Münchwilen AG: Erneut im Fricktal auf Einbruchstour

Veröffentlicht: 31. Oktober 2013 in + Artikel in den Kantonen, + Artikel mit Gefangenen, AG, Serbien
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Bild: kapoAG

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Die Kantonspolizei fasste am Dienstagabend in Münchwilen einen mutmasslichen Einbrecher. Erste Ermittlungen zeigen, dass er in Verbindung mit einem Einbrecher steht, der vor einer Woche bei einer Grossfahndung festgenommen worden war.

Am frühen Dienstagabend, 29. Oktober 2013, gingen bei der Kantonspolizei Aargau zwei Einbruchsmeldungen aus Münchwilen ein. Betroffen waren zwei Einfamilienhäuser. Etwa zur gleichen Zeit fielen einem Passanten im fraglichen Wohnquartier zwei Männer verdächtig auf. Diese Beobachtung meldete er richtigerweise sofort der Polizei. Diese löste eine Fahndung aus.

Minuten später kreuzte eine zivile Patrouille der Kantonspolizei zwischen Eiken und Münchwilen ein Auto mit französischen Kontrollschildern. Die Polizisten folgten dem Rover und sahen, wie dieser ins Wohnquartier fuhr, wo zuvor die Einbrüche erfolgt waren. Dort fuhr das Auto langsam herum, als ob der Lenker etwas suchte. Die Polizisten stoppten den mit einem Mann besetzten Rover.

Beim Lenker handelte es sich um einen 37-jährigen Serben ohne Wohnsitz in der Schweiz. Seine Anwesenheit im Quartier vermochte er nicht plausibel zu begründen, was den Verdacht der Polizisten verstärkte. Sie nahmen den Mann daher fest.

Die weitere Fahndung nach dem zweiten, zuvor durch den Anwohner beobachteten Mann blieb erfolglos.

Erste Ermittlungen lassen den Schluss zu, dass der 37-Jährige an mehreren Einbruchdiebstählen dieses Abends beteiligt war. Auch liegen der Kantonspolizei Erkenntnisse vor, dass er in Verbindung mit jenem Einbrecher steht, der eine Woche zuvor in Magden bei einer Grossfahndung festgenommen worden war. Damals hatte ein Komplize flüchten können (siehe auch Medienmitteilung vom 23. Oktober 2013).

Der mutmassliche Einbrecher befindet sich in Haft. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat eine Strafuntersuchung eröffnet und beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragt.

Quelle: kapoAG

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