Bild: kapoAG

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Gestern Freitag konnten Polizeipatrouillen im ganzen Kantonsgebiet einige erfolgreiche Festnahmen erzielen. In mehreren Fällen wurden verdächtige Fahrzeuge mit Personen aus Osteuropa gemeldet und rasch einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Dabei wurden zehn Personen zur Durchführung weiterer Ermittlungen in Haft genommen.

Gestern Freitag, 13. Dezember 2013 hatten die Kantons- und Regionalpolizisten einige erfolgreiche Anhaltungen in verschiedenen Bezirken erzielt. Teilweise gingen Meldungen von verdächtigen Personen und Fahrzeugen von aufmerksamen Privatpersonen oder auch von Mitarbeitenden von Polizeiorganisationen ein.

In Schafisheim löste die Polizei kurz vor 11.00 Uhr eine Fahndung nach einem flüchtenden Mann aus. Dieser entzog sich einer Kontrolle der Regionalpolizei Lenzburg. Er konnte nach 10 Minuten in Hunzenschwil gestellt und festgenommen werden. Der 36-jährige Algerier ohne Wohnsitz in der Schweiz wurde zur Einleitung der Ermittlungen in Haft genommen. Es besteht der dringende Tatverdacht der Begehung eines Einbruchdiebstahls.

Die Regionalpolizei Bremgarten konnte um 10.50 Uhr in Bremgarten zwei armenische Asylbewerber im Alter von 49 und 38 Jahren anhalten, die mutmassliches Deliktsgut aus einem Ladendiebstahl in ein Sportgeschäft mit sich führten. Der Deliktsbetrag beträgt zirka 1’000 Franken. Beide wurden der Kantonspolizei übergeben und vorläufig festgenommen.

Bei Villigen konnte die Kantonspolizei nach einer Meldung eines Regionalpolizisten einen verdächtigen Peugeot mit französischen Kontrollschildern anhalten. Bei der Kontrolle kurz vor Mittag kontrollierten die Polizisten in der Folge drei georgische Asylbewerber. Ein 37-jähriger Mann wurde infolge einer gültigen Fahndungsausschreibung (Umwandlungshaft) festgenommen. Die beiden anderen Insassen wurden später wieder entlassen.

Zusammen mit der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal konnte die Kantonspolizei um 13.45 Uhr in Würenlos, Landstrasse, einen BMW mit französischen Kontrollschildern anhalten. Nachdem die Polizei mutmassliches Einbruchswerkzeug, Betäubungsmittel und Schmuck fand, nahm sie die drei Insassen, drei algerische Staatsangehörige im Alter von 28 bis 30 Jahren fest. Alle drei Männer haben keinen Wohnsitz in der Schweiz. Die Ermittlungen werden zeigen, ob sie zur Begehung von Straftaten eingereist sind.

Nachdem kurz vor 16.30 Uhr Regionalpolizisten in Wettingen ein französisches Auto einer Kontrolle, wurden nach eingehenden Abklärungen und Ermittlungen alle drei Personen (zwei Frauen und ein Mann mit rumänischer Staatsangehörigkeit) wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Polizei konnte keinen Zusammenhang mit einem strafbaren Verhalten feststellen.

In Brugg gelangten kurz nach 17.20 Uhr vier Personen als Insassen eines Opels mit französischen Kontrollschildern in eine Polizeikontrolle. Der Lenker, ein 39-jähriger Italiener, sowie drei rumänische Insassen wurden durch die Kantonspolizei eingehend kontrolliert. Eine 27-jährige Frau war im Fahndungssystem zur Aufenthaltsnachforschung ausgeschrieben. Die Polizei entliess am frühen Abend alle Kontrollierten.

In Rheinfelden hielt die Regionalpolizei Unteres Fricktal kurz nach 19.15 Uhr einen Renault mit französischen Kontrollschildern an. Von den vier Insassen, alles kosovarische Staatsangehörige, konnte sich nur einer korrekt ausweisen. Drei Männer im Alter von 32 bis 37 Jahren, der Identität und ihre Aufenthaltsberechtigung nicht geklärt werden konnte, wurden durch die Kantonspolizei Aargau vorläufig festgenommen. Sie dürften sich wegen Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz zu verantworten haben.

In den vergangenen Wochen intensivierten die Polizeieinsatzkräfte die Kontrollen und Fahndungen im Bereiche der Einbruchdiebstähle im Wohn- und Geschäftsbereich. Besonderes Augenmerk galt jeweils verdächtigen Personen und Fahrzeugen, mehrheitlich mit ausländischen Kontrollschildern, besetzt mit Personen aus osteuropäischen Ländern. Die Polizei setzt zusammen mit der Staatsanwaltschaft alles daran, begangene Straftaten aufzuklären und Verantwortliche einer Strafverfolgung zuzuführen.

Verdächtige Wahrnehmungen sind rasch via Polizeinotruf 117 zu melden.
Dies erlaubt den eingesetzten Polizeipatrouillen eine rasche und erfolgreiche Fahndung.

Quelle: kapoAG

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