Fislisbach AG: Verdächtige Personen festgenommen

Veröffentlicht: 31. Oktober 2013 in + Artikel in den Kantonen, + Artikel mit Gefangenen, + Ausländische Herkunft, + Begangene Delikte, AG, Diebstahl, Einbruch, Litauen
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Mehrere Polizeipatrouillen fahndeten gestern Vormittag in Fislisbach nach einem verdächtigen Mann. Dieser fiel an der Dorfstrasse auf, klingelte an einem Haus und rannte davon, als ihm die Türe geöffnet wurde. Im Verlaufe der intensiven Fahndung konnten zwei Litauer angehalten und kontrolliert werden. Ob die beiden deliktische Handlungen begangen haben, wird nun abgeklärt. Sie wurden vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Baden eröffnete eine Untersuchung.

Gestern Mittwochmorgen, 30. Oktober 2013, zirka 10.30 Uhr erhielt die Kantonspolizei Aargau eine Meldung über ein verdächtiges Verhalten eines unbekannten Mannes. Dieser habe an der Dorfstrasse in Fislisbach an einem Haus geklingelt und sei dann davon gerannt, als die Bewohnerin die Türe öffnete.
Die Melderin sah noch, wie ein graues Auto mit deutschen Kontrollschildern davonfuhr.

Mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Aargau, der Stadtpolizei Baden sowie der Regionalpolizei Rohdorferberg-Reusstal fahndeten nach dem Unbekannten. Die rasche polizeiliche Fahndung zahlte sich aus. Nur 15 Minuten nach Meldungseingang konnte die Kantonspolizei am der Oberrohrdorferstrasse einen 32-jährigen Litauer anhalten, der sich bei einem Fahrzeug mit Münchner Kontrollschilder befand.

Die Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal konnte dann kurz vor Mittag in einem Gebüsch an der Moosäckerstrasse einen weiteren 35-jährigen litauischen Staatsangehörigen aufspüren. Dieser hatte sich offenbar dort versteckt. Beide Männer wurden vorläufig festgenommen, um zu klären, ab sie deliktische Handlungen begangen haben.

Ein Suchhund der Kantonspolizei Aargau, der in die Fahndung miteinbezogen wurde, fand dann noch in einer Hecke ein Funkgerät, das die Tatverdächtigen benützt haben dürften.
Die zuständige Staatsanwaltschaft Baden eröffnete eine Untersuchung.

In den vergangenen Tagen gelang es den Polizei-Einsatzkräften wiederholt, mutmassliche Kriminaltouristen anzuhalten und festzunehmen. Bei verdächtigen Wahrnehmungen wird empfohlen, rasch die Notrufnummer 117 zu verständigen.

Quelle: kapoAG

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