Archiv für die Kategorie ‘Maghreb’

Am 09.01.2013, zwischen 1445-1550 Uhr, wurde an der Elsässerstrasse eine Bijouterie überfallen. Dabei wurde ein Angestellter des Geschäfts leicht verletzt. 

(Symbolbild)

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Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass eine Person beim Geschäft klingelte und Einlass begehrte. Als der Angestellte öffnete, drängten zwei weitere Personen in den Laden, griffen den Mann an und schlugen ihn. Während einer der Täter den Verkäufer mit einer Waffe in Schach hielt, raubten die anderen den Schmuck im Wert von mehreren hunderttausend Franken. Bevor die Männer flüchteten, fesselten sie den Angestellten an einen Stuhl und nahmen ihm das Natel weg. Dieser konnte sich später aus eigener Kraft befreien und die Polizei alarmieren.

Gemäss Angaben von Zeugen flüchteten die Täter mit einem schwarzen Peugeot mit französischen Kontrollschildern, welcher in der Wasserstrasse parkiert war, in Richtung Frankreich. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten sie entkommen.

Gesucht werden: 

1.Unbekannter, ca. 175-185 cm gross, schlank, trug dunkle, ehre dünnere Daunenjacke, schwarz-weiss gestreifter Schal, Kapuze, schwarz-weisser Rucksack, graue Stoff-Trainerhose mit weissen Streifen auf den Seiten

2.Unbekannter, ca. 175-185 cm gross, schlank, trug graue, dunkle Hose, dunkle Jacke mit Kapuze evtl. aus Leder mit grossem Addidas-Signet auf dem Rücken, kleines Signet auch auf der Brust, dunkler Schal

3.Unbekannter, ca. 175-185 cm gross, schlank, trug schwarze Anorak-Jacke, grauen Schal, schwarze Laderschuhe, schwarze Hose, schwarze Wollmütze, schwarze Handschuhe

Gemäss Angaben des Opfers sprachen die Täter französisch mit „Banlieu“-Akzent und wurden als Maghrebiner beschrieben.

Personen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Raub geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.

Weitere Auskünfte
Peter Gill, Tel. +41 61 267 73 47
Kriminalkommissär
Chef Medien und Information

Quelle: kapoBS

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In den letzten Tagen wurden mehrere mutmassliche Diebe durch die Kantonspolizei festgenommen. Die Staatsanwaltschaft bittet um erhöhte Aufmerksamkeit. 

In den vergangen Tagen stellte die Staatsanwaltschaft fest, dass vorab Personen aus dem Maghreb/Nordafrika Straftaten begangen haben. Dabei handelte es sich vorwiegend um Trick- und Taschendiebstähle sowie Ladendiebstähle.

Empfehlungen der Staatsanwaltschaft 

1. Deponieren Sie keine Wertgegenstände unbeaufsichtigt in offen zugänglichen Räumlichkeiten / Büros.
2. Legen Sie Ihr Portemonnaie beim Einkauf nicht in die Einkaufstasche oder einen Einkaufswagen, sondern tragen Sie Ihr Geld in einer verschlossenen Innentasche.
3. Deponieren Sie in einem Restaurant weder Ihren Veston noch Ihre Handtasche über der Stuhllehne.
4. Lassen Sie weder Gepäck noch eingekaufte Gegenstände unbeaufsichtigt stehen.
5. Seien Sie vorsichtig, wenn Fremde unerwartet einen nahen Kontakt zu Ihnen suchen oder Sie gar berühren und umarmen wollen.

Stellen Sie verdächtige Personen fest, so verständigen Sie über die Notrufnummer 117 die Polizei. Sollten Sie Opfer einer Straftat geworden sein, melden Sie dies sofort der Polizei. 

Weitere Auskünfte
René Gsell, Telefon +41 (0)61 267 75 20
Kriminalkommissär, Medien und Information

Quelle: kapoBS

LAUSANNE – VD – Im Kanton Waadt und auch in anderen Gegenden der Schweiz geben sich Trickbetrüger telefonisch neuerdings als Weinverkäufer aus. In einem Fall erschwindelten die Gauner über 500’000 Franken.

In der Schweiz und insbesondere im Kanton Waadt seien zurzeit Trickbetrüger aus dem Maghreb aktiv, warnte die Kantonspolizei Waadt am Freitag in einem Communiqué. Im Visier hätten sie vor allem ältere Leute. Diese würden von einem «Call Center» angerufen und zum Kauf von teuren und renommierten Weinen überredet.

Ist die Bestellung einmal eingetroffen, begibt sich ein Komplize vor Ort, um die Ware abzuliefern und das Geld einzukassieren. Die angeblich edlen Tropfen sind laut Polizei jedoch völlig überteuert, denn sie wurden für weniger als zehn Franken pro Flasche gekauft.

Der Schwindel ist damit aber noch nicht zu Ende. Wie die Polizei weiter schreibt, werden die Opfer gleich nochmals angerufen. Diesmal werden sie angeblich von der französischen Justiz über den Weinschwindel aufgeklärt. Die Leute sollten einen Vorschuss zahlen, damit sie das Geld von den Weinhändlern zurückerstattet erhalten.

Auf diese Weise gelang es den Betrügern, einer einzigen Person mehr als 500’000 Franken aus der Tasche zu ziehen. (SDA)

Des bouteilles de vin (archives) (Keystone)

Quelle: blick