Archiv für die Kategorie ‘Cybercrime’

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Eine Frau überwies einem vermeintlichen Liebhaber Unsummen und musste dann bemerken, dass sie Betrügern auf den Leim gegangen war. Zur Zeit sind solche Betrüger sehr aktiv, weshalb die Kantonspolizei zur Vorsicht mahnt.

«Antonio» schickte sogar Blumen

In einer entsprechenden Internet-Partnerbörse gab die etwas über 50 Jahre alte Frau Ende letzten Jahres eine Kontaktanzeige auf. Bald meldete sich darauf ein «Antonio», angeblich ein reicher Geschäftsmann aus dem Kanton Zürich. Dem täglichen Austausch von Nachrichten über einen Online-Chat folgten bald Liebesbezeugungen. Das aufkeimende Vertrauen der Frau wurde dadurch gefestigt, dass «Antonio» sogar Blumen an ihren Wohnort senden liess.

Noch bevor ein erstes persönliches Treffen stattfinden konnte, meldete «Antonio», dass er geschäftlich nach China reisen müsse. Bald liess er verlauten, dass dort ein Geschäft schief gelaufen sei und er nun dringend Geld brauche. Scheinbar ohne jeglichen Zweifel liess sich die Frau dazu hinreissen, ihrem vermeintlichen Liebhaber mehrmals grosse Beträge auf chinesische und sonstige ausländische Bankkonten zu überweisen. Diese Transfers summierten sich dann zu einem Betrag von über 200’000 Franken. Erst als «Antonio» seine angebliche Rückkehr in die Schweiz immer mehr hinauszögerte, schöpfte die Frau Verdacht. Schliesslich erstattete sie anfangs April bei der Kantonspolizei Aargau Anzeige wegen Betrugs.

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau nach diesem «Antonio» anhand sämtlicher Kontaktdaten führten buchstäblich ins Leere. Vielmehr stand bald fest, dass die Frau Opfer eines Internet-Betrugs geworden war und dass «Antonio» gar nicht existierte. Beim angeblichen Wohnort dieses Lockvogels waren die Betrüger durchaus raffiniert vorgegangen. So existierte die Adresse im Kanton Zürich zwar tatsächlich, entpuppte sich allerdings als leerstehende Wohnung. Wie die wahrscheinlich aus dem Ausland operierende Täterschaft diesen Bezug herstellte, ist unklar.

Vorsicht vor Internetbetrug

Dieser recht krasse Fall von Internetbetrug trägt eindeutig die Handschrift internationaler Banden, wie sie zur Zeit sehr aktiv sind. Wie beim Bund gehen auch bei der Kantonspolizei Aargau täglich entsprechende Meldungen ein. Die Ermittlungen gegen solche Organisationen gestalten sich als enorm schwierig. Die Erfolgsaussichten, die Hintermänner jemals ermitteln zu können, sind äusserst gering.

Die Kantonspolizei Aargau warnt einmal mehr vor solchen Betrügern und mahnt zu erhöhter Wachsamkeit. Der einfachste Rat lautet, nicht auf verdächtige E-Mails zu reagieren und diese zu löschen.

Quelle: kapoAG

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Bild: Visa

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Bei der deutschen Online-Plattform für Pauschal- und Last-Minute-Reisen TravelTainment wurden die Daten von Kreditkarten geklaut. Betroffen sind auch Kunden von Kuoni und TUI Suisse. Ihnen wurde teilweise bereits auch Geld abgebucht.

Die Daten wurden der deutschen Online-Vertriebsplattform für Pauschal und Last-Minute-Reisen bereits Anfang April geklaut und zwar mittels Spyware. Die Täter hatten es dabei auf Kreditkartennummer, CVV-Nummer, Ablaufdatum der Karte, sowie Name, Adresse und E-Mail der Inhaber abgesehen. Aufgrund dieser Daten ist es möglich, Einkäufe zu tätigen.

TravelTainment schloss daraufhin sofort die Sicherheitslücke und erstattete Anzeige, wie das Unternehmen auf Anfrage erklärt. Ein auf Betrug im Internet spezialisiertes Cybercrime-Team hat darauf die Fahndung nach den Tätern aufgenommen. Die Ermittlungen laufen noch.

Die Firma TravelTainment gehört seit 2006 zur Amadeus Leisure Group. Letztere gilt als eine der weltweit grössten Anbieterinnen von Vertriebsplattformen für touristische Leistungen. Nach eigenen Angaben gehören nebst den grossen internationalen Reiseportalen tui.de, expedia.co.uk oder opodo.de mehrere tausend Reisebüros auf der ganzen Welt zu ihren Kunden. Diesen liefert das Unternehmen auch die technische Infastruktur zur Buchung von Ferien und sämtlichen dazugehörenden Dienstleistungen über Internet.

Pauschal- und Last-Minute-Reisen

Eine Sprecherin des Onlinereisebüros Opodo betonte gegenüber dem IT-News-Portal golem.de, TravelTainment speichere keine Daten von Kreditkarten. Deshalb verschafften sich die Täter mit Hilfe einer Spysoftware Zugriff auf die Angaben der Kunden und kopierten diese anschliessen direkt bei der Eingabe. Weiter erklärte sie, von dem Hackerangriff wären nur Pauschal- und Last-Minute-Reisen betroffen gewsen. Flüge und Städtereisen von Opodo sowie «andere von Drittanbietern in unserem Auftrag angebotene Dienstleistungen waren zu keinem Zeitpunkt betroffen», so die Sprecherin.

Auch Kunden aus der Schweiz betroffen 

TravelTainment setzte nachdem die Sicherheitslücke gefunden und behoben war, alle Reisebüros und Kreditanstalten über den Vorfall in Kenntnis. So auch die Schweizer Reisebüros Kuoni und TUI Suisse. Mediensprecher Roland Schmid von TUI Suisse bestätigte, dass auch Daten von TUI-Suisse-Kunden betroffen waren. Man hat diese umgehend informiert um Schäden zu verhindern. Es hätten sich bisher keine Kunden beschwert.

Ähnlich äussert sich Simon Marquard von Kuoni. Das Reiseunternehmen setzte seine Kundschaft ebenfalls sofort in Kenntnis über die Vorfälle bei TravelTainment. Bei einigen war es da aber schon zu spät. Es habe aber nur eine sehr kleine Anzahl Kunden gegeben, bei denen tatsächlich Beträge abgebucht wurden. Diese werden jedoch durch die jeweiligen Kreditinstitute ersetzt.

Nur Onlinebuchungen

Kunden, welche ihre Ferien im Reisebüro buchen und dort mit Kreditkarte bezahlen sind laut TravelTainment nicht betroffen. Die Attacke ging lediglich gegen Buchungen über Internet. Weitere Auskünfte wollte die Firma aus ermittlungstechnischen Gründen noch nicht geben.

Quelle: aargauerzeitung

paysafecard

paysafecard

Im Kanton Basel-Landschaft kam es in den letzten Wochen und Monaten wiederholt zu Betrugsfällen mit sogenannten Paysafe-Karten. Die Polizei Basel-Landschaft bittet um erhöhte Vorsicht.

Paysafe-Karten können an diversen Orten als Online-Zahlungsmittel mit Beträgen zwischen 100 und 300 Franken gekauft werden; der gekaufte Wert kann anschliessend, mittels Angabe des Codes auf der Karte, quasi wie eine Debitkarte verwendet werden. Solche Karten werden oft von Personen verwendet, die aus etwelchen Gründen weder über eine Debitkarte noch über eine Kreditkarte verfügen.

Zuletzt kam es wiederholt zu Betrügen, Opfer waren Kioskstellen oder Tankstellen-Shops, aber auch Privatpersonen, welche auf entsprechende Mails hereinfielen. Gegenüber Kioskstellen und Tankstellen-Shops baten unbekannte Anrufer am Telefon um Angabe der Codes auf den Karten, um Missbrauch zu verhindern(…). In mehreren Fällen wurden dann die entsprechenden Codes durchgegeben. Und danach kaufte die Täterschaft damit etwelche Waren.

Zudem fingen sich mehrere Privatpersonen auf ungeklärten Kanälen einen Computer-Virus ein, der in der Folge zur Blockierung des Computers führt. Kurze Zeit später erhielten dann diese Personen gefälschte, optisch durchaus glaubwürdig aussehende Mails von angeblich offiziellen nationalen und internationalen Polizeistellen. In diesen Mails wurde behauptet, auf dem Computer des Empfängers des Mails befänden sich verbotene und/oder illegal heruntergeladene Dateien. Durch die Eingabe eines Paysafe-Codes könne man eine nun fällige Busse bezahlen, damit die Sache erledigt und gleichzeitig der Computer wieder entsperrt würde.

Mehrere Personen fielen darauf hinein, beschafften sich Paysafe-Karten und gaben Codes ein. Der Computer blieb danach gesperrt, konnte aber in den bislang bekannten Fällen durch einen Fachmann jeweils entsperrt werden und es gab keinen Datenverlust. Merke: Behörden würden in solchen Fällen nie mittels Mail aktiv werden.

Im Kanton Basel-Landschaft wurden im Jahr 2013 bislang fünf Fälle beanzeigt, zwei von Tankstellen-Shops, drei von Privatpersonen (davon ein Versuch). 2012 waren es gesamthaft neun Fälle (zweimal ein Kiosk, eine Tankstelle und sechs Privatpersonen mit dem Computer-Virus, bei Privatpersonen blieb es allerdings ausnahmslos bei Versuchen).

In den aus Sicht der Täterschaft erfolgreichen Fälle betrug die Schadenssumme zwischen 100 und 450 Franken, bei den Tankstellen zweimal 1650 und einmal sogar 6000 Franken. Die Polizei Basel-Landschaft geht zudem von einer Dunkelziffer aus. Das Phänomen ist nicht wirklich neu, betroffen sind auch andere Kantone.

Da diese Taten nur sehr schwer nachverfolgbar sind und die Spuren und Indizien tendenziell auf eine internationale Täterschaft hindeuten, bittet die Polizei Basel-Landschaft um erhöhte Vorsicht, Aufmerksamkeit und umgehende Meldungen von solchen Fällen. Die wichtigste Vorsichtsmassnahme ist, keinesfalls auf irgendeine Art und Weise Paysafe-Codes per Telefon oder per Internet an eine Drittperson weiterzugeben. Zudem empfiehlt es sich, verdächtige Mails nicht zu öffnen und ungelesen zu löschen. Ein guter Virenschutz kann sehr hilfreich sein. Und wichtig: ein von diesem Virus befallener Computer kann ohne Datenverlust ohne bleibende Schäden repariert werden.

Quelle: kapoBL

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Internet est un outil idéal pour les escrocs qui peuvent agir sous le couvert de l’anonymat ou sous une fausse identité. La police neuchâteloise rappelle qu’il faut faire preuve de vigilance sur le web car, malgré toutes les mises en garde, de nombreux internautes y sont encore victimes de tentatives d’arnaques.

Les cas d’escroqueries sur internet signalés chaque jour aux services de police prennent de l’ampleur. Leurs auteurs, qui opèrent en particulier depuis des pays d’Afrique de l’Ouest, entrent en contact par mail avec leur future victime sous un prétexte ou un autre (héritage, gain à une loterie, achat d’un bien, demande d’aide pour l’exécution d’une opération financière, etc.) et invitent ensuite celle-ci à leur verser une avance pour couvrir des frais par le biais d’une société de transfert d’argent comme Western Union.

La police a constaté récemment la recrudescence d’une forme d’arnaque, qui touche le marché immobilier. Celle-ci consiste à mettre en ligne une fausse annonce immobilière. Pour ce faire, l’auteur s’inspire d’une véritable annonce de location d’appartement ou de maison sur un site spécialisé (immoscout.ch, immostreet.ch, etc.) qu’il reproduit sur un autre site (anibis.ch, students.ch, etc.) en mentionnant un coût de location très attractif. Par la suite, il est demandé à la victime de verser une caution via une société de transfert de fonds avant même la visite de l’appartement.

Ces dix derniers jours, la police neuchâteloise a ainsi enregistré six cas d’escroqueries de ce type. Elle souhaite donc sensibiliser la population à cette nouvelle forme de cybercriminalité et elle invite les internautes à prendre toutes les précautions utiles avant de verser de l’argent, en particulier par le biais de sociétés de transfert d’argent comme Western Union. Elle rappelle qu’il ne faut en aucun cas verser de caution avant d’avoir pu visiter un appartement ou d’avoir rencontré l’annonceur.

Quelle: kapoNE

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Am Mittwoch, 20.03.2013, sind bei der Schaffhauser Polizei zwei Meldungen eingegangen, dass Computer von Privatpersonen gesperrt worden seien und eine Meldung der Schaffhauser Polizei erscheine, dass eine Geldzahlung die Sperre aufheben würde. Abklärungen zufolge handelt es sich hierbei um einen aggressiven Virus. Die Schaffhauser Polizei warnt vor diesem Computervirus und der damit verbundenen Betrugsmasche.

In dieser Woche ist im Kanton Schaffhausen ein Computervirus aufgetaucht, welcher sich als Programm der Schaffhauser Polizei ausgibt. Durch den aggressiven Virus wird der befallene Computer sofort gesperrt und der Computerbenutzer wird aufgefordert, per „paysafecard“ oder „ukash“ (Karten, welche an offiziellen Verkaufsstellen bezogen werden können und zur Zahlung via Internet eingesetzt werden können) eine Geldzahlung zu leisten, damit der Computer wieder benutzt werden kann.

Nach dem Befall erscheint ein separates Browserfenster auf dem Bildschirm. Der darin erscheinende Text täuscht vor, dass der Nutzer mit seinem Computer an strafbaren Handlungen, etwa mit der Verteilung kinderpornografischen Materials sowie dem Versand von terroristischem Hintergrund, beteiligt gewesen ist und deshalb der Computer gesperrt wird. Der Text ist zusätzlich mit dem Logo der Schaffhauser Polizei versehen und täuscht somit vor, von offizieller Seite zu sein.

Die Schaffhauser Polizei würde in keinem Fall via Computer Bürger zur Zahlung bestimmter Beträge auffordern. Erfahrungen zeigen, dass auch durch eine Zahlung des Geldbetrages keine Entsperrung des Computers vorgenommen worden wird.

Die Schaffhauser Polizei empfiehlt zum Schutz des Rechners, die Anti-Viren-Software auf dem Computer stets auf dem aktuellen Stand zu halten.

Personen, welche bereits einen mit diesem Virus befallenen Computer besitzen, wird empfohlen, die Schritte der verlinkten Dokumentation der Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI, auszuführen.

Zudem bitten wir Personen, die solche beschriebenen Viren auf dem Computer feststellen, sich bei der Schaffhauser Polizei, Tel. 052 624 24 24, zu melden.

Quelle: kapoSH

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Die im Kanton Freiburg aufgenommenen Strafanzeigen wegen Betrugs im Internet haben seit dem Jahr 2008 stetig zugenommen. Im vergangenen Jahr wurde ein Opfer um einen Betrag von 50’000 Franken erleichtert.

Die Kantonspolizei Freiburg hat heute Morgen die Internetnutzer im Rahmen einer Pressekonferenz vor den Gefahren der Kriminalität via Internet gewarnt. Die Zahl der Strafanzeigen betreffend Cyberkriminalität ist in den vergangenen Jahren ständig angestiegen (2008: 27; 2009: 33; 2010: 52; 2011: 76; 2012: 90). Vorsicht ist angesagt: ist der Betrug einmal vollzogen, sind die polizeilichen oder nur Ermittlungen nicht eben einfach. Gründlich überlegen bevor man ins Netz geht, ist ein Mittel den Risiken vorzubeugen.

Arten der Betrügereien

Die begangenen Straftaten beinhalten regelmässig unrechtmässige Geldforderungen:

  • Im Rahmen von vorgetäuschten Geldtransfers stellt das Opfer geblendet vom Versprechen einer Provision Geld zur Verfügung
  • Bei Chats auf Datingseiten bittet die Person nachdem Bekanntschaft gemacht worden ist, Geld zu überweisen, damit sie den Internetnutzer in der Schweiz besuchen kann
  • Bei Käufen über das Internet wird das Geld überwiesen, aber die bezahlte Ware nie geliefert
  • Bei Eindringen in die Mailbox erfolgen an die Kontakte dieser Person Aufrufe zur Hilfe unter dem Hinweis die Person sei im Ausland in Schwierigkeiten
  • Beim Herunterladen von Bildern oder Videos wird von einem pseudo-staatlichen Organ der Zugang blockiert und eine Busse verlangt, um den Zugriff auf den Computer wieder herzustellen.

Schwindel auf Facebook

Die im vergangenen Jahr registrierten Personen waren Opfer von Straftaten über Dating-Sites, Online-Shopping oder Sites zum Herunterladen von Bildern oder Videos. Bei den Betrügereien geht es grundsätzlich um kleinere Summen. Dennoch wurde im Januar 2012 eine Frau zuerst Opfer eines Schwindlers, den sie auf Facebook kennengelernt und dem sie CHF 30‘000 überwiesen hatte. Als sie sich des Schwindels bewusst geworden war, besuchte sie eine Webseite, die eigentlich die Betrüger im Netz aufstöbern sollte. Auch hier wurde sie um mehrere Zehntausendfranken erleichtert, namentlich mit Drohungen, rechtliche Schritte gegen sie einzuleiten. Auf diese Art und Weise verlor sie gesamthaft einen Betrag von nahezu 50’000 Franken. Die Täter profitieren oftmals von der Naivität der Opfer, die gefangen sind in einer Spirale von drohenden Mitteilungen.

Komplexe Ermittlungen

Die polizeilichen Ermittlungen im Bereich des Betrugs über Internet sind sehr komplex. Die Suche nach den Tätern wird durch die Verwendung von Falschnamen enorm erschwert. Da sie in den meisten Fällen im Ausland wohnhaft sind, gestalten sich die Ermittlungen aufgrund der von unterschiedlichen rechtlichen und faktischen Gegebenheiten sowie abweichenden Polizeistrukturen sehr schwierig. Ausserdem besteht ein Problem bei der Zentralisierung der Daten auf nationaler Ebene. Zudem stellt sich die Frage über den Sinn einer Strafverfolgung in Fällen, wo sich der finanzielle Verlust für die Opfer auf einige Hundert Franken beziffert und die internationalen Ermittlungen über Rechtshilfeersuchen in Drittländer führen.

Präventionstipps

Die Kantonspolizei Freiburg ist der Auffassung, dass mit einem angebrachten Verhalten das Risiko Opfer eines Betrugs zu werden, verringert werden kann. Sie empfiehlt:

  • Vorsichtig zu sein, wenn Ihnen ein Unbekannter ein Geschäft mit lukrativer Gewinnbeteiligung vorschlägt;
  • Nicht auf Mitteilungen antworten, die man nicht gewünscht hat und niemals die persönlichen Daten, Bankdaten oder Passwörter bekannt geben;
  • Ungewollte Angebote ignorieren, auch nicht eine Absage senden. Die betreffenden E-Mails sowie die Anhänge unverzüglich löschen (auch im Ordner der gelöschten Elemente);
  • Nie Anzahlungen oder Provisionen an Unbekannte leisten, ohne sich über den Empfänger informiert zu haben;
  • Vorsicht an den Tag legen, wenn Ihnen irrtümlicherweise Geld überwiesen worden ist und sie danach aufgefordert werden, dieses weiterzuleiten;
  • Sich nicht unter Druck setzten lassen, wenn Geld gefordert wird, Drohungen oder Erpressungen eingehen;
  • Den Computer regelmässig mit einem entsprechenden Antivirusprogramm überprüfen (einen Zugriff auf Ihren Computer vermeiden und eine Kontrolle durch Dritte).

Diese Präventionstipps sind auch auf dem Site der Kantonspolizei Freiburg unter folgendem Link abrufbar: http://www.policefr.ch/news.jsp.

290 Millionen Euros

Gemäss einer Studie des European Cybercrime Centre (EC3) sind weltweit 1 Million Menschen Opfer von Cyberkriminalität in irgendeiner Form. Nach gewissen Schätzungen würden die Opfer auf der ganzen Welt ca. 290 Millionen Euros pro Jahr durch die Aktivitäten in Zusammenhang mit der Cyberkriminalität verlieren.

In der Schweiz sind die Beamten der Kriminalpolizei auf kantonalem und die Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetkriminalität (KOBIK) auf nationalem Niveau aktiv im Kampf gegen die Cyberkriminalität. Die KOBIK bietet ihre Hilfe an die Internetuser ebenfalls unter folgendem Link an: http://www.cybercrime.admin.ch/kobik/de/home.html.

Quelle: kapoFR

Zurzeit versenden Unbekannte in betrügerischer Absicht E-Mails. Dabei geben sie sich als Bank aus, um so an die Login-Daten des E-Banking zu gelangen. Die Kantonspolizei Schwyz ruft die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht auf, wenn E-Mails und Telefonanrufe angeblich von einer Bank kommen, denn die Betrüger hatten bei Schwyzern bereits in drei Fällen Erfolg.

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Die aktuellen betrügerischen E-Mails geben vor, von der UBS zu kommen. Der Empfänger wird aufgefordert, einen Link anzuklicken. So soll ein Sicherheits-Update für das E-Banking installiert werden, das vor so genannten Phishing-Attacken – dem illegalen Beschaffen der Login-Daten – schützen soll. Mit dem Klicken auf den Link wird jedoch eine Sicherheitslücke geschaffen, die es den Tätern ermöglicht, an Login-Daten zu gelangen. Zudem soll die eigene Telefonnummer angegeben werden. Dem E-Mail folgt in der Regel eine telefonische Kontaktaufnahme durch einen vermeintlichen Bankmitarbeiter. Die mundartsprechende Person verlangt dabei nach den Passworten und Transaktionscodes. Mit diesen Daten werden die Konti umgehend geplündert.

Im Kanton Schwyz wurden in drei solchen Fällen mehrere 10‘000 Franken auf andere Konten überwiesen.

Banken fragen ihre Kunden  nie  am Telefon nach Passwörtern oder anderen Login-Daten. So können Sie sich vor Phishing-Attacken schützen:

  • Antworten Sie nicht auf verdächtige E-Mails, sondern löschen Sie sie;
  • Folgen Sie keinen Links in verdächtigen E-Mails;
  • Werden Sie am Telefon nach Passwörtern gefragt, hängen Sie sofort auf;
  • Sollten Sie Passwörter am Telefon bekannt gegeben haben, rufen sie umgehend die Hotline Ihrer Bank an.

Kantonspolizei Schwyz
Information

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
David Mynall

Sachbearbeiter Information
Kantonspolizei Schwyz
Telefon +41 41 819 28 43

Quelle: kapoSZ

Zurzeit tauchen in der Schweiz und auch in Graubünden betrügerische E-Mails von angeblichen Geldinstituten auf, welche die Empfänger dazu verleiten, ihre Konto- und Telefonnummern anzugeben. Anschliessend werden sie angerufen und unter dem Vorwand einer Sicherheitsverbesserung des Systems dazu bewegt, das E-Banking Passwort und weitere Sicherheitselemente anzugeben. Die Betrüger können sich so in das Konto der Empfänger einloggen.

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Um möglichst grosses Vertrauen zu erwecken, verwenden die Betrüger E-Mail-Adressen bekannter Finanzinstitute. Es wird vorgegeben, dass zum Schutz des E-Banking Kontos ein neues Sicherheitssystem installiert worden sei. Um den Prozess abzuschliessen, werde sich ein angeblicher Bankmitarbeiter telefonisch in Verbindung setzen.

Einfache Massnahmen für wirksamen Schutz

Um sich vor solchen betrügerischen Mails wirksam zu schützen, empfiehlt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) des Bundes, folgende Verhaltensweisen zu beachten:

  • Keine persönlichen Daten angeben, wenn man per E-Mail dazu aufgefordert wird, sondern E-Mail einfach löschen.
  • Telefongespräche, bei denen man nach Passwörtern, Kreditkartendaten oder anderen persönlichen Informationen gefragt wird, sofort beenden.
  • Unaufgefordert erhaltenen E-Mails niemals vertrauen. Auch dann nicht, wenn sie von vermeintlich vertrauenswürdigen Absendern kommen.
  • Wurden dennoch Passwörter, Kreditkartendaten oder Ähnliches bekanntgegeben, sollte unbedingt sofort die E-Banking Hotline der jeweiligen Bank kontaktiert werden.

Weitere Informationen zum Thema können auch im Internet unter www.melani.admin.ch nachgelesen werden.

Quelle: kapoGR

Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Dienstag (4.6.2012) in Uster zwei Asylsuchende unmittelbar nach einem Vermögensdelikt verhaftet und das Diebesgut sichergestellt.

(Symbolbild) – Dominik Pöpping / pixelio.de

Kurz vor Mitternacht meldete ein Anwohner via Notruf 117 der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass er soeben beobachtet habe, wie zwei Unbekannte aus seinem unverschlossenen Personenwagen Gegenstände entwendeten. Aufgrund des guten Signalements konnten die mutmasslichen Diebe rund eine halbe Stunde später beim Eintreffen in der Notunterkunft in Uster festgenommen werden. Das Diebesgut im Wert von rund 100 Franken trugen sie bei sich sowie weitere Gegenstände, aus mutmasslichen Vermögensdelikten; deren Herkunft wird nun abgeklärt.

Der 30-jährige Algerier wie auch sein 19-jähriger Kollege aus Tunesien zeigten sich anlässlich der polizeilichen Befragungen nicht geständig. Beide weisen in Polizeiarchiven diverse gleichgelagerte Vorakten auf.

Im Anschluss an die polizeiliche Sachbearbeitung werden die Festgenommenen der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt.

Kantonspolizei Zürich
Mediendienst / Tel. 044 247 36 36
Esther Surber

Quelle: KapoZH

Die Betrüger, die mittels Emails an Geld-, Kreditkarten- oder Kontoinformationen kommen wollen, werden immer unverfrorener. Seit Montag sind Emails im Umlauf, welche scheinbar von der Eidg. Steuerverwaltung stammen und eine Steuerrückerstattung versprechen.

(Symbolbild) – Gerd Altmann / pixelio.de

Mittels eines angehängten Formulars würden Personalien und Kreditkartendaten abfragt, wie die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI am Montagmorgen mitteilte. Gemäss der Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) versuchten die Betrüger auch an Kopien von Pässen zu gelangen.

Die Eidg. Steuerverwaltung mache ihre Forderungen gegenüber Steuerpflichtigen jedoch ausschliesslich in brieflicher Form und unter Angabe der Dossiernummer geltend, teilte sie am Montag mit. Vertrauliche Informationen würden nie per Email abgefragt.

Gemäss MELANI wird das Formular, eine HTML-Seite, lokal auf dem Computer des Empfängers aufgebaut – der Benutzer oder die Benutzerin wird nicht auf eine Internetseite umgeleitet, obwohl dieser Eindruck entstehen kann.

Wird das Formular ausgefüllt, werden die Daten an einen Server gesendet, auf dem sich ein PHP-Skript, wahrscheinlich ein Mailer, befindet, der die Daten dann an den Angreifer weiterleitet. MELANI empfiehlt daher, den Anhang solcher Emails nicht zu öffnen und das E-Mail zu löschen.

Einen Hinweis auf Betrug und damit darauf, dass es sich um ein Phishing-Mail handelt, liefert auch das zweifelhafte Deutsch, das auf den Formularen verwendet wird.

Quelle: 1815.ch

(Text eines betrügerischen E-Mails)

Neue, fiese Masche der Internet-Gangster: Sie stehlen Nacktbilder und stellen sie ins Netz, wenn die User nicht zahlen.

(Symbolbild) – Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Man kennt es von Hollywood-Stars wie Kesha: Hacker drangen in ihren Computer, stahlen intime Bilder und erpressten sie damit. Mit der gleichen Masche gehen fiese Betrüger nun auch auf Schweizer Normalbürger los.

Es beginnt mit täuschend echten E-Mail-Bestellbestätigungen für iPads, Möbel oder Sonstiges, die von vermeintlich seriösen Firmen verschickt wurden. Wer den Anhang anklickt, installiert aber einen Trojaner. Er erlaubt es den Gangstern, im Computer des Users gezielt nach Sexfotos zu suchen. Dann rufen sie ihn an und drohen: Wenn er nicht zahle, würden die Bilder im Internet veröffentlicht. Mehr als 500 Franken verlangen sie laut Martin Boess von der Schweizerischen Kriminalprävention SKP nicht, «damit keiner die Polizei holt».

Polizei weiss von nichts

Laut der DRS-Sendung «Espresso» wurden in den letzten Tage haufenweise solche Mails verschickt. Wer dahintersteckt, ist unklar. Da die Täter gebrochen Englisch sprechen, tippt Boess auf die Nigeria-Connection oder Ostblock-Banden. Er weiss von mehreren Fällen aus Deutschland. Letzte Woche nun hat sich das erste Mal ein Betroffener aus der Ostschweiz gemeldet, der mit intimen Bildern von seinem PC erpresst wurde.

Das Bundesamt für Polizei hat davon noch keine Kenntnis. Klar aber ist: Es dürften bald weitere Schweizer Fälle dazukommen. «Das E-Mail ist so gut gemacht, dass selbst vorsichtige Menschen darauf reinfallen können», so Boess. Sein Tipp: einen guten Virenschutz installieren, Attachments nur dann öffnen, wenn man den Absender kennt, oder: «Am besten gar keine Intimbilder von sich auf dem Computer speichern.»

Quelle: 20min