Archiv für die Kategorie ‘Nordafrika’

La Police cantonale vaudoise, sous la responsabilité du procureur du Ministère public du Nord vaudois, a démantelé une bande organisée, spécialisée dans les vols à l’astuce, principalement commis dans les gares, les trains et les parkings. Trois personnes impliquées dans une soixantaine de vols, commis entre les mois d’avril et août 2013, ont été interpellées et placées en détention.

Suite à une augmentation des vols à l’astuce commis dans les gares, les trains et les parkings, notamment à Nyon, Renens et Yverdon-les-Bains, une enquête a été conduite par les inspecteurs de la Police de sûreté, sous la responsabilité du procureur du Ministère public de l’arrondissement du Nord vaudois. Les diverses investigations ont permis l’interpellation, en août 2013, de trois individus d’origine maghrébine, dans un appartement à Nyon. La perquisition menée dans ce logement a permis la découverte de nombreux appareils volés ainsi que plusieurs milliers de francs de provenance suspecte. Ces personnes ont été placées en détention, où elles se trouvent encore à ce jour.

Pour commettre leurs délits, les malfrats communiquaient par téléphone portable afin de choisir leurs victimes et organiser le vol de leurs effets. Les lésés étaient abordés par un homme qui détournait leur attention en leur demandant un renseignement quelconque. Pendant ce temps, un complice profitait de dérober les effets personnels (porte-monnaie, téléphones portables, appareils électroniques, etc) de la personne ainsi distraite.

Les diverses investigations conduites par les inspecteurs de la Région judiciaire Nord de la Police de sûreté vaudoise ont permis de déterminer que ces individus avaient commis une soixantaine de vols à l’astuce, entre avril et août 2013, dans les cantons de Vaud et du Valais.

Quelle: kapoVD

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Am frühen Sonntagmorgen (20.10.13) kurz vor 2 Uhr hat eine Patrouille der Stadtpolizei zwei Männer aus Nordafrika mit gestohlenen Handys angehalten. Eine Handtasche mit den beiden Handys war kurz zuvor im Waaghaus gestohlen worden. Die beiden 38- bzw. 43-jährigen Männer wurden festgenommen.

Quelle: kapoSG

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Am Sonntagmorgen ist in Chur ein 25-jähriger Schweizer durch Messerstiche verletzt worden. Er musste zur Behandlung in Spitalpflege gebracht werden.

Am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr kam es in Chur im Bereich des Seilerbahnweges zwischen mindestens sechs Personen zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Dabei wurde eine Person von vorerst drei unbekannten Männern aus Nordafrika tätlich angegriffen und schliesslich mit einem Messer verletzt. Beim Eintreffen der Polizei konnte die verletzte Person vor Ort angetroffen werden. Sie wurde mit der Ambulanz ins Kantonsspital Chur verbracht.

Bei der Nachfahndung der Polizei konnten in der näheren Umgebung zwei Tatverdächtige angehalten und festgenommen werden. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Personen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit diesem Ereignis gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Graubünden in Chur (Telefon 081 257 71 11) zu melden.

Quelle: kapoGR

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Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagabend (29.8.2013) in Rümlang anlässlich des Zürich Openairs insgesamt vier Personen verhaftet. Sie werden verdächtigt, Diebstähle begangen zu haben beziehungsweise waren zur Verhaftung ausgeschrieben.

Auf dem Festgelände beobachteten Fahnder der Kantonspolizei Zürich zwei verdächtige Männer, welche ein Portemonnaie und eine Handyhülle im Abfall entsorgten. Kurz darauf verschwanden sie wieder in der Menschenmenge. Die Polizisten ertappten die Männer, wie sie sich auf verdächtige Art und Weise Festbesuchern näherten und versuchten ihnen Mobiltelefone und Brieftasche zu stehlen. Das Duo wurde schliesslich einer Kontrolle unterzogen. In einem mitgeführten Rucksack konnten diverse mutmasslich gestohlene Mobiltelefone sichergestellt werden. Die 20- und 25-jährigen Rumänen wurden festgenommen

In den folgenden Stunden konnten weitere Personen überprüft und verhaftet werden. Die Männer im Alter von 39 und 26 Jahren aus Nordafrika waren gültig zur Verhaftung ausgeschrieben. Alle Festgenommenen werden im Anschluss an die polizeiliche Befragung der Staatsanwaltschaft zugeführt.

Die Kantonspolizei Zürich rät den Festbesuchern:

  • Wenn immer möglich, keine grossen Geldbeträge mitführen
  • Geldbeträge aufgeteilt versorgen (verschiedene Stückelungen)
  • Portemonnaie in die Innentasche stecken
  • Handtaschen schliessen und Öffnung gegen die Körperseite tragen
  • Achtung auf Ablenkungsmanöver
  • Die sicherste Variante ist ein Schliessfach zu mieten, welche auf dem Gelände zur Verfügung stehen

Quelle: kapoZH

Die Kantonspolizei St.Gallen hat am Sonntagabend (23.06.2013) beim Bahnhof Altstätten einen Asylbewerber festgenommen. Dieser wird dringend verdächtigt, mit einem Komplizen im Verlaufe der letzten Tage Einschleichediebstähle begangen zu haben. Sie werden der Staatsanwaltschaft zugeführt, welche die Beiden voraussichtlich in einem Schnellverfahren aburteilen wird.

Eine Bewohnerin an der Kriesernstrasse konnte einen Unbekannten beim Verlassen ihres Hauses beobachten. Sie verfolgte ihn und stellte diesen zur Rede. Er gab ihr das gestohlene Portemonnaie und das Handy zurück. Weitere Personen folgten dann dem Mann. Mit Unterstützung eines Sicherheitsangestellten konnte der 33-jährige Ayslbewerber beim Bahnhof Altstätten festgehalten und der Polizei übergeben werden. Er war stark alkoholisiert und wurde festgenommen.

Abklärungen haben nun ergeben, dass der Nordafrikaner noch für weitere Einschleichediebstähle in Altstätten und Widnau in Frage kommen dürfte. Er wurde von Anwohnern gesehen und identifiziert. Dabei wurde er zumindest teilweise von einem 25-jährigen Algerier begleitet. Beide Asylbewerber sind in Haft. Sie bevorzugten Wohnungen oder Häuser, welche unverschlossen waren, um nach Wertsachen zu suchen.

Quelle: kapoSG

BrandtMarke : pixelio.de - (Symbolbild)

BrandtMarke : pixelio.de – (Symbolbild)

Ein Kiosk im waadtländischen Prilly ist gleich zweimal an einem Tag überfallen worden. Die ersten drei Räuber schlugen kurz nach Mitternacht in der Nacht auf Samstag zu. Sie wurden verhaftet. Gegen Mittag tauchten dann drei weitere Räuber auf.

Das erste Trio war von Zeugen beobachtet worden. Sie verständigten die Polizei, welche die Räuber am Tatort dingfest machen konnte. Gemäss Polizeiangaben sind sie um die 30 und stammen aus Nordafrika und dem Nahen Osten.

Rund zwölf Stunden später schlugen dann drei andere Räuber am gleichen Kiosk zu. Sie waren maskiert und bedrohten den Geschäftsführer mit Messern. Sie erbeuteten Bargeld und konnten flüchten. Der Geschäftsführer und zwei Kunden blieben unverletzt.

Quelle: blick

(Symbolbild)

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Am frühen Samstagmorgen (06.04.2013) hat die Polizei zwei Männer festgenommen. Diese hatten zuvor in ein Restaurant an der Metzgergasse eingebrochen.

Ein Passant stellte um 0620 Uhr am Gebäude eine eingeschlagene Scheibe fest. Als er aus dem Innern Geräusche wahrnahm, alarmierte er die Polizei. Durch Angehörige der sofort ausgerückten Stadtpolizei St. Gallen konnten vor Ort zwei Männer festgenommen werden. Nachdem diese verschiedene Behältnisse im Restaurant durchsucht hatten, waren sie gerade dabei, sich im Lokal zu verpflegen.

Anlässlich der eingehenden Kontrolle der beiden Nordafrikaner wurde durch die Kantonspolizei St. Gallen festgestellt, dass einer der Männer ein Mobiltelefon auf sich trug, welches nur wenige Stunden zuvor einem 17-jährigen Burschen geraubt worden war. Der 17-Jährige war dabei nicht verletzt worden.

Aufgrund der Aussagen der Beteiligten kann davon ausgegangen werden, dass an den genannten Delikten noch weitere Personen beteiligt waren. Offenbar ändert sich die Zusammensetzung der delinquierenden Gruppierungen ständig. Die Kantonspolizei St. Gallen hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft St. Gallen die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: kapoSG

Anspucken, drohen, stehlen: 2012 haben Diebstähle in SBB-Zügen um 20 Prozent zugenommen, Gewalt gegen Reisende gar um 70 Prozent. Die SBB reagieren darauf mit mehr Bahnpolizisten.

Bild: 20min

Bild: 20min

Die Zahlen des neusten SBB-Sicherheitsrapports sind erschreckend: Letztes Jahr registrierten die SBB 9000 Diebstähle an Reisenden, wie die «SRF-Rundschau» berichtet. Das sind 20 Prozent mehr als 2011. SBB-Sprecher Stephan Wehrle führt dies in erster Linie auf spezialisierte Diebesbanden aus Nordafrika und Osteuropa zurück. Diese schlagen nicht nur immer öfter zu – auch ihre Maschen werden immer dreister. So schlitzen sie etwa die Hosen von schlafenden Passagieren auf, um an Handys zu kommen.

Auch Tätlichkeiten gegen Zugbegleiter haben zugenommen – von 200 auf 240. Damit diese überhaupt noch Ticketkontrollen durchführen können, muss die Bahn sie deshalb auf zahlreichen Strecken mit zwei Sicherheitsleuten beschützen. Den krassesten Anstieg gab es aber bei der Zahl der Tätlichkeiten gegen Reisende: Sie stieg von 100 auf 170 – ein Plus von 70 Prozent. «Die steigende Gewaltbereitschaft macht nicht Halt vor den Zugstüren», sagt Harry Wessner, Kommandant der SBB-Bahnpolizei, in der «Rundschau». Immer mehr Übergriffe hätten mit Alkoholkonsum zu tun.

Die SBB hofft, die steigende Gewalt und die Diebesbanden mit mehr Sicherheitskräften in den Griff zu krigen. Personenverkehrs-Chefin Jeannine Pilloud baute die Bahnpolizei letztes Jahr bereits um 40 zusätzliche Stellen aus. Sie sagt: «Ich hoffe, dass wir in Zukunft weniger Gewalt und Eskalation verzeichnen.»

Quelle: 20min

Brislach BL. Am Freitag Abend, 11. Januar 2013, wurde eine 16-jährige Frau im Treppenhaus ihres Wohnortes in Brislach BL von einem Mann überfallen. Der Täter entriss der Frau die Handtasche und flüchtete zu Fuss.

(Symbolbild) - Dieter Schütz  / pixelio.de

(Symbolbild) – Dieter Schütz  / pixelio.de

Die alarmierte Polizei Basel-Landschaft war rasch vor Ort und konnte den mutmasslichen Täter kurze Zeit später anhalten. Es handelt sich um einen 22-jährigen Nordafrikaner, der zum Zeitpunkt der Tat stark alkoholisiert war und sich illegal in der Schweiz aufhielt. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat gegen ihn ein entsprechendes Strafverfahren eröffnet und beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragt.

Die überfallene junge Frau blieb zwar rein physisch unverletzt, erlitt jedoch einen Schock und musste in der Folge entsprechend betreut werden. Weitere Abklärungen sind im Gang.

Für Rückfragen:   Meinrad Stöcklin, Leiter Stabsdienst Kommunikation / Mediensprecher Polizei Basel-Landschaft, Telefon 061 553 30 60 / oder per Mail:  pol.medien@bl.ch oder meinrad.stoecklin@bl.ch.

Diese Medienmitteilung finden Sie auch im Internet unter www.polizei.bl.ch

Quelle: kapoBL

Nach etwas mehr als zwei Monaten zieht die Kantonspolizei Freiburg eine positive Bilanz der Aktion zur Verhütung der Einbrüche bei Dämmerung; die Tendenz zeigt nicht gegen oben wie in den vergangenen drei Jahren und es wurden 16 Verhaftungen vorgenommen.
(Symbolbild)

(Symbolbild)

Die Einbrüche in der Dämmerung, ein alle Jahre wiederkehrendes Phänomen, haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Aus diesem Grund führte die Kantonspolizei Freiburg eine gezielte Aktion zur Verhütung solcher Einbrüche an zwei Fronten durch: die Polizeiarbeit im Terrain und eine Präventionskampagne bei der Bevölkerung.

Die Aktion erlaubte die seit 2009 herrschende Tendenz umzukehren: stiegen die Einbrüche bei Tagesende zwischen 2009 bis 2011 von 14 auf 126 Fälle, konnte im Jahre 2012 mit 123 Fällen ein leichter Rückgang verzeichnet werden (2009: 14 Fälle; 2010: 33; 2011: 126).

Rasche Auswertung der Spuren und verstärkte Überwachung

Konkret beinhaltet die zielgerichtete Aktion drei Phasen. Eine Präventionskampagne mit Flyern und Plakaten auf dem ganzen Kantonsgebiet machte den Anfang. Gestützt auf eine regelmässige Analyse der Fälle wurden danach die neuralgischen Sektoren überwacht. Parallel dazu erfolgte die Spurensicherung und deren Auswertung innert kürzester Zeit. Die intensivierten Überwachungen in der zweiten Phase erfolgten gemeinsam durch die Gendarmerie und die Kriminalpolizei. In ihrer letzten Phase sieht diese Aktion gezielte Kontrollen der Fahrzeuge vor.

102 Personen kontrolliert

Während den mehr als 2290 Stunden Präsenz im Terrain wurden 102 Personen kontrolliert. Dabei wurden 16 Personen verhaftet (an die 30 in der Westschweiz in der gleichen Zeitspanne). Die verhafteten Einbrecher stammen aus Rumänien, dem Balkan und Nordafrika.

Identifizierung der Einbrecher

Die Kantonspolizei Freiburg zieht eine erste positive Bilanz dieser Aktion. Ausser dass die steigende Tendenz der Einbruchdiebstähle gestoppt werden konnte, konnten durch diese gezielte Aktion auch Einbrecher dingfest gemacht und Täter anderer Einbrüche identifiziert werden (23 Fälle durch Sohlen- und Fingerabdrücke oder DNA).

Die Kantonspolizei Freiburg ruft die Bevölkerung des Kantons trotzdem auf, auch weiterhin wachsam zu sein. Zur Erinnerung einige einfache Mittel, die dazu beitragen können, die saisonbedingten Einbrüche zu verhindern:

– Aktivieren der Beleuchtung mit einer Zeitschaltuhr auf mehreren Etagen, um eine Präsenz vorzutäuschen
– Aussenbeleuchtung bei der Eingangstüre
– Mithilfe der Nachbarschaft, indem sie ein Auge auf das Haus während Ihrer Abwesenheit hat.

Meldung an die Polizei
Vor allem wird die Bevölkerung aufgerufen, nicht zu zögern, der Polizei alle nützlichen Hinweise über den Notruf 117 mitzuteilen. Ausserdem rät die Kantonspolizei Freiburg den mit einem Einbruch konfrontierten Personen zuallererst an die eigene Sicherheit zu denken, indem Ruhe bewahrt und vor allem nicht versucht wird, den Einbrecher selber anzuhalten. Im Weiteren ist daran zu denken, die Spuren zu schützen.
Quelle: kapoFR

Die Aktion „Noël“ während der Vorweihnachtszeit zur Bekämpfung der Eigentumsdelinquenz war wiederum sehr erfolgreich.

(Symbolbild) - Rike  : pixelio.de

(Symbolbild) – Rike : pixelio.de

Die Spezialeinheit des Fahndungsdienstes der Kantonspolizei Basel nahm bis Weihnachten, unterstützt von weiteren Polizeikräften, 51 Personen fest. Die 40 Männer und 11 Frauen wurden bei Taschen- und Trickdiebstählen, aber auch bei Betrugsversuchen und Ladendiebstählen erwischt. Die meisten Festnahmen betrafen rumänische Staatsangehörige, gefolgt von Asylbewerbern aus Nordafrika. Nur vier der festgenommenen Personen (also knapp 8 Prozent) waren Schweizer. Ob diese vier Schweizer einen Migrationshintergrund haben, darüber schweigt sich die Polizei aus.

Die 51 Festnahmen resultierten aus den Kontrollen von insgesamt 181 Personen, wovon 55 Frauen. Dass diese Kontrollen die „richtigen“ Leute betrafen belegt die Tatsache, dass rund 80 Prozent der Kontrollierten in der Schweiz oder im Ausland bereits wegen Vermögensdelikten erkennungsdienstlich behandelt worden und aktenkundig sind.

Auffällig war, dass dieses Jahr in der Innenstadt kaum Bettler und Bettlerinnen aus der Slowakei und aus Rumänien anzutreffen waren. Ebenso machten Taschendiebinnen aus Bulgarien dieses Jahr einen Bogen um Basel. Lediglich Ende November wurden zwei Bulgarinnen festgenommen; im vergangenen Jahr waren es noch 12 Frauen aus Bulgarien, die bei Taschen- und Trickdiebstählen erwischt und festgenommen wurden.

Quelle: soaktuell.ch

Die Bundesbahnen stellen vermehrt Tätlichkeiten gegen Zugspersonal und Reisende fest. Es wurden auch mehr Diebstähle gemeldet.

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Gemäss dem «Sonntagsblick» nehmen Gewalt und Diebstähle in Zügen und an Bahnhöfen massiv zu. Die Zeitung beruft sich bei ihrem Bericht auf ein internes Papier der SBB-Konzernleitung.

Tätlichkeiten gegen das Zugspersonal hätten demnach im ersten Halbjahr 2012 um 22 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode zugenommen: 110 Angestellte der SBB seien angegriffen worden, 539 bedroht – das entspricht einer Zunahme von 32 Prozent.

Immer häufiger seien zudem auch Zugreisende Opfer von Gewalt. 106 Leute wurden im ersten Halbjahr 2012 attackiert, in der Vorjahresperiode waren es 47. Diebstähle sind die am häufigsten gemeldeten Vorfälle bei der SBB. 816 Personen waren im ersten Halbjahr Opfer von Taschendieben und Räubern – das sind 80 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Ausbau der Sicherheit

«Es stimmt, im letzten Semester haben Tätlichkeiten zugenommen», bestätigt SBB-Sprecherin Lea Meyer die Negativ-Tendenz gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. «Gesellschaftliche Entwicklungen machen nicht vor Zugstüren halt. Das Sicherheitsniveau bei der SBB entwickelt sich parallel zu jenem der Kantone und Städte.»

Zu den konkreten Zahlen möchte Lea Meyer sich allerdings nicht äussern. Der zitierte Bericht sei zu diesem Zeitpunkt noch nicht für die Öffentlichkeit gedacht gewesen. «Die SBB wird untersuchen, wie das Papier an den ‹Sonntagsblick› gelangte. »

Die SBB nehme das Thema Sicherheit ernst, es seien bereits Massnahmen geplant. «Zum Beispiel der Ausbau der Präventionsarbeit und der Videoüberwachung sowie der Aufbau der Doppelbegleitung in Fernverkehrszügen», so Meyer. Die SBB investieren jährlich 37 Millionen in die Sicherheit.

Quelle: tagesanzeiger

In der Westschweiz ist ein Hanfhändlerring aufgeflogen. In einer nach Polizeiangaben enormen Produktionsstätte in Verrières NE beschlagnahmte die Polizei 7300 Hanfpflanzen, die pro Jahr 450 Kilo Cannabis ergeben.

(Symbolbild) – manwalk / pixelio.de

An der Polizeiaktion waren Einsatzkräfte ausNeuenburg, Waadt, Freiburg und des Instituts für Kriminologie der Universität Lausannebeteiligt. Die Operation begann bereits im Oktober 2011 mit der Verhaftung eines Hanfhändlers in Lausanne, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Anfang November wurden nun in Lausanne und einen Tag später in Verrières insgesamt zehn Personen festgenommen. Weiter fand die Polizei Waffen, Munition, 60’000 Franken Bargeld und wertvolle Uhren. Sechs der Verdächtigen befinden sich noch in Haft.

Der Kopf der Bande ist ein Franzose mit dem Spitznamen «le Marseillais», wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage sagte. Unter den Verdächtigen befänden sich weitere Franzosen, ein Nordafrikaner und ein Schweizer.

Quelle: blick

Bild: kapoVD

Bild: kapoVD

Bild: kapoVD

 

 

Erfahrungen aus der Luzerner Määs

Die Luzerner Määs war auch dieses Jahr für die Luzerner Polizei ein Arbeitsschwerpunkt. Zusätzlich zu den normalerweise auf dem Bahnhof- und Europaplatz eingesetzten Polizistinnen und Polizisten, stand die Polizei täglich mit mehreren Teams im Einsatz. Auffällige Personen wurden angehalten und kontrolliert. Dabei kam es zu 14 Festnahmen, 4 davon wegen Raubtatbeständen. Die Delikte standen meist nicht im direkten Zusammenhang mit der Määs. Die Aufklärung und die Festnahmen sind aber auf die vermehrte Präsenz und Kontrolltätigkeit zurückzuführen. Insgesamt wurden 8 Personen wegen Widerhandlung gegen das Ausländergesetz angezeigt und 2 entwichene Personen konnten angehalten werden.
Asylbewerber, meist Nord- und Schwarzafrikaner haben sich vermehrt vom Bahnhofplatz ins Määsgelände verschoben. Viele davon waren mit Ein- respektive Ausgrenzungen belegt und hätten sich nicht an diesen Örtlichkeiten aufhalten dürfen. Vor allem in den Abendstunden konnten Streitigkeiten im Keime erstickt werden.

Massnahmen

Die deutliche erhöhte Polizeipräsenz während der Luzerner Määs hat sich offensichtlich als notwendig erwiesen. Die Luzerner Polizei hatte bereits während des lucerne festivals die Präsenz der uniformierten Polizei erhöht und damit gute Erfahrungen gemacht. Gestützt auf diese Erfahrungen und jene während der Luzerner Määs, hat die Luzerner Polizei zusammen mit dem politisch zuständigen Justiz- und Sicherheitsdepartement das weitere Vorgehen für die nächsten Wochen festgelegt:
Ziel ist es, einerseits das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung verbessern und andererseits Straftaten in erst Linie verhindern und begangene Straftaten möglichst rasch aufklären.

Um dies zu erreichen wird die sichtbare Polizeipräsenz im Bereich Bahnhofplatz/Europaplatz erhöht. Die uniformierten Polizisten werden dabei bei Bedarf auch durch Polizisten in zivil unterstützt. Die Zahl der zusätzlich eingesetzten Polizistinnnen und Polizisten hängt von den konkreten Umständen ab. Tages- und Nachtzeit, Wetter und Events werden das konkrete Dispositiv der Polizei ebenso beeinflussen, wie die laufende Lagebeurteilung. Die erhöhte Präsenz wird bis auf Weiteres aufrecht erhalten und falls notwendig nochmals verstärkt. Gleichzeitig wollen Polizei und Justiz- und Sicherheitsdepartement mit dem Stadtrat und der Direktion für Umwelt, Verkehr und Sicherheit die mittel- und längerfristig notwendigen Massnahmen diskutieren um die Situation auf dem Bahnhof- und Europaplatz nachhaltig zu verbessern. Dazu kann und will die Polizei einen Beitrag leisten.

Die anstehenden Herausforderungen wie Umgang mit Randständigen, Asylproblematik, Drogenkonsum und Drogenhandel können aber nur mit allen Zuständigen gemeinsam gelöst werden. Selbstverständlich ist auch die Frage ob und welche Kameras nötig sind, Thema der vorgesehenen Verhandlungen. Die Ergebnisse werden in die zurzeit von der Polizei geplanten Massnahmen für das Frühjahr 2013 einfliessen.

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Kontakt
Kurt Graf
info.polizei (at) lu.ch
www.polizei.lu.ch

Quelle: kapoLU

Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen auf Samstagmorgen (22.9.2012) anlässlich einer gezielten Aktion gegen Taschendiebstähle im Zürcher Hauptbahnhof vier Asylbewerber und zwei Illegale aus Nordafrika festgenommen.

(Symbolbild) – Dieter Schütz  / pixelio.de

Fahnder der Kantonspolizei Zürich kontrollierten während mehrerer Stunden Personen die sich scheinbar ziellos im Hauptbahnhof bewegten oder Züge bestiegen und offensichtlich nach potenziellen Opfern oder Diebesgut Ausschau hielten. Die Ermittler konnten beobachten, wie die Verdächtigen sich Zugreisenden näherten oder einen Reisekoffer aus einem Gepäckfach entwendeten und vor Abfahrt den Zug wieder verliessen.

Rund 20 Tatverdächtige wurden kontrolliert, sechs Männer aus Algerien und Tunesien im Alter zwischen 19 und 35 Jahren wurden wegen des dringenden Tatverdachts festgenommen. Bei ihnen handelt es sich um vier Asylbewerber und zwei illegal Anwesende.

Der sichergestellte Reisekoffer im Gesamtwert von mehreren Hundert Franken konnte der Geschädigten gleichentags zurückgegeben werden. Bis zur Information durch die Polizei hatte die Frau nichts vom Diebstahl bemerkt.

Vier der Festgenommenen Nordafrikaner werden der zuständigen Staatsanwaltschaft oder zur Prüfung fremdenpolizeilicher Massnahmen dem Migrationsamt zugeführt.

Kantonspolizei Zürich
Mediendienst / Tel. 044 247 36 36
Marc Besson

Quelle: kapoZH

Die Kantonspolizei Zürich hat, unterstützt durch die Transportpolizei der SBB, in der Nacht auf Sonntag (16.9.2012) anlässlich einer gezielten Aktion gegen Taschendiebstähle im Zürcher Hauptbahnhof und in den S-Bahnen neun Asylbewerber und einen Illegalen aus Nordafrika festgenommen. Ein weiterer Tunesier wurde in der gleichen Nacht verhaftet und in Rümlang entrissen Nordafrikaner einer jungen Frau das Mobiltelefon.

(Symbolbild) – Dieter Schütz  / pixelio.de

Fahnder der Kantonspolizei Zürich kontrollierten, unterstützt durch Funktionäre der Transportpolizei, während mehrerer Stunden Personen die sich scheinbar ziellos im Hauptbahnhof bewegten oder Züge bestiegen und offensichtlich nach potenziellen Opfern Ausschau hielten. Nicht selten konnten die Ermittler beobachten, wie die Verdächtigen sich schlafenden oder betrunkenen Zugreisenden näherten. Sich schliesslich neben diese setzten, nach Beobachtern Ausschau hielten um dann im geeigneten Moment zu versuchen deren Vermögenswerte an sich zu nehmen. Teilweise wurden die schlafenden Passagiere vor der Tat kurz angestupst um sicher zu gehen, den Diebstahl ungestört vollziehen zu können.

Rund 15 Tatverdächtige wurden kontrolliert, zehn Männer aus Algerien, Marokko und Tunesien im Alter zwischen 18 und 44 Jahren wurden wegen des dringenden Tatverdachts festgenommen. Bei ihnen handelt es sich um neun Asylbewerber und einen illegal Anwesenden. Die Mehrheit der Festgenommenen ist einschlägig polizeilich bekannt und hat entsprechende Vorakten in Polizeiarchiven erwirkt. Zudem konnte anlässlich der gezielten Kontrollen mutmassliches Diebesgut wie Mobiltelefone, Kosmetika sowie eine Umhängetasche sichergestellt werden. Die genaue Herkunft der Gegenstände wird nun abgeklärt.

In der gleichen Nacht wurde ein 24-jähriger Tunesier durch eine Securitrans-Patrouille im Hauptbahnhof beim Kiffen beobachtet. Für weitere Abklärungen verbrachten sie ihn in den Kantonspolizeiposten. Polizeiliche Abklärungen zeigten, dass der illegal Anwesende gültig zur Wegweisung ausgeschrieben ist; er hätte die Schweiz im März 2012 verlassen müssen.

Am frühen Sonntagmorgen wurde in Rümlang eine junge, leicht angetrunkene Frau von drei Nordafrikanern angesprochen und nach ihrem Befinden gefragt. Einer der Männer entriss ihr während des Gesprächs plötzlich das Mobiltelefon, welches sie in der Hand hielt. Ein weiterer versuchte ihre Handtasche an sich zu nehmen, was ihm nicht gelang. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung.

Die Festgenommenen Nordafrikaner werden der zuständigen Staatsanwaltschaft oder zur Prüfung fremdenpolizeilicher Massnahmen dem Migrationsamt zugeführt.

Kantonspolizei Zürich
Mediendienst / Tel. 044 247 36 36
Esther Surber

Quelle: kapoZH

Größte Partei der Schweiz fordert Maßnahmen, die auch gerecht sind.

(Symbolbild) – Jörg Sabel / pixelio.de

Seit Monaten fordert die SVP auf allen Ebenen griffige Maßnahmen gegen renitente und delinquierende Asylbewerber. Wie seit längerem absehbar, eskaliert die Situation zusehends.

Die aktuellen Ereignisse in Hasliberg und anderen Gemeinden zeigen dies in aller Deutlichkeit. Bundesrat und Parlament müssen nun endlich handeln, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten, so die größte Partei der Schweiz in einer vorliegenden Pressemitteilung: Die SVP verlangt dringliche und wirksame Maßnahmen.

Verhaltensauffällige, renitente und delinquierende Asylanten sind in zentralen, vom Bund geführten Internierungslagern festzusetzen. Ein entsprechender Antrag wurde auch in die Revision des Asylgesetzes eingebracht. Wer straffällig wird, ist zudem sofort vom Asylverfahren auszuschließen und der Ausschaffung zuzuführen.

Kriminelle Asylbewerber sind umgehend in Haft zu nehmen, das Asylverfahren abzuschliessen und die Ausschaffung ist zu vollziehen. Die Beschleunigung der Asylverfahren im Rahmen der laufenden Asylgesetzrevision ist rasch umzusetzen.

Der Zustrom von Wirtschafsmigranten ist durch die Wiedereinführung von Grenzkontrollen und durch Druck auf die konsequente Anwendung des Schengen-Dublin-Abkommens zu stoppen. Zur Bekämpfung der zunehmenden Ausländerkriminalität ist die von Volk und Ständen angenommene Ausschaffungsinitiative endlich konsequent umzusetzen.

Insbesondere der Bundesrat ist nun gefordert. Schaut er weiter zu, muß er sich nicht wundern, wenn die Bürger das Heft selbst in die Hand nehmen und zu Selbstjustiz greifen, so die SVP weiter, und: Der Bundesrat trägt hier die Verantwortung, dies zu verhindern.

Quelle: polizeibericht

Die Zahl der Asylgesuche hat 2011 so stark zugenommen wie seit neun Jahren nicht mehr. Auch die Kriminalität ist gestiegen. Verschiedene Kantone haben deshalb Massnahmen ergriffen.

Vor allem Menschen aus Nordafrika haben in der Schweiz Zuflucht gesucht.

Zunahme von Asylgesuchen 2011 – 45 Prozent – 22’551.

Deutlich niedriger liegen die Zahlen in Ländern mit ähnlichen Strukturen:

Niederlande – 11’500
Norwegen – 7500

Die Polizei reagiert mit  „Sondereinheiten“
Diebstähle im Stadtzentrum von Genf haben um ein Drittel zugenommen, deshalb wurde eine Antikriminalitätsbrigade erschaffen.

Bewaffnet mit Panzerfäusten

Die Arbeit jetzt wieder der Polizei zugeschoben?
Solche Spezialkommandos alleine genügen nicht, so der der Präsident der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren gegenüber der «Tagesschau». Link zum Tagesschaubericht

Die Dauer der Asylverfahren von 4 Jahren muss unbedingt verkürzt werden.
Frau Simonetta  Sommaruga war ja bereits letztes Jahr in der Niederlande zu einem Informationsaustausch im Asylwesen.

Die grenzüberschreitende Kriminalität hat laut Jürg Noth, Chef des Schweizerischen Grenzwachtkorps,  gemäss der «NZZ am Sonntag» auch zugenommen. Die Täter seien meist Franzosen mit nordafrikanischem Migrationshintergrund. Die Banden seien meist schlecht organisiert und gehen immer gewalttätiger und rücksichtsloser vor.

Sturmgewehre, Maschinenpistolen sogar Panzerfäuste werden eingesetzt.

Fast 90 Prozent der Flüchtlinge und Asylbewerber in der Sozialhilfe!!! (Bericht:AZ)

Überfälle mit Sturmgewehren und Panzerfäusten: Die Grenzwacht beobachtet eine wachsende Skrupellosigkeit bei Kriminaltouristen. Moderne Technik soll die Polizisten bei ihrer Arbeit unterstützen.

Ziele sind vor allem Banken, Bijouterien und Uhrenfabriken: Kapo Tessin präsentiert einen Waffenfund im Jahr 2010.
Bild: Keystone

Jürg Noth, Chef des Schweizerischen Grenzwachtkorps, beobachtet bei der grenzüberschreitenden Kriminalität immer mehr Gewalt und Rücksichtslosigkeit. Um dagegen anzukommen, muss die Grenzwacht aufrüsten.

Die schweren Raubüberfälle auf Banken, Bijouterien und Uhrenfabriken hätten zugenommen, konstatiert Noth im Interview mit der «NZZ am Sonntag». Betroffen sei vor allem der Grossraum Genf, Waadt, Neuenburg und Jura.

Meist mit nordafrikanischem Hintergrund

Die Täter seien meist Franzosen mit nordafrikanischem Migrationshintergrund. Die Banden seien lose organisiert, hätten immer andere Chefs und teilten sich die Arbeit auf. «Was gleich bleibt: Die Täter gehen immer gewalttätiger und rücksichtsloser vor.» Sie seien mit Sturmgewehren, Maschinenpistolen und sogar Panzerfäusten bewaffnet und setzten diese auch ein.

Wegen der zunehmenden Kriminalität würden in der Westschweiz und im Tessin zusätzliches Personal eingesetzt. «Das heisst aber, dass wir auf anderen Grenzabschnitten in der Schweiz weniger Personal einsetzen können und deshalb Mut zur Lücke zeigen», sagte Noth.

Moderne Gegenwehr

Zudem müsse das Personal besser ausgerüstet werden. Neben neuen Schutzwesten würden derzeit neue Strassensperren mit Netzen beschafft. Damit könnten Fahrzeuge «wirksam gestoppt» werden. Weiter würden an Grenzübergängen zusätzliche Videokameras installiert. Auch die neuen Drohnen, welche das Verteidigungsministerium beschaffen werde, würden künftig eingesetzt werden (Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtete).

Neben den Raubüberfällen nehme aber auch das Skimming zu. «Gegenwärtig greifen wir mindestens einmal pro Woche eine Skimming-Bande auf.»

Auch das traditionelle Grenz-Delikt – der Schmuggel – geniesst Aufwind. Der Hot-Spot liege derzeit an der Nord- und Ostgrenze der Schweiz. Hier würde vor allem der Klein-Schmuggel beobachtet, der womöglich mit dem klassischen Einkaufstourismus zu tun habe.
Quelle: bernerzeitung

Über 60 Personen nordafrikanischerHerkunft, untergebracht in den Asylzentren des Kantons, sind mit ein Grund für den Anstieg der Kriminalität, der Ende des vergangenen und anfangs dieses Jahres festgestellt wurde:

Basierend auf einer ähnlichen Erfahrung im vergangenen Jahr, wurde eine Task Force eingesetzt, um diesem Phänomen entgegenzuwirken. Nach 2011 hat die Kantonspolizei im 2012 wiederum, vorwiegend im Stadtzentrum Freiburg, die Operation „Eden“ durchgeführt.

Eine Gruppe von Personen, Bewohner der Asylunterkünfte, sind Urheber von Straftaten, die die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden. Diese Personen gehören zu einer Kategorie von Asylbewerbern aus Nordafrika, die teils aus Ländern stammen, welche die Aufstände des Arabischen Frühlings erlebt haben, auf deren Asylgesuch nicht eingetreten wurde oder die abgewiesen wurden.

Einbruchdiebstähle 

Die Kantonspolizei Freiburg hat Ende letzten, anfangs dieses Jahres eine drastische Zunahme von verübten Straftaten durch diese Staatsangehörigen aus dem Maghreb festgestellt. Bei den festgestellten Delikten handelt es sich vorwiegend um Ladendiebstähle, Einbruchdiebstähle in Fahrzeuge und Wohnungen, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Ausländergesetz sowie tätliche Angriffe.

So haben beispielsweise die Einbrüche in Fahrzeuge im ersten Semester 2012 im Vergleich zu den Jahren 2010 und 2011 um 410% zugenommen. Der Großteil dieser Straftaten wurde in der Stadt Freiburg verübt.

75 Anhaltungen 

Staatsangehörige aus dem Maghreb haben ebenfalls zu einem Anstieg der Kriminalität im vergangenen Sommer in Freiburg beigetragen. Die Straftaten wurden vorwiegend in öffentlichen Parks und Anlagen verübt.

Aus diesem Grund hatte sich die Kantonspolizei Freiburg entschlossen, dieses Phänomen einzudämmen und eine Task Force gebildet, die überzeugende Resultate erzielt hatte (88 Verzeigungen an die zuständigen Behörden).

Ende des Monats Februar dieses Jahres, hat sich die Kantonspolizei entschlossen, die Aktivität der Task Force weiterzuführen. Bestehend aus Beamten der Gendarmerie und der Kriminalpolizei hat sie dieses Jahr wiederum

75 Anhaltungen (66 Personen) in öffentlichen Parks und Anlagen vorgenommen, die zu 56 Verzeigungen und 8 Inhaftierungen vor der Verurteilung führten. Zudem wurden verschiedene Gegenstände sichergestellt: Betäubungsmittel, Mobiltelefone, Kleider und Bargeld. Zu den häufigsten Straftaten zählen die Einbruchdiebstähle (50 Fälle), zusammen mit den Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Prävention 

Die Operation „Eden“ beinhaltet auch einen präventiven Teil. Im vergangenen Jahr wurde die Bevölkerung durch die Kampagne „Achtung Diebe“ sensibilisiert. Dieses Jahr basierte die Prävention auf der Arbeit der bürgernahen Polizei, der Präsenz der Beamten der mobilen Polizei in Uniform und der Zusammenarbeit.

Zahlreiche Kontakte wurden mit den Geschäftsleuten des Stadtzentrums und den Verantwortlichen der Asylunterkünfte geknüpft und gemeinsame Informationssitzungen durchgeführt. Die Staatsanwaltschaft und das Amt für Bevölkerung und Migration wurden in die Operation integriert.

Positive Bilanz

Dank der Operation „Eden“ ging die Kriminalität durch die Staatsangehörigen aus dem Maghreb zurück. Dies geht nicht nur aus den Zahlen hervor, sondern auch aus dem Feedback der Geschäftsleute. Der Erfolg dieser Operation ist das Resultat der Arbeit auf der Straße und den gerichtspolizeilichen Ermittlungen.

Die Kantonspolizei Freiburg befürchtet allerdings, daß sich dieses Phänomen auf andere städtischen Gebiete des Kantons verlagert. Auch wenn die Task Force ihre Aktivität Ende des vergangenen Monats beendet hat, stellt die Polizei Mittel zur Verfügung, um das Phänomen im Auge zu behalten.

Quelle: polizeibericht