Archiv für die Kategorie ‘Amtsanmassung’

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Seit einigen Tagen gibt sich ein unbekannter Mann in der Stadt Zürich als Polizist aus und verschafft sich Zutritt zu Wohnungen. Bis jetzt erbeutete der Trickdieb Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken.

Seit dem 15. November 2013 gingen bei der Polizei zwei Anzeigen wegen Trickdiebstählen ein. Ein Unbekannter klingelte bei älteren Wohnungsmietern oder sprach diese vor der Wohnung an. Er stellte sich als Polizist vor, zeigte kurz einen Ausweis und gab an, dass es in den Nachbarswohnungen zu Einbrüchen gekommen sei. Nun müsse er kontrollieren, wo die angesprochene Person ihren Schmuck aufbewahre.

In der Wohnung lenkte er sein Opfer ab und entwendete Schmuck und/oder Bargeld. Danach verliess er die Wohnung, ohne dass die Opfer den Diebstahl bemerkten. Der Unbekannte erbeutete mit dieser Masche Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken.

Der unbekannte Mann ist 40 bis 45 Jahre alt, ca. 170-175 cm gross, schlank, hat kurze hellbraune Haare und spricht schweizerdeutsch. Er trug eine royalblaue Jacke und blaue Hosen. In einem Fall hatte er eine graue Baseballmütze auf dem Kopf.

Die Polizei warnt die Bevölkerung in diesem Zusammenhang vor Wohnungskontrollen dieser Art. Polizisten fragen nicht nach dem Aufbewahrungsort von Schmuck oder Bargeld. Bei verdächtigen Situationen und Wahrnehmungen soll die Polizei unverzüglich über die Notrufnummer 117 alarmiert werden. Ein echter Polizist wird nichts gegen einen Kontrollanruf bei der Einsatzzentrale haben. Während dem Telefonat soll die Wohnungstüre verschlossen und der Besucher nicht in die Wohnung gelassen werden.

Quelle: stapoZH

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Am Montag, 28.10.2013, um 1235 Uhr, wurde ein 31-jähriger Autohändler an der Lehenmattstrasse Opfer eines versuchten Betrugs. Ein 29-jähriger Schweizer wurde festgenommen. 

Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass am Morgen des 28.10.2013 der mutmassliche Täter bei einem Autohandel vorsprach. Er gab sich dabei als Polizeibeamter aus und verlangte die Herausgabe eines Fahrzeuges. Dabei trug er zur Legitimation ein blaues Uniformhemd der Kantonspolizei Basel-Stadt. Der Autohändler wurde misstrauisch und verlangte einen Dienstausweis. Mit dem mutmasslichen Täter vereinbarte er einen erneuten Termin und verständigte danach die Polizei. In der Folge konnte der mutmassliche Täter vor Ort durch den Fahndungsdienst festgenommen werden.

Ermittlungen zu weiteren ähnlichen Straftaten sind im Gange.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere mögliche Geschädigte ähnlicher Delikte, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.

Quelle: kapoBS

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In den Kantonen Schwyz und Uri gab sich ein Mann als Polizist aus und verschaffte sich so Zutritt zu Wohnungen. Die Zentralschweizer Polizeikorps rufen die Bevölkerung zu einem gesunden Misstrauen auf, wenn sich Unbekannte unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung verschaffen wollen.

In Altdorf und Brunnen klingelte am Dienstagvormittag, 24. September 2013, je ein unbekannter Mann bei älteren alleinstehenden Frauen und gab sich als Polizist aus. Er trug eine Jacke mit der Aufschrift „Polizei“ und wies sich mit einem angeblichen Polizeiausweis aus. Der Mann gab an, dass er die Damen zum Thema Einbruchsschutz beraten wolle und fragte nach der Menge und dem Aufbewahrungsort von Wertsachen. Ob es sich in den beiden Fällen um denselben Täter handelt, wird untersucht. In beiden Fällen wurde nichts gestohlen.

Die Zentralschweizer Polizeikorps weisen darauf hin, dass persönliche Beratungen zum Einbruchsschutz in der Wohnung immer nur auf Anfrage der betreffenden Person durchgeführt werden. Die Polizei kommt nie spontan vorbei, um eine Beratung anzubieten. Seien Sie skeptisch bei unbekannten Personen, die unter einem Vorwand Ihre Wohnung betreten wollen.

So können Sie sich schützen:

  • Nie unbekannte Personen in die Wohnung eintreten lassen. Nutzen Sie an Ihrer Türe Spion und Zusatzschloss.
  • Von Amtspersonen, Handwerkern usw. einen Ausweis verlangen. Eine Nachfrage bei der Hausverwaltung oder im Falle eines angeblichen Polizisten über den Polizeinotruf 117 kann Klarheit schaffen, ob diese Leute tatsächlich aufgeboten wurden.
  • Machen Sie keine Angaben über Wertsachen und deren Aufbewahrungsort in Ihrer Wohnung.
  • Lassen Sie sich von Fremden nicht ins Portemonnaie greifen.
  • Rufen Sie bei Verdacht sofort den Polizeinotruf 117 an.
  • Merken Sie sich das Signalement, Fahrzeug und Auffälligkeiten der Person.

Quelle: kapoSZ

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Trois hommes nés en 1969, 1970, 1976, originaires de Roumanie, domiciliés en Roumanie, ont été appréhendés pour vol et usurpation de fonctions.

Mercredi 14 août, aux environs de 08h30, lors d’une patrouille motorisée dans le secteur de Chêne-Bougeries, des inspecteurs ont reconnu le deuxième prévenu, recherché par la police pour avoir commis un vol à l’astuce de type faux-policier le 14 juillet 2013 au préjudice d’un homme. Il se trouvait au volant d’une RENAULT Clio, de couleur grise, immatriculée en Suisse. Il était accompagné par les deux autres prévenus. Immédiatement une filature s’est organisé avec l’appui de la BAC. Le dispositif a suivi les intéressés jusqu’à Montreux où ils se sont stationnés à proximité des quais.

Les policiers ont  observé le deuxième prévenu, une carte à la main, s’approcher d’inconnus afin de leur demander des renseignements. Quant au deux autres, ils suivaient leur compatriote à distance. Soudain, à la vue d’une patrouille de Gendarmerie vaudoise qui effectuait un contrôle de police, les susnommés sont retournés à leur véhicule et sont partis en direction du canton du Valais. Arrivés au Château de Chillon, les trois acolytes se sont approchés des cars de touristes stationnés devant le château. Tous trois ont recommencé leur manège. Au terme de cette escapade au Château de Chillon, les trois protagonistes ont regagné leur voiture et ont rebroussé chemin en direction de Genève où ils ont été interpellés. Il est à noter l’excellente collaboration de la police vaudoise qui a appuyé les collaborateurs de la PJ de Genève lors de cette opération.

Emmenés à l’hôtel de police, les intéressés ont fait et signé des procès verbaux. Le deuxième ne  reconnaît que le vol du 14 juillet et conteste le reste. Quant aux autres, ils contestent les faits.

Vu ce qui précède, les intéressés ont été mis à disposition du Ministère public.

Quelle: kapoGE

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Am Donnerstagabend hat sich ein Unbekannter in Schönbühl als Polizist ausgegeben. Er stellte eine falsche Polizeikontrolle bei der Ausfahrt der Autobahn A6 auf. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

Bei der Kantonspolizei Bern ging am Freitag, 31. Mai 2013, die Meldung ein, wonach am Vorabend, 30. Mai 2013, um etwa 2345 Uhr, bei der Ausfahrt der Autobahn A6 in Schönbühl eine falsche Polizeikontrolle geführt worden sei. Demnach habe ein unbekannter Mann eine orange Leuchtweste mit reflektierenden Streifen getragen und war neben einem Lübecker Hut gestanden.

Gemäss aktuellen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass der Unbekannte passierende Fahrzeuge im Verlaufe des Abends anwies, in Richtung des Parkplatzes vom Strandbad zu fahren.

Der Mann wird wie folgt beschrieben: Er ist zwischen 175 und 180 Zentimeter gross und von mittleren Statur. Unter der orangen Leuchtweste trug er dunkle Hosen, die wie eine Uniform aussehen könnten.

Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen. Personen, die sachdienliche Hinweise über diesen Mann geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 031 634 41 11 zu melden.

 

Quelle: kapoBE

Ein Topmanager von der Goldküste hat sich als Polizist ausgegeben und rund ein halbes Dutzend ungarische Sihlquai-Prostituierte sexuell genötigt. Tatmotiv war die Suche nach einem «Kick».

Es war am vergangenen 30. März, als die polizeilichen Ermittlungen zum Erfolg führten. Die Fahnder nahmen einen Topmanager von der Goldküste fest. Beim Leiter eines bedeutenden Schweizer Finanzkonzerns handelte es sich um einen unheimlichen Serientäter, der bereits seit Oktober 2009 sein Unwesen auf dem Strassenstrich beim Zürcher Sihlquai trieb. Er legte ein umfassendes Geständnis ab.

Der Spitzenverdiener tauchte jeweils mit einem seiner teuren Luxuskarossen am Sihlquai auf und wandte immer die gleiche Masche an. Er gab sich zunächst als normaler Freier aus und fuhr die ungarischen Prostituierten zu einem wenig besuchten Parkplatz im Kreis 5. Dann gab er sich überraschend als Polizist aus und zeigte einen falschen Ausweis. Dabei führte er sich plötzlich sehr herrschend und fordernd auf. Die alleine im Fahrzeug sitzenden Frauen bekamen Angst und getrauten sich nicht, den Anweisungen des vermeintlichen Ordnungshüters zu widersprechen.

Bei «Leibesvisitationen» sexuell genötigt

Der Mittvierziger sprach dann von einer notwendigen «Leibesvisitation» und befahl den Geschädigten, sich auszuziehen. Dabei versetzte er ihnen mit der flachen Hand drei bis vier leichte Klapse ins Gesicht. Danach berührte er die Frauen am ganzen Körper und drang bei den meisten Opfern mit seinen Fingern in die Vagina ein. In einem anderen Fall packte er eine Frau am Nacken und führte ihren Kopf zu seinen Geschlechtsteilen bis ihre Lippen seinen Penis berührten und er zum Samenerguss kam. Die Anklage führt rund ein halbes Dutzend Geschädigte auf. Allesamt stammen aus Ungarn und schafften auf dem Strassenstrich an. Zum letzten Übergriff kam es am 27. März 2012.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat ergaben, dass der erfolgreiche Top-Manager ein unheimliches Doppelleben führte. Verteidiger Valentin Landmann sprach von einer eindrücklichen Karriere seines Klienten im Zeichen von Ehrgeiz, Fleiss und Anpassung. «Mit den Ausflügen zum Sihlquai suchte er einen neuen Kick im Leben», führte Landmann aus. Seit der Strafuntersuchung sei ihm allerdings die Lust auf diesen Kick gründlich vergangen. Der Beschuldigte selber erklärte auf Anfrage, dass ihn die Suche nach dem Verruchten und dem Gefährlichen angetrieben habe. Diese Vorlieben in einem Bordell auszuleben, hätte ihn dagegen nicht gereizt.

Abgekürztes Verfahren: 21 Monate bedingt

Der Konzernleiter und Landmann haben sich unterdessen mit der Staatsanwaltschaft auf ein abgekürztes Verfahren vor Gericht geeinigt. Demnach anerkennt der Kadermann die Schuldpunkte der mehrfachen sexuellen Nötigung, Nötigung sowie der mehrfachen Amtsanmassung. Der zuständige Staatsanwalt Daniel Kloiber verlangt in seinem vor wenigen Tagen verfassten Urteilsvorschlag eine bedingte Freiheitsstrafe von 21 Monaten. Zudem muss der Schweizer die Verfahrenskosten von mindestens 7500 Franken tragen. Der Vorschlag muss noch allerdings in einem öffentlichen Prozess vom Bezirksgericht Zürich abgesegnet werden.

Quelle: 20min

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NACHTRAG: 

Bezirksgericht Zürich – Topmanager wegen Missbrauch von Sihlquai-Prostituierten verurteilt

Ein Topmanager von der Zürcher Goldküste hatte sich als Polizist ausgegeben und mehrere Strassenprostituierte vom Zürcher Sihlquai sexuell genötigt. Dafür hat ihn das Bezirksgericht Zürich am Montag zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 21 Monaten verurteilt.

Ende März 2012 war der Mittvierziger von der Polizei festgenommen worden. Er legte ein umfassendes Geständnis ab und wurde nach zwei Tagen aus der Haft entlassen. Mit der Staatsanwaltschaft einigte er sich auf ein abgekürztes Verfahren.

Demnach akzeptierte er nicht nur die Schuldsprüche wegen mehrfacher sexueller Nötigung, Nötigung sowie mehrfacher Amtsanmassung, sondern auch eine bedingte Freiheitsstrafe von 21 Monaten. Das Gericht segnete diesen Urteilsvorschlag ab und setzte eine Probezeit von zwei Jahren fest. Zugute hielt es dem Beschuldigten sein umfassendes Geständnis.

Von einem leichten Verschulden wollte das Gericht aber nicht ausgehen. So habe der Schweizer zur egoistischen Befriedigung seiner sexuellen Bedürfnisse das Machtgefälle zu den schutzlosen Prostituierten auf fiese Art ausgenützt, führte die Gerichtsvorsitzende aus.

Die Vorwürfe der Anklage waren vor Gericht nicht bestritten. Zwischen Oktober 2009 bis März 2012 sprach der Topmanager auf dem Strassenstrich ungarische Prostituierte an und fuhr mit ihnen an einen abgelegenen Ort. Dort gab er sich als Polizist aus und verlangte von den Geschädigten, sich auszuziehen und sich einer Leibesvisitation zu unterziehen.

Er versetzte den Frauen mit der flachen Hand mehrere Klapse ins Gesicht und tastete sie am ganzen Körper ab, auch im Intimbereich. Die Anklageschrift listete fünf Opfer auf. Den vereinbarten Preis zwischen 50 Franken und 100 Franken blieb der falsche Sittenwächter allen Geschädigten schuldig.

Es war der Reiz, für einmal aus der Welt der festen Regeln auszubrechen und etwas Verbotenes zu tun, erklärte der Beschuldigte vor Gericht. Erst mit der Verhaftung sei er zu sich gekommen. Er sei heute über seine eigenen Taten entsetzt. Gegenüber den Geschädigten sagte er, dass es ihm leid tue.

Staatsanwalt und Verteidigung waren sich einig, dass der Beschuldigte keine übermässige oder unnötige Gewalt eingesetzt habe. Der Verteidiger ortete das Tatmotiv im extremen Leistungsdruck, unter welchem sein Klient gelitten habe. Der Gang auf den Strassenstrich habe einer Ventilfunktion entsprochen. Für die Opfer habe er von sich aus finanzielle Entschädigungen bereit gestellt.

Quelle: blick