Archiv für die Kategorie ‘Diverse Vergehen’

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«Um zu überleben musste ich noch arbeiten»

Jahrelang haben der Serbe und seine Frau Geld von der Sozialhilfe kassiert. Rund 376 000 Franken haben sie dadurch ergaunert. Das Geld haben sie bei Glücksspielen verzockt.

Die Zigarette hängt auf seiner Unterlippe, das Baseballcap hat er ins Gesicht gezogen. Der Serbe Sava V.* (61) kam gestern alleine vor das Zürcher Bezirksgericht. Der Arbeitslose und seine Frau sind angeklagt, weil sie jahrelang das Sozialamt zum Narren hielten. Ehefrau Jovanka V.* (58) ist von der Verhandlung dispensiert. Sie ist krank.

Sava V. erschlich sich 235 000 Franken Sozialhilfe. Zusammen mit seiner Frau waren es in zehn Jahren sogar 376 000 Franken. Die beiden waren nicht bedürftig. Sie arbeiteten als Reinigungsmitarbeiter. Damit verdiente der Mann zwischen 1998 und 2008 brutto rund 200 000 Franken, seine Frau über 100 000 Franken. Dieses Geld unterschlugen sie auf ihren Einkommensdeklarationen systematisch.

«Wir haben das Geld vom Sozialamt bei Glücksspielen verzockt», rechtfertigte sich Sava V. gestern vor dem Richter. «Um zu überleben, musste ich noch arbeiten. Um Geld für unsere Lebenskosten zu haben.»

Der Serbe ist geständig: «Ich sehe, dass ich schuldig bin. Doch habe ich weder jemanden getötet noch vergewaltigt.»

Arglistig und Egoistisch

Sogar mit ihrer Tochter hatte das Schmarotzerpaar die Behörden angelogen. Sie gaben an, das Mädchen besuche Sprachkurse im Ausland. Dabei wohnte die junge Frau zu Hause und absolvierte bei einem Zürcher Modehaus zwei Lehren als Verkäuferin und als Detailhandelsangestellte. Damit verdiente sie 20 000 Franken dazu.

Das Paar log auch bei der Höhe des Mietzinses: Das ergab ein weiteres Plus von 23 000 Franken. So konnte sich das betrügerische Paar zwei Autos leisten.

Wie er denn seine Zukunft sehe, wollte Gerichtspräsident Sebastian Aeppli von Sava V. wissen. «Ich gehe nun in einen Deutschkurs», erklärte der Serbe. Weil er bei seiner Arbeit immer nur mit Landsleuten zu tun gehabt hätte, habe er die Sprache nie gelernt.

Obwohl er schon seit 1980 in der Schweiz lebt.

Das Gericht verurteilte das Paar wegen gewerbsmässigen Betrugs und weiterer Delikte. Sava V. kassierte 30 Monate Knast, davon ein halbes Jahr unbedingt. Seine Ehefrau bekommt 20 Monate bedingt. «Sie haben arglistig und egoistisch gehandelt und nur geringe Reue gezeigt», begründete der Gerichtspräsident.

Quelle: blick

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Mehrere Jugendliche haben in der Zürcher Innenstadt vier Partygäste eines Polterabends niedergestochen und schwer verletzt. Das Obergericht hat das Urteil gegen einen 21-jährigen Haupttäter bestätigt.

Es war in der Nacht auf den 4. September 2011, als ein anfänglich fröhlicher Polterabend an der Löwenstrasse vor dem Zürcher Kaufhaus Globus ein blutiges Ende nahm. Fest steht, dass die angeheiterte Gesellschaft plötzlich von mehreren Jugendlichen provoziert wurde. Nach einem kurzen Wortwechsel gingen die beiden Gruppen aufeinander los. Wobei mindestens zwei der jungen Männer ihre Messer als Waffen einsetzten. Mit fatalen Folgen. So wurden gleich vier Teilnehmer des Polterabends niedergestochen. Zwei von ihnen wurden schwer verletzt, auch der Bräutigam, der nach einem Stich in den Rücken einen lebensgefährlichen Kollaps des rechten Lungenflügels erlitten hatte.

Die Polizei konnte die bewaffneten Angreifer schon bald ausfindig machen und festnehmen. Auch einen heute 21-jährigen Stadtzürcher, der nun schon seit über zwei Jahren im Gefängnis sitzt und sich am Dienstag wegen versuchter schwerer Körperverletzung, Raufhandels, Raubes und weiteren Delikten am Zürcher Obergericht verantworten musste.

Notwehrhilfe geltend gemacht

Der Handelsschüler gab die Teilnahme an der Schlägerei zu, stellte aber einen Messerstich in das Gesicht eines Gegners in Abrede. Vielmehr sprach er von Notwehrhilfe für seine angegriffenen Kollegen. Für den hyperaktiven Sohn eines Italieners und einer Marokkanerin sprach eine erschütternde Kindheit, die von Ablehnung, schulischen Misserfolgen und Heimaufenthalten geprägt war. Andererseits warnte ein psychiatrisches Gutachten vor Rückfällen des Täters, der immer wieder infolge einer antisozialen Persönlichkeitsstörung mit dem Strafgesetz in Konflikt gekommen war.

Der Verteidiger plädierte auf eine sofortige Haftentlassung seines Klienten und stellte den Messerstich zulasten eines der Opfer mangels Beweisen in Abrede. 20 Monate Freiheitsentzug seien angemessen.

Fünf Jahre Knast

Zum Schluss trug die Anklage den Erfolg davon. Das Obergericht sah sowohl eine versuchte schwere Körperverletzung als auch den Raufhandel als erstellt an. Wie schon das Bezirksgericht im letzten Januar, stützten sich auch die Oberrichter auf glaubhafte Zeugenaussagen ab. Zudem habe der Beschuldigte selber eingeräumt, dass er mit einem Messer herumgefuchtelt und nicht ausgeschlossen, dass er dabei jemanden verletzt habe.

Das Obergericht sprach von einem schweren Verschulden und bestätigte die erstinstanzliche Freiheitsstrafe von fünf Jahren. «Es hatte wenig gefehlt und es wäre viel schlimmer herausgekommen», zeigte sich der Gerichtsvorsitzende Christoph Spiess überzeugt. Während des Strafvollzugs wurde eine ambulante Psychotherapie angeordnet. Obwohl der Beschuldigte nur für eine Messerattacke verurteilt wurde, soll er im Rahmen des Raufhandels allen vier Opfern Schmerzensgelder zwischen 1500 Franken sowie 12’000 Franken bezahlen.

Quelle: 20min

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Ein Baselbieter (26) brachte minderjährige Mädchen dazu, ihm Nacktbilder aufs Handy zu schicken und bezahlte sie für Sex. Jetzt wurde er zu 18 Monaten bedingt verurteilt.

Auf «Festzeit.ch» werden normalerweise Partyfotos geteilt. Ein junger Türke hatte jedoch ganz andere Bilder im Kopf, als er auf der Plattform wahllos junge Frauen anschrieb: Er wollte sie für Sex gegen Geld treffen oder dass sie für ihn sexuelle Handlungen vor der Webcam vornehmen.

Im Februar 2010 kam er dabei mit einer 13-Jährigen in Kontakt, wie die «Basler Zeitung» schreibt. Er brachte sie soweit, dass sie vor der Webcam ihre Brüste entblösst. Damit hatte er ein Druckmittel: Er drohte, die Bilder ins Internet zu stellen, wenn sie sich nicht ganz ausziehe. Sie gehorchte.

Ein weiteres Mädchen, das offenbar Schulden bei seiner Mutter hatte, bezahlte er für Nacktbilder. Die 14-Jährige schickte sie ihm per Handy. Teilweise posierte sie nackt zusammen mit einer Kollegin (15). Der heute 26-Jährige lud ihnen im Gegenzug Geld auf ihre Handys.

«Er wollte einfach Sex»

Alle drei Mädchen traf der Mann in Liestal auch persönlich und wollte Sex von ihnen. Während die 13-Jährige ablehnte, schliefen die anderen beiden Minderjährigen mit ihm – für 100 Franken. Zwei weitere Teenager (14 und 15) wollte der Angeklagte ebenfalls zum Sex treffen. Sie erschienen aber nicht.

Am Donnerstag stand der Angeklagte vor Gericht. Er behauptete, er habe geglaubt, die Mädchen seien alle mindestens 16 Jahre alt. Das Strafgericht glaubte ihm nicht. «Dem Beschuldigten ist es ziemlich egal gewesen, wie alt die Mädchen waren. Er wollte einfach Sex gegen Geld», sagte Gerichtspräsidentin Irène Läuchli laut dem Zeitungsbericht.

Das Gericht verurteilte den Mann wegen mehrfacher teilweise versuchter sexueller Handlungen mit Kindern, Nötigung, Pornografie und weiterer Vergehen zu einer Freiheits­strafe von 18 Monaten bedingt.

Quelle: 20min

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Riste L.* (28), der Amok-Raser von Basel, muss in eine geschlossene Klinik. Das Strafgericht befand den Schizophrenen aber für nicht schuldfähig.

Für seine Todesfahrt in einem geraubten Auto in Basel wird Riste L.* (28)  in eine geschlossene Klinik eingewiesen. Das Strafgericht erkannte auf vorsätzliche Tötung, befand den Schizophrenen aber für nicht schuldfähig.

Der Mazedonier war im März 2012 in einem psychotischen Schub mit Gewalt aus einer geschlossenen Abteilung der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) ausgebrochen, hatte auf der Strasse mit Gewalt ein Auto geraubt und auf rasender Fahrt zur Mittleren Brücke acht Personen angefahren. Eine Frau starb, sieben Personen wurden teils schwer verletzt.

Im Prozess erinnerte sich der im Baselbiet Geborene kaum an jenen verhängnisvollen Tag. Von inneren Stimmen getrieben, habe er nur nach Mazedonien flüchten, aber niemanden töten wollen, sagte er aus. Das Gericht sah jedoch die Tatbestände vorsätzliche Tötung, mehrfache versuchte vorsätzliche Tötung, einfache Körperverletzung, Raub etcetera als erfüllt.

Beweislage ohne Zweifel

Die Darstellung des Verteidigers sei unglaubwürdig, der Mann habe die Autos nicht rauben wollen sondern nur Schutz gesucht, sagte der Gerichtspräsident. Dann sei der Mann im innerstädtischen Feierabendverkehr viel zu schnell gefahren, laut Zeugen mit bis zu 80 km/h.

Zeugenaussagen, Tramvideos, Tatortspuren und Arztzeugnisse dokumentieren den Tatablauf laut Präsident klar. Bewiesen sei auch, dass eine Velofahrerin an den Verletzungen durch die Kollision starb – ihre DNA war auf der Frontscheibe des Autos. Auch bei den beiden Schwerverletzten sei seine Urheberschaft belegt.

Im Widerspruch zum Verteidiger, der auf Fahrlässigkeit plädiert hatte, sei das Gericht zudem «überzeugt», dass der Mann «gezielt auf die Leute zugefahren» sei. Damit habe er zumindest im Sinne des Eventualvorsatzes den Tod Dritter in Kauf genommen.

Vorsätzliche Taten

Der Mann habe trotz geborstener Scheibe auch genug sehen können, dass er nicht all die Opfer hätte treffen müssen, sagte der Präsident weiter. Das Gericht sehe so einen «direkten Vorsatz»: Auch wenn er vielleicht nach Mazedonien habe flüchten wollen, habe er doch unterwegs alle «aus dem Weg räumen» wollen.

Das psychiatrische Gutachten attestiert dem paranoiden Schizophrenen Schuldunfähigkeit. Für das Gericht ist dieses klar und schlüssig. Auch Erinnerungslücken im Prozess seien wohl der Krankheit zuzuschreiben. Der Mann war schon in der UPK gesessen, weil er seinen eigenen Bruder im Wahn attackiert hatte.

Grosse Rückfallgefahr

Das auch von Staatsanwalt und Verteidiger unterstützte Gutachten warnt vor grosse Rückfallgefahr. Statt einer Strafe schlägt es als Massnahme die stationäre Behandlung in einer geschlossenen Einrichtung vor; im Visier ist die Zürcher Klinik Rheinau.

Das baselstädtische Strafgericht urteilte denn auch so: Für das Schutzbedürfnis der Öffentlichkeit sei eine explizit geschlossene Einrichtung angebracht. Für die genaue Zuweisung sind indes wegen deren ersten Urteils die Baselbieter Behörden zuständig. Ob und wann der Mann allenfalls frei kommt, sei in einigen Jahren neu zu begutachten.

Eine Opferanwalts-Forderung nach einer Genugtuungssumme von 8000 Franken wies das Gericht im Übrigen ab. Die Opfer seien durch Versicherungen respektive die Opferhilfe entschädigt worden.

Quelle: blick

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Ein 20-jähriger erhält vom Zürcher Bezirksgericht eine letzte Chance. Trotz 20’000 ergaunerten Franken kommt er mit einer bedingten Strafe davon. Vor Gericht hatte der Geständige einen denkbar schlechten Auftritt.

«Finden Sie das etwa lustig?», wollte der Gerichtsvorsitzende Roger Weber vom erst 20-jährigen Beschuldigten wissen. Der arbeitslose Schweizer aus Glattbrugg stützte sich lässig auf die Anklagebank ab und war sichtlich bemüht, vor seinen im Gerichtssaal anwesenden Kollegen und einer Freundin den coolen Typ zu markieren. Als erheblich weniger cool präsentierte sich die lange Anklageschrift, die dem reichlich tätowierten Täter beinahe das halbe Strafgesetzbuch anlastete. So Betrug, Hehlerei, Urkundenfälschung, alles mehrfach, Nötigung, Anstiftung zu «In Umlaufsetzens falschen Geldes», Fälschung von Ausweisen, Vergehen gegen das Waffengesetz, Drogendelike und vieles mehr.

Die meisten Verbrechen leistete sich der emsige Jung-Betrüger als erstaunlich abgebrühter Wirtschaftskrimineller, indem er mittels unrechtmässig erlangten Identitätskarten bei Filialen von Sunrise, Swisscom oder Orange unter einem falschen Namen zahlreiche Mobiltelefon-Verträge unterzeichnete und auf diese Weise innerhalb weniger Monate rund 20’000 Franken ergaunerte. Einerseits mit den erhaltenen Mobiltelefonen. Andererseits mit dem Gebrauch der neuen Geräte. Die Deliktsserie dauerte von Ende 2011 bis zum Frühjahr 2012.

Einen denkbar schlechten Eindruck hinterliess der geständige Mann, als er dem Gericht erklärte, dass die Polizei gegen ihn eine neue, aktuelle Untersuchung eingeleitet habe. Diesmal wegen Betrügereien im Internet. So soll er über Ricardo Waren verkauft, aber nicht geliefert haben.

Auch mit Falschgeld hantiert

Der Jugendliche bekam es vor einem Jahr auch in Bülach mit der Polizei zu tun. So wollte er im Club UG einen Kollegen dazu bringen, die Rechnung mit einer gefälschten Hunderternote zu bezahlen. Allerdings ohne Erfolg, da die Barfrau das Falschgeld rechtzeitig erkannte.

Hinzu kamen zahlreiche weitere Gaunereien. Aber auch eine Nötigung, bei welcher der Glattbrugger und einige Kollegen nach einem Streit um ein gestohlenes Handy eine Begleiterin gegen ihren Willen in einem Hotelzimmer festhielten.

Für das Gericht war zuletzt das noch junge Alter des gebürtigen Solothurners entscheidend. Es setzte im Sinne einer letzten Chance eine bedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten fest. Das eröffnete Urteil schien den Betrüger allerdings nicht allzu gross zu beeindrucken. Gut möglich, dass er den Gerichtspräsidenten in absehbarer Zeit wiedersieht.

Quelle: 20min

(Symbobild)

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Am Sonntagabend hat die Kantonspolizei Bern in Thun einen mutmasslichen Einbrecher noch am Tatort angehalten. Der Mann befindet sich in Haft.

Am Sonntag, 18. August 2013, ging bei der Kantonspolizei Bern um 2345 Uhr die Meldung ein, dass an der Aarestrasse in Thun das Schaufenster eines Geschäfts eingeschlagen werde. Eine umgehend ausgerückte Patrouille vor Ort konnte im Ladeninnern einen Mann sichten, welcher sich trotz der Aufforderung, aus dem Laden zu kommen, im Geschäft versteckte.

Mit einem beigezogenen Suchhund konnte der mutmassliche Täter schliesslich im Ladeninnern gefunden und angehalten werden. Er trug Deliktsgut auf sich. Der 38-jährige Rumäne, der sich illegal in der Schweiz aufhielt, wird wegen verschiedener Verstösse gegen das Strafgesetz, unter anderem Diebstahl, angezeigt. Der Mann befindet sich in Ausschaffungshaft.

 Quelle: kapoBE

Am Donnerstag hat die Kantonspolizei Bern in der Stadt Bern eine gezielte Aktion gegen Drogenkonsum und -handel durchgeführt. Insgesamt wurden 91 Personen kontrolliert sowie Drogen und Bargeld sichergestellt.

Am Donnerstag, 13. Juni 2013, fand im Bereich Hodlerstrasse/Lorraine in Bern eine gezielte Aktion gegen Drogenkonsum und -handel statt. Die Kantonspolizei Bern hat dabei insgesamt 91 Personen kontrolliert. 19 Personen wurden angehalten und zu näheren Abklärungen auf eine Wache geführt.

Insgesamt werden 58 Personen wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht, fünf wegen Widerhandlung gegen das Ausländergesetz, weitere fünf wegen Verstössen gegen das Strafgesetzbuch.

Die Kantonspolizei Bern stellte während der Aktion Marihuana, Heroin und Kokain sowie mehrere hundert Franken Bargeld sicher.

Quelle: kapoBE

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Das Zürcher Obergericht hat am Mittwoch die erstinstanzlich beschlossene Verwahrung für einen Gewalttäter bestätigt. Er hatte mehrere Frauen massiv verprügelt und eine davon getötet.

Ein sadistischer Gewalttäter, der zwei Frauen beinahe tötete und eine Geschädigte zu Tode prügelte, bleibt verwahrt. Das Zürcher Obergericht hat am Mittwoch die Strafe gegen den Tibeter bestätigt. Zudem hat es die erstinstanzliche Freiheitsstrafe um zwölf Monate auf 19 Jahre erhöht.

«Bremsen Sie nach 100 Metern, und halten Sie die Luft an, unterbrach der sichtlich aufgebrachte Tibeter den Gerichtsvorsitzenden Franz Bollinger während der Urteilseröffnung. Soeben hatte der 53-jährige Beschuldigte erfahren, dass er wegen vorsätzlicher Tötung, mehrfachen Tötungsversuchs und weiterer schwerer Delikte eine hohe Freiheitsstrafe von 19 Jahren kassiert. Zudem bleibt er verwahrt, da die Oberrichter aufgrund eines psychiatrischen Gutachtens von einem hohen Rückfallrisiko ausgehen.

Menschliche Abgründe

«Es taten sich menschliche Abgründe auf, erklärte der Oberrichter Stefan Volken, der die Verbrechen des nur teilgeständigen Beschuldigten noch einmal zusammenfasste. Dieser hatte im Oktober 2004 eine damals 35-jährige Freundin so brutal verprügelt, dass sie an inneren Blutungen verstarb.

Im März 2006 hatte der Täter zudem eine 41-jährige Kollegin attackiert, indem er ihr ein Kopfkissen auf das Gesicht drückte und sie beinahe erstickte. Ende Juni 2007 war der eifersüchtige Alkoholiker auch bei einer dritten Freundin ausgerastet.

Er schlug sie so fest zusammen, dass sie auf einem Auge erblindete. Zudem verging er sich an ihr auch noch sexuell. Dies bezeichnete Volken als «äusserst schmerzhaft und erniedrigend».

Kritik an Kassationsgericht

Volken kritisierte das Kassationsgericht, das in einem früheren Entscheid die vorsätzliche Tötung noch verneint hatte. Die Begründung, wonach der Beschuldigte das Opfer schon früher verprügelt habe und dieses dabei auch nicht gestorben sei, sei lebensfremd und nicht nachvollziehbar.

Der Verteidiger hatte am Berufungsprozess versucht, die Befunde des zuständigen Gerichtspsychiaters Mario Gmür zu entkräften und ein neues Gutachten aufzugleisen. Mit dem Ziel, eine Therapie zu erreichen und eine Verwahrung zu verhindern. Allerdings ohne Erfolg.

Die Oberrichter machten dem unterlegenen Anwalt klar, dass der bisherige Gutachter einen schlüssigen Bericht erstellt habe. Demnach seien die Erfolgsaussichten für den psychisch gestörten Tibeter nur gering und unsicher. Gmür hatte auch festgehalten, dass bisher sämtliche Behandlungen der Alkoholsucht des Beschuldigten kläglich gescheitert seien.

Quelle: 20min

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Deux hommes nés en 1984 et 1986, originaires de Roumanie, sans domicile fixe, ont été appréhendés pour vol, exercice illicite de la prostitution et infractions à la LEtr.

Mardi 7 mai 2013 à 14h50, l’attention des gendarmes a été attirée par deux individus qui semblaient très méfiants et qui cheminaient quai Charles-Pages, en direction du pont de Carouge. En effet, ils ne cessaient de scruter autour d’eux tandis que l’un portait un sac à commission qui paraissait particulièrement pesant.

Le duo s’est soudain immobilisé un certain temps à l’angle Charles-Page / pont de Carouge puis après que l’un des hommes ait reçu un appel sur son téléphone portable, les deux sont descendus sur la rive droite de l’Arve, pour se rendre au bord de l’eau.

Suspectant une activité délictueuse, les agents ont aussitôt décidé de les interpeller, afin de procéder à des vérifications, notamment le contenu du sac. Ils ont été localisés et interpellés une centaine de mètres en aval du pont de Carouge. Néanmoins, les policiers ont été surpris car le sac n’était plus en leur possession. Ne recevant des réponses aussi évasives que fantaisistes sur la position de cet objet, il ont fait appel à un chien de police afin d’effectuer une quête d’objet. Le canidé a rapidement trouvé le sac, dissimulé à proximité, qui contenait une caissette d’horodateur remplie de monnaie et un gros tournevis.

Au poste, dans les affaires des prévenus, les policiers ont découvert deux numéros de téléphones. Contactés, les abonnés de ces numéros ont déclaré avoir eu pour l’un, des relations homosexuelles tarifées avec l’intéressé, et pour l’autre des contacts non tarifés. Néanmoins, ce dernier a expliqué s’être fait voler un ordinateur ainsi qu’un téléphone portables.

La caissette d’horodateur appartient à la Fondation des Parkings. Le montant de la monnaie qui s’y trouvait s’élève à CHF 789.40 et EUR 21.40. Ledit responsable a pu déterminer, en effectuant une relation entre la somme dérobée et le décompte des horodateurs, que le monnayeur provenait d’un horodateur situé rue des Battoirs. Cet appareil a été délesté de son contenu, sans dommage à la propriété, le mardi 7 mai 2013 à 01h29. L’homme a dès lors aussitôt déposé une plainte contre inconnus, pour vol.

Le premier interpellé explique se trouver en Suisse depuis 3 mois, dans le but d’y trouver du travail mais sans avoir effectué aucune démarche à ce jour. Il gagne CHF 500.- par mois d’un emploi non déclaré, est sans domicile fixe et dort dans la rue. Il dit s’être trouvé avec son complice uniquement pour se promener et reconnaît avoir été en possession, les instants précédant son interpellation, d’un sac identique en tous points à celui retrouvé, mais qu’il s’agissait néanmoins d’un autre sac (qui n’a jamais été retrouvé par les policiers). Il explique que les papiers portants des noms et des numéros de téléphone concernent des amis et nie s’adonner à la prostitution, malgré qu’il ait été mis en cause par des clients. Enfin, il promet avoir acheté le téléphone portable en sa possession dans un commerce, contre CHF 20.-, sans facture.

Son complice, quant à lui, déclare être en Suisse pour y trouver du travail mais n’avoir jamais effectué de démarches dans ce sens, être sans moyen d’existence et sans domicile fixe, avoir rencontré par hasard l’autre prévenu et avoir remarqué qu’il était en possession d’un sac peu avant son interpellation mais ne peut rien dire quant à son contenu. Il admet s’adonner à la prostitution illégale et que l’argent retrouvé en sa possession provient en majorité de la prostitution. Il dit aussi avoir acheté son téléphone portable à un inconnu, contre CHF 100.-, sans facture.

Quelle: kapoGE

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  : pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister : pixelio.de

Un homme né en 1987, originaire de France, domicilié à Gaillard (France), a été appréhendé pour avoir enfreint divers articles de la Loi sur la circulation routière.

Mercredi 17 avril 2013 à 17h31, venant de la gare Cornavin, un automobiliste circulait rue de Lausanne, en direction de l’avenue de France. A la hauteur de la rue De-Monthoux, il a obliqué à droite, en direction du quai du Mont-Blanc. Lors de cette manœuvre, inattentif, il a heurté un  cycliste (1971 – France) qui circulait dans le même sens. Suite à l’accident, le conducteur du deux-roues a été légèrement blessé. Après le heurt, l’automobiliste a quitté les lieux sans remplir ses devoirs en cas d’accident avec lésions corporelles.

Sur les lieux de l’accident, le cycliste a indiqué que le véhicule était blanc. Il a réussi également à donner un bout du numéro de plaques. Cette voiture a été identifiée par la suite par le groupe technique de recherche des véhicules. Contactée, sa détentrice a expliqué avoir prêté son véhicule à un collègue.

Ce dernier a été convoqué à la brigade de sécurité routière samedi 4 mai 2013. Lors de son audition, il a reconnu  avoir conduit cette voiture le jour de l’accident. Cependant, il dit ne pas s’être rendu compte qu’il avait heurté un cycliste et n’est, dès lors, pas resté sur les lieux. Il admet par contre ne pas posséder de permis de conduire valable.

Vu ce qui précède, l’intéressé a été mis à disposition du Ministère public. Quant à la détentrice de la voiture, elle a été déclarée en contravention pour avoir mis un véhicule à disposition d’un conducteur ne possédant pas de permis.

Quelle: kapoGE

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Am Donnerstag (02.05.2013), nach 9 Uhr, hat eine Privatperson bei der Migros einen 75-jährigen Autofahrer nach einer wilden Fahrt gestoppt und der Kantonspolizei St.Gallen übergeben. Die Polizisten führten den Rentner dem Amtsarzt vor und entzogen ihm den Führerausweis. Er wird wegen mehrerer Vergehen bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Der 75-Jährige fuhr mit seinem Auto auf der Bahnhofstrasse von Ruderbach in Richtung Rheineck. Das Auto fiel einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf, als es innerorts überholte und mit überhöhter Geschwindigkeit weiterfuhr. Auf die Haltezeichen der Patrouille (Matrix, Blaulicht, Martinshorn) reagierte der Fahrer nicht. Er bog zur Migros ab und fuhr in die Tiefgarage. Dort missachtete der 75-Jährige weiterhin alle Haltezeichen der Polizisten die nun zu Fuss unterwegs waren und gefährdet wurden. Der Mann fuhr danach wieder aus der Tiefgarage hinaus.

Eine Autokolonne stoppte das Auto des 75-Jährigen schliesslich. Ein 28-Jähriger, der die Ereignisse verfolgt hatte, öffnete dessen Autotür und forderte den Mann auf, auszusteigen. Dieser war derart aggressiv, dass der 28-Jährige ihn am Boden fixieren musste, bis die Polizei eintraf.

Quelle: kapoSG

Bild: 20min

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Bilanz des Polizeieinsatzes im Anschluss an den offiziellen 1.Mai-Anlass 

(Nachtrag zur Medienmitteilung der Stadt- und Kantonspolizei Zürich vom 1. Mai 2013)

Anlässlich des Polizeieinsatzes rund um den Helvetiaplatz nahmen Stadt- und Kantonspolizei Zürich insgesamt 51 Personen fest.

Nachfolgend die detaillierten Angaben zu den Festgenommenen.

Festgenommen:
Männer: 50
Frauen: 1

Alter:
Bis 15 Jahre: 15
16-17 Jahre: 6
18-25 Jahre: 22
Über 26 Jahre: 8

Nationen:
Schweiz: 34
Italien: 5
Serbien: 4
Türkei: 3
Deutschland: 2
Österreich: 1
Israel: 1
Armenien: 1

Wohnsitz:
Stadt Zürich: 16
Kanton Zürich: 13

Ausserhalb Kanton Zürich: AG 1, BL 1, BE 3,  FR 2, JU 1, NE 1, OW 1, SH 3, SZ 1, SG 2, TG 3, ohne bestimmten Wohnsitz 3

Von den 51 der Haftstrasse zugeführten Personen wurden 41 mit einer Wegweisung gestützt auf das Polizeigesetz belegt. 4 Personen, darunter 2 Jugendliche, wurden vorläufig festgenommen und den zuständigen Untersuchungsbehörden zugeführt. Die Zuführungen erfolgten wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte und Landfriedensbruch. Gegen 9 Personen wird wegen Vergehen oder Übertretungen wie Sachbeschädigungen, verbotenem Waffentragen, Störung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit, etc. ermittelt. 38 Personen wurden nach einer Personenkontrolle (grösstenteils belegt mit einer Wegweisung) wieder entlassen.

Kurz nach 22.30 Uhr verübten Unbekannte einen Farbanschlag auf das Rathaus am Limmatquai. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 50‘ 000 Franken. Zudem gingen bis jetzt Meldungen von verschmierten Fassaden an der Wengistrasse und der Josefstrasse ein. An diesen beiden Gebäuden dürfte der Sachschaden mehrere tausend Franken betragen.

Um 23 Uhr wurde im Kreis 3 ein 26-Jähriger festgenommen, als er mit einer Steinschleuder Steine gegen die Regionalwache Wiedikon schleuderte.

Quelle: kapoZH

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Ein Limmattaler IT-Manager hat seine Ex-Freundin entführt und vergewaltigt. Vor Gericht beteuerte der Ökonom vergeblich seine Unschuld – er wurde zu einer teilbedingten Haftstrafe verurteilt.

Der heute 35-jährige IT-Manager hinterliess vor Gericht einen selbstsicheren Eindruck. «Wir wollten nur miteinander schlafen», erklärte der erfolgreiche Ökonom, der einen Jahresverdienst von 158’000 Euro nach Hause trägt. Hinzu kommen noch Boni in unbekannter Höhe. Er sei jedenfalls absolut unschuldig, bekräftigte er wiederholt und stellte seine Ex-Freundin als gewaltbereite und unberechenbare Person hin.

Anders sah es der zuständige Staatsanwalt, der dem Beschuldigten eine Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, Entführung, versuchte Nötigung und diverse weitere Delikte anlastete. Sein Strafantrag auf dreieinhalb Jahre Freiheitsstrafe unbedingt fiel dementsprechend hoch aus.

Die Anklage ging auf den 12. August 2010 zurück. Damals holte der Beschuldigte seine Ex-Freundin an ihrem Arbeitsplatz im Kanton Basel mit seinem Personenwagen ab, um ein angeblich kurzes Gespräch über das gemeinsame Kind zu führen.

Entführt und vergewaltigt

Fest steht, dass der Beschuldigte mit der Geschädigten losfuhr und sich plötzlich in Richtung Autobahn bewegte. Dann begab er sich an seinen Wohnort im Limmattal, wo er seine körperlich weit unterlegene Ex-Partnerin in seine Wohnung trug und sie für mehrere Stunden lang dort einsperrte.

Laut Anklage warf er sie plötzlich auf das Bett und zwang sie gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr. Nach der Vergewaltigung forderte er sie auf, ihren neuen Freund anzurufen und mit diesem die Beziehung zu beenden. Allerdings ohne Erfolg. Kurz darauf flüchtete die Frau auf den Balkon und schrie um Hilfe. Bis er sie packte und zurück in die Wohnung stiess. Erst danach liess der Beschuldigte die Geschädigte wieder frei. Worauf sie Strafanzeige erstattete und er danach 29 Tage in Untersuchungshaft verbrachte.

30 Monate teilbedingt

Der Verteidiger verlangte einen vollen Freispruch und machte eine Racheaktion der heutigen Privatklägerin geltend. Es habe sich dabei um das umstrittene Besuchsrecht für das gemeinsame Kind gehandelt. Auch sei eine Retourkutsche für ein früheres Fremdgehen seines Klienten denkbar, plädierte der Anwalt.

Zum Schluss obsiegte in weiten Teilen der Staatsanwalt. Das Gericht verurteilte den Beschuldigten in den meisten Anklagepunkten und setzte eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 30 Monaten fest. Sechs Monate davon soll der IT-Manager absitzen. Zudem soll er seiner Ex-Partnerin ein Schmerzensgeld von 10’000 Franken bezahlen.

Die Geschädigte habe übereinstimmende, plausible und glaubhafte Aussagen gemacht, erklärte der Vorsitzende Stephan Aeschbacher bei der Urteilseröffnung. Zudem habe die Privatklägerin ihr teilweise unvorteilhaftes Verhalten zugegeben. So habe sie beim Beschuldigten eine Vase zertrümmert und mit ihm noch einen Monat vor dem Vorfall freiwillig geschlafen. Obwohl sie schon damals mit dem neuen Freund zusammen gewesen sei. Nicht zuletzt habe eine Anwohnerin beobachtet, wie die Geschädigte auf dem Balkon um Hilfe geschrien habe.

Machtdemonstration als Tatmotiv

Das Gericht ortete pure Machtdemonstration als Tatmotiv. «Der Beschuldigte konnte sich mit der Trennung einfach nicht abfinden», brachte Aeschbacher den umstrittenen Fall auf den Punkt. Der bisher erfolgsverwöhnte Ökonom nahm den Entscheid sichtlich aufgebracht entgegen. Er musste vom Vorsitzenden Aeschbacher energisch zur Ruhe ermahnt werden. Er wird aller Voraussicht nach Berufung einlegen.

Quelle: 20min

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  : pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister : pixelio.de

Un homme, né en 1975, originaire du Portugal, domicilié à Genève, a été appréhendé pour avoir enfreint divers articles de la Loi sur la circulation routière, avoir circulé en état d’ébriété présumé et sous l’influence de stupéfiants présumé.

Samedi 30 mars 2013 vers 03h30 du matin, un témoin contactait la police pour signaler qu’une voiture (PORSCHE 911 noire) circulant rue de Jargonnant à vive allure, en direction de la rue de la Terrassière, venait de heurter le terre-plein central situé rue de Jargonnant / rue de la Terrassière. Lors du choc, l’automobiliste a arraché une borne réfléchissante. Une patrouille s’est rendue sur le lieu de l’accident et a pu récupérer une plaque d’immatriculation. Plus tard, la centrale police signalait qu’un second témoin avait aperçu une voiture correspondant au signalement se stationner à la rue Théodore-WEBER, avant de voir  deux hommes quitter la voiture et partir en direction de la rue de la Terrassière. Sur place, les agents ont constaté que le véhicule ne semblait pas volé et après avoir effectué les contrôles d’usage, ont établi que cette voiture était en circulation.

Alors qu’ils se trouvaient sur place, les policiers ont vu deux hommes s’approcher et à leur vue, ils se sont parlés en portugais. Comme l’un des deux agents parle couramment cette langue, il a compris que l’intéressé disait au second individu : „La PORSCHE est là, ne t’en approche pas, il y a les flics !“. Dès lors, ce dernier a été interpellé. Il a d’abord nié les faits, puis a admis avoir conduit le véhicule en question et avoir commis l’accident. Lors de la fouille d’usage, 3 g. de cocaïne ont été trouvés sur lui.

Le prévenu présentant des signes extérieurs d’ébriété et compte tenu de son implication dans un accident de la circulation, les policiers ont tenté en vain d’effectuer un test à l’éthylomètre portable. Il a également refusé de se soumettre à une prise de sang et d’urine. Il lui a été précisé qu’il risquait la prison, mais il a rétorqué „J’en ai rien à foutre !“.

Lors de son audition, le prévenu a nié l’ensemble des faits qui lui sont reprochés, à l’exception de la détention de cocaïne. L’audition a été suspendue durant plusieurs heures. L’après-midi, lors de la reprise de l’audition, il a reconnu être le conducteur de la voiture au moment de l’accident mais conteste avoir refusé de se soumettre à un quelconque test ou à une prise de sang car on ne le lui aurait pas proposé.

Les agents ont tenté de prendre contact avec le propriétaire de la voiture. Il n’ont pu joindre que sa mère, qui leur a expliqué que son fils était à New York et qu’elle connaissait le prévenu. Elle a indiqué que son fils lui avait prêté sa voiture pour la nettoyer.

Vu ce qui précède, l’intéressé a été mis à disposition du Ministère public.

Quelle: kapoGE

(Symbolbild)

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Fast jedes zweite Grossunternehmen und 13 Prozent der KMU in der Schweiz sind in den letzten zwei Jahren mit Wirtschaftskriminalität konfrontiert gewesen. Pro Fall werde durchschnittlich ein Schaden von 360’000 Franken angerichtet, zeigt eine am Dienstag in Zürich veröffentlichte Studie.

Etwa die Hälfte der Täter kommt aus den eigenen Reihen, heisst es in der Studie des Beratungsunternehmens KMPG, die auf einer Befragung von 93 Grossunternehmen und 500 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz, Deutschland und Österreich basiert. In die aufgedeckte Fällen seien Top-Manager nur sehr selten involviert.

In der Schweiz kommen die Täter häufiger aus dem mittleren und oberen Management als in Deutschland. Bei KMU sei die externe Bedrohung besonders gross, sagte Anne van Heerden, Leiter der Abteilung Forensic von KMPG, bei der Präsentation der Studie.

Finanzieller Druck und die Aussicht auf Boni sind gemäss van Heerden zwei zentrale Motive für Wirtschaftsdelikte. Dieses Motiv sei in der Schweiz mit 29 Prozent deutlich stärker ausgeprägt als in Deutschland (11 Prozent). Fehlende Leit- und Vorbilder im Management wurde dagegen in Deutschland (44 Prozent) weit häufiger als Beweggrund genannt als in der Schweiz (7 Prozent).

Zu den Wirtschaftsdelikten kommen kann es nach übereinstimmenden Angaben der meisten Unternehmen in erster Linie wegen mangelnden Unrechtsbewusstseins, fehlender oder mangelhafter Kontrollen sowie Unachtsamkeit und Nachlässigkeit.

Weniger strafrechtliche Sanktionen in der Schweiz

In den meisten Fällen von Wirtschaftskriminalität ziehen die Unternehmen Konsequenzen aus den entdeckten Taten. Ein Grossteil der Delikte kommt allerdings gemäss van Heerden nie an die Öffentlichkeit.

In Schweizer Grossunternehmen kommt es nämlich nur in 36 Prozent der Fälle zu strafrechtlichen Sanktionen, in Deutschland liegt dieser Wert bei 67 Prozent. Auch die arbeitsrechtlichen Konsequenzen sind in der Schweiz mit 71 Prozent seltener als in Deutschland (83 Prozent).

Um wirtschaftskriminelle Handlungen aufdecken zu können, sind Unternehmen auf Hinweise von Mitarbeitenden, Geschäftspartnern oder von Strafverfolgungsbehörden angewiesen. Die Aufdeckung per Zufall ist gemäss Studie in der Schweiz deutlich seltener als in Deutschland und Österreich.

Diebstahl, Betrug und Datenmissbrauch sind die am häufigsten entdeckten Delikte. In der Schweiz habe sich der Datendiebstahl und -missbrauch vor allem für Grossunternehmen und Banken zu einem bedeutsamen Thema entwickelt. Insgesamt über die Hälfte der Unternehmen ist gemäss Studie davon betroffen. Noch selten würden Korruption und Geldwäscherei verzeichnet.

Quelle: freiburger-nachrichten

Bild: blick

Bild: blick

Der Fasnachtsmontag sei tagsüber für die Polizei eher ruhig verlaufen. Nach Mitternacht «ging jedoch die Post ab», heisst es in einer Mitteilung des Justiz- und Sicherheitsdepartements Basel.

Um 2.30 Uhr wurden drei Polizisten in der Schneidergasse Ziel einer Attacke. Eine Dreierpatroullie wurde zuerst von einem 30-jährigen Schweizer und dann von einer Gruppe von rund 30 Männern «zunächst massiv verbal angegriffen». Die Situation geriet ausser Kontrolle. Die Fasnächtlicher griffen schliesslich die Beamten auch tätlich an. Ein Polizist wurde durch einen Fusstritt am Ellbogen verletzt.

Die Dreierpatroullie war machtlos. Erst als weitere Patroullien dazu kamen, konnte die Polizei die Schlägerei beenden. Der Rädelsführer wurde verhaftet. Er hatte 2,2 Promille Alkohol intus und Marihuana bei sich.

Der Mann hörte jedoch auch nach seiner Festnahme nicht auf zu protestieren. Er verkotete absichtlich die Zelle.

40 Einsätze

Er werde sich wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, qualifizierte Diensterschwerung, Körperverletzung und weiterer Delikte verantworten müssen, heisst es im Communiqué. Zudem muss er die Reinigung der Zelle aufkommen.

Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter VSPB reagierte bestürzt auf den Vorfall. Der Verband fordert, dass die Justiz bei Gewalt gegen Polizisten das Strafgesetzbuch mit aller Härte durchsetzt wird, heisst es in einer Mitteilung.

Neben diesem Vorfall kam es nach Mitternacht zu weiteren unschönen Szenen, Tätlichkeiten und Schlägereien. Vier Personen mussten ihren Rausch auf dem Polizeiposten ausschlafen. Die Sanität kam in den Abend- und Nachtstunden auf 40 Einsätze.

Quelle: blick

Die Kantonspolizei Thurgau hat in einer koordinierten Aktion seit September 2012 über 60 Personen festgenommen und so eine ganze Reihe von Straftaten aufklären können.

Die Kantonspolizei Thurgau hat seit September vergangenen Jahres 62 Personen festgenommen. Den Beschuldigten konnte in einem sehr aufwändigen Ermittlungsverfahren unter anderem ein umfangreicher Handel mit Betäubungsmitteln nachgewiesen werden. Dabei handelte es sich um Kokain, Amphetamine und mehrere Kilogramm Marihuana.

Die Täter sind ausserdem geständig, in wechselnder Zusammensetzung im Kanton Thurgau mehrere bewaffnete Raubdelikte, Einbruchdiebstähle, Körperverletzungen, Drohungen, Nötigungen, Vergehen gegen das Waffengesetz und Strassenverkehrsdelikte begangen zu haben. Unter anderem konnten der Raubüberfall auf das Restaurant Jun Garden in Amriswil vom 12. September 2012 sowie rund 30 Diebstähle aus Personenwagen und 15 Einbruchdiebstähle in Kreuzlingen, Romanshorn und Amriswil geklärt werden.

Bei den beschuldigten Personen handelt sich um Männer und Frauen aus der Türkei, Mazedonien, Rumänien, der Schweiz und Deutschland im Alter zwischen 17 und 45 Jahren. Sie sind in den Kantonen Thurgau und St. Gallen sowie in Deutschland wohnhaft. Sie wurden ab September 2012 festgenommen und befanden sich zwischen wenigen Tagen und mehreren Monaten in Untersuchungshaft. Der Haupttäter, ein 23-jähriger Mazedonier, ist weiterhin in Untersuchungshaft. Als Motiv für die strafbaren Handlungen wurde von den Tätern vorwiegend Geldknappheit angegeben.

Bei den Festnahmen und bei Hausdurchsuchungen konnten mehrere Pistolen und andere Waffen, Kokain, Marihuana, Amphetamine, Ecstasy und Diebesgut sowie mehrere zehntausend Franken Bargeld sichergestellt werden.

Weitere rund 70 Personen wurden wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Die Strafuntersuchungen werden von den Staatsanwaltschaften Kreuzlingen und Bischofszell sowie von der Jugendanwaltschaft Thurgau geführt.

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau sind noch nicht abgeschlossen.

Quelle: kapoTG

Am Dienstag hat die Polizei in der Solothurner Vorstadt eine weitere grössere Kontrolle durchgeführt. Mehrere Personen werden wegen diverser Delikte angezeigt.

Nachdem bereits vergangenen Donnerstag (siehe Medienmeldung vom 14. Dezember 2012) eine Drogenkontrolle durchgeführt wurde, haben 19 Angehörige der Kantonspolizei Solothurn die Stadtpolizei Solothurn am Dienstag, 18. Dezember 2013, bei einer weiteren Kontrolle rund ums Gebiet des Gewerbeschulhauses unterstützt. Die Aktion begann vor dem Mittag und dauerte bis in die Nacht an. Der Fokus dabei lag auf dem offenen Drogenhandel in der Solothurner Vorstadt. Es waren mehrere Polizisten in zivil und uniformiert vor Ort. Sie konnten mehrere Personen kontrollieren. Ein 18-jähriger Nigerianer wurde wegen Verstoss gegen die amtliche Fernhalteverfügung festgenommen. Ein 24-jähriger Nigerianer wurde in Ausschaffungshaft gesetzt. Gegen drei Asylbewerber aus Guinea-Bissau, zwei Nigerianer sowie einen Asylbewerber mit unbekannter Herkunft wurden zudem so genannte Fernhalteverfügungen ausgesprochen – sie dürfen sich im Bereich Vorstadt nicht mehr aufhalten. Mehrere Personen werden wegen diverser Delikte angezeigt. Bei der Kontrolle wurden Bargeld und ein Mobiltelefon sichergestellt.

Asylunterkunft auf Balmberg kontrolliert

In der Nacht auf Mittwoch unterzog die Polizei auch die Asylunterkunft Oberbalmberg einer erneuten Kontrolle. Dabei wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel, Bargeld sowie ein Mobiltelefon sichergestellt. Drei Asylbewerber werden wegen Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz und ein 37-jähriger Senegalese wegen Hehlerei angezeigt.

Quelle: kapoSO

Zusammen mit einem Mafiaboss hat ein Rocker aus Thalwil einen Kokainkurier entführt, in einem Keller gefangen gehalten und gequält. Nun wurde er zu 3 Jahre und 3 Monaten Gefängnis verurteilt.

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Auch im Kanton Zürich herrschen bei der internationalen Drogenmafia raue Sitten. Diese zeigte ein Strafprozess gegen einen heute 48-jährigen Rocker-Typ aus Thalwil. Der Schweizer Staatsangehörige war massgeblich an einer brutalen Misshandlung gegen einen Drogenkuriers beteiligt. Der Transporteur wollte am 15. September 2007 im Auftrag eines italienischen Mafiabosses über den Flughafen Kloten rund 1,3 Kilogramm Kokain in die Schweiz einführen. Er hatte Pech und wurde mit dem «Schnee» von der Polizei erwischt.

«Wo ist das Kokain?»

Die Fahnder beschlagnahmten die harten Drogen und entliessen den Kurier noch am Tag seiner Verhaftung auf freien Fuss. Dieser telefonierte sogleich seinem Auftraggeber und schilderte, dass ihm die Polizei soeben die Drogen abgenommen hätte. Der Italiener glaubte ihm kein Wort und organsierte sogleich eine Strafaktion, um den Verbleib des Kokains herauszufinden.
Dabei heuerte er einen Rocker aus Thalwil als Schläger an. Bereits am nächsten Tag sperrte das Duo den Kurier in Zürich in ein Auto ein und entführte ihn mit einem Plastiksack auf dem Kopf in ein Waldstück. In der Folge stellten die beiden Männer ihrem Opfer immer wieder dieselbe Frage: «Wo ist das Kokain?»

Bedroht, geschlagen und gequält

Die Anklageschrift schilderte, wie die Täter den Gefangenen nach Oberwil-Lieli entführten und dort zuerst in einem Zelt und danach in einem Keller unterbrachten. Dabei traktierten sie ihn mit Schlägen und bedrohten ihn massiv. Dabei hielt ihm der Rocker eine Schusswaffe in den Mund und fragte ihn, ob er sterben wolle. Dann musste das Opfer im Keller übernachten und wurde am nächsten Morgen wieder geschlagen. Diesmal auch mit einer Gitarre, sowie mit einer Gartenkralle und mit Fusstritten gegen den Rücken. Zudem quälte ihn der Boss mit einem Elektroschockgerät, das er gegen dessen Halsschlagader und Nacken einsetzte.

6 Jahre Freiheitsentzug verlangt

Die beiden Täter gaben erst auf, als sie mit dem Kurier am Nachmittag zu seiner Rechtsanwältin nach Zürich fuhren. Als die Juristin bestätigte, dass die Polizei die Drogen tatsächlich beschlagnahmt hatte, liessen sie den Geschädigten wieder gehen. Dieser erstattete drei Jahre später im Verlauf von weiteren Ermittlungen Anzeige gegen seine Peiniger.

Der zuständige Staatsanwalt verlangte für den Thalwiler eine hohe Freiheitsstrafe von sechs Jahren. Nicht nur wegen Entführung und Nötigung, sondern auch wegen Drogendelikten. Die Verteidigung setzte sich mit zwei Jahren auf Bewährung für eine erheblich mildere Sanktion ein.

Erhebliche kriminelle Energie

Das Gericht sprach von ganz schlimmen Vorgängen und einer erheblichen kriminellen Energie des Thalwilers. Es setzte wegen Freiheitsberaubung und weiteren Delikten eine unbedingte Freiheitsstrafe von 40 Monaten fest. Zur Strafsenkung kam es, da das Gericht den Beschuldigten nicht als Drahtzieher betrachtete. Dieser soll sich nächste Woche vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten.

Quelle: 20min

Deux cambrioleurs ont été arrêtés le 7 juillet dernier à Grolley. Suite à une enquête de la Police cantonale fribourgeoise, ils seront dénoncés pour 39 vols par effraction et de dix tentatives de vols par effraction commis durant la période de décembre 2011 à juillet 2012 dans le canton Fribourg. Le montant de leurs butins s’élève à plusieurs centaines de milliers de francs.

(Symbolbild) – Dieter Schütz / pixelio.de

La Police cantonale fribourgeoise a terminé une enquête, mettant en cause deux auteurs de 39 vols par effraction et de dix tentatives de vols par effraction commis durant la période de décembre 2011 à juillet 2012 dans le canton Fribourg. Les deux hommes seront également dénoncés pour des infractions à la loi fédérale sur les étrangers (LEtr). Incarcérés, ils ont été mis à disposition du Ministère public. Le montant de leurs butins s’élève à plusieurs centaines de milliers de francs. Le montant des dégâts est indéterminé.

Le samedi 7 juillet 2012, les deux auteurs avaient commis un cambriolage à Misery et ils avaient pu être interpellés à Grolley à bord d’un véhicule. Le conducteur et son passager, deux ressortissants kosovars, étaient âgés de 29 et de 22 ans lors des faits. Lors du contrôle, le conducteur ne possédait pas de permis de conduire. Son passager, lui, n’était pas au bénéfice d’une autorisation de séjour.

Quelle: kapoFR