Archiv für die Kategorie ‘Maghreb’

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat die Zuger Polizei am Mittwoch (24. Juli 2013) die Asylunterkunft Bösch durchsucht. Neben Betäubungsmitteln und Bargeld wurden auch 44 Mobiltelefone gefunden.

Kurz nach 06:00 Uhr umstellten Einsatzkräfte der Zuger Polizei die Asylunterkunft an der Rothusstrasse in Hünenberg. Insgesamt wurden 16 Personen – mehrheitlich abgewiesene Asylbewerber aus dem Maghreb – kontrolliert. Die Polizisten stellten diverse abgepackte Portionen an Betäubungsmitteln (Marihuana und mutmasslich Kokain und Heroin) und mehrere Hundert Franken Bargeld sicher. Zusätzlich befanden sich in den Zimmern total 44 Mobiltelefone sowie weitere elektronische Geräte und Schmuck. Die Herkunft dieser Gegenstände wird nun abgeklärt.

Es folgen verschiedene Anzeigeerstattungen an die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, unter anderem wegen Betäubungsmitteldelikten, Hausfriedensbruch und Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz.

Quelle: kapoZG

Die Kantonspolizei Bern hat am Donnerstag, 14. Juni 2012 in Büren a. A. und Dotzigen insgesamt sechs Männer anhalten. Ihnen werden mehrere Einbruchdiebstähle und Diebstähle aus Autos zur Last gelegt.

(Symbolbild) – Thorben Wengert / pixelio.de

Die Kantonspolizei konnte am Donnerstag, 14. Juni 2012 in Büren a.A. und Dotzigen insgesamt sechs Männer anhalten. Die Beschuldigten werden verdächtigt, mehrere Einbruchdiebstähle verübt und mehrere Autos geöffnet zu haben, um Wertgegenstände zu entwenden. Die Anhaltungen erfolgten teilweise am Tatort, wo sich die Tatverdächtigen an Autos zu schaffen machten.

Bei den Angehaltenen handelt es sich um Asylbewerber aus den Maghreb-Staaten. Ein Tatverdächtiger konnte der Fremdenpolizei für weitere Massnahmen zugeführt werden. Vier Personen wurden der Staatsanwaltschaft zugeführt und in Untersuchungshaft versetzt. Eine Person wurde nach erfolgten polizeilichen Abklärungen wieder auf freien Fuss gesetzt. Alle sechs Männer werden sich vor der Justiz verantworten müssen.

Die Kantonspolizei Bern appelliert in diesem Zusammenhang an die Autobesitzer, ihre Autos immer abzuschliessen und keine Wertsachen im Auto liegen zu lassen.

Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland

Quelle: kapoBE

Über 60 Personen nordafrikanischerHerkunft, untergebracht in den Asylzentren des Kantons, sind mit ein Grund für den Anstieg der Kriminalität, der Ende des vergangenen und anfangs dieses Jahres festgestellt wurde:

Basierend auf einer ähnlichen Erfahrung im vergangenen Jahr, wurde eine Task Force eingesetzt, um diesem Phänomen entgegenzuwirken. Nach 2011 hat die Kantonspolizei im 2012 wiederum, vorwiegend im Stadtzentrum Freiburg, die Operation „Eden“ durchgeführt.

Eine Gruppe von Personen, Bewohner der Asylunterkünfte, sind Urheber von Straftaten, die die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden. Diese Personen gehören zu einer Kategorie von Asylbewerbern aus Nordafrika, die teils aus Ländern stammen, welche die Aufstände des Arabischen Frühlings erlebt haben, auf deren Asylgesuch nicht eingetreten wurde oder die abgewiesen wurden.

Einbruchdiebstähle 

Die Kantonspolizei Freiburg hat Ende letzten, anfangs dieses Jahres eine drastische Zunahme von verübten Straftaten durch diese Staatsangehörigen aus dem Maghreb festgestellt. Bei den festgestellten Delikten handelt es sich vorwiegend um Ladendiebstähle, Einbruchdiebstähle in Fahrzeuge und Wohnungen, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Ausländergesetz sowie tätliche Angriffe.

So haben beispielsweise die Einbrüche in Fahrzeuge im ersten Semester 2012 im Vergleich zu den Jahren 2010 und 2011 um 410% zugenommen. Der Großteil dieser Straftaten wurde in der Stadt Freiburg verübt.

75 Anhaltungen 

Staatsangehörige aus dem Maghreb haben ebenfalls zu einem Anstieg der Kriminalität im vergangenen Sommer in Freiburg beigetragen. Die Straftaten wurden vorwiegend in öffentlichen Parks und Anlagen verübt.

Aus diesem Grund hatte sich die Kantonspolizei Freiburg entschlossen, dieses Phänomen einzudämmen und eine Task Force gebildet, die überzeugende Resultate erzielt hatte (88 Verzeigungen an die zuständigen Behörden).

Ende des Monats Februar dieses Jahres, hat sich die Kantonspolizei entschlossen, die Aktivität der Task Force weiterzuführen. Bestehend aus Beamten der Gendarmerie und der Kriminalpolizei hat sie dieses Jahr wiederum

75 Anhaltungen (66 Personen) in öffentlichen Parks und Anlagen vorgenommen, die zu 56 Verzeigungen und 8 Inhaftierungen vor der Verurteilung führten. Zudem wurden verschiedene Gegenstände sichergestellt: Betäubungsmittel, Mobiltelefone, Kleider und Bargeld. Zu den häufigsten Straftaten zählen die Einbruchdiebstähle (50 Fälle), zusammen mit den Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Prävention 

Die Operation „Eden“ beinhaltet auch einen präventiven Teil. Im vergangenen Jahr wurde die Bevölkerung durch die Kampagne „Achtung Diebe“ sensibilisiert. Dieses Jahr basierte die Prävention auf der Arbeit der bürgernahen Polizei, der Präsenz der Beamten der mobilen Polizei in Uniform und der Zusammenarbeit.

Zahlreiche Kontakte wurden mit den Geschäftsleuten des Stadtzentrums und den Verantwortlichen der Asylunterkünfte geknüpft und gemeinsame Informationssitzungen durchgeführt. Die Staatsanwaltschaft und das Amt für Bevölkerung und Migration wurden in die Operation integriert.

Positive Bilanz

Dank der Operation „Eden“ ging die Kriminalität durch die Staatsangehörigen aus dem Maghreb zurück. Dies geht nicht nur aus den Zahlen hervor, sondern auch aus dem Feedback der Geschäftsleute. Der Erfolg dieser Operation ist das Resultat der Arbeit auf der Straße und den gerichtspolizeilichen Ermittlungen.

Die Kantonspolizei Freiburg befürchtet allerdings, daß sich dieses Phänomen auf andere städtischen Gebiete des Kantons verlagert. Auch wenn die Task Force ihre Aktivität Ende des vergangenen Monats beendet hat, stellt die Polizei Mittel zur Verfügung, um das Phänomen im Auge zu behalten.

Quelle: polizeibericht