen aus. Die intervenierende Polizei trennte die beiden Streitenden. Die Situation beruhigte sich sodann. Der Mann entschied sich die gemeinsame Wohnung für die nächsten Tage freiwillig zu verlassen. Seine Ehefrau bleibt bei den drei Kindern in der Wohnung. Weitere Sofortmassnahmen seitens der Polizei waren nicht mehr notwendig.

Quelle: stapoSG

Am Sonntag musste die Polizei insgesamt in 11 Fällen wegen Häuslicher Gewalt intervenieren. In einigen Fällen kam es zu Tätlichkeiten. Es wurden 4 Wegweisungen gemäss Polizeigesetz verfügt.

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Im ganzen Kantonsgebiet musste die Kantons- und Regionalpolizei gestern, Sonntag, 10. Februar 2013, 11 Mal wegen Häuslicher Gewalt ausrücken. Meistens ging es um verbale Auseinandersetzungen oder Tätlichkeiten unter Eheleuten oder Familienangehörigen. In zwei Fällen war auch ausgiebiger Alkoholkonsum mit im Spiel. Ernsthaft verletzt wurde niemand. In insgesamt vier Fällen wurde der Ehemann oder Lebenspartner durch die Polizei für mehrere Tage weggewiesen.

Quelle: kapoAG

In Bühler eskalierte am Samstagabend, 02. Februar 2013, ein Familienstreit. Der Aggressor wurde vorläufig festgenommen – verletzt wurde niemand.

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Um 1630 Uhr meldete eine Frau, dass sie eine heftige Auseinandersetzung mit ihrem Gatten hatte und zu ihrem Schutz die Wohnung verlassen musste. Die ausgerückte Polizeipatrouille wurde beim Eintreffen am Wohnort vom 62jährigen Mann mit Gegenständen beworfen. Nachdem der alkoholisierte Aggressor den Einsatz einer Schusswaffe in Aussicht stellte, wurde die Sondereinheit der Kantonspolizei Appenzell-Außerrhoden aufgeboten. Die Intervention verlief erfolgreich und der Schweizer Staatsangehörige konnte trotz massiven Widerstands festgenommen werden. Bei der anschließend durchgeführten Hausdurchsuchung kam keine Schusswaffe zum Vorschein. Beim Einsatz wurde niemand verletzt.

Quelle: kapoAR

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Im vergangenen Jahr intervenierte die Stadtpolizei in der Stadt St.Gallen 176 Mal wegen häuslicher Gewalt. In 111 Fällen handelte es sich um Machtmissbrauch im Sinne des Polizeigesetzes. Daraus resultierten 111 Strafanzeigen. Es wurden 5 Personen in Gewahrsam genommen und 11 Wegweisungen ausgesprochen. 65 Fälle stellten keinen Machtmissbrauch im Sinne des Gesetzes dar und zogen deshalb keine weiteren polizeilichen Massnahmen nach sich.

Von Gewalt betroffen waren letztes Jahr 18 männliche und 93 weibliche Personen. Gewalt ausübend waren 94 Männer und 17 Frauen. 46 Mal kam es zwischen Eheleuten, 22 Mal in Partnerschaften zu häuslicher Gewalt. In 22 Fällen handelte es sich um Streitereien in Ex-Partnerschaften. Zudem gab es 13 Gewalttaten zwischen Eltern und Kindern sowie 3 weitere in der Verwandtschaft.

Vergleicht man die Entwicklung der letzten Jahre, lässt sich eine gleich bleibende Tendenz, jedoch mit leichtem Rückgang, erkennen. Im Jahr 2009 intervenierte die Polizei 187 Mal. Auf 193 stieg die Zahl im darauffolgenden Jahr, während sie letztes Jahr auf 167 sank.

Quelle: stapoSG

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Am Mittwoch, 30.01.2013, kurz vor Mittag, musste eine Patrouille nach dem Quartier Riethüsli ausrücken. Ein getrennt lebendes Ehepaar stritt zuerst verbal. Im Laufe dieses Zwists kam es zu gegenseitigen Tätlichkeiten. Die Polizeibeamten konnten die Beteiligten beruhigen. Die entsprechenden Amtsstellen werden bezüglich dieses Vorfalls informiert. 

Quelle: stapoSG

Die Polizei im Aargau blickt auf verhältnismässig ruhige Weihnachten ohne ausserordentliche Einsätze zurück. Die Zahl von Unfällen, Schlägereien und Häuslicher Gewalt hielt sich in Grenzen, wobei auch niemand ernsthaft verletzt wurde.

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Einbruchsserie setzte sich nicht fort

Zwischen 24. und 26. Dezember 2012 verzeichnet die Kantonspolizei Aargau 25 Einbruchdiebstähle. Dabei war mehrheitlich der Wohnbereich betroffen. Allein an Heiligabend suchten Einbrecher ein Dutzend Einfamilienhäuser heim (siehe Medienmitteilung vom 24. Dezember). Diese Serie setzte sich an Weihnachten zum Glück nicht fort, blieben doch Einbruchsmeldungen an diesem Tag gänzlich aus. Erst am Abend des 26. Dezember waren Einbrecher in Ammerswil und Wohlen bei vier Wohnhäusern am Werk.

Wenig Schlägereien

Die Regionalpolizeien und die auch die Kantonspolizei wurden an diesen Tagen lediglich zehnmal wegen angeblicher Schlägereien gerufen. Diese erwiesen sich meist nur als hitzige Auseinandersetzungen ohne ernsthaften Hintergrund. Wenn überhaupt kamen die Beteiligten mit geringfügigen Verletzungen davon. Mit zehn Meldungen hielt sich auch die Zahl der Nachtruhestörungen in engen Grenzen.

Häusliche Gewalt im normalen Bereich

Die Polizei rückte über Weihnachten an 14 Fälle von Häuslicher Gewalt aus, was einer eher geringen Anzahl entspricht. Während am Weihnachtstag jegliche Meldungen ausblieben, kam es am Abend des Stephanstages zu einer Häufung mit gleich zehn Vorfällen. Die Polizei sprach gegen drei Aggressoren zeitlich befristete Wegweisungen aus.

Keine schweren Verkehrsunfälle

Auch auf den Aargauer Strassen und Autobahnabschnitten rollte der Verkehr mehrheitlich störungsfrei. Die Kantonspolizei zählte 20 Verkehrsunfälle, welche durchwegs glimpflich ausgingen. So wurde niemand ernsthaft verletzt.

Quelle: kapoAG

Mercredi 19 décembre 2012 peu avant une heure du matin, une patrouille est intervenue dans un appartement de Plainpalais, pour une femme qui venait de se faire frapper par son époux. A leur arrivée sur les lieux, les policiers ont pris contact avec la victime qui s’était réfugiée chez sa voisine avec sa fille de dix mois.

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Elle a déclaré que son mari lui avait donné un violent coup de poing au visage et que ce n’était pas la première fois. Les policiers ont constaté que son visage était tuméfié. Dès lors, le mari qui se trouvait dans l’appartement conjugal a été emmené au poste de police de Plainpalais.

Auditionnée sur les faits, la victime a déclaré être mariée depuis un an et demi et avoir eu une petite fille de dix mois. Le 27 octobre 2012, son époux est rentré alcoolisé au domicile conjugal et il lui a reproché de ne pas avoir préparé le repas. Il l’a alors traitée de pute et violement poussée contre l’accoudoir d’un canapé, occasionnant des blessures, dont elle n’a pas osé parlé à son médecin

Concernant le 18 décembre 2012, la plaignante déclare être rentrée chez elle à 23h30. Son mari lui a demandé de l’argent pour l’achat de cigarettes. N’ayant pas d’argent et ne voulant pas prêter sa carte bancaire à son mari, l’épouse a essuyé un crachat, puis son époux a levé les poings, avant de la frapper au visage. A la fin de son audition, la victime déclare que son mari l’a menace régulièrement de mort lorsqu’il a bu.

Le prévenu nie tout les faits qui lui sont reprochés par sa femme. Il déclare qu’il ne l’a jamais frappée, insultée et menacée de mort.

Vu ce qui précède, l’intéressé a été mis à disposition du Ministère public.

Quelle: kapoGE

RINIKEN – AG – A. M.* (45) erschoss seine Ehefrau 2009 in aller Öffentlichkeit. Jetzt hat ihn die Staatsanwaltschaft wegen Mordes angeklagt. Er habe aus krassem Egoismus gehandelt.

Täter: Er drohte seiner Frau seit langem. (Kantonspolizei AG)

Täter: Er drohte seiner Frau seit langem. (Kantonspolizei AG)

Dem heute 45-jährigen Kosovo-Albaner A. M.* wird vorgeworfen, im April 2009 seine damals 35-jährige Ehefrau Mirvete M.* erschossen zu haben. Im 1400-Seelen-Dorf Riniken bei Brugg AG sprach man von einer regelrechten Hinrichtung auf offener Strasse (Blick.ch berichtete).

Gestützt auf die Untersuchungen und die daraus hervorgegangenen Erkenntnisse hat die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach jetzt gegen A. M. Anklage wegen Mord, Gefährdung des Lebens und Widerhandlung gegen das Waffengesetz erhoben.

Die Tat sei minutiös geplant gewesen und der 45-Jährige habe aus krassem Egoismus gehandelt, heisst es in der Mitteilung.

Der Kosovare tötete seine Ehefrau bei der Bushaltestelle vor der Post Riniken mit mehreren gezielten Schüssen. Mirvete M. starb noch am Tatort.

Täter geständig, Motiv unklar

Warum A. M. die Mutter seiner Kinder umbrachte, ist weiterhin unklar. Der Beschuldigte sei einzig bezüglich der Tötung seiner Ehefrau geständig. Die Anklage ist am Bezirksgericht Brugg hängig.

Die Untersuchungen gestalteten sich aufwändig: Insgesamt wurden 53 Einvernahmen durchgeführt und 21 straf- und familienrechtliche Vorakten miteinbezogen. Zudem wurden acht externe Gutachten in Auftrag gegeben.

Vor der grausamen Tat hatte die Polizei A. M. schon wegen häuslicher Gewalt festgenommen, verfügte gegen ihn schliesslich ein Hausverbot. Mirvete M. soll sich einige Zeit vor ihrem Tod so sehr gefürchtet haben, dass sie an Haus- und Wohnungstür die Schlösser auswechselte.

Die Frau hinterliess die gemeinsamen Kinder Denissa, Durim und Seldrim, damals 5-, 10- und 17-jährig.

Quelle: blick.ch

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NACHTRAG:

Staatsanwaltschaft fordert Verwahrung für den Mörder von Riniken

Ein heute 45-jähriger Kosovare erschoss vor vier Jahren in Riniken seine Frau auf offener Strasse. Die vom Bezirksgericht Brugg gesprochenen 20 Jahre Haft sind der Staatsanwaltschaft zu wenig. Sie fordert lebenslängliche Haft und die Verwahrung.

«Das Urteil ist sehr weit weg von dem, was die Staatsanwaltschaft am Bezirksgericht forderte», sagt Elisabeth Strebel, Mediensprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft. Die Voraussetzungen für eine Verwahrung seien gegeben, da der Täter einen Mord begangen habe.

Aufgrund der Persönlichkeitsmerkmale, den Tat- und Lebensumständen, sei zu erwarten, dass der Täter wieder ein Delikt begehe. Laut Staatsanwalt sei die Rückfallgefahr gross. Deshalb müsse Afrim M. verwahrt werden.

Laut der Anklage hatte sich der Mord in Riniken so zugetragen: Afrim M. lauerte an der Postauto-Haltestelle seiner Frau auf und schoss sie daraufhin mit einer Pistole nieder. Er gab vier gezielte Schüsse auf sie ab.

Als seine Frau am Boden lag, habe er sich über sie gestellt und noch einmal abgedrückt. All dies während weitere Personen an der Bushaltestelle zugegen waren.

Der Angeklagte schilderte vor Gericht eine andere Version. Er sei zufällig zur Haltestelle gekommen. Seine Frau habe ihn dort beleidigt und gedroht, ihn verhaften zu lassen. Daraufhin hätte er nicht mehr klar denken können. Die Tat könne er sich nicht erklären.

Am 24. April 2013, vier Jahre nach der Tat, verurteilte das Bezirksgericht Brugg Afrim M. wegen Mordes, Gefährdung des Lebens und Vergehen gegen das Waffengesetz zu 20 Jahren Freiheitsstrafe. Nun gelangt der Fall vor das Aargauer Obergericht.

Quelle: kapoAG

Ein Mann hat in Zürich drei Jahre lang seine Freundin in der Wohnung eingesperrt – muckste sie oder die Kinder auf, gab es Schläge. Das Obergericht senkte nun die Strafe von elf auf sieben Jahre.

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Die Vorwürfe gegen den heute 47-jährigen Beschuldigten wogen schwer. Der zuständige Staatsanwalt Matthias Stammbach sprach gar von einem eigentlichen Herrschaftsregime eines «Kontrollfreaks». Fest steht, dass der aus dem Kosovo stammende Chauffeur mitten in Zürich seine bosnische Freundin über drei Jahre lang in der gemeinsamen Wohnung eingeschlossen hatte.

Die Frau durfte nur selten und lediglich mit ausdrücklicher Erlaubnis des Patriarchen das Haus verlassen. Die meiste Zeit musste sie aber hinter verschlossenen Fensterläden in den eigenen vier Wänden verbringen. Regelmässig überwacht von einer Videokamera, die der Beschuldigte zur ständigen Kontrolle der Geschädigten installiert hatte. Muckste die Partnerin auf, setzte es immer wieder Schläge ab. Auch für die drei gemeinsamen Kinder, die nicht nur verprügelt wurden, sondern auch mit anderen Kindern nicht spielen durften.

Mutige Tochter alarmierte Polizei

Als der Beschuldigte am 9. September 2009 seine Partnerin und ein Kind mit einem Plastikrohr verdrosch, eskalierte die Situation. Diesmal nahm eine der Töchter den ganzen Mut zusammen und alarmierte per Telefon die Polizei. Diese nahm den mit einer älteren Schweizerin verheirateten Täter kurz darauf fest. Seither sitzt er im Gefängnis.

Im April 2011 musste sich der Chauffeur zuerst am Bezirksgericht Zürich verantworten. Er wurde wegen schwerer Freiheitsberaubung, mehrfacher Körperverletzung, mehrfacher Nötigung sowie Verletzung der Fürsorge oder Erziehungspflicht zu einer hohen Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt. Während der Urteilseröffnung war es zu lautstarken Protesten der geschädigten Mutter und der Kinder gekommen. Sie hatten sich inzwischen mit ihrem Peiniger wieder versöhnt und verlangten seine Freilassung.

Schläge bagatellisiert

Am Freitag stand der Beschuldigte in einem Berufungsprozess vor dem Zürcher Obergericht. Er hinterliess nicht den besten Eindruck. So erklärte er, dass er immer noch mit der älteren Schweizerin verheiratet sei und diese liebe. Allerdings anerkannte er auch, dass ein Verfahren zur Aberkennung seines Schweizer Bürgerrechts hängig sei.

Zur Sache befragt, legte er zwar ein Teilgeständnis ab, bagatellisierte aber seine Schläge, indem er von einfachen Ohrfeigen sprach. Oder bei seinen Kindern nur von einem Spiel.

Sein Verteidiger verlangte im Hauptantrag einen vollen Freispruch und argumentierte, dass die Mutter gar nicht eingeschlossen worden sei. Sie habe sich vielmehr aus eigenem Antrieb zurückgezogen, aus Eifersucht auf die Schweizer Frau des Beschuldigten. So habe die Geschädigte ihren Partner nicht teilen und mit ihrem selbst gewählten Rückzug seine Aufmerksamkeit erheischen wollen, lautete die Theorie des Verteidigers.

Strafe deutlich gesenkt

Bei der rechtlichen Würdigung folgte das Obergericht der Staatsanwaltschaft, die eine Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils gefordert hatte. Nicht aber bei der Strafe, welche die Oberrichter als zu übersetzt einstuften und neu sieben Jahre festsetzten.

So habe der Beschuldigte das Opfer beispielsweise nicht angekettet, womit die Intensität der Taten im unteren Grenzbereich anzusiedeln sei, erklärte der Vorsitzende. Zudem hätten heute alle Geschädigten ihr Desinteresse an einer Bestrafung angemeldet. Nicht zuletzt habe der Angeschuldigte eine gewisse Einsicht gezeigt und von Fehlern gesprochen. Da er bereits 1536 Tage im Gefängnis verbüsst hat, kommt er voraussichtlich im kommenden Mai wieder frei.

Quelle: 20min