Archiv für die Kategorie ‘Tibet’

(Symbolbild)

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Das Zürcher Obergericht hat am Mittwoch die erstinstanzlich beschlossene Verwahrung für einen Gewalttäter bestätigt. Er hatte mehrere Frauen massiv verprügelt und eine davon getötet.

Ein sadistischer Gewalttäter, der zwei Frauen beinahe tötete und eine Geschädigte zu Tode prügelte, bleibt verwahrt. Das Zürcher Obergericht hat am Mittwoch die Strafe gegen den Tibeter bestätigt. Zudem hat es die erstinstanzliche Freiheitsstrafe um zwölf Monate auf 19 Jahre erhöht.

«Bremsen Sie nach 100 Metern, und halten Sie die Luft an, unterbrach der sichtlich aufgebrachte Tibeter den Gerichtsvorsitzenden Franz Bollinger während der Urteilseröffnung. Soeben hatte der 53-jährige Beschuldigte erfahren, dass er wegen vorsätzlicher Tötung, mehrfachen Tötungsversuchs und weiterer schwerer Delikte eine hohe Freiheitsstrafe von 19 Jahren kassiert. Zudem bleibt er verwahrt, da die Oberrichter aufgrund eines psychiatrischen Gutachtens von einem hohen Rückfallrisiko ausgehen.

Menschliche Abgründe

«Es taten sich menschliche Abgründe auf, erklärte der Oberrichter Stefan Volken, der die Verbrechen des nur teilgeständigen Beschuldigten noch einmal zusammenfasste. Dieser hatte im Oktober 2004 eine damals 35-jährige Freundin so brutal verprügelt, dass sie an inneren Blutungen verstarb.

Im März 2006 hatte der Täter zudem eine 41-jährige Kollegin attackiert, indem er ihr ein Kopfkissen auf das Gesicht drückte und sie beinahe erstickte. Ende Juni 2007 war der eifersüchtige Alkoholiker auch bei einer dritten Freundin ausgerastet.

Er schlug sie so fest zusammen, dass sie auf einem Auge erblindete. Zudem verging er sich an ihr auch noch sexuell. Dies bezeichnete Volken als «äusserst schmerzhaft und erniedrigend».

Kritik an Kassationsgericht

Volken kritisierte das Kassationsgericht, das in einem früheren Entscheid die vorsätzliche Tötung noch verneint hatte. Die Begründung, wonach der Beschuldigte das Opfer schon früher verprügelt habe und dieses dabei auch nicht gestorben sei, sei lebensfremd und nicht nachvollziehbar.

Der Verteidiger hatte am Berufungsprozess versucht, die Befunde des zuständigen Gerichtspsychiaters Mario Gmür zu entkräften und ein neues Gutachten aufzugleisen. Mit dem Ziel, eine Therapie zu erreichen und eine Verwahrung zu verhindern. Allerdings ohne Erfolg.

Die Oberrichter machten dem unterlegenen Anwalt klar, dass der bisherige Gutachter einen schlüssigen Bericht erstellt habe. Demnach seien die Erfolgsaussichten für den psychisch gestörten Tibeter nur gering und unsicher. Gmür hatte auch festgehalten, dass bisher sämtliche Behandlungen der Alkoholsucht des Beschuldigten kläglich gescheitert seien.

Quelle: 20min

Mehrere unbekannte Männer haben am Donnerstagabend (05.07.2012) in Aeugst am Albis einen 85-jährigen Mann an seinem Wohnort niedergeschlagen und schwer verletzt (unsere Medienmitteilung vom 6. Juli 2012)

(Symbolbild) – Lutz Stallknecht / pixelio.de

Der Betagte ist an den Folgen der Verletzungen am Sonntagmorgen (15.07.2012) im Spital verstorben.

Die Täterschaft ist nach wie vor nicht bekannt – Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Kantonspolizei Zürich
Mediendienst / Tel. 044 247 36 36
Martin Sorg

Quelle: kapoZH

Unser herzliches Beileid! Mögen die Täter gefunden und ihre gerechte Strafe dafür erhalten!

23.07.2012 – NACHTRAG:

Mehrere unbekannte Männer haben am Donnerstagabend (05.07.2012) in Aeugst am Albis einen 85-jährigen Mann an seinem Wohnort niedergeschlagen und schwer verletzt. Das Opfer ist am Sonntagmorgen (15.7.2012) an den Folgen der Verletzungen im Spital verstorben (siehe unsere Medienmitteilungen vom 6. und 16. Juli 2012). Die mutmasslichen Täter konnten verhaftet werden.

Die polizeilichen Ermittlungen sowie Hinweise aus der Bevölkerung führten am 17.7.2012 zur Verhaftung eines 20-jährigen Mannes. Aufgrund von weiteren Abklärungen nahm die Kantonspolizei Zürich in den Folgetagen drei mutmassliche Mittäter fest. Es handelt sich dabei um zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren sowie einen 15-jährigen Jugendlichen.

Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind zurzeit unklar und bilden Gegenstand von weiteren Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich, der Jugendanwaltschaft Unterland und der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich. Die vier festgenommen Schweizer befinden sich in Untersuchungshaft.

Kantonspolizei Zürich
Mediendienst / Tel. 044 247 36 36
Marc Besson

Quelle: kapoZH

Bei den verhafteten Männern handelt es sich um zwei 20-Jährige, einen 18-Jährigen und einen 15-Jährigen. Alle sind Schweizer Bürger mit sri-lankischen oder tibetischen Wurzeln. Sie wurden in Untersuchungshaft gesetzt. Quelle: 20min