Kanton Bern: Mann verdächtigt rund 50 Diebstähle begangen zu haben

Veröffentlicht: 27. November 2013 in + Artikel in den Kantonen, + Artikel mit Gefangenen, + Ausländische Herkunft, + Begangene Delikte, BE, Deutschland, Diebstahl, Einbruch
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(Symbobild)

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Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen Mann erhoben, der dringend verdächtigt und geständig ist, in sieben Kantonen rund 50 Diebstähle begangen zu haben. Der entstandene Schaden und Deliktsbetrag werden auf über 100’000 Franken geschätzt. Der Beschuldigte befindet sich derzeit in Haft.

Am Mittwoch, 11. Juli 2012, rückte die Kantonspolizei Bern gegen Mitternacht nach einem versuchten Einschleichdiebstahl zu einem Haus in Tavannes aus. Aufgrund ihrer Beobachtungen konnte die Tochter des Geschädigten den Polizisten eine präzise Beschreibung des mutmasslichen Täters geben. Einige Stunden später konnte aufgrund des Signalements ein deutscher Staatsangehöriger in der Nähe des Bahnhofs Reconvilier kontrolliert und angehalten werden.

Die anschliessenden umfangreichen Ermittlungen der Regionalfahndung Berner Jura ergaben, dass der 39-jährige Mann dringend verdächtigt ist, 37 Einschleichdiebstähle, zehn Einbruchdiebstähle und acht Einbruchdiebstahlversuche begangen zu haben. Die Taten wurden zwischen dem 17. September 2011 und dem 12. Juli 2012 in den Kantonen Bern (18), Freiburg (5), Graubünden (4), Jura (5), Schaffhausen (9), Solothurn (2) und Zürich (12) verübt. Der diesbezügliche Deliktsbetrag beläuft sich auf rund 86’000 Franken.

Bei drei Viertel der Fälle hat sich der mutmassliche Täter jeweils durch unverschlossene oder offene Türen und Fenster Zutritt in die Objekte verschafft, während die Geschädigten sich nicht zuhause befanden oder schliefen. Der Täter behändigte dabei vor allem Bargeld, Schmuck, Uhren, Wertsachen sowie Kredit- und Bankkarten. Sofern der Pincode herausgefunden werden konnte, hob der mutmassliche Täter Geld bei Bankomaten ab oder tätigte verschiedene Käufe. Bei insgesamt elf Fälle und drei Versuchen wandte der Mann dieses Vorgehen an. Der diesbezügliche Deliktsbetrag beläuft sich auf rund 18’000 Franken. Die Gesamtdeliktsumme bemisst sich demnach gesamthaft auf über 100’000 Franken.

Der Deutsche befindet sich derzeit in Haft. Aufgrund der Ermittlungen, der Beweislage und seiner Geständnisse wurde gegen ihn im abgekürzten Verfahren Anklage wegen gewerbsmässigem Diebstahl, Geldwäscherei, Urkundenfälschung und Kreditkartenbetrug erhoben.

Quelle: kapoBE

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