Aargau: Vorsicht vor falschen Handwerkern und Trickdieben!

Veröffentlicht: 31. Oktober 2013 in + Artikel in den Kantonen, + Artikel ohne Gefangene, + Begangene Delikte, AG, Betrug, Diebstahl, Trickdiebe, Unbekannt
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(Symbolbild) - Rainer Sturm  / pixelio.de

(Symbolbild) – Rainer Sturm / pixelio.de

Zusätzlich zu den Einbrechern sind Trickdiebe sehr aktiv.
Die Kantonspolizei mahnt zu erhöhter Vorsicht.

Als Dachdecker getarnt

Beim Einfamilienhaus eines 87-jährigen Mannes in Rupperswil fuhr am Montagmorgen, 28. Oktober 2013, ein Auto vor. Daraus stiegen zwei Männer, welche sich gegenüber dem Senior als Dachdecker ausgaben. Mit dem Hinweis auf defekte Ziegel boten sie ihm an, das Dach zu reparieren und gleichzeitig zu imprägnieren. Für diese Arbeiten verlangten sie im voraus 3’800 Franken. Etwas überrumpelt willigte der Betroffene ein, worauf ihn die beiden Unbekannten zur örtlichen Bankfiliale fuhren. Dort hob der Senior 4’000 Franken ab und zahlte den geforderten Preis. Die beiden Männer stiegen einige Zeit auf dem Dach herum und verspritzten eine Flüssigkeit – vermutlich reines Wasser. Danach verschwanden sie.

Als die vermeintlichen Handwerker gegangen waren, musste der Senior feststellen, dass sein Portemonnaie mit den restlichen 200 Franken auch noch fehlte. Dieses hatte er im Haus abgelegt. Die Betrüger hatten offensichtlich ganze Arbeit geleistet.

Der Betroffene erstattete später bei der Kantonspolizei Anzeige.

Zählerableser waren Diebe

An der Wohnungstüre einer 80-jährigen Frau in Rheinfelden klingelten am Dienstagnachmittag zwei Männer. Diese sagten ihr, dass sie die Wasserzähler ablesen müssten. Die gutgläubige Frau liess die beiden als Roma-Typen beschriebenen Männer in die Wohnung. Während einer die Seniorin in der Küche ablenkte, durchsuchte der zweite die Wohnung. Dabei entwendete er mehrere hundert Franken Bargeld. Trotz Fahndung blieb das diebische Duo verschwunden.

Viele Trickdiebstähle

Während solche Anzeigen über falsche Handwerker eher unregelmässig bei der Kantonspolizei eingehen, sind solche über Trickdiebe an der Tagesordnung. Dabei lenken die Täter vornehmlich ältere Menschen auf offener Strasse mit einem Vorwand ab und entwenden ihnen dabei Geld. Häufige Maschen sind das Fragen nach dem Weg oder das Sammeln von Spenden für «Taubstumme».

Die Kantonspolizei warnt vor diesen Kriminellen, die im ganzen Kanton auftreten können. Sie mahnt zu erhöhter Wachsamkeit und rät Betroffenen, sich nicht auf Gespräche mit Verdächtigen einzulassen. In jedem Fall sollte sofort die Polizei verständigt werden (Notruf 117).

Quelle: kapoAG

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