Archiv für die Kategorie ‘Nigeria’

Anlässlich einer polizeilichen Kontrolle in der Asylbewerberunterkunft kontrollierte die Polizei 34 Personen. Zwei Nigerianer wurden wegen Drogenbesitzes angezeigt. Sichergestellt wurden geringe Mengen von Kokain und Marihuana. Es erfolgten keine Festnahmen.

(Symbolbild) – Günter Havlena – pixelio.de

Im Rahmen der polizeilichen Schwergewichtsaktionen im Bereich Asylbewerberunterkünfte fand gestern Dienstagmorgen, 08. August 2012, eine Kontrolle in Birr statt. In dieser Unterkunft wurden dabei 34 Personen angetroffen.

Die Kantonspolizei verzeigte zwei nigerianische Asylbewerber wegen Betäubungsmittelbesitz. Insgesamt konnten zirka 16 g Marihuana sowie eine geringe Menge Kokain sichergestellt werden.

Solche Kontrollen der Kantonspolizei Aargau finden seit mehreren Monaten in unregelmässigen Abständen auf dem ganzen Kantonsgebiet statt.

Quelle: kapoAG

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Der Kampf gegen den Kokainkonsum ist keine Erfolgsgeschichte: Der Polizei gehen immer mehr Schmuggler durch die Lappen.

(Symbolbild) – Günter Havlena – pixelio.de

Viel weisses Pulver: Zwischen 2009 und 2011 hat die Polizei afrikanischen Netzwerken im Rahmen des Projekts «Cola» 260 Kilogramm Kokain abgenommen.

Trotz der Erfolge: Während sich die Kokain-Nachfrage «bestenfalls stabilisiert» habe, werde in Europa seit 2006 immer weniger Kokain sichergestellt, hält das Bundesamt für Polizei (Fedpol) in seinem heute veröffentlichten Jahresbericht fest.

Als Erfolg verbuchen können dies vor allem die im Kokainhandel dominanten Nigerianer. Unter anderem, weil sie ihre Schmuggelrouten «immer wieder ändern», wie Fedpol schreibt.

Die wichtigsten Drehscheiben für Kokaintransporte in Richtung Schweiz sind Spanien und die Niederlande.

«Anfang 2011 wurde eine Konzentration des Schmuggels auf der Strassenverbindung Spanien-Italien-Schweiz sowie auf der Eisenbahnachse Niederlande-Deutschland-Schweiz festgestellt. Mitte Jahr stand der Schmuggel auf mehreren Eisenbahnverbindungen im Vordergrund. In der zweiten Jahreshälfte fand eine Verlagerung auf den Luftweg statt.»

Bis zu 3000 Euro pro Kurierfahrt

Die Netzwerke erhalten dabei zunehmend Hilfe von europäischen Kurieren – oft junge Erwachsene mit Niederlassungspapieren für den Schengenraum und guter Ausbildung aber wenig Geld. Verdienen können sie pro Kurierfahrt je nach Grösse der Lieferung zwischen 1500 und 3000 Euro, schätzt Fedpol.

Sorgen bereitet der Polizei jedoch nicht nur der Erfindungsreichtum der Nigerianer innerhalb Europas: «Westafrikanische Gruppierungen schmuggelten 2011 Kokain vermehrt mit dem Flugzeug direkt von Südamerika in die Schweiz», heisst es im Bericht. «Nigerianische Netzwerke stehen entsprechend immer öfter am Anfang des Kokainhandels und erhalten so auch eine immer grössere Bedeutung.»

Ob die Nigerianer ihre dominante Stellung im Kokain-Markt Schweiz halten können, ist laut Fedpol offen. Zwar sei dies wahrscheinlich, steigende «Chancen» räumt Fedpol aber auch Gruppen aus Nordafrika und aus Südosteuropa ein: «Aufgrund der Verschiebung der internationalen Schmuggelrouten in ihre Herkunftsgebiete könnten sie ihre Position mittelfristig ausbauen.»

Quelle: blick

Neue, fiese Masche der Internet-Gangster: Sie stehlen Nacktbilder und stellen sie ins Netz, wenn die User nicht zahlen.

(Symbolbild) – Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Man kennt es von Hollywood-Stars wie Kesha: Hacker drangen in ihren Computer, stahlen intime Bilder und erpressten sie damit. Mit der gleichen Masche gehen fiese Betrüger nun auch auf Schweizer Normalbürger los.

Es beginnt mit täuschend echten E-Mail-Bestellbestätigungen für iPads, Möbel oder Sonstiges, die von vermeintlich seriösen Firmen verschickt wurden. Wer den Anhang anklickt, installiert aber einen Trojaner. Er erlaubt es den Gangstern, im Computer des Users gezielt nach Sexfotos zu suchen. Dann rufen sie ihn an und drohen: Wenn er nicht zahle, würden die Bilder im Internet veröffentlicht. Mehr als 500 Franken verlangen sie laut Martin Boess von der Schweizerischen Kriminalprävention SKP nicht, «damit keiner die Polizei holt».

Polizei weiss von nichts

Laut der DRS-Sendung «Espresso» wurden in den letzten Tage haufenweise solche Mails verschickt. Wer dahintersteckt, ist unklar. Da die Täter gebrochen Englisch sprechen, tippt Boess auf die Nigeria-Connection oder Ostblock-Banden. Er weiss von mehreren Fällen aus Deutschland. Letzte Woche nun hat sich das erste Mal ein Betroffener aus der Ostschweiz gemeldet, der mit intimen Bildern von seinem PC erpresst wurde.

Das Bundesamt für Polizei hat davon noch keine Kenntnis. Klar aber ist: Es dürften bald weitere Schweizer Fälle dazukommen. «Das E-Mail ist so gut gemacht, dass selbst vorsichtige Menschen darauf reinfallen können», so Boess. Sein Tipp: einen guten Virenschutz installieren, Attachments nur dann öffnen, wenn man den Absender kennt, oder: «Am besten gar keine Intimbilder von sich auf dem Computer speichern.»

Quelle: 20min