Archiv für die Kategorie ‘Kosovo-Albaner’

(Symbolbild)

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In einem Wald bei Nussbaumen soll ein Kosovo-Albaner eine 16-Jährige vergewaltigt haben. Doch auch sonst hat es der 29-Jährige faustdick hinter den Ohren: Schlägerei, Raub und weitere Delikte – das Verdikt: 24 Monate Haft, davon 18 Monate bedingt.

Im Jugendhaus Nussbaumen fand in jener Oktobernacht 2006 eine Party statt. Gegen 1.30 Uhr suchte eine 16-Jährige den Jugendhausleiter auf.

Sie sei, sagte sie, am nahen Waldrand von zwei jungen Männern vergewaltigt worden. Im Spital wurden entsprechende Spuren an ihrem Körper diagnostiziert und die Polizei konnte über Sperma eine DNA sicherstellen.

Bloss – es gab dafür weit und breit keinen Vergleich. Bis zum August 2012, als es am Stadtfest in Baden zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern kam, wobei einer verletzt wurde. Vom Täter wurde die DNA aufgenommen – Volltreffer!

Am Dienstagnachmittag sass der 29-jährige Kosovo-Albaner Afrim (Name geändert) vor Bezirksgericht Baden, angeklagt der Vergewaltigung, der einfachen Körperverletzung und des Raubes.

Nachdem ein Landsmann von Afrim wegen eines bewaffneten Überfalls auf einen Spielsalon in Wettingen im Mai 2010 verurteilt worden war, hatte der reinen Tisch gemacht:

Afrim – Stammgast in jenem Salon – habe den Raub eingefädelt und das Feld dafür vorbereitet gehabt.

Mit sechs Vorstrafen wegen Strassenverkehrs-, Vermögens- und Gewaltdelikten auf dem Konto, ist Afrim ein Gerichts-Habitué.

Entsprechend cool gab er sich vor Schranken: Die Arme vor dem Bauch verschränkt, ab und zu die Fingernägel prüfend, hatte er eine ureigene Erklärung für seine Spermaspuren auf dem Shirt des Opfers: Die 16-Jährige, mit der er auf der Party mal kurz getanzt hatte, habe ihn auf der Herrentoilette mit der Hand befriedigt. Am Waldrand sei er nicht gewesen.

Anklägerin fordert 6 Jahre

Die 16-Jährige hatte ausgesagt, dass einer der Männer sie, die vom Alkohol beduselt war, an den Waldrand getragen habe.

Dort habe sie grundsätzlich nichts gegen den Geschlechtsverkehr gehabt. Als es dann aber wehtat – sie war noch Jungfrau – und sie realisierte, dass der Mann kein Kondom trug, habe sie ihn gebeten, aufzuhören.

Er aber machte weiter bis zum Samenerguss und danach tat ein Zweiter es ihm gleich.

Die polizeilichen Ermittlungen wurden offensichtlich sehr pauschal durchgeführt. Wieso beispielsweise von den Party-Teilnehmern keine DNA entnommen wurde, ist unklar.

Auch die Mittäterschaft an dem Raub (Beute 270 Franken in bar und Prepaid-Karten im Wert von 4200 Franken) mit einer Gaspistole, die nachweislich ihm gehört hatte, bestritt Afrim energisch.

Die Körperverletzung vom Badener Stadtfest hingegen musste er wohl oder übel ebenso eingestehen wie die Tatsache, dass er am Steuer eines Autos im Oktober 2012 mit mindestens 0,99 Promille erwischt worden war.

Und im April dieses Jahres mit 1,55 Promille – notabene nur zwei Monate, nachdem er aus einer neunwöchigen U-Haft entlassen worden war.

Die Staatsanwältin forderte eine Freiheitsstrafe von 6 Jahren. Afrim habe seine Aussagen immer wieder geändert und dem jeweiligen Stand der Ermittlungen angepasst.

Der Verteidiger betonte, dass Afrims Aussagen stimmig und nachvollziehbar seien, weshalb er von der Vergewaltigung und vom Raub freizusprechen und für das Übrige zu einer unbedingten Geldstrafe zu verurteilen sei.

Die Mehrheit sprach ihn der Vergewaltigung frei

Einstimmig sprach das Gericht Afrim des Raubes und der Nebendelikte schuldig.

Eine Minderheit hätte das auch wegen Vergewaltigung getan, die Mehrheit aber sprach ihn in diesem Punkt frei:

«Das Gericht ist zwar überzeugt, dass das Sperma im Wald auf das Shirt des Opfers gelangte. Alles andere ist nicht nachvollziehbar. Zweifel bestehen jedoch, ob das Sperma vom ersten oder zweiten Mann stammt. Weil aber nur der zweite Mann das Opfer massiv nötigte, wurde zugunsten von Afrim entschieden», so Gerichtspräsidentin Gabriella Fehr.

Das Verdikt: 24 Monate, davon 18 Monate bedingt.

Quelle: AZ

(Symbolbild) kapoZH

(Symbolbild) kapoZH

Aufwändige Ermittlungen von Detektiven der Stadtpolizei Zürich führten zur Sicherstellung von über 72 Kilogramm Amphetamin mit einem Strassenverkaufswert von rund eineinhalb Million Schweizer Franken. Es handelt sich um die bisher grösste Amphetaminsicherstellung in der Schweiz. Gegen sieben Personen läuft ein Strafverfahren wegen Drogenschmuggels und Drogenhandels. Im Verurteilungsfall müssen sie mit mehrjährigen Freiheitsstrafen rechnen.

Die Stadtpolizei Zürich führte in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich ein umfangreiches Verfahren gegen Drogenhändler aus der Partyszene durch. Während der mehrmonatigen Untersuchungsphase wurden sieben Personen festgenommen.

Die Ermittlungen konzentrierten sich zu Beginn der Untersuchung gegen einen in der Stadt Zürich operierenden Tschechischen Drogenhändler, der die hiesige Szene mit synthetischen Drogen, vornehmlich Amphetamin, versorgte. Das in der Partyszene veräusserte Amphetamin wurde ihm regelmässig in grösseren Mengen zugeliefert. Im Zuge intensiver Ermittlungsarbeit konnten sowohl die Lieferanten wie auch weitere Abnehmer grosser Mengen Amphetaminen erkannt und identifiziert werden. All dies führte im März dieses Jahres zu einer gezielten Verhaftsaktion: Anlässlich der Kontrolle und der anschliessenden Hausdurchsuchung bei einem Grossabnehmer konnten 42 Kilogramm Amphetamin sichergestellt werden. Einer der Hauptverdächtigen kehrte wenige Tage später in Begleitung eines 43-jährigen Schweizer Drogenkuriers mit 30 Kilogramm Amphetamin aus Holland zurück in die Schweiz, wo seine Ankunft bereits von der Polizei erwartet wurde. Nebst den rund 72 Kilogramm Amphetamin konnten während des gesamten Verfahrens auch 1300 Dosen Ecstasy, 200 Gramm MDMA, ein Kilogramm Marihuana sowie Haschisch sichergestellt werden.

Bei den beiden Hauptbeschuldigten handelt es sich um einen 36-jährigen in der Schweiz wohnhaften Kosovo-Albaner sowie einen 39-jährigen Schweizer, die alleine im Zeitraum von 2009 bis 2013 rund 72 Kilogramm Amphetamin an einen 36-jährigen Schweizer Drogenhändler geliefert haben. Zudem konnten weitere zwei Schweizer verhaftet werden, die ebenfalls grosse Mengen Amphetamin für den Weiterverkauf bezogen hatten. Schweizweit handelt es sich bei der Sicherstellung von mehr als 72 Kilogramm Amphetamin um eine Rekordsicherstellung.

Amphetamin ist eine synthetisch hergestellte Substanz, die unter das Betäubungsmittelgesetz fällt und ähnlich wirkt wie Kokain. In der Regel wird Amphetamin mit Zusatzstoffen gestreckt und die Qualität auf dem Drogenmarkt ist entsprechend unterschiedlich. Die Droge ist vor allem in der Party- und Technoszene verbreitet und wird meistens unter dem Namen „Speed“ angeboten. Amphetamin taucht als Pulver, selten in Kapseln abgefüllt, als Pille oder als Paste auf. Es wird geschluckt, geraucht oder geschnupft und kann auch intravenös injiziert werden.

Körperliche Wirkung:

Erhöhung Blutdruck und Körpertemperatur, Beschleunigung Pulsfrequenz, Erweiterung der Bronchien, Beschleunigung der Atemwege, Unterdrückung von Hunger und Schlafbedürfnis

Psychische Wirkung:

Erzeugung von Wohlbefinden und Euphorie, Steigerung des Selbstvertrauens, Erhöhung der Aufmerksamkeit und des Konzentrationsvermögens, Beschleunigung der Denkabläufe, Steigerung des Sexualtriebs, Erhöhung der Risikobereitschaft, Unterdrückung Schmerzempfinden, Steigerung Rededrang (sog. Laberflash).

Die sichergestellten Betäubungsmittel können am Montag, 2. Dezember 2013, zwischen 10 bus 11 Uhr besichtigt werden.

Quelle: stapoZH

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Début 2013, la Police cantonale vaudoise a interpellé sept hommes, suite à une enquête relative à un brigandage commis le 26.12.2012 à Denens, au domicile d’un couple de retraités. Une partie du butin a pu être récupérée. Un des protagonistes était en possession de plusieurs centaines de grammes d’héroïne. Les investigations ont permis d’établir que cette bande de criminels avait commis de multiples actes de brigandages, entre septembre et décembre 2012. Ces individus ont été entendus par le procureur et plusieurs se trouvent actuellement en détention provisoire.

Le 21 janvier 2013, les inspecteurs de la division criminelle de la Police de sûreté vaudoise, appuyés par le Détachement d’action rapide et de dissuasion (DARD), ont procédé à l’interpellation de sept hommes, dont trois étaient fortement soupçonnés d’être les auteurs d’une violente agression commise le 26.12.2012 au domicile d’un couple de retraités à Denens. Ces arrestations ont permis de retrouver une partie du butin dérobé à Denens, ainsi que 440 grammes d’héroïne dans une voiture. L’enquête qui a suivi a permis d’établir que quatre de ces individus avaient commis, dans des compositions différentes, plusieurs actes de brigandages, vols, séquestrations et menaces entre septembre et décembre 2012. Un premier brigandage a eu lieu dans un établissement public à Lucens, où les auteurs se sont fait remettre une somme d’argent, sous la menace d’un couteau. Une autre agression s’est déroulée dans la même localité, chez un restaurateur qui a remis, toujours sous la menace, des bijoux et une somme d’argent aux malfrats. Trois des prévenus sont également fortement suspectés d’avoir agressé une personne âgée à son domicile de Renens. Après l’avoir molestée, les malfaiteurs se sont enfuis en emportant des bijoux. Le scénario des agressions était toujours le même. Les délinquants surprenaient leurs victimes à leur domicile ou sur leur lieu de travail, les agressaient et les menaçaient tout en les séquestrant. Ils se montraient violents et réclamaient de l’argent ou des bijoux. Les victimes ont été entravées avec du ruban adhésif ou avec une corde. Le butin se monte à plusieurs milliers de francs. Une arme de poing a également été emportée.

Les auteurs de ces agressions n’ont que partiellement reconnu les faits. Ils sont âgés de 24 à 34 ans, de nationalités serbe, kosovare et albanaise, domiciliés dans le canton de Vaud, au Kosovo et en Albanie. Quatre d’entre eux se trouvent actuellement en détention provisoire.

Un des individus interpellés le 21 janvier 2013 était porteur de plusieurs grammes d’héroïne. Non impliqué dans les brigandages, il a été remis aux inspecteurs de la brigade des stupéfiants de la Police de sûreté qui ont poursuivi les investigations. Celles-ci ont permis l’interpellation ultérieure de trois autres personnes. Une saisie globale de 660 grammes d’héroïne a pu être faite, entre le domicile d’un des prévenus et dans son véhicule professionnel.

Les quatre hommes sont de nationalité serbe, âgés de 21 à 57 ans et domiciliés dans les cantons de Vaud et Neuchâtel, ainsi qu’en Albanie. Deux d’entre eux se trouvent toujours en détention provisoire.

Sous la direction des procureurs de service l’enquête se poursuit. Les investigations sont conduites par les inspecteurs de la brigade des stupéfiants, de l’unité judiciaire et de l’identité judiciaire de la Police de sûreté.

Quelle: kapoVD

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Im Verlaufe einer Auseinandersetzung, bei der eine Schusswaffe eingesetzt wurde, sind am Dienstagnachmittag (20.8.2013) in Dietlikon ein Mann tödlich und eine Frau schwer verletzt worden. 

Nach ersten Erkenntnissen kam es um 13.00 Uhr in einer Tiefgarage im Dietlikoner Industriegebiet zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 28-jährigen Mann und einer 24-jährigen Frau. Dabei fielen Schüsse. Der 28-Jährige wurde nach der ärztlichen Erstversorgung vor Ort mit einem REGA-Helikopter ins Spital geflogen, wo er wenig später an den schweren Schussverletzungen starb. Die 24-Jährige musste mit schweren Schussverletzungen mit der Sanität ins Spital gebracht werden.

Der nähere Tathergang und die Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch unklar und werden durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte untersucht.

Quelle: kapoZH

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NACHTRAG:

Dietlikon: Auseinandersetzung fordert einen Toten und eine Schwerverletzte (Nachtrag zum Bulletin vom 20.8.2013, 15.20 Uhr)

Im Verlaufe einer Auseinandersetzung, bei der eine Schusswaffe eingesetzt wurde, sind am Dienstagnachmittag (20.8.2013) in Dietlikon ein 28-jähriger Mann tödlich und eine 24-jährige Frau schwer verletzt worden.

Ergänzend zu unserer ersten Medienorientierung können wir mitteilen, dass es sich es sich bei dem tödlich verletzten Mann um einen 28 Jahre alten Serben handelt; bei der schwerverletzten Frau handelt es sich um eine 24 Jahre alte Schweizerin. Die beiden waren verheiratet. Die dreijährige Tochter der beiden, die bei der Auseinandersetzung anwesend war, blieb unverletzt und konnte in die Obhut von Verwandten gegeben werden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Zürich sowie der Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte ist davon auszugehen, dass der Mann seine Ehefrau in der Tiefgarage durch Schüsse aus einer Faustfeuerwaffe schwer verletzt und sich anschliessend selber gerichtet hat. Wieso es zu dieser Tat kam, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der 28-jährige mutmassliche Täter ist bei der Polizei wegen häuslicher Gewalt registriert.

Im Einsatz standen nebst der Kantonspolizei Zürich die Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte, das Forensische Institut Zürich, die Kommunalpolizeien von Dietlikon, Bassersdorf, Dübendorf sowie Opfikon, Schutz & Rettung Zürich sowie die REGA.

Quelle: kapoZH

(Symbolbild) - Karl-Heinz Laube  : pixelio.de

(Symbolbild) – Karl-Heinz Laube : pixelio.de

Am Mittwochnachmittag (31.07.2013) um 15:30 Uhr haben Kantonspolizisten an der Herisauerstrasse eine Baustellenkontrolle durchgeführt. Ein Gerüstarbeiter ergriff beim Anblick des Patrouillenwagens die Flucht. Er rannte durch mehrere Gärten in Richtung Illgenstrasse. Durch einen ihm nachrennenden Polizisten konnte der Flüchtige eingeholt und festgenommen werden. Nach ersten Erkenntnissen hielt sich der 27-jährige Kosovo-Albaner illegal in der Schweiz auf.

Quelle: kapoSG

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Ein 29-Jähriger hat sich mit der Polizei eine halsbrecherische Verfolgungsjagd geliefert. Jetzt brummte ihm das Bezirksgericht Zürich eine Gefängnisstrafe, die hohen Gerichtskosten sowie Fronarbeit auf.

Es war am 3. Juni 2011, als der heute 29-jährige Kosovo-Albaner aus Dällikon mit seinem illegal getunten BMW eine halbe Stunde vor Mitternacht durch Zürich fuhr. Plötzlich drückte er auf der Förrlibuckstrasse auf das Gaspedal.

Er war bereits mit 113 km/h statt 50 km/h unterwegs, als er ein ziviles Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Zürich überholte. Als der Zürcher Unterländer wahrnahm, dass er von der Polizei verfolgt wurde, gab er noch mehr Gas.

Halsbrecherische Verfolgungsjagd

Staatsanwalt Jürg Boll berichtete in seiner Anklageschrift von einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd, wobei der Verkehrsrowdy ein Rotlicht missachtete und einen Fussgängerstreifen mit rund 100 km/h überfuhr. Er raste weiter über die Pfingstweidestrasse und steigerte sein Tempo in Richtung Autobahn massiv. Bereits bei der Europabrücke war er mit 187 km/h unterwegs. Beim Limmattaler Kreuz mit fast unglaublichen 230 km/h. Auch im Gubrist-Tunnel bolzte er mit durchschnittlich 230 km/h durch die Röhre und überholte dabei zahlreiche sich auf der Normalspur befindende Fahrzeuge.

Für die Polizei wurde es zu gefährlich. Sie brach die Verfolgung ab. Allerdings hatte sie sich die Kontrollschilder gemerkt. Mit der Folge, dass der gesuchte Raser noch im Morgengrauen an seinem Wohnort erwischt und festgenommen wurde.

Gerichtskosten von über 15’000 Franken

Am Montag musste sich der einschlägig vorbestrafte Hilfsarbeiter aus der Autobranche im Rahmen eines abgekürzten Verfahrens wegen groben Verkehrsdelikten, Hinderung einer Amtshandlung und illagalen Aenderungen am Fahrzeug vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten sich vor dem Prozess auf eine bedingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren geeinigt. Zudem auf eine unbedingte Fronarbeit von 40 Stunden.

Am stärksten dürften den Beschuldigten aber die harten Nebenfolgen treffen. So soll er aufgrund von polizeilichen Geschwindigkeitsgutachten die hohen Verfahrens- und Gerichtskosten von über 15’000 Franken tragen. Zudem musste er seinen Führerausweis für eine unbestimmte Zeit abgeben.

„Wie eine unkontrollierte Cruise Missile“

Das Bezirksgericht segnete den Urteilsvorschlag ab. Gerichtspräsident Philippe Ernst sprach von einem erheblichen Verschulden des 29-Jährigen. «Er ist in der Art eines Amokläufers wie eine unkontrollierte Cruise Missile gerast», sagte er und sprach von einem eigentlichen Geschwindigkeitswahn des Täters, der sich vor den Schranken reumütig gezeigt hatte.

«Es war falsch», gestand er ein und führte aus, dass er heute aus freien Stücken eine Therapie besuche. «Nehmen sie diese Therapie ernst», warnte Richter Ernst den Beschuldigten. «Es ist nämlich ein unglaubliches Glück, dass nichts passiert ist», schloss er die Verhandlung.

Quelle: 20min