Archiv für die Kategorie ‘Somalia’

BrandtMarke : pixelio.de - (Symbolbild)

BrandtMarke : pixelio.de – (Symbolbild)

Am 18.05.2013. gegen 1300 Uhr, wurde beim Coop Einkaufscenter Rauracher, Riehen, ein 27- jähriger Mann Opfer eines Raubes. Dabei wurde er leicht verletzt. 

Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass der Mann vor dem Einkaufscenter Strassenmagazine verkaufte, als plötzlich ein Mann von ihm Geld verlangte und ihn unvermittelt ins Gesicht schlug. Bei einem Gerangel fiel das Münz zu Boden, welches der Täter aufhob.

Ein Passant im Rollstuhl wurde Zeuge des Vorfalls und schob seinen Rollstuhl zwischen die Beiden. In der Folge flüchtete der Täter in Richtung Habermatten. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos.

Gesucht wird:
Unbekannter, ca. 30 Jahre alt, brauner Teint, ca. 170 cm gross, mittlere Statur, ovale Kopfform, grosse Augen, rote Zähne, kurz gewellte braune Haare (Stirnglatze), trug schwarze Jacke, blaue Jeans, mehrfarbige Turnschuhe.

Gemäss Angaben des Opfers handelt es sich um einen Somalier.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.

Quelle: kapoBS

Die Genitalverstümmelung von Mädchen in der Schweiz hat in den letzten Jahren weiter massiv zugenommen. Das stellt das Uno-Kinderhilfswerk Unicef fest.

Bild: UNICEF

Nach 2001 und 2004 hat UNICEF zum dritten Mal die Fragen analysiert, die sich in der Schweiz in Zusammenhang mit der weiblichen Genitalverstümmelung stellen. Die aktuelle Studie basiere einerseits auf Schätzungen und Daten des Bundesamtes für Statistik, andererseits auf einer Online-Befragung unter Fachpersonen, heisst es in einer Mitteilung des Kinderhilfswerks vom Mittwoch.

Gemäss der Studie ist die Zahl der Betroffenen seit 2001 um 4000 auf 10’700 angestiegen. Die von Genitalverstümmelung betroffenen Frauen und Mädchen stammen mehrheitlich aus Somalia, Eritrea und Äthiopien. Im Vergleich zu 2004 ist der Anteil der Risikogruppe aus Eritrea gestiegen, derjenige aus Somalia und Äthiopien leicht gesunken. Neu hinzugekommen sind in der Umfrage Sudan und Ägypten.

Prävention verstärken

Ein Drittel der von UNICEF befragten Personen hatte bereits Kontakt zu beschnittenen Frauen oder Mädchen. Zwei Prozent der medizinischen Fachpersonen waren schon einmal mit akuten Problemen einer frisch durchgeführten Infibulation (Vernähung der weiblichen Geschlechtsteile) konfrontiert und ein Drittel der Gynäkologinnen wurde schon einmal gebeten, eine Defibulation durchzuführen.

Die weltweiten Erfahrungen von UNICEF zeigten, dass Prävention und Repression sich ergänzen müssten, wenn man die schädliche Praxis überwinden wolle, wird Elisabeth Müller, Geschäftsleiterin von UNICEF Schweiz, in der Mitteilung zitiert. UNICEF geht davon aus, dass weltweit 130 Millionen Frauen und Mädchen mit verstümmelten Genitalien leben.

Nachdem sich die Schweiz für ein explizites Verbot der weiblichen Genitalverstümmelung ausgesprochen habe, gelte es jetzt, gezielte Präventionsmassnahmen zu ergreifen, um die bedrohten Mädchen zu schützen. So fordert UNICEF etwa, das Thema in die Aus- und Weiterbildung zu integrieren. Zudem müsse die Aufklärung über das Melderecht und die Meldepflicht intensiviert werden.

Quelle: 20min