(Symbolbild)

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Mehrere Personen haben in der Nacht auf Sonntag bei der Schützenmatte in Bern eine Strassenblockade errichtet und Material angezündet. Polizisten, welche den folgenden Feuerwehreinsatz schützten, wurden mit Flaschen und Feuerwerkskörpern angegriffen. An mehreren Fahrzeugen dürfte Sachschaden entstanden sein. Betroffene Personen werden gebeten, sich zu melden. Die Lage konnte schliesslich durch den Mitteleinsatz der Polizei beruhigt werden.

Am Samstag, 14. Dezember 2013, ab zirka 2330 Uhr gingen bei der Kantonspolizei Bern mehrere Meldungen ein, wonach bei der Schützenmatte Baumaterial auf die Strasse geworfen werde. Als die ersten Einsatzkräfte in der Nähe eintrafen, konnte festgestellt werden, dass mehrere Personen die Schützenmattstrasse mit zwei Blockaden versperrten und damit begannen, Baumaterial mit Brandbeschleuniger zu entzünden. Um den Verkehr umzuleiten, die Lage zu klären sowie den Feuerwehreinsatz zu ermöglichen, wurden mehrere Patrouillen zusammengezogen. Als weitere Polizisten vor Ort eintrafen, wurden sie umgehend mit zahlreichen Gegenständen, darunter Flaschen beworfen und mit Feuerwerkskörpern angegriffen. In der Folge kam es zum Einsatz von Gummischrot und Tränengas seitens der Polizei. Da sich die Randalierer immer wieder in die Reitschule zurückzogen, entschieden sich die Einsatzkräfte zudem, eine Polizeikette auf dem Parkplatz zu errichten. Durch den gezielten Mitteleinsatz und die Sperre gelang es schliesslich, den Raum für die Aufräumarbeiten frei zu halten.

Aus Sicherheitsgründen musste vor dem Feuerwehreinsatz die Stromleitung von Bernmobil unterbrochen werden. Während Angehörige der Berufsfeuerwehr Bern den Brand löschten, übernahmen Mitarbeitende des Tiefbauamts nach Beruhigung der Situation die Strassenreinigung. Die Schützenmattstrasse blieb während der gesamten Einsatzdauer, bis kurz vor 0330 Uhr für den Verkehr gesperrt. Weiter mussten zeitweise auch die Lorrainebrücke sowie die Neubrückstrasse vor dem Bollwerk gesperrt werden. Neben dem privaten Verkehr waren Linien von Bernmobil betroffen.

Im Rahmen des Einsatzes wurden drei Personen kontrolliert. Ein Mann, der sich den polizeilichen Anweisungen widersetzte, wurde zur näheren Kontrolle auf eine Wache geführt.

Gemäss aktuellen Erkenntnissen wurden drei Polizisten durch Wurfgegenstände leicht verletzt. Weitere Angaben zu Verletzten liegen der Kantonspolizei Bern derzeit nicht vor. Insbesondere auf Grund der zahlreichen Flaschenwürfe kann nicht ausgeschlossen werden, dass Autos, welche auf der Schützenmatte parkiert waren, beschädigt worden sind. Betroffene Personen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden: Tel. 031 634 41 11.

Quelle: kapoBE

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