Archiv für die Kategorie ‘Drohung’

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Bild: kapoBE

Die Ermittlungen zu den Ausschreitungen bei der Reitschule in Bern in der Nacht auf den 6. März 2016 dauern an. In diesem Zusammenhang hat die zuständige Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland die Veröffentlichung eines Bildes eines bezeichneten Straftäters verfügt.

In der Nacht auf Sonntag, 6. März 2016, hatten Unbekannte bei der Reitschule in der Stadt Bern Strassenbarrikaden errichtet und angezündet. Die anrückenden Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern und der Berufsfeuerwehr Bern wurden in der Folge mit Steinen, die Polizisten zudem auch mit Flaschen und Feuerwerkskörpern, angegriffen. Elf Polizisten wurden dabei verletzt (vgl. Medienmitteilung vom 6. März 2016).

Im Rahmen der seither laufenden Ermittlungen wegen Gefährdung des Lebens, Landfriedensbruch sowie Gewalt und Drohung wurde auch verschiedentliches Bildmaterial gesichtet. Die zuständige Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland hat nun die Veröffentlichung eines Bildes eines bezeichneten Straftäters verfügt. Der vermummte Mann wurde beobachtet, wie er Feuer an den Barrikaden legte.

In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht. Personen, welche Angaben zum bezeichneten Straftäter machen können, werden gebeten, sich zu melden: Telefonnummer +41 31 634 41 11.

Quelle: kapoBE

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(Symbolbild)

(Symbolbild)

Fahrende aus Frankreich sind im Kanton Freiburg in eine bedeutende Betrugsaffäre verwickelt. Zum ersten Mal werden Fahrende in der Schweiz für organisierte Kriminalität zur Anzeige gebracht. Die Kantonspolizei Freiburg ruft die Bevölkerung, vor allem die älteren Personen, zur Vorsicht auf, wenn sie Kontakt zu Fahrenden haben.

Ermittlungen der Kantonspolizei Freiburg führten zur Aufklärung einer bedeutenden Affäre, wo die Täterschaft aus dem Milieu der Fahrenden stammt. Die zwei Personengruppen zugeordneten Fälle beinhalten Verbrechen wie Betrug, Wucher, Erpressung und Diebstahl. Den beiden Banden werden auch Straftaten wie Drohungen, Verleumdung, Urkundenfälschung und Missbrauch des Telefons zur Last gelegt. Ein Bandenmitglied hatte im Jahre 2008 sogar einen Raubüberfall begangen.

An die 20 Fälle aufgeklärt in der ganzen Schweiz

Durch die hiesigen Ermittlungen und einer interkantonalen Zusammenarbeit konnten an die 20 Fälle aufgeklärt werden, die vom Diebstahl bis zum Raubüberfall reichen, aber vorwiegend handelt es sich um Betrugsfälle. Ähnliche Delikte konnten in anderen Kantonen der Schweiz aufgeklärt werden, hauptsächlich Waadt, Wallis, Neuenburg und Tessin.

Es handelt sich vorwiegend um Betrug beim Verkauf von Teppichen, bei denen die Käufer in der Qualität der Ware getäuscht wurden. Im Nachhinein wurde wieder mit den Geschädigten Kontakt aufgenommen und mit Gewinnaussichten zum Investieren von Geld gedrängt, meistens unter dem Vorwand, die Zollgebühren für die Teppiche bezahlen zu müssen.

Ausser den Delikten in Verbindung mit dem Verkauf von Teppichen, reichten die Straftaten von Erpressung für das Schleifen, zum Rip-Deal (Gelddiebstahl beim Wechsel von Schweizerfranken gegen Euro zu einem vorteilhaften Kurs), bis hin zum Raubüberfall.

Raubüberfall auf einen Bijoutier

Die Ermittlungen im Kanton Freiburg wurden im September 2010 aufgenommen, als eine 86-jährige Frau aus Bulle einen Strafantrag für einen Betrugsversuch in der Höhe von 2‘000 Franken einreichte.

Die Ermittlungen zeigten, dass es sich bei einem der Täter um einen ca. 50-jährigen Fahrenden, G.D., handelte, der im Jahre 2008 bereits für einen Raubüberfall auf eine Bijouterie in Romont verurteilt worden war. Andere Familienmitglieder waren ebenfalls beteiligt. Die Bande hat jedoch die Schweiz verlassen, bevor handfeste Beweise gegen sie erhoben werden konnten.

Ein weiterer Fall trug sich Mitte April 2012 zu. Die Freiburger Kantonalbank informierte die Polizei, dass ein 89-jähriger Kunde allem Anschein nach Opfer eines Betrugsversuchs in der Höhe von 39’000 Franken geworden ist. Die ersten Ermittlungen führten zur Identifizierung von mehreren Verdächtigen, die zum Teil der gleichen Bande angehörten.

Auf Kaution freigelassen

Am Dienstag, den 25. September 2012 hat die Waadtländer Polizei in Yverdon-les-Bains den Haupttäter eines Betruges auf frischer Tat angehalten. Mit Hilfe von Komplizen hatte dieser
25-jährige französische Staatsangehörige, A.T., Sohn von G.D., einen 90-jährigen, dem er Teppiche verkauft hatte, dazu gebracht, ihm innert weniger Tage die Summe von mehreren Tausend Franken auszuhändigen. Nach seiner Überführung nach Freiburg wurde er mehrmals befragt, gab die Straftaten aber nur teilweise zu. Er wurde gegen eine Kaution von 32‘000 Franken am Vorweihnachtstag entlassen.

Mehrere Millionen Franken in der Schweiz ertrogen

Gegen mehrere Fahrende wird die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl erlassen. Die Telefon-überwachungen und die Einvernahmen des Beschuldigten A.T. lassen vermuten, dass gewisse Beteiligte, namentlich A.T., ihre Befehle aus Frankreich erhielten, grösstenteils von G.D. Von den gegen 20 zur Anzeige gebrachten Personen stammen mehrere aus Familien, die in der Vergangenheit an Betrugsfällen in der Schweiz für mehrere Millionen beteiligt gewesen waren.
Was die jetzigen Ermittlungen der Kantonspolizei Freiburg betreffen, dürften in der Westschweiz durch die Fahrenden seit 2005 an die 60 Straftaten für einen Deliktsbetrag von 400‘000 Franken und Betrugsversuche für 1 Million Franken begangen worden sein.

Täter auf der Flucht

Der Haupttäter, A.T., hat nach seiner Freilassung die Schweiz Hals über Kopf verlassen, trotz der Auflage, bis nach Abschluss der Ermittlungen in unserem Land zu verweilen. Er ist Gegenstand eines Haftbefehls, wie auch alle anderen Beteiligten, die bis anhin nicht befragt werden konnten. Die Bande wurde insbesondere für den Verkauf von falschem Schmuck und falschen Diamanten sowie Erpressung in Zusammenhang mit dem Schleifen und einen Fall von Reap-Deal zur Anzeige gebracht.

Prävention

Bei den Opfern der Fahrenden handelt es sich grösstenteils um Personen im Seniorenalter, meist in sehr hohem Alter, die nicht immer wissen, wie ihnen geschieht. Wir empfehlen den Angehörigen älterer Personen, die zu den potentiellen Opfern gehören, sich zu vergewissern, dass sie nicht mit Fahrenden in Kontakt kommen, deren Absichten nicht immer über alle Zweifel erhaben sind. Bei einem Verdacht ist die Polizei unter der Nummer 026 305 17 17 zu verständigen.

Quelle: kapoFR

Kokain - (Symbolbild)

Kokain – (Symbolbild)

Um sie zum Drogenhandel zu zwingen, hat ein Dealer einer Freundin nicht nur ihre Diplomarbeit gestohlen, sondern auch angekündigt, ihr Gesicht zu verätzen. Das Gericht verurteilte ihn.

Die Vorwürfe gegen den heute 30-jährigen Afrikaner aus Schlieren wogen schwer. So hat er sich im Frühling 2012 über mehrere Monate hinweg als Kokaindealer betätigt und hat dabei eine Schweizer Drogenkonsumentin gezwungen, für ihn die harten Drogen abzusetzen. Die Staatsanwaltschaft ging von einer gesamten Menge von bis zu 200 Gramm Kokaingemisch aus.


Druckmittel Diplomarbeit

Als die junge Frau nicht alles verkaufen konnte und ihrem Lieferanten schon bald höhere Geldbeträge schuldete, wollte sie aus dem illegalen Geschäft aussteigen. Worauf sich der der Beschuldigte laut Anklage auf perfide Methoden verlegte. Unter anderem entwendete er ihren Laptop, auf welchem sie ihre aufwendig erstellte Diplomarbeit gespeichert hatte. Da sie über keine Sicherungskopie verfügte, sah sie sich gezwungen, den Anweisungen des Dealers über mehreren Wochen zu folgen.

„Ich werde dir das Gesicht verätzen“

Als die Schweizerin im Mai 2012 zu widersprechen wagte und die Polizei informiert hatte, tauchte der Auftraggeber mit zwei Kollegen bei ihr auf. Die Besucher trugen eine Flasche mit einer giftigen Säure mit sich, worauf der Dealer ankündigte: «Holst du die Polizei, werde ich dir damit das Gesicht verätzen.»

Trotz dieser Drohung wandte sich die Geschädigte erneut an die Polizei. Worauf diese den arbeitslosen Afrikaner festnahm. Er verbrachte danach 43 Tage in Untersuchungshaft.

Alles bestritten

Vor zwei Wochen musste sich der Limmattaler wegen Kokainhandels, mehrfacher Nötigung sowie Sachentziehung vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten. Ihm drohte eine Freiheitstrafe von eineinhalb Jahren. Die Taktik des Beschuldigten war denkbar einfach. Er stritt sämtliche Vorwürfe trotz belastendenden Zeugenaussagen kategorisch ab. Auch den Vorwurf mit dem Laptop, den er der Geschädigten zurückgegeben habe.

Im Widerspruch zur Opfervertreterin, die festhielt, dass ihre Klientin bis heute ihren Computer nicht zurückerhalten habe und heute keine Kraft mehr habe, die ganze Diplomarbeit neu zu schreiben.

Die Verteidigerin des Beschuldigten verlangte dagegen einen vollen Freispruch und lastete der Geschädigten zahlreiche Widersprüche und ein schwankendes Verhalten im Strafverfahren an. So habe sie ihre Anträge zwischenzeitlich auch zurückgezogen und leide unter einer Persönlichkeitsstörung. Die Anwältin forderte für ihren Mandanten ein Schmerzensgeld von 8’600 Franken.

Zehn Monate bedingt

In seinem nun eröffneten Urteil hat das Gericht den Beschuldigten wegen Drogenhandels mit rund 85 Gramm Kokain sowie Nötigung und Drohung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zehn Monaten verurteilt. Die Richter sind grundsätzlich den Belastungen der Geschädigten gefolgt. Vor allem, da sie sich mit ihren Angaben auch selber massiv belastet hatte.

Allerdings kam es teilweise mangels Beweisen auch zu Teilfreisprüchen. Auch infolge verpasster Fristen. So hatte die Privatklägerin das Verschwinden ihres Laptops erst nach über drei Monaten, also zu spät, den Behörden gemeldet. Weshalb das Gericht auf den Vorwurf der Sachentziehung nicht mehr eintreten konnte. Es stufte das Verschulden des Ersttäters in Bezug auf die angedrohte Körperverletzung als nicht mehr leicht ein.

Quelle: 20min

Bild: 20min

Bild: 20min

Ein junger Mann wollte die Taxifahrt nur bezahlen, wenn er dafür Sex mit der Fahrerin kriegt. Als diese ablehnte, schlug er sie spitalreif.

Nesrin F.* fährt seit sieben Jahren leidenschaftlich gern Taxi in Zürich. Doch seit Dienstag ist unklar, ob sie diesen Job je wieder ausüben kann. Kurz vor 6 Uhr hatte die 49-Jährige ihre Schicht begonnen. «Ich erhielt von der Zentrale einen Auftrag, vier Personen vom Unispital abzuholen», so Nesrin F. Zwei Frauen und zwei Männer, alle Mitte 20, warteten bereits vor dem Spitaleingang.

«Sie wollten nach Schwamendingen», so Nesrin F. Kurz vor dem Ziel stiegen drei Fahrgäste aus, der Vierte fuhr noch 100 Meter weiter. Fahrpreis total: rund 30 Franken. «Trotz 100er-Note wollte er nicht bezahlen, beziehungsweise nur, wenn ich Sex mit ihm haben würde», sagt die Perserin. Daraufhin habe er ein Kondom aus der Tasche gezückt. «Ich drückte umgehend den Alarmknopf und stieg aus dem Auto», sagt Nesrin F. Doch der Mann stieg ebenfalls aus, schlug sie ins Gesicht und flüchtete.

Wenige Minuten später war die Polizei vor Ort. Die Ambulanz brachte das Opfer ins Spital. Dort stellte sich heraus, dass mehrere Knochen im Gesicht gebrochen waren. «Ich weiss noch nicht, ob ich auf dem linken Auge je wieder sehen kann – die Schmerzen sind grausam», sagt Nesrin F.

Die Stadtpolizei spricht von einem nicht alltäglichen und brutalen Vorgehen. «Der Täter, ein 22-jähriger Serbe, wurde kurz nach der Tat verhaftet und der Staatsanwaltschaft zugeführt», so Polizeisprecherin Judith Hödl. Er sei geständig und mittlerweile wieder auf freiem Fuss. Nesrin F. hofft nun auf eine hohe Strafe für den Täter: «Und ich wünsche mir, dass ich sehr bald wieder Taxi fahren kann.»

Quelle: 20min

messerEine Frau wurde am Montagabend von einem Unbekannten bedroht und beraubt. Ein Passant stellte sich dem Täter in den Weg. Die Polizei sucht Zeugen.

Eine Frau wollte am Montag, 4. November 2013, gegen 17.00 Uhr, an der Poststrasse bei der alten Post in Solothurn ihr Mofa aufschliessen. Dabei hängte sie ihre Tasche an den Lenker. Ein Unbekannter sprach sie daraufhin an. In der Folge bedrohte dieser sie mit einem Messer. Der unbekannte Mann flüchtete mit der erbeuteten Tasche in Richtung Landi/Dammstrasse. Ein Passant stellte sich ihm in den Weg und konnte ihm die Tasche entreissen und diese der Geschädigten zurückgeben. Der Täter flüchtete in unbekannte Richtung.

Der unbekannte Räuber ist ca. 185 cm gross, schlank, hat einen dunklen Teint, schwarze Haare und einen Dreitagebart. Zum Tatzeitpunkt trug er eine schwarze Jacke und helle Jeans. Er trug ein Messer auf sich.

Die Polizei sucht Zeugen. Personen, welche Angaben zum unbekannten Mann machen können oder den Vorfall beobachten konnten, werden gebeten, mit der Kantonspolizei Solothurn (Telefon 032 627 71 11) in Verbindung zu treten.

Quelle: kapoSO

Bild: kapoZH

Bild: kapoZH

Die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Winterthur haben im Nachgang zu den Ausschreitungen an der Tanz-dich-frei-Demonstration in Winterthur vom 21. September 2013 bislang insgesamt 35 Personen identifiziert, denen Straftaten wie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, schwere oder einfache Körperverletzung oder Landfriedensbruch zur Last gelegt werden.

Die aus Kantonspolizisten und Winterthurer Stadtpolizisten gebildete gemeinsame Ermittlungsgruppe hat die zur Verfügung stehenden Bildaufnahmen ausgewertet und gleichzeitig weitere Abklärungen vorgenommen. Gestützt darauf konnten bislang 35 Personen identifiziert werden, denen Delikte wie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, schwere oder einfache Körperverletzung oder Landfriedensbruch zur Last gelegt werden. Gegen die mutmasslichen Täter werden Strafanzeigen an die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland erstattet.

Die ausgewerteten Aufnahmen zeigen, wie Kundgebungsteilnehmer Seenotfackeln, massive Knallkörper, Flaschen und Steine gegen die Polizei werfen, was insgesamt drei verletzte Polizisten zur Folge hatte. Bei diesen bislang 35 Personen handelt es sich grösstenteils um Schweizer im Alter von 18 bis 46 Jahren.

Dank dem gemeinsamen Einsatz der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich konnten am 21. September 2013 Ausschreitungen im Stadtzentrum von Winterthur verhindert und der durch Kundgebungsteilnehmer angerichtete Sachschaden in engen Grenzen gehalten werden.

Quelle: kapoZH

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Il Ministero Pubblico e la Polizia cantonale segnalano che negli scorsi giorni è stato fermato a Tenero – su mandato firmato dal Procuratore Pubblico Andrea Maria Balerna – un 57enne cittadino straniero residente nel Locarnese.

L’uomo è sospettato di aver commesso truffe ai danni di alcune persone, ingannate dal fatto che lui fingeva di essere in difficoltà a causa di parenti gravemente ammalati. Oltre ai reati di truffa e falsità di documenti, al 57enne vengono contestati i reati di vie di fatto, danneggiamento, minaccia, ingiuria e usurpazione di funzioni, per aver simulato un fermo di Polizia nel febbraio  del 2013.

In quella circostanza l’arrestato aveva infierito sui fermati, mettendogli le mani addosso. L’arresto dell’uomo, già noto alla giustizia , è stato confermato dal Giudice dei provvedimenti coercitivi. L’inchiesta è condotta dalla Polizia giudiziaria.

Quelle: kapoTI

Bild: kapoAG

Bild: kapoAG

Alle zwei Stunden rückte die Polizei am Samstag an häusliche Gewalten aus. In zwei Fällen wurde der Aggressor vorläufig festgenommen.

Am Samstag, 12.10.2011, rückten Regional- und Kantonspolizeiinsgesamt sieben Mal an häusliche Gewalten aus. Einige Fälle:

Bereits um 09 Uhr erfolgte die erste Meldung, wonach in Kirchleerau eine Frau die Wohnung ihres Freundes verwüstet und diesen geschlagen hatte. Die 21.jährige Schweizerin konnte von der Polizei befragt werden.

Auch in Wettingen meldete ein Mann, dass er von seiner Frau geschlagen wurde. Die Polizei konnte die Angelegenheit unter dem italienischen Ehepaar beruhigen.

Aus Menziken erreichte die Polizei ein Hilferuf, dass eine Frau von ihrem Mann geschlagen und mit dem Tode bedroht wurde. Der Aggressor ein 25-jähriger Kosovare wurde vorübergehend festgenommen.

In Spreitenbach wurde ein 23-jähriger Türke festgenommen, weil dieser seine Ehefrau mit einem Messer bedroht und dabei verletzt hatte.

Quelle: kapoAG

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Dank der couragierten Hilfe von Passanten hat die Zuger Polizei am Dienstagabend (8. Oktober 2013) einen gewalttätigen Ladendieb festgenommen. Der Algerier war zur Verhaftung ausgeschrieben. 

Kurz nach 17:00 Uhr ertappte eine Ladendetektivin eines Grossverteilers in Baar einen 32-jährigen Algerier, wie er eine Flasche Whisky in seine Jackentasche steckte. Als die Frau den Mann stellen wollte, schlug ihr dieser unvermittelt ins Gesicht. Ein Dachdecker aus Mazedonien, ein Gipser aus Portugal, ein Hilfsmonteur aus Deutschland, ein Gärtner aus der Schweiz und ein Mitarbeiter des Verkaufsgeschäfts eilten der Ladendetektivin sofort zu Hilfe. Darauf zückte der Langfinger ein Klappmesser, bedrohte die Anwesenden und rannte davon.

Die Geschädigten alarmierten die Zuger Polizei und nahmen die Verfolgung auf. Sie folgten ihm bis zur Zugermatte, wo sich der Beschuldigte in der Waschküche einer Liegenschaft versteckte. Dort nahm ihn eine Polizeipatrouille wenig später fest. Das Messer stellten die Einsatzkräfte sicher. „Ich drohte nie mit einem Messer, das war ein MP3-Player“, gab der Mann zu Protokoll.

Nach der Arretierung stellte sich heraus, dass der Beschuldigte im Fahndungsregister zur Verhaftung ausgeschrieben war. Er wurde dem Strafvollzug zugeführt, wo er 110 Tage Freiheitsstrafe verbüssen muss. Zudem wird er wegen Ladendiebstahls, Drohung, Tätlichkeiten, illegalen Aufenthalts und Missachtung der Ausgrenzung bei der Staatsanwaltschaft Zug zur Anzeige gebracht.

Der im Kanton St. Gallen untergebrachte abgewiesene Asylbewerber hätte den Kanton Zug aufgrund einer durch die zuständigen Behörden verhängten Ausgrenzung gar nicht betreten dürfen.

Quelle: kapoZG

(Symbolbild)

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Am frühen Freitagmorgen, 4. Oktober 2013, wurde vor einer Bar an der Langstrasse ein Mann mit einer Schusswaffe bedroht. Einem Angestellten der Bar gelang es, den Täter zu entwaffnen. Dieser und seine Begleiterin ergriffen daraufhin die Flucht. Zwei Tatverdächtige wurden einige Stunden später festgenommen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.

Kurz vor 05.00 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich an die Langstrasse 94 gerufen, da sich dort vor der Piranha-Bar eine tätliche Auseinandersetzung ereignet hatte. Gemäss jetzigen Erkenntnissen kam es zuvor zu einem Streit zwischen einem Mann, seiner Begleiterin und einem 27-jährigen Brasilianer. Dabei wurde der 27-Jährige von seinem Kontrahenten plötzlich mit einer Faustfeuerwaffe bedroht. Ein Angestellter der Bar, der das Ganze beobachtet hatte, kam dem Geschädigten zu Hilfe und konnte den Täter entwaffnen. Dieser und seine weibliche Begleiterin ergriffen danach die Flucht. Erste polizeiliche Ermittlungen führten zur Festnahme eines 26-jährigen Serben sowie dessen Begleiterin, einer 25-jährigen Brasilianerin.

Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden von der Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte und der Kantonspolizei Zürich geführt.

Zeugenaufruf: Personen, die Angaben zum Vorfall an der Langstrasse 94 vor der Piranha-Bar machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 22 11,  zu melden.

Quelle: stapoZH

(Symbolbild)

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Bei einer unbewilligten Demonstration in Winterthur kam es zu massiven gewaltsamen Ausschreitungen. Es gab Verletzte. Die Polizei setzte Gummischrot und Wasserwerfer ein. Es kam es zu zahlreichen Verhaftungen.

Eine Gruppierung von mehreren hundert Personen versammelte sich am Samstagabend (21.9.2013), kurz vor 21 Uhr, beim Bahnhofplatz in Winterthur und beabsichtige einen Umzug mit Tanzmusik durch die Stadt durchzuführen.

Kräfte der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich sicherten den Bahnhofplatz ab. Dabei griffen die Demonstranten die Einsatzkräfte gewaltsam an. Die Polizei setzte Gummischrot sowie Wasserwerfer ein. Beim Archareal wurden die Demonstranten anschliessend eingekesselt.

Nebst der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich standen die Transportpolizei, die Berufsfeuerwehr Winterthur und der Rettungsdienst Winterthur im Einsatz.

Quelle: kapoZH

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NACHTRAG:

Winterthur: 93 Personen bei unbewilligter Demonstration verhaftet

An einer unbewilligten Demonstration in Winterthur kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu gewaltsamen Ausschreitungen. Es wurden 11 Personen verletzt. Die Polizei setzte Gummischrot und Wasserwerfer ein. 93 Personen wurden verhaftet.

An einer unbewilligten Demonstration in Winterthur kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu gewaltsamen Ausschreitungen. Es wurden 11 Personen verletzt. Die Polizei setzte Gummischrot und Wasserwerfer ein. 93 Personen wurden verhaftet.

Kurz vor 21 Uhr versammelten sich am Samstagabend (21.9.2013) mehrere hundert Personen auf dem Bahnhofplatz in Winterthur. Die Stadtpolizei Winterthur sowie die Kantonspolizei Zürich sicherten den Bahnhofplatz ab und stellten dabei mehrere gewaltbereite Gruppierungen fest. Nach ersten Angriffen mit Pyros kesselte die Polizei die gewaltbereiten Kundgebungsteilnehmer ein. Sie wurden mehrfach aufgefordert, den Platz zu verlassen. Als die Einsatzkräfte erneut massiv mit Laser, Pyros, Steinen und anderen Wurfgegenständen angegriffen wurden, setzte die Polizei Gummischrot, Wasserwerfer und Pfeffersprays ein.

Anschliessend kam es in der Innenstadt zu weiteren kleineren Scharmützeln mit Sachbeschädigungen. Zurzeit beläuft sich der Sachschaden auf mehrere tausend Franken. Nach 2 Uhr morgens beruhigte sich die Lage in der Winterthurer- Innenstadt.

Es wurden 93 Personen verhaftet und einer genauen Überprüfung unterzogen. Gegen 8 Personen wird wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Verstoss gegen das Vermummungsverbot und Landfriedensbruch an die zuständige Amtsstelle rapportiert. Bei den Verhafteten handelt es sich um 89 Erwachsene sowie 4 Minderjährige Personen. Davon stammen 33 aus Winterthur und 52 aus dem Kanton Zürich. Von den 93 Personen sind 77 Schweizer/-innen. 9 Personen haben keinen festen Wohnsitz in der Schweiz.

Im abgesperrten Bereich konnte diverses Material (Masken, Schutzbrillen, Messer, Pfeffersprays, Magnete, Betonklötze, Laser, Hammer, Zangen, ein Megaphon und anderes) sichergestellt werden.
Während der Demonstration wurden nach jetzigem Kenntnisstand 11 Personen verletzt. Darunter sind 4 Einsatzkräfte. Alle Verletzten konnten zwischenzeitlich das Spital wieder verlassen.

Der Busverkehr war während dem Polizeieinsatz stark eingeschränkt. Zudem mussten die Strassen im Bereich des Bahnhofes für den Verkehr teilweise gesperrt werden.

Nebst der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich standen die Transportpolizei, die Berufsfeuerwehr Winterthur und der Rettungsdienst Winterthur im Einsatz.

Quelle: kapoZH

(Symbolbild) kapoZH

(Symbolbild) kapoZH

Nachdem am Mittwoch, 18. September 2013, gegen die Allgemeine Berufsschule Zürich eine Drohung eingegangen war, wurde diese von der Stadtpolizei Zürich aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Am Mittwochmorgen ging bei der Allgemeinen Berufsschule Zürich an der Heinrichstrasse eine Drohung ein. Nach diversen polizeilichen Abklärungen und Gesprächen mit der Schulleitung wurde entschieden, dass der Schulbetrieb am Nachmittag aus Sicherheitsgründen eingestellt wird. Die rund 300 Schülerinnen und Schüler wurden angewiesen, am Nachmittag zu ihren Lehrstellenbetrieben zurückzukehren. Danach wurde das Schulhaus polizeilich geschlossen.

Spezialisten der Stadtpolizei Zürich durchsuchten die Räumlichkeiten des mehrstöckigen Gebäudes. Als weitere Vorsichtsmassnahme wurden die Kinder eines benachbarten Kindergartens am Nachmittag vom Unterricht befreit. Nachdem im Gebäude keine verdächtigen Gegenstände gefunden wurden, kann die Schule am Donnerstagmorgen den planmässigen Betrieb wieder aufnehmen.

Die polizeilichen Ermittlungen führten zu einem 21-jährigen Schweizer. Dieser wurde im Laufe des Nachmittags von Detektiven der Stadtpolizei Zürich festgenommen. Zurzeit stehen die polizeilichen Befragungen des Festgenommenen noch aus.

Quelle: stapoZH

Lutz Stallknecht / pixelio.de

(Symbolbild) – Lutz Stallknecht / pixelio.de

Am späten Freitagabend wurde ein junger Mann im Park in der Nähe der Zentralbibliothek in Solothurn durch einen Unbekannten mit einem Messer bedroht und beraubt. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Freitag, 13. September 2013, hielten sich vier junge Männer im Park in der Nähe der Zentralbibliothek an der Bielstrasse in Solothurn auf. Kurz vor Mitternacht kam ein unbekannter Mann zu ihnen, mit welchem sie sich kurz unterhielten (Small-Talk). Plötzlich hatte der Unbekannte ein Messer in der Hand und hielt dieses einem der jungen Männer an den Hals. Der Täter forderte von den Opfern die Herausgabe von Bargeld. Sie kamen dieser Aufforderung nach und in der Folge flüchtete der unbekannte Täter mit wenig Bargeld in Richtung Amthausplatz. Es wurde niemand verletzt.

Der unbekannte Mann ist ca. 180 cm gross, etwa 30-jährig, von normaler Statur, hat eine Vollglatze und es dürfte ihm ein Schaufelzahn fehlen. Zur Tatzeit trug er blaue Jeans und eine beige Jacke. Er sprach Mundart.

Die Polizei sucht Zeugen. Personen, welche den Vorfall beobachten konnten oder Angaben zum unbekannten Mann machen können, werden gebeten, mit der Polizei Kanton Solothurn Kontakt aufzunehmen, Telefon 032 627 71 11.

Quelle: kapoSO

Bild: 20min

Bild: 20min

Die Ausschaffung einer iranischen Familie gerät in Sainte-Croix VD völlig ausser Kontrolle. Die Beamten sprechen von massiver Gewalt, für die Asylbewerber war der Polizeieinsatz völlig unverhältnismässig.

Beim Versuch, eine iranische Familie aus dem Asylzentrum Sainte-Croixe abzuholen, stiess die Waadtländer Polizei auf erbitterten Widerstand. «Die Beamten trafen auf aggressive Menschen. Ein 9-jähriges Mädchen griff zu einem Holzblock mit Messern. Die Polizei musste sich und die Familie schützen», sagt Sprecher Philippe Jaton gegenüber «20 minutes». Die beiden iranischen Asylbewerber sollten zusammen mit ihren zwei Töchtern im Alter von 4 und 9 Jahren ausgeschafft werden.

«Die Polizei hat meine Mama und meinen Papa auf den Boden geworfen. Ich habe die Polizei angefleht, sie nicht zu töten», schildert die 9-Jährige die Situation. Dann hätten sich die Beamten auch auf sie gestürzt. Flecken auf ihren Armen würden den Gewalteinsatz der Polizei beweisen. «Es war einfach schrecklich», sagt auch die Mutter des kleinen Mädchens. Sie ist im vierten Monat schwanger.

«Kinder haben geweint»

Ein afghanischer Flüchtling der Zeuge des Polizeieinsatzes wurde, erhebt schwere Vorwürfe: «Ein Beamter hatte sein Knie auf dem Rücken der am Boden liegenden Frau. Vier Polizisten halfen dabei, die Frau unter Kontrolle zu halten», sagt er. Ihr Mann habe die Polizei angeschrien, Rücksicht auf die Schwangere zu nehmen. Die Kinder hätten geweint.

Der Mann und die zwei Kinder wurden auf die Polizeiwache genommen, die Mutter in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Sie durfte diese aber zusammen mit ihren beiden Töchtern noch am gleichen Tag wieder verlassen und wurde zurück ins Asylzentrum gebracht. Der Vater wurde in Haft genommen.

Quelle: 20min

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Das Bezirksgericht schickt einen 29-jährigen Portugiesen, der auf der A1 völlig ausrastete, für 15 Monate hinter Gitter. Während der Fahrt schlug er mit der Faust auf ein vorbeifahrendes Auto ein und griff hinterher den Fahrer an.

Der Lebensinhalt von Mario, der als Achtjähriger aus seiner Heimat Portugal hierhergekommen war, sind Autos. Sein Beruf ist Chauffeur, seine Leidenschaft sind Time-Attack-Rennen. Er fährt sie unter anderem in Hockenheim und im französischen Anneau du Rhin.

Er hat ein kleines Team, einen Sponsor, einen Ford Sierra und Schulden am Hals. Wie viele, kann Mario nicht sagen, doch Gerichtspräsident Bruno Meier hilft ihm auf die Sprünge: «Über 100′ 000 Franken sind’s gut und gerne.»

Die Sturmflut von Betreibungen ist nicht der einzige dunkle Punkt im Leben des 29-jährigen Portugiesen. Auch sein Strafregister-Auszug weist einen erklecklichen Umfang auf, vor allem was Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz betrifft.

Letztmals hatte Mario im November 2009 deswegen vom Bezirksgericht Baden eine bedingte Freiheitsstrafe von acht Monaten kassiert mit einer Probezeit von vier Jahren. Es hatte aber nur vier Monate gedauert, bis Mario am Steuer seines Citroën C1 einen anderen Automobilisten und dessen Familie um ihr Leben fürchten liess.

Boxeinlage unbestritten

Es war ein Donnerstagabend im März, und das Ehepaar W. war mit seinem achtjährigen Sohn in seinem Opel Zafira auf der Autobahn von Spreitenbach Richtung Baden unterwegs. Bei Wettingen behinderte der einfahrende Mario, das Natel am linken Ohr, das Fahrzeug der Familie W., worauf Herr W. hupte und Frau W. mit einer Geste klarmachte, dass telefonieren am Steuer verboten ist.

So etwas lässt sich einer wie Mario nicht bieten. Der überholte zunächst rechts drei Fahrzeuge und holte, auf der mittleren Spur fahrend, auf der Rampe zum Baregg, den mit gegen 80 km/h auf der zweiten Überholspur fahrenden Wagen der Familie W. ein. Mario öffnete das vordere linke Fenster, lenkte seinen Citroën haut- oder vielmehr blechnah an den Opel seines Kontrahenten und schlug zu.

Ob sein linker Haken – wie er sagt – den Kotflügel oder – wie Herr und Frau W. sagen – die hintere Scheibe traf, blieb ungeklärt; die Boxeinlage an sich wurde von Mario nicht bestritten. Zwei Schikanenstopps vom Opelfahrer hätten ihn so masslos wütend gemacht.

Verfolgt und Weg versperrt

Der linke Haken hatte Marios Zorn nicht gemindert. Als Herr W. die Autobahn in Baden West verliess, folgte der Portugiese ihm. Als der Opel vor einem Rotlicht warten musste, stieg er aus und beschimpfte Herrn W. aufs Übelste, die «Schlötterli» mit einem eindeutigen Griff zwischen seine Beine untermalend.

Als die Ampel auf Grün schaltete, fuhr das verängstigte Ehepaar W. erneut auf die Autobahn – diesmal Richtung Zürich – um seinen Verfolger mittels einer «Ehrenrunde» abzuhängen. Vergebens – als die Familie an der Mellingerstrasse beim McDonald’s einen Parkplatz suchte, versperrte Mario mit seinem Auto dem Opel den Weg, stieg aus und deckte Herrn W. mit weiteren Unflätigkeiten ein. Als Frau W. die Polizei anrief, machte Mario sich aus dem Staub. Von unterwegs teilte er der Polizei telefonisch seine Sicht der Ereignisse mit.

Absolut keine günstige Prognose

Die Untersuchung gegen Herrn W. wegen angeblicher Schikanestopps wurde jedoch rasch eingestellt und Mario, der sein Billett seit damals los ist, wurde der mehrfachen Nötigung, Beschimpfung sowie diverser Vergehen gegen das Strassenverkehrsgesetz angeklagt.

An die Verhandlung dieser Tage wurde er von zwei Polizisten begleitet. Seit rund 80 Tagen sitzt Mario in U-Haft: Diese hatte die Staatsanwaltschaft Brugg angeordnet, weil dort gegen den 29-Jährigen bereits wieder ein frischer, näher noch nicht bekannter Fall hängig ist.

Vor Bezirksgericht Baden gab der gross gewachsene, gut gebaute Mario sich zunächst selbstsicher. Je länger die Verhandlung dauerte, desto mehr fiel er allerdings in sich zusammen, und als Bruno Meier das Urteil eröffnete, wurde Mario aschfahl im Gesicht: Sieben Monate unbedingt und Widerruf der bedingten Strafe von 2009 ergibt eine Freiheitsstrafe von 15 Monaten, verbunden mit vollzugsbegleitender Massnahme.

Die 80 Tage U-Haft werden nicht angerechnet, da sie nicht im Zusammenhang mit diesem Fall stehen. Der Faustschlag aus dem fahrenden Auto sei, so Richter Meier, «absolut rücksichtslos und nicht zu verantworten» gewesen: «Es kann Mario in keiner Weise eine günstige Prognose gestellt werden.»

Quelle: aargauerzeitung

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Ein Taxifahrer aus Dietikon hat seine Frau nicht nur vergewaltigt, geschlagen und gebissen. Er wollte auch ihren Kopf in einem Pizzaofen verbrennen. Er muss für viereinhalb Jahre hinter Gitter.

Es war kurz vor 19 Uhr, als am Montag am Zürcher Obergericht unmittelbar nach dem Urteil die Handschellen klickten. Gleich vier Polizeibeamte nahmen einen 35-jährigen Taxifahrer aus Dietikon fest. Kurz zuvor hatte der Türke den Entscheid sichtlich schockiert aufgenommen. So lief er trotz seiner bräunlich gebrannten Hautfarbe plötzlich bleich an und blickte konsterniert auf seinen unterlegenen Verteidiger.

Der Beschuldigte wurde wegen Vergewaltigung, mehrfacher Drohung, mehrfacher Körperverletzung sowie wiederholten Tätlichkeiten anklagegemäss zu einer hohen Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt. Eine böse Überraschung für den Mann, der noch im letzten Oktober vom Bezirksgericht Dietikon umfassend freigesprochen worden war und für die Untersuchungshaft von über einem Jahr eine Genugtuung von 38’200 Franken erhalten hatte.

Ehefrau gebissen, geschlagen und vergewaltigt

«Wir glauben vorbehaltlos den Darstellungen der geschädigten Ehefrau», führte der Gerichtspräsident Franz Bollinger während der Urteilseröffnung aus. Damit waren die Oberrichter in weiten Teilen der Staatsanwaltschaft gefolgt. Demnach hatte der Beschuldigte seine um neun Jahre jüngere Landsfrau im September 2010 in die Schweiz geholt, geheiratet und danach ein Jahr lang bedroht, drangsaliert sowie geschlagen. Zudem gegen ihren Willen auch zum Geschlechtsverkehr gezwungen. Die Anklage berichtet ebenso über einen weiteren Vorfall, bei welchem er seiner Frau ins linke Bein unterhalb des Gesässes biss.

Kopf in Pizzaofen stecken wollen

Der wohl schlimmste Übergriff ereignete sich aber an einem Zürcher Kebab-Stand, wo der Beschuldigte früher gearbeitet hatte. Bei einem Streit packte er seine Frau plötzlich am Hals und zerrte sie zum eingeschalteten Pizzaofen. Dort erklärte er ihr, dass er nun ihren Kopf in den Ofen stecken und verbrennen werde. Im letzten Moment gelang es der Geschädigten, die Ofentüre zu schliessen. Wobei sie sich aber an der rechten Hand verbrannte.

Ein Verhalten, das Präsident Bollinger als brutal, rücksichtslos und menschenverachtend bezeichnete.

Unschuld beteuert

Vor Obergericht hatte der Beschuldigte seine Unschuld beteuert. «Ich habe meine Ex-Frau mehr geliebt, als meine eigene Mutter», erklärte er. Zu den meisten Vorwürfen der Gegenseite hatte er eine Erklärung bereit. Die Bisswunde sei bei Sex-Spielen entstanden, sagte er. Die Brandwunde an der Hand habe sich die Geschädigte am Pizzaofen selber zugezogen. Geschlagen habe er sie niemals. Zu den aufgenommenen Telefongesprächen, bei welchem er seine Gattin massiv bedroht hatte, schwieg er sich allerdings aus.

Der Verteidiger verlangte umfassende Freisprüche und berief sich auf das Dietiker Urteil, welches von einem klassischen Vier-Augen-Delikt gesprochen hatte und nach dem Grundsatz im Zweifel für den Angeklagten zu einem Freispruch gekommen war.

Anders sahen es die Oberrichter, welche wichtige Passagen des erstinstanzlichen Entscheids als nicht nachvollziehbar und gar als zynisch bezeichneten.

Herr über Leben und Tod

Das Obergericht führte aus, dass die Aussagen der Frau logisch und im Kerngeschehen plausibel ausgefallen seien. Für eine Falschbelastung sei absolut kein Motiv erkennbar.

Der Beschuldigte habe sich vielmehr als Herr über Leben und Tod aufgespielt. Im Gegensatz zum Dietiker Gericht stufte die Berufungsinstanz die aufgenommenen Telefonate als verwertbare Beweismittel ein. So würden in einem so krassen Fall die Interessen des Staates die privaten Anliegen des Beschuldigten überwiegen, befand ein Oberrichter.

Nun droht auch die Ausschaffung

Mit dieser radikalen Kehrtwende droht nun dem Taxifahrer nach der Haftentlassung aufgrund der hohen Freiheitsstrafe die Ausschaffung in die Türkei. Er lebt bereits seit 1998 in der Schweiz, beanspruchte aber am Prozess einen Dolmetscher. Trotzdem führte er aus, dass er heute zu seiner Heimat fast keine Beziehungen mehr habe. Er besuche nur gelegentlich seine betagten Eltern.

Quelle: 20min

(Symbolbild)

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Nachdem eine Mutter ihren knapp volljährigen Sohn sturzbetrunken im heimischen Bad erwischt hat und ihm daraufhin eine Ohrfeige verpasste, schlug ihr der junge Mann kurzerhand die Faust ins Gesicht.

«Ich will keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern», erklärte der heute 19-jährige Schweizer am Montag vor dem Bezirksgericht Zürich. Er wohnt seit dem 3. Oktober 2012 nicht mehr zu Hause, sondern sitzt im Gefängnis. Die Situation war an jenem Abend in der damals gemeinsamen Stadtzürcher Wohnung eskaliert. Als die Mutter ihren damals 18-jährigen Sohn um 21 Uhr im Badezimmer bewusstlos am Boden antraf, erschrak sie zuerst.

Mutter verprügelt und mit dem Tode bedroht

Als sie allerdings bemerkte, dass ihr Kind «nur» sturzbetrunken war, ärgerte sie sich und schleifte ihn in sein Schlafzimmer, wo er erwachte und seine Mutter massiv zu beschimpfen begann. Als sie ihm deswegen eine Ohrfeige gab, rastete der Jugendliche völlig aus und ging auf seine Mutter los.

Dabei versetzte er ihr mehrere Faustschläge ins Gesicht und traf sie am Nasenflügel, am Jochbein am Hinterkopf und Nacken. Der Stiefvater und Ehemann der Mutter wollte eingreifen, konnte die Situation aber nicht mehr beruhigen. Der Sohn erklärte vielmehr, dass er sie, ihren Mann und ihre Kinder umbringen werde. Worauf das Ehepaar die Polizei alarmierte.

Gutachten für stationäre Massnahme

Vor Gericht gab der Beschuldigte die Vorwürfe zu und zeigte auch Anzeichen der Reue, als er auf seine Mutter angesprochen in Tränen ausbrach. Allerdings erzählte er auch von einer schlechten Mutter-Sohn-Beziehung. Als seine Halb-Schwestern auf die Welt gekommen seien, wäre er nur noch überflüssig gewesen, sagte er. Sie habe ihn auch immer gestresst und damit gedroht, ihn aus der Wohnung zu werfen.

Gegen den Beschuldigten sprachen allerdings zwei Vorstrafen und ein Gutachten des Psychiaters Frank Urbanjok. Dieser attestierte dem Jugendlichen eine erheblich gestörte Persönlichkeitsentwicklung und ging von einer deutlichen Gefahr neuer Gewalthandlungen aus. Einzig die Einweisung in eine stationäre Massnahme für junge Erwachsene könne die bisher negative Entwicklung womöglich stoppen, zeigte sich der Gutachter überzeugt. Zum Unwillen des Beschuldigten, der erklärte, dass er sich weigere und man ihn in das Massnamezentrum Uitikon tragen müsse. Er sei schliesslich kein Schwerkrimineller.

Verteidigung für sofortige Freilassung

Vor Gericht verlangte der Staatsanwalt wegen Körperverletzung und Drohung eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten. Allerdings aufgeschoben zugunsten der vom Gutachten befürworteten Arbeitserziehung.

Der Verteidiger forderte dagegen eine bedingte Geldstrafe von 110 Tagessätzen zu 10 Franken sowie die sofortige Freilassung seines Mandanten, der seine Strafe schon längst abgesessen habe. Die Einweisung in eine geschlossene Massnahme mit bis zu vier Jahren Dauer sei völlig unverhältnismässig. Da der Beschuldigte ohnehin nicht mehr zu Hause wohnen wolle, sei die Rückfallgefahr minim, plädierte er.

Harte Strafe

Das Gericht folgte zum Schluss nicht nur den Anträgen der Staatsanwaltschaft, sondern ging sogar mit einer Freiheitsstrafe von 16 Monaten unbedingt weit darüber hinaus. Die Gerichtsvorsitzende Kathrin Bretschger sprach von einem erheblichen Verschulden des jungen Schweizers, der nun nach zwei gescheiterten Lehren in der Arbeitserziehung die Gelegenheit erhalte, endlich eine Ausbildung abzuschliessen.

«Sehen sie die Einweisung in die Massnahme als Chance an», appellierte Bretschger an den Beschuldigten, der bei der Urteilseröffnung alles andere als zufrieden aussah. Vor allem da er bis zum Antritt der Therapie in Sicherheitshaft verbleiben muss.

Quelle: 20min

Die Kantonspolizei Graubünden hat 25 Straftaten aufgeklärt, die zwischen Pragg-Jenaz, Maienfeld und Chur verübt worden sind. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Einbruchdiebstähle. Tatverdächtig sind fünf deutsche Staatsangehörige.

Der 32-jährige Haupttatverdächtige verübte von Dezember 2011 bis Januar 2013 zusammen mit drei Mittätern und einer Mittäterin mehrere Straftaten. Bei den meisten Delikten handelt es sich um Einbruchdiebstähle in Firmengebäude. Hier entwendeten die Tatverdächtigen Bargeld. Weitere Delikte, die den Tatverdächtigen angelastet werden, sind unter anderem Sachbeschädigungen, Ladendiebstähle, Gewalt und Drohung gegen Beamte und Behörden sowie Irreführung der Rechtspflege. Die Deliktsumme beträgt rund 30‘000 Franken.

Der Sachschaden wird ebenfalls mit etwa 30‘000 Franken beziffert. Im Zuge ihrer Ermittlungen konnte die Kantonspolizei Graubünden den Haupttatverdächtigen festnehmen. Die Beteiligten sind teilweise geständig und werden an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt.

Quelle: kapoGR

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Un homme né en 1974, originaire d’Algérie, sans domicile fixe, a été appréhendé pour vol à la tire, infraction à la Loi sur les étrangers et menace contre les autorités et les fonctionnaires.

Samedi 8 juin 2013 à 19h50, une patrouille de la brigade anti-criminalité a eu son attention attirée par la présence d’un voleur notoire qui se trouvait, dans les environs de la gare de Cornavin, en compagnie d’un individu qui n’a pas pu être identifié.

Très rapidement, le comportement d’homme a laissé comprendre qu’il convoitait un sac posé sur une valise, apparemment appartenant à un couple de touristes du Moyen-Orient.

Alors que la femme semblait attendre quelqu’un, le malandrin s’est approché discrètement par derrière et a saisi le sac posé sur la valise. Il a alors utilisé sa veste pour cacher l’objet du larcin et s’est éloigné aussi discrètement qu’il était arrivé.

Cependant, la femme s’est retournée et a vite compris la situation. Elle a donc couru derrière le voleur pour récupérer son bien au moment où les policiers intervenaient.

Le tire-laine a rendu le bien dérobé et s’est étonné, de mauvaise foi, de son interpellation.

Le propriétaire du sac a déposé une plainte pénale contre inconnu pour vol.

Dès son arrivée au poste des Pâquis, le gredin s’est montré très agressif et très menaçant verbalement. En effet, lors de sa fouille de sécurité, alors que les agents tentaient de le calmer, il a répété distinctement et de manière tout à fait audible qu’il retrouvera dans le rue l’un des policiers et qu’il lui montrera comment se battre. Il a ajouté qu’il le frappera et qu’il le brisera, en mimant un objet qu’il casserait sur son genou. Il l’a également défié du regard et a très clairement déclaré qu’une fois qu’il l’aura retrouvé et qu’il se sera occupé de lui, il retournera en Algérie, et que là, personne de la justice ou de la police suisse ne pourra venir le chercher pour ce qu’il lui aura fait.

Par la suite, le vaurien s’est refusé à toute déclaration écrite, lecture de ses droits y compris. Il a déclaré connaître le système judiciaire et policier, et ne plus rien vouloir dire après avoir néanmoins contesté tout vol et toute tentative. Malgré l’observation effectuée par les policiers, il a en effet expliqué avoir été accosté par des gens qui l’ont questionné pour savoir s’il était, lui aussi, Arabe. Répondant par l’affirmative, ces personnes lui auraient alors demandé où elles pouvaient prendre le tram 14. Sur ce, il leur a indiqué le chemin avec son bras et c’est à cet instant qu’il a été interpellé par l’arrière, sans aucune raison.

Durant toute la procédure, il n’a cessé de répéter qu’il n’avait qu’une envie, à savoir retourner au plus vite en Algérie, ne voulant plus rester sur notre territoire.

Quelle: kapoGE

Lutz Stallknecht / pixelio.de

(Symbolbild) – Lutz Stallknecht / pixelio.de

Am 07.06.2013, gegen 0330 Uhr, wurde im Elisabethenpark / Höhe De Wette-Strasse, ein 27- jähriger Mann Opfer eines Raubes. 

Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass der 27- Jährige die Parkanlage durchquerte, als er plötzlich von einem Unbekannten angesprochen und um Geld angegangen wurde. Als er das Ansinnen ablehnte, bedrohte ihn der Mann mit einer Flasche, sodass er dem Täter Geld aushändigte. Als der 27- Jährige davon rannte, stellte er fest, dass der Angreifer einen weiteren Passanten ansprach. Daraufhin kehrte er zurück und überwältigte zusammen mit dem Passanten den Angreifer. Kurze Zeit später konnte die Polizei den mutmasslichen Täter, einen 29- jährigen Marokkaner, festnehmen.

Die Staatsanwaltschaft klärt ab, ob der Mann für weitere gleich gelagerte Delikte in Frage kommt.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.

Quelle: kapoBS