Archiv für die Kategorie ‘Gefährdung eines Lebens’

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Bild: kapoBE

Die Ermittlungen zu den Ausschreitungen bei der Reitschule in Bern in der Nacht auf den 6. März 2016 dauern an. In diesem Zusammenhang hat die zuständige Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland die Veröffentlichung eines Bildes eines bezeichneten Straftäters verfügt.

In der Nacht auf Sonntag, 6. März 2016, hatten Unbekannte bei der Reitschule in der Stadt Bern Strassenbarrikaden errichtet und angezündet. Die anrückenden Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern und der Berufsfeuerwehr Bern wurden in der Folge mit Steinen, die Polizisten zudem auch mit Flaschen und Feuerwerkskörpern, angegriffen. Elf Polizisten wurden dabei verletzt (vgl. Medienmitteilung vom 6. März 2016).

Im Rahmen der seither laufenden Ermittlungen wegen Gefährdung des Lebens, Landfriedensbruch sowie Gewalt und Drohung wurde auch verschiedentliches Bildmaterial gesichtet. Die zuständige Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland hat nun die Veröffentlichung eines Bildes eines bezeichneten Straftäters verfügt. Der vermummte Mann wurde beobachtet, wie er Feuer an den Barrikaden legte.

In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht. Personen, welche Angaben zum bezeichneten Straftäter machen können, werden gebeten, sich zu melden: Telefonnummer +41 31 634 41 11.

Quelle: kapoBE

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In den frühen Morgenstunden des Sonntag (27.10.2013) kam es vor einem Club in Dietlikon zu einer Auseinandersetzung unter balkanstämmigen Personen. Dabei wurden eine Person mittelschwer und mehrere Leute leicht verletzt.

Nachdem es in einem Club an der Industriestrasse zum Streit von mehreren Personen gekommen war, mussten diese gegen 02.20 Uhr aus dem Lokal gewiesen werden. Dort ging die Auseinandersetzung weiter. In deren Verlauf wurde ein schwarzer Mercedes gegen verschiedene Personen gelenkt. Ein Beteiligter musste sich mit einem Sprung auf die Seite retten, wobei er gegen eine Glasscheibe stiess und sich verletzte. Insgesamt wurden sechs Beteiligte leicht bis mittelschwer verletzt. Anschliessend entfernte sich das Fahrzeug Richtung Wallisellen, ohne sich um die Verletzten zu kümmern.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Angaben zum Vorfall, insbesondere zum Fahrzeugmanöver bzw. dem Lenker machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Zuständig für die Strafuntersuchung ist die Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland.

Quelle: kapoZH

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Auf seiner Höllenfahrt gefährderte er zahlreiche Menschen. Lediglich elf Minuten brauchte er von Suhr nach Wohlen. Jetzt muss der Raser für sechs Monate ins Gefängnis und darf während drei Jahren nicht hinters Lenkrad.

Mehr Glück als Verstand hatte ein BMW-Fahrer im Oktober 2011: Der heute 22-jährige Mann durchbrach mit stark erhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn und der Kantonsstrasse nach Wohlen mehrere Polizeisperren. In Wohlen konnte die Polizei den Autofahrer endlich stoppen und verhaften. Bei seinem Höllenritt mit bis zu 188,9 Kilometern in der Stunde im 80-km-Bereich gefährdete er mehrere Polizeibeamte an Leib und Leben.

Fahrverbot für drei Jahre
Das Bezirksgericht Bremgarten unter dem Vorsitz von Peter Thurnherr verurteilte den BMW-Fahrer gestern wegen mehrfacher Gefährdung des Lebens und mehrfacher grober Verletzung der Verkehrsregeln zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten. Davon muss er sechs Monate im Gefängnis verbüssen.

Die Probezeit für die bedingt ausgesprochene Strafe wurde auf drei Jahre festgesetzt. Ausserdem belegte ihn das Gericht mit einem Fahrverbot von drei Jahren. Das Urteil erfolgte mehrheitlich. Die Minderheit des Gerichts hätte den Automobilisten härter bestrafen wollen.

Rasen aus Liebeskummer?

Die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung einigten sich im abgekürzten Strafverfahren auf das festgelegte Strafmass, dem sich die Mehrheit des Gerichts anschloss. Denn der BMW-Fahrer war von Anfang an geständig, zeigte Reue und entschuldigte sich bei den Polizeibeamten für seine Tat, für die er allerdings auch gestern vor dem Bezirksgericht Bremgarten keine Gründe nennen mochte. Dem Vernehmen nach soll ihm seine Freundin am Tag, bevor er seine Raserfahrt antrat, den Laufpass gegeben habe.

„Es tut mir leid, was passiert ist“, meinte der Automobilist. „Leider kann ich es nicht mehr rückgängig machen.“ Der Täter hat seine Lebenssituation inzwischen gefestigt. Er hat eine Lehre als Heizungsmonteur angetreten. Sein Chef sei mit ihm zufrieden, meinte der Beschuldigte, und er sei über das Strafverfahren informiert. Er sei verlobt und wolle seine Freundin dereinst heiraten.

Allerdings musste er auf die Frage eines Bezirksrichters, der nachhakte, zugeben, dass er wegen zwei Verkehrsdelikten vorbestraft sei. Einmal lenkte er ein Auto ohne Lernfahrausweis, das andere Mal fuhr er ebenfalls viel zu schnell und geriet dabei in eine Polizeikontrolle.

In elf Minuten von Suhr nach Wohlen
Der BMW-Fahrer habe eine „klassische Raserfahrt“ hingelegt, erklärte der Staatsanwalt. Von Suhr nach Wohlen, wo ihn die Polizei endlich stoppen konnte, habe er rekordverdächtige elf Minuten gebraucht. Weil er aber immer zu seiner Tat gestanden sei und sich in den letzten zwei Jahren nicht mehr strafbar gemacht habe, sei die angesetzte Strafe angemessen.

Sinnvoll sei das Fahrverbot für drei Jahre. Damit werde der BMW-Fahrer insgesamt fünf Jahre lang von der Strasse verbannt. Der Automobilist habe einen „Riesenmist“ gebaut, räumte sein amtlicher Verteidiger ein. „Allerdings ist er kein typischer Raser.“

Das Gericht habe für die Raserfahrt „nicht das geringste Verständnis“, erklärte Gerichtspräsident Peter Thurnherr in der Urteilsbegründung. „Sie haben auf ihrer Verfolgungsjagd zahllose Menschen gefährdet.“ Nur mit viel Glück seien die Polizeibeamten oder ein Passant, der sich auf der Strasse hätte befinden können, mit dem Leben davon gekommen. „Sie haben alles Glück in Ihrem Leben aufgebraucht und dürfen sich nun gar nichts mehr leisten.“ Eine bedingte Geldstrafe von 500 Franken aus dem Jahr 2011 wurde widerrufen. Einem Zivilkläger, den der Täter auf seiner Fahrt gefährdete, sprach das Gericht eine Genugtuung von 500 Franken zu.

Quelle: AZ

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Nach einem Streit hat ein wütender Freier zwei ungarische Prostituierte sowie ihre Zuhälter mit seinem Auto durch Zürich gejagt. Dafür muss er zehn Monate ins Gefängnis.

«Er wollte uns hinrichten», berichtete später ein ungarischer Zuhälter der Zürcher Polizei. Die lebensgefährliche Hetzjagd ereignete sich in der Nacht auf den 5. Juni 2010 mitten in der Zürcher City. Beim Jäger handelte es sich um einen heute 30-jährigen Ingenieur aus der Region Winterthur. Der Tunesier begab sich damals mit einem arabischen Freund in das Zürcher Rotlicht-Milieu, wo sie zwei ungarische Prostituierte ansprachen und in den Personenwagen des Beschuldigten einluden.

Opfer-Fahrzeug sieben Mal gerammt

Fest steht, dass die beiden Freier plötzlich Streit mit den beiden Frauen bekamen. Beim Escher Wyss-Platz stiegen die verängstigten Ungarinnen bei einem Rotlicht plötzlich aus und flüchteten in ein sich vorne befindliches Fahrzeug von zwei Landsleuten. Die beiden ungarischen Zuhälter fuhren mit den beiden Frauen sofort weg. Verfolgt vom wütenden Freier, der nun massiv auf das Gaspedal drückte.

Er raste mit bis zu 105 km/h über die Wasserwerkstrasse stadteinwärts, wobei er immer wieder von hinten in die Stossstange der Ungarn hineinkrachte. Er rammte das Opfer-Fahrzeug bis zum Hotel Marriot gleich sieben Mal, bis der ungarische Lenker mit 113 km/h die Herrschaft über das Fahrzeug verlor, über die Gegenfahrbahn schleuderte und erst auf einem Trottoir zum Stillstand kam. Die vier magyarischen Insassen hatten sehr grosses Glück und kamen mit dem Schrecken davon. Indessen hatte der tunesische Familienvater mit seinem Freund das Weite gesucht. Allerdings wurde er vier Tage später von der Polizei ausfindig gemacht und verbrachte danach 44 Tage in Untersuchungshaft.

Drei Jahre und neun Monate Knast gefordert

Am Montag musste sich der Tunesier wegen mehrfacher Gefährdung des Lebens, Nötigung sowie grober Verletzung von Verkehrsregeln am Bezirksgericht Zürich verantworten. Der Beschuldigte gab zwar zu, dass er gegen das Verkehrsrecht verstossen habe. Allerdings sei er von seinem Gegner mit dem Stinkefinger provoziert worden. Zudem habe dieser zuerst seinen Wagen beschädigt. Deshalb habe er ihn einholen, zur Rede stellen und seine Nummer notieren wollen.

Staatsanwalt Jürg Boll sprach von einem skrupellosen Verhalten des heute arbeitslosen Vaters aus Pfungen und verlangte eine hohe Freiheitsstrafe von drei Jahren sowie neun Monaten. Boll lieferte eine erdrückende Beweislage. So hatten die beiden Prostituierten und die beiden Zuhälter den Beschuldigten glaubhaft belastet. Hinzu kam, dass die Polizei den wegen Menschenhandels verdächtigen Ungarn kurz nach dem Vorfall am Telefon abgehört hatte. Dieser hatte seiner Frau die ganze Verfolgungsjagd geschildert.

Vergeblich Freispruch verlangt

Verteidiger David Gibor verlangte dagegen in seinem Hauptantrag einen vollen Freispruch und setzte in erster Linie auf angeblich formelle Mängel während der Untersuchung. Der Anwalt unterlag deutlich und wurde vom Gericht mit seinen juristischen Argumenten kaum erhört.

Das Gericht kam zu umfassenden Schuldsprüchen und setzte für den Ersttäter eine verhältnismässig strenge und teilbedingte Freiheitsstrafe von 34 Monate fest. Zehn Monate davon soll der Nordafrikaner absitzen. Der Gerichtsvorsitzende Philippe Ernst sprach von einem erheblichen Verschulden und einer beträchtlichen kriminellen Energie des Mannes. Er habe sein Auto als Tatwaffe eingesetzt und damit mehrere Menschenleben gefährdet. Zudem habe sich der Täter massiv widersprochen. Einerseits habe er seine Gegner nur einholen, zur Rede stellen und verzeigen wollen. Andererseits habe er nach dem Unfall sogleich das Weite gesucht. „Das geht einfach nicht auf“, sagte Ernst.

Freispruch für ungarischen Fluchtlenker

Mehr Glück hatte der ungarische Fluchtlenker, für den Boll wegen grober Verkehrsdelikte eine bedingte Freiheitsstrafe von einem Jahr gefordert hatte. Er wurde in entschuldigter Abwesenheit – er lebt heute wieder in Ungarn – im Sinne seines Verteidigers Torsten Kahlhöfer umfassend freigesprochen. Wegen eines rechtfertigenden Notstandes, da es ihm nicht zuzumuten gewesen sei, anzuhalten und damit die in seinem Wagen befindlichen Personen einer Lebensgefahr auszusetzen. Ihm wurde ein Schmerzensgeld von 4 400 Franken zugesprochen.

Quelle: 20min

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Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass sich die Frau mit ihrem Fahrrad auf dem Weg nach Hause befand. Sie bemerkte, dass ihr ein Fahrzeug folgte. Als sie ihr Velo am Wohnort abstellte, erschien plötzlich ein Mann, stahl ihre Handtasche und flüchtete zu einem wartenden Auto. Die Frau stellte dem Täter nach und versperrte dem Fahrzeug die Wegfahrt.

In der Folge lud der Täter die Frau auf die Kühlerhaube auf und beschleunigte stark. Nach mehreren hundert Metern stoppte das Auto auf Höhe Steinbühlallee brüsk, worauf das Opfer von der Kühlerhaube absteigen konnte. Das Fahrzeug flüchtete in Richtung Sandweg. Mehrere Passanten alarmierten die Polizei. Trotz einer sofortigen Fahndung konnten die Täter entkommen.

Gesucht werden: 

Zwei unbekannte junge Männer, welche einen silbergrauen Peugeot mit französischen Kontrollschildern fuhren. Einer war ca. 20-30 Jahre alt, ca. 170 cm gross, kurze dunkle Haare, trug dunkle Kleidung. Einer der Täter trug eine Warnweste.

Personen, die sachdienliche Hinweise zu dieser Straftat geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.

Quelle: kapoBS