(Symbolbild)

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Beim Versuch, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, hat ein Autolenker am Montagabend zahlreiche Verkehrsregeln missachtet. Dabei kam es auf der Autobahn A1 wie auch nach der Ausfahrt Bern-Forsthaus zu gefährlichen Situationen. Ersten Abklärungen zufolge stand der Mann unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

Am Montag, 16. Dezember 2013, um etwa 1820 Uhr, fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Bern auf der Autobahn A1 auf dem Felsenauviadukt bei Bern ein Autolenker mit unsicherer Fahrweise auf. Als das Fahrzeug auf Höhe der Ausfahrt Bern-Neufeld kontrolliert werden sollte, reduzierte der betreffende Lenker seine Geschwindigkeit deutlich. Während der nachfolgende Verkehr ins Stocken geriet, lenkte der Autofahrer unvermittelt nach links, überfuhr die Sperrfläche und fügte sich in den dichten Verkehr in Fahrtrichtung Weyermannshaus ein. Die Patrouille folgte dem Fahrzeug daraufhin mit eingeschalteter Warnvorrichtung. Während die anderen Autolenker korrekt reagierten und die Einsatzkräfte passieren liessen, vollzog das Fluchtfahrzeug mehrere gefährliche Überholmanöver.

Bei der Ausfahrt Bern-Forsthaus verliess das Fahrzeug daraufhin die Autobahn, missachtete ein Rotlicht und bog in überhöhter Geschwindigkeit nach rechts in die Murtenstrasse ein. Beim Abbiegen prallte der Lenker mit dem Fahrzeug gegen einen hohen Randstein, wodurch das linke Vorderrad beschädigt wurde. Das Fahrzeug war jedoch weiterhin fahrbar.

Von der Murtenstrasse bog der Lenker in die Steigerhubelstrasse ein und fuhr schliesslich durch das Quartier Krippenstrasse/Eggimannstrasse. Während dieser Fahrt missachtete er mehrere Verkehrsregeln und vollzog riskante Überholmanöver, überfuhr diverse Sicherheitslinien und befuhr etliche Male die Gegenfahrbahn. Mehrere Fahrzeuglenker wurden dadurch gefährdet und mussten bremsen oder ausweichen. Der Lenker überschritt zudem die Geschwindigkeit in den Tempo 30 beziehungsweise Tempo 20 Zonen zum Teil massiv. Schliesslich kam er vor einer Brüstung auf einem Fussweg zum Stillstand.

Die Patrouille konnte den 34-jährige Lenker und die 33-jährige Beifahrerin, welche sich beide der Anhaltung zu widersetzen versuchten, vor Ort festnehmen. Dabei wurden sie von weiteren inzwischen aufgebotenen Polizeikräften unterstützt.

Wie erste Abklärungen ergaben, stand der Lenker sowohl unter Drogen- wie auch Alkoholeinfluss. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet war und der Mann über keinen gültigen Führerausweis verfügte. Weitere Ermittlungen sind im Gang.

Auf Grund der aktuellen Erkenntnisse muss davon ausgegangen werden, dass verschiedene Verkehrsteilnehmer durch das Fluchtfahrzeug gefährdet worden sind. Personen, welche sachdienliche Hinweise geben können oder betroffen waren, werden gebeten sich bei der Kantonspolizei Bern zu melden: Telefon 031 634 41 11.

Quelle: kapoBE

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