Stadt Zürich: Stadtpolizei verhaftet mehrere Langfinger

Veröffentlicht: 20. Dezember 2013 in + Artikel in den Kantonen, + Artikel mit Gefangenen, + Ausländische Herkunft, + Begangene Delikte, Bulgarien, Diebstahl, Illegaler Aufenthalt, Iran, Kosovo, Rumänien, Ungarn, ZH
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In den letzten zwei Wochen hat die Stadtpolizei Zürich in der Innenstadt sieben Langfingern das Handwerk gelegt. Zudem gingen während dieser Zeit im Vergleich zum Vorjahr die Diebstahlsanzeigen um 20% zurück.

In den letzten Jahren stellte die Stadtpolizei Zürich in der Vorweihnachtszeit jeweils einen markanten Anstieg von Diebstählen in der Innenstadt fest. Aus diesem Grund verstärkte die Stadtpolizei auch in diesem Jahr ihre Patrouillentätigkeit im Kreis 1. Uniformierte und zivile Kräfte richteten ihr Augenmerk gezielt auf Trick-, Taschen- und Ladendiebe. Dabei gingen den Polizisten insgesamt sieben Langfinger ins Netz.

Zwei Bulgarinnen wurden von Detektiven in einem Schuhgeschäft beim Diebstahl des Portemonnaies einer abgelenkten Kundin ertappt. Die beiden 21- und 23-jährigen Frauen wurden nach dem Verlassen des Geschäfts festgenommen. Das Portemonnaie konnte der Bestohlenen umgehend wieder zurückgegeben werden.

Ein 32-jähriger Rumäne, der einem Juwelier eine Rolex-Uhr verkaufen wollte und widersprüchliche Angaben zur Herkunft der Uhr machte, wurde für weitere Abklärungen arretiert.

Zwei Rumänen im Alter von 40 und 46 Jahren wurden in flagranti ertappt, als sie vor einem Verkaufsgeschäft Kleidungsstücke von einem Kleiderständer entwendeten. Bei der Verhaftung wehrte sich der 40-Jährige vehement und verletzte dabei einen Polizisten leicht am Kopf.

In einem Restaurant klickten die Handschellen, als Polizisten beobachteten, wie zwei Ungaren im Alter von 24 und 41 Jahren versuchten, Gästen Wertsachen aus den Taschen zu entwenden.

Im Zusammenhang mit den über 100 durchgeführten Personenkontrollen verhaftete die Stadtpolizei auch zwei Männer, die gegen das Ausländergesetz verstiessen und sich illegal in der Schweiz aufhielten. Der Kosovare und der Iraner wurden dem Migrationsamt zugeführt. Rund zwei Dutzend der Kontrollierten mussten für genauere Abklärungen in eine Wache gebracht werden.

Erfreulicherweise hatten die vermehrten Kontrollen auf potenzielle Diebinnen und Diebe eine abschreckende Wirkung und die erhöhte Polizeipräsenz sprach sich offenbar auch in diesen Kreisen herum.

Dies hatte zur Folge, dass in den letzten Wochen die Diebstahlsanzeigen in der Zürcher Innenstadt im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent zurückgingen.

Quelle: stapoZH

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