Archiv für die Kategorie ‘Förderung der Prostitution’

(Symbolbild)

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Ein 42-jähriger Roma-Boss, der am Zürcher Strassenstrich vier junge Frauen zur Prostitution gezwungen hat, muss siebeneinhalb Jahre in den Knast. Das Obergericht hat das Urteil der Vorinstanz bestätigt.

Das Zürcher Obergericht hat am Dienstag einen 42-jährigen Roma-Boss zu einer Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren verurteilt. Er hatte vier junge Frauen gekauft und in Zürich brutal in die Prostitution gezwungen. Sein 25-jähriger Sohn erhielt dreieinhalb Jahre Freiheitsentzug.

Das Obergericht bestätigte damit die Urteile der Vorinstanz. Das Bezirksgericht Zürich hatte den Clan-Chef im Sommer 2012 unter anderem wegen Menschenhandels und sexueller Nötigung, den Sohn wegen Förderung der Prostitution schuldig gesprochen.

Das Obergericht verpflichtete den Hauptbeschuldigten, vom unrechtmässig erzielten Vermögensvorteil dem Kanton Zürich 88’000 Franken abzuliefern. Zudem muss er zwei geschädigten Frauen Schmerzensgeld von 20’000 beziehungsweise 10’000 Franken bezahlen.

Laut Anklage hatte der 42-jährige Arbeitslose aus Ungarn ab Frühjahr 2009 bis zu seiner Verhaftung im Juni 2010 vier junge Landsfrauen in Ungarn gekauft und danach im Zürcher Rotlicht-Milieu brutal in die Prostitution gezwungen. Sein Sohn soll ihn dabei aktiv unterstützt haben.

Gegen das Urteil des Bezirksgerichts hatte die Anklage Berufung eingelegt. Die Staatsanwältin forderte, dass das Strafmass deutlich zu erhöhen. Für den 42-jährigen Vater beantragte sie eine Freiheitsstrafe von elf Jahren, für den Sohn sieben Jahre. Die Verteidiger forderten für die beiden Beschuldigten Freisprüche.

Die Anklägerin sprach vor Obergericht von einem brutalen und skrupellosen Vorgehen der Beschuldigten. Diese hätten die Geschädigten mit körperlichen Züchtigungen und Drohungen gefügig gemacht und ausgebeutet. Die wie Waren gekauften Frauen hätten sämtliche Verdienste dem Clan-Chef abgeben müssen.

Quelle: 20min

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Il Ministero Pubblico e la Polizia cantonale comunicano che negli scorsi giorni è stato arrestato un cittadino italiano residente in Ticino e attivo nell’ambito della prostituzione.

La decisione è già stata approvata dal Giudice per i provvedimenti coercitivi. Nei suoi confronti di ipotizzano diversi reati, fra i quali tentata coazione, tentata estorsione, violazione della sfera segreta o privata mediante apparecchi di presa di immagini e la registrazione clandestina di conversazioni. Vista la delicatezza e la complessità dell’nchiesta, che è coordinata dal Sostituto Procuratore Generale Antonio Perugini, e a tutela delle vittime, si avvisa che non saranno rilasciate per ora ulteriori informazioni.

Quelle: kapoTI

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Ein ungarischer Chef-Zuhälter (35) muss hinter Gitter. Wegen Menschenhandels, Förderung der Prostitution, Körperverletzung sowie räuberischer Erpressung.

Ein 35-jähriger Ungare hat zwischen 2008 und Juni 2010 mehrere Frauen aus Ungarn in die Schweiz und Zürich am Sihlquai sowie an der Langstrasse in die Prostitution eingeführt. Das Gericht sah in einem Fall Menschenhandel als erwiesen an. Bei zwei weiteren Frauen ging es von Förderung der Prostitution aus. Zudem soll er einen Konkurrenten erpresst haben.

Das Gericht kam aber auch zu Teilfreisprüchen bei drei weiteren Geschädigten. Zudem sah es eine Lebensgefährdung zu Lasten eines Opfers als nicht erwiesen an.

Weiterhin nicht geständig

Der weitgehend nicht geständige Beschuldigte wurde verpflichtet, mehreren Frauen Schadenersatz und Genugtuung zu bezahlen. Einem Hauptopfer wurde neben einem Schadenersatz von über 21’000 Franken ein Schmerzensgeld von 20’000 Franken zugesprochen.

Mit diesem Urteil werden weder die Anklage noch die Verteidigung zufrieden sein. Während die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von elf Jahren gefordert hatte, wollte die Verteidigung mit einer milden Freiheitsstrafe von zwei Jahren die sofortige Haftentlassung ihres Klienten erreichen. Der Beschuldigte hat 1177 Tage der Strafe bereits abgesessen.

Quelle: 20min

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Der in Biel vor Gericht stehende frühere Chef eines Bordells in Nidau muss für einige Zeit hinter Gitter. Der Türke ist des Menschenhandels und der Förderung der Prostitution schuldig.

Der frühere Chef eines Bordells in Nidau BE bei Biel ist am Mittwoch zu einer Freiheitsstrafe von achteinhalb Jahren verurteilt worden. Ein Bieler Gericht sprach ihn des Menschenhandels und der Förderung der Prostitution schuldig.

Der 38-jährige Türke hat sich laut dem Regionalgericht Berner Jura-Seeland des mehrfachen Menschenhandels und der Förderung der Prostitution zum Nachteil von 45 Frauen schuldig gemacht. Verurteilt wurde der Mann wegen insgesamt zwölf Gesetzesverstössen, darunter Freiheitsberaubung, Gefährdung des Lebens und mengenmässig qualifizierter, bandenmässiger Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Gegen die drei weiteren Angeklagten verhängte das Gericht Freiheitsstrafen von fünfeinhalb Jahren, dreissig Monaten und zwanzig Monaten. Die Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren erhielt ein Mann, der im Umfeld des Hauptangeklagten Drogenhandel betrieb.

Bei den anderen zwei Verurteilten handelt es sich um Leute, welche der Staatsanwalt als «verlängerte Arme» des Hauptangeklagten bezeichnete. Ihre Strafen wurden teilbedingt respektive bedingt ausgesprochen.

Über den Hauptangeklagten sagte Gerichtspräsident Markus Gross in der Urteilsbegründung, er habe «über die Frauen verfügt wie über eine Ware». Mit Kontrollen, Drohungen und auch mit Waffengewalt habe der trainierte Boxer ein «strenges Regime» ausgeübt und das Selbstbestimmungsrecht der Frauen «massiv eingeschränkt.» Angesichts des illegalen Aufenthalts der Frauen in der Schweiz und deren finanzieller Abhängigkeit habe er eine «ausgeprägte Machtstellung» gehabt.

Auslöser: Grossrazzia im Jahr 2007

Der Prozess geht zurück auf Grossrazzien der Berner und Schwyzer Kantonspolizei im Februar 2007 im Hotel Schloss Nidau bei Biel und in einer Kontaktbar in Tuggen SZ. Damals sprachen die Behörden von einer der grössten je in der Schweiz durchgeführten Aktionen gegen Menschenhandel.

Das Hotel Schloss in Nidau war seit längerem als Rotlichtetablissement bekannt. Weitere Rotlichtbetriebe, die zum Einflussbereich des Nidauer Bordellchefs gehörten, lagen ausser in Tuggen SZ in Biel und im Kanton Luzern. Vor allem Rumäninnen schafften in den Betrieben an.

Zu beurteilen hatte das Gericht Taten zwischen 2003 und 2007. Gewisse Vorwürfe liess es gleich zu Beginn des mehrtägigen Prozesses wegen Verjährung fallen. Es sprach alle Angeklagte auch in gewissen Punkten frei.

Staatsanwalt wollte 10 Jahre, Verteidiger Freispruch

Der Staatsanwalt hatte für den Hauptangeklagten eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren gefordert, für die übrigen Angeklagten Strafen von zwei bis sechs Jahren. Der Verteidiger des Hauptangeklagten beantragte für diesen eine Haftstrafe von acht Monaten und Freispruch in den Hauptvorwürfen Menschenhandel und Förderung der Prostitution.

Quelle: 20min

(Symbolbild) - Rike  : pixelio.de

(Symbolbild) – Rike : pixelio.de

Il Ministero Pubblico e la Polizia cantonale comunicano che oggi, poco prima delle 03.00, agenti della Sezione Teseu e dei Reparti Mobili Sotto e Sopraceneri hanno effettuato un’operazione in un night-club in territorio di Lugano.

All’interno del locale erano presenti 10 donne straniere (2 lettoni, 1 estone, 3 rumene, 2 ucraine, 1 russa, 1 bulgara, di cui 6 in possesso di regolare permesso e 4 prive di permesso) e 10 clienti. Il responsabile del locale, un 50enne domiciliato nel Luganese, dopo essere stato interrogato, è stato arrestato su ordine del Procuratore Generale John Noseda per i reati ipotizzati di promovimento della prostituzione, usura, tratta di esseri umani, esercizio illecito della prostituzione, infrazione alla Legge federale sugli stranieri e altri reati in ambito finanziario e fiscale.

L’immobile, su disposizione del Ministero, al termine del controllo è stato posto sotto sequestro.

Quelle: kapoTI

Bild: blick

Bild: blick

Eine 43-jährige Thailänderin ist am Freitag von einem Berner Gericht wegen Menschenhandels und Förderung der Prostitution zu einer Freiheitsstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt worden. Sie lockte 50 Frauen oder Transvestiten aus ihrem Heimatland in die Schweiz und führte sie der Prostitution zu.

Für das Regionalgericht Bern handelt es sich um einen der grössten in der Schweiz aufgedeckten Fälle von Menschenhandel. Die Opfer seien von Beginn weg in «Schuldknechtschaft» geraten und danach als Prostituierte sexuell ausgebeutet worden, begründete die Gerichtspräsidentin am Freitag das Urteil.

Für die Reise in die Schweiz mussten die Angeworbenen 30’000 Franken aufbringen. Sie wussten, dass sie danach als Prostituierte eingesetzt würden. Wegen der hohen Schulden blieb vom Verdienst fast nichts übrig; weil sie illegal in einem fremden Land beschäftigt waren, konnten sich die Frauen kaum wehren.

Die Beschuldigte betrieb selber einen Salon in Müllheim (TG) und vermittelte in den Jahren 2008-2011 Frauen an Salons in Zürich, Winterthur, Rothrist, Basel, Luzern, Solothurn, Trimbach bei Olten, Biel und Bern.

Der schwungvolle Handel flog auf, als sich eine Prostituierte in Bern an die Kantonspolizei wandte. Der Betreiber des Bordells in Bern ist im November 2012 zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden.

Mit der «modernen Form der Sklaverei», wie die Richterin den Menschenhandel bezeichnete, verdiente die Angeklagte viel Geld. Der Umsatz belief sich im genannten Zeitraum auf rund 1,8 Mio. Franken.

Das Gericht glaubte ihr, dass sie lediglich Teil einer von Thailand aus operierenden Organisation sei. Doch sie habe sich aktiv beteiligt und davon profitiert, war das Gericht der Meinung. Verurteilt wurde die Angeklagte auch wegen Geldwäscherei, Fälschung von Ausweisen und Verstössen gegen das Ausländergesetz.

Die Angeklagte, die früher selbst der Prostitution nachging, ist seit 2006 mit einem Schweizer verheiratet. Diesen befand das Gericht der Gehilfenschaft für schuldig und verurteilte ihn zu einer teilbedingten Strafe von 30 Monaten.

Quelle: blick