Archiv für die Kategorie ‘Schweiz’

(Symbolbild)

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Gestern Abend wollte ein bewaffneter Mann die Poststelle in Wettingen überfallen. Das Vorhaben scheiterte, worauf der Unbekannte ohne Beute flüchtete. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.

Eine dunkle Wollmütze tief ins Gesicht gezogen betrat der Mann am Donnerstag, 5. Dezember 2013, kurz vor 17.30 Uhr die Post-Filiale an der Seminarstrasse in Wettingen. Er flüsterte der Angestellten am Schalter zu, dass er Geld brauche und übergab ihr einen Umschlag. Darin fand sie einen Zettel, auf dem stand, dass es sich um einen Überfall handle. Erst jetzt realisierte die Angestellte, dass im Hosenbund des Unbekannten eine Pistole steckte. Sofort schloss sie die Sicherheitsscheibe und schlug Alarm. Dies veranlasste den Unbekannten offensichtlich, sein Vorhaben abzubrechen und zu flüchten.

Die Polizei löste sofort eine grössere Fahndung nach dem Täter aus. Dieser blieb jedoch verschwunden.

Der 25 bis 30 Jahre alte Täter ist etwa 180 cm gross und schlank. Es muss sich um einen Schweizer gehandelt haben. Er war dunkel gekleidet.

Die Kantonspolizei in Baden (Telefon 056 200 11 11) sucht Augenzeugen, denen der Mann vor der Tat oder auf der Flucht aufgefallen ist.

Quelle: kapoAG

(Symbolbild)

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Ein 26-jähriger Marokkaner erlitt bei einem tätlichen Angriff leichte Verletzungen und musste ins Spital gebracht werden. Die Angreifer, zwei Männer, wurden bisher nicht ermittelt. Die Kantonspolizei Aargau sucht Augenzeugen der Auseinandersetzung.

Am Samstag, 07. September 2013, um zirka 20.30 Uhr, kam es in Bremgarten bei einem Restaurant vermutlich am Obertorplatz zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 26-jährigen Asylbewerber aus Marokko und zwei Männern. Die beiden Angreifer waren in Begleitung von zwei weiteren Männern und drei Frauen. Zuvor hatte sich die Gruppe mit dem Asylbewerber normal unterhalten.

Nach ersten Erkenntnissen erlitt das Opfer leichte Verletzungen, welche im Spital ambulant behandelt wurden.

Einer der Täter wird wie folgt beschrieben:

Ca. 25-jährig, korpulente Statur, vermutlich Schweizer.

Der zweite Täter konnte nicht beschrieben werden.

Der Grund für den körperlichen Angriff ist noch unklar. Der 26-jährige Marokkaner, welcher unter Alkoholeinfluss stand, stellte Strafantrag wegen Körperverletzung.

Hinweise zur Täterschaft nimmt die Kantonspolizei, Fahndung Ost in Baden (Tel. 056 200 11 11) entgegen.

Quelle: kapoAG

Bild: TeleM1

Bild: TeleM1

Der frechste Sozialhilfebezüger der Schweiz erhitzt erneut die Gemüter. Laut eigener Aussage arbeitete er 60 Prozent als Web-Designer. Bei der Gemeinde Berikon kennt man nur die Version des Telefonisten. Egal, denn aktuell hat er keinen Job mehr.

«…Ich möchte mich recht herzlich bei Ihnen für die Stellenangebote bedanken. Mit Freude teile ich Ihnen mit, dass Ihnen jedoch jemand zuvorgekommen ist. Ich habe eine Arbeit gefunden, die mir sogar richtig Spass macht…»

Noch keine drei Monate ist es her, als Andreas Glarner einen Brief mit diesem Wortlaut bekam. Absender war der Sozialhilfeschmarotzer aus Berikon, der noch nie gearbeitet hat.

Genau wie heute: der 23-Jährige hat seinen Job bereits wieder an den Nagel gehängt, wie «Tele M1» berichtet.

Für Glarner, Gemeindeammann von Oberwil-Lieli, muss das nun Konsequenzen haben: «Wenn er jetzt nicht arbeiten geht, veröffentlichen wir wirklich seinen Namen. Wir haben das bereits angedroht und ziehen das jetzt durch. Und dann muss er schauen, wie er damit leben kann. Wir haben ihn nur geschont, weil er uns angab, er arbeite wieder.»

Web-Designer oder Telefonist?

Er habe einen Job als Web-Designer bekommen, behauptete der Sozialschmarotzer im März. Die Beriker Vizeamtsfrau weiss davon nichts. Auf dem Sozialamt gab er an, dass er als Telefonist arbeite, was aber bereits nicht mehr der Fall ist. Jetzt hat ihm die Gemeinde den Geldhahn ein wenig mehr zugedreht.

«Er erhält momentan weiterhin Unterstützung. Er bekommt die Leistungen für die Krankenkasse und den Selbstbehalt. Aber weitere Leistungen bekommt er im Moment nicht», sagt Rosmarie Groux, Vizeamtsfrau von Berikon.

Auch den persönlichen Kontakt zur Gemeinde hat der arbeitsfaule Mann abgebrochen. Er kommuniziert nur noch schriftlich mit dem Sozialamt.

Die Gemeinde hat ihm bereits einmal zuvor die Leistungen gekürzt, zu Unrecht, wie das Bundesgericht entschied. Gut möglich, dass der Sozialhilfeempfänger nachträglich zusätzliche Beiträge erhält.

«Wir werden entscheiden müssen, ob wir ihm rückwirkend Sozialhilfeleistungen auszahlen müssen oder ob man die Leistungen ganz einstellen kann. Das wird dann die neue Situation zeigen», sagt Groux.

Quelle: aargauerzeitung