Archiv für die Kategorie ‘Balkan’

(Symbolbild)

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In den frühen Morgenstunden des Sonntag (27.10.2013) kam es vor einem Club in Dietlikon zu einer Auseinandersetzung unter balkanstämmigen Personen. Dabei wurden eine Person mittelschwer und mehrere Leute leicht verletzt.

Nachdem es in einem Club an der Industriestrasse zum Streit von mehreren Personen gekommen war, mussten diese gegen 02.20 Uhr aus dem Lokal gewiesen werden. Dort ging die Auseinandersetzung weiter. In deren Verlauf wurde ein schwarzer Mercedes gegen verschiedene Personen gelenkt. Ein Beteiligter musste sich mit einem Sprung auf die Seite retten, wobei er gegen eine Glasscheibe stiess und sich verletzte. Insgesamt wurden sechs Beteiligte leicht bis mittelschwer verletzt. Anschliessend entfernte sich das Fahrzeug Richtung Wallisellen, ohne sich um die Verletzten zu kümmern.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Angaben zum Vorfall, insbesondere zum Fahrzeugmanöver bzw. dem Lenker machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Zuständig für die Strafuntersuchung ist die Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland.

Quelle: kapoZH

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Nach etwas mehr als zwei Monaten zieht die Kantonspolizei Freiburg eine positive Bilanz der Aktion zur Verhütung der Einbrüche bei Dämmerung; die Tendenz zeigt nicht gegen oben wie in den vergangenen drei Jahren und es wurden 16 Verhaftungen vorgenommen.
(Symbolbild)

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Die Einbrüche in der Dämmerung, ein alle Jahre wiederkehrendes Phänomen, haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Aus diesem Grund führte die Kantonspolizei Freiburg eine gezielte Aktion zur Verhütung solcher Einbrüche an zwei Fronten durch: die Polizeiarbeit im Terrain und eine Präventionskampagne bei der Bevölkerung.

Die Aktion erlaubte die seit 2009 herrschende Tendenz umzukehren: stiegen die Einbrüche bei Tagesende zwischen 2009 bis 2011 von 14 auf 126 Fälle, konnte im Jahre 2012 mit 123 Fällen ein leichter Rückgang verzeichnet werden (2009: 14 Fälle; 2010: 33; 2011: 126).

Rasche Auswertung der Spuren und verstärkte Überwachung

Konkret beinhaltet die zielgerichtete Aktion drei Phasen. Eine Präventionskampagne mit Flyern und Plakaten auf dem ganzen Kantonsgebiet machte den Anfang. Gestützt auf eine regelmässige Analyse der Fälle wurden danach die neuralgischen Sektoren überwacht. Parallel dazu erfolgte die Spurensicherung und deren Auswertung innert kürzester Zeit. Die intensivierten Überwachungen in der zweiten Phase erfolgten gemeinsam durch die Gendarmerie und die Kriminalpolizei. In ihrer letzten Phase sieht diese Aktion gezielte Kontrollen der Fahrzeuge vor.

102 Personen kontrolliert

Während den mehr als 2290 Stunden Präsenz im Terrain wurden 102 Personen kontrolliert. Dabei wurden 16 Personen verhaftet (an die 30 in der Westschweiz in der gleichen Zeitspanne). Die verhafteten Einbrecher stammen aus Rumänien, dem Balkan und Nordafrika.

Identifizierung der Einbrecher

Die Kantonspolizei Freiburg zieht eine erste positive Bilanz dieser Aktion. Ausser dass die steigende Tendenz der Einbruchdiebstähle gestoppt werden konnte, konnten durch diese gezielte Aktion auch Einbrecher dingfest gemacht und Täter anderer Einbrüche identifiziert werden (23 Fälle durch Sohlen- und Fingerabdrücke oder DNA).

Die Kantonspolizei Freiburg ruft die Bevölkerung des Kantons trotzdem auf, auch weiterhin wachsam zu sein. Zur Erinnerung einige einfache Mittel, die dazu beitragen können, die saisonbedingten Einbrüche zu verhindern:

– Aktivieren der Beleuchtung mit einer Zeitschaltuhr auf mehreren Etagen, um eine Präsenz vorzutäuschen
– Aussenbeleuchtung bei der Eingangstüre
– Mithilfe der Nachbarschaft, indem sie ein Auge auf das Haus während Ihrer Abwesenheit hat.

Meldung an die Polizei
Vor allem wird die Bevölkerung aufgerufen, nicht zu zögern, der Polizei alle nützlichen Hinweise über den Notruf 117 mitzuteilen. Ausserdem rät die Kantonspolizei Freiburg den mit einem Einbruch konfrontierten Personen zuallererst an die eigene Sicherheit zu denken, indem Ruhe bewahrt und vor allem nicht versucht wird, den Einbrecher selber anzuhalten. Im Weiteren ist daran zu denken, die Spuren zu schützen.
Quelle: kapoFR

Bei der Kriminalpolizei Basel-Stadt verzögert sich die Bearbeitung der Fälle. Selbst bei klarer Täterschaft können Untersuchungen nicht rechtzeitig abgeschlossen werden. Ob das Personal aufgestockt wird, bleibt ungewiss.

Anstieg: Im Kanton Basel-Stadt haben die Verbrechen zugenommen. (bazonline)

Anstieg: Im Kanton Basel-Stadt haben die Verbrechen zugenommen. (bazonline)

Sie sind lautlos, kommen meist nachts und sind professionell organisiert. In der Region Basel sind immer mehr Einbrecherbanden am Werk. Das zeigen die neusten Zahlen der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt. «Im Vergleich zum Vorjahr haben die Einbrüche 2012 um 47 Prozent zuge­nommen», sagt Peter Gill, Medienchef der Staatsanwaltschaft. Als Grund für die Zunahme nennt er in erster Linie den «boomenden» Kriminaltourismus. «Die Mehrzahl der Täter stammt aus dem Balkan oder aus Osteuropa», so Gill.

Doch nicht nur die Einbrüche machen den Kriminalpolizisten Sorgen. Auch bei anderen Deliktarten kam es 2012 im Vergleich zum Vorjahr zu einer Zunahme: So stieg die Zahl der Raubüberfälle um 18 Prozent. Wobei die Täter hier immer brutaler vorgehen. «Delinquierende Personen tragen häufiger ein Messer oder eine andere Waffe auf sich», erklärt Gill. Und auch bei Vergewaltigungen (+24 Prozent) und Diebstählen (+14 Prozent) verzeichnet die Kriminalpolizei mehr Anzeigen (siehe Grafik links).

Kriminalpolizei ist unterdotiert

Mehr Verbrechen bedeuten für die Straf- und Untersuchungsbehörden mehr Arbeit. Mit dem jetzigen Mehraufwand stossen die Kriminalpolizisten im Kanton Basel-Stadt an ihre Grenzen. «Nach wie vor sind wir im Bereich der krimalpolizeilichen Kräfte personell unterdotiert und nicht in der Lage, selbst Anzeigen mit bekannter Täterschaft und guter Spurenlage umgehend an die Hand zu nehmen, zu ermitteln und die Untersuchungen fristgerecht abzu­schliessen», bestätigt Gill. Es gibt Kommissäre, die über 100 Fälle bearbeiten – und das gleichzeitig.

Die Staatsanwaltschaft fordert jetzt Kommissäre und Detektive auf, Prioritäten zu setzten – analog zu Ärzten, die im Kriegsfall eine Triage vornehmen müssen. «Zuerst müssen Straftaten mit Untersuchungshaft und schweren Delikten geführt und abgeschlossen werden», sagt Gill. Die Folge: Andere Verfahren, wie zum Beispiel Einbruchsdelikte, verzögern sich dadurch.

«Polizisten hinken den Verbrechern hinterher»

Doch nicht nur die Zunahme der Verbrechen führt zur massiven Überlastung der Kriminalpolizisten. «Seit dem 1. Januar 2011 ist die neue eidgenössische Strafprozessordnung in Kraft. Der darin vorgeschriebene Ausbau der Parteirechte verursacht ebenfalls Mehrarbeit. In anderen Kantonen wie Bern oder Zürich wurde deshalb der Personalbestand aufgestockt», erklärt Gill. Nicht so ihn Basel-Stadt. Zwar hat der Kanton einer Aufstockung des Kantonspolizei-Korps um 45 Stellen zugestimmt.

Doch das reiche bei Weitem nicht aus, sagt SVP-Grossrat Samuel Wyss. «Die Polizisten hinken den Verbrechern nur noch hinterher», sagt er. Diese Meinung teilt auch Sicherheitsexperte und SVP-Grossrat Eduard Rutschmann. «Diese Polizisten werden erst in vier Jahren im Dienst sein und die Lücke nicht schliessen können.» Der Grund: Die Staatsanwaltschaft rekrutiert ihre Kommissäre und Detektive aus dem Korps der Kantonspolizei, was wiederum zur Folge hätte, dass die Polizisten dann auf der Strasse fehlen würden.

Rasches Handeln gefordert

Um die anfallende Mehrarbeit leisten zu können, braucht die Staatsanwaltschaft rund 30 Kriminalpolizisten, darin sind sich die verantwortlichen Stellen einig. Zurzeit ist es aber völlig ungewiss, ob diese Stellen überhaupt bewilligt werden. Noch-Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass hat Anfang 2012 eine externe Studie in Auftrag gegeben. Die Universität Bern soll den Personalbedarf der Kriminalpolizei überprüfen. Die Ergebnisse wurden auf März 2014 in Aussicht gestellt. Wie die Basler Zeitung erfahren hat, verzögert sich jetzt allerdings der Beginn der Studie. Mit den Resultaten könne deshalb frühestens im Spätsommer 2014 gerechnet werden.

Für die betroffenen Polizisten ist der herrschende Zustand unhaltbar. Grossrat Rutschmann spricht ihnen aus dem Herzen. «Diese Verzögerungen werden alle zulasten der Sicherheit in unserem Kanton gehen», sagt er. CVP-Grossrat Lukas Engelberger fordert deshalb ein rasches Handeln. «Es wäre falsch, auf den Bericht zu warten, die Strafver­folgung braucht sofort mehr Mittel», sagt er. «Die Regierung soll deshalb schon im Jahr 2013 mit der Aufstockung der Staatsanwaltschaft beginnen. Wir gehen davon aus, dass die 30 Stellen, die gefordert werden, dem Bedarf entsprechen.»

Quelle: (Basler Zeitung)

 Am Donnerstagabend haben zwei Täter versucht zwei Touristen auszurauben. Die Männer drangen ins Hotelzimmer der Opfer ein und griffen diese an. Einer der Täter flüchtete, während der Zweite zurückgehalten werden konnte. Die beiden Opfer und der festgenommene Täter wurden ärztlich versorgt.

(Symbolbild) – BrandtMarke / pixelio.de

Am Donnerstagabend, 22.11.2012, bezog eine asiatische Reisegruppe im Zentrum von Luzern ihre Hotelzimmer. Um etwa 22:00 Uhr drangen zwei Täter in eines der Zimmer ein und gingen auf die Opfer aus Asien los. Während der eine Täter flüchtete, gelang es Gästen den zweiten Täter festzuhalten, bis die Polizei eintraf.

Die beiden Hotelgäste und der festgenommene Täter verletzten sich und mussten medizinisch versorgt werden. Beim festgenommenen Täter handelt es sich um einen 43-jährigen Mann aus dem Balkan. Der zweite Täter ist noch flüchtig.

Quelle: kapoLU

Zwei Zürcher haben einen Koch, der im Hafturlaub war, spitalreif geschlagen – mit Wodka-Flaschen und Fusstritten. Mit bedingten Strafen von 2 Jahren und 20 Monaten kommen die Täter glimpflich davon.

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Die Tat vom 13. Juni 2011 war vor Gericht grundsätzlich nicht mehr bestritten. Damals hielten sich die beiden Beschuldigten im heutigen Alter von 19 und 21 Jahren in den frühen Morgenstunden an der Zürcher Langstrasse auf. Als sie in einem Express-Shop zwei Wodka-Flaschen einkauften, trafen sie zufällig auf einen angetrunkenen Koch, der sich gerade auf Hafturlaub befand. Der heute 21-jährige Häftling war aggressiv und begann die beiden späteren Beschuldigten zu provozieren.

Fest steht, dass sich der Streit unter den Jugendlichen schon bald nach draussen auf die Langstrasse verlagerte und eskalierte. Zuerst war es der Geschädigte, der zum Angriff überging und einen der Beschuldigten am Hals packte. Doch dann wendete sich das Blatt gründlich. Beide Kollegen schlugen und warfen mit den Wodka-Flaschen auf das Opfer ein und verletzten es mit Schnitten im Gesicht erheblich. Dann brachte einer der beiden Täter den angeschlagenen und blutenden Einzelkämpfer mit einem Fusskick zu Boden. Worauf er dem bewusstlosen Gegner noch zwei Mal in den Kopf trat. Gleichzeitig trat der zweite Beschuldigte das wehrlose Opfer gegen den Oberkörper und gegen die Beine.

Dank DNA-Spuren gefunden

Fest steht, dass die beiden Beschuldigten kurz darauf das Weite suchten und den erheblich verletzten und blutüberströmten Geschädigten am Tatort zurückliessen. Der Koch hatte ein Schädelhirntrauma sowie drei Brüche im Gesicht erlitten. Glücklicherweise entpuppten sich die Blessuren infolge einer ärztlichen Notoperation als nicht lebensgefährlich.

Dank einer gesicherten DNA-Spur auf einer Glasscherbe konnte die Polizei die Täterschaft ausfindig machen. Beide Jugendliche verschwanden für 80 Tage in Untersuchungshaft.

Drei Jahre gefordert

Der zuständige Staatsanwalt verlangte am Dienstag vor Gericht wegen versuchter schwerer Körperverletzung teilbedingte Freiheitsstrafen von je drei Jahren. Zwölf Monate davon sollten die Beschuldigten verbüssen. Der Ankläger sprach von einer gezielten Abrechnung der beiden Lehrlinge. Anders sahen es die Verteidiger. Sie akzeptierten zwar die rechtliche Würdigung, machten aber einen strafmildernden Notwehrexzess ihrer Mandanten geltend. Deshalb forderten sie bedingte Freiheitsstrafen von je 14 Monaten.

Das Gericht schlug zum Schluss einen Mittelweg ein. Es sprach beide Beschuldigten wegen versuchter schwerer Körperverletzung für schuldig. Es ging aber ebenfalls von einem Notwehrexzess aus. Der bereits wegen Raubes vorbestrafte dunkelhäutige Mann kassierte 24 Monate bedingt. Er soll zudem eine Psychotherapie besuchen. Der aus dem Balkan stammende Schweizer erhielt 20 Monate bedingt. Viel zu wenige für den Staatsanwalt, der unmittelbar nach der Urteilseröffnung Berufung ankündigte. Beide Täter sollen dem Opfer ein Schmerzensgeld von 3000 Franken überweisen.

Quelle: 20min

Die Luzerner Polizei hat in Zusammenarbeit mit der Aargauer und St. Galler Polizei in der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag in der Region Bremgarten acht mutmassliche Einbrecher festgenommen. Die mutmasslichen Täter stammen aus Balkanländern und werden verdächtigt, in der Schweiz mehrere Einbrüche verübt zu haben. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.

(Symbolbild) – Thorben Wengert / pixelio.de

Die Festnahme der mutmasslichen Täter erfolgte am Donnerstagmorgen (26.7.12) um 04.21Uhr in der Region Bremgarten. Die Festnahme wurde in einer koordinierten Aktion unter der Leitung vom Kanton Luzern von Mitarbeitern der Luzerner, Aargauer und St. Galler Polizei durchgeführt.

Die mutmasslichen Täter stammen aus Balkanländern. Sie haben am Mittwochabend in ein Gebäude in Bremgarten eingebrochen. Zudem werden sie verdächtigt, dass sie bereits mehrere Einbruchdiebstähle in der Schweiz verübt haben.

Die Männer befinden sich in Haft. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.

Kurt Graf
Chef Kommunikation

Luzerner Polizei 
Kommunikationsabteilung
Kasimir Pfyffer-Str. 26
CH – 6003 Luzern
Telefon direkt 041 248 80 18

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Kontakt
Simon Kopp
lic. phil.
Leiter Medienstelle
Staatsanwaltschaft
Kanton Luzern
041 248 80 52
simon.kopp (at) lu.ch

Quelle: kapoLU