Thun BE: Aktion in Zusammenhang mit Betäubungsmittel in Club

Veröffentlicht: 9. November 2013 in + Artikel in den Kantonen, + Artikel mit Gefangenen, + Artikel ohne Herkunftsangaben, + Begangene Delikte, BE, Betrug, Drogen - Handel / Konsum, Ohne Angaben
Schlagwörter:, ,

In der Nacht auf Samstag hat die Kantonspolizei Bern gemeinsam mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in einem Club in Thun eine koordinierte Grosskontrolle wegen Verdachts auf Betäubungsmittelkonsum und –handel durchgeführt. Insgesamt wurden 77 Personen kontrolliert. Bei 55 fiel ein Drogentest positiv aus. Fünf Personen wurden vorläufig festgenommen.

Am Samstag, 9. November 2013, zwischen 0230 und 0800 Uhr, wurde in einem Club an der Seestrasse in Thun eine koordinierte Grosskontrolle durchgeführt. Auf Grund von konkreten Hinweisen, Meldungen aus der Bevölkerung sowie gestützt auf weitere polizeilichen Abklärungen musste davon ausgegangen werden, dass vor und im Club Drogen konsumiert und gehandelt werden.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort befanden sich 77 Personen, darunter 6 Minderjährige, im Lokal. Bei allen wurde in der Folge ein Drogenschnelltest durchgeführt. Bei 55 Personen fiel dieser positiv aus, sie werden folglich zur Anzeige gebracht. Rund 25% der kontrollierten Männer und Frauen trugen zudem Betäubungsmittel auf sich. Drei Männer werden wegen Drogenhandels angezeigt. Sie sowie zwei Minderjährige, die einen gefälschten Ausweis auf sich trugen, wurden für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.

Gestützt auf einen Beschluss der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland wurde zudem eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Dabei wurden an verschiedenen Orten kleinere Mengen an Drogen sichergestellt.

Ersten Abklärungen zufolge handelt es sich bei dem in der Nacht sichergestellten Betäubungsmittel neben Cannabis um verschiedene Arten von synthetischen Drogen. Weitere Untersuchungen wurden eingeleitet.

Im Rahmen der Kontrolle standen Mitarbeitende mehrerer Spezialdienste sowie ein Drogenspürhund im Einsatz. Weiter wurde ein Arzt des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern sowie die Gewerbepolizei der Stadt Thun beigezogen. Während der Aktion wurde das Gebiet grossräumig abgesperrt. Die Seestrasse konnte um 0720 Uhr für den Verkehr wieder geöffnet werden.

Regionale Staatsanwaltschaft Oberland und Kantonale Jugendanwaltschaft

Quelle: kapoBE

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.