Archiv für die Kategorie ‘Fälschung von Ausweisen’

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagnachmittag (20.12.2013) im Zürcher Stadtkreis 1 eine mutmassliche Kreditkartenbetrügerin festgenommen.

Fahnder kontrollierten kurz vor 15.00 Uhr an der Bahnhofstrasse eine Frau, welche ihnen vorgängig aufgefallen war. Bei der Überprüfung ihres Reisepasses entstand der Verdacht, dass dieser gefälscht ist. Die 47-jährge Britin wurde verhaftet. In ihren Effekten führte sie zudem mehrere gefälschte Kreditkarten mit sich. Weitere Ermittlungen ergaben, dass damit bereits zahlreiche Einkäufe, hauptsächlich Handtaschen und Schuhe, getätigt wurden. Gegenstände im Wert von mehreren tauschen Franken konnten sichergestellt werden. Weitere Ermittlungen sind im Gange. Die Festgenommene wurde nach den polizeilichen Befragungen der Staatsanwaltschaft zugeführt.

Quelle: kapoZH

(Symbolbild)

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Ein 20-jähriger erhält vom Zürcher Bezirksgericht eine letzte Chance. Trotz 20’000 ergaunerten Franken kommt er mit einer bedingten Strafe davon. Vor Gericht hatte der Geständige einen denkbar schlechten Auftritt.

«Finden Sie das etwa lustig?», wollte der Gerichtsvorsitzende Roger Weber vom erst 20-jährigen Beschuldigten wissen. Der arbeitslose Schweizer aus Glattbrugg stützte sich lässig auf die Anklagebank ab und war sichtlich bemüht, vor seinen im Gerichtssaal anwesenden Kollegen und einer Freundin den coolen Typ zu markieren. Als erheblich weniger cool präsentierte sich die lange Anklageschrift, die dem reichlich tätowierten Täter beinahe das halbe Strafgesetzbuch anlastete. So Betrug, Hehlerei, Urkundenfälschung, alles mehrfach, Nötigung, Anstiftung zu «In Umlaufsetzens falschen Geldes», Fälschung von Ausweisen, Vergehen gegen das Waffengesetz, Drogendelike und vieles mehr.

Die meisten Verbrechen leistete sich der emsige Jung-Betrüger als erstaunlich abgebrühter Wirtschaftskrimineller, indem er mittels unrechtmässig erlangten Identitätskarten bei Filialen von Sunrise, Swisscom oder Orange unter einem falschen Namen zahlreiche Mobiltelefon-Verträge unterzeichnete und auf diese Weise innerhalb weniger Monate rund 20’000 Franken ergaunerte. Einerseits mit den erhaltenen Mobiltelefonen. Andererseits mit dem Gebrauch der neuen Geräte. Die Deliktsserie dauerte von Ende 2011 bis zum Frühjahr 2012.

Einen denkbar schlechten Eindruck hinterliess der geständige Mann, als er dem Gericht erklärte, dass die Polizei gegen ihn eine neue, aktuelle Untersuchung eingeleitet habe. Diesmal wegen Betrügereien im Internet. So soll er über Ricardo Waren verkauft, aber nicht geliefert haben.

Auch mit Falschgeld hantiert

Der Jugendliche bekam es vor einem Jahr auch in Bülach mit der Polizei zu tun. So wollte er im Club UG einen Kollegen dazu bringen, die Rechnung mit einer gefälschten Hunderternote zu bezahlen. Allerdings ohne Erfolg, da die Barfrau das Falschgeld rechtzeitig erkannte.

Hinzu kamen zahlreiche weitere Gaunereien. Aber auch eine Nötigung, bei welcher der Glattbrugger und einige Kollegen nach einem Streit um ein gestohlenes Handy eine Begleiterin gegen ihren Willen in einem Hotelzimmer festhielten.

Für das Gericht war zuletzt das noch junge Alter des gebürtigen Solothurners entscheidend. Es setzte im Sinne einer letzten Chance eine bedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten fest. Das eröffnete Urteil schien den Betrüger allerdings nicht allzu gross zu beeindrucken. Gut möglich, dass er den Gerichtspräsidenten in absehbarer Zeit wiedersieht.

Quelle: 20min

Un homme né en 1994, originaire de Guinée, sans domicile fixe, a été appréhendé pour infraction à la Loi sur les étrangers.

Lundi 16 septembre 2013, aux alentours de 23h00, lors d’une patrouille préventive dans le secteur des Pâquis, des agents ont contrôlé un individu qui s’est légitimé sous un faux nom, avec un passeport de Guinée-Bissau authentique, dont la photo a été changée. Il avait également en possession une fausse carte de séjour portugaise.

Les contrôles ont permis d’identifier formellement cet individu. Il est également ressorti qu’il fait l’objet d’un ordre d’écrou d’un mois et 29 jours et d’une interdiction d’entrée sur le territoire helvétique, jusqu’au mois de février 2014.

L’auteur ne reconnaît pas les faits qui lui sont reprochés.

Vu ce qui précède, l’intéressé a été mis à disposition du Ministère public.

Quelle: kapoGE

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Un homme, né en 1986, originaire de Tunisie, sans domicile connu, a été appréhendé pour utilisation frauduleuse d’un ordinateur, vol subsidiairement recel, faux dans les certificats et titres étrangers.  

Mercredi 21 août 2013, en début d’après-midi, l’intervention de la police était requise dans un centre commercial de la rive droite car le service de sécurité de ce commerce retenait un client qui avait tenté de régler ses achats avec une carte de crédit ne lui appartenant pas.

Il sied de préciser que ce client a tenté de partir dès qu’il s’est aperçu que l’employé avait des soupçons quand à la validité de la signature. C’est à la sortie du magasin qu’une première interpellation a eu lieu, par un membre de la sécurité du centre commercial. L’intéressé s’est débattu et a pris la fuite en courant. Interpellé à nouveau quelques 400 mètres plus loin, il a été reconduit dans le commerce en attendant la venue de la police.

De l’enquête effectuée, il est apparu que ce même individu a réglé d’autres achats la veille, soit le 20 août 2013 pour un montant de plus de CHF 1’000.-. Il était de plus, en possession d’une carte d’identité falsifiée et séjourne à Genève sans autorisation.

Une perquisition effectuée au domicile que l’intéressé occupe, a permis aux policiers de mettre la main sur divers objets de provenance douteuse et/ou réglé avec la carte de crédit. A ce sujet, il explique avoir acheté cet objet à un inconnu, dans le quartier des Pâquis.

Un responsable du centre commercial a déposé plainte, de même que le propriétaire de la carte de crédit utilisée frauduleusement.

Vu ce qui précède, il a été mis à disposition du Ministère public.

Quelle: kapoGE

(Symbolbild) kapoZH

(Symbolbild) kapoZH

Die Stadtpolizei Winterthur legt elf jungen Männern im Alter von 17 und 21 Jahren mehrere Delikte wie Sachbeschädigung, Betäubungsmittelhandel, Körperverletzung, Fälschung von Ausweisen und Gewaltdarstellungen auf dem Handy zur Last. Die mutmasslichen Täter sind geständig und werden sich vor der Jugendanwaltschaft/Staatsanwaltschaft verantworten müssen.

Die polizeilichen Ermittlungen führten auf Grund einer Anzeige Ende Mai 2013 wegen Sachbeschädigungen in einem Parkhaus zuerst zu drei 17-jährigen Jugendlichen. Im Zuge weiterer Abklärungen stellte sich heraus, dass einer dieser drei Jugendlichen auch für eine Körperverletzung Anfang des Monats verantwortlich ist. Ihm wird vorgeworfen, einen Passanten die Faust ins Gesicht geschlagen zu haben. Im Laufe der Ermittlungen wurden weitere Personen festgenommen denen Betäubungsmittelhandel und Fälschung von Ausweisen nachgewiesen werden konnte.

Bei diversen Hausdurchsuchungen wurden Betäubungsmittel sowie Handys sichergestellt auf denen Videos mit Gewaltdarstellungen gespeichert waren. Insgesamt wurden elf mutmassliche Täter zur Anzeige gebracht.

Quelle: stapoWinterthur

Die Kantonspolizei Graubünden hat drei Einbrüche aufgeklärt, die Mitte Oktober in Privathaushalte im Raum Chur verübt worden sind. Die beiden Tatverdächtigen konnten bei ihrer dritten Tat in flagranti überrascht werden.

(Symbolbild) - Rike  : pixelio.de

(Symbolbild) – Rike : pixelio.de

Ein aufmerksamer Anwohner meldete der Notruf- und Einsatzzentrale der Kantonspolizei Graubünden Mitte Oktober einen Einbruch ins Nachbarsgebäude. Die ausgerückte Patrouille der Stadtpolizei Chur konnte zwei Männer beim Verlassen des Hauses in flagranti anhalten und festnehmen. Sie trugen das Diebesgut, Schmuck im Wert von mehreren Tausend Franken, sowie Einbruchswerkzeug auf sich.

Weitere Delikte nachgewiesen
Die Ermittlungen der Kantonspolizei Graubünden ergaben, dass die beiden Männer, ein 50- und ein 27-jähriger Kolumbianer, in den Tagen zuvor zwei weitere Einbruchdiebstähle in Chur und Passugg-Araschgen begangen hatten. Sie entwendeten dabei Bargeld, Schmuck und eine Uhr. Der gesamte Deliktsbetrag beläuft sich auf rund 35‘000 Franken. Bei den Einbrüchen entstand zudem Sachschaden im Umfang von 6300 Franken. Weiter konnte die Kantonspolizei den beiden Männern Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz und Ausweisfälschung nachweisen. Beide sind geständig und werden an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt.

Quelle: kapoGR

Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben einen umfangreichen Fall von Menschenhandel aufgedeckt. Sieben beschuldigten Frauen und Männern wird vorgeworfen, die Einreise von mehr als 50 Frauen und Transsexuellen aus Thailand in die Schweiz organisiert zu haben. Diese mussten sich hierzulande prostituieren.

(Symbolbild) – Gerd Altmann/Shapes:dezignus.com / pixelio.de

Die Ermittlungen waren im Jahr 2010 ausgelöst worden, nachdem sich eine thailändische Frau bei der Kantonspolizei Bern meldete und erklärte, sie werde gegen ihren Willen in einem Etablissement in Bern festgehalten und sie müsse sich prostituieren. Schliesslich wurde ein umfangreiches Ermittlungsverfahren unter der Leitung der Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben eingeleitet. Dies betraf einerseits den Straftatbestand des Menschenhandels, andererseits aber auch die Förderung der Prostitution, Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz, Fälschung von Ausweisen sowie Geldwäscherei.

Im Verlaufe des Verfahrens zeigte sich, dass sich das Netzwerk weit über den Kanton Bern hinaus in verschiedene Kantone ausgeweitet hatte. Die Ermittlungen wurden aus diesem Grund in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen in den Kantonen Luzern, Solothurn und insbesondere im Kanton Thurgau durchgeführt. Es kam zu verschiedenen Hausdurchsuchungen in einschlägigen Etablissements.

Die Hauptbeschuldigte, eine 42-jährige Thailänderin mit Aufenthaltsbewilligung für die Schweiz, konnte schliesslich im Herbst 2011 in Deutschland verhaftet und an die Schweiz ausgeliefert werden.

Wie sich herausstellte, war die Frau seit Ende 2008 aktiv und betrieb selber ein Bordell, in welchem sie illegal anwesende thailändische Prostituierte beschäftigte. Diese mussten einen Schuldenbetrag von rund 30‘000 Franken für die Einreise in die Schweiz abarbeiten. Dabei wussten die meisten unter ihnen, dass sie in der Schweiz als Prostituierte arbeiten würden. Die Prostituierten hatten in der Regel 50 Prozent ihres Verdienstes an den oder die Salonbetreiber/in abzugeben und konnten nur mit den verbleibenden 50 Prozent ihre „Reiseschulden“ abbezahlen. So mussten sie total 60’000 Franken verdienen, um ihre Schulden zu tilgen. In mehreren dokumentierten Fällen mussten die Prostituierten sogar bis zu 90‘000 Franken erwirtschaften, bis sie etwas eigenes Geld behalten konnten.

Die Opfer stammten meist aus ärmlichen Verhältnissen in Thailand. Sie hatten in einigen Fällen einen sogenannten Darlehensvertrag unterzeichnen müssen, in dem sie eine allfällig vorhandene Liegenschaft in Thailand als Sicherheit verpfänden mussten. Zudem war die Hauptbeschuldigte bei ihrer Festnahme im Besitz von persönlichen Dokumenten von Opfern, beispielsweise von Ausweispapieren. Dazu kommt, dass sich die Opfer meist illegal in der Schweiz aufhielten und einer illegalen Tätigkeit nachgingen. Sie waren der örtlichen Sprachen nicht mächtig und hatten keine Ortskenntnisse. Die meisten Opfer sind in ihre Heimat zurückgekehrt und wollten sich nicht als Privatkläger/innen am Strafverfahren beteiligen. Ein Opfer, das sich am Strafverfahren beteiligt, verweilt derzeit noch in der Schweiz und wird in einer speziellen Einrichtung betreut.

Die Hauptbeschuldigte wird sich nun im Kanton Thurgau für 26 Opfer, in den Kantonen Bern, Solothurn, Luzern, Basel Stadt und Zürich für weitere 31 Opfer verantworten müssen. Weitere sechs beschuldigte Personen befinden sich teilweise noch in Untersuchungshaft. Bei ihnen handelt es sich um einen Schweizer, vier Thailänderinnen und einen Thailänder.

Hinweis

Für die bernische Kantonsregierung und die Kantonspolizei Bern hat die Bekämpfung des Menschenhandels hohe Priorität. Seit 2009 steht dabei insbesondere die Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung im Fokus und die Bestrebungen wurden intensiviert. Die umfangreichen Ermittlungsverfahren werden durch Spezialisten der Kriminalabteilung zusammen mit der verfahrensleitenden Staatsanwaltschaft für Besondere Aufgaben Bern in enger Zusammenarbeit mit weiteren Diensten geführt.

Die Abklärungen sind häufig sehr umfangreich und komplex. Im Zentrum der Ermittlungen stehen zunächst immer die Prostituierten, welche Opfer der sexuellen Ausbeutung wurden. Hier arbeitet die Strafverfolgungsbehörde intensiv mit spezialisierten Organisationen zusammen. Es gilt die Prostituierten während und nach dem Verfahren zu betreuen und ihnen zur Seite zu stehen, haben die Opfer doch grosse Angst vor Repressalien und müssen ständig damit rechnen, dass ihnen oder ihren Familien in den Heimatländern wegen den Aussagen etwas zustossen könnte.

Die Staatsanwaltschaft für Besondere Aufgaben untersucht Fälle, die sich aufgrund ihrer Besonderheiten nicht für die Untersuchung durch die örtlich zuständige regionale Staatsanwaltschaft eignen und nicht in den Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte fallen.

Quelle: kapoBE