Archiv für die Kategorie ‘Afrika’

Die Kantonspolizei Bern hat am Donnerstagabend im Raum Schützenmatte in der Stadt Bern eine gezielte Aktion gegen Drogenhandel durchgeführt. In diesem Rahmen werden neun Personen wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht. Kurze Zeit später erfolgte eine weitere Kontrolle in der Innenstadt wegen Verdachts auf illegale Prostitution.

Gestützt auf eigene Feststellungen sowie infolge verschiedener Beschwerden aus der Bevölkerung, wonach rund um die Reitschule Drogenhändler unterwegs seien bzw. selbst Jugendlichen Betäubungsmittel angeboten werde, führte die Kantonspolizei Bern am Donnerstagabend, 12. Dezember 2013, eine gezielte Kontrolle durch. Dabei wurden zwölf Personen auf eine Polizeiwache geführt und näher kontrolliert. Neun von ihnen werden wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht, fünf Personen verstiessen gegen das Ausländergesetz. Sechs der zwölf Angehaltenen mussten vorübergehend festgenommen werden. Die Angehaltenen stammen grösstenteils aus afrikanischen Staaten.

Mehrere Personen versuchten sich der Kontrolle zu entziehen und mussten im Rahmen einer Nacheile auch im Inneren des Reitschulareals angehalten werden. Dennoch konnten kleinere Mengen Kokain, Marihuana sowie mehrere Hundert Franken sichergestellt werden.

Am selben Abend fand zudem eine weitere koordinierte Kontrolle in Bern statt, dies wegen des Verdachts auf illegale Prostitution. In diesem Zusammenhang wurden in einem Lokal in der Rathausgasse zehn Frauen kontrolliert. Sämtliche Angehaltenen konnten die Wache kurze Zeit später wieder verlassen, wobei eine Frau sich wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verantworten haben wird. Weitere Abklärungen sind noch im Gang.

Im Rahmen der beiden Aktionen standen verschiedene Dienste der Polizei im Einsatz – die Kontrollen konnten ohne grössere Zwischenfälle durchgeführt werden.

In der Nacht auf Freitag kam es daraufhin zu einem Farbanschlag auf das Regionalgefängnis. Gemäss aktuellen Erkenntnissen muss davon ausgegangen werden, dass dies eine Reaktion auf die abendliche Kontrolle bei der Reitschule war. Auch hier sind weitere Abklärungen im Gang.

Quelle: kapoBE

(SHPol/GWK/Migrationsamt des Kt. SH/StA) Am Samstagabend (30.11.2013) haben Grenzwächter in Thayngen im Gepäck eines ausreisenden Carpassagiers rund 500 Gramm Marihuana entdeckt. Der mutmassliche Drogentransporteur wurde in der Folge der Schaffhauser Polizei für weitere Abklärungen übergeben. Am Montagmittag (02.12.2013) wurde der Mann aus der Schweiz ausgewiesen.

Bild: kapoSH

Bild: kapoSH

Grenzwächter kontrollierten am Samstagabend (30.11.2013) am Grenzübergang Thayngen einen Reisecar, der von Italien nach Deutschland unterwegs gewesen war. Dabei unterzogen sie einen sich auffällig verhaltenden Carpassagier einer genaueren Kontrolle. In der Folge stellten sie in dessen Reisetasche eine Zelophanverpackung fest, in der sich rund 500 Gramm Marihuana befanden.

Der mutmassliche Drogentransporteur wurde anschließend durch die Schaffhauser Polizei ausführlich befragt. Dabei gab er an, dass er das Marihuana in Napoli gekauft und dieses in Deutschland habe verkaufen wollen. Als Grund für seine Tat gab der Mann an, dass er sich mit dem Gewinn des Marihuana-Verkaufs die Heimreise zurück in sein Heimatland in Afrika habe finanzieren wollen. Das Geld für den Kauf des Marihuanas in Napoli habe er sich durch Betteln zusammen gespart.

Am Montagmittag (02.12.2013) wurde der nicht vorbestrafte Beschuldigte – nach Verurteilung durch die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen – auf Verfügung des Migrationsamtes des Kantons Schaffhausen aus dem Gebiet der Schweiz weggewiesen. Mit dem Vollzug wurde die Schaffhauser Polizei beauftragt.

Quelle: kapoSH

Kokain - (Symbolbild)

Kokain – (Symbolbild)

Um sie zum Drogenhandel zu zwingen, hat ein Dealer einer Freundin nicht nur ihre Diplomarbeit gestohlen, sondern auch angekündigt, ihr Gesicht zu verätzen. Das Gericht verurteilte ihn.

Die Vorwürfe gegen den heute 30-jährigen Afrikaner aus Schlieren wogen schwer. So hat er sich im Frühling 2012 über mehrere Monate hinweg als Kokaindealer betätigt und hat dabei eine Schweizer Drogenkonsumentin gezwungen, für ihn die harten Drogen abzusetzen. Die Staatsanwaltschaft ging von einer gesamten Menge von bis zu 200 Gramm Kokaingemisch aus.


Druckmittel Diplomarbeit

Als die junge Frau nicht alles verkaufen konnte und ihrem Lieferanten schon bald höhere Geldbeträge schuldete, wollte sie aus dem illegalen Geschäft aussteigen. Worauf sich der der Beschuldigte laut Anklage auf perfide Methoden verlegte. Unter anderem entwendete er ihren Laptop, auf welchem sie ihre aufwendig erstellte Diplomarbeit gespeichert hatte. Da sie über keine Sicherungskopie verfügte, sah sie sich gezwungen, den Anweisungen des Dealers über mehreren Wochen zu folgen.

„Ich werde dir das Gesicht verätzen“

Als die Schweizerin im Mai 2012 zu widersprechen wagte und die Polizei informiert hatte, tauchte der Auftraggeber mit zwei Kollegen bei ihr auf. Die Besucher trugen eine Flasche mit einer giftigen Säure mit sich, worauf der Dealer ankündigte: «Holst du die Polizei, werde ich dir damit das Gesicht verätzen.»

Trotz dieser Drohung wandte sich die Geschädigte erneut an die Polizei. Worauf diese den arbeitslosen Afrikaner festnahm. Er verbrachte danach 43 Tage in Untersuchungshaft.

Alles bestritten

Vor zwei Wochen musste sich der Limmattaler wegen Kokainhandels, mehrfacher Nötigung sowie Sachentziehung vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten. Ihm drohte eine Freiheitstrafe von eineinhalb Jahren. Die Taktik des Beschuldigten war denkbar einfach. Er stritt sämtliche Vorwürfe trotz belastendenden Zeugenaussagen kategorisch ab. Auch den Vorwurf mit dem Laptop, den er der Geschädigten zurückgegeben habe.

Im Widerspruch zur Opfervertreterin, die festhielt, dass ihre Klientin bis heute ihren Computer nicht zurückerhalten habe und heute keine Kraft mehr habe, die ganze Diplomarbeit neu zu schreiben.

Die Verteidigerin des Beschuldigten verlangte dagegen einen vollen Freispruch und lastete der Geschädigten zahlreiche Widersprüche und ein schwankendes Verhalten im Strafverfahren an. So habe sie ihre Anträge zwischenzeitlich auch zurückgezogen und leide unter einer Persönlichkeitsstörung. Die Anwältin forderte für ihren Mandanten ein Schmerzensgeld von 8’600 Franken.

Zehn Monate bedingt

In seinem nun eröffneten Urteil hat das Gericht den Beschuldigten wegen Drogenhandels mit rund 85 Gramm Kokain sowie Nötigung und Drohung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zehn Monaten verurteilt. Die Richter sind grundsätzlich den Belastungen der Geschädigten gefolgt. Vor allem, da sie sich mit ihren Angaben auch selber massiv belastet hatte.

Allerdings kam es teilweise mangels Beweisen auch zu Teilfreisprüchen. Auch infolge verpasster Fristen. So hatte die Privatklägerin das Verschwinden ihres Laptops erst nach über drei Monaten, also zu spät, den Behörden gemeldet. Weshalb das Gericht auf den Vorwurf der Sachentziehung nicht mehr eintreten konnte. Es stufte das Verschulden des Ersttäters in Bezug auf die angedrohte Körperverletzung als nicht mehr leicht ein.

Quelle: 20min

(Symbolbild)

(Symbolbild)

Bei einer Streiterei in einer Wohnung in Cazis ist in der Nacht auf Dienstag ein Schwarzafrikaner mit einem Messer verletzt worden. Der Verletzte flüchtete. Die Kantonspolizei Graubünden verhaftete den Tatverdächtigen, der ebenfalls aus Afrika stammt.

Der 23-jährige Mann stieg kurz nach 22 Uhr über den Balkon in die Wohnung seiner Ehefrau, von der er getrennt lebte. Dort griff er einen Asylbewerber, der im Durchgangszentrum in Mols wohnhaft war, an und verletzte ihn mit einem Messer. Der Verletzte flüchtete in die Wohnung eines Nachbarn und sprang dort aus dem Fenster. Die Polizei suchte mit einem Diensthund nach dem Mann, ergebnislos.

Der Verletzte verbrachte die Nacht im Freien. Am Dienstagmorgen wurde er im ersten Zug von Thusis Richtung Chur entdeckt und von einer Polizeipatrouille am Bahnhof Chur in Empfang genommen. Die Patrouille brachte den mittelschwer verletzten Mann ins Kantonsspital Graubünden. Der Tatverdächtige wurde verzeigt. Die Staatsanwaltschaft Graubünden und die Kantonspolizei Graubünden führen die Ermittlungen durch.

Quelle: kapoGR

Kokain - (Symbolbild)

Kokain – (Symbolbild)

Il Ministero pubblico e la Polizia cantonale comunicano che, in collaborazione con la Polizia Città di Lugano, nel corso delle ultime settimane sono stati arrestate, in fasi successive, 16 persone coinvolte in un articolato traffico di cocaina.

Si tratta di 11 persone di origine africana di età compresa tra i 25 e i 32 anni (2 richiedenti l’asilo, 2 con permesso di dimora e 7 senza statuto in Svizzera), una 45enne straniera domiciliata nel Luganese, un 49enne straniero e un 42enne straniero nonché una 38enne e un 58enne entrambi domiciliati nel Luganese.

Gli arresti hanno permesso di sequestrare oltre 1,2 chili di cocaina ed un chilo di marijuana. L’inchiesta è coordinata dai Procuratori pubblici Andrea Pagani, Chiara Borelli e Paolo Bordoli.

Quelle: kapoTI

Während der vergangenen drei Wochen hat die Polizei weitere Schwerpunktkontrollen in der Solothurner Vorstadt durchgeführt. Mehrere Personen wurden festgenommen und verschiedene Drogen sowie Bargeld sichergestellt.

Im April haben Angehörige der Kantonspolizei und der Stadtpolizei Solothurn weitere gezielte Schwerpunktkontrollen in der Solothurner Vorstadt durchgeführt. Bei den rund 10 Aktionen wurden mehrere Dutzend Personen eingehend kontrolliert. Die Polizei nahm insgesamt sechs Männer wegen des Verdachts auf Drogenhandel fest. Sie stammen aus verschiedenen Staaten in Afrika. Gegen weitere Personen wurden zahlreiche Anzeigen erstellt, vor allem wegen Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz und Missachten von Fernhalteverfügungen. Bei den Kontrollen haben die Polizisten zudem Drogen in Form von Kokain, Marihuana und Heroin sichergestellt.

Die gezielten Kontrollen fanden zu unterschiedlichen Tageszeiten statt und dauerten jeweils mehrere Stunden. Mit den Kontrollen geht die Polizei seit Ende März intensiv gegen den Drogenhandel durch Kleindealer vor, der in Solothurn vor allem in dem Gebiet zwischen Hauptbahnhof und Kreuzackerquai zugenommen hat. Insgesamt wurden seither über 20 Schwerpunktaktionen in verschiedenen Besetzungen durchgeführt. Aufgrund eigener Lagebeurteilungen und Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen sie die erhoffte Wirkung – der Drogenhandel hat offensichtlich stark abgenommen, Straftaten werden durch die polizeiliche Präsenz verhindert und das Sicherheitsgefühl hat sich erheblich verbessert. Die Polizei hat weitere Schwerpunktkontrollen geplant.

Quelle: kapoSO

Wegweisungen und Fernhaltungen 2012 in der Stadt St.Gallen

Im vergangenen Jahr sprach die Stadtpolizei gesamthaft 819 Wegweisungen und Fernhaltungen aus. 669 davon betrafen Personen, die nicht in der Stadt St.Gallen wohnten.

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Die meisten Personen, insgesamt 339, wurden wegen Störung und Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung weggewiesen. Dabei handelte es sich vorwiegend um Personen aus dem afrikanischen Kontinent, bei denen der Verdacht auf Drogenhandel bestand und die keinen Grund für ihren Aufenthalt in St.Gallen angeben konnten. In 303 Fällen gab es wegen Besitzes oder Handel von Betäubungsmitteln und in 93 Fällen infolge Bettelns Wegweisungen oder Fernhaltungen. Bezüglich Vorfällen an der Olma wies die Stapo 24 Personen weg, aufgrund mutwilliger Belästigung 10 Personen. 16 Mal wurden Wegweisungen oder Fernhaltungen missachtet.

Wie in den letzten Jahren war auch 2012 ein Grossteil der Weggewiesenen männlich. So wurden 720 Männer (88%) und 99 Frauen (12%) weggewiesen. Für das ganze Stadtgebiet wurden im vergangenen Jahr 546 Wegweisungen und Fernhaltungen ausgesprochen. Vom Bohl wies die Stadtpolizei 70 Personen weg, vom Bahnhofplatz 52, von St.Mangen 47 und vom Kantipark 39.

2012 ist erstmals, seit der Einführung des Wegweisungsartikels 2006, ein Rückgang  der Anzahl Wegweisungen und Fernhaltungen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Ein möglicher Grund liegt darin, dass die Stadtpolizei 2012 im vierten Jahresquartal ihren Schwerpunkt vor allem auf die Einbruchsprävention gelegt hat.

Die Stadtpolizei sieht das Instrument der Wegweisung als sehr wirksames Mittel, um im öffentlichen Raum insbesondere gegen den Handel mit Betäubungsmitteln vorzugehen. Wegweisungen und Fernhaltungen sind keine Strafen, sondern Administrativmassnahmen zur Wahrung der Sicherheit und Ordnung.

Quelle: stapoSG

Am Mittwochabend, 31. Oktober 2012, hat die Kantonspolizei Bern in der Stadt Bern eine koordinierte Aktion gegen den Drogenhandel durchgeführt. Insgesamt 27 Personen wurden kontrolliert und Drogen sowie Bargeld sichergestellt. 17 Personen wurden festgenommen.

(Symbolbild)

Die koordinierte Aktion wegen des Verdachts auf Drogenhandel fand unter Beteiligung verschiedener Bereiche der Kantonspolizei Bern statt. Die Personenkontrollen fanden im Bereich Neubrückstrasse, Schützenmatte und Bollwerk statt. Gesamthaft wurden 27 Personen einer Kontrolle unterzogen und zwecks näherer Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.

Zehn Personen wurden nach den erfolgten Kontrollen wieder entlassen. 17 Personen wurden wegen Widerhandlungen gegen das Ausländer- oder Betäubungsmittelgesetz vorübergehend festgenommen. Drei der vorübergehend Festgenommenen wurden in Ausschaffungshaft versetzt, weitere sieben anderen Kantonen zugeführt. Zehn Personen wurden nach den getätigten Abklärungen im Laufe des Donnerstagvormittags aus der vorübergehenden Festnahme entlassen. Bei den Festgenommenen handelt es sich um Staatsangehörige aus afrikanischen Staaten.

Im Verlauf der Aktion wurden insgesamt 17 Kugeln Kokain, rund 34 Gramm Marihuana und mehrere Tausend Franken Bargeld sichergestellt. Das Geld dürfte aus dem Drogenhandel stammen.

Quelle: kapoBE

Erfahrungen aus der Luzerner Määs

Die Luzerner Määs war auch dieses Jahr für die Luzerner Polizei ein Arbeitsschwerpunkt. Zusätzlich zu den normalerweise auf dem Bahnhof- und Europaplatz eingesetzten Polizistinnen und Polizisten, stand die Polizei täglich mit mehreren Teams im Einsatz. Auffällige Personen wurden angehalten und kontrolliert. Dabei kam es zu 14 Festnahmen, 4 davon wegen Raubtatbeständen. Die Delikte standen meist nicht im direkten Zusammenhang mit der Määs. Die Aufklärung und die Festnahmen sind aber auf die vermehrte Präsenz und Kontrolltätigkeit zurückzuführen. Insgesamt wurden 8 Personen wegen Widerhandlung gegen das Ausländergesetz angezeigt und 2 entwichene Personen konnten angehalten werden.
Asylbewerber, meist Nord- und Schwarzafrikaner haben sich vermehrt vom Bahnhofplatz ins Määsgelände verschoben. Viele davon waren mit Ein- respektive Ausgrenzungen belegt und hätten sich nicht an diesen Örtlichkeiten aufhalten dürfen. Vor allem in den Abendstunden konnten Streitigkeiten im Keime erstickt werden.

Massnahmen

Die deutliche erhöhte Polizeipräsenz während der Luzerner Määs hat sich offensichtlich als notwendig erwiesen. Die Luzerner Polizei hatte bereits während des lucerne festivals die Präsenz der uniformierten Polizei erhöht und damit gute Erfahrungen gemacht. Gestützt auf diese Erfahrungen und jene während der Luzerner Määs, hat die Luzerner Polizei zusammen mit dem politisch zuständigen Justiz- und Sicherheitsdepartement das weitere Vorgehen für die nächsten Wochen festgelegt:
Ziel ist es, einerseits das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung verbessern und andererseits Straftaten in erst Linie verhindern und begangene Straftaten möglichst rasch aufklären.

Um dies zu erreichen wird die sichtbare Polizeipräsenz im Bereich Bahnhofplatz/Europaplatz erhöht. Die uniformierten Polizisten werden dabei bei Bedarf auch durch Polizisten in zivil unterstützt. Die Zahl der zusätzlich eingesetzten Polizistinnnen und Polizisten hängt von den konkreten Umständen ab. Tages- und Nachtzeit, Wetter und Events werden das konkrete Dispositiv der Polizei ebenso beeinflussen, wie die laufende Lagebeurteilung. Die erhöhte Präsenz wird bis auf Weiteres aufrecht erhalten und falls notwendig nochmals verstärkt. Gleichzeitig wollen Polizei und Justiz- und Sicherheitsdepartement mit dem Stadtrat und der Direktion für Umwelt, Verkehr und Sicherheit die mittel- und längerfristig notwendigen Massnahmen diskutieren um die Situation auf dem Bahnhof- und Europaplatz nachhaltig zu verbessern. Dazu kann und will die Polizei einen Beitrag leisten.

Die anstehenden Herausforderungen wie Umgang mit Randständigen, Asylproblematik, Drogenkonsum und Drogenhandel können aber nur mit allen Zuständigen gemeinsam gelöst werden. Selbstverständlich ist auch die Frage ob und welche Kameras nötig sind, Thema der vorgesehenen Verhandlungen. Die Ergebnisse werden in die zurzeit von der Polizei geplanten Massnahmen für das Frühjahr 2013 einfliessen.

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Kontakt
Kurt Graf
info.polizei (at) lu.ch
www.polizei.lu.ch

Quelle: kapoLU

Die Kantonspolizei Bern hat am Dienstagabend in der Stadt Bern eine gezielte Aktion gegen den Handel und Konsum von Betäubungsmitteln durchgeführt. Insgesamt wurden 30 Personen kontrolliert und Drogen sowie Bargeld sichergestellt. Elf Personen wurden festgenommen.

(Symbolbild) – manwalk / pixelio.de

Nach entsprechenden Feststellungen haben Mitarbeitende verschiedenster Bereiche der Kantonspolizei Bern am Dienstagabend, 4. September 2012, in der Stadt Bern eine gezielte Aktion gegen den Handel und Konsum von Drogen durchgeführt. Die Kontrollen fanden im Bereich Neubrückstrasse, Schützenmatte, Bollwerk und Obere Altstadt statt. Insgesamt wurden 30 Personen kontrolliert, davon wurden 25 angehalten und zur näheren Kontrolle auf eine Polizeiwache geführt.

Insgesamt werden 22 Personen wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittel- oder das Ausländergesetz zur Anzeige gebracht. Acht Personen mussten wegen den genannten Widerhandlungen vorübergehend festgenommen werden. Drei Personen, welche sich illegal in der Schweiz aufhalten, wurden in Ausschaffungshaft versetzt.

Die Kantonspolizei Bern stellte im Verlauf der Aktion rund 30 Gramm Marihuana, eine kleinere Menge Kokain sowie mehrere Hundert Franken, welche aus dem Drogenhandel stammen dürften, sicher.

Die Angehaltenen stammen grösstenteils aus afrikanischen Staaten.

Quelle: kapoBE

Die Kantonspolizei Bern hat nach einem Angriff, bei dem zwei Männer in der Nacht auf den 31. Juli 2012 verletzt und ausgeraubt worden sind, mehrere Personen ermittelt und angehalten. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

Am Dienstag, 31. Juli 2012, gegen 01.00 Uhr, wurden zwei Männer in der Nähe der Talstation des Marzilibähnli von einer Gruppe junger Männer niedergeschlagen, mit Faust- und Fusstritten eingedeckt und ausgeraubt. Als Anwohner auf die Attacke aufmerksam wurden, entfernte sich die Gruppe vom Tatort. Die beiden Opfer wurden beim Vorfall verletzt und mussten sich in medizinische Behandlung begeben.

Die nach dem Meldungseingang umgehend ausgerückten Polizeipatrouillen konnten im Rahmen der Nachsuche kurze Zeit später acht Personen anhalten. Vier Personen wurden nach den getätigten Erhebungen entlassen. Die anderen Vier wurden der jeweiligen zuständigen Justizbehörde zugeführt, drei davon in Untersuchungshaft versetzt. Alle wurden zwischenzeitlich wieder entlassen.

Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen der Kantonspolizei Bern wurden weitere Personen zum Vorfall einvernommen. Insgesamt wird gegen neun Personen, davon fünf Jugendliche, ermittelt.

Die Beschuldigten sind teilweise geständig. Sie werden sich vor der zuständigen Staatsanwaltschaft oder der kantonalen Jugendanwaltschaft verantworten müssen. Bei ihnen handelt es sich um Jugendliche oder junge Männer aus dem afrikanischen, arabischen und südamerikanischen Raum.

Die Ermittlungen dauern nach wie vor an. Da der genaue Tathergang nach wie vor nicht restlos geklärt ist, sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen. Insbesondere der Mann, welcher mit Rufen auf sich aufmerksam machte und die Täter vertrieb, wird gebeten, sich unter der Nummer 031 634 41 11 zu melden.

Quelle: kapoBE

Unabhängig voneinander sind in der Stadt Bern am Mittwochabend zwei Personen ausgeraubt worden. Die mutmasslichen Täter konnten in beiden Fällen durch die Kantonspolizei Bern angehalten werden.

(Symbolbild) – Thorben Wengert / pixelio.de

Der erste Fall ereignete sich am Mittwoch, 1. August 2012, um zirka 1800 Uhr bei der Blutturmtreppe. Das Opfer war auf dem Rückweg vom Schwimmen in der Aare, als es von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht wurde. Der Mann händigte sein Portemonnaie aus, worauf der Täter flüchtete. Kurze Zeit später konnte beim Bollwerk ein Mann angehalten werden, der im Verdacht steht, die Tat begangen zu haben.

Unabhängig von diesem Fall wurde gleichentags kurz nach 1900 Uhr auf der Schützenmatte ein Mann ausgeraubt. Er gab an, zunächst von einem Schwarzafrikaner betreffend Geldwechsel angesprochen worden zu sein. Daraufhin habe ihn dieser geschlagen, ihm Geld entrissen und ihn mit einem Messer bedroht. Auch in diesem Fall konnte der mutmassliche Täter in der Folge angehalten werden.

Beide angehaltenen Personen streiten die Taten ab. Weitere Ermittlungen sind im Gang.

Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland

Quelle: kapoBE

Im Zimmer eines Asylbewerbers fand die Kantonspolizei gestern eine beträchtliche Menge Kokain. Er wurde unter dem dringenden Verdacht des Drogenhandels festgenommen, berichtet die Kapo Aargau:

Bei einer routinemäßigen Kontrolle der Asylbewerberunterkunft in Aarburg überraschten Fahnder der Kantonspolizei am Mittwochnachmittag, 9. Mai 2012, einen Bewohner, der sein Zimmer verlassen wollte.

Er hatte Haushaltfolie bei sich, wie sie zum Verpacken von Drogenportionen verwendet wird. Im Zimmer fanden die Polizisten dann in einem Stuhlbein versteckt rund 15 Gramm Kokain. Zudem stellten sie mehrere hundert Franken Bargeld sicher.

Beim Betroffenen handelt es sich um einen 23-jährigen afrikanischen Asylbewerber, dessen Nationalität nicht geklärt ist. Er wurde unter dem dringenden Verdacht des Drogenhandels für weitere Ermittlungen festgenommen.

Quelle: polizeibericht