Archiv für die Kategorie ‘Erpressung’

(Symbolbild)

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Fahrende aus Frankreich sind im Kanton Freiburg in eine bedeutende Betrugsaffäre verwickelt. Zum ersten Mal werden Fahrende in der Schweiz für organisierte Kriminalität zur Anzeige gebracht. Die Kantonspolizei Freiburg ruft die Bevölkerung, vor allem die älteren Personen, zur Vorsicht auf, wenn sie Kontakt zu Fahrenden haben.

Ermittlungen der Kantonspolizei Freiburg führten zur Aufklärung einer bedeutenden Affäre, wo die Täterschaft aus dem Milieu der Fahrenden stammt. Die zwei Personengruppen zugeordneten Fälle beinhalten Verbrechen wie Betrug, Wucher, Erpressung und Diebstahl. Den beiden Banden werden auch Straftaten wie Drohungen, Verleumdung, Urkundenfälschung und Missbrauch des Telefons zur Last gelegt. Ein Bandenmitglied hatte im Jahre 2008 sogar einen Raubüberfall begangen.

An die 20 Fälle aufgeklärt in der ganzen Schweiz

Durch die hiesigen Ermittlungen und einer interkantonalen Zusammenarbeit konnten an die 20 Fälle aufgeklärt werden, die vom Diebstahl bis zum Raubüberfall reichen, aber vorwiegend handelt es sich um Betrugsfälle. Ähnliche Delikte konnten in anderen Kantonen der Schweiz aufgeklärt werden, hauptsächlich Waadt, Wallis, Neuenburg und Tessin.

Es handelt sich vorwiegend um Betrug beim Verkauf von Teppichen, bei denen die Käufer in der Qualität der Ware getäuscht wurden. Im Nachhinein wurde wieder mit den Geschädigten Kontakt aufgenommen und mit Gewinnaussichten zum Investieren von Geld gedrängt, meistens unter dem Vorwand, die Zollgebühren für die Teppiche bezahlen zu müssen.

Ausser den Delikten in Verbindung mit dem Verkauf von Teppichen, reichten die Straftaten von Erpressung für das Schleifen, zum Rip-Deal (Gelddiebstahl beim Wechsel von Schweizerfranken gegen Euro zu einem vorteilhaften Kurs), bis hin zum Raubüberfall.

Raubüberfall auf einen Bijoutier

Die Ermittlungen im Kanton Freiburg wurden im September 2010 aufgenommen, als eine 86-jährige Frau aus Bulle einen Strafantrag für einen Betrugsversuch in der Höhe von 2‘000 Franken einreichte.

Die Ermittlungen zeigten, dass es sich bei einem der Täter um einen ca. 50-jährigen Fahrenden, G.D., handelte, der im Jahre 2008 bereits für einen Raubüberfall auf eine Bijouterie in Romont verurteilt worden war. Andere Familienmitglieder waren ebenfalls beteiligt. Die Bande hat jedoch die Schweiz verlassen, bevor handfeste Beweise gegen sie erhoben werden konnten.

Ein weiterer Fall trug sich Mitte April 2012 zu. Die Freiburger Kantonalbank informierte die Polizei, dass ein 89-jähriger Kunde allem Anschein nach Opfer eines Betrugsversuchs in der Höhe von 39’000 Franken geworden ist. Die ersten Ermittlungen führten zur Identifizierung von mehreren Verdächtigen, die zum Teil der gleichen Bande angehörten.

Auf Kaution freigelassen

Am Dienstag, den 25. September 2012 hat die Waadtländer Polizei in Yverdon-les-Bains den Haupttäter eines Betruges auf frischer Tat angehalten. Mit Hilfe von Komplizen hatte dieser
25-jährige französische Staatsangehörige, A.T., Sohn von G.D., einen 90-jährigen, dem er Teppiche verkauft hatte, dazu gebracht, ihm innert weniger Tage die Summe von mehreren Tausend Franken auszuhändigen. Nach seiner Überführung nach Freiburg wurde er mehrmals befragt, gab die Straftaten aber nur teilweise zu. Er wurde gegen eine Kaution von 32‘000 Franken am Vorweihnachtstag entlassen.

Mehrere Millionen Franken in der Schweiz ertrogen

Gegen mehrere Fahrende wird die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl erlassen. Die Telefon-überwachungen und die Einvernahmen des Beschuldigten A.T. lassen vermuten, dass gewisse Beteiligte, namentlich A.T., ihre Befehle aus Frankreich erhielten, grösstenteils von G.D. Von den gegen 20 zur Anzeige gebrachten Personen stammen mehrere aus Familien, die in der Vergangenheit an Betrugsfällen in der Schweiz für mehrere Millionen beteiligt gewesen waren.
Was die jetzigen Ermittlungen der Kantonspolizei Freiburg betreffen, dürften in der Westschweiz durch die Fahrenden seit 2005 an die 60 Straftaten für einen Deliktsbetrag von 400‘000 Franken und Betrugsversuche für 1 Million Franken begangen worden sein.

Täter auf der Flucht

Der Haupttäter, A.T., hat nach seiner Freilassung die Schweiz Hals über Kopf verlassen, trotz der Auflage, bis nach Abschluss der Ermittlungen in unserem Land zu verweilen. Er ist Gegenstand eines Haftbefehls, wie auch alle anderen Beteiligten, die bis anhin nicht befragt werden konnten. Die Bande wurde insbesondere für den Verkauf von falschem Schmuck und falschen Diamanten sowie Erpressung in Zusammenhang mit dem Schleifen und einen Fall von Reap-Deal zur Anzeige gebracht.

Prävention

Bei den Opfern der Fahrenden handelt es sich grösstenteils um Personen im Seniorenalter, meist in sehr hohem Alter, die nicht immer wissen, wie ihnen geschieht. Wir empfehlen den Angehörigen älterer Personen, die zu den potentiellen Opfern gehören, sich zu vergewissern, dass sie nicht mit Fahrenden in Kontakt kommen, deren Absichten nicht immer über alle Zweifel erhaben sind. Bei einem Verdacht ist die Polizei unter der Nummer 026 305 17 17 zu verständigen.

Quelle: kapoFR

Bild: 20min

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Ein junger Mann wollte die Taxifahrt nur bezahlen, wenn er dafür Sex mit der Fahrerin kriegt. Als diese ablehnte, schlug er sie spitalreif.

Nesrin F.* fährt seit sieben Jahren leidenschaftlich gern Taxi in Zürich. Doch seit Dienstag ist unklar, ob sie diesen Job je wieder ausüben kann. Kurz vor 6 Uhr hatte die 49-Jährige ihre Schicht begonnen. «Ich erhielt von der Zentrale einen Auftrag, vier Personen vom Unispital abzuholen», so Nesrin F. Zwei Frauen und zwei Männer, alle Mitte 20, warteten bereits vor dem Spitaleingang.

«Sie wollten nach Schwamendingen», so Nesrin F. Kurz vor dem Ziel stiegen drei Fahrgäste aus, der Vierte fuhr noch 100 Meter weiter. Fahrpreis total: rund 30 Franken. «Trotz 100er-Note wollte er nicht bezahlen, beziehungsweise nur, wenn ich Sex mit ihm haben würde», sagt die Perserin. Daraufhin habe er ein Kondom aus der Tasche gezückt. «Ich drückte umgehend den Alarmknopf und stieg aus dem Auto», sagt Nesrin F. Doch der Mann stieg ebenfalls aus, schlug sie ins Gesicht und flüchtete.

Wenige Minuten später war die Polizei vor Ort. Die Ambulanz brachte das Opfer ins Spital. Dort stellte sich heraus, dass mehrere Knochen im Gesicht gebrochen waren. «Ich weiss noch nicht, ob ich auf dem linken Auge je wieder sehen kann – die Schmerzen sind grausam», sagt Nesrin F.

Die Stadtpolizei spricht von einem nicht alltäglichen und brutalen Vorgehen. «Der Täter, ein 22-jähriger Serbe, wurde kurz nach der Tat verhaftet und der Staatsanwaltschaft zugeführt», so Polizeisprecherin Judith Hödl. Er sei geständig und mittlerweile wieder auf freiem Fuss. Nesrin F. hofft nun auf eine hohe Strafe für den Täter: «Und ich wünsche mir, dass ich sehr bald wieder Taxi fahren kann.»

Quelle: 20min

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Il Ministero Pubblico e la Polizia cantonale comunicano che negli scorsi giorni è stato arrestato un cittadino italiano residente in Ticino e attivo nell’ambito della prostituzione.

La decisione è già stata approvata dal Giudice per i provvedimenti coercitivi. Nei suoi confronti di ipotizzano diversi reati, fra i quali tentata coazione, tentata estorsione, violazione della sfera segreta o privata mediante apparecchi di presa di immagini e la registrazione clandestina di conversazioni. Vista la delicatezza e la complessità dell’nchiesta, che è coordinata dal Sostituto Procuratore Generale Antonio Perugini, e a tutela delle vittime, si avvisa che non saranno rilasciate per ora ulteriori informazioni.

Quelle: kapoTI

Zwei Unbekannte haben eine Filiale der UBS in Cornavin (GE) ausgeraubt. Die Beute beläuft sich auf eine Million Franken, schreibt «Le Matin».

Polizeigrosseinsatz in Genf. Zwei Unbekannte haben laut «Le Matin» um 13.30 Uhr eine UBS-Filiale in Cornavin ausgeraubt und dabei rund eine Million Franken erbeutet.

Sie flüchteten auf einem weissen Roller, der in Genf registriert ist. Die Polizei verfolgt die Flüchtigen gemäss der «Tribune de Genève» mit Hilfe eines grossen Beamtenaufgebots und eines Helikopters. Ausserdem sei die interkantonale und internationale Zusammenarbeit aktiviert worden.

Bezahlte der Bankangestellte Lösegeld?

«Ich sah einen Bankangestellten mit einer grossen Tasche. Eine Minute später hielt ein Roller mit zwei Personen auf dem Parkplatz Eingang Cornavin», berichtet ein Zeuge. Der Beifahrer sei daraufhin vom Roller abgestiegen und auf den Angestellten zugegangen. Sie hätten eine Minute diskutiert, als der Beifahrer plötzlich in tadellosem Französisch seinem Kollegen etwas zurief.

«Er schrie: ‹Los, wir gehen!› Dann hat er sich die Tasche des Bankers gepackt.» Das Ganze habe mehr nach einer Geldübergabe als nach einem Raub ausgesehen. Ein Detail, das diese Hypothese bestätige, sei das Fehlen von Waffen. Verschiedene unbestätigte Quellen berichteten über eine Bezahlung von Lösegeld.

Die Filiale in Cornavin war bereits im September 2011 Ziel eines bewaffneten Raubüberfalls geworden.

Quelle: 20min

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NACHTRAG:

UBS-Räuber nahmen Familie als Geisel

Während einer Zigi-Pause erfährt ein UBS-Angestellter in Cornavin, dass Verbrecher seine Familie in ihrer Gewalt haben. Er händigt ihnen ein Lösegeld in unbekannter Höhe aus.

Ein Mitarbeiter der Bank UBS in Cornavin GE ist am Dienstagnachmittag Opfer einer Erpressers geworden. Der Bankangestellte übergab Geld an den Mann, der angab, die Familienmitglieder des Mannes als Geiseln zu halten. Der Täter konnte unerkannt flüchten. Die Familie ist wohlauf und in Sicherheit.

Die Höhe der Beute gaben die Behörden noch nicht bekannt. Die Tat spielte sich am frühen Nachmittag ab, als der Bankmitarbeiter vor der Filiale seine Pause verbrachte. Der Täter sprach ihn an und zeigte ihm ein Foto, auf dem die Familie als Geiseln zu Hause zu sehen war.

Der Bankmitarbeiter ging daraufhin in die Filiale, holte einen Sack mit Geld und übergab ihn dem Täter, wie die Staatsanwaltschaft Genf am Donnerstagnachmittag mitteilte. Nachdem der Mann sich entfernt hatte, verständigte der erpresste Angestellte sofort die Polizei.

Der Erpresser rannte zu einem Motorrad, auf dem ein Komplize sass. Die beiden Männer flüchteten auf dem «Scooter» in Richtung Lausanne. Die Suche nach ihnen war Ende Nachmittag immer noch in Gange, wie die Staatsanwaltschaft weiter bekanntgab.

Der Familie des Angestellten geht es gut, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Es habe keine Verletzten gegeben, aber die Beteiligten stehen noch unter Schock.

Sie hatten keine Waffen dabei

«Ich sah einen Bankangestellten mit einer grossen Tasche. Eine Minute später hielt ein Roller mit zwei Personen auf dem Parkplatz Eingang Cornavin», berichtet ein Zeuge. Der Beifahrer sei daraufhin vom Roller abgestiegen und auf den Angestellten zugegangen. Sie hätten eine Minute diskutiert, als der Beifahrer plötzlich in tadellosem Französisch seinem Kollegen etwas zurief.

«Er schrie: ‹Los, wir gehen!› Dann hat er sich die Tasche des Bankers gepackt.» Das Ganze habe mehr nach einer Geldübergabe als nach einem Raub ausgesehen.

Diverse Online-Medien – darunter auch 20 Minuten – berichteten zuerst, die Bank sei überfallen worden und die Beute habe eine Million Franken betragen. Die Polizei bestätigte zu Beginn lediglich, dass Polizisten im Bankgebäude seien.

Die Filiale in Cornavin war bereits im September 2011 Ziel eines bewaffneten Raubüberfalls geworden.

Quelle: 20min

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ZÜRICH – «Boris», alias Irvidas M. (32), drohte, Bahnübergänge, Schulen und Krippen zu sprengen. Dafür hat ihn das Zürcher Bezirksgericht heute zu einer Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren verurteilt.

Er nannte sich Boris – und terrorisierte über drei Monate lang die Zürcher Polizei und Justizbehörden mit immer neuen Forderungen.

2012 drohte der Mann, Flughafen und Hauptbahnhof, aber auch Krippen und Schulhäuser in die Luft zu jagen. Er wollte so bis zu 100 Millionen Franken erpressen.

In einem Drohbrief ans Präsidialamt Zürich schrieb er: «Ich werde Eure Kinder töten!»

Um Druck auszuüben, deponierte er sogar eine Bombe beim Bahnübergang Borrweg der Sihltal–Zürich–Uetliberg-Bahn (SZU). Sie entpuppte sich als Attrappe.

Zwei Tage Prozess

Gestern begann am Bezirksgericht Zürich der Prozess gegen den Litauer Irvidas M.* (32), wie Boris mit richtigem Namen heisst.

Heute nun folgte das Urteil: Der Küchenbauer muss siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis – wegen mehrfach versuchter und teils qualifizierter Erpressung.

Der Staatsanwalt hatte zuvor eine Freiheitsstrafe von neun Jahren gefordert.

Polizei im Grosseinsatz

Die Polizei musste für den Fall Boris insgesamt 4900 Arbeitsstunden aufwenden. Schliesslich kam sie durch technische Überwachungsmassnahmen wie die Kontrolle des Mailverkehrs auf seine Spur.

Die Beweislage war erdrückend. Die Polizei beobachtete, wie Irvidas M. einen Drohbrief auf der Post aufgab – mit seinem Fingerabdruck auf dem Couvert.

Angeklagter zeigte sich unschuldig

Davon wollte der Angeklagte bei seiner Befragung jedoch nichts wissen. «Ich habe damit nichts zu tun», sagte er. Ein früheres Geständnis habe er nur unter Medikamenteneinfluss abgelegt.

Doch diese Ausreden haben dem Erpresser, den der psychiatrische Gutachter Frank Urbaniok als «pathologischen Lügner» bezeichnete, nichts gebracht.

Quelle: blick

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Ein ungarischer Chef-Zuhälter (35) muss hinter Gitter. Wegen Menschenhandels, Förderung der Prostitution, Körperverletzung sowie räuberischer Erpressung.

Ein 35-jähriger Ungare hat zwischen 2008 und Juni 2010 mehrere Frauen aus Ungarn in die Schweiz und Zürich am Sihlquai sowie an der Langstrasse in die Prostitution eingeführt. Das Gericht sah in einem Fall Menschenhandel als erwiesen an. Bei zwei weiteren Frauen ging es von Förderung der Prostitution aus. Zudem soll er einen Konkurrenten erpresst haben.

Das Gericht kam aber auch zu Teilfreisprüchen bei drei weiteren Geschädigten. Zudem sah es eine Lebensgefährdung zu Lasten eines Opfers als nicht erwiesen an.

Weiterhin nicht geständig

Der weitgehend nicht geständige Beschuldigte wurde verpflichtet, mehreren Frauen Schadenersatz und Genugtuung zu bezahlen. Einem Hauptopfer wurde neben einem Schadenersatz von über 21’000 Franken ein Schmerzensgeld von 20’000 Franken zugesprochen.

Mit diesem Urteil werden weder die Anklage noch die Verteidigung zufrieden sein. Während die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von elf Jahren gefordert hatte, wollte die Verteidigung mit einer milden Freiheitsstrafe von zwei Jahren die sofortige Haftentlassung ihres Klienten erreichen. Der Beschuldigte hat 1177 Tage der Strafe bereits abgesessen.

Quelle: 20min

Im Berner Oberland ist ein 47-jähriger Mann wegen mehrfacher sexueller Nötigung, sexueller Handlungen mit Kindern, Erpressung und Pornographie angeklagt worden. Es ist von 44 Opfern auszugehen. Es handelt sich dabei um männliche Jugendliche, welche meist zwischen 15 bis 17 Jahre alt waren. Der Fall zeigt die möglichen Gefahren im Internet auf. Die Polizei gibt Tipps.

(Symbolbild)

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Die Ermittlungen im konkreten Fall waren im August 2011 eingeleitet worden: Eine unbekannte Person meldete sich bei der Kantonspolizei Bern und erklärte, dass sie gleichentags um 1800 Uhr ein Treffen mit einem „möglicherweise pädophilen Mann“ bei einem Schulhaus im Berner Oberland habe. Die ausgerückten Patrouillen konnten vor Ort einen verdächtigen Mann feststellen, das mutmassliche Opfer war aber nicht zugegen. Der anonyme Informant musste hierauf ausfindig gemacht und befragt werden. Im gleichen Zeitraum ging bei der Polizei eine weitere Meldung ein, welche auf den gleichen Täter schliessen liess. Kurz darauf wurde der Beschuldigte angehalten und in Untersuchungshaft versetzt. Durch das Auswerten der beschlagnahmten Daten konnten durch umfangreiche Ermittlungen zahlreiche weitere Opfer ausfindig gemacht werden.

Seit 2009 aktiv

Es stellte sich heraus, dass sich der Mann seit 2009 in einem sozialen Netzwerk als junges Mädchen ausgegeben und so Beziehungen zu Knaben gesucht hat. Daraufhin wurde der Kontakt in Chats weitergeführt und er versandte pornografisches Bild- und Videomaterial des vermeintlichen Mädchens, welche er sich im Internet beschafft haben dürfte. So gelang es ihm, die Opfer zu sexuellen Handlungen vor der Kamera zu bringen, welche er wiederum festhielt. Einige der Jungen wurden daraufhin zu weiteren sexuellen Handlungen genötigt. Er drohte in zahlreichen Fällen, die gemachten Bilder der Schule, Lehrstelle oder auch den Eltern zukommen zu lassen.

Bis heute konnten durch die Polizei insgesamt 44 Opfer ausfindig gemacht werden. Es handelt sich dabei um männliche Jugendliche, welche zur Tatzeit meist zwischen 15 bis 17 Jahre alt waren. Viele der Opfer bekundeten bei der Einvernahme grosse Mühe, über das Geschehene zu sprechen.

Der Beschuldigte gab an, dass er nie Bilder der Opfer an Dritte weitergegeben habe. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass er in einem anderen Netzwerk bereits ein weiteres Profil unter einem Pseudonym aufgesetzt hatte. Der Mann, welcher einschlägig vorbestraft ist, befindet sich im vorzeitigen Massnahmeantritt. Er war nicht in einer pädagogischen Funktion tätig.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Oberland hat im Dezember 2012 beim Regionalgericht Oberland Anklage gegen den heute 47-jährigen, teilweise geständigen Mann erhoben. Er wird sich wegen sexueller Nötigung (teilweise versucht) in 21 Fällen, wegen sexueller Handlungen mit Kindern (teilweise versucht) in 28 Fällen, in einem Fall wegen Erpressung und in fünf Fällen wegen Nötigung (teilweise versucht) sowie wegen Pornographie in 37 Fällen vor Gericht verantworten müssen.

Gefahren im Internet

Der Fall zeigt exemplarisch, mit welchen Gefahren die Internetnutzung gerade durch Kinder und Jugendliche verbunden sein kann. Der Umfang und die Dauer der deliktischen Tätigkeiten des Beschuldigten sind aussergewöhnlich. Andererseits zeigt sich, dass die Dunkelziffer gross sein dürfte. Immerhin wandte der Mann diese Vorgehensweise rund zwei Jahre lang an, bis ein Jugendlicher sich bei der Polizei meldete. Den Jugendlichen war es sehr wichtig, nicht durch ein allfälliges Publik werden ihrer Erlebnisse ein zweites Mal zum Opfer zu werden.

Regionale Staatsanwaltschaft Oberland

Hinweis

Die Kantonspolizei Bern rät:

  • Schutz der Privatsphäre: Keine persönlichen oder gar intimen Angaben, Fotos und Filme im Internet.
  • Grösste Vorsicht bei Kontakten mit Unbekannten oder vermeintlich Bekannten. Es ist leicht, Identitäten vorzutäuschen.
  • Wenn etwas passiert ist, Meldung an die Polizei: Dem Schutz der betroffenen kommt im Strafverfahren grosse Bedeutung zu. Nur so können weitere Personen geschützt und Straftaten verhindert werden.

Zahlreiche Websites geben weitere Tipps, welche sich direkt an die Eltern oder auch an die Jugendlichen direkt wenden. Entsprechende Unterlagen finden sich unter:

Quelle: kapoBE

Sie quälten, dealten, erpressten – jetzt sitzt die Islamisten-Gang in Haft!

Bild: blick.ch

Bild: blick.ch

Wie ein Model posiert Damir A.* (23) in der Uniform der Schweizer Füsiliere. Aber eigentlich schlägt sein Herz für eine ganz andere Armee. Die Gotteskrieger, die Mudschahedin, die ihr Leben im Kampf für Allah lassen.

So schreibt der Schweizer mit bosnischen Wurzeln denn auch unter seine RS-Bilder: «Bosnien wird für immer mein Land sein. Ich klaue nur ihr Wissen, dann nehme ich es nach Bosnien mit.»

Auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht Damir A. Gedichte: «Ein Bittgebet für alle Brüder, die im Krieg gestorben sind und die nie die ersten Schritte ihrer Kinder sehen konnten», schreibt er. «Jetzt beginnt der Weg des Glaubens.»

Damir A., so glaubt die Neuenburger Staatsanwaltschaft, gehört zu einer kriminellen Bande, wie es sie in der Schweiz noch nicht gab.

Islamisten, die ihre Opfer erpressten, quälten, einschüchterten. Die versuchten, für den Islam zu missionieren. Die in der Region Le Locle und La-Chaux-de-Fonds den Marihuana-Handel an sich rissen und kontrollierten.

Drei junge Männer sind noch in Untersuchungshaft. Damir A., Issa J.* (24), Hares A.* (24).

«Es ist besorgniserregend»

Dem Schweizer, dem Tschetschenen und dem Afghanen werden Hehlerei, Nötigung, Freiheitsberaubung, Erpressung, Körperverletzung, Drogendelikte vorgeworfen. «In meiner Karriere als Staatsanwalt habe ich solch systematische Erpressungsmethoden noch nicht erlebt», sagt Nicolas Feuz. «Es ist besorgniserregend.»

Schon 2008 beginnt die Bande mit ihren kriminellen Aktivitäten. Sie nennt sich Jamahat. Nimmt auch einen Rap auf. «Es geht immer darum, wo man das verdammte Geld holen kann», heisst es in dem Sprechgesang. «Wir intrigieren und betrügen.» Und: «Wenn wir das tun, dann nur, um unsere eigenen Mittel zu haben.»

Immer weiter bauen sie ihr kriminelles Netz aus. Issa führt die Bande an. Damir und Hares sind seine beiden «Leutnants», so Staatsanwalt Feuz. Zuletzt zählt die Gang, die sich dem radikalen Islam verschrieben hat, mindestens 15 Mitglieder.

«Hares hat mich gezwungen, zwei Handy-Abos abzuschliessen – für je 200 Franken im Monat», sagt ein Opfer (19), das anonym bleiben will. Die Handys, die er dafür bekam, verkaufte die Gang weiter.

«Mich haben sie in einen Keller entführt», sagt ein anderer junger Mann (20). Er musste Drogen für die Gang verkaufen. «Sie haben mich an einen Stuhl gefesselt, Issa hat mich verprügelt.»

Über 30 Opfer bereits bekannt

Bild: blick.ch

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Bis jetzt gibt es über 30 Opfer. Die Polizei sucht nach weiteren Geprellten und nach einer Höhle in der Region, wo der Clan eine Marihuana-Plantage unterhält.

Issa kam als Flüchtling in die Schweiz. «Er glaubt fest an den Islam», sagt ein Mitglied von Jamahat. «Stundenlang hat er uns erzählt, wie toll seine Religion ist. Praktisch jeder bei uns ist Muslim. Issa hat uns gezeigt, dass Allah gross ist.»

Die Tante von Hares A. glaubt nicht, dass ihr Ziehsohn gläubig ist. «Wenn er es wäre, hätte er all diese Dinge nie getan», sagt sie. Mit zwölf Jahren sei er zu ihr in die Schweiz gekommen. «Er hat seinen Vater im Krieg verloren. Er war immer schwierig, hat nie auf mich gehört.» In den letzten Jahren hat sie ihn kaum gesehen. «Er hat versucht, vor uns zu verbergen, was er so macht.»

Und auch der gebürtige Bosnier Damir A. hat ein gestörtes Verhältnis zu seiner Familie. «Er hat uns nur Probleme gemacht, ständig war die Polizei bei uns», sagt sein Vater.

Zuletzt waren Polizisten am Montag, 26. November bei Familie A. «Sie holten Damirs Sturmgewehr ab», sagt ein Nachbar. «Die Mutter übergab es an zwei Beamte.»

Quelle: blick.ch

Draufhauen, Drohungen und Drogen: Eine Bande von radikalen Muslimen nötigte Neuenburger Jugendliche. Sie zwangen sie zu dealen und sich zu verschulden. Dazu gab es Schläge und Entführungen.

Bild: rtn.ch

«Mit einer Kapuze, festgebunden und von Schlägen gezeichnet, hielten sie ihn geknebelt in einer Höhle fest.» So beschreibt der zuständige Staatanwalt Nicolas Feuz das Schicksal eines der Jugendlichen, die sich der Drogenbande mit Namen «Jamahat» widersetzten.

Seit 2008 schreckte diese radikal-islamische Drogenbande vor keinem Mittel zurück, um ihr lokales Marihuana-Monopol in Le Locle und Neuenburg zu verteidigen.

Opfer mussten Handy-Abos abschliessen

Dazu zwang sie ihre jungen Kunden nicht nur, für sie zu dealen, sondern nötigte sie auch, ihnen mehrere Smartphones zu beschaffen. Einige der Opfer mussten dazu bis zu sieben Abos abschliessen und verschuldeten sich so um mehrere tausend Franken. Die Handys verkauften die Täter danach auf dem Schwarzmarkt.

Zur Bande «Jamahat» gehörten Jugendliche aus Tschetschenien, Afghanistan und Ex-Jugoslawien, die sich einem radikalen Islam verschrieben. Eingeschüchtert konvertierten einige ihrer Opfer sogar selbst zum Islam.

Polizei sucht die Drogen-Höhle

Jahrelang traute sich keiner, die Bande zu verpfeifen. Im März flog der Terror auf, als ein Jugendlicher sich mit einem Hilfeaufruf an die Polizei wandte. Danach erwischte die Polizei die Mitglieder von Jamahat in La Chaux-de-Fonds in flagranti und steckte sie in U-Haft.

Seither sind über zwanzig weitere Klagen eingegangen. Die Polizei sucht nun im Gebiet Jura/Drei-Seen-Land nach der Höhle, wo der Clan seine Marijuhana-Plantage unterhielt.

Quelle: 20min

Das Waadtländer Appellationsgericht hat am Dienstag einen heute 31-jährigen Albaner zu 20 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Er und ein Schweizer Komplize waren Ende 2008 in eine Villa in Epalinges VD eingebrochen und hatten dabei einen 67-jährigen Rentner zu Tode geprügelt.

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Das Lausanner Kriminalgericht hatte die beiden Männer im November 2010 wegen Raubes und Mordes verurteilt: Während der Albaner eine lebenslange Freiheitsstrafe erhielt, musste sein Kollege für 16 Jahre ins Gefängnis, davon eineinhalb Jahre wegen früherer Delikte.

Der Albaner zog das Urteil bis ans Bundesgericht weiter. Dieses hob die lebenslängliche Freiheitsstrafe auf. Laut den Richtern in Lausanne ist der Mann angesichts der 16 Jahre Gefängnis für seinen Schweizer Komplizen ebenfalls zu einer zeitlich begrenzten Freiheitsstrafe zu verurteilen, also zu maximal 20 Jahren.

Die nun am Dienstag vom Appellationsgericht verhängte 20-jährige Freiheitsstrafe entspricht der Forderung von Staatsanwalt Eric Cottier. Die Strafe schliesst neben dem Verbrechen von Epalinges auch frühere Delikte ein – etwa Erpressung und Einbruch.

Das Leugnen der Tat, die „Wutausbrüche“ sowie der negative Eindruck, den der Angeklagte vor Gericht hinterliess, hatten laut den Richtern das Urteil beeinflusst. Zudem begründete das Gericht die unterschiedlichen Strafmasse der beiden Männer mit dem vollen Geständnis und der Entschuldigung des heute 26-jährigen Schweizers.

67-Jährigen mit Schlägen und Fusstritten traktiert

Was die beiden jungen Männer am 29. Dezember 2008 als Einbruch geplant hatten, entwickelte sich zum tödlichen Drama: Die Ehefrau des Opfers erwachte gegen sechs Uhr morgens, weil der Alarm losgegangen war. Sie weckte ihren Ehemann auf, der die beiden Männer vertreiben wollte. Als er aus dem Haus trat, erhielt der 67-Jährige einen Schlag auf den Kopf.

Die Einbrecher brachten den Mann ins Haus, wo sie ihn mit Schlägen und Fusstritten traktierten. Sie misshandelten auch die Ehefrau und drohten ihr, ihrem Mann gar einen Finger abzuschneiden. Aufgrund dieser Drohungen gab sie ihnen den Schlüssel des Safes, in dem sich jedoch lediglich 200 Euro befanden.

Wütend über die geringe Summe traten die beiden Männer dem am Boden liegenden Opfer gegen den Kopf. Als die Polizei gegen 6.40 Uhr eintraf, war der Mann bereits an einer Hirnblutung gestorben.

Quelle: gmx

Depuis le début 2012, une vingtaine de plainte occupe la justice vaudoise concernant des cas de chantage „à la webcam“ et d’escroquerie via Internet contre des citoyens vaudois. Une enquête s’est terminée à Abidjan en Côte d’Ivoire, où le 16 novembre dernier, deux escrocs ont été interpellés par la Police locale. Sur place, deux inspecteurs de la Police de sûreté vaudoise ont collaboré à ces opérations. Les investigations se poursuivent sous la direction du Ministère public central vaudois. 

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Depuis le début de l’année 2012, plusieurs utilisateurs d’Internet, domiciliés dans le canton de Vaud, ont porté plainte à la suite de chantage „à la webcam“ et d’escroquerie via Internet dont ils ont été les victimes. Chattant sur des sites de rencontres, ils ont accepté de commettre certains actes d’ordre sexuel devant leur webcam. Après ces gestes, ils ont rapidement reçu un courriel avec un entête officiel, leur indiquant qu’ils avaient effectué ces agissements devant une personne mineure et qu’ils devaient verser rapidement une somme d’argent pour éviter toute poursuite pénale. La vidéo des „ébats“ était mise en ligne (lien secret) sur des sites tels que Youtube. De plus, le message les menaçait, stipulant qu’en cas de non paiement, la vidéo serait rendue publique voire transmise à d’autres contacts (via Facebook par exemple). Ainsi, plusieurs victimes ont versé des montants allant de frs 100,– à frs 4’000.–.

La Police cantonale vaudoise a identifié depuis 2012 plus d’une vingtaine de plaignants. Sous la direction du Ministère public central (MPC) vaudois, les inspecteurs de la Police de sûreté se sont faits passer pour une victime. Ils ont ainsi versé plusieurs acomptes pour un montant total de frs. 1’000.-, permettant de localiser, en collaboration avec la Police locale, l’auteur lorsqu’il allait récupérer l’argent dans un établissement bancaire international en Côte d’Ivoire. Dans le cadre d’une relation de collaboration de police, les inspecteurs de la Police de sûreté se sont rendus à Abidjan en Côte d’Ivoire, où ils ont pu assister à l’arrestation des deux „brouteurs“ identifiés. Ils ont été entendus par les policiers locaux et incarcérés.

Sous la direction du Ministère public central, les investigations se poursuivent; elles sont confiées aux inspecteurs de la brigade des mœurs de la Police de sûreté.

Quelle: kapoVD

Der Gemeindepräsident der Tessiner Gemeinde Bissone ist festgenommen worden. Ludwig Grosa (Partei „Nuova Bissone“) werden Erpressung, Verleumdung, falsche Anschuldigungen, Zwang, Amtsmissbrauch, passive Bestechung und ungetreue Amtsführung vorgeworfen.

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Es gehe dabei vor allem um finanzielle Angelegenheiten, sagte ein Sprecher der Tessiner Staatsanwaltschaft. Es bestehe der Verdacht, dass sich der Gemeindepräsident illegal bereichert habe, indem er seine Position innerhalb der Verwaltung ausgenutzt habe. Unter anderem soll er Bestechungsgelder angenommen haben.

Weitere Details wollte die Behörde zu diesem Zeitpunkt aber nicht bekanntgeben. Wie lange Grosa in Haft bleiben müsse, werde noch vom Zwangsmassnahmengericht entschieden, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit.

Der Fall sei ungewöhnlich, hiess es weiter. Im Tessin sei zum letzten Mal vor über 20 Jahren ein Gemeindepräsident wegen Delikten im Zusammenhang mit seiner Amtstätigkeit festgenommen worden. Damals vergriff sich der „Sindaco“ von Bedano an Geldern aus der Staatskasse.

Nicht konfliktscheu

Ludwig Grosa ist seit 2004 Gemeindepräsident von Bissone. Einen Namen machte er sich im Südkanton vor allem durch seinen Widerstand gegen die inzwischen gebauten Lärmschutzwände entlang der Autobahn A2. Die Gemeinde Bissone liegt am östlichen Ende des Dammes von Melide, über den die A2 führt.

Als konfliktscheu gilt er nicht. Schlagzeilen machte er lokal unter anderem mit seinem Protest gegen die Schliessung eines Parkplatzes nahe der A2. Er drohte im Sommer damit, die Autobahn zu blockieren, sollte das Bundesamt für Strassen den Parkplatz nicht der Gemeinde zur Verfügung stellen.

Für Aufruhr sorgte Grosa nach den letzten Kommunalwahlen zudem mit einem vorläufigen Kündigungsschreiben für mehrere Gemeindemitarbeiter. Wegen der fehlenden Rechtsbasis wurde die Angelegenheit aber rückgängig gemacht.

Zuletzt häuften sich Meldungen über Proteste innerhalb des Gemeinderats von Bissone. Politische Gegner von Ludwig Grosa kritisierten, bei gewissen Entscheidungen übergangen worden zu sein.

Quelle: volksblatt.li

Ein Autolenker ist in der Nacht auf Sonntag von einem Unbekannten gezwungen worden, von Detligen nach Bern zu fahren. Gegen den Fahrer wurde zudem ein Pfefferspray eingesetzt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

Pefferspray

Am Sonntag, 24. Juni 2012, um zirka 0250 Uhr, hatte ein Autolenker einen Kollegen vor einem Konzertareal in Detligen abgesetzt. Nach etwa 500 Metern, auf der Rückfahrt nach Bern, stand ein Unbekannter in der Strassenmitte und zwang den Lenker anzuhalten. Der Mann stieg ein, bedrohte den Autolenker mit einem Pfefferspray und befahl auf Hochdeutsch, in Richtung Bern zu fahren. Zudem entwendete er das Handy des Lenkers.

Nach rund zwei Kilometern wollte der Unbekannte den Autolenker zwingen, zwei Passanten mitzunehmen. Der Mann und die Frau stiegen zwar ein, verliessen das Auto aber sofort wieder.

In Bern angekommen näherte sich der Lenker einem Streifenwagen der Kantonspolizei Bern, der sich am Bollwerk befand. Der Unbekannte bemerkte die Absicht des Autolenkers, setzte den Pfefferspray ein und verliess das Fahrzeug in Richtung Reithalle.

Der Täter ist zirka 25 Jahre alt und 165–170cm gross. Er hat kurze Haare, welche auf der Seite ganz kurz geschnitten waren, eine kräftige, sportliche Statur und ein schmales Gesicht. Er trug zur Tatzeit dunkle Bekleidung und ein kurzärmliges Oberteil.

Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen. Personen, die Hinweise zum Täter machen können, sind gebeten, sich mit ihr unter der Nummer 031 634 41 11 in Verbindung zu setzen. Insbesondere wird das Paar, das kurz ins Auto eingestiegen war, gebeten, sich zu melden.

Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland

Quelle: kapoBE

A la suite d’une plainte déposée en 2011 par une banque de la place financière genevoise pour des faits d’extorsion et de chantage, la police judiciaire a conduit des investigations en collaboration avec la gendarmerie française, comme le prévoient les accords de Paris.

Sous l’égide de M. ZANNI, Procureur à Genève et de Mme ROBINE, Juge d’instruction à Chambéry, une opération policière d’envergure s’est déroulée dans la nuit du 8 au 9 juin 2012.

Pour l’occasion, plus d’une centaine de gendarmes et policiers ont été mobilisés de part et d’autre de la frontière.

L’excellente collaboration interservices a permis l’arrestation en flagrant délit de deux hommes de nationalité française, âgés de 54 et 46 ans, tous deux domiciliés en Haute-Savoie.

Ces derniers qui prétendaient détenir des documents confidentiels appartenant à la banque, ont tenté de les négocier contre une somme de plusieurs millions d’euros. Toutefois, au moment de la remise de l’argent, ils ont été interpellés la main dans le sac.

Monsieur le Procureur ZANNI, se tient à disposition des médias dans l’après-midi pour répondre aux diverses sollicitations.

Quelle: geneve.ch

Neue, fiese Masche der Internet-Gangster: Sie stehlen Nacktbilder und stellen sie ins Netz, wenn die User nicht zahlen.

(Symbolbild) – Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Man kennt es von Hollywood-Stars wie Kesha: Hacker drangen in ihren Computer, stahlen intime Bilder und erpressten sie damit. Mit der gleichen Masche gehen fiese Betrüger nun auch auf Schweizer Normalbürger los.

Es beginnt mit täuschend echten E-Mail-Bestellbestätigungen für iPads, Möbel oder Sonstiges, die von vermeintlich seriösen Firmen verschickt wurden. Wer den Anhang anklickt, installiert aber einen Trojaner. Er erlaubt es den Gangstern, im Computer des Users gezielt nach Sexfotos zu suchen. Dann rufen sie ihn an und drohen: Wenn er nicht zahle, würden die Bilder im Internet veröffentlicht. Mehr als 500 Franken verlangen sie laut Martin Boess von der Schweizerischen Kriminalprävention SKP nicht, «damit keiner die Polizei holt».

Polizei weiss von nichts

Laut der DRS-Sendung «Espresso» wurden in den letzten Tage haufenweise solche Mails verschickt. Wer dahintersteckt, ist unklar. Da die Täter gebrochen Englisch sprechen, tippt Boess auf die Nigeria-Connection oder Ostblock-Banden. Er weiss von mehreren Fällen aus Deutschland. Letzte Woche nun hat sich das erste Mal ein Betroffener aus der Ostschweiz gemeldet, der mit intimen Bildern von seinem PC erpresst wurde.

Das Bundesamt für Polizei hat davon noch keine Kenntnis. Klar aber ist: Es dürften bald weitere Schweizer Fälle dazukommen. «Das E-Mail ist so gut gemacht, dass selbst vorsichtige Menschen darauf reinfallen können», so Boess. Sein Tipp: einen guten Virenschutz installieren, Attachments nur dann öffnen, wenn man den Absender kennt, oder: «Am besten gar keine Intimbilder von sich auf dem Computer speichern.»

Quelle: 20min