Archiv für die Kategorie ‘Kamerun’

Kokain - (Symbolbild)

Kokain – (Symbolbild)

An der Rorschacher Strasse, bei der Unterführung Stadtpark, hielt die Stadtpolizei am Freitag um 20.25 Uhr einen 16 Jahre alten Asylbewerber aus Kamerun an. Dieser hatte zuvor einer Frau ein Kügelchen Kokain verkauft. Nach der Befragung wurde der Mann, welcher am 21. Oktober in die Schweiz einreiste, für 30 Tage weggewiesen. Zudem wurde eine Ausgrenzung für die Stadt St.Gallen beantragt.

Quelle: stapoSG

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Bild: 20min

Bild: 20min

Grosseinsatz im Lausanner Quartier Praz-Séchaud: Ein bewaffneter 30-Jähriger hat sich am Nachmittag in seiner Wohnung verschanzt. Die Nachbarn wurden inzwischen in Sicherheit gebracht.

Ein rund 30 Jahre alter Mann hat sich am Montagnachmittag gegen 12.40 Uhr mit einer Waffe und Munition in einer Wohnung im Lausanner Quartier Praz-Séchaud verschanzt. Die Polizei ist vor Ort und ihr Vermittlungsteam konnte mit dem Mann durch die Türe Kontakt aufnehmen.

Die Verhandlungen blieben indessen vorläufig erfolglos, wie die Stadtpolizei am Abend in einem Communiqué mitteilte. «Ein Verhandlungsteam hat mit dem verwirrten Mann durch seine Haustüre Kontakt aufgenommen» bestätigte Polizeisprecherin Anne Plessz gegenüber 20 Minutes. Die Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen.

Der Mann ist gefährlich

Als Vorsichtsmassnahme wurden zwei Gebäude evakuiert. Ersten Angaben zufolge rief die Familie der Ex-Freundin die Polizei. Der Verschanzte soll über rund 20 Patronen für seine Schusswaffe verfügen.

Eine Nachbarin meinte, der Mann aus Kamerun habe der Polizei gedroht, auf alles zu schiessen, «was sich bewegt». Ihrer Meinung nach, seien seine Drohungen ernst zu nehmen: «Er ist ein sehr entschlossener Mensch.»

Quelle: 20min

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NACHTRAG:

Polizei überwältigte Bewaffneten in Lausanne mit Taser

Mit einem Taser hat die Polizei in der Nacht auf Dienstag in Lausanne einen bewaffneten Mann überwältigt, der sich in der Wohnung seiner Ex-Freundin versteckt hatte. Der 38-jährige Kameruner wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht.

Der Afrikaner hatte sich am Montagnachmittag mit einer Waffe und Munition in einem Zimmer verschanzt, das kein Fenster hatte. Er hatte gedroht, sich umzubringen.

Ein Vermittlungsteam der Polizei nahm mit dem Mann Kontakt durch die Hintertür auf. Nach rund zehnstündigen Verhandlungen konnte dieser kurz vor Mitternacht mit einem Taser ausser Gefecht gesetzt werden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Der Mann habe keinerlei Forderungen gestellt, sagte Anne Plessz, Sprecherin der Stadtpolizei Lausanne, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Das genaue Motiv für seine Drohung sei noch unklar.

Als Vorsichtsmassnahme hatte die Polizei zwei Gebäude evakuiert. Um 00.15 Uhr wurde das Dispositiv aufgelöst. Die betroffenen Quartierbewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.

In der Lausanner Vorortgemeinde Renens hatte ein familiärer Konflikt im Juni tragisch geendet. Ein 29-jähriger Mann hatte sich mit seinem einjährigen Sohn in einer Wohnung eingeschlossen. Als die Polizei die Wohnung stürmte, erstach der Vater das Kleinkind. Es verstarb kurze Zeit später.

Quelle: blick

Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagnachmittag (9.10.2012) in Dietikon und Fahrweid (Gemeinde Weiningen) sechs mutmassliche Drogendealer festgenommen und 30 Gramm Kokain, eine noch nicht identifizierte drogenähnliche Substanz sowie 2‘800 Franken Bargeld sichergestellt.

Vargo vom Wolfsgraben – Bild KAPO Zürich

Kurz vor 16.00 Uhr entschlossen sich Fahnder der Kantonspolizei Zürich zwei Schwarzafrikaner zu kontrollieren, die ihnen aufgefallen waren. Noch bevor es dazu kam, ergriffen die Männer die Flucht. Einer konnte nach wenigen Metern eingeholt und überwältigt werden; 30 Gramm Kokain förderte die Kontrolle zutage. Wenig später gelang es den Fahndern auch den zweiten Flüchtigen einzuholen und zu arretieren; er trug knapp 600 Franken Bargeld in drogenhandelsüblicher Stückelung auf sich. Die beiden 18- und 19-Jährigen wiesen sich mit portugiesischen Identitätskarten aus. Polizeiliche Ermittlungen zeigten, dass die mutmasslichen Dealer unter anderen Namen als abgewiesene Asylbewerber aus Guinea sowie als Betäubungsmittelhändler polizeilich bestens bekannt sind. Eine eingehende Überprüfung der portugiesischen Dokumente im Urkundenlabor des Forensischen Instituts Zürich ergab, dass diese keine Fälschungsmerkmale aufweisen. Die neu erworbene Staatsbürgerschaft und Identität erlaubt es dem jüngeren, sich als Tourist in unserem Land aufzuhalten; der ältere erlangte dadurch eine Aufenthaltsbewilligung B für die Schweiz.

Im Zuge der Hausdurchsuchung am Logisort des 19-Jährigen trafen die Fahnder auf drei weitere Männer aus Afrika und einen aus der Karibik. Sie sind im Alter zwischen 20 und 38 Jahren und stammen aus Kamerun, Ruanda, der Elfenbeinküste und Haiti. Als abgewiesener Asylbewerber, Tourist oder Niedergelassener halten sie sich in der Schweiz auf. Wegen des dringenden Verdachts, ebenfalls im Drogenhandel tätig zu sein, wurden sie festgenommen. Der beigezogene Drogenspürhund „Vargo vom Wolfsgraben“ erschnüffelte in einem Versteck eine noch nicht identifizierte drogenähnliche Substanz. Entsprechende Abklärungen zum Inhalt der gelartigen Masse sind beim Forensischen Institut Zürich im Gange. Weiter konnten 2‘200 Franken in drogenhandelsüblicher Stückelung sichergestellt werden.

Mit Ausnahme des Kameruners, sind sämtliche Festgenommenen wegen verschiedener Delikte bereits mehrfach aktenkundig. Die beiden Portugiesen werden im Anschluss an die polizeiliche Sachbearbeitung der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt. Beim abgewiesenen Asylbewerber aus Ruanda ergaben polizeiliche Ermittlungen, dass er wegen Verstosses gegen das Ausländerrecht gültig zur Verhaftung (90 Tage) ausgeschrieben ist. Zwischenzeitlich weist sich der Gesuchte unter anderem Namen als Guineaer mit portugiesischem Aufenthaltstitel aus. Er wird der zuständigen Behörde zur Hafterstehung zugeführt. Die restlichen drei Männer wurden nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft auf freien Fuss gesetzt.

Kantonspolizei Zürich 
Mediendienst / Tel. 044 247 36 36
Esther Surber

Quelle: kapoZH