(Symbolbild)

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Ein Autolenker hat in der Nacht auf Sonntag in der Stadt Bern versucht, sich einer polizeilichen Kontrolle zu entziehen. Während der Flucht kam es zu zahlreichen Verkehrswiderhandlungen und gefährlichen Manövern. Der Lenker konnte schliesslich in Ittigen angehalten werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

Am Sonntag, 24. November 2013, kurz vor 0325 Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Bern ein Fahrzeug auf, welches in falscher Richtung die Genfergasse in Richtung Hodlerstrasse befuhr. Als die Polizisten den Autolenker daraufhin anhalten wollten, fuhr dieser mit stark überhöhter Geschwindigkeit über den Waisenhausplatz in die zu diesem Zeitpunkt von vielen Fussgängern frequentierte Speichergasse ein.

Die Patrouille, welche die Gasse deutlich langsamer befuhr, konnte noch beobachten, wie das Fahrzeug beim Bollwerk rechts abbog und über die Lorrainebrücke Richtung Wankdorf fuhr. Gemäss aktuellen Erkenntnissen durchquerte das Auto daraufhin in hoher Geschwindigkeit das Breitenrainquartier und fuhr über den Wankdorfplatz auf die Überführung in Richtung Strassenverkehrsamt. Nach einem unvermittelten Wendemanöver setzte der Lenker die Fahrt in der Folge über die Papiermühlestrasse nach Ittigen fort. Nahe des Bahnhofs Ittigen, auf dem Talweg, stoppte der Mann schliesslich. Ein Pneu seines Fahrzeugs wies inzwischen massive Beschädigungen auf. Der Lenker wie auch seine beiden Mitfahrerinnen konnten von den Einsatzkräften angehalten werden.

Ersten Abklärungen zufolge stand der 21-jährige Mann unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Er wird sich unter anderem wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz und das Strafgesetz vor der Justiz zu verantworten haben.

Während der Fahrt wurde der Autolenker immer wieder von Polizeifahrzeugen mit eingeschalteten Warnvorrichtungen aufgefordert anzuhalten. Mehrere Patrouillen konnten eine Kollision mit dem Fluchtfahrzeug nur durch ein Ausweichmanöver verhindern. Diverse Versuche, das Auto zu stoppen oder ihm zu folgen, mussten zudem abgebrochen werden, da die Verkehrssicherheit gefährdet war und der Lenker keine Andeutungen machte, dass er die Fahrt selbst stoppen würde.

Weitere Ermittlungen sind derzeit im Gang. In diesem Zusammenhang werden auch Zeugen gesucht. Sollten Personen durch das Fluchtfahrzeug gefährdet worden sein, werden diese gebeten sich an die Kantonspolizei Bern zu wenden: 031 634 41 11.

Quelle: kapoBE

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