Stadt Bern / Othmarsingen (AG): Drogenlabors ausgehoben – zwei Personen in Haft

Veröffentlicht: 27. November 2013 in + Artikel in den Kantonen, + Artikel mit Gefangenen, AG, BE, Ohne Angaben
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Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Kantonspolizei Bern in der Stadt Bern und in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Aargau in Othmarsingen je ein Drogenlabor ausgehoben. Neben verschiedenen Drogen wurden insbesondere in Othmarsingen auch Chemikalien zur Herstellung solcher festgestellt. Diese wurden am Mittwoch, unter Anleitung von externen Chemiespezialisten, entsorgt. Zwei Personen befinden sich in Haft.

Die Kantonspolizei Bern hatte nach umfangreichen Ermittlungen am Dienstag, 19. November 2013, an einer Privatadresse in der Stadt Bern eine Hausdurchsuchung durchgeführt und dabei ein Labor zur Weiterverarbeitung von Drogen festgestellt. Ausserdem stellten die Ermittler kleinere Mengen von Methamphetamin, Amphetamin, Heroin, Kokain, Ecstasy, Marihuana, Haschisch und Ephedrin sicher. Der Mieter und die Mieterin der Wohnung wurden festgenommen. In der Folge wurde zusammen mit den Aargauer Kollegen in Othmarsingen (Kanton Aargau) ein Lagerraum durchsucht, welcher vom 42-jährigen Mann angemietet war. Dort wurde ein weiteres Labor vorgefunden, welches gemäss Angaben seit mehreren Jahren zur Produktion von Methamphetaminen und Thai-Pillen genutzt wurde.

Zur Sicherstellung und Analyse der chemischen Substanzen in der Wohnung in Bern war der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Bern durch einen Spezialisten des Instituts für Rechtsmedizin unterstützt worden. Im Labor beim Bahnhof Othmarsingen befanden sich verschiedene, zur Drogenherstellung verwendete, Chemikalien. Da bei deren Entsorgung insbesondere in Bezug auf die Gesundheit der Einsatzkräfte grosse Vorsicht geboten war, wurden diese Chemikalien erst am Mittwoch, 27. November 2013, unter Anleitung von externen Chemiespezialisten entsorgt. Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.

Der beschuldigte Mieter und seine 22-jährige Mitbewohnerin befinden sich in Untersuchungshaft. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat wegen Verdachts auf Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz ein Verfahren eröffnet.

Quelle: kapoBE

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