Archiv für die Kategorie ‘Slowenien’

Die Kantonspolizei Graubünden hat am Mittwochnachmittag im Industriegebiet von Zizers eine Indoor-Hanfplantage ausgehoben. Nebst der Infrastruktur wurden knapp 8‘000 Hanfpflanzen sowie rund 60 Kilogramm getrocknete Blüten sichergestellt.

Aufgrund verschiedener Verdachtsmomente setzten die Ermittlungen der Polizei ein. Sie führten zu einem 52-jährigen Österreicher. Die weiteren Abklärungen ergaben, dass noch andere Personen in den Fall involviert sind. Bei der polizeilichen Intervention vom Mittwochnachmittag kam es zu vier Festnahmen. Davon betroffen sind nebst dem 52-Jährigen ein weiterer Österreicher, ein Slowene sowie ein Schweizer. Alle vier befinden sich derzeit noch in Haft. Sie werden nun an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt. Nebst der Anlage, der Hanfpflanzen und der Blüten wurden auch noch rund 15‘000 Franken Bargeld beschlagnahmt.

Bild: kapoGR

Bild: kapoGR

Quelle: kapoGR

Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Mittwochabend (15.5.2013) bei einer Fahrzeugkontrolle in Uster einen international gesuchten Drogenhändler sowie seine Begleiterin verhaftet und rund 30 Gramm Haschisch sichergestellt.

Gegen 17 Uhr kontrollierte die Kantonspolizei Zürich einen Personenwagen mit ausländischen Kontrollschildern. Dabei stellte sich heraus, dass der 22-jährige Slowene als mutmasslicher Kopf einer länderübergreifenden Drogenhändlerbande gilt und international zur Verhaftung ausgeschrieben ist. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges mit einem Drogensuchhund bzw. am Logisort der Begleiterin konnten rund 30 Gramm Haschisch gefunden werden. Die 41-jährige Französin wurde ebenfalls verhaftet. Sie wird sich wegen Einfuhr und Handel von Drogen zu verantworten haben.

Quelle: kapoZH

Der Kantonspolizei St. Gallen ist es mit Unterstützung der Staatsanwaltschaft gelungen, einen Kokainhändlerring aufzudecken und mehrere Personen festzunehmen. Der Vorwurf lautet, über 1.2 Kilogramm aus Holland in die Schweiz eingeführt und abgesetzt zu haben.

Kokain – (Symbolbild)

Im Frühling 2012 förderten polizeiliche Ermittlungen den Verdacht zu Tage, dass ein im Linthgebiet wohnhafter 41-jähriger Mann albanischer Herkunft Kokain einführt und damit Handel treibt. Anfangs Mai wurde der Mann auf der Rückreise von Rotterdam im Raum Obersee in seinem Wagen festgenommen. Spezialisten des Grenzwachtkorps stellten in seinem Auto ein raffiniert verstecktes Paket mit ca. 300 Gramm Kokain sicher.

Im Laufe der Untersuchung stellte sich heraus, dass der Mann die Betäubungsmittel direkt aus Holland einführte und in der Vergangenheit mindestens vier weitere Transporte ausgeführt hatte. Er benützte dafür meistens sein eigenes Auto, wobei ihn in der Regel ein zweites Fahrzeug begleitete, um ihn vor allfälligen Polizei- und Grenzkontrollen zu warnen. Als Lenkerin des zweiten Fahrzeuges setzte der Mann mehrmals eine 35-jährige Slowenin ein, die ebenfalls festgenommen wurde. Die als Kurierin eingesetzte Frau wurde im Sommer zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Mittlerweile sind auch die Ermittlungen gegen den 41-jährigen Hauptbeschuldigten abgeschlossen. Die Strafverfolgungsbehörden können ihm die Einfuhr von mindestens 1,2 kg Kokain nachweisen. Er wurde Mitte Oktober gegen Hinterlegung einer Kaution und seines Reisepasses aus der Untersuchungshaft entlassen.

Als Hauptabnehmer ermittelten die Behörden einen kroatischen Staatsangehörigen aus dem Raum Rapperswil-Jona. Ihm wird der Handel mit knapp einem Kilogramm Kokain zur Last gelegt, wobei er das Kokain in Kleinmengen an zahlreiche Abnehmer aus dem Dreieck St. Galler Linthgebiet / Schwyz / Zürich lieferte. Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Seine Kunden werden bei der Staatsanwaltschaft wegen Ankaufs und Konsums von Betäubungsmitteln angezeigt.

Quelle: kapoSG

Am 19.08.2012 flüchteten drei Insassen des Untersuchungsgefängnisses Waaghof, indem sie von einem der Wasch- und Duschräume eine Mauer in eine Nachbarsliegenschaft durchbrachen.

Hat sich gestellt:  Nebojsa Gicic – KapoBS

Zwei Untersuchungsgefangene sind nach wie vor auf der Flucht, der dritte stellte sich am 27.09.2012 (siehe Medienmitteilungen des Justiz-und Sicherheitsdepartements vom 19. und 27. August 2012).

Bereits aufgrund des Ausbruchs im Jahre 2003 wurden in den folgenden Jahren umfangreiche Arbeiten zur Verbesserung der Sicherheit im Untersuchungsgefängnis in Auftrag gegeben. Wie sich zwischenzeitlich herausgestellt hat, wurden in dem Bereich, wo der Ausbruch erfolgte, die vorgesehenen Sicherungsarbeiten nicht plangemäss ausgeführt. Die Staatsanwaltschaft klärt nun ab, wer für diese nicht korrekt ausgeführten Arbeiten verantwortlich ist und ob allenfalls ein strafrechtlich relevanter Tatbestand vorliegt.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass ein Anwohner der Nachbarsliegenschaft des Untersuchungsgefängnisses am 14.08.2012 der Polizei mitgeteilte hatte, dass er seit längerer Zeit verdächtige Klopfgeräusche höre. Die Polizei leitete zuständigkeitshalber den Anruf an die Einsatzzentrale des Untersuchungsgefängnisses weiter. Daraufhin begaben sich Aufseher zu der beschriebenen Örtlichkeit, konnten jedoch keine verdächtigen Klopfgeräusche wahrnehmen. Ob in der Folge weitere Abklärungen vorgenommen und Massnahmen ergriffen wurden, sowie sämtliche andere Umstände, welche zu diesem Ausbruch geführt haben können, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Weitere Auskünfte 
Peter Gill, Telefon +41 (0)61 267 73 47
Kriminalkommissär, Chef Medien und Information

Quelle: kapoBS

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NACHTRAG:

Abschluss des Verfahrens nach Ausbruch aus dem Untersuchungsgefängnis Waaghof

Am 19.08.2012 flüchteten drei Insassen des Untersuchungsgefängnisses Waaghof, indem sie von einem der Wasch- und Duschräume eine Mauer in eine Nachbarsliegenschaft durchbrachen (siehe Medienmitteilung des JSD vom 19.08.2012). Am 27.08.2012 stellte sich ein 37-jähriger Serbe bei der Polizei in Basel (siehe Medienmitteilungen des JSD vom 27.08.2012). Von den beiden international ausgeschriebenen Flüchtigen konnte im November 2012 der zweite, ein 33-jähriger Slowene, in Serbien festgenommen werden, welcher am 07.02.2013 an die Schweiz ausgeliefert wurde. Nach wie vor flüchtig ist ein 37– jähriger Serbe (siehe Medienmitteilung vom 08.02.2013).

Die Staatsanwaltschaft klärte zwischenzeitlich die Umstände der Flucht ab. Die umfangreichen Ermittlungen ergaben:

  • der Tatbestand der Gefährdung durch Verletzung der Regeln der Baukunde sowie des Betrugs sind nicht erfüllt bzw. das Gegenteil kann nicht nachgewiesen werden
  • das Verfahren gegen drei Planungs- bzw. Bauunternehmer wurde deshalb eingestellt. Ein Unternehmer muss einen Teil der Verfahrenskosten tragen, da er wegen mangelnder Kontrolle der Bauarbeiten die Untersuchung mitverursacht hat
  • Beim Personal des Untersuchungsgefängnisses Waaghof wurde kein strafrechtlich relevantes Verhalten festgestellt.

Die geflohenen Insassen des Untersuchungsgefängnisses Waaghof werden wegen der im Zuge des Ausbruchs begangenen Sachbeschädigungen zusammen mit den begangen Delikten, für welche sie in Untersuchungshaft waren, angeklagt.

Quelle: kapoBS

Heute Nachmittag wollte ein Pärchen in Turgi in ein Einfamilienhaus einbrechen. Die Polizei nahm die mutmasslichen «Kriminaltouristen» auf der Flucht in Birmenstorf fest, erläutert die Kapo Aargau:

Von einer Anwohnerin beobachtet, schlugen die Unbekannten am Mittwoch, 2. Mai 2012, kurz nach 13.30 Uhr bei einem Einfamilienhaus in Turgi eine Scheibe ein.

Als die beiden Einbrecher bemerkten, daß sie gesehen wurden, rannten sie davon. Die Nachbarin alarmierte sofort die Polizei. Etliche Patrouillen der Kantonspolizei und mehrerer Regionalpolizeien nahmen danach die Fahndung auf.

Einer Patrouille, welche in Birmenstorf Stellung bezogen hatte, näherte sich wenig später auf der Hauptstraße ein Citroën mit ausländischen Kontrollschildern. Die Polizisten stoppten das Auto und stellten fest, daß die beiden Insassen dem gemeldeten Signalement entsprachen.

Im Auto fanden die Polizisten in der Folge auch Einbruchsutensilien. Sie brachten beide Personen auf den Polizeiposten. Bei den mutmaßlichen Einbrechern handelt es sich um einen 57-jährigen Slowenen und eine 38-jährige Frau aus Montenegro.

Beide haben keinen festen Wohnsitz in der Schweiz. Die Kantonspolizei nahm beide für weitere Ermittlungen vorläufig fest.

Quelle:www.polizeibericht.ch