Jegenstorf BE: Jugendliche wegen Betäubungsmittelhandel überführt

Veröffentlicht: 20. Dezember 2013 in + Artikel in den Kantonen, + Artikel mit Gefangenen, + Artikel ohne Herkunftsangaben, + Begangene Delikte, BE, Drogen - Handel / Konsum, Ohne Angaben
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Die Kantonspolizei Bern hat im Zuge von umfangreichen Ermittlungen mehrere Jugendliche wegen Betäubungsmittelhandel überführt. Ihnen wird Handel mit Ecstasy-Pillen und Marihuana zur Last gelegt. Insgesamt werden sich rund 50 Jugendliche und junge Erwachsene vor der Justiz verantworten müssen.

Die Kantonspolizei Bern hat Anfang Juli 2013 nach vorangegangenen Hinweisen fünf Jugendliche wegen Verdachts auf Betäubungsmittelhandel angehalten. Bei Hausdurchsuchungen, unter anderem in einem Zimmer eines Jugendhauses der Gemeinde Jegenstorf, stellten die Polizeikräfte mehrere hundert versteckte Ecstasy-Pillen sicher.

Die umfangreichen Ermittlungen ergaben, dass hauptsächlich drei der fünf Jugendlichen im Alter von damals 14 bis 17 Jahren während rund einem Jahr im Betäubungsmittelhandel tätig waren. Einer der Jugendlichen dürfte in dieser Zeit den Verkauf von rund 1000 Ecstasy-Pillen und Marihuana im Wert von etwa 30`000 Franken organisiert und koordiniert haben. Zwei weitere Jugendliche waren vorwiegend als direkte Vermittler und Kuriere tätig. Die drei Beschuldigten sind grösstenteils geständig. Die anderen zwei Jugendlichen handelten ebenfalls mit Ecstasy respektive Marihuana, grösstenteils aber auf eigene Faust.

Im Zusammenhang mit dem Verkauf von Marihuana an die beschuldigten Jugendlichen konnte ebenfalls ein 20-jähriger Mann ermittelt und angehalten werden. Ihm wird der Verkauf von mehreren Kilogramm Marihuana über eine Zeitspanne von rund einem Jahr zur Last gelegt.

Insgesamt werden sich rund 50 Personen, sowohl Jugendliche wie auch junge Erwachsene aus der Region, wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz vor der Justiz verantworten müssen. Weitere Ermittlungen, unter anderem hinsichtlich der Herkunft der Pillen, sind im Gang.

Quelle: kapoBE

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